AW: Bulldozer: Benchmarks des FX-8150 mit vollem Turbo - Werte auf Höhe eines Core i7-2600K
Die Wolken werden immer düsterer. Mittlerweile kommen schon seriösere Quellen durch, und was da raus kommt ist nichts.
Genau genommen kommt da ~das Gleiche, was auch die "weniger seriösen" Quellen berichtet haben.
Bin ich froh das ich mit meinen Neukäufen immer ne Generation hinterher hinke

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Über Bulli mach ich mir dann vieleicht n Kopp in 2-3 Jahren
Trotzdem wäre eine hohe Leistung schön gewesen.
Denn die Gebrauchtpreise für Core2 9650/9700 sind einfach abartig, weil zuwenige einen Grund sehen, ihren alten auszumustern
Leider muss der Turbo dazugeschaltet werden um dem i7-2600K Paroli zu bieten. Das ist nicht der Zweck des TuboCore! Er soll doch nur dazu dienen um Mehrleistung aus der CPU zu holen, wenn die TDP nicht überschritten wird. Das wird aber doch nur dann möglich, wenn nicht alle Kerne belastet werden, bzw. nicht alle genutzt werden.
Beim Bulldozer arbeitet der Turbo auch auf allen Kernen zeitgleich, wenn sie von der Software nicht effizient ausgenutzt werden. Vermutlich ähnlich, wie die dynamische Taktregelung bei ATI, nur dass man nicht einen zu hohen Takt drosselt, wenn eine gut optimierte Software den Verbrauch zuweit steigert, sondern einen eher niedrigen Takt erhöht, wenn eine nicht optimierte Software die CPU nicht richtig nutzt.
Meine Hoffnung liegt immer noch darin, das die Mainboard-Treiber hier noch Probleme machen. Und die tatsache das die Programme die zum benchen genutzt werden, nicht auf die neu CPU angepasst sind.
Mainboards haben, wenn die Taktraten alle die richtigen sind, nicht mehr soviel Einfluss. Und auf gezielte Softwareoptimierungen konnte sich AMD noch nie verlassen - ehe die Programmierer einem extra Zeit widmen, sollte man 25-35% Marktanteil oder mehr haben.
Das sehe ich anders. Klar sind die Prozesse nicht identisch (Intel ist idR fortschrittlicher bei gleicher Strukturgröße ), aber es ist mehr als auffällig, dass bei gleicher Strukturgröße AMD mehr Spannung für weniger Takt benötigt und der Stromverbrauch höher liegt. Das war bei 65 nm so, das war bei 45 nm so und es ist bei 32 nm so und es scheint (!) sich bei Bulldozer fortzusetzen.
65 und 45 nm kamen aber mit der für hohe IPCs optimierten K8/10 Architektur daher. Bulldozer wurde laut AMD stärker auf hohe Taktraten optimiert, als bisherige Architekturen und sollte somit eigentlich in Sachen Takt/Watt aufholen können.
Ich persönlich gehe, gerade auch aufgrund von Llano, weiterhin davon aus, dass der 32 nm Prozess bei GF einfach Schrott ist und AMD eigentlich sehr viel niedrigere Spannungen und für den Herbst 2011 -d.h. 4-6 Monate nach Veröffentlichung- auch höhere Taktraten geplant hatte, aber im Moment froh sein muss, wenn man überhaupt mal einen DIE zum Rechnen bewegen kann.
Hm täuscht mich meine Erinnerung oder hat AMD nicht von vornherein gesagt das die IPC theoretisch sogar sinkt?
Wüsste ich nicht. Es gibt einige Leute (z.B. mich), die anhand der von AMD veröffentlichten Details große Zweifel daran geäußert haben, wie ein Modul eine höhere IPC, als zwei K10-Kerne entwickeln soll. Es hat nunmal weniger Integerleistung und die FPU leistet auch nur dann mehr, wenn die neuen Befehle zum Einsatz kommen. (Aber siehe oben - niemand entwickelt explizit für AMD, solange sie bei 10-15% rumhängen. Das hat bei 3Dnow! nicht geklappt, das ist bei SSE4a gescheitert und für FMA4 würde ich mir auch keine Hoffnungen machen, FMA3 könnte bis Haswell dauern)
Ich dachte man hatte schon vor 2 Jahren gesagt das 1 Modul pro "Kern" ca 80% Leistung eines Phenom2 Kerns schafft?!?
Nö. Der zweite Kern bringt ca. 80% Mehrleistung gegenüber einem einzelnen Bulldozerkern. Mit Vergleichen zu K10 war AMD immer sehr unspezifisch und zumindest mir war bei keinem klar, ob sie nun Kerne, IPCs, CPUs oder die Architekturen allgemein vergleichen.
Und der Vorteil der Architektur dachte ich sei das man weniger Die-Fläche für diesen 2ten Kern braucht, sprich man hätte vor allem bei massiv parallelisierten Anwendungen profitieren sollen?
So hat es AMD immer dargestellt. Aber das merkwürdige war halt schon immer, dass die beiden Kerne zusammen nicht wirklich mehr Ausführungseinheiten haben, als bisher ein einzelner Kern.
Fertigt Intel eigentlich nur eigene Chips und keine Aufträge?
Während der Absatzflaute nach der Finanzkrise hat Intel auch Fremdaufträge angenommen, k.A., ob sie das weiterhin machen.
SuperPI war ja noch nie AMD-Land...
Was nicht heißt, dass man sich nichtmal verbessern könnte. Intel hat z.B. von den Netburst zu den Core noch einmal einen riesen Sprung gemacht.
Davon abgesehen finde ich die Begründung ein bißchen merkwürdig.
Bulldozer ist die einzig mir bekannte Architektur, die komplett eigene Pipelines für MMX/SSE-Integer/x87 zur Verfügung hat.
SuperPi kann nicht herangezogen werden um AMD mit Intel CPUs zu vergleichen da dieser Benchmark architekturbedingt wesentlich besser auf Intel CPUs läuft. Mir ist ohnehin schleierhaft warum ein jahrzehntealtes Programm noch immer Verwendung findet.
Es braucht nicht lange

Und viele der Vorabgeleakten Tests stammen aus dem Umfeld von Extrembenchern und da ist SuperPI halt eine sehr beliebte Disziplin.