Ich wollte tatsächlich gerade nochmal Fedora und Ubuntu ausprobieren und habe mir mit Rufus sticks angefertigt.
Für Distrohopping und als EDC-Stick (
guckst Du hier: EDC) kann ich Ventoy empfehlen! (
guckst Du hier: Ventoy)
Mit Ventoy kannst du auf einem ausreichend dimensionierten USB-Stick mehrere .iso-Dateien ablegen, und jedes mal wählen, welches der abgelegten OS gebootet werden soll. Mega praktisch, damit entfällt die Frage: "Hm, auf welchem USB-Stick war jetzt doch gleich nochmal OS xy drauf?"
bei mir sind das
ein aktuelles Win11 -für die Unverbesserlichen

ein aktuelles Linux Mint Cinnamon -immer meine erste Empfehlung
ein aktuelles CashyOS-Abbild
ein aktuelles endeavourOS-Abblid
ein aktuelles Linux Mint XFCE -für ältere Hardware
ein aktuelles AntiX -für Uralt-Hardware
Kann man alle Einstellungen/Konfigurationen von eine Distro auf die andere übertragen (oder die sicherung von der einen auf eine andere)?
Der "Trick" ist, für alles ein und dieselbe /home Partition zu verwenden. Dort liegen alle Einstellungsdateien. Falls ich morgen von LinunxMint auf CashyOS wechseln wollte, aber übermorgen wieder zu LinuxMint zurückkehren wollte, wäre die neuerliche LinuxMint-Installation in 20 Minuten durch.
1. 10 min. für die eigentliche Installation
2. 2 min. für das Abgleichen der Paketquellen -spart Downloadzeit
3. 3 min. für das Einspielen aller Updates
4. 2 min für die Nachinstallation weiterer Software, kann man via
sudo apt-get install paketname1 paketname2 ...
mit einem einzigen Befehl in der Konsole automatisieren.
Bei mir sieht das z.B. so aus:
sudo apt-get install asunder audacious bleachbit brasero cheese clonezilla conky-all devede dosbox easytag faac faad flac gnome-chess gnome-mines gparted gthumb guake handbrake htop kid3-qt lame mc mp3splt-gtk mppenc numlockx openttd pokerth preload shotcut smplayer soundconverter steam stellarium virtualbox vorbis-tools wavpack wine xsane xskat
Diesen hat man idealer Weise auf seiner /home Partition als .txt Datei gespeichert... copy ...paste ... ENTER ... rootpwd-Eingabe ... ENTER ... y ... ENTER ...fertig!
Der Haken ist, dass man bei der Installation aufpassen muss, die /home Partition korrekt einzubinden, und auf GAR KEINEN FALL eine Formatierung eben dieser zu veranlassen!
D.h. eine "vollautomatisierte Installation" funktioniert nicht, weil bei dieser der /home Ordner dann eben nicht Deine /home Partiton ist, sondern quasi sein eigenes Universum.
Maximale Kampferfolge!
PS: Ich habe gerade recherchiert, und festgestellt, dass man mit
sudo apt-get -y install paketname1 paketname2 ...
sich auch noch ... y ... ENTER ... ersparen kann. Hab' ich sofort übernommen!