G4mest3r
BIOS-Overclocker(in)
Absolut.Der stänkert auch immer nur rum um selbst wieder Aufmerksamkeit auf irgendwas von Epic zu ziehen. Engine, Shop, Preise... Mieses Marketing einfach. Ich mag ihn nicht.![]()
Jetzt schauen wir mal hinter die Kulissen, warum der Schweine-Tim gerade so rührig wird.
Wie der Artikel ja bereits hinreichend ausführt...
Kürzlich war mal wieder das "Unreal Fest 2026" - Epics Entwicklerkonferenz und Kongress.
Epic investiert seit Jahren sehr stark in KI, KI-tools und Entwicklungsplattformen.
Der Slogan dieses Jahr lautete "Unreal Engine + Unreal Editor for Fortnite = Unreal Engine 6".
Dabei muss man wissen, dass sie verschiedene Subsysteme in Unreal Engine jetzt komplett ersetzen und in ihrer Strategie vollständig auf offene Systeme, Formate und Technologien setzen wollen (dass der Tim da sich immer wieder als großer Linux-Bremser erweist, ist ein krasser Gegensatz).
Epic open-sourcing Formate: "Wo es welche gibt, sollen diese genutzt werden. Wo es diese noch nicht gibt, sollen ihre eigenen proprietären Technologien open-sourced werden ..." - sagen sie zumindest.
Was steckt wohl hinter diesem Marketing und Move?
Sie wollen die große Basis-Plattform für alles werden. OK.
Open-Source und Open Standards bilden gemeinhin die Basis in der Software-Entwicklung (entgegen manch glühender Verfächter für das Proprietäre hier) und haben eine unglaubliche Durchschlagskraft, was Entwicklungsgeschwindigkeit, Adaption/Verbreitung bei moderatem persönlichen Ressourcen-Einsatz für die Firma angeht.
Sie wollen hier die Bewegung anführen und sich an die Spitze setzen. Kann ich aus Sicht einer Firma nachvollziehen.
ABER, wie gesagt, Epic setzt sehr stark auch auf Einsatz von KI-Werkzeugen - wie etwa "MetaHuman", "RealityScan", "Persona Device" etc.
Die sehen damit gerade ihre Felle davonschwimmen. Labels, die KI-Einsatz ausweisen und in der Gesellschaft gerade auf Gegenwind und Abneigung stossen, könnten hier negative Auswirkungen haben. Gerade, wenn "KI-Einsatz" sich durch alles zieht.
Epic hat Angst, dass ihnen da kalter Wind entgegenschlägt. Ähnlich wie die Lebensmittelindustrie, wollen sie dann lieber nicht alzu genau aufklären, was drinen steckt.
Konsumentenfreundlich ist das nicht. Das bedürfte ja Aufklärung und Erzieheung der öffentlichen Grundhaltung, damit nicht lapidar allgemeine Aversion zuschlägt - und das ist nunmal aufwändig. Sowas scheuen Firmen. Lieber erst mal versuchen anders drum rum zu kommen.
So gesehen kann ich den Schweini verstehen. Genau wie die Lebensmittelindustrie findet er es doof, wenn verabeitete Fette, Zucker und alles an Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und Fluffigmachern in den Inhaltsangaben dem Verbraucher genauestens dargelegt werden müssen.
Das Schweinchen kritisiert ergo das Etikett "ohne Zusatzstoffe" und hätte lieber so verwässerte Labels wie "Bio", "Verantwortungsvolle Fischerei" oder "Vegetarisch".
"Made in Germany" oder "Made in Taiwan" benachteiligt auch alle anderen, die das nicht von sich sagen können.
Warum muss man überhaupt zu solchen Bezeichnungen greifen und warum gibt es Abneigung lieber Timmy?
Weil -wie immer- aus wirtschaftlichen Interessen zu viel Schindluder und Augenwischerei betrieben wurde, bis es so schlimm wurde, dass das Gros der Ehrlichen drunter gelitten hat.
Es ist Haarspalterei, ob das Label am Ende "ohne maschinellen Einsatz" oder "100% Handarbeit" heisst,
wenn man übermäßiger Hoch-Verarbeitung, menschenunwürdiger Massenproduktion, Fastfood, Zusätzen ohne Nährwert, Ausbeutung und Missbrauch etc. entgegenwirken und wieder eindämmen will.
Epic:
Open-Source als essentielle Basis:
- UnrealEngine.com | State of Unreal 2026: Top news from the show
- GamesIndustry.biz | verything you need to know from State of Unreal 2026: Unreal Engine 6, Unreal Engine 5.8, and $1bn paid to UEFN devs
- Strafe.com | State of Unreal 2026: All the Key Takeaways from the Epic Keynote
- msn.com | CEO Tim Sweeney: "Unreal Engine 6 will fundamentally change the development paradigm"
- msn.com | Epic Games details how it's embracing generative AI in Unreal Engine
Open-Source als essentielle Basis:
- tech.eu | Serena study shows Open Source beats proprietary in funding speed, valuation, and exit success
- heise.de | Unternehmen sparen Billionen: Ohne Open Source wäre Software 3,5-mal teurer
- Harvard Business Scool | Revealing Value: The Economic Power of Open Source Software
- HBS paper | Contributing to Growth?The Role of Open Source Software for Global Startups
- Linux Foundation | Why open sourcesoftware matters to your enterprise
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