Boykott der EM in der Ukraine

Soll die EM boykottiert werden?

  • Ja, ich finde die EM sollte boykottiert werden

    Stimmen: 13 32,5%
  • Nein, die EM soll nicht boykottiert werden

    Stimmen: 18 45,0%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 9 22,5%

  • Umfrageteilnehmer
    40

Seeefe

Volt-Modder(in)
Hallo liebe Community,

wie ihr ja wisst, fordern viele Politiker ein EM Boykott in der Ukraine. Dazu kam es, da die inhaftierte ehemalige Ministerpräsidentin Julia Tymoschenko nicht Menschenwürdig behandelt wird bzw. worden ist und durch ihren Hungerstreik sehr geschwächt sein soll.

Nun die EU hat heute bekanntgegeben, dass sie die EM in der Ukraine boykottieren wird.

Wie seht ihr es? Soll man die EM in der Ukraine boykottieren oder hat Politik nichts mit Sport zutun?


Persönliche Meinung:

Nunja ich finde, das was die netten Politiker von sich geben, ist doch völliger Stuß. Jetzt schreien sie alle rum, man solle die EM boykottieren usw.
Hat man bei den Olympischen Spielen in China davon gesprochen, sie zu boykottieren? Hat man nach der bekanntgabe, das die WM 2022 (oder 2018) in Katar stattfinden wird davon gesprochen, sie zu boykottieren, weil dort die Frauenrechte noch nicht wirklich eingehalten werden, wenn es den überhaupt welche dort gibt?
Soweit ich weiß, NEIN.
Aber klar, mit China will man sich auch nicht über Menschenrechte streiten, dafür sind sie ein zu starker Handelspartner für die EU.
Echt, entweder man fährt eine gerade Linie oder lässt es ganz bleiben, aber doch nicht nach dem Motto: "Ochja die Veranstalltung boykottieren wir mal, aaaah ne diese wiederum aber nicht :)"

Ich finde Sport und Politik gehören nicht wirklich zusammen. Damit machen unsere Politiker nur dieses schöne Ereignis, die EM, kaputt. Auch Polen muss leider darunter leiden, wo sie sich doch von ihrer besten Seite zeigen wollen.
 
Da die EM nichts mit Politik, und die Politik nichts mit Fußball zu tun hat, finde ich es nur störend.
Die sollen das in Debatten und Sitzungen in Brüssel sich ausmachen, und nicht bei einem Sportereignis.
Und bei diesem Boykott geht es nur um eine Person, die überwiegende Mehrzahl in den Ukrainischen Gefängnissen geht es bedeutend schlechter !
 
soll das jetzt ein witz sein
weil jemand im knast ist soll die em boykottiert werden

glaub den politikern ist langweilig
die reichtigen probleme werden nicht behandelt

in den news genauso
da werden sinnlose nachrichten gezeigt von tieren usw
alles werbung oder geldmacherei
 
Der Populismus der Politiker ist ja kaum zu ertragen. Wieso kümmern sie sich nicht um andere Probleme, die es nötig haben gelöst zu werden?

Im Gefängnis ist es nun mal kein Luxushotel. Wen interessierts sonst, ob irgendein Häftling Rückenschmerzen hat?
Außerdem ist die, so man den Berichten Glauben schenken kann, auch zurecht im Gefängnis. Ich versteh ehrlich gesagt gar nicht was der Aufruhr soll. Und wenn die paar fette Politiker meinen, sie sparen sich die "Dienstreisen" in die Ukraine, dann freue ich mich als Steuerzahler.
 
Kauft nicht beim Ukrainer...was müssten wir nicht alles boykottieren, kein Gas aus Russland, kein Öl aus Saudi Arabien, kein RTL etc. pp.
Muss man ja direkt das Leben boykottieren. :D
Von mir aus können die Politiker, die sich gerne mit anderen Dispoten ablichten lassen und Waffenlieferungen genehmigen, daheim bleiben solange die Nationalmannschaft hinfährt. Finde den Boykottaufruf lächerlich.


und das die Ukraine Straßenhunde abschlachtet.

Das ist wirklich das schlimmste Verbrechen weltweit. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
@turbosnake Ohja ist das grausam in anderen Ländern werden Menschen hingerichtet wie Schweine und du beschwerst dich weil die Hunde abschlachten??:huh::huh:

Sport hat doch nichts mit ner Frau im Knast oder abgeschlachteten Hunden zutun, es ist ein ganz normales internationales event ud das zu boykottieren ist einfach nur absurd
 
Hat man bei den Olympischen Spielen in China davon gesprochen, sie zu boykottieren? Hat man nach der bekanntgabe, das die WM 2022 (oder 2018) in Katar stattfinden wird davon gesprochen, sie zu boykottieren, weil dort die Frauenrechte noch nicht wirklich eingehalten werden, wenn es den überhaupt welche dort gibt?
Wie traurig es auch sein mag, es ist nachvollziebar. Sollen sich die Politiker mit wichtigen Handelspartnern wie z.B. China, Russland, oder Katar anlegen... nur wegen ein paar irrelevanten Ereignissen??
Echt, entweder man fährt eine gerade Linie oder lässt es ganz bleiben,
Also mit dem Kopf durch die Wand, oder wie? In der Politik gibt es kein "entweder... oder".
Ich finde Sport und Politik gehören nicht wirklich zusammen. Damit machen unsere Politiker nur dieses schöne Ereignis, die EM, kaputt. Auch Polen muss leider darunter leiden, wo sie sich doch von ihrer besten Seite zeigen wollen.
Was ist denn wichtiger, die EM, oder dass die EU ein Zeichen setzt? Klar, es wäre schon traurig, wenn die EM nicht stattfinden würde, aber wenn sich dadurch vill ein paar Sachen in der Ukraine ändern, ist es mir wert.
 
@turbosnake Ohja ist das grausam in anderen Ländern werden Menschen hingerichtet wie Schweine und du beschwerst dich weil die Hunde abschlachten??:huh::huh:

Sport hat doch nichts mit ner Frau im Knast oder abgeschlachteten Hunden zutun, es ist ein ganz normales internationales event ud das zu boykottieren ist einfach nur absurd
Doch die Hunde werden wegen der EM abgeschlachtet.
 
Und was ist mit den Straßenkatzen? Die werden mal wieder vergessen...war ja klar!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie traurig es auch sein mag, es ist nachvollziebar. Sollen sich die Politiker mit wichtigen Handelspartnern wie z.B. China, Russland, oder Katar anlegen... nur wegen ein paar irrelevanten Ereignissen??

Also mit dem Kopf durch die Wand, oder wie? In der Politik gibt es kein "entweder... oder".


Ich sage nicht mit dem Kopf durch die Wand. Aber man kann doch nicht auf der einen Seite total Aufschreien und auf der anderen Seite das Thema ganz leise ansprechen bzw. stillschweigen. Das ist es, was mich an dieser Situation nervt. Entweder man vertritt seine Meinung vor allen Parteien oder lässt es, aber nicht nach dem Motto: "Dem Ukrainischem Ministerpräsidentem sag ich jetzt mal knüppelhart meine Meinung, aber beim Chinesischem Präsidentem flüstere ich es ihm nur ins Ohr oder lasse es gleich ganz sein".
Das finde ich geht nicht.
 
Iceananas schrieb:
Glaubst doch wohl selbst nicht? Die lachen sich da drüben gerade ein Ast ab, dass sich die Clowns hier wegen denen gegenseitig die Köpfe einschlagen.

Sie müssen es in der Summe sehen. Der Boykott wird nicht das einzige sein, was die EU unternehmen wird.
Primär geht es darum, die Medienaufmerksamkeit nach Ukraine zu lenken. Dies kann z.B.(!) ausländische Investoren abschrecken, was zu erheblichen wirtschaftlichen Schaden führen kann
 
Zuletzt bearbeitet:
[x] Nein, die EM soll nicht boykottiert werden

Der Sport sollte sich nicht zum Politischen Werkzeug degradieren lassen! Politik und Sport sind 2 verschiedene dinge die nicht gemeinsam in einem Topf geworfen werden dürfen!
 
Auch wenn ich eher gar nichts von Fußball halte, bin ich der Meinung, dass das eine Sport und das andere Politik ist. Ich finde diese Boykottaufrufe lächerlich. Traurig, dass die Politik (insbesondere die EU-Kommission) diese Spielchen mitspielt.

Im Gefängnis ist es nun mal kein Luxushotel. Wen interessierts sonst, ob irgendein Häftling Rückenschmerzen hat?
Außerdem ist die, so man den Berichten Glauben schenken kann, auch zurecht im Gefängnis.

So man den Berichten Glauben schenken kann! Es gibt andere Stimmen, die sagen, dass es sich hier um politische Machtspielchen handelt und man einfach den Kopf der unbequemen Opposition wegsperrt. Die Problematik ist verzwickt, zumal man niemandem glauben kann. Dass die westliche Welt eher das orangene Lager unterstützt ist bekannt. Dass die westliche Welt hier mehr Probleme sieht als nur "unschöne" Haftbedingungen ist klar. Trotzdem... das eine Sport, das andere Politik.
 
Boykott?
Was denn für einer?

Politischer?: Wer als Politiker der Meinung ist, Sport für sich zu instrumentalisieren (also inbesondere unsere derzeitige Regierung), der muss sich auch gefallenlassen, wenn man ihn danach misst. Also ab in die Ukraine mit allen deutschen Politikern, die unterdrückende Regimen und antidemokratische Maßnahmen einfach nur toll finden! (also fast alle, oder wo waren die alle, als die Opposition in der Ukraine zerschlagen wurde?)

Sportlicher?: Wer sich vom Staat bezahlen lässt, der kann sich nicht apolitisch geben. Mögen die Verbände doch also mal die Milliarden zurückzahlen, die sie über die öffentlich-rechtlichen erhalten haben, die staatlich geförderten Stadien zurückgeben und den Polizisten unter die Arme greifen, die diverse Überstunden abzufeiern hätten. Aber auch hier gilt: Schon längst zu spät. Die Ukraine hat die EM wegen dem politischen Umbruch bekommen, den die jetzige Regierung wieder eingepackt hat (wortwörtlich) - da hätte schon bei den ersten Repressalien eine Reaktion kommen müssen.

Wirtschaftlicher?: Wäre ja wohl gelacht, wenn Unternehmen, denen Menschen im Rest der Welt auch ziemlich egal sind, auf einmal ihr Sponsoring beflekt sehen würden, nur weil die EM in einer Bananenrepublik stattfindet.

Privater?: Andere Staaten, in denen Oppositionen unterdrückt oder abgeschaft werden und in denen Menschenrechte nicht für alle gelten sind auch beliebte Urlaubsländer :ka:


Fazit: Die jetzige Diskussion ist lächerlich und wohl eher Wahlkämpfen geschildert. Gehandelt werden hätte schon vor Jahren. Jetzt werden 1-2 Politiker weniger und vielleicht mal ein kritisches Transparent wohl das höchste der Gefühle sein. Selbst orangene Schals verbieten sich ja von selbst, schließlich ist Fußball wichtiger als Demokratie :schief:
 
Wirtschaftlicher?: Wäre ja wohl gelacht, wenn Unternehmen, denen Menschen im Rest der Welt auch ziemlich egal sind, auf einmal ihr Sponsoring beflekt sehen würden, nur weil die EM in einer Bananenrepublik stattfindet.
Es geht ja nicht um den Imageschaden. In der Ukraine wurden Stadien, Hotels, Flughäfen, etc. gebaut/ausgebaut - nur für die EM. Und wenn die EM nicht stattfindet, bleiben all die Sachen unbenutzt und der ganze aufwand war umsonst.
Gehandelt werden hätte schon vor Jahren.
Hätte die EM schon vor Jahren in der Ukraine stattgefundet hätten die Politiker schon vorher "gehandelt" (also die EM instrumentalisiert). Ich find zwar auch, dass es lächerlich ist, auf solche mittel zurückzugreifen, aber die Politiker scheinen hier eine gute Chance zu sehen die Medienaufmerksamkeit (von hier) in die Ukraine zu lenken.
 
Die Infrastruktur vor Ort wurde primär von der Ukraine/ukrainischen Unternehmen gebaut. Es ging aber um die internationalen Sponsoren, die boykottieren könnten.

Und das die EM in der Ukraine stattfinden wird, steht seit einem halben Jahrzehnt fest. Mehr als rechtzeitig genug also, um sie beim politischen Wechsel 2010 im Hinterkopf zu haben (wenn es einem denn um die Ukraine gänge und nicht um den eigenen Standpunkt in Deutschland...).
 
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