Atomenergie & Energiepolitik (inkl. Umfrage "Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?")

Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?

  • Ja

    Stimmen: 84 51,2%
  • Nein

    Stimmen: 80 48,8%

  • Umfrageteilnehmer
    164
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Verwenden die Amis und Russen den "Atommüll" nicht auch zur Herstellung von Uranmunition und für die Panzerherstellung?
 
Nö, das ist abgereichertes Uran, das in der Regel selbst schon ein Abfallprodukt ist, z.B. bei Brennstäbe oder Waffen.
Und Panzer baut man daraus nicht. ;)
 
Wenn man abgereichertes Uran für die Panzerung verwendet baut man doch die Panzer aus dem "Atommüll". So eine Uranpanzerung würde sich in den Leopard Panzern bestimmt auch gut machen. Oder 88er Flugabwehrgeschütze mit Uranmunition:devil:
 
Die Amis nutzen abgereichertes Uran auch zur Panzerung von Panzern.

Hast du da mal einen Link?
Soweit ist weiß, macht das keiner mehr.

Wenn man abgereichertes Uran für die Panzerung verwendet baut man doch die Panzer aus dem "Atommüll". So eine Uranpanzerung würde sich in den Leopard Panzern bestimmt auch gut machen. Oder 88er Flugabwehrgeschütze mit Uranmunition:devil:

Wie gesagt, das Uran stammt nicht aus Atommüll, es ist selbst schon Atommüll.
 
M1 Abrams
Seit der Operation „Desert Storm“, in der die 2000 eingesetzten M1A1 das Rückgrat der Alliierten Streitkräfte in Kuwait bildeten, werden alle neuen Abrams mit einer speziellen Panzerung aus abgereichertem Uran ausgerüstet.
Uranmunition Ob das abgereicherte Uran Abfall aus der Urananreicherung oder nacher als Abfall aus dem Reaktor kommt macht doch keinen Unterschied ;) Uranmunition wurde außerdem im 2. WK von uns Deutschen erfunden :)
 
Ich denke, dass du nicht an radioaktiver Verseuchung stirbst, wenn du mit Uranmunition getroffen wirst. ;)
Wobei die Radioaktivität natürlich ein Problem ist, nicht nur für den, der getroffen wird, praktisch für alle, denn abschirmen ist ja nicht so einfach.
 
die beste Wirkung von Uranmunition ist, dass sie sich beim Einschlag selbst entzündet und Temperaturen bis zu 5000°C entstehen. Da werden die Leute im Panzer schön gegrillt :ugly:
 
Ja, finde es nur dumm radioaktive Materialien nur wegen ihrer Dichte zu nutzen..,

Wenn man zum Beispiel bedenkt mit welcher Feuerrate der Apache mit dem MG um sich schiesst, wird mit der Munition nicht gerade zimperlich umgegangen, da können die ja gleich nen 1Tonnen Uranklotz hinstellen:ugly:
 
als Alternative könnte man Gaußgewehre/Gaußkanonen einsetzen, die haben Geschosse haben dann Geschwindigkeiten von bis zu 100km/s und würde den Nachteil geringerer Dichte ersetzen ;)
 
1. Die Radioaktivität von abgereichertem Uran ist sehr gering, Schäden durch Strahlungw waren meines Wissens nach bisher nicht nachweisbar. Davon abgesehen, das die Dinger auch erstmal in Hülsen stecken, die einen Teil der Strahlung abfängt, denke ich nciht, dass die Leute, die damit in Kontakt kommmen, irgendwie an Strahlung sterben.

Und bei Uranmunition geht es auch um die Hitzewirkung.
 
Ja, finde es nur dumm radioaktive Materialien nur wegen ihrer Dichte zu nutzen..,

Wenn man zum Beispiel bedenkt mit welcher Feuerrate der Apache mit dem MG um sich schiesst, wird mit der Munition nicht gerade zimperlich umgegangen, da können die ja gleich nen 1Tonnen Uranklotz hinstellen:ugly:

Für den Apache gibts afaik keine Uranmunition - neben der A10 sollten nur die Cobra und Harriers der Marines Uran aus der Luft verteilen. Aber quasi alle Panzerfahrzeuge verwenden das Zeug :daumen2:


1. Die Radioaktivität von abgereichertem Uran ist sehr gering, Schäden durch Strahlungw waren meines Wissens nach bisher nicht nachweisbar. Davon abgesehen, das die Dinger auch erstmal in Hülsen stecken, die einen Teil der Strahlung abfängt, denke ich nciht, dass die Leute, die damit in Kontakt kommmen, irgendwie an Strahlung sterben.

Äh: Um die Leute, die das Zeug verwenden, um andere umzubringen, gehts nicht wirklich. Da kann man nur "selbst schuld" sagen. Aber nach dem Einsatz steckt nichts mehr in irgend einer Hülle, das ist als feinster Staub verteilt. Und denke nicht, dass außer den Lungen der örtlichen Bevölkerung irgendwer die Partikel wieder aus der Umgebung filtert...


als Alternative könnte man Gaußgewehre/Gaußkanonen einsetzen, die haben Geschosse haben dann Geschwindigkeiten von bis zu 100km/s und würde den Nachteil geringerer Dichte ersetzen ;)

Ich glaube, langsam aber sicher sollte man wieder zu Energiepolitik zurückkehren...
 
Äh: Um die Leute, die das Zeug verwenden, um andere umzubringen, gehts nicht wirklich. Da kann man nur "selbst schuld" sagen. Aber nach dem Einsatz steckt nichts mehr in irgend einer Hülle, das ist als feinster Staub verteilt. Und denke nicht, dass außer den Lungen der örtlichen Bevölkerung irgendwer die Partikel wieder aus der Umgebung filtert...

Hm, auch wieder wahr. Woebi hier vermutlich das Problem eher sein dürfte, dass du ein Schwermetall einatmest. Und dann wäre wohl auch Wolfram nicht das beste, oder?
So oder so, ich denke nicht, dass du bei Uranmunition an der Strahlung stirbst.
 
Wolframmunition tuts fast genauso gut wie Uranzeugs ;) Die Uranmuni is aber billiger herzustellen...

Das stimmt. Was aber schon verwunderlich ist. Wolfram kommt etwa 10x häufiger vor als Uran, sofern die Angaben im Periodensystem stimmen. Ist die Nachfrage nach Wolfram über 10x höher als für Uran oder wie kommt der Preis zu Stande.
 
Hm, auch wieder wahr. Woebi hier vermutlich das Problem eher sein dürfte, dass du ein Schwermetall einatmest. Und dann wäre wohl auch Wolfram nicht das beste, oder?

Die verwendeten Wolfram-Keramiken stehen auch im Verdacht, hochgradig krebserregend zu sein, ja.
Aber die Strahlungswirkung selbst kleinster Mengen Uran im Körper dürfte die Giftwirkung bei weitem übersteigen.


Das stimmt. Was aber schon verwunderlich ist. Wolfram kommt etwa 10x häufiger vor als Uran, sofern die Angaben im Periodensystem stimmen. Ist die Nachfrage nach Wolfram über 10x höher als für Uran oder wie kommt der Preis zu Stande.

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Abgereichertes Uran ist ein Abfallprodukt der Kernindustrie - nichts ist billiger, als Müll.
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