ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Ich versuche nicht, mich rauszureden. Nur ging es ja im Prinzip um das, was Vertreter der deutschen Linken gesagt haben. Du selbst hast ja auch die ganze Zeit "die Linke(n)" (mit großen L) geschrieben.
"Linke" wird hier als eigenständige Bezeichnung verwendet, nicht als Adjektiv, und Nomen schreibt man im Deutschen nunmal groß

Das ist keine Exklusivbezeichung für "hochrangige Mitglieder der Partei "die Linke"".
Es macht eben schon einen gewissen Unterschied, ob man Sozialversicherungen durch Eigeneinlagen der Arbeiter und Arbeitgeber finanziert, oder durch Enteignungen und eine Zerstörung des Status Quo (Ante).
Wer ja nur zu schön, wenn unsere Sozialversicherungen aus den Einlagen ihrer (Netto)Nutzer und nicht aus den (Netto)Zahlungen der Nachfolgegeneration bestritten würden...
Vorallem ist es einfach logistischer Schwachsinn. Will man es durch die USt finanzieren, so müsste man die USt parallel zur Geburten-, Sterbe- und Einwanderungsrate anpassen. Ein unnötiger Aufwand für wenig bis garkeinen Mehrwert.
Bis auf weiteres haben wir wohl genug Spielraum beim Neu- bzw. Gesamtverschuldungsabbau, um unerwartete Mehreinnahmen kompensieren zu können

Die grundlegende Überlegung, BGE-Ausgaben durch Erhöhung einer bestimmten Steuer zu kompensieren bedeutet ja schließlich nicht, dass eine Zweckbindung eingeführt wird. HartzIV, Sozialhilfe, Kindergeld, Elterngeld,... schwanken jetzt ja auch schon mit den von dir genannten (und deutlich dynamischeren) Parametern.
Dies kombiniert mit der CDU/CSU Familienpolitik und den Verlangen nach mehr Geburten und die Forderung der Wirtschaft nach ausländischen "Fachkräften", ist eine absolut zerstörerische Mischung
Das Verlangen nach mehr Geburten und damit die Unions-Familienpolitik würden sich mit einer steuergestützten Finanzierung (hoffentlich) erledigen. Hintergrund für erstere ist schließlich unser nicht funktionierendes Rentensystem, das durch ein BGE endgültig zum Auslaufmodell werden würde. (Hintergrund für letzteres ist mir zugegebenermaßen nicht ganz klar. Könnte auch das Frauenbild der Union sein, aber was man da in den letzten Tagen zu hören bekommt... - lassen wir das)
Außerdem sollte der Soli wegfallen oder alle zahlen ihn. Dann sollter aber umbenannt werden. In Banken oder EU Länderrettungssteuer.
Wir zahlen nicht nur alle den Soli ohne Namensangleich, wir zahlen z.B. auch alle Schaumweinsteuer (ohne Namensänderung), jedenfalls wenn wir selbigen kaufen, obwohl sie mitlerweile weder zur Finanzierung der kaiserlichen Aufrüstung noch zum Ausbau der U-Boot-Einheiten des 1000jährigen Reiches verwendet wird.
Solange sich jedes Jahr mehr (Energie- und Agrarwende) oder minder (Energierückwende, Bankenrettung, Autosubventionierung) gute Gründe finden, zukünftige Generationen mit mehreren Milliarden Schulden zu belasten, solange gibt es auch keinen Grund, Abgaben wieder abzuschaffen. Letztlich fließt sowieso alles in einen Topf und die Erhebung hat nichts damit zu tun, wofür das Geld letztlich wieder ausgegeben wird.



Es scheitert ja schon allein an der Frage: "Wie soll das bezahlt werden?"
. Ok mal im Ernst wie sollte so etwas funktionieren, das auszahlende Organ müßte doch irgendwo das Geld herbekommen