Ja, dem Rest Deutschlands sollte es nicht egal sein. Weil hier Geld verpulvert wird, viel Geld, das man viel sinnvoller einsetzen könnte: z.B. für Bildung.
Und wofür? Für 30 Min. Zeitersparnis? Haha, diese 30 Min. werden die Fahrgastzahlen der DB bestimmt um 1000% steigern, meinst du nicht auch? 30 Minuten, damit irgendwelche Leute früher zu ihren Meetings kommen, oder lieber dutzende Schulen bauen, die dem Land BW auch langfristig weiterhelfen? Ich komme aus Karlsruhe, und einige Schulen hätten hier eine Renovierung verdient, auch die Kinderbetreuung ist nicht toll.
Erstmal: Die Menschen in Baden-Württemberg zahlen verhältnismäßig eh den größten Anteil an Steuern, da wir nunmal statistisch auch die niedrigste Armut und die niedrigste Arbeitslosigkeit haben, ergo auch die meisten Steuerzahler. Ergo ist das sowieso größtenteils unser Geld, was da verbraucht wird. Und nachdem BW und Bayern die Länder sind, die sich in der Vergangenheit am meisten finanziell für andere Länder eingesetzt haben, ist es nur fair.
Zweitens: Handelt es sich, wie schoneinmal erwähnt, nicht nur um eine Zeitersparnis von 30 Minuten nach Ulm. Stuttgart 21 ist ein Teilprojekt des neuen europäischen Schienensystems.
Ja? Also ich kenne kaum jemanden der dafür ist, auch wenn ich auch ziemlich konservative Leute kenne.
Es ist einfach Zeit, dass die Grünen die CDU ablösen, damit die Lobbyisten und Vetternwirtschaftler von Big Mappus keinen Einfluss mehr haben! Und ich würde nicht die Grünen wählen wenn ich dürfte!
Dann schau dir bitte mal die aktuellen Umfragewerte an.
Stuttgart: Nach Schlichterspruch Mehrheit für Stuttgart 21 - Nachrichten :: Baden-Württemberg | SWR.de
Und wer wirklich glaubt, die Grünen würden Lobbyisten und Vetternwirtschaftler vertreiben, ist nicht nur naiv, er sollte meiner Meinung nach lieber gleich das Recht aberkannt bekommen, zu wählen.
Bisher hat jede Partei ihre eigenen Lobbyisten und Vetterwirtschaftler mit sich gebracht. Die Namen werden sich ändern, das ist alles.
Ja, leider
Das Projekt widerspricht aller Vernunft, das braucht doch Baden Württemberg gar nicht!
Natürlich braucht Baden-Württemberg das. Will es nicht in den selben Abgrund sinken, wie der bundesdeutsche Rest.
Was die ganzen Grünen und Linken Sympathisanten in BW immerzu vergessen ist, dass wir es der Baden-Württembergischen CDU/CSU überhaupt erst zu verdanken haben, dass unser Land wirtschaftlich so gut dasteht.
Wie war das also nochmal mit der Hand die einen füttert ...?
Es gibt wichtigeres, als zwei Stunden früher zu kommen (s.o.)
Klar. Wenn man Rentner oder Schüler ist, vielleicht.
Weder Touristen noch Geschäftsmänner wollen erst durch ein anderes Land schippern, um einen Ort zu erreichen, der real nur 2 Autostunden entfernt liegt.
Mit einer Verbesserung der Infrastruktur könnte man wenigstens auch endlich mal das Arbeitsproblem im tiefen Süden angehen.
Hier wird es nämlich langsam ziemlich knapp. Bei einer Direktverbindung könnte man als Arbeitssuchender nach Nord-Baden ausweichen. Aber nicht, bei einer Zugfahrt von 3 Stunden (minimal. Bei den meisten Tagesverbindungen sind es über 7 Stunden) alleine nach Freiburg (Autofahrt: 1 Stunde 30 Minuten).
<5 Minuten Zeitersparniss aus dem Bahnhof als solchen.
Die damit verknüpfte Umstrukturierung und Ausbau der Region als Teil einer neuen eruopäische Ost-West-Achse bringt der DB und ihren Reisenden erstmal gar nichts. (und wird auch weitesgehend aus EU-Mitteln bezahlt)
Das Gerede eines selbsternannten Experten, nicht mehr.
Das ist vergleichbar mit den Aussagen über die neue Verbindung von den deutschen Inseln nach Dänemark oder die Kritik an der geplanten Direktverbindung von Frankfurt nach London und nach Südfrankreich.
Ihr mögt ja vielleicht alle kein Problem damit haben, den ganzen Tag rumzukurven, um eine Strecke zu überwinden, die im Prinzip in wenigen Stunden überwunden werden könnte. Aber dann erzählt doch bitte nicht so einen Schmarn, dass es die Allgemeinheit nicht interessieren würde. Gerade im Zuge der steigenden Kerosin Kosten und der neu eingeführten Flugpauschalen ist nun einmal Umdenken angesagt.