ATX12VO: Intel hofft auf breiteren Support mit Alder Lake-S - Weniger Begeisterung bei Herstellern

Höhere Effiziens ? So einen Unsinn kann doch nur ein Besoffener verzapfen der aus ner Irrenanstalt ausgebrochen ist ....
Oh da hat die Redaktion der c't wohl etwas tief ins Glas geschaut, wenn sie diese höhere Effizienz tatsächlich messen konnten. S. Anhang (Ausschnitt aus c't 21/08) zum Lenovo V50t mit i5-10400 und 4,2W im Idle (Desktop).
Also ich kenne solche Werte nicht von Standard Desktop Hardware.. Da wären 15W schon hervorragend.

Geht wie gesagt nur um Idle. Unter Last ist sind dann 10W mehr oder weniger nicht mehr so relevant.
 

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Traue keinem Test denn du nicht selbst gef... öhm ... du weist schon was ich meine.

Da fehlen die gesamten Rahmenbedingungen wie z.B. was war im Hintergrund aktiv ? Irgendwelche Software wie Virenscanner, Firewall aktiv ? Oder alles runtergeschraubt inkl onedrive etc. und obendrauf noch ein paar Interne Sachen abgeschaltet ?

Das ganze dürfte eine absout Realitätsferne Konfiguration gewesen sein die praktisch NIEMAND daheim hat, damit sind die Werte für die Tonne. Nichmal ARbeits-PC's in den meisten Firmen dürften da "profitieren" ... wenn ich sehe was da alles auf meinem Arbeitslaptop so läuft was ich nicht abschalten/deinstallieren darf .... unter 30% CPU-Auslastung hat das Teil NIE das gleiche gilt für die Desktops natürlich auch .... Unter SOLCHEN Bedingungen würde ich gerne einen Vergleich seehn zwischen Standart ATX und diesem 12V-Only. Die wenigsten Rechner stehen im absoluten Idle rum sondern werden aktiv genutzt, gibt es DANN keinen Vorteil ist es genau wie ich oben schon geschrieben habe.
 
Ebenfalls ein Nachteil ist ein Defekt! Wenn das Netzteil auf dem Mainboard defekt wird, muss man ein neues Mainboard kaufen. Die kosten in der Regel 200 Euro. Wenn das Netzteil defekt wird. Dann kaufe ich ein neues für 80 Euro. Zudem wird man beim Neukauf des Mainboards auch immer die CPU neu kaufen müssen, da niemand ein neues Mainboard für eine 3 Jahre alte Plattform kauft.
Entwarnung: Ein 12VO-Board kostet in der Herstellung quasi dasselbe wie bisherige Boards. Wenn die Preise der ...
Dann erklär doch mal wieso es Mainboards gibt die 700 Euro kosten, auf denen sind auch nur Bauteile die in der Summe 30 Euro kosten.
Wenn die Zahlen von oben stimmen (i9-10900K im Idle bei 7W anstatt 25-30W) dann hat man die möglichen Mehrkosten für das Baord schneller raus wie das Board kaputt gehen dürfte. Das gilt natürlich nur für Leute, die nicht jählrlich ihren PC verschrotten.
Mal mitdenken... Eine CPU braucht immer 12V und das mit viel Power. Die Wandler auf dem Board wandeln die dann in die 1,1 oder weniger Volt, die eben benötigt werden. DAS macht aber jedes Board bisher auch! Was genau ändert sich also an den 12V? Die kommen immer noch aus dem Netzteil und werden immer noch, wie immer, auf die 1V gewandelt.
 
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Da fehlen die gesamten Rahmenbedingungen wie z.B. was war im Hintergrund aktiv ? Irgendwelche Software wie Virenscanner, Firewall aktiv ? Oder alles runtergeschraubt inkl onedrive etc. und obendrauf noch ein paar Interne Sachen abgeschaltet ?
Naja ich gehe von aus, dass sie die Idle Leistungsaufnahme eben gerade nicht mit irgendwelchen Hintergrund Programmen messen. Da geht's rein um den Windows Desktop im Leerlauf. Nichtsdestotrotz sind die Werte schon recht beeindruckend. Die anderen aktuellen Bürorechner im Vergleich haben unter selben Bedingungen 17W gezogen!
Im Artikel steht noch der Hinweis, dass die letzten paar Watt erst raus geholt wurden, nachdem sie folgenden Befehl über die Windows Shell abgesetzt haben:
EDIT: Der Befehl gilt für Linux Betrieb. Unter Windows waren es auch ohne "Hacks" die 4W.
Code:
powertop --auto-tune
Nichmal ARbeits-PC's in den meisten Firmen dürften da "profitieren" ...
Sehe ich anders. Lass es 10W sein, die die Technologie spart, egal ob Idle oder Last. Bei einem PC, würde ich dir recht geben, ist das nicht die Welt. Aber bei Bürorechnern, die hundertfach hingestellt werden und teils über Nacht laufen gelassen werden (was an sich natürlich auch fragwürdig ist), läppern sich 10W pro Rechner schon.

Klar kann man aber auch heute schon haben, wenn man will, z.B. mit nem Laptop oder NUC, aber ich finde die Entwicklung dennoch begrüßenswert.
 
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Traue keinem Test denn du nicht selbst gef... öhm ... du weist schon was ich meine.

Da fehlen die gesamten Rahmenbedingungen wie z.B. was war im Hintergrund aktiv ? Irgendwelche Software wie Virenscanner, Firewall aktiv ? Oder alles runtergeschraubt inkl onedrive etc. und obendrauf noch ein paar Interne Sachen abgeschaltet ?

Das ganze dürfte eine absout Realitätsferne Konfiguration gewesen sein die praktisch NIEMAND daheim hat, damit sind die Werte für die Tonne. Nichmal ARbeits-PC's in den meisten Firmen dürften da "profitieren" ... wenn ich sehe was da alles auf meinem Arbeitslaptop so läuft was ich nicht abschalten/deinstallieren darf .... unter 30% CPU-Auslastung hat das Teil NIE das gleiche gilt für die Desktops natürlich auch .... Unter SOLCHEN Bedingungen würde ich gerne einen Vergleich seehn zwischen Standart ATX und diesem 12V-Only. Die wenigsten Rechner stehen im absoluten Idle rum sondern werden aktiv genutzt, gibt es DANN keinen Vorteil ist es genau wie ich oben schon geschrieben habe.
Dann liefere doch Belege für deine Behauptungen...
12VO soll im unteren Lastbereich wesentlich effizienter sein. Da musst du dich aber im Idle aber mächtig anstrengen um von konventionellen PSU zu profitieren. Laut OC3D sind die bei normalen Sachen wie Browser oder Videos schauen wesentlich besser.
Ebenfalls ein Nachteil ist ein Defekt! Wenn das Netzteil auf dem Mainboard defekt wird, muss man ein neues Mainboard kaufen. Die kosten in der Regel 200 Euro. Wenn das Netzteil defekt wird. Dann kaufe ich ein neues für 80 Euro. Zudem wird man beim Neukauf des Mainboards auch immer die CPU neu kaufen müssen, da niemand ein neues Mainboard für eine 3 Jahre alte Plattform kauft.
Und wie oft passiert dir das? Wer sagt denn dass nicht dir ein Spannungswandler der CPU abraucht?
Und auch dann kann man günstige Boards kaufen. Keiner zwingt dich den teuersten Chipsatz zu kaufen. Notfalls tuts auch ein Einstiegsmodell wie der A520 oder ein gebrauchtes Board.
Dann erklär doch mal wieso es Mainboards gibt die 700 Euro kosten, auf denen sind auch nur Bauteile die in der Summe 30 Euro kosten.
Ist doch ganz einfach: Prestige! Glaube nicht dass hier jeder ein 700€ Board liegen hat. Die meisten werden hier wohl eher Richtung 200€ gehen.

Mal mitdenken... Eine CPU braucht immer 12V und das mit viel Power. Die Wandler auf dem Board wandeln die dann in die 1,1 oder weniger Volt, die eben benötigt werden. DAS macht aber jedes Board bisher auch! Was genau ändert sich also an den 12V? Die kommen immer noch aus dem Netzteil und werden immer noch, wie immer, auf die 1V gewandelt.
Der Vorteil liegt darin, dass die PSU ohne 5V und 3,3V Schiene im unteren Lastbereich wesentlich effizienter arbeitet. Sofern du nicht gerade am Limit unterwegs bist sondern in einfachen Tasks bist du effizienter unterwegs. Im oberen Lastbereich wirst du hingegen keine Vorteile mehr sehen aber wie oft hat man die tatsächlich anliegen?
 
Dann erklär doch mal wieso es Mainboards gibt die 700 Euro kosten, auf denen sind auch nur Bauteile die in der Summe 30 Euro kosten.
Weil die Leute es bezahlen und man damit mehr Gewinn macht.

Die Herstellung von Mainboards selbst hat sich kostenseitig die letzten 5-10 Jahre nicht wirklich verändert oder verteuert - die Komponentenpreise sind zwar ne handvoll Prozent teurer geworden wie alles andere auch aber keinesfalls verdoppelt und verdreifacht wie es die Boardpreise getan haben (der Herstellungs-/Materialpreis dieser 700€-Boards dürfte bei deutlich unter 100 liegen). Nur hat man in den Krisenzeiten festgestellt, dass ein großer Teil der Bevölkerung gar kein Problem damit hat, 300€ für ein Board zu zahlen das früher 130 gekostet hat oder 900€ für eine Grafikkarte zu zahlen die ne UVP von 300 hat. Also macht mans so - man wäre ja blöd das nicht zu nutzen.

Es hat keinen technischen Grund warum Boards teurer geworden sind, es hat einen marktwirtschaftlichen/psychologischen.
 
Ich sehe auch Optimierungspotenzial im niedrigen Last Bereich. Auch moderne Netzteile, Gold aber auch Platin arbeiten bis 20% Last nicht so effizient. Erst bei 30/40 bis 80/85% laufen die meisten mit dem idealen Wirkungsgrad.
Auch wenn ein Bürosystem immer mal wieder 30% CPU Last hat, hat das nichts mit Volllast zu tun.
Mein Htpc hat beim installieren von Windows Updates gerne mal 70 bis 90% Last, die Grafikkarte aber nicht. Da liegt der Verbrauch bei 28 bis 32 Watt, Videos oder Raws to jpeg 100% Last bei rund 40/42 Watt , h265 Wiedergabe in kodi mit Hilfe der 1050ti bei max 46 Watt eher 45, mit untervolting und Co. Hab mittlerweile ein 400 Watt Gold Netzteil von BeQuiet drin, Habs gegen mein uraltes 520 Watt 80+ von corsair getauscht, da war der Verbrauch bei h265 bei 59 Watt.
14 Watt sind jetzt nicht die Welt, aber Prozentual fast ein Viertel weniger.
Wenn man das auf die ganze Welt sieht, was so an Rechnern rumsteht und wie oft sie genutzt werden und nur 10 15 % Energiekosten eingespart werden könnten, wäre das ein Haufen Holz.
 
sehe auch Optimierungspotenzial im niedrigen Last Bereich. Auch moderne Netzteile, Gold aber auch Platin arbeiten bis 20% Last nicht so effizient. Erst bei 30/40 bis 80/85% laufen die meisten mit dem idealen Wirkungsgrad.
Auch wenn ein Bürosystem immer mal wieder 30% CPU Last hat, hat das nichts mit Volllast zu tun.
Die allerallermeisten Consumer-PCs arbeiten die allerallermeiste Zeit: Nichts.
Alleine die ganzen Büromöhren verbringen 98% ihrer Zeit im Idle (1% Büroarbeitslast, 1% Updates :ugly: ).
Klar sind 10W nicht viel aber wir reden von Hunderten Millionen Stunden. Insgesamt gesehen macht das schon einiges aus.

Persönlich gehts mir da aber nicht um die handvoll Watt Idleersparnis sondern schlicht darum dass man bestrebt sein sollte Technik weitestmöglich zu vereinfachen. Es gibt einfach keinen Grund (mehr), dass ein PC-Netzteil mehr als eine Gleichspannung zur Verfügung stellen sollte. Den Grund gibts eigentlich schon seit 10+ Jahren nicht mehr (wenn mans ganz streng nimmt schon nicht mehr seitdem CPU nicht mehr mit konstanten 3,3V laufen - das ist schon wirklich lange her...).
Überall wurden nach und nach alle möglichen Vereinfachungen eingeführt (alles Wesentliche an Funktionen ist schon onboard oder in SoCs integriert, es gibt übertrieben gesagt nur noch USB als Außenanschluss statt drölfzig Ports wie früher, anfällige Mechanik wie HDDs oder optische Laufwerke wurden/werden ersetzt und so weiter) nur an die Stromversorgung hat sich warum auch immer keiner wirklich getraut und wir haben noch 24-polige Stecker mit nem Haufen Spannungen wie in den 90er Jahren im PC. :ka:
 
Wo kommen denn die 10W her?
Die Wandlung muss mit 12VO genauso stattfinden, wie mit klassischen ATX. Dann kommen halt billige Bucks aufs Board und die gleichen Verluste, die vorher in der NT Effizienz dirn waren, zählen nun einfach nicht mehr, da sind sie trotzdem.
Einzige echte Änderung ist doch 12V Standby und nicht mehr 5V. Das macht schlicht nichts aus. Im Gesamtverbrauch ändert sich durch ein 12V NT überhaupt nichts.
Wenn man effizienter werden will, dann sollte man eher (RGB-)LEDs im PC verbieten, das sind wenigstens ein paar Watt...
 
Hab mich mit den 30% Last auch eher auf den Kommentar von @NatokWa bezogen und nicht zitiert....
Ich sehe es ja auch täglich auf der Arbeit, unsere Teamleiter schreiben Emails, Berichte schauen etwas im Intranet, checken unsere Checklisten... Da braucht es nicht viel Leistung, sind meistens i5 8xxx oder 9xxx er.
Auch in Büros, Ämtern usw. Wenn es in etwa das gleiche Arbeitsaufkommen a la Word, Excel, email ect. Ist und das ist es meist, wird meist nicht mehr Leistung abgerufen.
Deshalb auch mein Beispiel mit den Windows Updates bei mir. Selbst da bin ich noch weit entfernt von den 20% Minimallast um einen Wirkungsgrad von 80 % zu haben, denke bin eher bei 65 bis 70 %.
Deshalb bin ich ebenfalls der Meinung das bei der Spannungsversorgung von PCs Handlungsbedarf besteht.
 
Dann sollte es auch Tests davon geben, die das Untermauern, vorallem das es an 12VO liegt und nicht daran, das man ein verschwenderisches Board mit einem Lowspec vergleicht, wie bei Overclocker3d aus @Bl4ckR4v3n's Link
Zwischen Boards können bis zu 20W Unterschied im Idle liegen.
Wer PCGH+ Mitglied ist kann hier mal reinschauen

Idle ist enorm Board abhängig und was man dran hängt.
Damals in meinem Test zu Deskmini mit 4650. Out of the Box nur mit Maus dran -> 6W.
Die alte Logitech G15 drangehängt mit Belechtung an 8W, Belechtung aus 7W
USB Kopfhörerverstärker -> 10W (ausgehend von den 6W)

Oder wenn der Monitor falsches Blanking verwendet und die GPU taktet den RAM nicht runter (nur Grafikkarte)
6800XT 8W vs 39W
1080TI 18W vs 63W


Also gegen 12VO hätte ich Allgmeinen nicht mal was, aber das Marketing, das damit kommt stößt mir auf.
 
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Wo kommen denn die 10W her?
Die Wandlung muss mit 12VO genauso stattfinden, wie mit klassischen ATX.
Aber die Wandlung auf 3,3V entfällt vollständig und die auf 5V wird fakultativ (nur nötig wenn solche Geräte anwesend sind).

Ob das am Ende 5 oder 10W ausmacht wird stark vom verwendeten System abhängen aber wie gesagt es geht eher um die Systemvereinfachung als um die letzten paar Watt (zumindest für die Einzelperson).
 
Grundsätzlich vielleicht keine schlechte Idee, aber SSDs brauchen z.B. die 5V, d.h. für die SATA-Stecker muss es auf jeden Fall auch weiter eine 5V-Rail geben. Das einzige was man dann einspart sind die 3.3V, und dafür lohnt es sich nicht einen komplett neuen Standard einzuführen der mit nichts kompatibel ist.
 
Aber die Wandlung auf 3,3V entfällt vollständig und die auf 5V wird fakultativ (nur nötig wenn solche Geräte anwesend sind).

Ob das am Ende 5 oder 10W ausmacht wird stark vom verwendeten System abhängen aber wie gesagt es geht eher um die Systemvereinfachung als um die letzten paar Watt (zumindest für die Einzelperson).
Wenn ein Netzteil 3,3V anbietet aber die nicht benutzt werden, also keine Last, dann, ja dann, hat man auch keine Wandlung. Ob nun im Netzteil oder auf dem Mainboard.
Um von 20W im Idle auf 10W im Idle zu kommen, braucht es ganz andere CPUs im PC. Es liegt nicht an den Wandlern.
In jeden neuen Intel Notebook, hat man einen IDLE von 10W. Und das liegt bestimmt nicht an dem billig Plastik Netzteil das nur 12V kann, sondern an dem komplett Design der Platine und der Notebook CPU.

Mein PC verbraucht im IDLE 100W !!!
Hauptgrund sind die drei M.2 SSDs die in der Summe schon 15W verbrauchen. Und natürlich das RAM! Das ich auch mit 15W einstufe im IDLE.
Wieso im normalen PC Design nicht alles runtergetaktwt wird wie im Notebook ist mir ein Rätsel. Das Ram könnte ja auch im IDLE nur mit 200MHz laufen, genau so die CPU.
Meine GPU taktet übrigens alles runter im IDLE. RAM und GPU. Da läuft die GPU mal eben auf 50MHz. Und das Ram auf 300Mhz.

Heutige 95+ Netzteile kann man nicht mehr toppen, auch nicht durch die Wandlung auf dem Mainboard.


Edit:

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Na schön, ich korrigiere mich!
Mein PC verbraucht im IDLE 142W, davon werden 10% in Wärme umgesetzt.
Also verbraucht der PC 128W und 14W gehen in Wärme auf.
Die 12V laufen auf 96W
Die 5V laufen auf 22W
Die 3,3V laufen auf 10W

Man könnte also die 32W aus den 5V und 3V weiter optimieren durch den neuen ATX Standard!

In der Summer komme ich dann aber immer noch auf 96W auf der 12V Schiene und c.a. 20W für den Rest.

Durch den neuen Standard kann man also 10 W einsparen.

Ich komme dann von 142W im IDLE auf 130W im IDLE !!
Na das Lohnt ja... Da kaufe ich lieber ein Imperial Deluxe Gold Platin Netzteil mit 99% Effizienz..
 
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Wenn ein Netzteil 3,3V anbietet aber die nicht benutzt werden, also keine Last, dann, ja dann, hat man auch keine Wandlung.
Wenns doch nur so einfach wäre^^
Du kannst auch dein Handyladegerät mit Wandler/Spulen drin in die Steckdose stecken ohne dein Handy zuu laden - das Ding verbraucht trotzdem ein bisschen Energie (die in durch die Wechselspannung entstehende wechselnde Magnetfelder der Primärspule geht beispielsweise).
Natürlich ist das nicht viel (bzw. bei so Kleinstgeräten absolut vernachlässigbar) aber eine auch völlig unbenutzte 3,3V-Schiene im Netzteil verbraucht nunmal ein kleines bisschen Strom.

Hauptgrund sind die drei M.2 SSDs die in der Summe schon 15W verbrauchen.
SSDs verbrauchen im Idle unter 0,1W.
RAM liegt beim Nichtstun unter 2W pro Riegel.

Natürlich verbrauchen PCs im Idle noch zu viel und da kann man noch einiges optimieren. Aber wenn dein PC alleine beim nichtstun 100W aus der Dose zieht haste entweder sehr ungünstige Hardware dafür gekauft (wie beispielsweise einen X570-Chipsatz der keinerlei Sparfunktionen hat...) oder sehr ungünstige Einstellungen gewählt. Im Normalfall solltest du mit normaler Endkundenhardware etwa bei der Hälfte rauskommen (und da sind dann noch 20-30% Verluste des Netzteiles drin das in dem Leistungsbereich sehr ineffizient wird).

Heutige 95+ Netzteile kann man nicht mehr toppen
Das hat man bei 90% auch schon gesagt.
Technisch gesehen (ohne Rücksicht auf Aufwand und Kosten und Baugröße und...) sind fast 100% machbar, beispielsweise mit Galliumarsenid-Mosfets. Für einen High-Endler ggf. noch grade so willig zu zahlen vielleicht 97-98%. Für bis 97% Effizienz gibts sogar schon ein Cybernetics-Siegel/Klasse. Das geht aber eben nur dann wenn man ne reine 230V~ zu 12V- Wandlung macht.
 
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Aber die Wandlung auf 3,3V entfällt vollständig und die auf 5V wird fakultativ (nur nötig wenn solche Geräte anwesend sind).

Ob das am Ende 5 oder 10W ausmacht wird stark vom verwendeten System abhängen aber wie gesagt es geht eher um die Systemvereinfachung als um die letzten paar Watt (zumindest für die Einzelperson).
5W sind dafür viel zu viel, eher 1W
Die Verbraucher die vorher 5V brauchten, werden dies in Zukunft halt selbst Wandeln, wenn die nicht vom Board kommen. Und im NT kommen sicherlich deutlich effizientere Bauteile rein.

Aufbau vereinfachen klappt nur, wenn neue Satakabel in Umlauf kommen, die Storm und Datenstecker kombinieren.
Liefert U2 den Strom eigentlich gleich mit?
 
SSDs verbrauchen im Idle unter 0,1W.
RAM liegt beim Nichtstun unter 2W pro Riegel.
Meine M.2s werden im IDLE so heiß, das man sich den Finger drauf verbrennen kann. Das spricht nicht für 0,1W im IDLE.
Natürlich verbrauchen PCs im Idle noch zu viel und da kann man noch einiges optimieren. Aber wenn dein PC alleine beim nichtstun 100W aus der Dose zieht haste entweder sehr ungünstige Hardware dafür gekauft (wie beispielsweise einen X570-Chipsatz der keinerlei Sparfunktionen hat...) oder sehr ungünstige Einstellungen gewählt. Im Normalfall solltest du mit normaler Endkundenhardware etwa bei der Hälfte rauskommen (und da sind dann noch 20-30% Verluste des Netzteiles drin das in dem Leistungsbereich sehr ineffizient wird).
Leider kann ich das erst wieder durch einen Wechsel nach Intel ändern. Mein AMD Setting bekomme ich nicht unter 100W im IDLE. Sehr sehr ärgerlich.

Das hat man bei 90% auch schon gesagt.
Technisch gesehen (ohne Rücksicht auf Aufwand und Kosten und Baugröße und...) sind fast 100% machbar, beispielsweise mit Galliumarsenid-Mosfets. Für einen High-Endler ggf. noch grade so willig zu zahlen vielleicht 97-98%. Für bis 97% Effizienz gibts sogar schon ein Cybernetics-Siegel/Klasse. Das geht aber eben nur dann wenn man ne reine 230V~ zu 12V- Wandlung macht.
Naja, irgendwann wird es halt zu teuer und lohnt nicht mehr. Um 5 Euro im Jahr Strom zu sparen, gibt man nicht 100 Euro mehr für das Netzteil aus.

Der Sprung von 80+ Bronze auf Platin ist noch realistisch. Alles darüber weltfremd.
 
Aufbau vereinfachen klappt nur, wenn neue Satakabel in Umlauf kommen, die Storm und Datenstecker kombinieren.
Liefert U2 den Strom eigentlich gleich mit?
An der Stelle ist ja schon vereinfacht - gar kein Kabel mehr wegen M.2.
SATA ist entwicklungstechnisch tot, da kommt nichts mehr da von M.2 und U.2 seit Jahren ersetzt.

Kabelgebundene Laufwerke werden wohl weiterhin ein zusätzliches Stromkabel brauchen, U.2 kann das auch nicht. Oder halt gleich per USB3.2 oder USB4 demnächst - das kann alles. :ka:

Meine M.2s werden im IDLE so heiß, das man sich den Finger drauf verbrennen kann. Das spricht nicht für 0,1W im IDLE.
Dann waren sie nicht im Idle oder haben keinen DeepSleep unterstützt.
Samsung beispielsweise gibt den Stromverbrauch im Idle seiner NVMEs mit nur 5mW an:
1621174711321.png


Ja, AMD hat da Nachholbedarf ggü. Intel, das stimmt.
 
@Nebulus07: Wie schon eingangs erklärt:

Beispielsweise Heise bekam im Okt.'20 von Intel ein Vorserienexemplar eines LGA1200-Boards, ein ASRock Z490 Phantom Gaming 4SR und ein High Power HP1-P650GD-F12S Netzteil, das in Verbindung mit einem i9-10900K, 16 GiB RAM und einer SATA-SSD getestet wurde:
a) Ohne manuelle Konfiguration erreichte das System im Idle bereits Bestwerte mit gerade mal 13 W.
b) Mit Konfiguration, also mit eingeschalteten C-States sowie aktiviertem SATA und PCIe Link Power Management konnte man den Leerlaufwert beim ATX12VO-Testsystem auf unter 7 W drücken.

"Im Unterschied zu ATX arbeiten ATX12VO-Netzteile und -Mainboards ausschließlich mit 12 Volt. In unseren Messungen halbiert das die Leerlaufleistungsaufnahme."


EIn Hauptproblem ist, dass die Wandlerkomponenten in den aktuellen NTs für hohe Ströme ausgelegt sein müssen, da 3,3 und 5 V historisch bedingt für die CPU-Stromversorgung genutzt wurden. Mittlerweile sind diese üppig dimensionierten Wandler aber überflüssig, so bspw.
Dark Power Pro 11 / 550W : 25 A bei 3,3 V und 22 A bei 5 V (bzw. 140 W kombiniert)
Pure Power 9 / 300 W : 21 A bei 3,3 V und 15 A bei 5 V (bzw. 103 W kombiniert)
(Deren noch größere Modelle gehen über 25 + 25 A nicht hinaus.)

Ein Mainboard dagegen weiß, was an es angeschlossen werden kann und kann seine on-board-Wandlerstufen entsprechend angepasst (minimalistisch) auslegen und daher dabei deutlich effizienter vorgehen.

PCIe bspw. benötigt gar keine 5 V und die 3,3 V sind unabhängig von der Slot-Größe auf maximal 3,0 A beschränkt. Die aktuelle SATA-Spec sieht auch keine 3,3 V mehr vor, da die ursprünglich mal implementiert aber nie wirklich genutzt wurden und bspw. bei 5 V sind nun gerade mal max. 1,02 A pro Laufwerk vorgesehen, falls von dem Laufwerk sowiso nicht primär die 12 V-Schiene genutzt wird.
 
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