News Core Ultra: Intel veröffentlicht 5-Punkte-Plan zur Lösung aller Probleme rund um Arrow Lake

Ich arbeite zur Zeit auf einem 265k, das geht schon, wenns noch besser wird wars ein "Glücksgriff" weil die Z890 Plattform ist echt super. Viele meiner Games sind glücklichweise "cherry picks" was Arrow Lake angeht und da braucht er sich auch vor dem 7800X 3D nicht zu verstecken. Andere sind halt wieder ein Drama...
Ein Witz ist nach wie vor die Speicherkompatiblität - mit vielen gängigen DDR5 Produkten kommt er erst gar nicht bis ins UEFI - selbst unter JEDEC Spezfikationen oder nocht weniger Takt ^^
Also wenn ihr euch so etwas zulegen wollt, kann ich euch nur empfehlen sich strikt an die QVL Listen der MB Hersteller zu halten ... Sonst gibt es eventuell eine böse Überraschung.
 
Ich hätte ja echt mal wieder Bock auf ein Intel System gehabt, aber an AMD führt als Prrimärer Gamer mit ein wenig Hyper-V und normalen Arbeitsaufgaben an AMD kein Weg vorbei. Ein Ryzen 9800 X3D ist bestellt, sollte im Januar geliefert werden. Freut mich trotzdem, wenn Intel wieder aufschließen kann. Monopolismus ist für uns alle schlecht.
 
Also ich kann nur berichten das ich den Umstieg vom 7800X3D (werkelt jetzt im Rechner meiner bessern Hälfte) auf den 265k bis jetzt nicht bereut habe.
Gaming macht bei mir aber auch nur rund ein Drittel aus - der Rest sind Dinge wie 3D Cad, slicen, etc..
Da ist der Intel auch klar im Vorteil - aber der 7800er ist halt eine Gamingsemmel und der Vergleich hinkt natürlich.
Ich bin aber auch mit dem Mikrocode Update 0x112 eingestiegen das meiner Meinung nach schon einen deutlichen Schritt nach vorn gebracht hat - 0x113 war da dann eher unauffällig.
Da ich mich zu 95% in einer rolling Linux Distribution bewege und WIN10 nur als fallback für Fusion ( wenn es unter Linux mal wieder zickt ) und VR Sim Racing verwende kann ich zu den Win 11 Problematiken nicht wirklich an Erfahrung beitragen ...

Prinzipiell hat mich der Aufbau mit den 8 P und 12 E Kernen vom Design überzeugt - weil es in vielerei Hinsicht den Sweetspot über ein breites Spektrum an heutiger Sofware trifft. Man muss halt jetzt die Kinderkrankheiten ausmerzen. In Kombination mit dem Z890 Nova WiFi von Asrock hat man bei der Konnektivität auch kaum noch Wünsche übrig.. 2x Ethernet, 2x TB4 und mehr NVME als man Finger an einer Hand hat. Da hat man bei der Markteinführung leider wirklich viel Potential liegen lassen .. Ich würde aber aus der Praxis heraus sagen das es im großen und ganzen nicht so dramatisch ist wie mancher vielleicht vermuten würde oder wie es oft aufgefasst wird :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Intel geht's überhaupt nicht so schlecht.
??? Dann schau mal bitte in die Bilanzen, in die Verkaufszahlen und so weiter. Intel ist das deutsche VW, extrem überladen, überheblich und träge! Dazu kommt, dass das Chipgeschäft so schnelllebig ist, dass man es kaum schafft dagegen zu steuern, da in den letzten Jahren eigentlich alles was man angepackt hat, nach hinten losgegangen ist. Wenn 18A nicht zündet, sieht es für die Foundrysparte düster aus und man wird ausgliedern müssen und wird einen nicht unerheblichen Teil seines Erfolgs verlieren.

Wenn dann auch noch die Konkurenz mit alter Fertigung Kreise um die eigenen Chips fährt? Na dann sieht es ziemlich duster aus und ich sehe aktuell keine Technik (abseits der Foundrys) die das schnell ändern wird. Intel hat sich in meinen Augen in ihrem monolithischen Denken verrannt und auch jetzt wieder ein Cachedesign gewählt, was anders als das der Konkurenz funktioniert, aber eben diverse Nachteile mit sich bringt. Im Serverbereich ist das ja noch einmal viel viel größer, da hat man jetzt einen 144Kerner gebracht, der mit nichts mithalten kann, was AMD schon auf dem Markt hatte, für den doppelten Preis.

Also nein, deine Aussage Intel gehts nicht so schlecht, stimmt einfach nicht! Intel stirbt gerade und hofft darauf, dass 18A das lebensrettende Medikament ist. Im Mobilbereich hat Intel 14% Marktanteil verloren, im Desktop 20%, im Serverbereich sind die Verluste ebenso hoch. Ja; Intel hat noch große Marktanteile aber man darf auch nicht vergessen, dass sie eben genau diese Marktanteile ja brauchen um "kostendeckend" zu arbeiten und daher verkleinert man sich nun massiv und baut Stellen ab.
 
Ich hätte ja echt mal wieder Bock auf ein Intel System gehabt, aber an AMD führt als Prrimärer Gamer mit ein wenig Hyper-V und normalen Arbeitsaufgaben an AMD kein Weg vorbei. Ein Ryzen 9800 X3D ist bestellt, sollte im Januar geliefert werden. Freut mich trotzdem, wenn Intel wieder aufschließen kann. Monopolismus ist für uns alle schlecht.
Einwenig Hyper V? D.h. du hast VMs nebenbei laufen, warum wartest du nicht auf einen 9950x3d oder hast dir einen 9950x geholt? Klar primär Gaming, aber nichts desto trotz wäre Kerne genau das richtige für VMs. Ich nutze mein Rig 50:50 Gaming/Produktiv, mit 9 Vms und natürlich viel Software wie z.B. Splashtop, Teamviewer, Citrix, etc. daher auch viele Kerne in x3d...

Wobei wenn der 285k wenigsten konsistent auf 14900k Niveau im Gaming gewesen wäre (auch ohne 9000er Ram) , hätte ich wohl dort zugeschlagen. Die Plattform und Anwendungsleistung sind top...
 
Nimm den 285K solange du kein Star Citizen spielen willst wo ein X3D must have ist um auf 60fps zu kommen.
Aussagen und Empfehlungen wie diese sind es, die immer wieder diese unsäglichen Fanboy-Diskussionen lostreten, die am Ende zu nichts führen.

Unreflektiert, unbelegt und ohne Bezug auf die konkreten Bedürfnisse des Nutzers.

Woher nimmst Du die Faktenbasis, aufgrund derer eine Entscheidung für den 285K die bessere wäre? Ich will damit nicht sagen, dass dem nicht so sein kann, aber objektiv ist das wirklich nicht.
 
??? Dann schau mal bitte in die Bilanzen, in die Verkaufszahlen und so weiter. Intel ist das deutsche VW, extrem überladen, überheblich und träge! Dazu kommt, dass das Chipgeschäft so schnelllebig ist, dass man es kaum schafft dagegen zu steuern, da in den letzten Jahren eigentlich alles was man angepackt hat, nach hinten losgegangen ist. Wenn 18A nicht zündet, sieht es für die Foundrysparte düster aus und man wird ausgliedern müssen und wird einen nicht unerheblichen Teil seines Erfolgs verlieren.
Cleriker hat schon recht.
Wenn man nur auf das dicke Minus achtet - ja, dann hat Intel ein Problem.
Man muss aber auch dazu sagen, dass es bei Intel in anderen Sparten ganz ok aussieht.
CPUs machen Milliarden, Mobileye wächst zwar nicht, macht aber auch keine Verluste
GPUs machen Verluste, aber das ist abzusehen. Die Architektur braucht man dennoch um irgendwann mal mit AI mitspielen zu können.

Sämtliche Innovationen kommen immer zu spät, man ist unflexibel ja. Aber es ist noch kein "AMD 2011" Setting wo man nirgends Geld macht außer im Konsolengeschäft.
Wenn dann auch noch die Konkurenz mit alter Fertigung Kreise um die eigenen Chips fährt? Na dann sieht es ziemlich duster aus
die Probleme die Intel aktuell mit der CPU Performance hat sind weniger mit der Fertigung begründet.
Intel wiederum zieht Kreise um die Konkurrenz und lässt selbst ARM alt aussehen, wenn man sich Lunar Lake ansieht.

Intel ist aber in der doofen Situation eine Fertigung zu haben die - entgegen von AMD - den gesamten Markt bedienen könnte mit CPUs. NUR: es ist im moment keine einzige aktuelle CPU aus dieser Fertigung: weder Lunar, noch Arrow Lake wird dort gebaut.
Panther Lake erst in ca 1 Jahr.
Bis dahin schleppt man das Ding mit.
Aber es scheint Licht am Ende des Horizonts. Man hat Foundry-Kunden die ihre ersten Chips erhalten haben und auch schon laufen.


Kriegt man noch Yield und Performance hoch in einem Jahr schaut das ganz ok aus, dass man zumindest mit Foundry in 2-3 Jahren keine tiefroten Zahlen mehr schreibt
und ich sehe aktuell keine Technik (abseits der Foundrys) die das schnell ändern wird.
Das ist aber schon immer so gewesen. Intel müsste eine komplett umgekrempelte Architektur bringen.
Das versucht man übrigens schon lange, aber die internen Entwicklungen stocken.
Wir hatten schon vor fast 10 Jahren Vorführungen zu "inversem Mulitthreading", also, dass mehrere Cores einen Thread zerlegen und bearbeiten können.
Es gibt das Gerede (aka "Gerüchte"), dass Intel rentable Units erfunden habe. Aber auch Gegengerüchte, dass das Ganze nicht so performt wie gedacht.
Dann kommt hinzu, dass bigLITTLE eingeführt wurde. Was praktisch ist für MT Loads, aber nicht so für Spiele.
Hier wäre es besser einen "Bartlett Lake" ähnlichen Ansatz auch in den Massenmarkt zu bringen.
3D-Cache: Intel hat mit ähnlichem Erfahrung, ja sogar HBM auf dem Package. Und dennoch macht man es nicht - das sind einfach wirtschaftliche Entscheidungen. Wir wünschen uns das, sie könnten es, aber machen es nicht, weil es sich nich rechnet.
Intel hat sich in meinen Augen in ihrem monolithischen Denken verrannt
Nur zum Teil: denn Intel hat die Technologie für Chiplets schon längst erforscht. Gab ja schon 2+2 (Core 2 Quad) Chips und augelagerten Cache vor über einem Jahrzehnt. Foveros, EMIB sind interessante Technologien die teils überlegen sind gegenüber TSMCs Ansätze.
Man sieht ja jetzt gut, dass Multichip nicht besser ist als monolith: Ein Monolith in der Komplexität von Arrow Lake wäre für Intel herstellbar in Intel 3 oder ähnlichem, aber man hat aus verschiedenen Gründen einen anderen Weg gewählt (evtl weil man die Kapazitäten nicht hat, die Umrüstung vor 18A zu teuer gewesen wäre etc.). Die Sache ist die. Ein Monolithischer Arrow Lake hätte viele Vorteile und wäre eben nicht langsamer als Raptor Lake, ganz im Gegenteil: er wäre schneller, stromsparender. Aber man hätte eben zu wenige davon produzieren können weil die Foundry Pläne andere waren und die 2 (Chipdesign, Foundry) nun unabhängiger agieren.



und auch jetzt wieder ein Cachedesign gewählt, was anders als das der Konkurenz funktioniert, aber eben diverse Nachteile mit sich bringt.

Im Serverbereich ist das ja noch einmal viel viel größer, da hat man jetzt einen 144Kerner gebracht, der mit nichts mithalten kann, was AMD schon auf dem Markt hatte, für den doppelten Preis.
Nein, das stimmt so nicht und geht aus den Reviews von Phoronix und Co nicht hervor. Zumal man hier auch verschiedene Produktkategorien anbietet: die LITTLE Chips mit knapp 288 oder so, die großen usw.
Und eingesetzt wird hier eine ziemlich alte Architektur. Soweit ich mich erinnere wird erst nächstes Jahr auf 18A umgestellt, dafür mit modernerer Architektur usw.
Man ist hier einfach wieder spät dran, aber es sieht im Serversegment deutlich rosiger aus als zuletzt.

Aber: Server sind bald deutlich weniger wichtig, und das ist genau Intels Problem. Man ist groß und schwerfällig und man hat intern niemanden davon überzeugen können (Gelsinger wollte das schon immer), dass man profitable Geschäftsbereiche zwar weiterführt, abe neue aufbaut.
Vor 8 Jahren hat man groß angekündigt, dass man nun in den HPC Markt mit GPUs einsteigt. Man hätte damals wirklcih viel mehr Geld in solche Beschleuniger und in die Projekte wie Gaudi investieren müssen.

Allein ein 10% Marktanteil beim AI Rennen würde Intel genug Geld in die Kasse spülen um die Fertigung zu finanzieren. Die größe des Konzerns ist hier oft ein Problem, weil man aus Gründen der Planbarkeit/Vorsicht immer auf etwas setzt, wo man den Umsatz gut vorhersehen kann.

Es ist aber nicht so, dass man es bei Intel nicht schon mehrfach auch anders probiert hätte. Es gab Itanium, Grafikkarten in den 90ern. Man hatte ca 2010 tolle iGPUs deren Weiterentwicklung durchaus super gewesen wären (aber man hat das ganze quasi abgedreht und 5 Jahre später erst wieder aufgegriffen).

Intel versucht übrigens grad ziemlich vieles parallel, teilweise auch Dinge die man gar nicht mitkriegt, aber es wirkt alles etwas halbherzig (außer Foundry, aber es ist unklar wie es hier nun weitergeht, das war Gelsingers Projekt und es war eigentlich eine gute Idee).
CPUs, GPUs, FPGAs, dedizierte AI Beschleuniger (Ponte Veccio Nachfolger seit 3+ Jahren angekündigt und Gaudi).
Intel hat ja auch einige Produkte abseits der Norm, davon wird hier natürlich nie berichtet. So hat Intel ja auch Medizinprodukte in Forschung, oder bietet Netzwerk-CPUs/Produkte die teilweise ARM-Architektur verwenden:


Also nein, deine Aussage Intel gehts nicht so schlecht, stimmt einfach nicht! Intel stirbt gerade und hofft darauf, dass 18A das lebensrettende Medikament ist.
Intel stirbt nicht, aber man muss es eben anders sehen: Intel in der aktuellen Form kann nur weiterexistieren, wenn 18A und später vor allem 14A erfolgreich ist, ebenso das Packaging mithalten kann
Das Problem ist hier aber schon allein wieder die Kapazität, dann TSMC hat vor kurzem einen Ausbau angekündigt der sich gewaschen hat, da kann Intel nicht mehr mit, selbst wenn man technologisch überlegen wäre.

Im Mobilbereich hat Intel 14% Marktanteil verloren, im Desktop 20%, im Serverbereich sind die Verluste ebenso hoch. Ja; Intel hat noch große Marktanteile aber man darf auch nicht vergessen, dass sie eben genau diese Marktanteile ja brauchen um "kostendeckend" zu arbeiten und daher verkleinert man sich nun massiv und baut Stellen ab.
Was aber eher mit Gesundschrumpfen zu tun hat, als "sterben".
Intel ist eben insgesamt nicht profitabel, aber "sterben" tut man nicht. Man hält verzweifelt an der Fertigung fest, weil das letzten Endes dann auch - wenn es wieder läuft - Intel überlegen hält.
Wenn Intel mal nicht mehr selbst fertigt haben sie ganz andere Probleme. Dann sind sie eben nur noch ein CPU/GPU... Designer ohne eigene Fertigung und daher viel abhängiger. Ebenso können sie dann nicht mehr die Stückzahlen raushauen wie zuvor etc. Das ist insgesamt alles andere als gut für uns. Vor allem weil TSMC dann ein Monopol hat, aber auch weil Intel und AMD dann mit den Preisen hochgehen müssen.
 
@topic:
Nett, dass diesmal konkrete Zahlen zu den Einzelaspekten eines komplexen Problems genannt werden. Darauf warte ich bei den kurzlebigen Raptor Lakes bis heute. Aber wieso kann Intel heute eine vollständige Liste dieser Probleme präsentieren und verschiebt die Veröffentlichung der endgültigen Lösung weiter auf "in einem Monat"? Das heißt nichts anderes als das sie in den zu erwartenden 9950X3D-Benchmark-Marathons wieder so richtig weit hinten landen und danach dann warten müssen, bis jemand Lust auf eine Wiederholung des Messaufwandes hat. Ich für meinen Teil sehe dann mal zu, ob ich genug B850-Boards bis Mitte Januar ranschaffen kann, um ein drittes AM5-Mainboard-Round-Up zu bestreiten, bevor ich den ersten Blick auf Z890 werfen kann...
(Oder erst einmal einen Monat in Nachtests besagter, vieler AMD-Boards investieren muss, weil mich irgend so ein Hersteller mit Verweis auf "Intelligenz" im Namen dazu zwingt, ein Quartal nach Einrichtung des neuen Testssystems noch einmal Updates einzuspielen...)

Weil die 5. fehlt und die Tests/Arbeit sofort wertlos würden wenn das nächste Update kommt.
Deswegen hat PCGH und auch kein anderer mir bekannter Tester groß getestet bisher. Ist ja nicht so als hätten die alle sonst nix zu tun als alle 3 Tage den Testparcours neu abzufahren wenn das nächste Update da ist. :fresse:

Und selbst wenn wir "alle 3 Tage" nichts bessere zu tun hätten:
Die Frage wurde ja nicht nur "1/3 Quartal" vor dem finalen Update gestellt, sondern auch "3 Stunden" nach Intels Bekanntgabe. Warum wir da noch nicht die Ergebnisse von "3 Wochen" testen präsentieren, sollte doch offensichtlich sein: Der Fluxkompensator ist mal wieder in Reparatur.

Ich habe zwar wenig Hoffnung, jedoch kann ich mir dann sicher sein, das es zumindest durch Intel versucht worden ist. Die App-Performance passt halt mal so gar nicht zur Gaming Performance. Sie müssen nicht an der Spitze stehen, jedoch zumindest alle Raptor Lakes überholen und aufschließen. Bei meiner Auflösung bin ich sowieso immer im GPU Limit und die FHD frames sind bei mir vollkommen irrelevant, darüber hinaus fände ich die Z890 Plattform charmanter als die X870er. Kann natürlich mit beiden leben, aber ich freue mich auf den Nachtest.

In Spielen hat selbst keine großartigen Gewinne gegenüber Raptor Lake versprochen. Da würde ich in der Praxis eher mit einem Gleichstand rechnen – was ja eigentlich auch nicht schlecht ist, denn mit Ausnahme der X3D ist keine CPU schneller als ein 14900KS und in einem gar nicht mal so kleinen Teil der wirklich low fps kritischen Titel nicht einmal die. Das viel größere Problem der vor-ARL-CPUs ist der Verbrauch und wenn Intel "nur" den gefixt bekommt, ohne Leistung zu verlieren, wäre das schon ein ganz brauchbares Gesamtpaket. Intel kauft man ja in der Regel sowieso nur, wenn auch andere Aspekte als Gaming-Leistung zählen, und da steht ARL schon heute nicht ganz auf verlorenen Posten. Für Gaming-only ist umgekehrt die meiste Zeit über und aktuelle definitiv wieder ein x800X3D die einzige gute Wahl in der Oberklasse.

Wann hebt man bei den Intel CPUs das 125Watt TDP Limit auf?
Weiß man da schon näheres für 2025? Oder bremst man 14900K(S) und 285K weiterhin aus?

Wer ist "man"?

Wenn du damit PCGH meinst: Sobald Intels Performance mal Soft- und Firmware-seitig soweit final ist, dass sich so etwas wie ein Tuning-Artikel lohnt. Reguläre Tests werden @spec durchgeführt; Sondertests erst wenn man nicht mehr mit Bugs beschäftigt ist.

Wenn du damit User meinst: Wann immer du willst?
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Gibt's den tatsächlich noch? Ich weiß dass es mal umgelabelte von Patriot gab, aber das ist ewig her.

In Anbetracht dessen, dass er auch von "AMD Boards" spricht und AMD nie welche hergestellt hat, sowie von "AMD Kühlern", die doch eher wenig Problemlösung darstellen, tippe ich mal darauf, dass er RAM mit Bezug zu, aber nicht verkauft von AMD meint. Also schlichtweg Expo.
Andererseits würde das natürlich auch bedeuten, dass sein "AMD CPUs" auch THATICs Produkte umfasst, welche die meisten Anwender wohl eher als Problemursachen denn -lösungen empfinden dürften. Aber hey: Für manche zählt halt einzig und allein, dass "AMD" drin ist und schon wird die Welt grün!
 
In Spielen hat selbst keine großartigen Gewinne gegenüber Raptor Lake versprochen. Da würde ich in der Praxis eher mit einem Gleichstand rechnen – was ja eigentlich auch nicht schlecht ist, denn mit Ausnahme der X3D ist keine CPU schneller als ein 14900KS und in einem gar nicht mal so kleinen Teil der wirklich low fps kritischen Titel nicht einmal die.
Ja das stimmt und diese Gene merkt man AL auch an, auch wenn sie noch selten durchblitzen.
Aber es gibt so RessourcenMonster wie Cities Skylines 2 zb , da zeigt der 265k schon seine Möglichkeiten.
Aber auch in AMS2, habe ich bei Schlechtwetter und mit vielen KI Gegnern (extrem CPU lastiges Setting) getestet und der gibt sich da selbe in VR keine Blöße. Das wäre für mich als Sim RACER nämlich ein KO Kriterium gewesen.
Gut wenn man F1 24 oder Cyberpunk spielt muss man halt damit leben das man statt "500" nur "300" fps hat wenn mans mit den X3D vergleicht. Aber das ist jetzt nichts was einen zu seiner Selbsthilfegruppe treiben müsste, auch wenn es natürlich begrüßenswert wäre wenn Intel hier zumindest noch nachbessern kann.
 
Naja, immerhin macht man was.

Der Witz ist doch: Für mich ist das fast ein Déjà Vu zu den Problemen, die AMD mit Ryzen 7 anfangs hatte.
Dieses Gebastel nach dem Marktstart traf bislang eher auf AMD seit AM4 zu. Zuerst wurden Bugs behoben und Features fertig gestellt. Als Folge stieg die Leistung. Danach wurden Sicherheitslücken geschlossen und mehr Bugs behoben, dadurch dank die Leistung wieder. Das war so bei AM4 und AM5 zu beobachten.
 
Reguläre Tests werden @spec durchgeführt;
Eure Tests sind unterhalb der Spec, deswegen ja die Frage.
Ihr spendiert den AMD CPUs dauerhaft 200W bzw. 230W, die Intels dürfen aber dauerhaft nur 125W nuckeln.
Zeige mir mal diese "Spec". Die gibt es einfach nicht, im besonderen nicht bei dem 285K.
Bei den 13th und 14th Modellen mag das kurzfristig mal angedacht gewesen sein, ist aber längst passé.
Aber du weißt das sicherlich eh, also ist die Frage eigentlich auch überflüssig und ihr werdet nichts daran ändern.
Man könnte die 125W aber wenigstens hinter die CPU schreiben, damit die Leser wissen was wie getestet wird.
 
Processor Base Power 125 W

Cleriker hat schon recht.
Wenn man nur auf das dicke Minus achtet - ja, dann hat Intel ein Problem.
Man muss aber auch dazu sagen, dass es bei Intel in anderen Sparten ganz ok aussieht.
CPUs machen Milliarden, Mobileye wächst zwar nicht, macht aber auch keine Verluste
GPUs machen Verluste, aber das ist abzusehen. Die Architektur braucht man dennoch um irgendwann mal mit AI mitspielen zu können.

Sämtliche Innovationen kommen immer zu spät, man ist unflexibel ja. Aber es ist noch kein "AMD 2011" Setting wo man nirgends Geld macht außer im Konsolengeschäft.

die Probleme die Intel aktuell mit der CPU Performance hat sind weniger mit der Fertigung begründet.
Intel wiederum zieht Kreise um die Konkurrenz und lässt selbst ARM alt aussehen, wenn man sich Lunar Lake ansieht.

Man kann über die Radeon HD6000 viel sagen, aber ganz sicher nicht, dass sie sich nicht verkauft hätte. Und im Gegensatz zu den Peanuts von Mobileye/Altera/Habana war der ex-ATI-Teil bei AMD groß genug, um die längere Zeit unbrauchbare CPU-Sparte quer zu finanzieren. Definitiv nicht unbrauchbar sind dagegen die Konkurrenten von Lunar Lake, namentlich M4 und M3. Da kann man ziemlich lange warten, bis eine Umkreisung abgeschlossen ist, obwohl LNL ohne Zweifel das überzeugendste Intel Design seit Alder Lake ist. Das Intel dessen Technik bis heute kaum verändert weiterverkaufen kann liegt schlichtweg daran, dass es kaum explizite Konkurrenz gibt – AMD fokussiert die IGP, aber viele Notebooks brauchen diese schlichtweg nicht (entweder sind es Office-Geräte oder sie nutzen etwas dediziertes), sodass Intel technologischer Rückstand durch den Preisvorteil des passender zugeschnittenen Produkts kompensiert wird. Aber das ist keine Stärke von Intel, sondern eine schwäche der (?noch?) fehlenden Konkurrenz.

Intel ist aber in der doofen Situation eine Fertigung zu haben die - entgegen von AMD - den gesamten Markt bedienen könnte mit CPUs.
NUR: es ist im moment keine einzige aktuelle CPU aus dieser Fertigung: weder Lunar, noch Arrow Lake wird dort gebaut.

Nein, aktuell hat Intel eben keine Fertigung, die das könnte. Man hatte Intel 4 für den gesamten Markt versprochen und musste abbrechen; man hat (soweit bekannt) bei Intel 20A versucht und musste die Reißleine ziehen. Im Moment hat Intel nur Fertigungen, die gerne den ganzen Markt bedienen würden, aber entweder einfach schlecht ausgefallen sind (4, 20A), mäßig und zu spät kamen (3) oder längst zu alt sind (10). Und diese drei Fehlschläge in Folge sind, wie man jedes Quartal sieht, mittlerweile ein echtes Problem für Intel. Die haben die vollen Kosten einer eigenen Foundry und on top die vollen Kosten eines fabless-Entwicklers, der seine gesamte Massenware bei TSMC fertigen lässt. Und da sich abzeichnet, dass PTL nur einen Teil des Mobile-Markts bedienen wird, CLF definitiv nicht früher erscheint, der Desktop noch lange auf ARL festhält und sämtliche nicht CPU-Produkte sowieso für Fremdfertigung entwickelt werden, ist auch nur eine langsame Besserung in Sicht – wenn Intel alle Versprechen und Suggestionen einhält. Was sie in letzter Zeit ehrlich gesagt sehr selten gemacht haben. An der Stelle die Anmerkung, dass der Bugfix, um den es hier eigentlich geht, Ende Januar viermal später kommt, als in den ersten mir zu Ohren gekommenen Daten. Kann natürlich daran liegen, dass ich letztere Daten selbst nur mit einige Wochen Verspätung und damit näher am verfehlten Zieltermin erfahren habe, als die Planung für selbigen erfolgte, aber Intel ist definitiv nicht einmal bei den Nachbesserungen on time.

Panther Lake erst in ca 1 Jahr.
Bis dahin schleppt man das Ding mit.
Aber es scheint Licht am Ende des Horizonts. Man hat Foundry-Kunden die ihre ersten Chips erhalten haben und auch schon laufen.


Kriegt man noch Yield und Performance hoch in einem Jahr schaut das ganz ok aus, dass man zumindest mit Foundry in 2-3 Jahren keine tiefroten Zahlen mehr schreibt

Yield und Performance sind die eigentlichen Herausforderungen. Erste "Powered Up"-Meldungen von 18A gab es schon im Frühsommer – damals aber wohl mit einer "überhaupt funktionsfähig" Ausbeute von unter 20 Prozent bei einem Kunden, der eher für kleine Chips bekannt ist und der soll eher die Hälfte des angestrebten Leistungsniveaus erreicht haben. Daran wird sich zwischenzeitlich hoffentlich etwas gebessert haben, immerhin hat sich Nutzungsdauer von und dadurch die Erfahrung mit 18A seitdem grob verdreifacht. Aber wie gut der aktuelle Stand ist, darüber sagt deine Quelle nichts aus. Sieben zusätzliche Power-Ups können auch auf sieben funktionsfähgie Einzel-Chips zurückgehen, von denen keiner mehr als 1 GHz geschafft hat. Nur dass acht Kunden genug Hoffnung in 18A gesetzt haben, um Masken anfertigen zu lassen, wissen wir jetzt. Wenn Intel diese Hoffnungen erfüllt bekommt, wäre das ein guter Start ins Foundry-Business. Wenn nicht, dann könnte man deswegen z.B. einen CEO feuern.

Nur zum Teil: denn Intel hat die Technologie für Chiplets schon längst erforscht. Gab ja schon 2+2 (Core 2 Quad) Chips und augelagerten Cache vor über einem Jahrzehnt. Foveros, EMIB sind interessante Technologien die teils überlegen sind gegenüber TSMCs Ansätze.

Ausgelagerten Cache on package hatte Intel schon in den 90ern; die erste "Chiplet"-CPU mit getrenntem IO- und Compute-Silizium war Clarkdale Ende der 0er. Also ja: Wer behauptet, dass Intel die Technologie für Chiplets fehlen würde und sie deswegen auf schlechtere Ansätze setzen, der hat schlicht keine Ahnung (und, in Anbetracht dessen wie oft das Thema hier schon durchgekaut wurde, ggf. auch eine gewisse Abneigung dagegen, das zu ändern).
EMIB wiederum scheint aber auch nicht ganz der Weisheit letzter Schuss zu sein, wie Intel es dargestellt hat. Auf dem Papier stehen offensichtliche Kostenvorteile durch massive Einsparung von Silizium. Aber scheinbar hat man die mechanischen Aspekte nicht annähernd so gut im Griff, wie suggeriert, und kann es nur bei relativ großen Tiles effektiv einsetzen. SPR/EMR, FCPGAs, ein paar Verbindungen in Ponte Vecchio und eine in KBL-G, das war es für EMIB. MTL, ARL, LNL und die erste Integrationsstufe von SRF nutzen dagegen stink normale Si-Interposer, wie bei TSMC. (Im Falle von LNL sogar von TSMC, während die anderen Base Tiles meinem Wissen nach von Intel sind.)
 
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