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Crypto Mining wirkt sich aus: MSI und Gigabyte kürzen Garantie für ihre GPUs

kampfschaaaf

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Unsachgemäße Nutzung?
Compute ist eine sachgemäße Nutzung. Auch 24/7.
Mining ist entgegen der landläufigen Meinung eine gewerbliche Nutzung der Karte, was sowieso die Gewährleistungsansprüche mindert; es handelt sich ja dann nicht mehr um einen Anspruch Privat gegen Gewerbe sondern um Gewerbe gegen Gewerbe.
Aber wer kann sowas nachweisen, wenn man widerrechtlich kein Gewerbe angemeldet hat und behauptet, die Karte wäre "privat" beim Spielen ausgestiegen?
Zum Mining:
Die Karten werden mit -25% Powertarget und vermindertem GPU-Takt betrieben und nur der RAM-Takt ist leicht angehoben. Nicht in der Spannung, sondern dem Takt, die Latenzen geschärft.
Die Folge bei Ethereummining: RAM wird heiß: viel!
Gegenmaßnahme: RAM besser kühlen. Wenn der dauerhaft unter 70°C bleibt, läuft der wahrscheinlich jahrelang.
 
Zuletzt bearbeitet:

SFT-GSG

Software-Overclocker(in)
Den einzigen Effekt den die "schonenende Nutzung beim Mining" hat, ist das sich der Hobbyminer besser fühlt. Das die Karte dann irgendwann nach 1-2 Jahren abraucht hat damit dann natürlich gar nichts zu tun.


Mal so ne ganz blöde Frage, vielleicht kennt sich da einer von euch ja besser aus...

In Deutschland haben wir ja zum einen die Herstellergarantie und zum anderen die Gesetzliche Gewährleistung.

Und dass die Garantie an Bedingungen geknüpft ist ist im allgemeinen ja klar. Wie sieht das eigentlich mit der Gewährleistung aus im Falle von "Nicht angemessener bzw. nicht zweckmäßiger Benutzung"? Kann da die Gewähleistung eigentlich auch eingeschränkt werden? Ich würde zumindest mal davon ausgehen...
:ka:
Das ist eigentlich ganz einfach:

Garantie ist freiwillig vom Hersteller....und der kann sie begrenzen wie er möchte.

Gewährleistung muss der Händler geben.

Das der Mangel schon zum Zeitpunkt des Verkaufes bestand, muss der Beweispflichtigen nachweisen....was in 99% der Fälle nicht möglich ist.

So muss der Händler in den ersten 6 Monaten nachweisen das die Ware mangelfrei war, was er nicht kann: Kunde gewinnt.

Nach 6 Monaten ist es anders herum: der Kunde kann nichts beweisen und verliert, wenn der Händler sich querstellt.
Dann klopf mal auf Holz so oft du möchtest. Meine Zotac (1 Jahr alt zum Zeitpunkt des Overkills) ist abgeraucht und der Händler weigert sich. Nach 6 Monaten Umkehr der Beweislast und so. Bin seit 7 Monaten im Verfahren. Jetzt geht die Karte hübsch zum Gutachter. Will sagen, Garantie wird echt überbewertet. Man versucht sich mit jedem Mittel aus der Affäre zu ziehen.
Da wirfst du Garantie und Gewährleistung durcheinander. Du klagst wegen Gewährleistung. Hast du Zotac mal kontaktiert weil der Händler die RMA nicht abwickeln will? Der Händler wurde ja auch nur die Karte zur RMA an Zotaxc senden....
 
Zuletzt bearbeitet:

Basileukum

Software-Overclocker(in)
Ja mein Gott, hier in Deutschland gibt es eh keine aktuellen Grakas zu vernünftigen Preisen zu kaufen. Da können se aktuell die Gewährung auch auf 2 Tage setzen, geht mir am Arsch vorbei, kaufen ja derzeit eh nur Leute, welche sich wohl auch gleich nach einem Defekt eine neue Karte kaufen können.

Wenn wir wieder normale Preise haben, wollen wir aber schon wieder die 24 Monate mindestens haben, 36 Monate und mehr wären aber auch nicht schlecht, gell MSI? :D
 

cryon1c

Lötkolbengott/-göttin
@Crypto Mining wirkt sich aus: MSI und Gigabyte kürzen Garantie für ihre GPUs in Russland
Ach Russland ja? Ein Schelm wer wieder böses denkt.
In Russland gibt es auch Gesetze die das Thema Gewährleistung behandeln, nicht die Herstellergarantie.
12 Monate sind es bei denen minimum. Das ist natürlich Mist das der Hersteller es kürzt, aber 1 Jahr haben dort alle. Und nach einem Jahr ist die Mining-Karte abbezahlt bei deren ~0,07€/kWh Strompreisen.

Das ist also gar kein so schwieriges Thema.
Und nichts kritisches.

Aber das lässt MSI und Gigabyte noch schlechter aussehen.

Ich habe auch nur deswegen Gigabyte jetzt gekauft weil nichts anderes im Regal lag derzeit :D
 

Mitchpuken

Software-Overclocker(in)
Die Garantiekürzungen beziehen sich derzeit nur auf den russischen Markt, auf dem solche Entscheidungen seitens der Hersteller anscheinend problemlos machbar sind. Hierzulande dürften die Firmen damit juristische Probleme bekommen, weshalb man derzeit nicht befürchten muss, dass sich MSI und Co. auch in unseren Gefilden an der Garantie zu schaffen machen.
Quelle? Wäre wirklich interessant zu wissen, denn von sowas habe ich noch nie gehört. Ich kenne Garantie nur als freiwillige Leistung des Herstellers.
 

Palmdale

BIOS-Overclocker(in)
Die Garantie als freiwilliges Leistungsversprechen kann jeder Hersteller in Deutschland beliebig gestalten und festlegen (nur nicht rückwirkend), der Passus im Text ist schlicht falsch.

Garantie nicht gleich Gewährleistung!
 

doedelmeister

Freizeitschrauber(in)
Schon unverschämt von den Herstellern, also glauben sie nicht an ihr Produkt oder wie soll man das nun verstehen?
Klar wird bei Mining die Karte extrem belastet, aber sowas sollten die doch abkönnen so lange sie nicht übertaktet werden.
Die Grafikkarten wurden für Gaming konzipiert und auch entsprechend vermarktet. Wenn das anders genutzt wird, gar im gewerblichen Rahmen, finde ich es durchaus verständlich, dass der Hersteller dann dafür nicht haften wird.

Ist ja wie wenn du Neuwagen kaufst darauf Werksgarantie ist und du dann die Karre gewerblich als Taxi nutzt und im ersten Jahr 80.000 km runterfährst.
 

Pokerclock

Moderator
Teammitglied
Zumindest Gigabyte macht die Sachlage auch außerhalb Russlands in Bezug auf Mining ziemlich klar. Ist natürlich im hinterletzten Sternchentext versteckt:


* GIGABYTE graphics cards, except those labeled “Mining Series”, are intended only for use with desktop PCs. Other types of use, such as blockchain computing or cryptocurrency mining, will render the product warranty void.

EDIT

Es ist auch recht auffällig, dass die ganzen Boardpartner nur Gaming anpreisen. Nvidia will ja noch folgendes damit gemacht sehen:

Gemacht für Leistungen in Rekordzeit. Egal, ob du komplexe 3D-Szenen renderst, 8K-Videos bearbeitest oder mit der besten Kodierung und Bildqualität livestreamst – mit den GeForce RTX-Grafikprozessoren kannst du deine besten Ergebnisse erzielen.

https://www.nvidia.com/de-de/geforce/graphics-cards/30-series/rtx-3090/

24/7-Rendern im geschlossenen Desktop-PC ist natürlich ein ganz anderes Anwendungsgebiet...
 

Bebo24

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Das gibts bei anderen Produkten aber auch nicht - manche Zahlen könnten die Bevölkerung verunsichern. Oder meinste die Verkaufszahlen freuen sich wenn man veröffentlichen würde, dass moderne Turbobenziner auf 5000 Betriebsstunden übliche Nutzung hin entwickelt/dimensioniert werden (das ist tatsächlich der gängige Wert)?
Wobei das ja auch ok ist. Wenn ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 60km/h nehme (Mix mit recht viel Autobahn), komme ich damit auf 300.000km Fahrleistung als Lebenserwartung des Motors. Fährt der Besitzer fast nur in der Stadt, also ca. 25km/h Durchschnitt, dann sind es eben nur 125.000km Fahrleistung - was aber bei reiner Nutzung im Stadtverkehr dann wohl trotzdem über 10 Jahre Nutzungsdauer abdecken sollte.

Ich halte zwar auch nicht viel von den neuen Motoren, weil die alten viel langlebiger waren. Aber seien wir mal ehrlich: Die meisten Fahrzeuge in Deutschland sind nach 10 Jahren aus verschiedenen Gründen Schrott.

Zurück zu den Grafikkarten:
Wie bereits mehrfach hier geschrieben wurde, ist das Problem beim Mining dass die Karten in der Regel mit mäßiger Last auf der eigentlichen GPU und hohem Speichertakt 24/7 betrieben werden, während die Hersteller bei der Lüftersteuerung meist (wegen Design für das Gaming) nur die GPU-Temperatur heranziehen und nicht die Speichertemperatur. Also regelt die Lüftersteuerung entsprechend herunter und der Speicher läuft die ganze Zeit zu heiss - und altert entsprechend schnell.

Abhilfe dagegen wäre eine manuelle Lüftersteuerung auf hohe Drehzahl der Lüfter, damit der Speicher kühl bleibt. Dann sind nach einigen Monaten/Jahren vielleicht die Lüfterlager hin, aber die Lüfter könnte man ja günstig tauschen. Den verlöteten RAM eben nicht. Aber bei einer gebrauchten Karte weiß man ja leider nicht, wofür und wie der Vorbesitzer diese betrieben hat, und für den Hersteller ist das auch schwierig im Garantiefall. Daher wohl jetzt diese Garantieverkürzungen.
 
Zuletzt bearbeitet:

raffnix84

Komplett-PC-Käufer(in)
Also für mich hört sich das danach an das Gigabyte hier den letzten Ramsch (den sie nicht mit Garantie verkaufen können) an die Cryptominer verhökern will den sie gerade noch so aus der Sofa ritze zusammen gekratzt haben und dafür keine/kaum Haftung übernehmen will.

Cryptominer die sich solche Karten anschaffen wissen meist was sie tun. Überhitzte Karten => Weniger Takt => Weniger Leistung. Daher werden die Karten meist gut gekühlt eher sogar undervoltet um beim gleichen Takt weniger Strom zu verbrauchen.

Die Alterung von Hardware (Platinen, CPUs, RAM) ist ein alter "Mythos" der sich wohl hartnäckig hält. Wenn schon von "Alterung" gesprochen wird dann ist damit nicht die Überhitzung sondern das "Altern" bzw. der Zerfall gemeint. Hier hat der Kalt/Heiss Zyklus den wohl meisten Einfluss. Durch das ständige ausdehnen und zusammenziehen der Materialen bekommen die Metalle mit der Zeit Haarrisse und Lötstellen haben nicht mehr die Optimale Verbindung. Das Spiel geht so lange bis irgendwo kein Kontakt mehr vorliegt und die Karte Ihren dienst verweigert. Wir reden hier aber bei normalen täglichen Gebrauch von > 10 Jahre bis sich diese Erscheinung überhaupt zeigt.

Gerade unter diesem Aspekt altern die Miner Karten nicht wirklich da sie im Dauerbetrieb nur unwesentlich diesem Kalt/Heiss Zyklus unterliegen.

Nicht das ich das den Minern nicht gönne aber schon assi von Gigabyte unter falschem Vorwand die Hand auf zu halten.

Von einer Fachczeitschrift hätte ich schon erwartet das Sie aufklärt und aufzeigt das der Vorwand den Gigabyte für die Maßnahme aufführt nicht haltbar ist...
So muss der Händler in den ersten 6 Monaten nachweisen das die Ware mangelfrei war, was er nicht kann: Kunde gewinnt.

Nach 6 Monaten ist es anders herum: der Kunde kann nichts beweisen und verliert, wenn der Händler sich querstellt.
Das möchten euch die Händler glauben lassen.

1) Es ist korrekt das der Zustand der Ware bei der Übergabe ausschlaggebend ist
2) Sofern ersichtlich ist das der Schaden nicht durch Käufer herbeigeführt wurde mach ein Händler nur Probleme wenn er Finanziell am Abgrund steht oder Charakterlich nicht zu den guten gehört.
3) Der Mangel bei der Übergabe auch nach 6 Monaten ist recht einfach zu belegen (Sofern der schaden nicht selbst herbeigeführt wurde und Garnatiesiegel unberührt sind). Hier hilft euch die "Urkeim-Theorie". Diese besagt das bei sachgemäßer Verwendung und einem Schaden nach 6 Monaten, der schaden schon bei der Übergabe der Ware verdeckt (im Keime) vorhanden sein musste. Wäre das nicht der Fall so wäre der Artikel weiterhin Funktionsfähig.

In diesem Fall muss man nur die sachgemäße Verwendung belegen und das ist nicht schwer wenn man den Artikel tatsächlich sachgemäß verwendet hat.

Kommen wir nun zu CPUs und Autos... sachgemäße Verwendung ist wenn ich die CPU 24/7 rechnen lasse (einhaltung der vorgebeben Betriebsparameter vorausgesetzt) und das Auto Jeden Tag mit VOLLGAS 2 Jahre Lang (Einhaltung der vorgegbenen Wartung vorausgesetzt) über die Autobahn prügel. Deutsche Autos sind aus einem guten Grund Vollgasfest. Übertakten und Burnouts sind hingegen unsachgemäß.

Der Hersteller baut bewusst "Freiräume" ein um Fertigungstoleranzen und Abnutzung über einen Mindestzeitraum zu Garantieren. Eben genau diese Freiräume werden von Tunern und Übertaktern ausgenutzt um Haltbarkeit gegen Mehrleistung einzutauschen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mazrim_Taim

BIOS-Overclocker(in)
(Und seien wir ehrlich - wenn das Produkt tatsächlich nach 11,5 Jahren den Defekt hat und die Garantie greifen würde - wer hat noch Verpackung und Rechnung und das Wissen darüber dass ne Garantie greift...? Und gibts den Hersteller eigentlich noch?^^)
Oh Rechnungen habe ich sogar noch von meinem ersten PC. Nur die Rechnungen vom Amiga + C128D sind leider weg. Die Rechnungen kommen alle (inc. aller anderen technischen Geräte) in einem Ordner.
Alle ~ 15+ Jahre ist einer voll und wird ersetzt.
Problem durfte eher sein das es den Hersteller nicht mehr gibt; und selbst wenn doch sollte man nicht mit einer "neuen" Karte rechnen.
 

theGucky

PC-Selbstbauer(in)
Das ganze ist eher ein Vorwand, eigentlich sollten die Karten auch bei Dauerbetrieb so lange durchhalten (wobei Minerkarten sowieso meist untertaktet werden).

Ich werde mir wohl sowieso nur noch Karten kaufen, die 5 oder besser 10 Jahre Garantie haben, was die Wahl allerdings auf Nvidia sowie Zotac und EVGA einschränkt. Bei der heutigen Langlebigkeit der Karten fährt man damit einfach besser.

PS: Garantie ist freiwillig, die Hersteller können auch 0 Monate anbieten (wird auch in einigen Bereichen gemacht).
Genau, auch Russland hat eine Gewährleistung...
Das Problem ist aber, das Garantie teils auch die Nutzung abdeckt, Gewährleistung allgemein hin nur Herstellungsfehler.
Beim minen wird die GPU zwar untertaktet, aber nicht der RAM. Und gerade der GDDR6X RAM ist um einiges empfindlicher als der GDDR6. Wenn du z.b. mit einer 3080/3090 FE (ungemodded) schürfst, kommst du sofort an die TJmax des RAMs, das wären 110°C. Ich weiß jetzt nicht wie es bei Custom Karten ist...
Man kennt auch noch keine Langzeitfolgen beim minen mit GDDR6X...
 

sethdiabolos

Volt-Modder(in)
Woher weiß der Hersteller welchem Einsatzzweck die verkaufte Karten unterliegen?!

Wir reden hier von einer intelligenten Komponente, welche vielleicht nicht genau angibt wofür sie eingesetzt wurde aber die Betriebsdauer ist schon auslesbar. Und wenn eine Karte vor 12 Monaten gekauft wurde und davon 11 Monate durchgehend unter Volllast gelaufen ist kann das ausgelesen werden.

Mal so ne ganz blöde Frage, vielleicht kennt sich da einer von euch ja besser aus...

In Deutschland haben wir ja zum einen die Herstellergarantie und zum anderen die Gesetzliche Gewährleistung.

Und dass die Garantie an Bedingungen geknüpft ist ist im allgemeinen ja klar. Wie sieht das eigentlich mit der Gewährleistung aus im Falle von "Nicht angemessener bzw. nicht zweckmäßiger Benutzung"? Kann da die Gewährleistung eigentlich auch eingeschränkt werden? Ich würde zumindest mal davon ausgehen...

Die Gewährleistung bezieht sich auf den Handel zwischen einem Privatkunden und dem Händler. Ab dem 7. Monat muss der Kunde u.U. nachweisen, dass das Problem schon bei Kauf bestand. Bei dem Handel unter zwei gewerblichen Partnern muss der Mangel idR. immer bei Abgabe der Mangelrüge nachgewiesen werden. Miner melden aber oft kein Gewerbe an und versuchen das als privat zu deklarieren.
 

PCTom

BIOS-Overclocker(in)
Also für mich hört sich das danach an das Gigabyte hier den letzten Ramsch (den sie nicht mit Garantie verkaufen können) an die Cryptominer verhökern will den sie gerade noch so aus der Sofa ritze zusammen gekratzt haben und dafür keine/kaum Haftung übernehmen will.

Cryptominer die sich solche Karten anschaffen wissen meist was sie tun. Überhitzte Karten => Weniger Takt => Weniger Leistung. Daher werden die Karten meist gut gekühlt eher sogar undervoltet um beim gleichen Takt weniger Strom zu verbrauchen.

Die Alterung von Hardware (Platinen, CPUs, RAM) ist ein alter "Mythos" der sich wohl hartnäckig hält. Wenn schon von "Alterung" gesprochen wird dann ist damit nicht die Überhitzung sondern das "Altern" bzw. der Zerfall gemeint. Hier hat der Kalt/Heiss Zyklus den wohl meisten Einfluss. Durch das ständige ausdehnen und zusammenziehen der Materialen bekommen die Metalle mit der Zeit Haarrisse und Lötstellen haben nicht mehr die Optimale Verbindung. Das Spiel geht so lange bis irgendwo kein Kontakt mehr vorliegt und die Karte Ihren dienst verweigert. Wir reden hier aber bei normalen täglichen Gebrauch von > 10 Jahre bis sich diese Erscheinung überhaupt zeigt.

Gerade unter diesem Aspekt altern die Miner Karten nicht wirklich da sie im Dauerbetrieb nur unwesentlich diesem Kalt/Heiss Zyklus unterliegen.

Nicht das ich das den Minern nicht gönne aber schon assi von Gigabyte unter falschem Vorwand die Hand auf zu halten.

Von einer Fachczeitschrift hätte ich schon erwartet das Sie aufklärt und aufzeigt das der Vorwand den Gigabyte für die Maßnahme aufführt nicht haltbar ist...

Das möchten euch die Händler glauben lassen.

1) Es ist korrekt das der Zustand der Ware bei der Übergabe ausschlaggebend ist
2) Sofern ersichtlich ist das der Schaden nicht durch Käufer herbeigeführt wurde mach ein Händler nur Probleme wenn er Finanziell am Abgrund steht oder Charakterlich nicht zu den guten gehört.
3) Der Mangel bei der Übergabe auch nach 6 Monaten ist recht einfach zu belegen (Sofern der schaden nicht selbst herbeigeführt wurde und Garnatiesiegel unberührt sind). Hier hilft euch die "Urkeim-Theorie". Diese besagt das bei sachgemäßer Verwendung und einem Schaden nach 6 Monaten, der schaden schon bei der Übergabe der Ware verdeckt (im Keime) vorhanden sein musste. Wäre das nicht der Fall so wäre der Artikel weiterhin Funktionsfähig.

In diesem Fall muss man nur die sachgemäße Verwendung belegen und das ist nicht schwer wenn man den Artikel tatsächlich sachgemäß verwendet hat.

Kommen wir nun zu CPUs und Autos... sachgemäße Verwendung ist wenn ich die CPU 24/7 rechnen lasse (einhaltung der vorgebeben Betriebsparameter vorausgesetzt) und das Auto Jeden Tag mit VOLLGAS 2 Jahre Lang (Einhaltung der vorgegbenen Wartung vorausgesetzt) über die Autobahn prügel. Deutsche Autos sind aus einem guten Grund Vollgasfest. Übertakten und Burnouts sind hingegen unsachgemäß.

Der Hersteller baut bewusst "Freiräume" ein um Fertigungstoleranzen und Abnutzung über einen Mindestzeitraum zu Garantieren. Eben genau diese Freiräume werden von Tunern und Übertaktern ausgenutzt um Haltbarkeit gegen Mehrleistung einzutauschen.
Mining Karten laufen in 2 Jahren 17520 Stunden. Der ambitionierte Durchschnittsgamer der auch noch berufstätig ist braucht 6 Jahre um diese Stunden zu erreichen. Beim Gamer wird kritisiert das sich die Karten aufheizen und ankühlen und somit über die Zeit kalte Lötstellen entstehen können, kann in seltenen Fällen sogar passieren aber die Karten werden nicht mehr auf dem Markt erscheinen. Dieses Problem kann man durch gleichbleibende Last weitestgehend umgehen, stimmt aber es betrifft auch Miningkarten ;). Was man aber definitiv nicht vermeiden kann bei den Minerkarten ist das austrocknen der Alcos, Elektromigration, Veränderung der Wiederstände durch Dauerlast und das der VRAM fertig ist, die Spezifikation nicht mehr halten kann. Dazu kommt dann noch der Verschleiß der Lüfter und ja kann man wieder richten, das die Wärmeleitpaste fertig ist.
Mal davon abgesehn das die meisten Custom Hersteller ihre Karten nicht für 6 Jahre Laufzeit bauen.
Wenn die gebrauchten Miningkarten nach 2 Jahren für max 1/3 der UVP verkauft würden könnte man sich überlegen ob man das Risiko eingehen will. Da aber momentan die Gebrauchten Karten über UVP verkauft werden ist das ein absolutes nogo.
Klar werden Miner Dir erzählen das Miningkarten absolut unbedenklich sind, die können Ihre Karten nachdem sie 2 Jahre Profit rausgeschlagen haben noch über EK verkaufen, das ist viel Geld. Die werden Dir alles erzählen was du hören willst damit sie das Zeug noch loswerden, sicher nicht aus Nächstenliebe.

Man darf nicht vergessen das Hersteller Minern auf Gamerkarten keine Garantie geben, wenn sie direkt Karten zu diesem Zweck kaufen. Das machen die Hersteller nicht weil die Karten nach 2 Jahren noch wie neu sind.


https://consent.youtube.com/m?conti...woyt&gl=DE&m=0&pc=yt&uxe=23983172&hl=de&src=1
 

floppyexe

Software-Overclocker(in)
In Russland gibt es auch Gesetze die das Thema Gewährleistung behandeln, nicht die Herstellergarantie.
12 Monate sind es bei denen minimum. Das ist natürlich Mist das der Hersteller es kürzt, aber 1 Jahr haben dort alle. Und nach einem Jahr ist die Mining-Karte abbezahlt bei deren ~0,07€/kWh Strompreisen.

Das ist also gar kein so schwieriges Thema.
Und nichts kritisches.

Aber das lässt MSI und Gigabyte noch schlechter aussehen.

Ich habe auch nur deswegen Gigabyte jetzt gekauft weil nichts anderes im Regal lag derzeit :D
Das weiß ich ich. Was ich nicht weiß: warum wird in dem PCGH Artikel explizit Russland benannt?
 

Buchseite

PC-Selbstbauer(in)
Es wird doch nicht schlecht verdient mit den Grafikkarten, oder? Also wenn ich die Preissteigerung der 3090 er z.B. betrachte dan wird mir schwindelig. Habe damals kanpp 1900 bezahlt für die Aorus Master. Habe sie vor einer Woche bei Händlern bis zu 4000 Euro gelistet gesehen. Dann muss man sich doch keine sorgen als Fabrikant über die Garantizeiten machen. Minimiertes Risiko ist natürlich besser für die Rückstellung eines Betriebes, und so der Bilanz.:klatsch:
Wo bleibt da der Verbraucher????:stupid:
 

deady1000

Volt-Modder(in)
Statt die Garantie zu beschränken, sollte man die Produkte so designen, dass sie entweder die Last über den Garantiezeitraum problemlos aushalten, zb mit hochwertigen statt billigen Komponenten oder man unterbindet das Überschreiten gefährlicher Limits, zB TJmax vom Speicher bei 95°C statt 110°C und bei den GPUs max 350W statt open-end. Wenn man Angst hat, dass die Leute sich ihre Hardware grillen, dann soll man die stufenlosen OC-Regler entfernen. Undervolting kann man noch tolerieren.

Finde es mega bescheuert, dass man hier die Garantie einschränkt, nur weil es Nutzer gibt, die Ihre gekaufte Hardware auch komplett ausreizen wollen. Wofür kauft man sich denn die Produkte? Um sie 2 Stunden am Tag zu nutzen??? Die müssen davon ausgehen, dass man die 24/7 im Einsatz hat.

Mining kann hier kein Argument für eine Einschränkung sein.
 

FetterKasten

Software-Overclocker(in)
Statt die Garantie zu beschränken, sollte man die Produkte so designen, dass sie entweder die Last über den Garantiezeitraum problemlos aushalten
Das tun sie auch, wenn man sie nicht zweckentfremdet nutzt.
In den meisten Fällen tun sie es auch, wenn man sie zweckentfremdet nutzt, aber eben nicht immer und dafür wollen MSI/Gigabyte nicht blechen müssen.
24/7 Last einzuplanen ist für private Nutzer Schwachsinn, das wird kaum ein Gamer über 1-2 Jahre durchhalten, also warum von so unrealistischen Zahlen ausgehen.
Der wirkliche Schnitt wird wohl irgendwo bei 1-3 Std pro Tag liegen.
 

deady1000

Volt-Modder(in)
Das tun sie auch, wenn man sie nicht zweckentfremdet nutzt.
In den meisten Fälle tun sie es auch, wenn man sie zweckentfremdet nutzt, aber eben nicht immer.
24/7 einzuplanen ist Schwachsinn, das wird kaum ein Gamer über 1-2 Jahre durchhalten, also warum von so unrealistischen Zahlen ausgehen.
Warum sind Grafikkarten exklusiv für Gamer? Man kann sie auch für Folding@Home verwerden, für ContentCreation, als Entwickler, etc etc. Mining ist ein Verwendungszweck unter vielen, genau wie Gaming. Niemand sagt, man müsse Grafikkarten ausschließlich für Gaming verwenden.

Das ist ja so, als würde ein Autohersteller sein Auto nur für Gelegenheits-Stadtfahrer auslegen und wenn jemand kommt und das Ding als tägliches Autobahn-Langstecken-Fahrzeug nutzen will, schränkt man ihm die Gewährleistung ein.

Gut, man hat natürlich Wartungsarbeiten nach Kilometerstand, die es bei Grafikkarten logischerweise nicht gibt, aber letztendlich kann man Kunden nicht für Ihren Eisatzzweck diskriminieren und ich finde das ist hier bei den Grafikkarten definitiv der Fall. Kein Hersteller hat mir vorzuschreiben wofür ich die gekaufte Hardware einsetze und wofür nicht. Wie bereits geschrieben wurde, werden beim Mining die Grafikkarten eher schonend getaktet, als anders herum. Viele übertakten den Speicher nicht und mehr Spannung kann man da ohnehin nicht draufgeben.

Es gibt Gamer, die klatschen auf Ihre Karten die maximale Spannung und stellen den Takt so hoch es geht, mit >400W-Power-Limit, ohne Rücksicht auf irgendwas. Das ist auch nicht viel besser als Mining. Und denen gönnt man später die volle Garantie, wenn die Karte unter Last im Sommer verreckt? Wo ist die Verhältnismäßigkeit?
 

FetterKasten

Software-Overclocker(in)
Der Hersteller kann keine Gewährleistung einschränken.
Hier geht es um Garantie. Und da kann der Hersteller natürlich sagen, dass zb. Mining die Garantie verletzt und sie damit ausgeschlossen ist.

Das ist ja so, als würde ein Autohersteller sein Auto nur für Gelegenheits-Stadtfahrer auslegen und wenn jemand kommt und das Ding als tägliches Autobahn-Langstecken-Fahrzeug nutzen will, schränkt man ihm die Gewährleistung ein.

Das ist kein guter Vergleich. Das wär ja einfach nur, wenn jemand länger spielt.
Das passende Vergleich wäre eher:
Jmd kauf einen 3er BMW und nutzt ihn als Bergbaufahrzeug, anstatt sich nen Laster zu kaufen :D
 

Cleriker999

PC-Selbstbauer(in)
Natürlich. Wenn du ne Grafikkarte benutzt um damit morgens dein Brötchen mit Butter zu beschmieren greift im Defektfall keine Gewährleistung da nicht zweckmäßige Nutzung.
Die Frage dürfte eher sein ob Mining zweckmäßig ist und da würde ich einfach mal sagen ja. Du kaufst nen Computerchip auf ner Platine um dessen Rechenleistung zu nutzen. Was du damit berechnest sollte für die Beurteilung der Zweckmäßigkeit keine Rolle spielen. Man könnte allerhöchstens sagen wenn du das jetzt 24/7 machst ist das eine Nutzung die so nicht erwartbar war auch weil es für derartige Nutzerverhalten ja Profihardware gibt. Das müsste aber im Zweifel dann juristisch geklärt werden.

Was NVidia aber in seinen Garantiebedingungen schreibt hat auf die gesetzliche Gewährleistung erstmal keinen Einfluss.
Genau da hat man ein 3090 (im blower design mit einem lüfter) um sich seine butter aufs brot zu schmieren, dann gehts ab ins bad um sich mit seiner 3090 strix wo man sich die goldene pcie seite abgeschliffen hat zum rasieren benutzt, und dann ja dann gehts ab in die dusche dann hoppt man raus und schließt seine 3090 suprim x an wo man vorher die lüfter gemodded hat das sie in die andere richtung blasen ( nach oben) um sich schnell noch die haare zu fönen damit. :D
 

PCTom

BIOS-Overclocker(in)
Es wird doch nicht schlecht verdient mit den Grafikkarten, oder? Also wenn ich die Preissteigerung der 3090 er z.B. betrachte dan wird mir schwindelig. Habe damals kanpp 1900 bezahlt für die Aorus Master. Habe sie vor einer Woche bei Händlern bis zu 4000 Euro gelistet gesehen. Dann muss man sich doch keine sorgen als Fabrikant über die Garantizeiten machen. Minimiertes Risiko ist natürlich besser für die Rückstellung eines Betriebes, und so der Bilanz.:klatsch:
Wo bleibt da der Verbraucher????:stupid:
Schwierig, weil die Hersteller ja von den Händlermargen nichts haben. Die Verträge mit den Herstellern gibt es schon länger und bei den Herstellern kaufen die Größhändler recht günstig ein, ist vertraglich zugesichtert.
Der Hersteller übernimmt die Garantie und die Großhändler räumen den die Kohle ab, natürlich minimieren die Hersteller so ihr Risiko, verständlich.
Die Hersteller verkauft an die Großhändler so das die Händler mit der vom Hersteller angebenen UVP ihre Gewinne einfahren. Ich schätz jetzt mal 400-500 Euro eine 3080. Wenn die 3080 dann für 1500 Im Laden liegt hat ja der Hersteller nichts von ;).
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Warum sind Grafikkarten exklusiv für Gamer? Man kann sie auch für Folding@Home verwerden, für ContentCreation, als Entwickler, etc etc. Mining ist ein Verwendungszweck unter vielen, genau wie Gaming. Niemand sagt, man müsse Grafikkarten ausschließlich für Gaming verwenden.

Das ist ja so, als würde ein Autohersteller sein Auto nur für Gelegenheits-Stadtfahrer auslegen und wenn jemand kommt und das Ding als tägliches Autobahn-Langstecken-Fahrzeug nutzen will, schränkt man ihm die Gewährleistung ein.
Die Autohersteller haben das schon lange viel klüger gelöst. Garantie haste da quasi nur auf Teile und Sachen die kaum bis keinem Verschleiß unterliegen, für den Zeitraum.
Bei GPUs wäre das Garantie auf Slotblende und PCB ohne die Bestückung. 😁
 

6Pac

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Puh.. PCGH verkommt immer mehr zur zur Bildzeitung.

Zitat:

Crypto Mining wirkt sich aus: MSI und Gigabyte kürzen Garantie für ihre GPUs​


Liebes PCGH Team... Wo nennt denn MSI konkret Mining als Grund für die Garantie Kürzung ?
Konnte dazu nichts finden.
Ich kann nicht mal die Kürzung finden.

MSI hat das Recht, die Garantiebedingungen ohne Vorwarnung zu ändern.

MSI bietet eine Garantie für offizielle Distributoren 36 Monate ab dem Datum der Produktion. Garantiereparaturen werden in einem autorisierten Distributions-Service-Center in Moskau durchgeführt. Die Garantiezeit für die von Ihnen erworbenen Komponenten wird vom Shop festgelegt. Kaufen Sie Produkte nur bei autorisierten MSI-Händlern. Wenn es einen Garantiefall gibt, sollten Sie sich an den Ort des Kaufs, den Shop, wenden.
Lebensdauer: 4 Jahre ab Produktionsdatum nach Seriennummer.

Den folgenden Grafikkartenmodellen wird eine Garantiezeit von 6 Monaten ab Kaufdatum, Lebensdauer von 6 Monaten garantiert.
Radeon RX 570
MINER 8G Radeon RX
580 MINER 8G
Radeon RX 5500
XT MINER Radeon RX 5600 XT MINER Radeon RX
5700 MINER Radeon RX
5700 XT MINER GeForce RTX 2060 SUPER GAMING X RU
GeForce RTX 2060 GAMING Z RU
GeForce RTX 2060 SUPER VENTUS OC RU
GeForce RTX 2060 VENTUS OC RU
GeForce RTX 20 VENTUS XS OC RU
GeForce GTX 1660 VENTUS XS OC RU
GeForce GTX 1660 SUPER VENTUS XS OC RU
GeForce RTX 3060 VENTUS 2X OC RU
GeForce RTX 3 Ti VENTUS 2X OC RU
GeForce RTX 3070 VENTUS 3X OC RU
GeForce RTX 3080 VENTUS 3X 10G OC RU
GeForce RTX 3090 VENTUS 3X OC RU
Quelle: ru.msi.com / Google Translate

Auf die Produkte der Liste wird 6 Monate garantiert, da Lebensdauer < 4 Jahre.
Das ist sachlich korrekt. Da braucht man auch nichts reindeuten.
 

D0pefish

Software-Overclocker(in)
Im Großen wie im Kleinen. Der überwiegende Teil der Karten stirbt nicht an Mining sondern falscher Kühlung. Ende der Geschichte.
 

PCTom

BIOS-Overclocker(in)
Im Großen wie im Kleinen. Der überwiegende Teil der Karten stirbt nicht an Mining sondern falscher Kühlung. Ende der Geschichte.
Der überwiegende Teil der Gamerkarten wird verbaut wie gekauft, ich schätz über 97%. Ottonormalgamer fasst doch seine Karte nicht mehr an, der steckt sie rein und gut ist. Auch die OEM Käufer werden in den allerseltensten Fällen Hand an ihren PC anlegen und das ist die Mehrheit. Die Miner lassen auch die Kühler drauf, die Karten werden nicht umgebaut.
Ich denk die Aussage hinkt ein wenig.
 

4thVariety

Software-Overclocker(in)
Wir sind also MSI oder Gigabyte und wir haben gerade unsere 3000er Serie für ordentlich Aufpreis an Cryptominer durchgereicht.

Aus unseren historischen Daten wissen wir, welche Fehlerrate zu erwarten ist und ob Mining das Risiko erhöht.

Wir wissen auch, dass Nvidia zumindest versucht eine funktionierende Cryptosperre herzustellen und die Miner auf spezielle Modelle umstellen will. Wenn es also zum Garantiefall kommt steht man dumm da. Die jetzige Serie ist EOL bevor man überhaupt einen Lagerbestand aufbauen konnte, der die zu erwartende Fehlerrate abdeckt. Die neuen Serien werden die Miner nicht als gleichwertigen Umtausch oder Erfüllung der Garantie betrachten und dann ihr Geld zurückfordern.

Was ist da die dreckigste Methode? Richtig, einfach die eigenen Zusagen zurücknehmen. Sind wir mal ehrlich. Von wie vielen Crypto-Minern in Russland können wir davon ausgehen, dass es ordentlich registrierte Firmen sind die alle Steuern korrekt abführen und die sich mit einem Gerichtsprozess gegen MSI nicht auch die Polizei mit zu vielen Fragen in ihre Lagerhalle einladen?

Wenn sie könnten, würden sich MSI und Gigabyte in Deutschland nicht anders verhalten. Die sind die Art Firma die dem Kunden nichts geben würden wozu sie nicht von Gesetzes wegen gezwungen wären.
 

IICARUS

Kokü-Junkie (m/w)
Wenn sie könnten, würden sich MSI und Gigabyte in Deutschland nicht anders verhalten. Die sind die Art Firma die dem Kunden nichts geben würden wozu sie nicht von Gesetzes wegen gezwungen wären.
Eine Herstellergarantie ist eine Freiwillige Angelegenheit des Herstellers und da gibt es nichts was auf dem Rechtsweg angefochten werden kann.
 

Mosed

BIOS-Overclocker(in)
Das ist kein guter Vergleich. Das wär ja einfach nur, wenn jemand länger spielt.
Das passende Vergleich wäre eher:
Jmd kauf einen 3er BMW und nutzt ihn als Bergbaufahrzeug, anstatt sich nen Laster zu kaufen
Oder anders: kaufe ein normales Auto und nutze es für Autorennen. Da gibts auch keine Garantie mehr.

Langstrecke Autobahn ist zudem weniger belastend als Stadtverkehr. Solange man nicht stundenlang Vollgas auf der AB fährt.

Professionelle Grakas sollten 24/7 Mining eher abkönnen, aber nicht Spiele-Grakas.
 
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KaneTM

Software-Overclocker(in)
Nein eben nicht, weil du das ganze mit der Gewährleistung des Händlers verwechselst, was nichts mit der Herstellergarantie was zu tun hat.
Damit wir es ganz haben:

Händler und Hersteller - nach Wahl des Kunden - geben 2 Jahre Gewährleistung. Innerhalb der ersten 6 Monat muss der Händler / Hersteller nachweisen, dass der Defekt nicht seine Schuld ist, was landläufig als die "Garantie" bezeichnet wird, aber eben eigentlich nur die für den Kunden vorteilhaften ersten 6 Monate der Gewährleistungsfrist sind.

Für die letzten 1,5 Jahre der Gewährleistungsfrist muss der Kunde nachweisen, dass die Sache bereits bei Herstellung mangelhaft war, was aber eben erst später zum Problem geführt hat.

Davon losgelöst und als "Bonus" obendrauf gibt es dann Herstellergarantien, die zwar auch gelten, wenn man sie beim Kauf bekommen hat, aber grundsätzlich freiwillig sind (hat man sie, gelten sie. Aber kein Hersteller muss überhaupt welche anbieten).



= Gewärleistung gibt es immer für 2 Jahre für Neuwahre. Bei Defekten in den ersten 6 Monaten, die man nicht selbst verschuldet hat, gibt es gewöhnlich keine Probleme. Die davon unabhängige Herstellergarantie gibt's als Sahnehäubchen oben drauf.
 

seahawk

Volt-Modder(in)
Trifft das nur die NVidia Karten? Dann spricht halt vieles für Probleme mit dem überhitzenden GDD6X.
 

raffnix84

Komplett-PC-Käufer(in)
Damit wir es ganz haben:

Händler und Hersteller - nach Wahl des Kunden - geben 2 Jahre Gewährleistung. Innerhalb der ersten 6 Monat muss der Händler / Hersteller nachweisen, dass der Defekt nicht seine Schuld ist, was landläufig als die "Garantie" bezeichnet wird, aber eben eigentlich nur die für den Kunden vorteilhaften ersten 6 Monate der Gewährleistungsfrist sind.

Für die letzten 1,5 Jahre der Gewährleistungsfrist muss der Kunde nachweisen, dass die Sache bereits bei Herstellung mangelhaft war, was aber eben erst später zum Problem geführt hat.

Davon losgelöst und als "Bonus" obendrauf gibt es dann Herstellergarantien, die zwar auch gelten, wenn man sie beim Kauf bekommen hat, aber grundsätzlich freiwillig sind (hat man sie, gelten sie. Aber kein Hersteller muss überhaupt welche anbieten).



= Gewärleistung gibt es immer für 2 Jahre für Neuwahre. Bei Defekten in den ersten 6 Monaten, die man nicht selbst verschuldet hat, gibt es gewöhnlich keine Probleme. Die davon unabhängige Herstellergarantie gibt's als Sahnehäubchen oben drauf.
2 Anmerkungen.

1) Nicht mangelhaft bei der Herstellung sondern der bei der Übergabe, das ist ausschlaggebend.
2) Wieso soll eine bei der Übergabe einwandfreie Sache und bei sachgemäßer Behandlung die 2 Jahre nicht überstehen? Wenn die Ware einwandfrei war und bei Sachgemäßem Gerbrauch dennoch in den 2 Jahren kaputt gegangen ist, dann muss ja geplante Obsoleszenz im Spiel sein... anders ist es nicht zu erklären.

Ich verstehe nicht die "Angst" vor der Beweisumkehrlast nach 6 Monaten nicht... Das ist doch total einfach: "Hier, kaputt. Habe Sachgemäß benutzt". Jetzt ist der Verkäufer wieder am Zug dir nachzuweisen das du es Unsachgemäß benutzt hast. Wenn Garantie-Siegel unverletzt und kein physikalischer Schaden durch unsachgemäßem Gebrauch (Gewalt, Flüssigkeiten etc.) vorliegt dann MUSS die Ware ja zwangsläufig bei der Übergabe einen Vorschaden gehabt haben. Die Ware trug den Mangel praktisch im Keime mit sich... im Volksmund heißt es daher die Keimtheorie.

Also lasst euch von "ängstlichen" und "praxisfernen" Internet-Hobbyanwälten nicht irgendein Schmarrn erzählen und setzt auf die Vernunft und Freundlichkeit. Dann klappt es auch mit den Verkäufern und der Gewährleistung auch nach 6 Monaten.

Gruss
 

raffnix84

Komplett-PC-Käufer(in)
Es geht nicht um das "Anerkennen" sondern um den Dialog. Du hast ein Recht auf Gewährleistung. Der Verkäufer muss begründen warum er diese ablehnt. Daher muss du gar keine Beweise dafür bringen und ein "Hier, kaputt. Habe Sachgemäß benutzt" reicht völlig. Nun muss der Verkäufer begründen warum er dir dein Recht verwehrt und das kann er nicht mit "keine Lust" begründen sondern nur indem er dich der "Lüge" überführt und dir aufzeigt warum deine Aussage nicht korrekt und dein Recht auf Gewährleistung verwirkt ist. Das muss er dann vor Gericht genau so.
 

KaneTM

Software-Overclocker(in)
Es geht nicht um das "Anerkennen" sondern um den Dialog. Du hast ein Recht auf Gewährleistung. Der Verkäufer muss begründen warum er diese ablehnt. Daher muss du gar keine Beweise dafür bringen und ein "Hier, kaputt. Habe Sachgemäß benutzt" reicht völlig. Nun muss der Verkäufer begründen warum er dir dein Recht verwehrt und das kann er nicht mit "keine Lust" begründen sondern nur indem er dich der "Lüge" überführt und dir aufzeigt warum deine Aussage nicht korrekt und dein Recht auf Gewährleistung verwirkt ist. Das muss er dann vor Gericht genau so.
Nein, das ist wirklich eine lustige Idee. Sorry. "Sachgemäß benutz" ist nett, aber kein Beweis, dass der Grund, warum etwas kauppt ist, bereits bei der Herstellung vorhanden war. Keine Ahnung, warum du glaubts, dass das nicht nöig wäre, dass der Mangel bereits bei Herstellung hätte vorhanden sein müssen, aber so ist es. Lies es nach, steht im Gesetz - ein Fehler bei der Herstellung muss es gewesen sein, sonst hast du Pech gehabt. Und dass der bei Herstellung schon vorlag ist das, was du beweisen musst. Sagemäße Nutzung - selbst wenn man die auch nur ansatzweise belegen könnte - ist noch lange kein Beweis für das vorliegen eines Mangels bei der Herstellung.

Beweislastumkehr ist nunmal genau das: Du bist in der Bringschuld für einen Beweis, dass der Grund dafür, dass es "kaputt" ist, bereits von vorn herein vorhanden war. Nehmen wir z.B. ne Grafikkarte. Nach 8 Monaten macht sie keinen Muks mehr. Der Grund: Ein Speicherchip ist geröstet worden. Wenn jetzt bei dem einen Chip kein Wärmeleitpad vorhanden ist und der Chip sich tapfer über die 8 Monate wie auch immer gerettet hätte... ok! Guck hier lieber Hersteller, kein Wärmeleitpad. Du bist Schuld, weil du keins drauf gemacht hast (das ist jetzt etwas vereinfacht - du könntest es ja abgemacht haben, wie will man sicher sein, dasss die Graka nie auseinandergenommern wurde, bla bla bla... ist ein Beispiel und wir sagen mal, es wäre sicherstellbar, dass du da nicht dran warst). Da also der Hersteller Schuld war, greift das Gewährleistungsrecht. Wärmetod durch ein fehlendes Bauteil bei der Herstellung. Nicht dein Problem und das Gewärleistungsrecht greift = heile Graka für dich.

Wenn dann derselbe Speicherchip die Graka ins Jenseits befördert, weil intern ein kleiner mieser nicht richtig belichteter Transistor den Geist aufgibt (aber natürlich ganz brav ein Wärmeleitpat diesmal verbaut war), ja... was dann? Der Chip sieht von außen heile aus. Man hat wahrscheinlich nicht mal eine Ahnung, dass ein Speicherchip daran schuld ist. Der Hersteller muss nicht prüfen, warum das gute Stück nicht mehr geht. Du bist derjenige, der nun beweisen darf, dass der Speicherchip bereits beim auflöten auf die Graka in einem Zustand war, der ein langes glücklicher Leben unmöglich gemacht hat - wenn du denn irgendwie herausgefunden hast, dass er überhaupt die Ursache war.

Viel Spaß dabei, wa?

[EDIT] Nur weil es ja irgendwie in deinem Kopf einen Sinn ergibt: Nochmal von wegen "Sachgemäß benutz". Soso sagt der Hersteller. Dann wäre die ja nicht kaputt. Bewies mal (um bei dem Graka Beispiel zu bleiben) jede Minute in den letzten acht Monaten, was mit der Grake so passiert ist. Beweislastumkehr. Dein Problem, wie du das machen wills. Nochmal zur Verdeutlichung, wie am Allwerertesten du mit diesem Veruch wärst: was hast du am dritten Montag nach dem Kauf um 2:32 Uhr damit gemacht? Da war ich ganz allein in meinem Bett und der PC war aus. ACH? Wirklich? Beweise? Da könntest du ja den Speicher übertaktet haben... uuuund: Verloren.

Eventuell sollte ich noch mal der Vollständigkeit halber erwähnen:

Beweise wären nur und überhaupt:
Das einzig realistische wäre - wenn wir mal von der zerschossenen Leiterbahn reden und die sachgemäße Nutzung artig ignorieren - wohl ein Sachverständigenbeweis.

Und jetzt wird es richtig witzig! Du brauchst also einen Sachverständigen, der einen kaputten Speicherchip auf einer Graka überhautp finden kann. Also wohl eher ne echt spezialisierte Firma. Und die soll ja nicht nur den Fehler finden, sondern auch noch darlegen, dass der Fehler überhaupt schon bei der Herstellung vorhanden war. Kannst du dir ansatzweise vorstellen, was das für ein Laden sein müsste und was die (mit 5.000,00 € kommt man da nicht aus) in Rechnung stellen werden für die Beweisfindung? Ach, übrigens: Den Betrag zahlt der Verlierer des Prozesses - also wahrscheinlich du. Willst du wahrscheinlich 5.000 - 10.000 ausgeben, um nichts zu bekommen? Eher nein, würde ich tippen...

A: Liebe Sachvertändige (sagt der Richter, der diese überhaupt sogar erstmnal noch zulassen muss, unabhängig davon, was die kosten), was ist der Grund, dass diese Tolle Grafikkarte kapuut ist?

B: Da ist ein Ramchip durchgeschmort.

A: Und daran ist der Hersteller schuld?

B: Naja, könnte wohl sein...

A: Aha. Nächstert Fall.
 
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