[Community-Bundestagswahl] Quartal 1 2011

Wenn heute Bundestagswahl wäre welche Partei würdest du wählen?

  • SPD

    Stimmen: 3 6,7%
  • Union

    Stimmen: 4 8,9%
  • FDP

    Stimmen: 1 2,2%
  • Die Linke

    Stimmen: 4 8,9%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 18 40,0%
  • Die Grünen

    Stimmen: 8 17,8%
  • Sonstige

    Stimmen: 4 8,9%
  • Enthaltung/gehe nicht wählen

    Stimmen: 3 6,7%

  • Umfrageteilnehmer
    45
  • Umfrage geschlossen .
Status
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AW: [Community-Bundestagswahl] Quartal 4 2011

Damals war die Zeit halt reif für so eine Partei.
Die Schill Partei hat es in Hamburg aber schneller geschafft. :ugly:
 
AW: [Community-Bundestagswahl] Quartal 4 2011

Stimmt. So schnell an Wählergunst verloren hat allenfalls noch die aktuelle FDP-Fraktion :ugly:
 
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Ich persönlich will die Piraten so schnell wie möglich in den Parlamenten sehen. Denn wenn wir schon eine Demokratie haben, die dermaßen wenig direkten Volkswillen zulässt und dermaßen von den Parteien beherrscht wird, dann sollen wenigstens möglichst viele Parteien in die Parlamente rein. Am besten natürlich Parteien, die für mehr direkte Demokratie sind und das sind die Piraten. :daumen:
 
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War eben eine Partei, die sich aus einer Vielzahl von Gruppierungen zusammenschloss, keine Einzelthemenpartei.

Iirc waren die Grünen zu Beginn quasi eine Einzelthemenpartei. In ihrem ersten Wahlprogramm haben sich die Grünen hauptsächlich auf Umweltschutz konzentriert, auch wenn Soziales, Basisdemokratie, Gewaltfreiheit und Wirtschaft darin vorkommen. Die Piraten legen ihr Hauptaugenmerk auf das Internet und Urheberrecht, behandeln aber auch andere Themen, wie Basisdemokratie, Familie und Bildung. Das Problem der Piratenpartei ist, dass sie in den Medien immer nur über ihre Stellung zu Netzpolitik definiert wird. Die Piratenpartei kommt aus dieser in den klassischen Medien eher negativ besetzten Ecke nicht raus. Wenn man die Vorderungen von PP und B90/G vergleicht kann man einige Parallelen erkennen.

Das sind Rekordwerte, und obwohl Westerschnelle ja alles für seine Wähler getan hat. :schief:

Er hat sich nicht gescheut, sich die Weste und die Hände schmutzig zu machen. :D

PS: CSU+FDP (38+8) <-> SPD+Grünen (25+21) in Baden Württemberg
 
Zuletzt bearbeitet:
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PS: CSU+FDP (38+8) <-> SPD+Grünen (25+21) in Baden Württemberg

Kommt halt darauf an, ob die Linken ins Parlament kommen und wie es mit den Überhangmandaten aussieht.
Logischer Weise hat die CDU das Recht erst mal zu schauen, aber wenns mit der FDP nicht reicht, dann wars das für sie, denn dann reicht es auf jeden Fall für rot/rot/grün (sofern alle dabei sind).
 
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Das wird ziemlich spannend in Bawü, da hoffe ich mal entgegen meiner sonstigen politischen Ansichten dass die Linke den Sprung über 5% schafft, sonst könnte es nochmal knapp werden mit "Mappus weg". :)
 
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Vor einiger Zeit hätte ich der FDP eine Chance gegeben, der Westerwelle hat sich aber sehr unbeliebt gemacht so das ich Ihn gegen einen Sack Reis tauschen würde. Ich habe mal für das andere Rechts gestimmt, upps Tschuldigung sollte Links heissen
 
AW: [Community-Bundestagswahl] Quartal 4 2011

Iirc waren die Grünen zu Beginn quasi eine Einzelthemenpartei. In ihrem ersten Wahlprogramm haben sich die Grünen hauptsächlich auf Umweltschutz konzentriert, auch wenn Soziales, Basisdemokratie, Gewaltfreiheit und Wirtschaft darin vorkommen.

In der Tat mehr Öko drin, als ich gedacht habe. Aber das nicht nur als Umweltschutzprogramm, sondern auch als grünes Wirtschaftskonzept, grünes Verkehrskonzept, grünes Landwirtschaftskonzept,... . Dazu kommen als starke, unabhängige Themen Atom/Energiepolitik und Pazifismus/Außenpolitik. Alles in allem spricht das Parteiprogramm doch deutlich größere Teile des Lebens an, als die Informationspolitik, mit der die Piraten bislang angetreten sind. Und so oder so: Auch für die Bewegungen, die im Programm wenig präsent sind (Tierschutz, Frauenbewegung, Homosexuelle,...) waren die Grünen noch der Einäugie unter den Blinden. Da haben es neue Parteien heute schwerer, denn eine so große Zahl an Themenbereichen lassen die großen Parteien nicht mehr brach liegen.

Die Piraten legen ihr Hauptaugenmerk auf das Internet und Urheberrecht, behandeln aber auch andere Themen, wie Basisdemokratie, Familie und Bildung.

In der Tat: Mitlerweile haben sich da ein paar neue Punkte dazu gesellt. Es bleibt abzuwarten, in wie weit man 10-13 mit konkreten Inhalten füllen kann, die einem die Wähler abnehmen. Denn viel Tagespolitik gibt es da oftmals nicht bzw. (13) sie ureigenes Grünen-Territorium und man läuft Gefahr, als Abschreiber zu gelten.
(man gucke sich mal die "Umwelt"-Ansätze der Linken an. Da kommt der Verdacht auf, Guttenberg hätte sie "verfasst" :ugly: )

Das Problem der Piratenpartei ist, dass sie in den Medien immer nur über ihre Stellung zu Netzpolitik definiert wird. Die Piratenpartei kommt aus dieser in den klassischen Medien eher negativ besetzten Ecke nicht raus. Wenn man die Vorderungen von PP und B90/G vergleicht kann man einige Parallelen erkennen.

Also wenn ich mir das Wahlprogramm angucke, dann bestehen die ersten 2/3 aus Informationspolitik, die immer auch und z.T. nur Bezug zur digitalen Welt hat. Um den Eindruck von Breite zu vermitteln, müssen die anderen Punkte massiv verstärkt werden und man muss auch mit komplett eigenen Ansätzen zu kritischen Theman an die Öffentlichkeit gehen (d.h.: man muss erstmal welche finden, was schwer ist). Z.B. die Grünen kommen auch nicht von ihrem "Öko"-Image weg (okay: wollen sie auch nicht), obwohl es zu quasi jedem Teilgebiet der Politik ein "grünes" Konzept gibt. Das Wirtschaftsprogramm wurde vor der Europawahl sogar von der Financial Times gelobt - trotzdem käme niemand auf die Idee, zu einem Wirtschaftsthema einen Grünen statt einem FDPler zu interviewen.
Die Piraten haben als Kleinpartei schon ziemlich viel Glück, dass sie überhaupt jemand interviewt. Oder hat z.B. in der Debatte zu Tiermästereien jemand ein Interview mit der Tierschutzspartei gesehen?


Kommt halt darauf an, ob die Linken ins Parlament kommen und wie es mit den Überhangmandaten aussieht.
Logischer Weise hat die CDU das Recht erst mal zu schauen, aber wenns mit der FDP nicht reicht, dann wars das für sie, denn dann reicht es auf jeden Fall für rot/rot/grün (sofern alle dabei sind).

sofern.
Für die BW-SPD wäre das ein noch größerer Schritt, als für manch anderen Landesverband und zeitgleich mit gleichstarken Grünen und einer erstmals vertretenen Linken regieren zu wollen...
Man kann es sich leichter machen. Würde bei so einem Ergebniss eine große Koalition erwarten, für drei Parteien ist noch keine der deutschen bereit. (die Union will nur mit FDP oder SPD, die SPD akzeptiert nur Grüne oder Union, die FDP nur die Union und die Grünen nur die SPD und vielleicht ließen sie sich zu Linken zwingen - aber nicht zu FDP oder Union... - viele Möglichkeiten gibts eigentlich nicht)
 
AW: [Community-Bundestagswahl] Quartal 4 2011

Ich find es jedenfalls gut, dass man schon für Quartal IV/2011 vorwählen kann.
Ist ja auch ned schlimm, wahrscheinlich würden die meisten ihre Kreuzchen bei der selben Truppe machen, oder?

zum Thema: [X] die Linke und zwar weiterhin aus Prinzip, so lange die anderen Parteien nur opportunistischen Einheitsbrei (oder heißt das: "sich Sachzwängen unterwerfen?") zu liefern haben. Bei den Piraten (meine 2. Alternative) sieht es mir noch zu sehr danach aus, als würden sie bestimmte politische Themenfelder nur belegen, weil man sich abgrenzen muss, aber dahingehend eher konzeptionslos sein.
 
AW: [Community-Bundestagswahl] Quartal 4 2011

sofern.
Für die BW-SPD wäre das ein noch größerer Schritt, als für manch anderen Landesverband und zeitgleich mit gleichstarken Grünen und einer erstmals vertretenen Linken regieren zu wollen...
Man kann es sich leichter machen. Würde bei so einem Ergebniss eine große Koalition erwarten, für drei Parteien ist noch keine der deutschen bereit. (die Union will nur mit FDP oder SPD, die SPD akzeptiert nur Grüne oder Union, die FDP nur die Union und die Grünen nur die SPD und vielleicht ließen sie sich zu Linken zwingen - aber nicht zu FDP oder Union... - viele Möglichkeiten gibts eigentlich nicht)

Es geht ja erst mal um Mehrheitsverhältnisse. Wenns für schwarz/gelb reicht, dann ist das eh alles egal.
Wenns aber nicht reicht und auch nicht für rot/grün, dann wird es interessant (logisch dann, dass auch die Linke bei der Konstellation drin sein muss, denn bei nur 4 Parteien würde es für eine Sache immer reichen).
Die Frage ist dann, was macht die SPD, große Koalition als Juniorpartner (mit der Wahrscheinlichkeit, dass es für sie nicht gut läuft) oder auf das unbekannte Pferd Linke setzen?
Meidet sie die Linke und geht eine Koalition mit der CDU ein, dann wird sie die daran zu Grunde gehen und bei der nächsten Landtagswahl hinter den Grünen landen.

Aber auch die Grünen bauen ab, Künast als Berliner Bürgermeister ist schon fast wieder ein rotes Tuch und die Demonstrationen gegen Stuttgart 21 sind auch nicht mehr so, wie sie mal waren.
 
AW: [Community-Bundestagswahl] Quartal 4 2011

Also ich wahr in meinem ganzen Leben noch nie wählen und habe es auch nicht vor es jemals zu tun! Der Grund ist der das sich die Parteien nichts geben ist bei jedem das selbe Gelaber man mach die anderen schlecht um seine Partei gut aussehen zu lassen. Da gehen die Herrn Politiker an die Grenzen des guten Geschmacks von Unwahrheiten ganz zu schweigen, daher Politiker zu werden ist für mich ein absolutes no Go!
 
AW: [Community-Bundestagswahl] Quartal 4 2011

Dann darfst du dich aber auch nicht beschweren, wenn etwas nicht so läuft, wie du es gerne hättest. ;)
 
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Ich will unseren Kaiser Wilhelm wieder haben!:D
 
AW: [Community-Bundestagswahl] Quartal 4 2011

Ich wähle die Piraten!
Andererseits mag ich die Demokratie nicht, was wir bräuchten,wäre ein Öko-Diktator, der seine Macht einsetzt, um das Land und vor allem die Umwelt zu retten. Aber das alles, ohne die Menschenrechte oder die Meinungsfreiheit etc. zu verletzen.
AKWs abschaffen, und so weiter, auf erneuerbare Energien setzen, die Welt retten halt...
Aber im Moment ist Piratetime.
 
AW: [Community-Bundestagswahl] Quartal 4 2011

Öko Diktator, schon geil. :D
Diktator und Meinungsfreiheit kombinieren ist wohl eine Lebensaufgabe.
Wäre einer Dikator und würde alle AKWs abschalten, muss er sich der Kritik der Lobbyisten stellen, da er aber Diktator ist, macht er sie einfach mundtot und schon ists Essig mit der Meinungsfreiheit.

Ich habe aber gehört er soll Tierlieb gewesen sein! :devil:

Hatte er seinen Hund nicht getötet? :D
 
AW: [Community-Bundestagswahl] Quartal 4 2011

was wir bräuchten,wäre ein Öko-Diktator,

Also das brauchen wir garantiert nicht. :lol:

Und ein "Öko-Diktator" kann mit Deutschland nicht die Welt retten. Dabei ist D. doch schön Ökofanatiker Land. :D
 
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Öko Diktator, schon geil. :D
Diktator und Meinungsfreiheit kombinieren ist wohl eine Lebensaufgabe.
Wäre einer Dikator und würde alle AKWs abschalten, muss er sich der Kritik der Lobbyisten stellen, da er aber Diktator ist, macht er sie einfach mundtot und schon ists Essig mit der Meinungsfreiheit.



Hatte er seinen Hund nicht getötet? :D

Misst und schon wieder eine Illusion zerstört! Dann verstehe ich auch nicht warum John Galliano in so toll findet!
 
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