[Community-Bundestagswahl] Quartal 4 2010

Wenn heute Bundestagswahl wäre welche Partei würdest du wählen?

  • SPD

    Stimmen: 8 10,5%
  • Union

    Stimmen: 6 7,9%
  • FDP

    Stimmen: 5 6,6%
  • Die Linke

    Stimmen: 8 10,5%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 29 38,2%
  • Die Grünen

    Stimmen: 13 17,1%
  • Sonstige

    Stimmen: 5 6,6%
  • Enthaltung/gehe nicht wählen

    Stimmen: 2 2,6%

  • Umfrageteilnehmer
    76
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Solche Formulierungen regen mich auch immer auf.
Poltiker haben immer das Problem, das klar zu bennen, was sie wirklich sagen wollen (wenn man mal von Westerwelles römischer Dekadenz absieht :ugly:).

Sag lieber:
Sie haben die Fähigkeit, es nicht klar zu bennen ;)
Der Trick in der Politik besteht immer wieder darin, seine Sätze so zu formulieren, dass jeder etwas für ihn gutes oder zumindest akzeptables hineininterpretieren kann.
D.h. man sagt nicht klar, wessen Steuern man wann wie wo senken will und wo man dafür im Gegenzug Zusatzbelastungen einführt (oder, wenn man es sagt, dann nur an Stellen, die von den Nutznießern gelesen werden), sondern man sagt "mehr Netto vom Brutto" - in der Hoffnung, dass es möglichst viele auf ihr Brutto beziehen.
 
Ich habe das Problem, dass ich zwar politisch engagiert bin, aber keiner Partei wirklich glauben kann:
CDU: Mit "ich-halt-lieber-den-mund" Merkel kann ich nichts anfangen und guttenberg würde einen innerparteilichen machtkampf verlieren.

SPD: Zwar kann ich mich mit der "alten" SPD unter Schröder und Müntfering ganz gut anfreunden, aber seitdem die partei nur noch aus ypsilanti und co. besteht halte ich von denen nichts mehr.

Grünen: Das Programm der Grünen wiederspricht sich in meinen Augen. Einerseits grünen Strom aber in Solarzellen dürfen schon lägst verbotene Schadstoffe drinn sein. Zudem ab sofort kein Atomstrom, aber Protest gegen den Bau eines Wasserkraftwerkes vor Ort.

FDP: Als ehemaliger FDP Beführworter bin ich von der aktuellen Führung geschockt und hoffe, dass sich da schnell was ändert.

Linke: Mit einer Nachfolgepartei der SED die über 40 Jahre für die Verfolgung von politischen Gegnern, die Erschießung von Flüchtlingen, sowie für die Beschneidung der Presse sorgte will ich nichts wissen.
Zumal ein großer Teil der Linke immer noch aus Gründungsmitgliedern aus der ehemaligen SED besteht.

Piratenpartei: Guter Ansatz bei neuen Medien, Pressefreiheit und Bürgerrechten, aber leider überhaupt keine politischen Kentnisse.
Trotzdem mein Favorit, da sie wenigstens einen guten Ansatz haben.

MLPD, NPD, ... sind kleine lustige Spinnerparteien die man nicht verbieten sollte, da sonst Satieresendungen keinen Stoff mehr hätten ;)
 
Zudem ab sofort kein Atomstrom, aber Protest gegen den Bau eines Wasserkraftwerkes vor Ort.

Vielleicht weil Wasserkraftwerke auch die Umwelt belasten? Zwar sind Sie als "Grüne"-Energie angesehen, dennoch belasten Sie meist das Ökosystem des Flusses, so staut ein Staudamm (welcher ja meist Teil eines Wasserkraftwerkes ist.) auf großen Flächen Wasser welches meist still liegt und damit anfällig für Algen ist, und da meist der Staudamm auch Flussaufwärts liegt wird dann gleich der gesamte Fluss mit Algen überlastet sein. Dazu kommen dann noch Fische welche meist keinen Leichplatz mehr finden da der Wasserstand reduziert wird. Beispiele in den USA ansehen, dort ist sowas schon lange ein Problem welches heruntergespielt wird von Regierungsbehörden/Firmen.

Das soll jetzt kein Argument sein das man die Grünen/B90 wählen soll, aber der Punkt ist nicht komplett von dir bedacht. Aber was soll man von jemanden erwarten, der Politik anhand von bestimmten Personen misst. :klatsch:
 
Lol, ich schaue hier nach einiger zeit wieder rein, und was seh ich? 6 Leute die im Ernst noch FDP wählen. Lebt ihr im Bunker oder was? Also ehrlich, wer JETZT noch FDP wählt und westerwellchen glaubt, dem gehört das wahlrecht ja gerade entzogen ^^
 
Das soll jetzt kein Argument sein das man die Grünen/B90 wählen soll, aber der Punkt ist nicht komplett von dir bedacht. Aber was soll man von jemanden erwarten, der Politik anhand von bestimmten Personen misst. :klatsch:
Na ja, an der Stelle wo das Speicherkraftwerk hin soll ist momentan nicht mehr als Wiese und Bäume. Zudem muss man einfach sagen, dass Windkraft leider nicht stetig ist und deshalb "zwischengelagert" werden muss. Für größere Mengen Energie ist halt ein Pumpspeicherkraftwerk die momentan beste Lösung.
Leider denken viele Menschen (was ich jetzt nicht auf dich beziehe), dass der Strom einfach aus der Steckdose kommt, billig sein soll und dabei auch noch grün sein soll. Zudem kommt dann oft der Komentar, dass es egal sei wenn wir die AKW'S sofort abschalten, da wir den Strom ja aus EU-Ländern kaufen können. Das die französische Definition von Ökostrom aber momentan AKW bedeutet vergessen leider viele. :ugly:

Deshalb finde ich, dass wir den Stromkonzernen endlich vernünftige Gesetze für regenerative Energien vorlegen sollten.
- Diese vermisste ich unter der rot-grünen Regierung leider sehr :daumen2:
Stattdessen gab es teure Solarförderungen, die es nicht einmal auf 1% der Gesammtstromproduktion schaffen und die allgemeinen Stromkosten stark belasten.
Sinnvoller wäre meiner Ansicht nach ein Ausbau der Stromnetze und die Investition in Sonnenenergieproduktionen in sonnenreiche Ländern wie z.B Spanien, wo ökologischer Strom relativ preiswert hergestellt werden kann.

Zudem bemesse ich die Politik der Grünen nicht an einer Person, sondern an einer Philosophie. Zudem suchte ich nur einen kleinen Stichpunkt heraus, da das komentieren der gesammten Philosophie sehr lange dauern würde.

Trotzdem werde ich die Grünen nicht mehr wählen, da ich von ihrer Regierung mit der SPD im Bundestag sehr enttäuscht war.
- In (energie-) wirtschaftlicher sowie in sozialer Politik.
 
Deshalb finde ich, dass wir den Stromkonzernen endlich vernünftige Gesetze für regenerative Energien vorlegen sollten.
- Diese vermisste ich unter der rot-grünen Regierung leider sehr :daumen2:

Das EEG kann man wohl als Erfolgsmodell bezeichnen (das laut Wiki sogar international kopiert wird). Die Regelungen zum Atomausstieg waren dagegen nicht FDP-sicher, da hast du recht.

Stattdessen gab es teure Solarförderungen, die es nicht einmal auf 1% der Gesammtstromproduktion schaffen und die allgemeinen Stromkosten stark belasten.

Wie meist du das :huh:
Die EEG-Umlage macht gerade einmal 5% des Strompreises aus und davon geht das meiste noch an Windkraftbetreiber. 61% dagegen gehen für die Erzeugung selbst (d.h. nicht den höheren Kosten für erneuerbare, sondern die durchschnittlichen) und Netzbetrieb drauf. Warum das den Strompreis so "stark belastet" musst du EON, Vattenvall und EnBW fragen - Solarförderung hat nichts damit zu tun.

Sinnvoller wäre meiner Ansicht nach ein Ausbau der Stromnetze

Dummerweise gehören die Netze den Atomkonzernen und für (Zwangs-)Verstaatlichungen bräuchte man das rot in einer grün-roten Koalition, das man dann vielleicht doch lieber nicht in der Regierung haben möchte.

und die Investition in Sonnenenergieproduktionen in sonnenreiche Ländern wie z.B Spanien, wo ökologischer Strom relativ preiswert hergestellt werden kann.

Das mag aus ökologischer Sicht sinnvoll sein, aber durch die Investition in den einheimischen Markt wurden (*Wiki*) quasi nebenbei noch 60.000 Arbeitsplätze geschaffen, Deutschland zur führenden Nation in einer Zukunftstechnologie (zugegeben: Das verspielt die aktuelle Regierung grad wieder) und Steuereinnahmen von 3 Milliarden/Jahr generiert. Politisch betrachtet wäre es ungeschickt, das alles den Spaniern zu schenken, um vielleicht 10% mehr Strom aus der gleichen Anlage zu holen.
 
Wieso ist das Versprechen nichts wert?
Wie sieht es denn aktuell aus?
Deutschland ist eins der Industrieländer, wo die gesellschaftliche und wirtschaftliche Stellung der Eltern direkt auf die Kinder abfärbt. Beamte-und Akademikerkinder haben gehen in der Regel auf höhere Schulen, Arbeiterkinder eher nicht und Kinder von Hartz 4 Empfänger noch seltener.

Ja, woran mag DAS wohl liegen? Ich will's zur Einfachheit mal so ausdrücken: Aus einem Esel wird eben kein Rennpferd, egal, wieviel Hafer Du ihm in den Trog kippst.

Es ist daher nur vernüftig, dass dort Gleichheit geschaffen wird und das kannst du nur, in dem du den Schulen mehr Mittel gibst, die Lehrer besser ausbildest und den Kindern von "ärmeren" Eltern unter die Arme greifst, all das will die Linke, finanziert von der Reichensteuer.
Wo ist denn die Lehrerausbildung schlecht? Was sollen die können, um besser als jetzt zu sein? Mir fiele nichts ein. Aber vielleicht hast Du ja ein Rezept? Und was sollen Schulen mit mehr Mitteln tun, um Kinder besser zu unterrichten? Parkett in jedes Klassenzimmer legen? Klimaanlagen installieren? Tafeln durch Whiteboards ersetzen? Alles schicke Dinge, aber mit der Qualität des Unterrichts haben sie nicht das Geringste zu tun. Wenn der Unterricht mit einfachen Mitteln schlecht ist, wird er nicht besser, weil es mehr Luxus gibt.

So abwegig finde ich das Vorhaben nicht, denn so wie es jetzt ist, kann es einfach nicht weiter gehen.
Ich finde, besser als jetzt kann's kaum laufen. Wenn es in Deutschland wirklich an etwas fehlt, dann an unternehmerischem Denken, Initiative und Risikobereitschaft. Sowas läßt sich aber auf politischem Wege kaum ändern.

Dummerweise gehören die Netze den Atomkonzernen und für (Zwangs-)Verstaatlichungen bräuchte man das rot in einer grün-roten Koalition, das man dann vielleicht doch lieber nicht in der Regierung haben möchte.

Auch das würde wenig nützen. Es ist ja nicht so, daß bestehende Netze den Strom nicht zum Kunden transportieren könnten. Das Problem ist vielmehr, daß die Orte, an denen bspw. große Windparks o.ä. stehen könnten, eben nicht durch entsprechende Leitungen erschlossen sind. Da müssen erstmal neue her. Aber dann versuche mal, heutzutage eine Hochspannungsleitung über viele Kilometer zu bauen. Da haben Dich sofort x Umweltinitiaven zum Schutz des Feldhamsters und grüne Bürgerinitiativen am Wickel. Das kriegst Du nicht durch. Es ist immer dasselbe Spiel. Produzieren ließe sich der Strom zwar, aber wir kriegen ihn vom Produktionsort nicht weg. Und dann ist es auch wieder sinnlos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was sollen Schulen mit mehr Mitteln tun, um Kinder besser zu unterrichten? Parkett in jedes Klassenzimmer legen? Klimaanlagen installieren? Tafeln durch Whiteboards ersetzen? Alles schicke Dinge, aber mit der Qualität des Unterrichts haben sie nicht das Geringste zu tun. Wenn der Unterricht mit einfachen Mitteln schlecht ist, wird er nicht besser, weil es mehr Luxus gibt.

Kleinere Klassengrößen?
Irgendwann vor 50-60 Jahren ist mal jemandem aufgefallen, dass Kinder nicht lernen, eigenständig zu denken, nur weil ganz vorne jemand nen Vortrag hält. Heute haben wir Ziel-Durchschnittsklassengrößen von 33+ Schülern, in denen gar nichts anderes mehr möglich ist. Interaktives Lernen findet nur noch bei denen statt, deren Elten den Job übernehmen können (-> nur in Elternhäusern mit höherer Bildung) oder die entsprechende Nachhilfe finanzieren können.
Bezüglich der Lehrerausbildung: Ich bin kein Pädagoge und weiß nicht, was man ihnen beibringen sollte. Aber ich bin ziemlich zuversichtlich, dass unsere Lehrer nicht zu 100% perfekt sind und alle mit jedem nur erdenklichen hilfreichen Wissen an die Schulen kommen. Ihre Studienzeit dagegen verbringen sie, wie ich aus eigener Beobachtung und aus den Berichten von Komillitonen weiß, zu 20-40% mit Beschäftigungstherapie in Kursen, deren Inhalte sie selbst bei kritischen Nachfragen in Abschlussklassen nicht brauchen werden. Grund auch hier: Die Unis haben nicht das Geld, um Lehrämtler auszubilden. Stattdessen setzt man sie jahrelang in Kurse für nicht-Lehrämtler, die in den ersten 4 Wochen das thematische Niveau von Klasse 12/13 hinter sich gelassen haben und in denen man garantiert nie etwas übers unterrichten lernt.
Dritter Faktor, wo Geld und Schuldbildung aufeinandertreffen: Wer wird eigentlich Lehrer?
Nach meiner Beobachtung, der von Freunden auch aus anderen Fachbereichen und sogar einigen Lehrämtlern selbst, finden sich in den Studiengängen
- Leute (i.d.R. weiblich), die studieren, weil das von ihren Eltern erwartet wird, die aber eh keinen Job in dem Bereich suchen
- Idealisten, die davon Träumen, den Kindern zu helfen (was an und für sich gut ist, dann aber -nicht zuletzt auch aufgrund obiger Situation- in Verzweiflung endet)
- Leute, die der Meinung sind, die fachlichen Anforderungen eines Diplom/Masterstudiums nicht gewachsen zu sein. Ob das stimmt sei mal dahingestellt (in Sachen Arbeitsbelastung und Organisationstalent wird ihnen eher mehr abverlangt), aber trotz allem selektierten die späteren Karriereaussichten ganz gezielt die besseren Abiturienten in die nicht-Lehramtsstudiengänge...

Ich finde, besser als jetzt kann's kaum laufen. Wenn es in Deutschland wirklich an etwas fehlt, dann an unternehmerischem Denken, Initiative und Risikobereitschaft. Sowas läßt sich aber auf politischem Wege kaum ändern.

Aber hallo hat das was mit Bildung und Rahmenbedingungen zu tun. Siehe oben: Selbstständigkeit will gelernt sein. Um überhaupt erstmal ein Unternehmenskonzept zu entwickeln, muss man Ahnung von *irgendwas* haben. Insbesondere mehr als andere, d.h. man muss in seiner bisherigen Bildungslaufbahn genug Flexibilität gehabt haben, um eigene Interessen auszuleben. Und dann ist da natürlich auch noch die Frage nach der subjektiven Größe des Risiko - nur die allerwenigsten werden wortwörtlich alles riskieren. Wenn der Start ins Leben aber an das Vermögen der Eltern gekoppelt ist und dass auch noch sehr ungleich in der Bevölkerung verteilt ist, dann fallen eben 80-90% eines Jahrgangs aus rein materiellen Gründen als potentielle Unternehmensgründer aus.


Auch das würde wenig nützen. Es ist ja nicht so, daß bestehende Netze den Strom nicht zum Kunden transportieren könnten. Das Problem ist vielmehr, daß die Orte, an denen bspw. große Windparks o.ä. stehen könnten, eben nicht durch entsprechende Leitungen erschlossen sind. Da müssen erstmal neue her. Aber dann versuche mal, heutzutage eine Hochspannungsleitung über viele Kilometer zu bauen. Da haben Dich sofort x Umweltinitiaven zum Schutz des Feldhamsters und grüne Bürgerinitiativen am Wickel. Das kriegst Du nicht durch. Es ist immer dasselbe Spiel. Produzieren ließe sich der Strom zwar, aber wir kriegen ihn vom Produktionsort nicht weg. Und dann ist es auch wieder sinnlos.

Umweltinitiativen eher selten, schließlich verursachen Hochspannungsleitungen nur in Waldgebieten (die es in Norddeutschland eher nicht gibt) größere Flurschäden. Anwohnerinitiativen schon eher (da gibts dann zugegebenermaßen auch oft Überschneidungen mit den gut situierten "Grünen", die sich ein Haus in selbigem gebaut haben).
Aber: die paar Meter vom Produktionsort sind eigentlich gar nicht das Problem. Abgesehen davon, dass sowas auch mit unterirdischen Leitungen einigermaßen bezahlbar hinbekommt, gibt es genug dünn besiedelte Gebiete, die als Standort sehr interessant sind.
Das größte Problem sind derzeit die großräumigen Netze in Europa. Bereits heute sind in Norddeutschland genug Anlagen installiert und angeschlossen, dass der Strom bei Starkwind nicht mehr nach Süddeutschland geleitet werden kann. Deswegen gibt es auch keine großen Diskussionen über die Anbindung im Mittelspannungszuleitungen, sondern über das 200/300kV Rückrat. Und da könnte man eine ganze Menge erreichen, wenn man die Kapazitäten auf bestehenden Trassen ausbaut.
Nur: Wieso sollte man?
EEG-Strom hat Vorrang. Wenn die Netzbetreiber fremden Windstrom nach Süddeutschland bringen würden, müssten sie ihre eigenen konventionellen und atomaren Kraftwerke drosseln. Gewinneinbußen für den Klima- und Umweltschutz?
Von alleine kommt da garantiert nichts. Und Union/FDP feiern sich(!) sogar, wenn die Stromkonzerne durchsetzen, dass Investitionen in die Sicherheit von AKWs sich nicht auf ihren (reichlichen) Gewinn auswirken dürfen.
 
Heute haben wir Ziel-Durchschnittsklassengrößen von 33+ Schülern, in denen gar nichts anderes mehr möglich ist.

Das sind aber auch große Klassen. Sowas gab's zu meiner Zeit nicht. Oder mach sich da vielleicht der Unterschied im Nord-Süd-Bildungsgefälle bemerkbar?

Bezüglich der Lehrerausbildung: Ich bin kein Pädagoge und weiß nicht, was man ihnen beibringen sollte.

Vielleicht das, was mit dem Stoff zu tun hat. Es war schon komisch. Auf der Uni konnte ich mit meinem Schulwissen aus dem Gymnasium teilweise Kreise um die Dozenten drehen. Da kamen mir meine Schullehrer manchmal wirklich qualifizierter vor. So schlecht kann die Ausbildung also gar nicht sein.

Ihre Studienzeit dagegen verbringen sie, wie ich aus eigener Beobachtung und aus den Berichten von Komillitonen weiß, zu 20-40% mit Beschäftigungstherapie in Kursen, deren Inhalte sie selbst bei kritischen Nachfragen in Abschlussklassen nicht brauchen werden.

Das ist allerdings schlecht. Ich kenne auch einige Lehramtsstuden bzw. mittlerweile Lehrer, die einen nicht zu kleinen Teil ihrer Ausbildung in irgendwelchen total armseligen Pädagogikseminaren absitzen mußten. Was soll das bringen? Das ist nur und ausschließlich Zeitverschwendung, wie Freunde von mir dann mit einem von vorne bis hinten gefakten Referat gezeigt haben. Dafür haben die dann auch noch eine 1 abgegriffen, obwohl es keine einzige der aufgeführten Quellen gab. Da sieht man wirklich mal, was sowas wert ist.

Dritter Faktor, wo Geld und Schuldbildung aufeinandertreffen: Wer wird eigentlich Lehrer?

Die, die schlau sind. Ein so tolles Verhältnis von Gehalt zu Freizeit hast Du sonst in keinem Job der Welt. Ein Freund von mir - mittlerweile Lehrer - lacht sich da jeden Sommer so über uns tot, das ist schon fast unverschämt. :-(
 
Das sind aber auch große Klassen. Sowas gab's zu meiner Zeit nicht. Oder mach sich da vielleicht der Unterschied im Nord-Süd-Bildungsgefälle bemerkbar?

In dem Fall stammt die Zahl aus Hessen (Nord? Süd?) und ist mitlerweile 7-8 Jahre alt. Während meiner Schulzeit wurde sie Schritt für Schritt von 27 bis eben auf 33 angehoben. Wäre nicht überrascht, wenn man mitlerweile bei 35 ist.
Ich selbst hab in Unter- und Mittelstufe Klassengrößen von min. 24 bis maximal 37 Schülern erlebt. Der Unterschied macht sich gewaltig bemerkbar, in letzterer Klasse gingen von 45min Unterrichtsstunde bequem 10-15 Minuten dafür drauf, die Klasse ruhig zu bekommen. Bei 24 Schülern hat der Lehrer diese Zeit nutzen können, um Leuten mit Problemen individuell zu helfen und die anderen haben etwas halbwegs sinnvolles gemacht. Unterm Strich bedeutet das also effektiv 30-40% weniger Unterricht pro Schüler - bei gleicher Anwesenheit/Belastung.
Und bei 33 Schülern Durchschnittsvorgabe dürfte 35er Klassen eher die Regel denn Ausnahme sein, denn die Lehrer wurden der Schule nach der Formel Schüler/33, aufgerundet zugeteilt. Da Oberstufenkurse meist deutlich kleiner sind (in meinem Fall in Chemie 6 Schüler - das war dann eher zuviel Aufmerksamkeit :ugly: ), müssen andere Klassen entsprechend über dem Durchschnitt liegen.

Vielleicht das, was mit dem Stoff zu tun hat. Es war schon komisch. Auf der Uni konnte ich mit meinem Schulwissen aus dem Gymnasium teilweise Kreise um die Dozenten drehen. Da kamen mir meine Schullehrer manchmal wirklich qualifizierter vor. So schlecht kann die Ausbildung also gar nicht sein.

Deine Lehrer haben 20-40 Jahre (bei uns warens eher 50 :ugly: ) früher studiert - damals galten die Bedingungen auch noch als gut.
(gegen schlechte Dozenten hilft das natürlich nicht. Ich könnte da ein paar Vorurteile gegen Wirtschaftswissenschaften -wenn ich mich recht erinnere? anbringen :devil:
Wir hatten bei uns auch große Unterschiede in der Schulbildung unter den Studienanfängern. Da kamen einige mit ihrem Schulwissen doppelt so weit, wie andere. D.h. 4 statt 2 Wochen :ugly: )

Das ist allerdings schlecht. Ich kenne auch einige Lehramtsstuden bzw. mittlerweile Lehrer, die einen nicht zu kleinen Teil ihrer Ausbildung in irgendwelchen total armseligen Pädagogikseminaren absitzen mußten. Was soll das bringen? Das ist nur und ausschließlich Zeitverschwendung, wie Freunde von mir dann mit einem von vorne bis hinten gefakten Referat gezeigt haben. Dafür haben die dann auch noch eine 1 abgegriffen, obwohl es keine einzige der aufgeführten Quellen gab. Da sieht man wirklich mal, was sowas wert ist.

Das ist natürlich auch übel - aber vermeidbar und das meine ich auch nicht. Pädagogik an sich ist wichtig für Lehrer und meinen Komillitonen nach auch recht gut hier in Kiel (okay: Wir haben ein entsprechend spezialisiertes Leibniz-Institut angeglidert :ugly: ). Was ich meine, das ist der Rest. Ein Lehrer kann seinen Schülern nur einen beschränkten Wissensstand mitgeben (erst recht, wenn seine Pädagogikausbildung mangelhaft war), einfach weil er bei 0 anfängt und wenig Zeit hat. Was soll er also mit Detailwissen zur z.B. Genexpression? Wird jemals ein Schüler fragen, wann in der Entwicklung einer Fruchtfliege Spätzle und wann Gurken aktiv sind? Nicht lachen, Genetiker haben merkwürdige Rituale zur Namensvergebung. Es gibt z.B. auch "Sonic Hedgehog"
Nein, wird er nicht. Selbst ich als Diploma muss sagen: Wenn man sich nicht auf das zugehörige Teilgebiet spezialisiert, dann wird man nie wieder etwas davon hören. Noch schlimmer scheint es bei Grundschullehramt zu sein. Ehemalige Klassenkameradin von mir hat darauf studiert und sollte rund 50% ihres Stundenplanes mit allgemeinen nicht-Lehrämtlerveranstaltungen führen. Wieviele Fachveranstaltungen gibt es wohl an einer Uni, die den zweiten Veranstaltungstag nicht über Grundschulniveau beginnen? (Antwort: Alle diejenigen, die am ersten Tag nur eine Teilnehmerliste erstellt haben) Der Rest des Semesters sind dann vollkommen nutzlos.
Also warum verbringen Lehrämtler einen erheblichen Teil ihres Studiums damit, solche (und noch wesentlich weiterführende) Dinge zu lernen?
Statt dessen begegnnen mir dann Lehramt-im-letzten-Semester-Hiwis, die der Meinung sind
a) die Lösungen einer Übung nicht erklären zu müssen
b) Leute, die das dann selbst übernehmen, mit Rauswurf zu drohen
Möchte nicht wissen, wie jemand, der das für einen funktionalen Umgang mit Studenten hält, mit 10 jährigen verfährt.


Die, die schlau sind. Ein so tolles Verhältnis von Gehalt zu Freizeit hast Du sonst in keinem Job der Welt. Ein Freund von mir - mittlerweile Lehrer - lacht sich da jeden Sommer so über uns tot, das ist schon fast unverschämt. :-(

"Lehrer" mit diesem Engagement sind mir in meiner Schullaufbahn auch begegnet und eins kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen: Weitere Erklärungen zur mangelnden Qualität der deutschen schulischen Ausbildung braucht es nicht.
 
Dummerweise gehören die Netze den Atomkonzernen und für (Zwangs-)Verstaatlichungen bräuchte man das rot in einer grün-roten Koalition, das man dann vielleicht doch lieber nicht in der Regierung haben möchte.

Ich sagte ja nicht, dass man die Netze verstaatlichen soll. Man könnte z.B. Gesetze machen, die den Ausbau erzwingen. Andernfalls müssten die Konzerne Strafsteuern zahlen.

Bsp. Auto:
Autos sind nicht verstaatlicht und es gibt trotzdem strenge Gesetze. Wer z.B. keinen Kat hat, zahlt hohe Steuern. Wer einen hat zahlt weniger.
 
Bei Autos greifen die Gesetze aber an anderer Stelle: Sie bestrafen den Betrieb, wenn (übermäßig) Schadstoffe freigesetzt werden. Richtlinien vorgeben, was man alles nicht darf, ist rechtlich vergleichsweise einfach umsetzbar. Aber jemandem vorzuschreiben, dass er in irgend einer Weise aktiv werden muss, dass ist extrem schwer. (Spontan würden mir ausschließlich Regelungen einfallen, bei denen es um die Verhinderung/Versorgung von Verletzungen an Menschen geht)
Eingriffe in die Unternehmenspolitik dürften zumindest tiefgreifende Änderungen am Grundgesetz erfordern, vermutlich sind sie auch nicht mit EU Recht vereinbar, denn es ist nunmal direkter staatlicher Einfluss in die Firmenpolitik. Das man nicht "5 Jahresplan" dranschreibt und gleich für alle Firmensegmente Vorschriften macht, ist ein quantitativer, aber kein qualitativer Unterschied.

Was der Staat machen könnte wären eine allgemeine hohe "Netzausbau"-Abgabe von den Konzernen zu erheben, mit der Netzausbauten finanziert werden sollen und dann haben die Betreiber die Wahl, ob sie dass den Staat in Eigenregie machen lassen wollen, oder ob sie eigene Pläne vorlegen und so das Geld als Fördermittel zurückerhalten.
Aber unserere Regierung schafft es ja nicht mal, die Stromkonzerne dazu zu zwingen, Atomkraftwerke auf den aktuellen Stand der Sicherheitstechnik zu bringen.
 
hallo,

will euch ja net stören, aber ich will mal die frage in den raum stellen:

wie kann man nur die grünen wählen? (diese verräter die unter schröder ihre überzeugungen VERKAUFT haben um mit regieren zu dürfen und die forderungen stellen die sie nicht umsetzen könnten wenn sie 2/3 mehrheit hätten?)

mfg LAX
ps: halte die (und die linke (ex.PDS und damit EX-SED!!!) und auch die NPD) für nicht wählbar (wenn ich darlegen soll warum, dann sagt es einfach)
 
hallo,

will euch ja net stören, aber ich will mal die frage in den raum stellen:

wie kann man nur die grünen wählen? (diese verräter die unter schröder ihre überzeugungen VERKAUFT haben um mit regieren zu dürfen und die forderungen stellen die sie nicht umsetzen könnten wenn sie 2/3 mehrheit hätten?)

mfg LAX
ps: halte die (und die linke (ex.PDS und damit EX-SED!!!) und auch die NPD) für nicht wählbar (wenn ich darlegen soll warum, dann sagt es einfach)

Hehe. Nett gesagt. Freu dich aber schonmal auf Post von Ruyven, der sich da immer recht schnell auf den Schlips getreten fühlt, wenn Jemand etwas gegen seine Grüne sagt.

Ich persönlich halte die Grüne auch für unwählbar. Nicht nur, weil sie sich immer sehr schnell prostituieren (was aber sowieso Gang und Gebe in der deutschen Politik ist. Könnten Parteien Tripper bekommen, wäre der deutsche Bundestag "unsauberer" als die Bangkoker Rote Meile an einem verregneten Tag), sondern einfach, weil sie sehr propagandistisch vorgehen (siehe Stuttgart 21) und ich sie von ihrer ganzen Politik her, einfach nicht als ehrliche Umweltschützer ernst nehmen kann. Das Ganze kommt sehr gekünstelt rüber, bei den meisten Grünen.

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wem ich wählen werde. Eventuell gehe ich auch garnicht wählen. Zuerst dachte ich ja daran, die SPD zu wählen, mit dem Ziel dass andere dies auch tun und die CDU/CSU und die FDP damit abgestraft werden. Nur lässt sich das nicht wirklich mit meinem Gewissen vereinbaren.

Ich hoffe ja immer noch, dass wir irgendwann eine Partei bekommen, die ihre Allianzen mit anderen Nationen (vorallem in Krisenherden wie dem nahen Osten, Asien und Latein Amerika) ernster nimmt, als dies heutige westliche Regierungen tun.

Außerdem sollte diese Partei aus ökonomischer Sicht größtenteils Rechts Libertär sein, dabei allerdings immer noch die Einwanderung effektiver kontrollieren (das Australische System wäre perfekt geeignet) und individuelle Freiheit über Demokratie setzen.

Bildungstechnisch würde ich mir außerdem wünschen, dass der Fokus in Zukunft auf einem deutlich moderneren und intellektuelleren Unterricht liegt. Es wäre zu begrüßen, wenn in Zukunft auch die junge Generation politische und ökonomische Bildung* erfährt. Gerade der Mathematikunterricht benötigt in dieser Hinsicht eine Reform.
Desweiteren sollte man Religionsunterricht gegen etwas Universelleres ersetzen und die Schulstunden ab 13 Uhr bis 16 Uhr für Nachhilfebedürftige Schüler reservieren.

*Politik ist ja im derzeitigen Schulsystem vieler Länder nicht wirklich konsequent eingebunden und wirtschaftliche Aspekte werden so gut wie nie angesprochen.
Meiner Meinung nach sollten Werke von wichtigen Figuren wie Karl Marx, Adam Smith und Niccolo Machiavelli, Montesquieu und F.A Hayek zur Pflichtlektüre gehören.
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo,

will euch ja net stören, aber ich will mal die frage in den raum stellen:

wie kann man nur die grünen wählen?

Kreuz bei "Bündniss 90 / die Grünen" machen. Fertig.

diese verräter die unter schröder ihre überzeugungen VERKAUFT haben um mit regieren zu dürfen und die forderungen stellen die sie nicht umsetzen könnten wenn sie 2/3 mehrheit hätten?

Eine Frage der Perspektive. Es ist in einer Koalition unmöglich, alle seine Forderungen durchzusetzen. Was dabei rauskommt, wenn man auf jede einzelne besteht, hat man anschließend bei der großen Koalition gesehen: Chaos und Stillstand. Somit bleiben zwei Möglichkeiten:

1) Es bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit versuchen. Was dabei passiert, sieht man aktuell. Durchkommen tun fast nur nur Beschlüsse, die von den Lobbyverbänden hinter beiden Parteien gedeckt werden, alles andere artet in eine öffentliche Schlammschlacht aus, bei der man sich fragt, wie der Vizekanzler zeitgleich Oppositionsführer sein kann

2) Man arbeitet zusammen und geht Kompromisse ein. Beide Partner setzen einen Teil ihrer Interessen durch, der größere entsprechend mehr. Das ist imho das Grundkonzept einer parlamentarischen Demokratie und so lief es unter rot-grün.
Für die Grünen mit ihrem winzigen 6,7% Anteil (zum Vergleich: Die FDP hat derzeit mehr als doppelt soviel - aber wo bleibt die Bürgerversicherung, die Steuersenkungen aller Orten,...?) bedeutete das ein erhebliches zurückstecken in einer ganzen Reihe von Bereichen. Aber: Vor allem im sozialen. Bildung, "Gleichberechtigung", Einwanderung, radikaler Pazifismus - genau in den Themen, in denen ich die Grünen nicht mag, haben sie der SPD das Feld überlassen (die dort dann ihre eigenen Wähler beschissen und an keiner Stelle das gemacht hat, was sie sich auf die Fahnen geschrieben hat :daumen2: ).
Genau die Bereiche, für die ich sie wähle, aber sie ihre Ziele aber zu einem erheblichen Maß durchsetzen können: Agrarwende, Atomausstieg, EEG. Im Bereich Verkehr konnten sie "Autokanzler" Schröder zumindest aufhalten.
Und genau für diese Ziele würde ich sie heute wiederwählen, denn die sind imho extrem wichtig und sie werden von keiner anderen Partei vertreten.

(Anm.: Und Fischer empfand ich persönlich als besten Außenminister seit der Wende, auch wenn er zugegebenermaßen in der falschen Partei für seine Einstellungen war)

mfg LAX
ps: halte die (und die linke (ex.PDS und damit EX-SED!!!) und auch die NPD) für nicht wählbar (wenn ich darlegen soll warum, dann sagt es einfach)

Kein Bedarf.
 
hallo,

will euch ja net stören, aber ich will mal die frage in den raum stellen:

wie kann man nur die grünen wählen?

Das ist eins der großen ungelösten Rätsel der Welt. Eine schlüssige Antwort ist mir da auch noch nicht eingefallen. Zum großen Teil scheinen mir das Leute zu sein, die Probleme sehen, wo eigentlich keine sind. Ein weiteres Problem ist, daß sie es auch noch gut meinen. Allerdings gilt auch hier wie so oft, daß "gut gemeint" eben nicht auch "gut gemacht" bedeutet. :-(

Edit: Wie wäre es denn mal mit einer neuen Wahl für das 1. Quartal 2011? Ist natürlich nicht zwingend nötig, aber Zeit wäre es ja eigentlich schon.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man "schlecht gemeint" "gut", d.h. vollständig, umsetzt, ist das Endergebniss aber definitiv schlechter ;)
Ich hab seinerzeit auch Schröder und nicht Stoiber gewählt, obwohl ich letzteren für weitaus fähiger hielt (Disziplin "Redenschwingen" mal außen vor) - aber ich habe lieber eine Regierung, die an den richtigen Dingen scheitert, als eine Regierung, die die falschen durchsetzt.
 
Das ist eins der großen ungelösten Rätsel der Welt. Eine schlüssige Antwort ist mir da auch noch nicht eingefallen. Zum großen Teil scheinen mir das Leute zu sein, die Probleme sehen, wo eigentlich keine sind. Ein weiteres Problem ist, daß sie es auch noch gut meinen. Allerdings gilt auch hier wie so oft, daß "gut gemeint" eben nicht auch "gut gemacht" bedeutet. :-(

Aha dass die aktuelle Regierung Massentierhaltung fördert und sinnfreie Projekte wie Stuttgart 21 befürwortet findest du also OK?
Ebenso das Festhalten an der Atomenergie trotz fehlendem Konzepts der Endlagerung?
 
@ruyven_macaran

Nur gehen die meisten Dinge, die du da gelistet hast, völlig am Wähler vorbei.
Die aktuelle Dioxin Lage zeigt doch, dass die große Mehrheit der deutschen Bürger nicht auf Bio Produkte umsteigt.

Kommt eben dabei raus, wenn man jahrelang miswirtschaftet und dabei eine Geiz ist Geil Mentalität schafft, wie sie wohl einmalig in der Geschichte der BRD ist.

Andererseits wäre es natürlich auch begrüßenswert, wenn die Bio Bauern dem deutschen Bürger etwas entgegenkommen würden. 16€ für 1kg Schweinefleisch (wenn ich das noch so richtig in Erinnerung habe, von der letzten Dokumentation zum Thema) sind einfach ziemlich viel. 8-12€ wären wohl eher vertretbar.


Für mich persönlich natürlich alles kein Problem. Da ich eigentlich nur Rindergehacktes und Wild (Hirsch, Reh, Ente und Wildschwein) esse. Seltener Pute oder Huhn.

Wirklich erschreckenswert finde ich übrigens, dass soviele die Piratenpartei wählen würden.

Diese hat, ähnlich wie NPD und die Grünen, so gut wie keine Inhalte außerhalb ihres eigenen ideologischen Spektrums. Wie wollen die ein Land führen, wenn sie nicht die blasseste Ahnung von Wirtschaft, Soziologie und Politik haben?

Mehr als "Freiheit für das Internet!" rufen, können die doch garnicht. Das haben sie doch IMHO schon in mehreren Interviews unter Beweis gestellt.

Und das ist so ziemlich der selbe Grund, warum ich nie die Grünen wählen würde.
Die haben von realer Wirtschaft und real-Politik nämlich auch keine Ahnung, sonst hätten sie mehr als ihre illusionistischen Konzepte und immer neuen Steuern, die die Börse des Bürgers leeren.
 
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