Das tun alle CPUs aber der i3 bricht schon ein wenn du nebenbei ein Download machst oder stell dir vor du lässt nebebei deine Fotosammlung nach Doppelte Bilder durchsuchen. Sowas kann schon mal dauern und dann kannst du nicht mehr spielen weil die Leistung des i3 für beides nicht reicht.
Sowas kann "schon mal dauern", ja. So einmal im Jahr? Alle 2 Jahre?
Wenn du täglich oder zumindest wöchentlich deine Bildersammlung nach Dubletten durchsuchst, muss die Frage erlaubt sein, wo diese unmassen an Bildern denn herkommen. Insbesondere da Dubletten beim selbstständigen Erstellen von Bildern doch arg unwahrscheinlich sind...
Ein Download kostet jedenfalls nur 5-10% Leistung - und letzteres in einem Szenario, in dem von vorneherein deutlich mehr Leistung zur Verfügung steht, als bei anderen CPUs dieser Preisklasse.
Höherer Takt kann den Einbruch zwar abfedern, aber nicht aus der Welt schaffen – das ginge nur mit zusätzlichen Threads/Kernen.
MfG,
Raff
Jein. Der Einbruch relativ zur Maximalleistung bliebe zwar theoretisch gleich, aber da ihr im ersten Szenario oftmals GPU-limitiert seit, wäre es ggf. schon interesant zu sehen, wie weit höhere Rohleistung die Spürbarkeit des Einbrauchs hinauszögert.
Logisch

Ich gehe von dem Stand aus, dass man die Kiste nicht nur zum Zocken anwirft (zumindest hab ich nicht das Geld um mir für jeden Zweck einen Computer zu kaufen). Also sind da noch Sachen offen, die ich für die Hochschule brauche, sowie Browser (nachdem unser Internet eher bescheiden ist sind halt immer so 5 YouTube Tabs offen, die dann gemütlich Cachen dürfen) und alles Mögliche zum Zeitvertreib. Und warum soll ich das alles schließen, nur wenn ich mich dazu entscheide dann mal ne Stunde zu daddeln?
Es geht nicht um schließen, es geht um nutzen. Ruhende Fenster im Hintergrund verursachen quasi keine Last.
Wie oft machst du deinen Rechner aber an, um zu spielen und
zeitgleich ein Schnittprogramm zu bedienen? (Also das, was deiner Aussage nach "Menschen" quasi immer machen)
Anderes Extremesetting: PServer Entwicklung. Dann ist neben dem Spiel halt auch noch ein SQL-Server am laufen, sowie ein SQL Manager, ein Gameserver, ein Loginserver und Visualstudio. Das wird dann schon etwas zäh.
Ich liebe diese letzte Zeile. Wenn man einen i3 mit einem FX-8xxx vergleicht ist das auch definitiv richtig. Aber die i5 / i7 haben eine ähnliche TDP wie ein FX-6xxx auch. Nur der FX-8xxx liegt da drüber.
Der FX-6xxx muss sich hier aber mit dem i3 vergleichen lassen, der FX-8xxx mit den i5/i7
Richtig! Und genau das ist schade, da er doch für die meisten User entscheidend ist. Ich verstehe jedoch auch, dass es kaum möglich ist, das umzusetzen. Der Releasepreis ist quasi immer Mist und danach ändert sich der Preis ständig. Man müsste also ständig die Preise kontrollieren und die Tabelle anpassen...
Vor allen Dingen ist der Preis nichts, was man aufwendig testen und bewerten müsste. Den kann auch der größte DAU einfach ablesen und sich mit dem Testergebnis ein P/L-Urteil bilden. Und das tagesaktuell und sogar bei einem beliebigen Händler seiner Wahl!
Was kostet SMT . Was kostet CMT.Im Transistor Budget Die Fläche .Bei Intel heisst es(SMT) 5% zusätzlich.Bei CMT ???
AMD hat iirc mal ein Verhältnis zu ganzen Kernen angegeben, ggf. könnte mans ausrechnen. Aber ist bekannt, auf welchen Grundwert Intel die 5% bezieht? Und vor allem: Stammt die Angabe aus der aktuellen Genertion?
So als Rahmenwerte:
Ein 4 Kern SB-E hat 294 mm², der 8 Kern SB-E 435 mm² gesamt-DIE-Fläche. Das würde also 35,25 mm² für einen Kern nebst 2,5 MB l3 Cache machen. Ein Orochi-Modul soll 30,9 mm³ inklusive L2, aber ohne L3 Cache belegen. Bildern nach zu Urteilen nimmt der L3 Cache bei SB-E in etwa genauso viel Platz in Anspruch, wie die Kerne. In der 32 nm Fertigung stände es somit ~~18 mm² für einen SMT-Intel-Kern inklusive L2 Cache versus 31 mmm² für ein AMD-CMT-Modul inklusive L2 Cache. Dummerweise sind die L2 Größen extrem unterschiedlich und während ich man AMD rund 45% als Flächenverbrauch abschätzen kann, ist Intels Cache leider recht unübersichtlich in den Kern eingearbeitet. Würde man davon ausgehen, dass Intel den gleichen Verbrauch pro MiB hat (was höchstwahrscheinlich nicht der Fall ist), käme man bei 16 zu 17 mm² raus.
Zu bedenken ist bei so einem Vergleich aber, dass AMDs Modul unterm Strich auch nur eine Integerpipeline mehr hat, Intels Kern dafür einen wesentlich leistungsfähigeren Decoder und wesentlich leistungsfähigere L1 Caches. Und natürlich dass wir bei diesem 2011er Vergleich Intels letzte 32nm gegen AMDs erste 32nm CPU stellen, wobei erstere in der Enthusiast-Klasse und letztere in der hoffen-wir-das-Piledriver-Besserungen-bringt-Klasse antrat
Wirklich vergleichbar wäre es also nur dann, wenn man bei Intel SMT abschaltet und bei AMD den zweiten Integercluster in jedem Modul.
Selbst dann ist es nicht vergleichbar. Denn
AMD Intel verbaut einen leistungsfähigeren Decoder und eine andere Anzahl an Recheneinheiten pro Kern. Wenn du Haswell gegen Piledriver stellst (also so, wie der Markt gerade aussieht), muss bei AMD z.B. ein ganzes Modul aktiv sein, um so viele Integereinheiten zu repräsentieren, wie ein ganzer Haswell-Kern.
Davon abgesehen sind derartige Vergleiche sowieso höchst fragwürdig. Niemand kauft eine bestimmte Anzahl an Recheneinheiten. Maßgeblich neben der Leistung ist für eine CPU der Preis oder wahlweise der Herstellungspreis alias DIE-Fläche und der Stromverbrauch.
allerdings sind das Front- und Backend eines Moduls (also Gleitkommarechnung/FPU/Decoder etc) ja schon jetzt ab und an zu schwach/zu klein/zu (unter)dimensioniert, um 2 Intergercluster immer ausreichend mit Daten zu füttern.
"Ab und zu"? Man mag AMD vielleicht zu gute halten, dass sie das ganze besser durchdacht haben werden, als irgendwelche Forenschreibsler, die schon Monate vor dem Launch ihren Finger in diese Wunde legten, aber fest steht:
Während Intel bei seit Ende des Pentium IIIs immer eher den Decoder denn die Pipelineanzahl ausbaute, hat AMD genau das Gegenteil gemacht und auch das gegenteilige (nämlich schlechte) Ergebnis erzielt. Ich würde mal davon ausgehen, dass bei mehr als 4 Threads alle naslang eine Decoder-Limitierung vorliegt. Nicht umsonst verabschiedet sich AMD bei Excavator teilweise vom Modulkonzept um genau an dieser Stelle wieder eine unabhängige Versorgung beider Kerne zu gewährleisten.
Ich denke einfach das die von AMD verwendete Technik ein Zwischending darstellt. Es ist zumindestens nativer als 4 Kerne + SMT.

Mit Steamroller soll doch der von dir angesprochene Engpass ausgeräumt werden oder?
MfG
Die FPUs sollen leistungsfähiger werden, aber die wichtigere Änderung sind sicherlich die Decoder.
Das ist so nicht (ganz) korrekt! Es sind pro Modul sehr wohl 2 128bit FPU Einheiten vorhanden und es können somit auch 2 Threads (auf einem 4 Moduler ergo 8) parallel, auf voneinander unabhängigen Einheiten berechnet werden. Erst bei abarbeitung von AVX Befehlen (256Bit) ist nurmehr ein Thread pro Modul möglich. Der unterschied zu einem (echten) Dualcore ist lediglich der das es nur einen FP Scheduler gibt. Bei den int Einheiten hat jede ihren eigenen.
Iirc kann AMDs FP-Kern nur Befehle von einem Thread zeitgleich bearbeiten. Man wechselt dann alle 4 (2? weiß es nicht mehr) Takte den Thread. De facto könnte man sagen, bei FPU-Threads ist ein FX8300 ein 4 Kerner mit SMT.
Ich frage mich gerade warum die Strukturbreite ,Größe, nm, immer kleiner wird.Fehlt dann irgendwann nicht die Fläche zum Kühlen ? ( Haswell )?Wenn AMD CPUs kleiner werden wo soll die Wärme hin ?
Steigende Verlustleistung pro Fläche ist ein Problem, aber vorläufig nur ein kleines, weil allgemein mehr Wert aufs Stromsparen gelegt und die Leistung lieber durch mehr Einheiten und somit auf größerer Fläche erreicht wird. Würde man heutige Verfahren z.B. beim Takt genausoweit ausreizen, wie vor 10 Jahren, dann käme eben ein xx GHz, 250 W Pentium5 heraus, der entsprechend hohe Anforderungen an den Kühler stellen würde. Oder ein 5 GHz 220 W Vishera
AMD trotz Roter Zahlen verlötete Headspreader und bei Intel trotz Milliarden gewinn mit billiger WLP. Wo ist der Fehler?
Das war bei den 775 damals so. Schön mit feinem schleifpapier auf einer Glasplatte den Headspreader begradigen weil die eine leichte Wölbung hatten. Allerdings war das bei AMD eigentlich nie ein Problem.
Das Problem bei den 775 kam übrigens daher, dass sich die IHS beim verlöten verzogen haben, während Intel vorher iirc Wärmeleitpaste verwendet hat
