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Atomenergie & Energiepolitik (inkl. Umfrage "Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?")
Afaik ist mir bis Dato auch kein Satellit bekannt der solche geringen Signaturen erkennen kann und genau zu diesem Zweck ins All befördert wurde, da die Kosten-Nutzenrelation eindeutig zu gering wäre, denn es gibt bessere und zugleich billigere Ortungsmethoden um ein U-Boot zu entdecken.
PS: Gehört aber hier nicht her, wenn du meinst das ist ausdiskutierbar nur zu ich bin per PN bereit!
Ach und du denkst, dass man dir erzählt, was die Militärs alles können?
Kosten/Nutzen gibts beim Militär nicht, das sollte inzwischen offensichtlich sein.
Ich habe nie behauptet das die Kernenergie sicher ist, ich habe lediglich geschrieben das die Risiken bis zum Vollzug eines verantwortungsvollen Ausstiegs vertretbat sind.
Dummerweise macht die große Fläche im Tiefflug keinen Unterschied, denn da zielte man auf die Fassade.
Davon abgesehen ist ein AKW auch nicht gerade klein und wie bereits oben geschrieben: Die Nebengebäude mit den Kühlsystemen sind sowieso das bedenklichere weil weiche Ziel.
Aber ich denke, wir brauchen da nicht weiter drüber zu reden - du leitest dir aus der Manövrierfähigkeit eines Flugzeuges eine 5% Trefferchance für Terroristen ab, ich aus der bisherigen 100% Trefferquote eine Trefferchance >>50% für ein Gebäude, dass so breit wie ein WTC-Turm und höher als das Pentagon ist.
Nenne bitte konkrete Beispiele, ich kann nicht zu jedem Bereich des menschlichen Lebens Alternativen aufzeigen.
Probleme, die uns in den nächsten Jahren bevorstehen, außer Energiemangel?
- Zusammenbruch der Fischereien (Überfischung)
- Rückgang der landwirtschaftlichen Erträge (Verlust von Anbauflächen durch Klimawandel und Fehlwirtschaft)
- Anstieg von Ölpreisen auf ein Niveau, das für Transportfunktionen inakzeptabel ist (-> "Welt"wirtschaft?)
- Ende des Antibiotika-Zeitalters
- Zunehmende Flutkatastrophen in dicht besiedelten Gebieten, Flüchtlingsströme (bedingt durch Meeresspiegelanstieg und Veränderung von Niederschlagsmustern)
(- imho Zusammenbrauch des Prinzipes stetig steigender Verschuldungen bei Staaten, Kommunen, Unternehmen und Neuerdings Privatpersonen)
- Ende des Wirtschaftswachtums (z.T. aus obigen Gründen, aber auch wegen fehlenden Steigerungsmöglichkeiten bei der Förderung vieler Rohstoffe und dem Ausbau von Verkehrsinfrastrukturen)
- Multipliziert werden diese und viele bereits bestehende Probleme durch die steigende Weltbevölkerung
Alles Probleme, deren Lösungsaufwand sich durch Umschichtungen vermutlich als Stagnationsperiode verkraften ließe, wenn nur eins davon innerhalb eines Jahrhunderst auftreten würde. Aber sie kommen alle zugleich. Daraus wird imho als Folgeproblem noch ein massiver Effizienz- und damit Produktivitäsverlust resultieren, wenn die entstehende Mangelsituation zu reduzierter Kooperation und gesteigertem Kampf auf allen Ebenen führt.
Unsere heutige Bunkertechnologie unterscheidet sich extrem von der damaligen, heute können wir uns z.B. gegen alle möglichen Giftstoffe (inklusive nuklearer Strahlung) schützen. Ich nenne dieses Beispiel, da heutige Bunker viele Gemeinsamkeiten in ihrem Anforderungsprogil haben, die identisch oder zumindest ähnlich zu denen eines Endlagers wären.
Eigentlich nicht. Gerade Bunkerbauten zeichnen sich durch eine relativ kurze Nutzungszeit aus. Und die "Entwicklung" neuer Techniken beschränkt sich auf den Einsatz von Materialien und Baumethoden, die auf neue Waffensysteme reagieren oder die vorher schlicht als unnötig teuer galten.
Ich halte je nach dem Stand der Technik zu diesem Zeitpunkt einen Komplettausstieg aus der Kernkraft 2019-2027 für realistisch. Wenn aktuelle Prognosen stimmen, würde ich zu 2022/2023 tendieren. Mich würde aber auch mal der angepeilte Ausstiegspunkt von dir interessieren.
Mit "in 10 Jahren" kann ich gut leben, das fällt bei mir bereits unter "schnellen" Ausstieg. Imho am sinnvollsten wäre ein Betrieb der Konvoi-Anlagen mit dem bereits in deutschen Besitz befindlichen Uran, bis dieses verbraucht ist (Nettoreduktion der stark strahlenden Substanzen bei relativ hohem Sicherheitsniveau), alle anderen Reaktoren sollten maximal noch die derzeit im Reaktor befindliche Ladung ausnutzen (besonders problematische Anlagen wie Biblis oder KWU69 sofort vom Netz).
Z.B. die verlinkten Zeitungen wie die Süddeutsche.
Und die TAZ sicherlich auch
Ich meinte eher, wer aus Bevölkerung und Politik sich darum gekümmert hat.
Ich weiß nicht ob jede einzelne Rettungsmaßnahme nötig gewesen wäre, aber wir haben eine der größten Krisen der letzten Jahrzente durch eine aktuell beispiellose internationale Zusammenarbeit gelöst. Ich glaube, vielen ist nicht bewusst, das wir am Abgrund standen und nach und nach die Steine wegfielen. Wenn wir damals nicht gehandelt hätten, hätten wir heute ganz andere Probleme als die Atomkraft.
Ooch, ich sah da durchaus Gefahr - ich sehe aber nicht, dass man daraus gelernt hätte und ich sehe nicht, dass die Rettungsaktionen genutzt wurden, um zukünftige Fälle dieser Art zu verhindern (Stichwort: Kontrollübernahme) und vor allen Dinge sehe ich nicht, dass wir die Krise "gelöst" hätten. Die Folgen halten an - siehe Portugal, siehe die enormen Schulden, die aufgenommen werden. Aber das sprengt den Rahmen hier, es ging mir ja nur um den Maßstab.
Doch, das ist in meinen Augen teuer. Weiterhin wurden die Kosten heute in der FAZ noch deutlich höher eingeschätzt. Ich schau mal ob ich den Artikel wiederfinde.
Ich wiederhole mal...
Das ist "rein gar kein Argument bezüglich der Aussage, dass ein Weitermachen verdammt teuer ist. Es wird schlichtweg keine Aussage gemacht."
Doch, man kann durchaus reagieren, z.B. mit einem Angriff.
Wir haben nicht einmal eine rechtliche Grundlage für deren Einsatz, geschweige denn die Schützen selbst und erst recht keine Stationierung. Und ich sehe auch nicht, dass sich das schneller ändert, als AKWs abgeschafft werden
Es gibt keine ballistischen Panzerabwehrraketen die Terroristen zur Verfügung stehen und nicht aufgebaut werden müssen.
"aufbauen" ist bei Waffen, die keinen Sichtkontakt vorraussetzen, problemlos möglich. Wenn sie schussbereit in einem Laster angefahren werden ist es sogar sehr unauffällig möglich.
Ich gehe bei allem was ich schreibe davon aus das die Terroristen auf die Sicherheitsleute schießen, alles andere wäre unrealistisch.
Weil die Zeit um sie wiederherzustellen mit der nötigen Expertise oft auch nur bei Minuten liegt.
Du stellst eine Pumpe, die gerade Bekanntschaft mit einigen kg Sprengladung gemacht hat, innerhalb von ein paar Minuten wieder her
Dewegen gilt es eine Stürmung zu verhindern, aber ich bin zuversichtlich das innerhalb von 10 Minuten lebende Experten am AKW wären, die zusammen mit Experten mit denen sie per Funk verbunden wären, einen Gau verhindern könnten.
Du bist in einigen Punkten sehr, sehr zuversichtlich...
Darin nicht berücksichtigt sind Folgen wie Krankheiten, sollte man diese aber berücksichtigen wird man wohl trotzdem nicht die anderen Energien übertreffen, wenn man auch deren gesundheitliche Schäden miteinbezieht.
Ei, gestern gabs erneut ein schweres Erdbeben in Japan (7,1). Angeblich gabs in mehreren AKW's Störungen. Bei einem fielen 3 von 4 Notstromaggregate aus und ein Reaktor wurde vorübergehend nicht gekühlt. Nun ist wieder alles unter Kontrolle.
Ich finde es schon ziemlich lebensmüde in einem so erbebenreichen Gebiet teils veraltete AKW's zu betreiben. In den USA stehen auch noch 2 alte Meiler in einem Risikogebiet. Alte Meiler in Risikogebieten sind echt tickende Zeitbomben.
Wir bekommen sowieso nur einen Bruchteil der Fakts vorgesetzt. Ich meine es heist ja schon wochenlang die Kernschmelze hätte "möglicherweise" eingesetzt. Dabei kann der Wasserstoff der die ganzen Explosionen ausgelöst hat nur bei einer beginnenden Kernschmelze entstanden sein.
@refraiser
Terroristen haben die Eigenart nach ihren eigenen Regeln zu spielen, da hilft es nichts wenn ein Anschlag nach deinen Regeln schwierig durchzuführen wäre.
Der Wasserstoff kann genausogut bei überhitzten Brennstäben in den Abklingbecken entstehen und da er sich in großen Mengen im Reaktorgebäude sammelte, obwohl der Druckbehälter noch unter Druck stand (=dicht) ist das wohl die wahrscheinlichere Version.
Aber das gehört hierher
Schon letztes Jahr vergessen?
Deepwater Horizon von BP im Golf von Mexiko nicht mehr im Blick?. Schlimmer Unfall, lange Öl ausgelaufen, soviel zum Thema Rohstoffe aus dem Meer.
Dann noch im Nigerdelta. Wird gerne mal "vergessen".
Nein, beides nicht vergessen. Aber einen großen Teil der Unfälle zu vermeiden, wäre mit einer strengeren Gesetzgebung problemlos möglich. Das große Problem könnte werden, wer kann Gesetze für das offene Meer erlassen?
Man wird sich diesem Problem zunehmend bewusst und es werden daher ja auch immer mehr Alternativen geschaffen zu öllastigen Bereichen. Unsere Stromversorgung wird in Zukunft immer mehr durch erneuerbare Energien gedeckt werden und Elektroautos werden immer populärer. Ich sehe ja auch das es Probleme gibt, ich glaube nur nicht das es in der Geschichte der Menschheit je den Punkt "Hier geht es nicht mehr größer/besser" geben wird.
Außerdem, wer sagt, dass Fusionsreaktoren sicher sind?
Ohne ein eigenes Atomkraftwerk läuft ein Fusionskraftwerk eh nicht (ist wie mit der Wasserstoffbombe, die geht ohne Atombombe auch nicht)
Nach aktuellem Stand sind sie, gemessen an anderen Energien, auch den erneuerbaren, realtiv sicher. Die Halbwertszeit z.B. beträgt etwa 100 Jahre und es gibt keine Reaktionen die außer Kontrolle geraten können.
Die Gewinnung von Tritium könnte ein größeres Problem werden, aber auch dazu gibt es schon vielfältige Lösungsansätze.
Man könnte z.B. die aufgeheizten Randbereiche eines solchen Vulkans nutzen, ich sehe unsere langfristige Zukunft aber sowieso eher in Fusionsreaktoren. Den Vulkan selbst anzuzapfen wird auf absehbare Zeit wohl unmöglich sein.
Senken müssten wir gar nicht, die Menschheit breitet sich einfach zu schnell aus. Guck dir die Kurven an, wie stark die Bevölkerung in den letzten Jahrhunderten angestiegen ist und schau dir die Hochrechnungen an.
Ich habe das so verstanden, das du denkst die Zunahme der Weltbevölkerung ist ein Problem das sich nur durch ihre Abnahme lösen lässt, da wir sonst unseren Lebensstandart senken müssten.
Denkst du echt, dass die Wachmannschaft eines AKWs gegen eine Gruppe von Terroristen eine Chance hat, die logischer Weise über eine größere Feuerkraft verfügen. Auch die nah liegende Polizeistation mit den geschätzten 5 Leuten ist überfordert und bevor eine Spezialeinheit kommen kann (ich rede noch nicht mal von GSG 9), sind die Terroristen längs im Gebäude, haben Geiseln genommen und Sprengladungen gesetzt (versteckte Sprengladungen sind bei ihnen gerne gesehen, das schreckt Eingreiftruppen an, die sich das zweimal überlegen, ob sie weiter angreifen, wenn die erste Gruppe in die Luft geflogen ist).
Ich bin wie schon oft geschrieben für eine Vergrößerung der Wachen, das ändert aber nichts daran das ich denke das sie einer Stürmung wiederstehen könnten. Eine Diskussion ist mangels Fakten sowieso schwierig.
Natürlich nicht, aber taktisch gut ausgebildete Leute können sich das ausmalen, wie es aussehen könnte und solche Leute haben Terroristen auch, die greifen natürlich nicht zur Waffe, müssen sie ja auch nicht, dafür gibts das Fußvolk.
Ich glaube kaum das Terroristen die Kampferfahrung mehrerer Hunderttausend Soldaten zu Verfügung steht, noch das sie einen Expertenstab haben, der nur annähernd an die von Polizei und Militär herranreicht.
Und die sitzen dann jahrelang irgendwo rum bis Routine eintritt und sie unvorsichtig werden?
Das klappt solange, bis sie einen Greenpeaceaktivisten töten, der ein Plakat anbringen will.
(oder einen Spaziergänger erschießen, der seinen Hund im Gebüsch sucht)
(Oder einen Typen abknallt, der gerade mit einem anderen Typen beschäftigt ist )
Das mit dem Spaziergänger kann man mit einem Zaun lösen und ich sehe nicht ein warum ein, im Falle eines Falls sicherlich tragischer, Vorfall der von einer Organisation bzw. Person vorsätzlich begangen wird und gegen geltendes Recht verstößt, Konsequenzen haben sollte.
Terroristen planen ihren Angriff aber, bzw. er wird geplant. Es reicht, wenn sie einen Posten irgendwo hinstellen, die Gegend mit Sprengfallen abriegeln und den Geiseln Sprengstoffgürtel um den Hals hängen.
Es liegt in der Natur von Spezialeinheiten, das man nicht so unglaublich viel über sie weiß, aber ich glaube kaum das ein paar Posten reichen würde um diese zu entdecken.
Daher sollte man verhindern, das Terroristen überhaupt ein AKW in die Hände bekommen. Wenn es aber so weit ist, ist das die einzige Möglichkeit die erfolgsversprechend ist. Wenn du eine Alternative hast, kannst du sie gerne nennen.
Bis bekannt wird, dass das Flugzeug absichtlich auf das Stadion zufliegt, ist es schon längst eingeschlagen. Hat man ja 9/11 gesehen, auch als das erste Flugzeug schon eingeschlagen war, sah man es immer noch als Unfall an, erst nach dem zweiten Einschlag war es klar, dass es kein Unfall sein.
Die Massenpanik kommt, wenn das Flugzeug im Stadion eingeschlagen ist und die Menschen vom Feuer davon laufen.
Richtig, aber mit starker Feuerkraft kannst du eine Menge ausgleichen. Gut ausgebildete SEK Einheiten sind machtlos, wenn sie mit Panzerabwehrraketen beschossen werden.
Im klassischen Einsatzfall von Spezialeinheiten haben Terroristen nicht die Zeit eine Panzerabwehrrakete abzuschießen. Die werden nicht dafür ausgebildet, sich in Kämpfe zu verwickeln und diese dann zu gewinnen, sondern zu verhindern das es überhaupt zu einem längeren Kampf kommt.
Aber ich denke, wir brauchen da nicht weiter drüber zu reden - du leitest dir aus der Manövrierfähigkeit eines Flugzeuges eine 5% Trefferchance für Terroristen ab, ich aus der bisherigen 100% Trefferquote eine Trefferchance >>50% für ein Gebäude, dass so breit wie ein WTC-Turm und höher als das Pentagon ist.
Gilt obiges, lässt sich außerdem beheben durch Maßnahen wie den Anbau verschiedener Pflanzen wieder ausgleichen. Klimawandel ist ein anderer Thread, lässt sich aber auch, mittelfristig gesehen, stoppen.
- Zunehmende Flutkatastrophen in dicht besiedelten Gebieten, Flüchtlingsströme (bedingt durch Meeresspiegelanstieg und Veränderung von Niederschlagsmustern)
Zu einem großen Teil begründet durch den Klimawandel, der sich stoppen lässt. Es gibt große Fortschritte in der Architektur, wenn das Problem nicht mehr durch den Klimawandel bedingt ist werden uns heute noch nicht absehbare Möglichkeiten ergeben.
Strikere Haushaltspolitik, den gesamten Haushalt aller Länder, Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen zu analysieren würde meine Möglichkeiten um den Faktor mehrere Milliarden überstiegen, daher kann ich das jetzt nicht. Aber um darüber weiter zu diskutieren gibt es bestimmt noch andere Threads.
Alles Probleme, deren Lösungsaufwand sich durch Umschichtungen vermutlich als Stagnationsperiode verkraften ließe, wenn nur eins davon innerhalb eines Jahrhunderst auftreten würde. Aber sie kommen alle zugleich. Daraus wird imho als Folgeproblem noch ein massiver Effizienz- und damit Produktivitäsverlust resultieren, wenn die entstehende Mangelsituation zu reduzierter Kooperation und gesteigertem Kampf auf allen Ebenen führt.
Eigentlich nicht. Gerade Bunkerbauten zeichnen sich durch eine relativ kurze Nutzungszeit aus. Und die "Entwicklung" neuer Techniken beschränkt sich auf den Einsatz von Materialien und Baumethoden, die auf neue Waffensysteme reagieren oder die vorher schlicht als unnötig teuer galten.
Ich wollte nur aufzeigen, das es Möglichkeiten gibt, Atommüll zu lagern. Die relativ kurze Nutzungszeit von Bunkern resuliert aus der von dir genannten Entwicklung von neuen Waffensystemen, bei einem bunkerähnlichen System als Endlager geht es nur darum den Austritt von Strahlung zu verhindern.
Ooch, ich sah da durchaus Gefahr - ich sehe aber nicht, dass man daraus gelernt hätte und ich sehe nicht, dass die Rettungsaktionen genutzt wurden, um zukünftige Fälle dieser Art zu verhindern (Stichwort: Kontrollübernahme) und vor allen Dinge sehe ich nicht, dass wir die Krise "gelöst" hätten. Die Folgen halten an - siehe Portugal, siehe die enormen Schulden, die aufgenommen werden. Aber das sprengt den Rahmen hier, es ging mir ja nur um den Maßstab.
Natürlich halten die Folgen an und es gab sicherlich auch viele Fehler, aber angesichts einer solchen Kriese fand ich das Krisenmanagement alles andere als schlecht. Ich wollte eigentlich ausdrücken, das durch den für Deutschland realtiv glimpflichen Verlauf vielen nicht bewusst wurde, das es auch ganz anders hätte laufen können.
Ich wiederhole mal...
Das ist "rein gar kein Argument bezüglich der Aussage, dass ein Weitermachen verdammt teuer ist. Es wird schlichtweg keine Aussage gemacht."
Wir haben nicht einmal eine rechtliche Grundlage für deren Einsatz, geschweige denn die Schützen selbst und erst recht keine Stationierung. Und ich sehe auch nicht, dass sich das schneller ändert, als AKWs abgeschafft werden
"aufbauen" ist bei Waffen, die keinen Sichtkontakt vorraussetzen, problemlos möglich. Wenn sie schussbereit in einem Laster angefahren werden ist es sogar sehr unauffällig möglich.
Ich habe mich eher auf das Abschalten bezogen, eine solche Pumpe wiederherzustellen ist tatsächlich ein größeres Problem. Solche Systeme müssen wie schon geschrieben besser geschützt werden.
Wir bekommen sowieso nur einen Bruchteil der Fakts vorgesetzt. Ich meine es heist ja schon wochenlang die Kernschmelze hätte "möglicherweise" eingesetzt. Dabei kann der Wasserstoff der die ganzen Explosionen ausgelöst hat nur bei einer beginnenden Kernschmelze entstanden sein.
Eine Regierung die immer direkt jeden intern als Fakt geltende Erkenntis an die Öffentlichkeit weitergibt, ist nicht seriös, da bei einer solchen Katastrophe vieles nicht so ist wie es wirkt. Das ändert nichts daran, das ich mit der Informationspolitik der japanischen Regierung und des Betreibers auch nicht zufrieden bin.
@refraiser
Terroristen haben die Eigenart nach ihren eigenen Regeln zu spielen, da hilft es nichts wenn ein Anschlag nach deinen Regeln schwierig durchzuführen wäre.
Ich stelle keine Regeln auf, wenn Terroristen ein AKW angreifen werde ich ihnen auch nicht zuerst alle Gesetze vorlesen gegen die sie gerade verstoßen, aber meine Regeln sind die Realität. Ich kann auch behaupten die Terroristen würden sich in das Kraftwerk beamen, aber auch Terroristen können nicht wissenschaftliche Gesetze durchbrechen.
Nein, beides nicht vergessen. Aber einen großen Teil der Unfälle zu vermeiden, wäre mit einer strengeren Gesetzgebung problemlos möglich. Das große Problem könnte werden, wer kann Gesetze für das offene Meer erlassen?
Abgesehen davon, dass es mitlerweile auch Absprachen über Nutzungsrechte von Hochseegebieten gibt: Tiefseebohrungen ohne gesetzliche Beschränkung wären immer noch teurer, als welche unter höchsten Sicherheitsbestimmungen über dem Kontinentalschelf. Aber bereits da fehlt es am politischen Willen und Druck der Bevölkerung, entsprechende Gesetze zu erlassen und durchzusetzen. Es ist nicht anzunehmen, dass sich dies mit steigenden Ölpreisen ändern wird. (was die Ölkonzerne in die schöne Situation bringt, sich störende Hindernisse durch gesteigerte Gewinnspannen vom Hals zu schaffen)
Man wird sich diesem Problem zunehmend bewusst und es werden daher ja auch immer mehr Alternativen geschaffen zu öllastigen Bereichen.
Bei der derzeitigen Ausbaugeschwindigkeit der erneuerbaren Energien werden sie auch im 22. Jhd. nicht reichen, um unseren heutigen Bedarf an (Elektro-)Mobilität zu decken.
Ich sehe ja auch das es Probleme gibt, ich glaube nur nicht das es in der Geschichte der Menschheit je den Punkt "Hier geht es nicht mehr größer/besser" geben wird.
"besser" vielleicht schon, aber "größer" wird in Zukunft durch "effizienter" ersetzt werden müssen. Und je nach dem, wie lange die Menschheit braucht, um das einzusehen, wird es im Übergangszeitraum erst einmal mäßig bis sehr viel "kleiner" geben.
Was du noch nicht geschrieben hast ist, was du in dem halben Jahrhundert zwischen Ende der Fissionsenergie und herbeigebeteten Beginn der Fusionsenergie machst. Braunkohle?
Wenn du es in der Zeit schaffst, auf erneuerbare umzustellen, dann kannst du dir die Fusionsenergie auch sparen, denn du wirst sie nicht mehr brauchen, aber es gibt jede Menge Bereiche, in denen die extremen Entwicklungskosten gut angelegt wären.
Ich glaube kaum das Terroristen die Kampferfahrung mehrerer Hunderttausend Soldaten zu Verfügung steht, noch das sie einen Expertenstab haben, der nur annähernd an die von Polizei und Militär herranreicht.
Terroristen brauchen keine Expertise für geostrategische Überlegungen, Schlachtplanung, Logistik oder Absicherung von NPD-Demonstrationen. Was Guerillamethoden angeht haben, stellen sie ihre Überlegenheit jeden Tag in Afghanistan zur Schau.
Das mit dem Spaziergänger kann man mit einem Zaun lösen und ich sehe nicht ein warum ein, im Falle eines Falls sicherlich tragischer, Vorfall der von einer Organisation bzw. Person vorsätzlich begangen wird und gegen geltendes Recht verstößt, Konsequenzen haben sollte.
Du siehst nicht, wieso die Tötung eines Unschuldigen Konsequenzen haben sollte?
Das erklärt auch, wieso du die AKWs in relativ positivem Licht betrachtest. (auch wenn ich langsam aber sicher den Eindruck habe, dass man auch für deine Vision einer sicheren Atomkraft das meiste abreißen und neu bauen müsste. Dein Zaun in Schussentfernung eines Scharfschützen würde bei einigen Standorten nicht nur Nutzflächen, sondern sogar Wohngebiete umfassen...)
Glaubst du ernsthaft es gibt keine Massenpanik wenn bekannt wird das ein Flugzeug auf ein Stadion zufliegt? Das ist aber mehr als optimistisch.
Es glaubt niemand, außer dir, dass es bekannt wird, dass ein Flugzeug auf ein Stadion zufliegt. Alle gehen davon aus, dass die Meldung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits "Flugzeug flog auf Stadion zu" heißt.
Im klassischen Einsatzfall von Spezialeinheiten haben Terroristen nicht die Zeit eine Panzerabwehrrakete abzuschießen.
Nö. In den meisten Teilen der Welt sind die Anbaumethoden bereits sehr gut optimiert, weiterer Steigerung der Flächenerträge würde zumindest zusätzliches Wasser (das fehlt) und Dünger (dessen Herstellung Energie und z.T. Öl braucht, die beide fehlen) benötigen und würde ökologische Konsequenzen nachziehen, deren Folgen man ebenfalls nicht verkraften würde.
Klimawandel ist ein anderer Thread, lässt sich aber auch, mittelfristig gesehen, stoppen.
Zu einem großen Teil begründet durch den Klimawandel, der sich stoppen lässt. Es gibt große Fortschritte in der Architektur, wenn das Problem nicht mehr durch den Klimawandel bedingt ist werden uns heute noch nicht absehbare Möglichkeiten ergeben.
Schon wieder Hoffen auf technischen Fortschritt? Nützt aber nichts, um ~10-20% der Infrastruktur dieses Planetens zu ersetzen, verlagern oder andersweitig für die veränderten Anforderungen fit zu machen brauchst du keine Fortschritte in der Architektur, sonder in der Ökonomie.
Strikere Haushaltspolitik, den gesamten Haushalt aller Länder, Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen zu analysieren würde meine Möglichkeiten um den Faktor mehrere Milliarden überstiegen, daher kann ich das jetzt nicht. Aber um darüber weiter zu diskutieren gibt es bestimmt noch andere Threads.
Gab und gibt es, leider sind sie alle ähnlich ergebnisslos, wie gewisse Parteien, die seit Jahren "analysieren" und "stickte Haushaltspolitik" betreiben. Ich glaub nicht, dass ich systemweite Probleme durch Umverteilung lösen lassen (und nichts anderes ist Haushaltspolitik, es sei denn es gibt bislang den Posten "Geld verbrennen")
Ersetzen durch andere Rohstoffe die in größerer Zahl verfügbar sind, so einfach ist das natürlich ist aber wir haben noch sehr viel Zeit.
"Der Fortschritt wirds schon richten"
Hoffen wir mal, dass plötzlich ein paar Lücken im Periodensystem auftauchen, in denen sich Stoffe finden, die seit Jahrhunderten an jeder Straßenecke rumliegen und irgendwie übersehen wurden, denn ansonsten endet ein Wechsel der Rohstoffequellen auf die verblieben Großvorkommen wort-wörtlich in der Steinzeit.
Ausweichen auf alternative Methoden, langfristig vllt. auch unterirdische Rohrsysteme.
$$$? Natürlich könnte man ein perfektes Verkehrssystem mit gigantischer Kapazität bauen. Dummerweise braucht man die Rohstoffe aber schon als Ersatz in der Industrie, das Geld für die Sicherung der Küstengebiete und die knappe, verbliebene Energie zum Antrieb der neuen Verkehrsmittel zur Produktion von Dünger und Kunstfleisch.
Die genannten Probleme lassen sich aber dennoch lösen.
Wenn sie gelöst werden, stellt sich dieses Problem nicht.
Na dann hoffen wir mal, dass deine Hoffnungen sich erfüllen und irgend jemand ein paar neue Rohstoffe, neue Medikamente, neue Nutzflächen und viel, viel neues Geld herbeizaubert. Denn die halbgaren Lösungsansätze, die auf andere Dinge zurückgreifen, führen ohne "andere Dinge" nicht zu einer Lösung.
Ich wollte nur aufzeigen, das es Möglichkeiten gibt, Atommüll zu lagern. Die relativ kurze Nutzungszeit von Bunkern resuliert aus der von dir genannten Entwicklung von neuen Waffensystemen, bei einem bunkerähnlichen System als Endlager geht es nur darum den Austritt von Strahlung zu verhindern.
Und ich wollte nur darauf hinweisen, dass Entwicklungen, die für den Bunkerbau gemacht wurden, überhaupt nicht die Problematiken addressieren, die ein Endlager hat und dementsprechend auch nicht sonderlich gut dafür geeignet sind. Guck dir an, in welchem Zustand sich viele armierte Betonbauten aus dem zweiten Weltkrieg gut ein halbes Jahrhundert später befinden - "Haltbarkeit ohne Wartung", der entscheidende Aspekt bei einem Endlager, ist beim Militär noch nie ein Thema gewesen.
In der Politik z.B. die Grünen, in der Bevölkerung z.B. die Demonstranten und viele Grünen-Wähler, die diese schön länger wählen.
Risikoquelle abschalten.
Gesucht sind nicht "bessere Ideen" für einen Betrieb. Gesucht sind komfortable und sichere Alternativen zu "massiv Strom einsparen".
Diese Raketen lassen sich aber auch nicht unbegrenzt steuern, du kannst nicht erst in die Luft schießen und dann die Rakete entsprechend runterlenken.
Es mag ja sein, dass ich zu blöd zum Lesen bin, aber weder sehe ich das da irgendwo geschrieben noch ist bei definitiv vorhandenen Todesopfern das dort stehende Ergebniss von "Null" möglich.
Nein, beides nicht vergessen. Aber einen großen Teil der Unfälle zu vermeiden, wäre mit einer strengeren Gesetzgebung problemlos möglich. Das große Problem könnte werden, wer kann Gesetze für das offene Meer erlassen?
Wie willst du denn weltweit eine strengere Gesetzgebung einführen, bzw. durchsetzen?
Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass auch in Nigeria das Verpesten der Umwelt mit Öl strafbar ist, bzw. Konsequenzen nach sich ziehen würde.
Das offene Meer unterliegt dem Seerecht, ob das auch Ölbohrungen mit einschließt, weiß ich jedoch nicht.
Nach aktuellem Stand sind sie, gemessen an anderen Energien, auch den erneuerbaren, realtiv sicher. Die Halbwertszeit z.B. beträgt etwa 100 Jahre und es gibt keine Reaktionen die außer Kontrolle geraten können.
Die Gewinnung von Tritium könnte ein größeres Problem werden, aber auch dazu gibt es schon vielfältige Lösungsansätze.
Hmm, das Dilemma ist, dass immer wenn du über den Weg der Atomkerne Energie erzeugst, das nur im Bereich von Gammastrahlung passiert, denn ein Quantum hat die Eigenschaft, recht selten aufzutreten, bzw. so selten wie möglich. Daher ist es lieber 1x ein Gammaquant als 1000x ein Infrarotquant. Und diese Gammastrahlung zerstört mit der Zeit die Magnetspulen. Das nächste Problem sind die Neutronen, die sich im Mantel der Reaktorhülle festsetzen (man kann die Hülle so bauen, dass kein Neutron nach außen dringen kann (zumindest oberhalb der Quantenwahrscheinlichkeiten), doch die Hülle wird durch die Masse an Neutronen irgendwann so radioaktiv werden, dass der gesamte Reaktor ausgetauscht werden muss (das bedeutet in der Regel das Beenden der Forschungen mit diesem Reaktor, denn im Gegensatz zu Atomkraftwerken entstehen in einem Fusionskraftwerk deutlich mehr Neutronen -- müssen auch entstehen, denn man will ja die Energie dieser Neutronen haben und je mehr, desto besser).
Dass man Tritium braucht, ist klar, dass das praktisch nicht in der Natur vorkommt, auch. Dass ein Fusionsreaktor über den Lithium Weg Tritium herstellen könnte (freie Neutronen sind ja vorhanden), ist theoretisch möglich, allerdings gib es dazu bisher nur Theorien, eine praktische Umsetzung ist derzeit nicht möglich.
Das nächste Problem ist das Helium, das als "Abfallprodukt" entsteht und aus dem Plasma entfernt werden muss (das Helium verschwindet nicht von selbst). Das kostet bisher viel Energie, die Helium Atome "verschwenden" so 1/3 der bereitgestellten Energie eines Fusionsreaktors, eine für mich sehr miese Energiebilanz.
Ich habe das so verstanden, das du denkst die Zunahme der Weltbevölkerung ist ein Problem das sich nur durch ihre Abnahme lösen lässt, da wir sonst unseren Lebensstandart senken müssten.
Nun ja, der Wohlstand der Industriestaaten basiert ja erst mal auf Schulden, das sollte klar sein. Steigt die Bevölkerung weiter, wird das weltweite Wirtschaftssystem die Forderungen der einzelnen Staaten nicht mehr ausreichen stillen können und die Schuldenlast würde den Industriestaaten zum Verhängnis werden (ist aber ein anderes Thema, was passiert, wenn Deutschland irgendwann seinen gesamten Staatshaushalt braucht um die Zinsen zahlen zu können).
Ich will mir nicht ausmalen, was sein wird, wenn 2050 10 Milliarden Menschen auf der Welt leben werden. Alle wollen ernährt werden, alle wollen eine warme Unterkunft haben und sauberes Wasser. Der nächste Weltkrieg ist vorprogrammiert, aber es wird dabei um Rohstoffe gehen.
Ich bin wie schon oft geschrieben für eine Vergrößerung der Wachen, das ändert aber nichts daran das ich denke das sie einer Stürmung wiederstehen könnten. Eine Diskussion ist mangels Fakten sowieso schwierig.
Ich glaube kaum das Terroristen die Kampferfahrung mehrerer Hunderttausend Soldaten zu Verfügung steht, noch das sie einen Expertenstab haben, der nur annähernd an die von Polizei und Militär herranreicht.
Das denke ich nicht, viele Terroristen haben sehr viel Kampferfahrung, wenn du dann darunter noch ein paar hast, die taktische Fähigkeiten haben, bzw. eben angehöriger eines Militärs waren (denk daran, dass die CIA damals die Taliban ausgebildet und bewaffnet hat), dann verfügen sie schon über ein gewissen Wissen.
Und das Einnehmen eines AKWs sollte für sie kein Problem sein.
Das mit dem Spaziergänger kann man mit einem Zaun lösen und ich sehe nicht ein warum ein, im Falle eines Falls sicherlich tragischer, Vorfall der von einer Organisation bzw. Person vorsätzlich begangen wird und gegen geltendes Recht verstößt, Konsequenzen haben sollte.
Es liegt in der Natur von Spezialeinheiten, das man nicht so unglaublich viel über sie weiß, aber ich glaube kaum das ein paar Posten reichen würde um diese zu entdecken.
Daher sollte man verhindern, das Terroristen überhaupt ein AKW in die Hände bekommen. Wenn es aber so weit ist, ist das die einzige Möglichkeit die erfolgsversprechend ist. Wenn du eine Alternative hast, kannst du sie gerne nennen.
Ich hab gesagt, dass es gar nicht zur Massenpanik kommen kann, weil das Flugzeug schon längst eingeschlagen ist, wenn bekannt wird, dass ein Flugzeug einschlagen könnte.
Im klassischen Einsatzfall von Spezialeinheiten haben Terroristen nicht die Zeit eine Panzerabwehrrakete abzuschießen. Die werden nicht dafür ausgebildet, sich in Kämpfe zu verwickeln und diese dann zu gewinnen, sondern zu verhindern das es überhaupt zu einem längeren Kampf kommt.
Deswegen legen sie Sprengfallen, die schrecken erst mal ab und eine Spezialeinheit überlegt es sich zweimal, ob sie direkt stürmen kann. Und wenn ein gepanzertes Fahrzeug angefahren kommt, dann haben die Terroristen eben eine Panzerabwehrrakete im Rucksack, so riesig sind die nicht und jedes Kind kann damit schießen.
Guck dir die deutschen Islamisten an, denen hätte man es auch nicht zugetraut, dass sie ein Bombenanschlag verüben wollten oder den Attentätern in London, das waren alles Briten. Das ist eben die neue Vorgehensweise der Terroristen, die Leute in den Zielländern anwerben, dann muss man nicht mehr einreisen, eine Fehlerquelle weniger.
Und ein Absolvent von West Point ist ja deswegen nach West Point gegangen um beim Militär Karriere zu machen.
Es stimmt schon, ist schon der Wahnsinn wenn man sieht auf welchem Siegeszug das E-Auto ist. Dafür das es seit etwa 150 Jahren am Markt ist und in einigen Ländern mit abertausenden Euro gefördert wird. Es wird sicher keinen weiteren 150 Jahre dauern bis sie die 1 % Marke knacken .
Abgesehen davon, dass es mitlerweile auch Absprachen über Nutzungsrechte von Hochseegebieten gibt: Tiefseebohrungen ohne gesetzliche Beschränkung wären immer noch teurer, als welche unter höchsten Sicherheitsbestimmungen über dem Kontinentalschelf. Aber bereits da fehlt es am politischen Willen und Druck der Bevölkerung, entsprechende Gesetze zu erlassen und durchzusetzen. Es ist nicht anzunehmen, dass sich dies mit steigenden Ölpreisen ändern wird. (was die Ölkonzerne in die schöne Situation bringt, sich störende Hindernisse durch gesteigerte Gewinnspannen vom Hals zu schaffen)
Natürlich ist die Gesetzgebung bezüglich von Öl-Unternehmen ein großes Problem, fast so groß wie die Durchsetzung selbiger. Das muss verbessert werden.
Bei der derzeitigen Ausbaugeschwindigkeit der erneuerbaren Energien werden sie auch im 22. Jhd. nicht reichen, um unseren heutigen Bedarf an (Elektro-)Mobilität zu decken.
Ja, aber eine Technologie wird je marktreifer sie wird immer schneller ausgebaut. Wenn Autos kontinuirlich sich so schnell weiter verbreitet hätten wie zu Anfang des 20. Jahrhunderts hätte heute auch nicht prakitsch jeder Einwohner der westlichen Welt ein Auto.
"besser" vielleicht schon, aber "größer" wird in Zukunft durch "effizienter" ersetzt werden müssen. Und je nach dem, wie lange die Menschheit braucht, um das einzusehen, wird es im Übergangszeitraum erst einmal mäßig bis sehr viel "kleiner" geben.
Ok, das ist wohl eher eine Glaubensdebatte. Ich denke das wir Menschen dafür Lösungen finden werden, du eher nicht. Was zu dieser Zeit wirklich zutrifft ist wohl nicht absehbar.
Was du noch nicht geschrieben hast ist, was du in dem halben Jahrhundert zwischen Ende der Fissionsenergie und herbeigebeteten Beginn der Fusionsenergie machst. Braunkohle?
Wenn du es in der Zeit schaffst, auf erneuerbare umzustellen, dann kannst du dir die Fusionsenergie auch sparen, denn du wirst sie nicht mehr brauchen, aber es gibt jede Menge Bereiche, in denen die extremen Entwicklungskosten gut angelegt wären.
Ich glaube nicht, das wir unseren Energiebedarf dauerhaft mit erneuerbaren Energien decken sollten. Sicher ist das möglich, aber unser Energieverbrauch wird steigen und um diesen immens steigenden Verbrauch abzufangen wären Fussionsreaktoren wohl sinnvoller.
Terroristen brauchen keine Expertise für geostrategische Überlegungen, Schlachtplanung, Logistik oder Absicherung von NPD-Demonstrationen. Was Guerillamethoden angeht haben, stellen sie ihre Überlegenheit jeden Tag in Afghanistan zur Schau.
Wie gesagt, kann man sich aber auf einer so kleinen Fläche wie der eines Kraftwerks schlecht verstecken und auch im Häuserkampf haben Armeen und Polizei deutlich mehr Erfahrung.
Das erklärt auch, wieso du die AKWs in relativ positivem Licht betrachtest. (auch wenn ich langsam aber sicher den Eindruck habe, dass man auch für deine Vision einer sicheren Atomkraft das meiste abreißen und neu bauen müsste. Dein Zaun in Schussentfernung eines Scharfschützen würde bei einigen Standorten nicht nur Nutzflächen, sondern sogar Wohngebiete umfassen...)
Ja, dann muss man diese Gebiete halt verlegen. Natürlich muss viel für eine sicherere Atomkraft verändert werden, aber nicht so viel das die Nutzung eines AKWs unwirtschaftlich würde.
Es glaubt niemand, außer dir, dass es bekannt wird, dass ein Flugzeug auf ein Stadion zufliegt. Alle gehen davon aus, dass die Meldung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits "Flugzeug flog auf Stadion zu" heißt.
Angesichts von Diensten wie Twitter glaubst du das doch nicht ernsthaft? Ein großes Problem unserer Gesellschaft ist der verantwortungslose Umgang mit den neuen Medien.
Das in einem AKW Terroristen existieren sollte mit der Erstürmung durch diese klar werden, wo diese genau stehen sollte sich z.B. per Wärmebildkamera herausfinden lassen.
Das kann sein, aber wir sind glaube ich alle keine Piloten. Ich habe aber schon mehrfach Piloten gehört, die die Wahrscheinlichkeit ein Flugzeug genau auf den Reaktor eines Kernkraftwerks zu fliegen, für sehr ungenau hielten. Quelle ist schon wieder Der Tag, weiß vllt. jemand wo man die Dokumentationen nachsehen kann?
Fleich wird aus Stammzellen in Tanks gezüchtet, viel Platz benötigt man, zumindest verglichen mit dem Platz der heute schon für Nutztiere genutzt wird, nicht. Energie werden wir dank Fusionsreaktoren genug haben.
Nö. In den meisten Teilen der Welt sind die Anbaumethoden bereits sehr gut optimiert, weiterer Steigerung der Flächenerträge würde zumindest zusätzliches Wasser (das fehlt) und Dünger (dessen Herstellung Energie und z.T. Öl braucht, die beide fehlen) benötigen und würde ökologische Konsequenzen nachziehen, deren Folgen man ebenfalls nicht verkraften würde.
Meerwasser lässt sich, zugegebenermaßen mit viel Energieaufwand, entsalzen. Energie wird genug da sein, Öl zu ersetzen wird schon schwieriger, es wird aber auch nicht unbedingt benötigt. Daher sehe ich deine ökölogischen Konsequenzen nicht.
Natürlich wären sie spürbar, aber ich habe vllt. ein anderes Bild wie unsere Gesellschaft in Zukunft sein sollte. Den Klimawandel abzufangen wäre, aus deutscher Sicht, bereits heute möglich. Natürlich wäre das nicht besonders praktikabel, aber das eigentliche Problem ist das China keine strengeren Umweltmaßnahmen akzeptieren will. Ich verstehe das Argument, das die Industriestaaten an der heutigen Verschmutzung zum Großteil schuld sind, aber das kann angesichts eines solchen Problems keine Ausrede sein.
Natürlich wird er das. Es ist aktuell kein Einzelmittel bekannt, das Antibiotika ersetzen kann aber sehr wohl viele Maßnahmen die sich nur auf einige Gebiete anwenden lassen.
Schon wieder Hoffen auf technischen Fortschritt? Nützt aber nichts, um ~10-20% der Infrastruktur dieses Planetens zu ersetzen, verlagern oder andersweitig für die veränderten Anforderungen fit zu machen brauchst du keine Fortschritte in der Architektur, sonder in der Ökonomie.
Gab und gibt es, leider sind sie alle ähnlich ergebnisslos, wie gewisse Parteien, die seit Jahren "analysieren" und "stickte Haushaltspolitik" betreiben. Ich glaub nicht, dass ich systemweite Probleme durch Umverteilung lösen lassen (und nichts anderes ist Haushaltspolitik, es sei denn es gibt bislang den Posten "Geld verbrennen")
Es gab ganz sicher noch keine Analyse bei der der Haushalt jedes Unternehmen auf der Welt einzeln analysiert worde, geschweige denn der jeder Kommune und jedes einzelnen Menschen. Diese Daten dann in Zusammenhang gesetzt wurde und Prognosen für die Zukunft erstellt wurden. Ein Mehr an Einnahmen bei gleichzeitigem Kürzen der Ausgaben würde ich nicht als Umschichten bezeichnen.
"Der Fortschritt wirds schon richten"
Hoffen wir mal, dass plötzlich ein paar Lücken im Periodensystem auftauchen, in denen sich Stoffe finden, die seit Jahrhunderten an jeder Straßenecke rumliegen und irgendwie übersehen wurden, denn ansonsten endet ein Wechsel der Rohstoffequellen auf die verblieben Großvorkommen wort-wörtlich in der Steinzeit.
$$$? Natürlich könnte man ein perfektes Verkehrssystem mit gigantischer Kapazität bauen. Dummerweise braucht man die Rohstoffe aber schon als Ersatz in der Industrie, das Geld für die Sicherung der Küstengebiete und die knappe, verbliebene Energie zum Antrieb der neuen Verkehrsmittel zur Produktion von Dünger und Kunstfleisch.
Rohstoffe sind langfristig kein Problem, eine Diskussion über das Vermögen von Staaten zu einem möglichen Zeipunkt eines Baus würde die "Zuständigkeit" dieses Threads wohl übersteigen, aber neue Techniken werden mehr Geld für neue Techniken bringen, Energie wird durch Fusionsreaktoren, an deren Existenz ich zum Zeitpunkt des tatsächlichen Baus eines solchen Projekt nicht zweifle, genug zur Verfügung stehen.
Und ich wollte nur darauf hinweisen, dass Entwicklungen, die für den Bunkerbau gemacht wurden, überhaupt nicht die Problematiken addressieren, die ein Endlager hat und dementsprechend auch nicht sonderlich gut dafür geeignet sind. Guck dir an, in welchem Zustand sich viele armierte Betonbauten aus dem zweiten Weltkrieg gut ein halbes Jahrhundert später befinden - "Haltbarkeit ohne Wartung", der entscheidende Aspekt bei einem Endlager, ist beim Militär noch nie ein Thema gewesen.
Mir ging es eher um die Abschottung der Außenwelt vor den Strahlen, daher Bunkertechnik könnte einen zusätzlichen Schutzwall bilden. Bunker die im zweiten Weltkrieg errichtet wurden, wurden nicht für die Ewigkeit errichtet.
Risikoquelle abschalten.
Gesucht sind nicht "bessere Ideen" für einen Betrieb. Gesucht sind komfortable und sichere Alternativen zu "massiv Strom einsparen".
Es mag ja sein, dass ich zu blöd zum Lesen bin, aber weder sehe ich das da irgendwo geschrieben noch ist bei definitiv vorhandenen Todesopfern das dort stehende Ergebniss von "Null" möglich.
Ich weiß nicht ob du zu blöd zum Lesen bist, vllt. hast du dich ja verlesen, aber da steht im Euro Raum Null.
Ich glaube diese Studie war gemeint, bin mir aber nicht ganz sicher
Wie willst du denn weltweit eine strengere Gesetzgebung einführen, bzw. durchsetzen?
Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass auch in Nigeria das Verpesten der Umwelt mit Öl strafbar ist, bzw. Konsequenzen nach sich ziehen würde.
Das offene Meer unterliegt dem Seerecht, ob das auch Ölbohrungen mit einschließt, weiß ich jedoch nicht.
Hmm, das Dilemma ist, dass immer wenn du über den Weg der Atomkerne Energie erzeugst, das nur im Bereich von Gammastrahlung passiert, denn ein Quantum hat die Eigenschaft, recht selten aufzutreten, bzw. so selten wie möglich. Daher ist es lieber 1x ein Gammaquant als 1000x ein Infrarotquant. Und diese Gammastrahlung zerstört mit der Zeit die Magnetspulen. Das nächste Problem sind die Neutronen, die sich im Mantel der Reaktorhülle festsetzen (man kann die Hülle so bauen, dass kein Neutron nach außen dringen kann (zumindest oberhalb der Quantenwahrscheinlichkeiten), doch die Hülle wird durch die Masse an Neutronen irgendwann so radioaktiv werden, dass der gesamte Reaktor ausgetauscht werden muss (das bedeutet in der Regel das Beenden der Forschungen mit diesem Reaktor, denn im Gegensatz zu Atomkraftwerken entstehen in einem Fusionskraftwerk deutlich mehr Neutronen -- müssen auch entstehen, denn man will ja die Energie dieser Neutronen haben und je mehr, desto besser).
Dass man Tritium braucht, ist klar, dass das praktisch nicht in der Natur vorkommt, auch. Dass ein Fusionsreaktor über den Lithium Weg Tritium herstellen könnte (freie Neutronen sind ja vorhanden), ist theoretisch möglich, allerdings gib es dazu bisher nur Theorien, eine praktische Umsetzung ist derzeit nicht möglich.
Das nächste Problem ist das Helium, das als "Abfallprodukt" entsteht und aus dem Plasma entfernt werden muss (das Helium verschwindet nicht von selbst). Das kostet bisher viel Energie, die Helium Atome "verschwenden" so 1/3 der bereitgestellten Energie eines Fusionsreaktors, eine für mich sehr miese Energiebilanz.
Das letzt was ich gehört habe, was aktuelle expirementelle Fusionsreaktoren an Energie für sich selbst benötigen war ein Zehntel. Helium selbst ist erstmal nicht so schlimm, denn es geht ja keine Verbindungen ein. Natürlich ist das ein Problem, aber es wird wie an allem geforscht. Die Entfernung ist soweit ich weiß grundsätzlich kein Problem, sie ist halt nur sehr energielastig. Selbst wenn man dieses Problem nicht lösen könnte, wären Fusionsreaktoren aber noch wirtschaftlich. Ich bin trotzdem zuversichtlich, das man es noch lösen kann.
Nun ja, der Wohlstand der Industriestaaten basiert ja erst mal auf Schulden, das sollte klar sein. Steigt die Bevölkerung weiter, wird das weltweite Wirtschaftssystem die Forderungen der einzelnen Staaten nicht mehr ausreichen stillen können und die Schuldenlast würde den Industriestaaten zum Verhängnis werden (ist aber ein anderes Thema, was passiert, wenn Deutschland irgendwann seinen gesamten Staatshaushalt braucht um die Zinsen zahlen zu können).
Deswegen ist eine strikere Haushaltspolitik notwendig, das dass Wirtschaftssystem die Forderungen der einzelnen Staaten nicht mehr stillen könnte, sehe ich nicht.
Ich will mir nicht ausmalen, was sein wird, wenn 2050 10 Milliarden Menschen auf der Welt leben werden. Alle wollen ernährt werden, alle wollen eine warme Unterkunft haben und sauberes Wasser. Der nächste Weltkrieg ist vorprogrammiert, aber es wird dabei um Rohstoffe gehen.
Wir haben unendlich Platz im Kosmos, daher sehe ich nicht das ein Weltkrieg vorprogrammiert ist. Wenn es tatsächlich einen Weltkrieg geben sollte, werden die dann starken Staaten (USA, Europa, China, Russland, Indien, Kanada, Australien, Südkorea, Japan, Brasilien) den Rest der Welt schon im Vorfeld zerstören. In keinem der genannten Staaten die aktuell zu Großmächten werden könnten oder schon welche sind, sitzen Verrückte oder ist absehbar das Wahnsinnige in Zukunft regieren. Ich kann natürlich jetzt nicht genau sagen, welche Staaten außerdem noch mächtig sein werden und ob einer der genannten Staaten über seine großen Probleme stolpern wird, aber ich denke wenn es wirklich so weit ist wird Afrika als erstes dran sein. Pakistan wird sicherlich verschont werden, da man, zurecht, vor den Nuklearwaffen Angst hat. Vllt. werden die USA, diese davor aber auch ausschalten. Ich weiß das da noch viele andere Faktoren wie Staaten wie Iran und Nordkorea dazukommen, aber das ist mir jetzt zu viel zu schreiben in einem Thread über die friedliche Nutzung der Atomenergie. Wir können gerne in einem entsprechenden Thread weiterdiskutieren.
Ich wiederhole das man nicht viel über die Bewachung weiß, mir das auch Sorgen macht, aber ich trotzdem glaube das diese wiederstehen würden. Woher willst du wissen das die Wachen schlecht ausgebildet sind, genauso gut könnte ich schreiben das die AKWs von der Delta Force bewacht werden, das weiß man einfach nicht.
Das denke ich nicht, viele Terroristen haben sehr viel Kampferfahrung, wenn du dann darunter noch ein paar hast, die taktische Fähigkeiten haben, bzw. eben angehöriger eines Militärs waren (denk daran, dass die CIA damals die Taliban ausgebildet und bewaffnet hat), dann verfügen sie schon über ein gewissen Wissen.
Und das Einnehmen eines AKWs sollte für sie kein Problem sein.
Das weiß man wieder nicht. Ich möchte den Terroristen nicht absprechen, das sie über Wissen bezüglich militärischer Taktiken verfügen, aber du kannst mir nicht ernsthaft erzählen, das würde an das Wissen von Spezialeinheiten herranreichen.
Ein hoch genuger Zaun verhindert, das Kinder drüber klettern. Ich kenne keine Scharfschützen die ein 3-Jähriges Kind nicht von einem Terroristen unterscheiden können.
Terroristen die ein AKW stürmen wollen wahrscheinlich einen GAU auslösen, was das mit Variablen zu tun hat erschließt sich mir nicht ganz. Wenn sie es schaffen, werden sie wahrscheinlich versuchen die Vorraussetzungen für einen GAU zu schaffen. Einen GAU aufzuhalten wenn dies durch Sprengstoff passiert, ist zugegebenermaßen schwierig. Daher muss man eine Stürmung verhindern, im Übrigen denke ich das die Zeit die Terroristen brauchen um ein AKW zu stürmen, schon ausreichen würde damit weitere Polizisten vor Ort wären.
Ich hab gesagt, dass es gar nicht zur Massenpanik kommen kann, weil das Flugzeug schon längst eingeschlagen ist, wenn bekannt wird, dass ein Flugzeug einschlagen könnte.
Siehe oben. Wenn ein Flugzeug auf ein Stadion zuraßt müssen auch alle möglichen Katastrophendienste verständigt werden, spätestens dann wird es nicht mehr geheim bleiben. Man muss dafür sorgen, das so etwas nicht mehr so schnell an die Öffentlichkeit gelangen kann.
Deswegen legen sie Sprengfallen, die schrecken erst mal ab und eine Spezialeinheit überlegt es sich zweimal, ob sie direkt stürmen kann. Und wenn ein gepanzertes Fahrzeug angefahren kommt, dann haben die Terroristen eben eine Panzerabwehrrakete im Rucksack, so riesig sind die nicht und jedes Kind kann damit schießen.
Spezialeinheiten stürmen normalerweise nicht einfach, sondern verhalten sich eher verdeckt. Ein ganzes AKW mit Sprengfallen zu sichern könnte schwierig werdenm, die Technik zum aufspüren wird auch immer besser.
Guck dir die deutschen Islamisten an, denen hätte man es auch nicht zugetraut, dass sie ein Bombenanschlag verüben wollten oder den Attentätern in London, das waren alles Briten. Das ist eben die neue Vorgehensweise der Terroristen, die Leute in den Zielländern anwerben, dann muss man nicht mehr einreisen, eine Fehlerquelle weniger.
Und ein Absolvent von West Point ist ja deswegen nach West Point gegangen um beim Militär Karriere zu machen.
Es stimmt schon, ist schon der Wahnsinn wenn man sieht auf welchem Siegeszug das E-Auto ist. Dafür das es seit etwa 150 Jahren am Markt ist und in einigen Ländern mit abertausenden Euro gefördert wird. Es wird sicher keinen weiteren 150 Jahre dauern bis sie die 1 % Marke knacken .
Das wäre etwas, was man ersetzen müsste, kein Ersatz...
Falls du Elektroautos als Ersatz zum ölbasierten Straßenverkehr nennen wolltest, solltest du dir nochmal Gedanken über Preis, Leistung, Reichweite und vor allem Bereitstellung der elektrischen Energie machen.
Ja, aber eine Technologie wird je marktreifer sie wird immer schneller ausgebaut. Wenn Autos kontinuirlich sich so schnell weiter verbreitet hätten wie zu Anfang des 20. Jahrhunderts hätte heute auch nicht prakitsch jeder Einwohner der westlichen Welt ein Auto.
Zumindest in Deutschland stagniert die Geschwindigkeit des Ausbaus, global ist noch verdammt viel zu tun.
Ja, dann muss man diese Gebiete halt verlegen. Natürlich muss viel für eine sicherere Atomkraft verändert werden, aber nicht so viel das die Nutzung eines AKWs unwirtschaftlich würde.
"wirtschaftlich" ist es sowieso nur, solange man den Löwenanteil der Kosten auf die Gemeinschaft umschlägt. Worum es wenn dann geht, das ist eine möglichst kostengünstige Nutzung der vorhandenen Infrastruktur, bis unproblematischere Energieformen ausreichend ausgebaut sind. Erstmal Baumaßnahmen für Atomenergie zu betreiben wäre genau das Gegenteil.
Angesichts von Diensten wie Twitter glaubst du das doch nicht ernsthaft? Ein großes Problem unserer Gesellschaft ist der verantwortungslose Umgang mit den neuen Medien.
Als ich das letzte mal was über die Arbeitsbedingungen von Fluglotsen gesehen habe, sind die nicht alle 5 Minuten Twittern gegangen.
Das in einem AKW Terroristen existieren sollte mit der Erstürmung durch diese klar werden, wo diese genau stehen sollte sich z.B. per Wärmebildkamera herausfinden lassen.
Es geht aber nicht um "in einem AKW". Es geht um "vor einem AKW" und "gar nicht erst reinlassen". Wenn sie erstmal im Gebäude sind, dann können sie Sprengladungen an kritischen Komponenten positionieren, bevor Spezialeinheiten überhaupt am Kraftwerk sind.
Fleich wird aus Stammzellen in Tanks gezüchtet, viel Platz benötigt man, zumindest verglichen mit dem Platz der heute schon für Nutztiere genutzt wird, nicht. Energie werden wir dank Fusionsreaktoren genug haben.
Äh: Es geht nicht um den Platz für die Tiere/Bioreaktoren, die passen notfalls in den Keller. Es geht um den Platz für Felder, auf denen man Futter- bzw. z.B. zuckerhaltige Pflanzen anbaut. Auch ein Steak in der Retorte entsteht nicht aus Luft und Liebe, sondern setzt entsprechende Mengen Nährlösung vorraus. Das einzige, was du einsparst, ist die Energie, die das Masttier für Bewegung "verschwendet" hat - im Gegenzug kommen die Verluste bei der Umwandlung von Pflanzen in Nährlösung hinzu. (Ehrlich gesagt keine Ahnung, wie groß die wären. Bei den bisherigen Mengen spielen sie ja schlichtweg keine Rolle, bei einer Versorgung der Weltbevölkerung sähe es anders aus). Beides kannst du einsparen, in dem du einfach direkt auf vegetarische Ernährung und passende Nahrungsergänzungsmittel setzt.
Aber das wird im Dreieck aus sinkender Nutzfläche, steigender Weltbevölkerung und wegbrechender Fischerei auch nur eingeschränkt helfen.
Meerwasser lässt sich, zugegebenermaßen mit viel Energieaufwand, entsalzen.
"Sollte" nicht unbedingt, selbst bei "könnte" scheinen wir ähnliche Gedanken zu haben - aber bei "tut" hörts auf. Du scheinst mir ein grundlegend anderes Bild davon zu haben, in welche Richtung die derzeitige Entwicklung geht.
Es ist der Natur ziemlich egal, ob Klimaschutzmaßnahmen am american way of life, chinesischer Engstirnigkeit oder deutscher Kosten-/Nutzungsrechnung scheitern. Fakt ist, das massive Reduktionen seit Jahrzehnten nötig wären, die Menschheit aber schon Probleme damit hat, die Geschwindigkeit der Beschleunigung des Anstieges zu senken. Wir schaffen es nicht einmal, die jährliche Steigerung des Ausstoßes zu verringern, geschweige denn zu stoppen. Aber sie zu stoppen wäre schon viel zuwenig. Sie zu 100% umzukehren wäre das Minimum dessen, was nötig wäre.
Ein Mehr an Einnahmen bei gleichzeitigem Kürzen der Ausgaben würde ich nicht als Umschichten bezeichnen.
Sorry. Mir fallen keine Wege ein, wie ich den Unterschied zwischen "Kosten der Atomenergie" und "Kosten des Umstiegs auf erneuerbare" erklären soll. Es liegt für mich einfach auf der Hand, dass das zwei Themen sind und Aussagen über letzteres keine Aussage über erstere machen. Aber lassen wir das, mitlerweile weiß ich kaum noch, warum wir damit überhaupt angefangen haben und irgendwie wirds der technische Fortschritt und unbegrenzte Fusionsenergie vermutlich eh richten...
Ja, aber bis die da sind brauchen wir halt bessere Ideen für einen Betrieb und die kommen anscheinend vor allem von mir.
Von dir sehe ich nur einen Haufen Best-Case-Szenarien, in denen alles nach Plan läuft und man davon ausgehen kann, dass sämtliche Unbekannten sich bestmöglich entwickeln (im Ernst: Fällt dir eigentlich auf, wie viele deiner Absätze sich um das Wort "hoffen" drehen?). Das kann ich ehrlich gesagt auch von Atomkonzernen haben, da brauche ich gar nicht nach "Alternativen" suchen, weil kein Bedarf besteht
Ich weiß nicht ob du zu blöd zum Lesen bist, vllt. hast du dich ja verlesen, aber da steht im Euro Raum Null.
Genaugenommen steht da OECD und ich glaube irgendwie nicht, dass die ganzen Opfer des Uranabbaus zufällig an dem Tag, an dem sie verunglückten oder das Partikel einatmeten, das ihre tödliche Erkrankung auslöste, immer zufällig an einer Charge für non-OECD-Länder arbeiteten.
Der Reaktor strahlt aber danach nur etwa 100 Jahre, was eine verantwortbare Zeit ist.
Für ein Verschleißteil ist das imho verdammt viel und davon abgesehen kann man durch Neutronenbeschuss verschiedenste radioaktive Stoffe erzeugen, die resultierenden Halbwertszeiten sind somit eine Frage des Zufalls.
Ich wiederhole das man nicht viel über die Bewachung weiß, mir das auch Sorgen macht, aber ich trotzdem glaube das diese wiederstehen würden. Woher willst du wissen das die Wachen schlecht ausgebildet sind, genauso gut könnte ich schreiben das die AKWs von der Delta Force bewacht werden, das weiß man einfach nicht.
Das weiß man wieder nicht. Ich möchte den Terroristen nicht absprechen, das sie über Wissen bezüglich militärischer Taktiken verfügen, aber du kannst mir nicht ernsthaft erzählen, das würde an das Wissen von Spezialeinheiten herranreichen.
Dafür, dass du keinerlei Ahnung von kommerziellen Sicherheitsdiensten hast, scheinst du verdammt viel über Terroristen zu wissen. Nur mal so als Hinweis: Überschneidungen zwischen beiden Gruppen sind keineswegs auszuschließen.
@ruyven:
Den neuesten Daten vom BMU (Stand: 14.03.2011) zufolge liegt die produzierte Strommenge von 2010 mithilfe erneuerbarer Energien bei 101,7 Mrd. kWh. Von daher kann das Jahr 2009 auch ein Dämpfer gewesen sein, wobei das schon ein geringeres Wachstum im Vergleich zu 2007 ist. Laut dem einem Diagramm, dass du verlinkt hast, war es ja 2001 und 2003 schon mal passiert, dass die EE kaum oder sogar weniger Strom als im Vorjahr geliefert haben.
Das wäre etwas, was man ersetzen müsste, kein Ersatz...
Falls du Elektroautos als Ersatz zum ölbasierten Straßenverkehr nennen wolltest, solltest du dir nochmal Gedanken über Preis, Leistung, Reichweite und vor allem Bereitstellung der elektrischen Energie machen.
Elektroautos sind schon heute erschwinglich, werden in Zukunft durch Massenproduktion noch weiter sinken, Leistung bezüglich der Geschwindigkeit verbessert sich durch neue Techniken, ist aber noch nicht konkurenzfähig, mittelfristig liegt die Zukunft der Elektroautos sowieso im Stadtverkehr, erst langfristig werden sie "normale" Autos auch auf langen Strecken ablösen können, die Reichweite lässt sich vorallem durch Brennstoffzellen steigern und um die Bereitstellung der Energie dreht sich ja praktisch der gesamte Thread, daher gehe ich darauf jetzt nicht ein.
Willst du mir also klar machen, das der Ausbau erneuerbarer Energien ab jetzt stagniert? Das glaube ich nicht und es wiederspricht deinen eigenen Aussagen über den ganzen Thread hinweg, auch sprechen praktisch alle Studien dagegen.
"wirtschaftlich" ist es sowieso nur, solange man den Löwenanteil der Kosten auf die Gemeinschaft umschlägt. Worum es wenn dann geht, das ist eine möglichst kostengünstige Nutzung der vorhandenen Infrastruktur, bis unproblematischere Energieformen ausreichend ausgebaut sind. Erstmal Baumaßnahmen für Atomenergie zu betreiben wäre genau das Gegenteil.
Wie geschrieben, müssen bei einem solchen Ereignis verschiedenste Zuständigkeiten miteinbezogen werden, das fängt mit der Flugsicherung an, geht mit Polizei und Feuerwehr weiter und endet noch lange nicht beim medizinischen Personal. Denkst du keine der beteiligten Personen gibt etwas an die Öffentlichkeit weiter?
Es geht aber nicht um "in einem AKW". Es geht um "vor einem AKW" und "gar nicht erst reinlassen". Wenn sie erstmal im Gebäude sind, dann können sie Sprengladungen an kritischen Komponenten positionieren, bevor Spezialeinheiten überhaupt am Kraftwerk sind.
Was ich auch schon geschrieben habe, bis sie ein Kraftwerk gestürmt haben, sind aber wahrscheinlich Spezialeinheiten an einem AKW. In meinem Beispiel habe ich mich aber auf das Szenario einer erfolgreichen Stürmung eines AKWs durch Terroristen bezogen. Bei einer Stürmung werden die Terroristen im Kampf wahrscheinlich nicht genug Zeit haben, Sprengladungen anzubringen um Spezialeinheiten abzuschrecken.
Äh: Es geht nicht um den Platz für die Tiere/Bioreaktoren, die passen notfalls in den Keller. Es geht um den Platz für Felder, auf denen man Futter- bzw. z.B. zuckerhaltige Pflanzen anbaut. Auch ein Steak in der Retorte entsteht nicht aus Luft und Liebe, sondern setzt entsprechende Mengen Nährlösung vorraus. Das einzige, was du einsparst, ist die Energie, die das Masttier für Bewegung "verschwendet" hat - im Gegenzug kommen die Verluste bei der Umwandlung von Pflanzen in Nährlösung hinzu. (Ehrlich gesagt keine Ahnung, wie groß die wären. Bei den bisherigen Mengen spielen sie ja schlichtweg keine Rolle, bei einer Versorgung der Weltbevölkerung sähe es anders aus). Beides kannst du einsparen, in dem du einfach direkt auf vegetarische Ernährung und passende Nahrungsergänzungsmittel setzt.
Aber das wird im Dreieck aus sinkender Nutzfläche, steigender Weltbevölkerung und wegbrechender Fischerei auch nur eingeschränkt helfen.
In 20 Jahren könnte es durchaus kritisch werden, da erneuerbare Energien wahrscheinlich noch nicht alles übernehmen können und die Gasförderung wahrscheinlich nicht das nötige Maß erreicht hat, aber danach sehe ich eher eine Entspannung. Spätestens in 70 Jahren sehe ich dann dank Fusionsreaktoren keine Probleme mehr.
"Sollte" nicht unbedingt, selbst bei "könnte" scheinen wir ähnliche Gedanken zu haben - aber bei "tut" hörts auf. Du scheinst mir ein grundlegend anderes Bild davon zu haben, in welche Richtung die derzeitige Entwicklung geht.
Es ist der Natur ziemlich egal, ob Klimaschutzmaßnahmen am american way of life, chinesischer Engstirnigkeit oder deutscher Kosten-/Nutzungsrechnung scheitern. Fakt ist, das massive Reduktionen seit Jahrzehnten nötig wären, die Menschheit aber schon Probleme damit hat, die Geschwindigkeit der Beschleunigung des Anstieges zu senken. Wir schaffen es nicht einmal, die jährliche Steigerung des Ausstoßes zu verringern, geschweige denn zu stoppen. Aber sie zu stoppen wäre schon viel zuwenig. Sie zu 100% umzukehren wäre das Minimum dessen, was nötig wäre.
Ja, gerade deswegen ist es doch so wichtig das wir den Klimawandel stoppen oder habe ich je etwas anderes gesagt?
Seriös darüber zu diskutieren und dabei ins Detail gehen wie unsere Gesellschaft ist nicht möglich, da es ganz einfach an der Berechenbarkeit mangelt.
Das ist eine einfache Rechnung. Ich habe 1000€ Schulden und monatliche Ausgaben von 100€, aber Einnahmen von 350€. Nach 4 Monaten wären meine Schulden also abbezahlt. Ich verstehe deine Frage nicht ganz.
Sorry. Mir fallen keine Wege ein, wie ich den Unterschied zwischen "Kosten der Atomenergie" und "Kosten des Umstiegs auf erneuerbare" erklären soll. Es liegt für mich einfach auf der Hand, dass das zwei Themen sind und Aussagen über letzteres keine Aussage über erstere machen. Aber lassen wir das, mitlerweile weiß ich kaum noch, warum wir damit überhaupt angefangen haben und irgendwie wirds der technische Fortschritt und unbegrenzte Fusionsenergie vermutlich eh richten...
Ich verstehe ehrlich gesagt wie man in einem Thread der sich zu einem großen Teil darum dreht wie viel die aktuellen Möglichkeiten zur Energiegewinnung kosten nicht den Zusammenhang zwischen den mittelfristigen Kosten zweier Möglichkeiten herstellen kann.
Von dir sehe ich nur einen Haufen Best-Case-Szenarien, in denen alles nach Plan läuft und man davon ausgehen kann, dass sämtliche Unbekannten sich bestmöglich entwickeln (im Ernst: Fällt dir eigentlich auf, wie viele deiner Absätze sich um das Wort "hoffen" drehen?). Das kann ich ehrlich gesagt auch von Atomkonzernen haben, da brauche ich gar nicht nach "Alternativen" suchen, weil kein Bedarf besteht
Die meisten deiner Posts drehen sich nur um das was du denkst, nicht was die Fakten sagen. Das ist gar nicht negativ gemeint, sondern liegt einfach daran das es z.B. zu den Sicherheitsdiensten eines AKW keine verlässlichen Angaben gibt. Mir das dann vorzuwerfen ist daher aber auch falsch.
Ich habe wo es Fakten gibt, Fakten genannt, der Rest ist Glaubenssache, wie ich im übrigen schon mehrfach geschrieben habe.
Genaugenommen steht da OECD und ich glaube irgendwie nicht, dass die ganzen Opfer des Uranabbaus zufällig an dem Tag, an dem sie verunglückten oder das Partikel einatmeten, das ihre tödliche Erkrankung auslöste, immer zufällig an einer Charge für non-OECD-Länder arbeiteten.
Für ein Verschleißteil ist das imho verdammt viel und davon abgesehen kann man durch Neutronenbeschuss verschiedenste radioaktive Stoffe erzeugen, die resultierenden Halbwertszeiten sind somit eine Frage des Zufalls.
Dafür, dass du keinerlei Ahnung von kommerziellen Sicherheitsdiensten hast, scheinst du verdammt viel über Terroristen zu wissen. Nur mal so als Hinweis: Überschneidungen zwischen beiden Gruppen sind keineswegs auszuschließen.
Ich würde gerne mal wissen, woher du dein Wissen über den Sicherheitsdienst eines AKWs nimmst. Mein Wissen beziehe ich aus einigen Sendungen und Websites. Diese Quellen können etwas über die rechtliche Grundlage sagen, aber nicht über die Ausrüstung und Ausbildung dieser Personen.
Das ist mir eigentlich recht egal, da ich eh gegen die Ausbeutung des Meeresbodens bin, aber wie man das anhand des Golfs von Mexiko sieht, sind die Gefahren geringer einzuschätzen als der Profit.
Noch mal, ein Fusionsreaktor braucht immer sein eigenes Stromkraftwerk, wie willst du das lösen, Windkraftwerke rund um das Fusionskraftwerk platzieren?
du kannst auch eine Helium 3 - Helium 3 Fusionskette erzeugen, aber die Energieeffizienz ist dann im Eimer.
Der günstigste Weg ist eine Deuterium/Tritium Fusion und das wird umgesetzt alles andere ist zu aufwändig, inklusive der Nachteile. Denn wenn man beim Atomreaktor den Nachteil des radioaktiven Mülls in kauf nimmt, dann auch eine Deuterium/Tritium Fusion mit dessen Nachteil.
Das letzt was ich gehört habe, was aktuelle expirementelle Fusionsreaktoren an Energie für sich selbst benötigen war ein Zehntel. Helium selbst ist erstmal nicht so schlimm, denn es geht ja keine Verbindungen ein. Natürlich ist das ein Problem, aber es wird wie an allem geforscht. Die Entfernung ist soweit ich weiß grundsätzlich kein Problem, sie ist halt nur sehr energielastig. Selbst wenn man dieses Problem nicht lösen könnte, wären Fusionsreaktoren aber noch wirtschaftlich. Ich bin trotzdem zuversichtlich, das man es noch lösen kann.
Öhm, woher hast du denn das?
Erst mal musst du eine Menge Energie einbringen um den Fusionsprozess zu starten (deswegen ja auch das eigenen Stromkkraftwerk) und dann wird der Tokamak Typ genutzt (ist einfacher in der Herstellung), doch bei dem Typ muss von außer immer Energie zugeführt werden, damit das Plasma dicht zusammenbleibt, da eine Fusion das Plasma sofort auseinander treibt. Der Stellarator ist besser, aber auch teurer und hat einen Nachteil: Das Helium ist nur schwer daraus zu trennen, das ist beim Tokamak Typ einfacher.
Von wirtschaftlich will ich da lieber noch nicht reden, denn was nützt ein Fusionsreaktor, der zwar 10x mehr Energie produziert als ein Windkraftwerk, aber 30x mehr Unterhalt kostet?
Und ein Fusionskraftwerk produziert nun mal Abfälle, eine Windkraftwerk nicht.
Deswegen ist eine strikere Haushaltspolitik notwendig, das dass Wirtschaftssystem die Forderungen der einzelnen Staaten nicht mehr stillen könnte, sehe ich nicht.
Doch, das geht recht schnell, schau dir doch mal China an. Ohne Absatzmärkte können sie ihre Sachen nicht mehr verkaufen, also kaufen sie den Dollar weiterhin auf, damit die Amerikaner die Fernseher kaufen. Doch wie "gerecht" ist das denn wirklich? Denkst du nicht, dass das andere Staaten auch machen könnten, einfach Geld drucken und ausgeben? Man muss ja keinem sagen, dass man es gedruckt hat.
Wir haben unendlich Platz im Kosmos, daher sehe ich nicht das ein Weltkrieg vorprogrammiert ist. Wenn es tatsächlich einen Weltkrieg geben sollte, werden die dann starken Staaten (USA, Europa, China, Russland, Indien, Kanada, Australien, Südkorea, Japan, Brasilien) den Rest der Welt schon im Vorfeld zerstören. In keinem der genannten Staaten die aktuell zu Großmächten werden könnten oder schon welche sind, sitzen Verrückte oder ist absehbar das Wahnsinnige in Zukunft regieren. Ich kann natürlich jetzt nicht genau sagen, welche Staaten außerdem noch mächtig sein werden und ob einer der genannten Staaten über seine großen Probleme stolpern wird, aber ich denke wenn es wirklich so weit ist wird Afrika als erstes dran sein. Pakistan wird sicherlich verschont werden, da man, zurecht, vor den Nuklearwaffen Angst hat. Vllt. werden die USA, diese davor aber auch ausschalten. Ich weiß das da noch viele andere Faktoren wie Staaten wie Iran und Nordkorea dazukommen, aber das ist mir jetzt zu viel zu schreiben in einem Thread über die friedliche Nutzung der Atomenergie. Wir können gerne in einem entsprechenden Thread weiterdiskutieren.
Warte mal ab. Ich möchte gerne sehen, was die USA machen, oder Europa oder Russland, wenn 10 Milliarden in ihre Länder einmarschieren, weil sie auch Wohlstand und ein gesundes Leben wollen. Die USA haben schon einen großen Zaun im Süden, was auf Lampedusa lost ist, muss ich nicht sagen.
Wenn das Ölzeitalter zu Ende geht und kein Land ein wirkliches Konzept hat, wie es dann weiter geht (und ich sehe kein Land, das ein Konzept hat), die Preise für andere Rohstoffe explodieren (z.B. für Uran ), dann werden Rohstoffe gesichert, mit Waffengewalt. Oder was haben die USA im Irak wirklich vor? die wollen eine Regierung haben, die ihnen auf ewig dankbar ist und sie mit Öl versorgt.
Ein eigener Thread lohnt meiner Meinung nach nicht, da das alles sehr spekulativ ist, aber wenn man bedenkt, was heute wichtig ist, dass ist das eine logische Annahme. Rohstoffe und Informationen, das sind die Hauptziele eines Staates.
Ich wiederhole das man nicht viel über die Bewachung weiß, mir das auch Sorgen macht, aber ich trotzdem glaube das diese wiederstehen würden. Woher willst du wissen das die Wachen schlecht ausgebildet sind, genauso gut könnte ich schreiben das die AKWs von der Delta Force bewacht werden, das weiß man einfach nicht.
Warst du mal bei einem AKW?
Ich kenne ein paar Leute, die da waren (aus beruflichen Gründen) und ich hab da einiges gehört, gelesen und gesehen, daher hab ich auch eine Meinung zu den AKWs. Vor 5 Jahren wäre ich deiner Meinung gewesen, aber heute sehe ich das anders. Die Dinger müssen eingemottet werden, je eher desto besser und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.
Die Industrie kann Alternativen entwickeln, es gibt genug und der Spruch, dass das Arbeitsplätze kostet, ist auch albern, die Konzerne wollen nur nicht auf eine günstige und sichere Einnahmequelle verzichten, das ist alles und die Lobbyisten sorgen dafür, dass das auch so bleibt, sieht man ja deutlich an schwarz/gelb und der Zick Zack Kurs Merkels ist ja mehr als peinlich.
Das weiß man wieder nicht. Ich möchte den Terroristen nicht absprechen, das sie über Wissen bezüglich militärischer Taktiken verfügen, aber du kannst mir nicht ernsthaft erzählen, das würde an das Wissen von Spezialeinheiten herranreichen.
Nein, sicher nicht, aber ich weiß eben nicht, was ein Terrorist kann, ich weiß nicht, wie sie ausgebildet werden, ich war da noch nie, aber wenn ich sehe, was in Beslan war, dann zeigt es mir, dass Spezialeinheiten zwar gut sind, aber eben nicht perfekt. Das Problem ist, dass man solche Szenarien nicht üben kann, also ist eine Spezialeinheit nicht unbedingt besser als eine Hand voll Terroristen. Die Terroristen haben aber den Vorteil, dass ihnen Verluste egal sind.
Ein hoch genuger Zaun verhindert, das Kinder drüber klettern. Ich kenne keine Scharfschützen die ein 3-Jähriges Kind nicht von einem Terroristen unterscheiden können.
Du drehst dich im Kreis, wer redet denn von 3 Jährigen Kindern?
Ich rede von Jugendlichen, die ihre üblichen Mutproben machen oder betrunken sind, wer weiß, all das ist möglich und da verzichte ich lieber auf Scharfschützen, die irgendwo aufm Dach liegen und mit in den Busch schießen, weil sie was gesehen haben wollen.
Ich kenne auch über motivierte Soldaten, die schon mal mit dem Maschinengewehr auf Rehe geschossen haben, einfach weil ihnen langweilig war.
Das hoffe ich auch und da es in letzter Zeit keinen großen Anschlag gegeben hat, denke ich mal, dass sie eine gute Arbeit leisten, wissen können wir das aber natürlich nicht. Wer weiß, wie knapp es schon war, dass Terroristen an radioaktives Material gekommen wären.
Terroristen die ein AKW stürmen wollen wahrscheinlich einen GAU auslösen, was das mit Variablen zu tun hat erschließt sich mir nicht ganz. Wenn sie es schaffen, werden sie wahrscheinlich versuchen die Vorraussetzungen für einen GAU zu schaffen. Einen GAU aufzuhalten wenn dies durch Sprengstoff passiert, ist zugegebenermaßen schwierig. Daher muss man eine Stürmung verhindern, im Übrigen denke ich das die Zeit die Terroristen brauchen um ein AKW zu stürmen, schon ausreichen würde damit weitere Polizisten vor Ort wären.
Das Problem ist, dass auch Terroristen, wie eine Spezialeinheit auch, keinerlei Erfahrungen auf diesem Gebiet haben. Sie wissen nicht, wie lange das dauert, bist der Gau da ist, ob man das eindämmen kann (das wäre für sie alles nutzlos gewesen) und ob sie ihre Stellung so lange halten können, bis der Gau unabwendbar ist, eben eine Menge Variablen, die durchgearbeitet werden müssen. Da ist es eben einfach mit einem Passagierjet in ein Fußballstation zu fliegen.
Und was soll die Polizei machen? Mit ihren Standardpistolen sind die feuertechnisch weit unterlegen, die können gar nichts machen außer das Gebäude weiträumig abzuriegeln und den Verkehr umzuleiten.
Siehe oben. Wenn ein Flugzeug auf ein Stadion zuraßt müssen auch alle möglichen Katastrophendienste verständigt werden, spätestens dann wird es nicht mehr geheim bleiben. Man muss dafür sorgen, das so etwas nicht mehr so schnell an die Öffentlichkeit gelangen kann.
Öhm, wie lange dauert es denn, bis man entdeckt, dass das Flugzeug vom Kurs abgekommen ist?
vielleicht suchen sich die Terroristen genau so einen Flug aus, der über ein Fußballstadion führt, dann müssen sie nur das Ruder nach untern legen und fertig. die Vorwarnzeit wäre hier unter 5 Minuten.
und selbst wenn der Jet 2 Stunden zum Stadion braucht, was denkst du denn, was man den Leuten im Stadion erzählen würde? Da rast ein Jet auf euch zu, nehmt eine Hände in die Hand und lauft? Nee, man würde eine Feuermeldung rausbringen oder eine Gasleck, irgendwas banales eben.
Spezialeinheiten stürmen normalerweise nicht einfach, sondern verhalten sich eher verdeckt. Ein ganzes AKW mit Sprengfallen zu sichern könnte schwierig werdenm, die Technik zum aufspüren wird auch immer besser.
Nun ja, wenn du stürmen musst, dann machst du dir einen Plan, aber wer sagt, wie viel Zeit sie haben? Die Terroristen erschießen jede Stunde eine Geisel, sie haben 25 Leute, also ist die Sache am nächsten Tag durch, dann sprengen sie den Rest oder was auch immer. Also musst du handeln und ich weiß nicht, wie man Sprengfallen entdeckt, die Amerikaner können es jedenfalls nicht, sonst würde sie in keine mehr tappen.
Das ist mir eigentlich recht egal, da ich eh gegen die Ausbeutung des Meeresbodens bin, aber wie man das anhand des Golfs von Mexiko sieht, sind die Gefahren geringer einzuschätzen als der Profit.
Mir geht es eigentlich immer nur darum, das die Menschen, dabei beziehe ich mich besonders auf die Menschen Europas, da die Menschheit es ja nicht schafft sich mal besser zu organisieren, ihren Lebensstandart erhöhen können und der Mensch als Spezies überlebt. Dafür brauchen wir aktuell die Erde, da wir mittelfristig keine Alternativen haben. Mir ist es also ziemlich egal wenn die Umwelt zerstört wird, das einzige was mich dann noch stört sind das dabei auch viele Tiere sterben, die ich zwar nicht besonders mag, sie uns aber auch nichts getan haben. Das Problem ist aber, das wenn wir die Umwelt zerstören, wir immer auch die Erde zerstören. Und wenn wir die Erde zerstören ist das auch für den Menschen schlecht.
Trotzdem ist doch ein Abbau von Rohstoffen vom Meeresboden weniger schlecht als ein 3. Weltkrieg, oder?
Noch mal, ein Fusionsreaktor braucht immer sein eigenes Stromkraftwerk, wie willst du das lösen, Windkraftwerke rund um das Fusionskraftwerk platzieren?
du kannst auch eine Helium 3 - Helium 3 Fusionskette erzeugen, aber die Energieeffizienz ist dann im Eimer.
Der günstigste Weg ist eine Deuterium/Tritium Fusion und das wird umgesetzt alles andere ist zu aufwändig, inklusive der Nachteile. Denn wenn man beim Atomreaktor den Nachteil des radioaktiven Mülls in kauf nimmt, dann auch eine Deuterium/Tritium Fusion mit dessen Nachteil.
Tritium hat eine Halbwertszeit von 12,3 Jahren. Der nukleare Müll aktueller Reaktoren straht mehrere tausend Jahre.
Helium 3 ist außerdem in großer Zahl auf dem Mond anzutreffen und ließe sich sehr gut verwenden.
Erst mal musst du eine Menge Energie einbringen um den Fusionsprozess zu starten (deswegen ja auch das eigenen Stromkkraftwerk) und dann wird der Tokamak Typ genutzt (ist einfacher in der Herstellung), doch bei dem Typ muss von außer immer Energie zugeführt werden, damit das Plasma dicht zusammenbleibt, da eine Fusion das Plasma sofort auseinander treibt. Der Stellarator ist besser, aber auch teurer und hat einen Nachteil: Das Helium ist nur schwer daraus zu trennen, das ist beim Tokamak Typ einfacher.
Von wirtschaftlich will ich da lieber noch nicht reden, denn was nützt ein Fusionsreaktor, der zwar 10x mehr Energie produziert als ein Windkraftwerk, aber 30x mehr Unterhalt kostet?
Und ein Fusionskraftwerk produziert nun mal Abfälle, eine Windkraftwerk nicht.
Ich sehe überhaupt keine Probleme in der Wirtschaftlichkeit, der Bau eines solchen Reaktors ist zwar nicht ganz billig, aber er liefert auch extrem viel Energie. Zuverlässige Zahlen zu finden wie viel der Bau eines funktionierenden Reaktoren kosten wird, gibt es wohl nicht, da dessen Baupläne ja noch nichtmal existieren.
Doch, das geht recht schnell, schau dir doch mal China an. Ohne Absatzmärkte können sie ihre Sachen nicht mehr verkaufen, also kaufen sie den Dollar weiterhin auf, damit die Amerikaner die Fernseher kaufen. Doch wie "gerecht" ist das denn wirklich? Denkst du nicht, dass das andere Staaten auch machen könnten, einfach Geld drucken und ausgeben? Man muss ja keinem sagen, dass man es gedruckt hat.
Natürlich ist das ein riesiges Problem, aber ich habe mich eher auf Ressourcen bezogen.
Wobei man sagen muss, das kurzfristig beide Seiten profitieren und sie anscheinend deswegen nicht sehen warum sie das einstellen sollten. Aber Amerika sollte doch mal etwas dagegen tun, China hat sie ja praktisch in der Hand.
Auch China kann doch nicht dauerhaft daran interessiert sein.
Warte mal ab. Ich möchte gerne sehen, was die USA machen, oder Europa oder Russland, wenn 10 Milliarden in ihre Länder einmarschieren, weil sie auch Wohlstand und ein gesundes Leben wollen. Die USA haben schon einen großen Zaun im Süden, was auf Lampedusa lost ist, muss ich nicht sagen.
Wenn das Ölzeitalter zu Ende geht und kein Land ein wirkliches Konzept hat, wie es dann weiter geht (und ich sehe kein Land, das ein Konzept hat), die Preise für andere Rohstoffe explodieren (z.B. für Uran ), dann werden Rohstoffe gesichert, mit Waffengewalt. Oder was haben die USA im Irak wirklich vor? die wollen eine Regierung haben, die ihnen auf ewig dankbar ist und sie mit Öl versorgt.
Ich denke sie machen die Mauern hoch, das ist aber noch eine im Vergleich zu anderen Maßnahmen relativ milde Maßnahme, wenn es wirklich um die Rohstoffe geht, werden die von mir genannten starken Staaten und Staaten die dann noch stark wären, den Rest der Welt unter sich aufteilen. Die westliche Welt und einige andere demokratische Staaten wird das unter einem Vorwand tun, andere Staaten werden sich nicht so viel "Mühe" geben, so etwas zu vertuschen. An einen 3. Weltkrieg glaube ich nicht, da es keinem der großen Länder wirklich etwas bringt.
Warst du mal bei einem AKW?
Ich kenne ein paar Leute, die da waren (aus beruflichen Gründen) und ich hab da einiges gehört, gelesen und gesehen, daher hab ich auch eine Meinung zu den AKWs. Vor 5 Jahren wäre ich deiner Meinung gewesen, aber heute sehe ich das anders. Die Dinger müssen eingemottet werden, je eher desto besser und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.
Die Industrie kann Alternativen entwickeln, es gibt genug und der Spruch, dass das Arbeitsplätze kostet, ist auch albern, die Konzerne wollen nur nicht auf eine günstige und sichere Einnahmequelle verzichten, das ist alles und die Lobbyisten sorgen dafür, dass das auch so bleibt, sieht man ja deutlich an schwarz/gelb und der Zick Zack Kurs Merkels ist ja mehr als peinlich.
Nein, ich war nie direkt an einem AKW. Habe nur im Vorbeifahren einige gesehen. Für mich ist aber auch nicht direkt wichtig, was ich denke wenn ich ein AKW sehe, sondern was die Fakten sagen, und die gibt es nicht.
Nein, sicher nicht, aber ich weiß eben nicht, was ein Terrorist kann, ich weiß nicht, wie sie ausgebildet werden, ich war da noch nie, aber wenn ich sehe, was in Beslan war, dann zeigt es mir, dass Spezialeinheiten zwar gut sind, aber eben nicht perfekt. Das Problem ist, dass man solche Szenarien nicht üben kann, also ist eine Spezialeinheit nicht unbedingt besser als eine Hand voll Terroristen. Die Terroristen haben aber den Vorteil, dass ihnen Verluste egal sind.
Aber es gibt auch viele Beispiele für erfolgreiche Geiselbefreiungen, außerdem würde es bei einem solchen Einsatz wohl primär darum gehen die Terroristen auszuschalten, um einen GAU verhindern zu können. Das man dabei versuchen würde, die Geiseln zu retten ist selbstverständlich, aber den entsprechenden Spezialeinheiten wird auch klar sein, das sie nicht viel Zeit haben und daher schnell handeln müssen.
Du drehst dich im Kreis, wer redet denn von 3 Jährigen Kindern?
Ich rede von Jugendlichen, die ihre üblichen Mutproben machen oder betrunken sind, wer weiß, all das ist möglich und da verzichte ich lieber auf Scharfschützen, die irgendwo aufm Dach liegen und mit in den Busch schießen, weil sie was gesehen haben wollen.
Ich kenne auch über motivierte Soldaten, die schon mal mit dem Maschinengewehr auf Rehe geschossen haben, einfach weil ihnen langweilig war.
Wenn ich von Scharfschützen rede, meine ich nicht das die direkt alles abschießen sollen, was sich bewegt. Man könnte diese Zäune auch Videoüberwachen, inklusive Wärmebildkameras.
Das hoffe ich auch und da es in letzter Zeit keinen großen Anschlag gegeben hat, denke ich mal, dass sie eine gute Arbeit leisten, wissen können wir das aber natürlich nicht. Wer weiß, wie knapp es schon war, dass Terroristen an radioaktives Material gekommen wären.
Das Problem ist, dass auch Terroristen, wie eine Spezialeinheit auch, keinerlei Erfahrungen auf diesem Gebiet haben. Sie wissen nicht, wie lange das dauert, bist der Gau da ist, ob man das eindämmen kann (das wäre für sie alles nutzlos gewesen) und ob sie ihre Stellung so lange halten können, bis der Gau unabwendbar ist, eben eine Menge Variablen, die durchgearbeitet werden müssen.
Ich nehme an das Spezialeinheiten über ein Basiswissen über AKWs verfügen, damit meine ich nicht das sie Experten sind die einen GAU verhindern sollen, sondern eher das sie etwas Ahnung über den Aufbau und die Dauer bis zum Eintritt eines GAUs wissen. Aber das ist jetzt schon wieder nicht sicher, ich nehme das nur an da sie wie ich denke über Basiswissen über die meisten wichtigen Gebäude (Flughäfen, Atomkraftwerke, Bahnhöfe, Flugzeuge u.s.w.) verfügen, da man das dennen schlecht alles vor einem Einsatz mitteilen kann.
Öhm, wie lange dauert es denn, bis man entdeckt, dass das Flugzeug vom Kurs abgekommen ist?
vielleicht suchen sich die Terroristen genau so einen Flug aus, der über ein Fußballstadion führt, dann müssen sie nur das Ruder nach untern legen und fertig. die Vorwarnzeit wäre hier unter 5 Minuten.
und selbst wenn der Jet 2 Stunden zum Stadion braucht, was denkst du denn, was man den Leuten im Stadion erzählen würde? Da rast ein Jet auf euch zu, nehmt eine Hände in die Hand und lauft? Nee, man würde eine Feuermeldung rausbringen oder eine Gasleck, irgendwas banales eben.
Ich denke wie gesagt nicht, das die Meldung durch Lautsprecher im Stadion bekannt würde, sondern durch z.B. Twitter. Wenn das Flugzeug direkt über ein Stadion fliegt, wird es davor zugegebenermaßen keine Massenpanik geben, aber es wird auch keine Evakuierung mehr möglich sein.
Nun ja, wenn du stürmen musst, dann machst du dir einen Plan, aber wer sagt, wie viel Zeit sie haben? Die Terroristen erschießen jede Stunde eine Geisel, sie haben 25 Leute, also ist die Sache am nächsten Tag durch, dann sprengen sie den Rest oder was auch immer. Also musst du handeln und ich weiß nicht, wie man Sprengfallen entdeckt, die Amerikaner können es jedenfalls nicht, sonst würde sie in keine mehr tappen.
Die Amerikaner können das schon, die Frage ist nur wie gut sich die Geräte für den Einsatz mit Spezialeinheiten eignen. Da gibt es schon wieder keine verlässlichen Informationen, das ist halt immer ein großes Problem wenn es um das Militär oder die Polizei geht.
Ich nehme mal an, das dass hier nicht der letzte Teil ist.
Das Problem in Deutschland ist, das Deutschland, im Vergleich zu anderen Ländern, sehr dicht besiedelt ist und bei einem GAU immer auch Wohngebiete betroffen wären. Es muss nicht immer direkt eine Millionenstadt sein, aber irgendeine Großstadt wäre in jedem Fall betroffen.