ATX12VO: Intel hofft auf breiteren Support mit Alder Lake-S - Weniger Begeisterung bei Herstellern

Denke auch, daß es etwas viel ist. Bin gerade bei 85W, incl. Monitor 27 und Router.
Läßt sich natürlich immer schwer vergleichen. Aber in der Tendenz .....
 
EIn Hauptproblem ist, dass die Wandlerkomponenten in den aktuellen NTs für hohe Ströme ausgelegt sein müssen, da 3,3 und 5 V historisch bedingt für die CPU-Stromversorgung genutzt wurden. Mittlerweile sind diese üppig dimensionierten Wandler aber überflüssig, so bspw.
Dark Power Pro 11 / 550W : 25 A bei 3,3 V und 22 A bei 5 V (bzw. 140 W kombiniert)
Pure Power 9 / 300 W : 21 A bei 3,3 V und 15 A bei 5 V (bzw. 103 W kombiniert)
(Deren noch größere Modelle gehen über 25 + 25 A nicht hinaus.)

Ein Mainboard dagegen weiß, was an es angeschlossen werden kann und kann seine on-board-Wandlerstufen entsprechend angepasst (minimalistisch) auslegen und daher dabei deutlich effizienter vorgehen.

PCIe bspw. benötigt gar keine 5 V und die 3,3 V sind unabhängig von der Slot-Größe auf maximal 3,0 A beschränkt. Die aktuelle SATA-Spec sieht auch keine 3,3 V mehr vor, da die ursprünglich mal implementiert aber nie wirklich genutzt wurden und bspw. bei 5 V sind nun gerade mal max. 1,02 A pro Laufwerk vorgesehen, falls von dem Laufwerk sowiso nicht primär die 12 V-Schiene genutzt wird.
Mal zum Nachdenken,

Ein Netzteil ist eingestuft in Leistungsklassen: z.B. Platin Gold Bronze usw. Wenn ich also ein Platin Netzteil kaufe und das hat 92% Effizienz!!!! Dann soll das plötzlich 50% Effizienz bei 5V und 3Vmachen, weil es für hohe Leistung ausgelegt ist?
Das ist Quatsch...

Die guten Werte bei dem Demo Board mit dem Demo Netzteil kommen durch die ausgewählten Komponenten zustande. Ein MB mit CPU und nur einer SATA-SSD OHNE externe GPU. Braucht im IDLE mit einem Bronze Netzteil so 25W (86% Effizienz). Mit einem Titanum Netzteil mit 94,9% Effizienz hat man bereits 9% weniger Verbrauch. Ganz egal ob das nun 5V/3V mit 30W oder 100W anbietet, denn die werden ja.... Trommelwirbel... Gar nicht abgerufen...

Oder nochmal für Blöde: Netzteile haben Wandler die IMMER in ihrer Leistungsklasse arbeiten. Vollkommen egal was auf dem Aufkleber auf dem Gehäuse steht, wieviel Watt das Netzteil bei welcher Spannung schafft. Die Effizienz ist immer gleich!
 
Wenn ich also ein Platin Netzteil kaufe und das hat 92% Effizienz!!!! Dann soll das plötzlich 50% Effizienz bei 5V und 3Vmachen, weil es für hohe Leistung ausgelegt ist?
Das ist Quatsch...

Du weisst aber schon dass das Netzteil nicht automatisch die Effizienz hat wenn du dann die falsche Grösse bestellst. Die Effizent hat es nur in einem bestimmten Lastzustand, davor und danach kannste dir das auch wo hin schmieren.

Und Effizienz ist vor allem bei den Rechnern die hier so rum stehen meist irgendwo an Punkt 20 oder so... Ich kenne so gut wie keinen Gaming-Rechner der für minimalen Stromverbrauch gebaut wird...
 
Eher unwahrscheinlich. An einer effizienteren Energieversorgung ist die gesamte Industrie interessiert.

Beispielsweise Heise bekam im Okt.'20 von Intel ein Vorserienexemplar eines LGA1200-Boards, ein ASRock Z490 Phantom Gaming 4SR und ein High Power HP1-P650GD-F12S Netzteil. Bereits ohne eine manuelle Konfiguration erreichte das System im Idle mit einem i9-10900K und 16 GiB RAM Bestwerte mit gerade mal 13 W im Idle. Mit eingeschalteten C-States sowie aktiviertem SATA und PCIe Link Power Management konnte man den Leerlaufwert beim ATX12VO-Testsystem auf unter 7 Watt drücken.


Würde nur Sinn machen wenn die 3,3V und 5V auf dem Board entsprechend effizient umgewandelt werden und selbst bei Hochpreisofen Boards glaube ich nicht das das nennenswert effizienter ist und die Abwärme würde im Gehäuse landen bzw. vom Board abgeführt werden müssen.

Hat jemand offizielle Zahlen was überhaupt noch über 3,3 und 5V läuft?

RAM, I/O-Hub und diverse Onboard-Controller bekommen ihre Spannungen oft aus der 3,3- oder 5-V-Schiene erzeugt. Das kann man aber leicht und praktisch ohne Mehrkosten umstellen. Problematisch sind die Geräte, die über einen mit 3,3 V oder 5 V spezifizierten Standard mit Strom versorgt werden:
3,3 V: M.2, Teile von PCI-E-Karten.
5 V: USB, alles mit ARGB, die Elektronik von SATA-Geräten (SSDs also komplett)

SATA-Laufwerke dürften zwar ausgestorben sein, ehe eine Komplettumstellung erfolgt, aber diverse Steuerungs/Überwachungs/Beleuchtungselektronik hängt fast immer an der 5-V-Leitung. Das ganz große Problem ist aber, dass Intel weder bei USB-Typ-C noch bei M.2 noch bei PCI-E-4.0/-5.0 auf 12VO gesetzt hat. M.2 darf nicht einmal 12 V weitergeben, sodass auch kein fließender, nachträglicher Übergang möglich ist. Damit wurde festgeschrieben, dass ein PC mindestens die nächsten 10 Jahre, gegebenfalls aber auch 20, 3,3 V und 5 V bereitstellen muss.


Naja ich gehe von aus, dass sie die Idle Leistungsaufnahme eben gerade nicht mit irgendwelchen Hintergrund Programmen messen. Da geht's rein um den Windows Desktop im Leerlauf. Nichtsdestotrotz sind die Werte schon recht beeindruckend. Die anderen aktuellen Bürorechner im Vergleich haben unter selben Bedingungen 17W gezogen!
Im Artikel steht noch der Hinweis, dass die letzten paar Watt erst raus geholt wurden, nachdem sie folgenden Befehl über die Windows Shell abgesetzt haben:
EDIT: Der Befehl gilt für Linux Betrieb. Unter Windows waren es auch ohne "Hacks" die 4W.
Code:
powertop --auto-tune

Sehe ich anders. Lass es 10W sein, die die Technologie spart, egal ob Idle oder Last. Bei einem PC, würde ich dir recht geben, ist das nicht die Welt. Aber bei Bürorechnern, die hundertfach hingestellt werden und teils über Nacht laufen gelassen werden (was an sich natürlich auch fragwürdig ist), läppern sich 10W pro Rechner schon.

Klar kann man aber auch heute schon haben, wenn man will, z.B. mit nem Laptop oder NUC, aber ich finde die Entwicklung dennoch begrüßenswert.

Mit solchen Vergleichen wäre ich sehr vorsichtig. Viele Office-PCs arbeiten schon seit Jahren mit 3,3-V- und 5-V-Wandlung auf der Hauptplatine, demgegenüber bringt 12VO da effizienztechnisch gar nichts, aber viele Office-PCs werden auch mit der billigst-möglichen Technik ausgestattet. Da muss man sehr genau gucken, wieso ein System effizienter ist und die Wahrscheinlichkeit steht gut, dass es nicht an 12VO liegt. Selbst in deinem vorliegenden Beispiel scheint die Software einen ebenso großen Einfluss gehabt zu haben, wie die Hardware. Wir selbst haben damals das gleiche 12VO-Demo-Kit von Intel bekommen, wie Heise. Aber bewusst auf Verbrauchsmessungen verzichtet, weil es kein bis auf die Stromversorung identisches Vergleichsobjekt gibt. (Das normale ATX-Asrock-Board gleichen Namens hat andere CPU-Spannungswandler.)


Prinzipiell ist es so, dass die Spannungswandlung in einem etwas besseren Retail-PC heutzutage genauso 230 V => 12V(O) => "was gebraucht wird" abläuft, wie bei 12VO. Der einzige Unterschied ist die Position der DC-DC-Wandler entweder im Netzteil oder auf dem Mainboard. Netzteile haben im Schnitt aber mehr Platz und werden länger genutzt, dass heißt hier kann man leichter und mit einem größeren Budget eine effiziente Schaltung umsetzen. Ob man das auch macht steht auf einem ganz anderen Blatt und bislang waren alle 12VO-Beispiele von Intel aktiv unterstütze Projekte, dürften also besonderen Wert auf Effizienz gelegt haben, für eng umgrenzte Low-End-Anwendungsfälle, wo normalerweise nur auf den Preis geachtet wird.
 
[...] Das ganz große Problem ist aber, dass Intel weder bei USB-Typ-C noch bei M.2 noch bei PCI-E-4.0/-5.0 auf 12VO gesetzt hat. [...]
Warum sollte das ein/deren Problem sein? Die konnten ja schlecht durch einen massiven Eingriff plötzlich Millionen Endgeräte für inkompatibel erklären, indem sie auch zwangsweise Umstellungen/Abschaffungen bei bspw. PCIe und USB erzwingen. Dementsprechend können 3,3 V und 5 V natürlich nicht entfallen.
Der Mainboardhersteller dagegen kennt das Layout und die Anschlussmöglichkeiten für sein konkretes Board und kann die on-board-Wanderstufen jedoch entsprechend passend auslegen.

Wie du schon amerktest, machen große OEMs das ja schon seit längerer Zeit und implementieren angepasste, effiziente Designs, sowohl für Office-PCs, als auch am anderen Ende für Server.

Entsprechend schreibt Intel ja auch explizit in seiner Spec:
"There are many custom single rail power supplies in the industry that cover other possibilities."
und bspw.
"These power supplies [ihre Spec] are primarily intended for use with desktop system designs."

Das bisherige Problem ist, dass diese vereinzelten und teilweise individuellen Bemühungen der OEMs jedoch am Retail/PC-Markt vorbei gehen und genau hierrauf zielt nun deren 12VO-Spec ab, zumal man sich hier auch leicht ausrechnen kann, das Intel sicherlich nicht das Rad neuerfinden wird, sondern sich bereits schon so manches in deren Desktop-Spec wiederfinden lassen wird, was OEMs in ihren Komplettsystem ebenfalls bereits nutzen bzw. umgesetzt haben.

Als einfacher Konsument kann man sich das Thema sicherlich entspannt ansehen. Die Mehrzahl der ADL-Boards wird sicherlich reguläres ATX implementieren, aber irgendwo/wann muss man ja anfangen und so wird es auch erste 12VO-Boards geben. Early Adopter können bei einem Neukauf wechseln, wenn sie wollen, gezwungen wird aber vorerst sicherlich niemand, da die Verfügbarkeit regulärer ATX-Bauteile vorerst weiterhin deutlich höher sein wird. Man darf gespannt sein, wie lange es dauer wird, bis man eine nennenswerte marktdurchdringung erreicht haben wird, bspw. bis bei MB- und NT-Neuvorstellungen bspw. min. die Hälfte aller Produkte auf ATX12VO setzen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Intel ist einer der wichtigsten Teilnehmer praktischer sämtlicher Institutionen, die PC-Standards definieren und hat entsprechend viel Einfluss. Hätte man bei der M.2-Planung von Anfang an 12 V statt 3,3 V vorgesehen, hätte das technisch wenig verändert, aber den in vermutlich wenigen Jahren einzig relevanten Laufwerksstandard voll 12VO-kompatibel gemacht. U.2- und "Ruler"-Laufwerke sind in der Regel bereits genau so aufgebaut, weil 12VO-Server schon lange üblich sind, nur bei Consumer-SSDs hat man vor wenigen Jahren festgeschrieben, dass sie die primäre Spannungsschiene eines 486er nutzen. Dito PCI-Express: 12VO-PCI-E-Karten sind außerhalb von Desktop-PCs eher die Regel denn die Ausnahme und es wäre ein Klacks gewesen, allen Karten ab 4.0 aufwärts die Nutzung der 3,3-V-Leitungen zu verbieten, sodass diese nach einer längeren Übergangsfrist ganz hätten abgeschaft werden können. Ähnlich wie man es seinerzeit bei PCI und AGP gemacht hat, wo ebenfalls die (Signal-)Spannung geändert und eine zeitlang universell nutzbare Boards und Karten angeboten wurden. Aber während der Zeitraum bis zum Ende der Nutzung von PCI-E 3.0 schon lang gewesen wäre, muss man jetzt warten, bis niemand mehr PCI-E 5.0 nutzt, ehe kein Bedarf an 3,3 V mehr zu erwarten ist.

Bei USB wiederum hat man kürzlich zum ersten Mal seit 25 Jahren mit einem weißen Blatt Papier neu angefangen und explizit einen Stecker auch für höhere Spannungen konzipiert. AUCH. Primär arbeitet Typ-C aber weiterhin mit 5 V, sodass alle Mainboards für die nächsten 15-25 Jahre 5 V bereitstellen müssen und das in nicht einmal geringem Umfange. Einige Platinen brauchen allein für die Mindestversorgung aller internen und externen Ports um die 10 A. Ein reiner 12-V-PC liegt also in reiner Ferne und nur das Netzteil umstellen und dafür durch Mainboards nachzubessern bringt niemanden weiter. Vor 5 Jahren wäre ein guter Zeitpunkt gewesen, die ATX-Stromversorgungsära zugunsten eines modernen Nachfolgers auslaufen zu lassen. Aber man hat sich für ihre Fortführung entschieden.
 
"Intel ist einer der wichtigsten Teilnehmer praktischer sämtlicher Institutionen, die PC-Standards" ... ich weiß, das Schlüsselwort ist hier aber "Teilnehmer" bzw. "Mitglied" und dementsprechend können sie auch nicht einfach diese Standards komplett und eigenmächtig umkrempeln, die von weiteren, nennenswerten Größen mitentwickelt und von der gesamten Industrie mitgetragen werden.

Zudem wurde bspw. M.2 erstmals in 2013 vorgestellt, dessen Entwicklung begann also schon deutlich früher und PCIe mit seinen 12 V und 3,3 V ist gar noch deutlich älter. Das ist halt immer das gleiche Problem mit der heiligen Kuh der Kompatibilität. Und letzten Endes weiß man ja auch nicht, ob in den entsprechenden Gremien nicht bereits versucht wurde die ein oder andere Entwicklung in eine entsprechende Richtung zu pushen.

Grundsätzlich verstehe ich deine Kritik ("geht nicht weit genug"), aber das erscheint mir eher das klassiche Problem zwischen einer optimalen/idealen Lösung zu sein und auf der anderen Seite einer auch praktisch realisierbaren weil auf eine ausreichend hohe Akzeptanz treffenden Lösung zu sein.
Aus einer rein pragmatischen, technischen Sicht finde ich einen harten Schnitt dann und wann ebenfalls durchaus sinnvoll, wohlwissentlich, dass der zu Reibungsverlusten führen wird (für eine gewisse Zeit). Faktisch spielen dagegen viele unterschiedliche und gegenläufige Interessen in derartige Entscheidungsfindungsprozesse hinein und ein nennenswerter Teil davon ist nicht einmal technischer Natur und nicht selten nicht einmal wirtschaftlicher (oder gar rationaler) Natur. ;-)
 
Ich konnte den Stromverbrauch jetzt senken. Von 142W auf 92W im IDLE.
Schritt 1: Global-C-State im Bios von Auto auf Enable und Energiemodus Beste Leistung auf Beste Energieeinsparung.
Schritt 2: Ausbau der Creative AE5 Soundkarte.

Gewinn -50W im IDLE!

WOW !
Normal ohne c-state und Beste Leitung
ohne global c-state.png


Global-C-State auf Enable und Beste Energieeinsparung unter Windows
normal mit ae5.PNG


Ausbau der AE5 Soundkarte
normal ohne ae5.PNG


Trotzdem sind mir 90W im IDLE viel zu viel...
 
Wenn du da noch deine WaKü und sämtliche Lüfter ab ziehst :ka:
Und dann ist da ja noch deine Radeon, bei denen ja leider gern der VRAM mit voller Pulle durch läuft und sich eben auch nicht runtertaktet.
Wie war denn zu dem Zeitpunkt deine CPU-Auslastung? Sicherlich nicht bei 0%, oder? ;)
 
Ich konnte den Stromverbrauch jetzzt
Intel ist einer der wichtigsten Teilnehmer praktischer sämtlicher Institutionen, die PC-Standards definieren und hat entsprechend viel Einfluss. Hätte man bei der M.2-Planung von Anfang an 12 V statt 3,3 V vorgesehen, hätte das technisch wenig verändert, aber den in vermutlich wenigen Jahren einzig relevanten Laufwerksstandard voll 12VO-kompatibel gemacht. U.2- und "Ruler"-Laufwerke sind in der Regel bereits genau so aufgebaut, weil 12VO-Server schon lange üblich sind, nur bei Consumer-SSDs hat man vor wenigen Jahren festgeschrieben, dass sie die primäre Spannungsschiene eines 486er nutzen. Dito PCI-Express: 12VO-PCI-E-Karten sind außerhalb von Desktop-PCs eher die Regel denn die Ausnahme und es wäre ein Klacks gewesen, allen Karten ab 4.0 aufwärts die Nutzung der 3,3-V-Leitungen zu verbieten, sodass diese nach einer längeren Übergangsfrist ganz hätten abgeschaft werden können. Ähnlich wie man es seinerzeit bei PCI und AGP gemacht hat, wo ebenfalls die (Signal-)Spannung geändert und eine zeitlang universell nutzbare Boards und Karten angeboten wurden. Aber während der Zeitraum bis zum Ende der Nutzung von PCI-E 3.0 schon lang gewesen wäre, muss man jetzt warten, bis niemand mehr PCI-E 5.0 nutzt, ehe kein Bedarf an 3,3 V mehr zu erwarten ist.

Bei USB wiederum hat man kürzlich zum ersten Mal seit 25 Jahren mit einem weißen Blatt Papier neu angefangen und explizit einen Stecker auch für höhere Spannungen konzipiert. AUCH. Primär arbeitet Typ-C aber weiterhin mit 5 V, sodass alle Mainboards für die nächsten 15-25 Jahre 5 V bereitstellen müssen und das in nicht einmal geringem Umfange. Einige Platinen brauchen allein für die Mindestversorgung aller internen und externen Ports um die 10 A. Ein reiner 12-V-PC liegt also in reiner Ferne und nur das Netzteil umstellen und dafür durch Mainboards nachzubessern bringt niemanden weiter. Vor 5 Jahren wäre ein guter Zeitpunkt gewesen, die ATX-Stromversorgungsära zugunsten eines modernen Nachfolgers auslaufen zu lassen. Aber man hat sich für ihre Fortführung entschieden.
Ist schon gut so, dass weder USB noch PCI-E mit 12V laufen, denn dann brauchen die Endgeräte auch keine Wandler.
Es reicht wenn ein Wandler im Netzteil ist. Wieso soll ich auf jede Karte und jedes Endgerät einen 12V->3,3V Wandler packen?
In Zukunft wird eher noch weniger Spannung benötigt als 3,3V.
Wenn du da noch deine WaKü und sämtliche Lüfter ab ziehst :ka:
Und dann ist da ja noch deine Radeon, bei denen ja leider gern der VRAM mit voller Pulle durch läuft und sich eben auch nicht runtertaktet.
Wie war denn zu dem Zeitpunkt deine CPU-Auslastung? Sicherlich nicht bei 0%, oder? ;)
Die 5700XT taktet den Ram immer runter, kann man gut sehen. Und die Auslastung war jeweils 5 Minuten nach dem Einschalten im IDLE. Es lief nichts. 0%.
Ich gehe davon aus dass die Sachen die warm werden im PC auch Leistung brauchen. Die Samsung 970 wird im IDLE sehr warm ebenso die WD. Und der Chipsatz 570... Der glüht im IDLE mit 50C...
 
Okay, dann ist bei dir wohl wirklich nicht viel mehr zu machen :ka:
Über den Notbehelf von X570 weiß man ja inzwischen bescheid, da ist halt nix mehr dran zu drehen.
Meiner dümpelt sogar permanent bei ca. 60°C :wow:
Wenn ich behelfsmäßig über HWInfo so ein paar Wattangaben zusammenrechne, bin ich auch bei grob 90W Verbrauch. Den größten Anteil daran hat aber meine olle Polaris-Karte mit fast 40W... (mein VRAM taktet leider nicht runter)
 
Für mich überwiegen die Nachteile massiv!
Die Mainboards werden dadurch komplexer und damit auch nochmal teuer, bereits jetzt kosten diese mehr als eine Mittelklasse CPU. Aktuell werden die Spannungen mehr oder weniger an eine kompakten zentralen Stelle geregelt und werden dort relativ einfach gekühlt. Mit dem neuem Design werden Spannungswandler auf dem Board verteil und machen damit das Board nicht nur komplexer, sondern auch heißer. Will man z.B. eine Festplatte anschließen, wird dann der Strom zusätzlich über das Mainboard geschleift.
 
@Nebulus07
Energiesparplan > Energiesparplaneinstellungen ändern >
- PCI Express > Maximale Energieeinsparungen
- Festplatte > Festplatte ausschalten nach > Zeit eintragen, SSDs wachen sofort auf.
im BIOS:
Powersupply Idle Control > Low Current Idle
PPC Adjustment > PState 0
ACPI (hatte ich vorher falsch als ACPM bezeichnet) auf enable bzw alle erlauben
CEC 2019 Ready (so heißt es bei Gigabyte) aktivieren
kleines UV hilft auch, zb -0,05V und/oder Curve Optimizer Negativ Offset mit 5 oder 10

Was für einen Kühler hast du auf der 970? Meine 970 Evo Plus idled bei 33°C mit dem Aluklotz der beim Board dabei war.

@chill_eule schon mal hier vorbei geschaut?
 
Zuletzt bearbeitet:
1621276995578.png


Also die 970 Evo Plus sitzt direkt unter der GPU und hat den MB Kühler drauf. Und ich denke das reicht einfach nicht. Ohne Last bereits 51C ! :(

1621277290903.png

Die WD ist unter dem gleichen Kühler! Liegt aber frei neben der CPU...

@Nebulus07
Energiesparplan > Energiesparplaneinstellungen ändern >
- PCI Express > Maximale Energieeinsparungen
- Festplatte > Festplatte ausschalten nach > Zeit eintragen, SSDs wachen sofort auf.
im BIOS:
Powersupply Idle Control > Low Current Idle
PPC Adjustment > PState 0
ACPI (hatte ich vorher falsch als ACPM bezeichnet) auf enable bzw alle erlauben
CEC 2019 Ready (so heißt es bei Gigabyte) aktivieren
kleines UV hilft auch, zb -0,05V und/oder Curve Optimizer Negativ Offset mit 5 oder 10
PBO ist auf -10 gestellt bei mir.
Bis auf C-State bringt der Rest nichts mehr. Der IDLE ist geblieben.

Was für einen Kühler hast du auf der 970? Meine 970 Evo Plus idled bei 33°C mit dem Aluklotz der beim Board dabei war.

@chill_eule schon mal hier vorbei geschaut?

Das Vram der GPU taktet runter, das kann man sehen...
Die verbaucht auch nur 13-10W im Idle..

1621277930793.png
 
Dann kannst du wohl mit dem Board nichts mehr rausholen.

Bei meinem SSD Kühler musste ich noch was reinklemmen, damit er überhaupt Kontakt zur SSD aufbaut
 

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Ich konnte den Stromverbrauch jetzzt

Ist schon gut so, dass weder USB noch PCI-E mit 12V laufen, denn dann brauchen die Endgeräte auch keine Wandler.
Es reicht wenn ein Wandler im Netzteil ist. Wieso soll ich auf jede Karte und jedes Endgerät einen 12V->3,3V Wandler packen?
In Zukunft wird eher noch weniger Spannung benötigt als 3,3V.

Die letzten bedeutenden Chips, die mit 3,3 V liefen, dürften vor einem Jahrzehnt oder länger ausgestorben sein. Als direkte Stromversorgung wurde diese Spannung mal für low-power 486 und für den Pentium (1) eingeführt – und bereits mit dem Pentium MMX wieder abgeschafft. Selbst natives 5 V ist häufiger, da als Spannungspegel für externe Verbindungen beliebt. Den bereits heute auf den Karten sitzenden 3,3-V-zu-1,2-V-Wandler gegen eine 12-V-zu-1,2-V-Schaltung zu ersetzen, wäre nur ein kleiner Schritt gewesen.
 
Ja, kenn ich @hanfi104, danke :daumen:

Bei mir liegts am zweiten Monitor (ein TV).
Wenn ich das Kabel abziehe und der VRAM dann runter Taktet spart das aber nur so 1-2W ein, also spar ich mir das Gebastel. :ka:
 
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