G
Gast1748380205
Guest
Die Diskussion zeigt vor allem eines, es helfen nur Verbote.
Ja, es gibt auch vegane Frikadellen und Steaks. Danke, ist nett von Dir, aber das habe ich nicht gemeint.Es gibt von Bergkäse-, über Mozarella-, Parmesan- bis Streichkäse-mäßigem ... von No Mu Käs, Wilmersburger, Happy Cheese/Cashew, Bedda, Simply V ...

Was genau möchtest Du denn verbieten?Die Diskussion zeigt vor allem eines, es helfen nur Verbote.
Wobei Du private Kleintierhaltung bei reduziertem Konsum beschreibst im Gegensatz zur vorherrschenden Realität, die ich beschrieb - korrekt? Das heißt, ihr tötet niemals? Hinzu kommt: Wie lange leben die Hähne und Hühner denn? Wie sieht die Gesundheit im Kontext der angezüchteten Produktionsfähigkeit und der Platz/Raum im Vergleich zum verwandten, freilebenden Huhn aus? ...Was aber nicht zwingend ist. Wir hatten bei den letzten Eiern die die Hühner ausbrühten durften auch 2/2 bzw. 2/3 mit Hähnen dabei. Die leben alle noch.
Hinzu kommt: Wie lange leben die Hähne und Hühner denn?
Männnliche Küken werden aktuell nach dem Schlüpfen getötet, männliche Kälber nach äußerst kurzer Mast.
Was genau möchtest Du denn verbieten?
Die Frage um das Verbieten erscheint bereits tendenziös. Der wirtschaftliche Rahmen, ist vorgegeben, erschaffen, auch wenn durch "marktmächtige" Akteure und entlang kapitalistischer Strukturen. Es gibt also bereits Regeln. Regeln, die etwas erlauben, einschränken, verbieten. Mord (an Menschen) steht bspw. unter Strafe. Es gibt auch bspw. eine Mittags- oder Nachtruhe, also eine Einschränkung der Verursachung von Lautstärke zu bestimmten Tageszeiten. Das Töten von Tieren steht bisher nicht unter Strafe. Offenbar sind Verbote an sich also nicht das Problem. Es geht vielmehr um das Thema bzw. um die moralische Begründung von Regelvorschlägen. Ist das Töten von Tieren für den Gaumenschmaus bspw. ein "vernünftiger Grund", als das er aktuell anhand des Tierschutzgesetzes eingeordnet wird oder sollte anerkannt werden, dass Tiere Schmerzen empfinden, ein Interesse an Leben haben und folglich nicht getötet und gequält werden dürfen?Doch, das ist die Frage.
Also, was willst du verbieten?
Deswegen muß weiterhin ständig informiert, appelliert und Mißstände aufgedeckt werden. Damit mehr Menschen dafür sensibilisiert werden können.Man muss es einfach sagen wie es ist: die meisten Menschen in Deutschland sind einfach komplett unfähig große Zusammenhänge zu sehen, oder gehören zu dem Teil der Bevölkerung dessen Lebensqualität so eingeschränkt ist, dass Fragestellungen wie hier einfach nicht interessieren.
Doch, das ist die Frage.
Also, was willst du verbieten?
Informieren? Ok, einen Eindruck über die Missstände kann mensch hier bekommen:Deswegen muß weiterhin ständig informiert, appelliert und Mißstände aufgedeckt werden. Damit mehr Menschen dafür sensibilisiert werden können.
Das ist die Crux an der Geschichte. Besonders in Holland fliegen immer wieder Biobetriebe auf, die den Freilaufzugang mit einem unter Strom stehenden Draht absperren. Dort dürfen die Hennen nur raus, wenn sich die Biokontrolle angemeldet hat.^^
Es gibt keine Mittagsruhe, das ist nur vereinzelt.
Nur halten sich da trotzdem mehr Leute dran.
Davon ab, das Fleisch ist viel zu billig.
Wenn 1kg Schweinefleisch anstatt 1,60€ mal 5-6€ kosten würde und die Leute im Supermarkt für ihr Schnitzel anstatt 3€ 10€ bezahlen müssten, würde der Fleischkonsum automatisch runter gehen.
Wobei ich auf Tierprodukte wie Fleisch nicht verzichten möchte. Auch trinke ich gerne Milch und esse gerne Käse. Eier mag ich auch.Würden Kinder von klein auf weniger in karnistische Widersprüche verwickelt bspw. statt Zoos und Bauernhöfe Lebenshöfe besuchen, mit dem Älterwerden über Tierproduktion aufgeklärt, keine Tierprodukte serviert bekommen, würden sie eher ihr intuitives, tierfreundliches Verhalten gegenüber Tieren konsequenter entwickeln können ...
Auch wenn Tiere zum Großteil in Zoos nicht artgerecht gehalten werden können, sind diese notwending um Arten vor dem Aussterben zu schützen.