Appellieren an den Endverbraucher der falsche Weg ?

Im Stall sollten die Hennen aber wohl nicht dauerhaft eingesperrt sein, denn das widerspricht dem Begriff Freilandhaltung. Bodenhaltung ist ein anderes Thema

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Die entscheidende Frage ist halt, wie oft die Hühner raus dürfen.

Das ist die Crux an der Geschichte. Besonders in Holland fliegen immer wieder Biobetriebe auf, die den Freilaufzugang mit einem unter Strom stehenden Draht absperren. Dort dürfen die Hennen nur raus, wenn sich die Biokontrolle angemeldet hat.^^

Mit ein Grund warum wir wenn immer möglich von einem mobilen Hühnerstall ganz in der Nähe kaufen, auch wenn die Eier nicht Bio zertifiziert sind.
 
Wenn man das ganz genau nimmt dürfte man sich nur noch vegan ernähren.;)
Das wäre dann eine naheliegende Konsequenz. Ich würde meinen, dass die meisten Menschen hierzulande gegenüber vielen Tieren durchaus intuitiv respektvoll handeln. Die meisten würden wohl nicht einfach so bspw. ihren Hund oder irgendeinen Hund eine*r Spaziergänger*in treten oder es für gut heißen, wenn dies jemensch Andere täte. Kindern wird sogar beigebracht, dass sie nicht bspw. Regenwürmer quälen sollen. Gegenüber sogenannten Nutztieren wird dann aber widersprüchlicherweise anders gehandelt. Sollen Hunde oder gar Regenwürmer aus Spaß o.ä. kein Leid erfahren, so erscheint das Quälen und Töten von Rindern, Schweinen usw. egal. Melanie Joy bezeichnete dieses widersprüchliche Verhältnis des Menschen gegenüber Tieren als Karnismus.
 
Im allgemeinen stimmt das wohl. Zumal die Produktionsweise mit seinen Schlachtfabriken und Megastellen auf dem Land ja kaum greifbar bleibt. Mensch findet im Supermarkt zumeist klinisch rosa anmutendes Fleisch in der transparenten Plastikpackung oder durch Weiterverarbeitung verfremdete Produkte wie "Chicken Nuggets" vor. Oder auf der Packung ist zur Verschleierung der Produktionsbedingungen ein Bauernhofidyll zu sehen. Gegenteilig ist dann häufig die Bio-Strateige. Am deutlichsten wird das beim Ansatz des "Fleisches mit Gesicht", bei dem mit z.B. Fotos auf eine Glücklichkeit der Tiere hingewiesen werden soll, was Konsument*innen absurderweise davon überzeugen soll, ein glückliches Tier töten zu lassen. Naja, ergänzend würde ich hinzufügen, dass Konsument*innen Tierleid nicht nur beim Fleischkauf verdrängen sondern bei jeglicher Art der Tierproduktion. Für Eier und Milch werden eben auch Tiere getötet.
 
Das ist aber quatsch. Wenn man das Huhn oder die Kuh tötet gibt es weder Eier noch Milch.
Gemeint ist damit, dass mit Ei- und Milchproduktion das Töten von Tieren einhergeht. Nur die weiblichen Tiere produzieren Milch bzw. Eier. Allerdings sind 50 % der Nachkommen männlich und so nicht für Ei-/Milchproduktion zu gebrauchen. Männnliche Küken werden aktuell nach dem Schlüpfen getötet, männliche Kälber nach äußerst kurzer Mast. Desweiteren sinkt der Milch- und Eiertrag mit dem Älterwerden und die Tiere bekommen Gesundheitsprobleme aufgrund der Züchtung hin zur Ertragsmaximierung. Entsprechend werden auch die Hühner und Kühe recht früh getötet. Selbst wenn mensch als Vegetarier*in also nur Eier und Milch konsumieren wollte und kein Fleisch, trägt mensch so auch Ei- und Milchkonsum zur Tötung von Tieren bei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Appelieren hilft hier gar nix mehr.

Weltbevoelkerung: In 45 Jahren schrumpft die Menschheit - DER SPIEGEL

Wenn jetzt nicht radikale Entscheidungen getroffen werden,
ist Ruhe im Karton.
Die Zeit rennt uns davon.:ugly:

Also die Bevölkerung in Europa, West-Europa, schrumpft schon länger.
Importware hält die Zahlen dann oben.


Gerade für Milch gibts es mittlerweile so viele Ersatzprodukte.
Zur Not einfach selber machen.

Kannst ja vorbeikommen und Melken. :P:devil::ugly::lol:

Milch und Käse sind schwer bis gar nicht zu ersetzen.
Gerade Soja hat so seine Probleme.
 
Gemeint ist damit, dass mit Ei- und Milchproduktion das Töten von Tieren einhergeht. Nur die weiblichen Tiere produzieren Milch bzw. Eier. Allerdings sind 50 % der Nachkommen männlich und so nicht für Ei-/Milchproduktion zu gebrauchen. Männnliche Küken werden aktuell nach dem Schlüpfen getötet, männliche Kälber nach äußerst kurzer Mast. Desweiteren sinkt der Milch- und Eiertrag mit dem Älterwerden und die Tiere bekommen Gesundheitsprobleme aufgrund der Züchtung hin zur Ertragsmaximierung. Entsprechend werden auch die Hühner und Kühe recht früh getötet. Selbst wenn mensch als Vegetarier*in also nur Eier und Milch konsumieren wollte und kein Fleisch, so auch Ei- und Milchkonsum zur Tötung von Tieren bei.

Was aber nicht zwingend ist. Wir hatten bei den letzten Eiern die die Hühner ausbrühten durften auch 2/2 bzw. 2/3 mit Hähnen dabei. Die leben alle noch.
 
Bein Hühnern kommt das Schreddern hinzu, das ist nicht zu unterschätzen.
Bei Kühen teurer, aber gezielte Befruchtung hätte Vorteile.

Passiert, mWn. nicht.
 
Bein Hühnern kommt das Schreddern hinzu, das ist nicht zu unterschätzen.
Bei Kühen teurer, aber gezielte Befruchtung hätte Vorteile.

Soll ja so kommen. Die Eier werden aussortiert. Wenn männliche Küken im Ei sind, wird es vernichtet, es werden also dann keine männlichen Küken geboren.
Und der Vorschlag kam ja von der Union, die ja laut ihrer christlichen Grundlage auch das ungeborene Leben schützen will. ;)
 
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