Appellieren an den Endverbraucher der falsche Weg ?

ich war zu faul zum googlen ^^

asso , Rohmilch hat nur 3,5% Fett ... dachte mehr .....
Vielleicht aber auch nur deswegen weil das jetzt Hochleistungskühe sind die bis zu 20Liter pro Tage liefern .
Aber normal mit 5-7Litern am Tag hat frische Kuhmilch glaube mehr Fett als nur 3,5%

Dann vergesst was ich geschrieben hab , aber trotzdem sind die 37cent für den Bauern zu wenig !

@pedi " sind 3,5% nicht 3,5 gramm pro liter? "

Erbsenzähler xD und wer sagt eigentlich was von 3,5 Gramm pro Liter !? ;)
ich war eben milch holen, und hab mich dem landwirt unterhalten.
seine rohmilch hat, je nach jahreszeit, 4,00- 4,80 % fett, und bekommt 37 cent pro liter. abgeholt wird sie von der käserei champignon.
Hofmeister-Champignon – Wikipedia
die gramm sind von mir.;)
 
Und was sagt der Bauer wenn das keine Hochleistungskuh ist die 20Liter pro Tag liefert sondern nur 5-7 Liter pro Tag wie eine glückliche normale Kuh wie vor 80 Jahren ?

Ist bzw wäre der Fettgehalt dann noch höher ? Kannste den beim nächsten mal fragen, und der soll seinen Opa fragen , aber glaube die haben das damals nicht gemessen ... es war einfach nur gute Milch von glücklichen Kühen .

würde mich aber trotzdem interressieren ;)
 
Ich lebe in der Zivilisation, ich habe keinen Acker mit zugehörigem Bauern vor der Haustür. :schief:

Wie gesagt bequemlichkeit. Dann schnappt man sich das Rad, den Bus... was auch immer. Und fährt mal 10-20 km da hin wo es das gibt. Wenn ich nach der Arbeit nicht vorbeikomme muss ich auch ne Stunde mit dem Rad Fahren.:ka:
Aber muss man ja nicht. Auch Supermärkte bieten Reginonales (also wirklich regionales, nicht dies wischi waschi) ist ja alles je nach persöhnlicher Fasson.
Und ob in einer Stadt zu leben wirklich die definition von Zivilisation ist, da bin ich mir nicht sicher. Ich sehe nur Äcker und ein Paar verstreute Häuser. Weiß aber das Diese Äcker die gestapelten Menschen in großen Städten ernähren. Aber naja das ist denke ich ein ganz anderes Themea! :ugly:;)
 
Ich meine wir diskutieren das ja hier sehr gut und nicht ohne Grund und wägen alle Beiträge bzw Vorschläge sehr gut ab .

Warum machen das unsere Agrar/Umweltminister nicht ? Lesen die solche threads nicht oder dürfen die das nicht ?

Wir sind ja nicht blöd ! , sieht man ja an den Beiträgen . bis auf shorty ^^

Kann denn niemand mal den Agra/Umweltminister mal den Wink link hier zukommen lassen Appellieren an den Endverbraucher der falsche Weg ? ?

Ich würde mir echt wünschen das die sich das auch mal durchlesen . Und damit meine ich nicht den Pressesprecher von denen !

Was nützt uns das ganze " Informationszeitalter " wenn all die ganzen wichtigen Sachen ignoriert bzw überlesen werden ? Und nur Hass verbreitet wird
 
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es müssen nicht zigtausend( ist übrigens absolut übertrieben) hinaus aufs land.

Nö, dass ist nicht übertrieben. Das ist der stinknormale Einzugsbereich eines kleinen Lebensmittelhandels: >500 Kunden/Tag. Bei zwei Einkäufen die Woche also ein Einzugsbereich von 1000 Leuten. Große Innerstädtische Läden kommen locker auf 10000. Wenn die nicht mehr in besagtem Supermarkt, sondern stattdessen in Hofläden einkaufen, bleiben selbst bei der Organisation von Einkaufsgruppen mit 4-5 Mitgliedern 1000de Fahrten aufs Land jede Woche.

wie ich geschrieben haben, werden meistens die lebensmittel an einer ablagestelle hinterlegt, wo man sie abholen kann.

Und wie sieht eine "Ablagestelle" für die Lebensmittel von 10000 Leuten mitten in der Stadt aus? Wie ein großer Müllberg oder wie ein Supermarkt?

es müssen übrigens nicht nur hofläden sauber gehalten werden, sondern JEDER laden.

Mit dem Unterschied, dass ein Supermarkt die Ware von 100ten Höfen verkauft, die somit nicht jeder einen eigenen Laden unterhalten müssen.

fussgängige supermärkte-lachhaft, schau dir die parkplätze an. du bist dann einer der seltenen spezies, der seinen wocheneinkauf zu fuss nach hause trägt

Jo, mach ich, wenn ich keine Getränkenkästen hole. Und 50% der Supermärkte, die ich auf diese Art besuche, haben genau 0 Parkplätze. Aber auch bei den anderen verlässt ein erheblicher Teil der Kundschaft den Laden mit Beuteln oder trägt die Sachen zum Fahrrad. Was nützt einem der Parkplatz am Supermarkt, wenn man nur 1000 m entfernt wohnt, aber Probleme hat, im Umkreis von 500 m um die eigene Wohnung einen Parkplatz zu bekommen? Da kann man auch gleich tragen. Bzw. in aller Regel wird man die Sachen einfach auf dem Weg von der Arbeit mitnehmen.


zum thema milch:
warum soll ich hier im allgäu milch beim discounter aus NRW, meckpomm, sachsen-anhalt kaufen? aldi und co 70 cent pro liter, bauer 80 cent. istaber frische rohmilch, keine weisse plörre.

Schön, wenn du mitten im Erzeugergebiet wohnst. Wieviele Einwohner hat der Allgäu noch mal? Wenn ich die Fläche der beteiligten Kreise zusammenzähle, sollten es 1,2 Millionen für den deutschen Teil sein, damit er durchschnittliche besiedelt wäre. Wie? Es sind gerade mal 66000? Und wenn man die (Kreis-)Städten (kreisfreie allgemein nicht mitgezählt!) mit im Schnitt über 20000 Einwohnern abzieht sogar nur 400000? Na da stell dir mal vor, was aus deinem Bauernidyll wird, auf einmal dreimal so viel Leute angefahren können, wie bislang überhaupt in der Gegend wohnen.

das ist industustriemilch. die wird mit LKWs eingesammelt, zig kilometerweit zur molkerei gebracht, mit riesigem energieaufwand entrahmt, pasteurisiert, homogenisiert, ultrahoch erhitzt, in kunststofftterapacks abgefüllt, mit LKWs von da oben hier ins allgäu gekarrt.die tetrapacks landen im müll. du kannst gerne die längerhaltbarplörre trinken, ist halt keine milch mehr. hier bei "meinem" bauer wird gemolken, in den verkaufstank gepumpt. keine energieverschwendung für transport, und die vergewaltigung der milch.

Keine Sorge, ich mache einen großen Bogen um länger haltbar (geschweige denn die von dir beschriebene H-Milch, die typischerweise von Leuten gekauft wird, die nur geringe Mengen verbrauchen) und was gerade im Kühlschrank liegt, kommt aus 100 km Entfernung. (kann auch mal mehr sein. Leider gibt es lokal wenig Anbieter für nicht-längerhaltbar + keine Gentechnik/Bio + Pfandflasche)
Und um die zu bekommen habe ich genau 0 m mit KFZ zurücklegen müssen. Wieviel Benzin verfährst du für deine Portion Milch?

ist daher absolut kein argument.
...ist also auch kein argument, bioläden ausgenommen.
-selten so gelacht.

Wenn du nicht diskutieren möchtest, was suchst du dann in einem Diskussionsforum?


Früher hat eine Milchkuh 10 Jahre lang Milch gegeben.
Heute ist eine Milchkuh nach 5 Jahren verschlissen -- kranke Welt.

Relativ. Die Turbokühe sind nach 5 Jahren auch noch nicht komplett tot. Aber sie liefern halt nur noch normale Mengen und wenn man damit zufrieden wäre, hätte man sie gar nicht erst gezüchtet => sind überflüssig. Das läuft in der modernen Landwirtschaft aber über all so. Guck dir die Schweinezüchter an, die jetzt akute Platzprobleme haben, weil Tönnies zu hat: Die Menge an Lebensmitteln, die wir produzieren, ist ohne knallharte Produktmaximierung nicht zu erzielen. Und auch wenn davon ein nicht unerheblicher Teil in den Export, Müll oder Völlerei geht - mit Bauernhofidyll würden wir nicht einmal die Hälfte des tatsächlichen Bedarfes schaffen.
 
ich fahre mit dem mofa, braucht auf 100 km etwa 3 liter. sind hin und zurück knapp 4 km. ich nehm allerdings auch immer eier mit.
es heisst "das" allgäu, und das ist ausschliesslich in deutschland, und hat etwa 800.000 einwohner.
es gibt mehr milchtankstellen als die, die ich nutze, also kommt nicht das gesamte allgäu.
dass die ablagestellen nicht für alle kunden gedacht sind, nehm ich an, sollte auch dir klar sein.
ein supermarkt ohne parkplatz, wirds wohl nirgens geben, ich hab zumindest noch nie einen gesehen.
die supermärkte sind oft genug auf der sogenannten grünen wiese, also meist am ortsrand, und sind nur ausnahmsweise zu fuss erreichbar.
bezüglich der reinigung schenken sich beide nichts.
ich kenne keinen hofladen, der die grösse und die menge an technik eines supermarktes/discounters hat.
 
Ich glaube du warst noch nie in einer Großstadt. Und nein, Kempten ist keine Großstadt. Meine Heimatstadt hat mehr Einwohner und wird dabei in NRW als Kleinstadt wahrgenommen.
 
doch, in münchen, düsseldorf und köln. hat mir gereicht, möchte da nicht mal tot überm zaun hängen.
ich wohne nicht in kempten, sondern in der nähe von memmingen.
 
Ich sehe auch nicht, wie irgendjemanden geholfen wäre, wenn jeder erstmal zig Kilometer aufs Land fahren muss, nur um dort einzukaufen.
Es gibt auch Foodcoops, SoLaWis (Solidarische Landwirtschaft - Konsument*innen, die einen kleinen Betriebsanteil kaufen und regelmäßige Beiträge zahlen und dafür Ernteanteile erhalten - quasi genossenschaftlicher Zusammenschluss aus Produzent*innen und Konsument*innen) mit Abholstationen vor Ort oder regionale Gemüsekisten die nach Hause geliefert werden.
... es war einfach nur gute Milch von glücklichen Kühen .
Mit so einer Anschauung lügt mensch sich doch in die eigene Tasche. Den ausgebeuteten Tieren wird mensch damit nicht gerecht. Denn diese haben ein Interesse an Leben, sind sozial und können u.a. Schmerzen und Angst empfinden. All das wird den Tieren aber spätestens durch Elektrobad/CO2-"Betäubung"/Bolzenschuss und ausbluten genommen. Tiere sind nicht glücklich, dass/wenn sie getötet werden - egal, ob früher, heute auf dem Biohof oder in der Massentierhaltung.
Warum machen das unsere Agrar/Umweltminister nicht ? Lesen die solche threads nicht oder dürfen die das nicht ?
Naja, zum einen sind die Abgeordneten nicht gegenüber ihren Wähler*innen verpflichtet zum anderen richten sich die Möglichkeiten der Einflussnahme nach Macht. Letztere ist umso größer, je mehr Kapital dahinter steht. Jene also mit Kapitalinteressen, womöglich noch organisiert in Verbänden o.ä. können also ihr Gewicht in Diskussionen und Entscheidungen geltend machen. Wobei das direkt über Medien(beteiligungen) und Kontakten oder etwas diskreter über Lobbyismus funktioniert. Zu gute kommt dieser Einflussnahme, dass sie hierzu die Grundausrichtung des Systems (Profitmaximierung) und Abhängigkeiten (Arbeitsplätze) für sich gut nutzen können.
 
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man kann aber auch alles zerreden und zerpflücken. leider bleibt dabei das denken auf der strecke.
dass sich FB gruppen nur dann zusammen tun, wenn sie aus dem gleichen ort, bzw. in der nähe, wohnen sollte eigentlich klar sein.
es wird kein normaler mensch von kempten nach memmingen fahren um einen liter milch, 10 eier und einen radi zu kaufen. denkt doch einfach nach, bevor ihr die tastatur malträtiert.
ich kenne genügend leute, die sich zusammen tun, um im hofladen einzukaufen.
einmal fährt A, einmal B, das nächste mal C usw. es wird jeweils für die anderen mit eingekauft. es kaufen z.b. 15 leute oder familien im hofladen ein, es fährt aber nur ein auto. also hinken die beispiele hier mit dem massenverkehr zum hofladen. natürlich gibts wie überall auch individualverkehr, wie beim normalen einkaufen auch. allerdings sind hofladen käufer bewusster beim einkaufen, als der normale aldi und co kunde. da fährt keiner zu aldi und co um 5 industriesemmel zu kaufen, weil die 35 cent kosten, die gehen zum handwerksbäcker im ort, wo das stück 35 cent kostet.
der vergleich supermarkt-hofladen hinkt nicht nur, der hat keine beine. in einem hofladen bekommst ausschliesslich hochwertige, regionale lebensmittel, sonst nichts. die hofläden haben auch nicht von 8.00-22.00 geöffnet.
wir kaufen auch im supermarkt ein, logisch kaffee, tee usw. gibts nicht regional, ebenso sehr viele andere artikel. ich habe auch kein schlechtes gewissen gemüse im supermarkt zu kaufen, wenns das vor ort nicht gibt, z.b. grünkohl ( ja, der wird auch im allgäu gegessen). wenn ich allerdings produkte hier beim landwirt, holaden bekomme, kaufe ich die. sind nicht verpackt, tagesfrisch und ich weiss wos herkommt. ist wie mit fleisch und wurst auch. hloen wir beim metzger 100 meter die strasse runter. an der kasse ist ein schild. unser fleisch kommt vom bauer xaver hinterhuber aus engetsried z.b. dass das teurer ist, als bei aldi und co ist, ist klar. ich brauch nicht jeden tag fleisch. bin mit dampfnudeln, kässchpätzle, nudeln mit nussbutter o.ä. genauso zufrieden.
@Endangered Spezies
solidarische landwirtschaft, genau das meine ich.
 
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Pscht, eigentlich wollte ich es nicht verraten und das Ganze noch komplizierter machen, will nun aber doch den Wochenmarkt als weitere Alternative nennen. Sorry! ;)
 
Der ist tatsächlich noch praktikabler, hat aber nicht zwingend bessere Qualität/Produktionsbedingungen als Supermärkte, da ettliche Händler im gleichen Großmarkt einkaufen. Nur Öffnungszeiten und Preise sind garantiert schlechter als in permanenten Filialen und die Verkaufsstände müssen mehrfach die Woche durch die Gegend gekarrt werden, was die Ökobilanz gegenüber stationären Einrichtungen garantiert ungemein verbessert...
(Nichts desto trotz sind Wochenmärkte manchmal ganz nett, wenn Marken bekommt, die es sonst nicht gibt. Ich habe jahrelang meine bevorzugte Ketchup-Marke darüber bekommen. Das heißt ich habe auf einem Frankfurter Wochenmarkt Ketchup aus Brandenburg gekauft, um ihn mit nach Kiel zu nehmen. Es lebe die Nachhaltigkeit :ugly:)


doch, in münchen, düsseldorf und köln. hat mir gereicht, möchte da nicht mal tot überm zaun hängen.

Solltest du das nächste mal in eine Stadt kommen, kannst du ja mal im Orstkern nach Supermärkten gucken. Mit z.B. "Rewe City" gibt es eine ganze Linie, die an Orten quasi oder ganz ohne Parkmöglichkeiten hochgezogen werden (Edeka hat laut Wiki drei vergleichbare Linien, je nach Region, aber nicht hier). Tegut kenne ich ebenfalls nur mit minimalen Parkmöglichkeiten. "Auf der grünen Wiese" stehen Supermärkte eigentlich nur auf dem Land, weil es da halt keine Stadt gibt. Städtische Rewe/Edeka/..., also die Läden bei der >50% einkaufen, haben zwar Parkplätze, liegen aber im Stadgebiet verteilt, sodass viele Leute sie ohne PKW besuchen bzw. den nur nehmen, wenn viel zu transportieren ist. Eigentlich bauen nur Real und Metrogruppe systematisch vor der Stadt, vielleicht noch Famila. Selbst die Discounter kenne schwerpunktmäßig innerhalb der Stadt, wenn auch oft mit großen Parkflächen.

Bei deiner Erkundungstour in die Stadt könntest du bei der Gelegenheit auch gleich mal zählen, wie viele Leute so einen Laden in den Hauptstoßzeiten (17-19:00) binnen 5-10-15 Minuten besuchen und wie wenig Angestellte reichen, um diesen Ansturm zu bewältigen. Und dann kannst du das mal gegen deine Hofladen aufrechnen.


die hofläden haben auch nicht von 8.00-22.00 geöffnet.

Gread. Das heißt ich kann da also nur einkaufen, wenn ich mir extra einen Tag frei nehme, weil ich es sonst nach der Arbeit nicht mehr schaffe? Klingt nach einem überzeugenden Konzept.

wir kaufen auch im supermarkt ein, logisch kaffee, tee usw. gibts nicht regional, ebenso sehr viele andere artikel. ich habe auch kein schlechtes gewissen gemüse im supermarkt zu kaufen, wenns das vor ort nicht gibt, z.b. grünkohl ( ja, der wird auch im allgäu gegessen). wenn ich allerdings produkte hier beim landwirt, holaden bekomme, kaufe ich die.

Moment: Du kaufst also weiterhin Produkte, die sich nur ein paar Tage halten, in Supermärkten ein, fährst also regelmäßig dahin, und dann fährst du auch noch ZUSÄTZLICH zum Hofladen? Und siehst das in deinen Wunschvorstellungen auch noch für jeden anderen vor? Und denkst ernsthaft, dass das resourcenschonender wäre, als wenn der Bauer einmal seine Produkte in den Supermarkt schafft/schaffen lässt, wo sie dann jeder bei seiner ohne stattfindenen Einkaufstour einfach mitnehmen kann??

hloen wir beim metzger 100 meter die strasse runter.

Hach, Dorfromantik.
Bei mir ist der nächste noch überlebende Fleischer 1 km weit weg, hat aber dummerweise nur auf, während ich arbeite. Genauso wie jeder andere im Umkreis von 10 km, für die ich spontan Angaben online finden konnte (darüber hinaus habe ich nicht gesucht) bis auf eine. Und die ist als Shop-in-Shop in einem Rewe eingebunden und gehört zu einem GmbH mit mehreren derartigen Filialen, Catering, etc..
 
@ruywen_macaran,
der landwirt ist nicht im supermarkt vertreten, ist ein kleinbauer, dem ich das milch- und eiergeld sehr vergönne.
auch wenn hofläden begrenzte öffnungszeiten haben, sind sie gut besucht. da steht kein konzern, sondern die familie dahinter, aber das weisst du ja nicht. du schliesst einfachheitshalber von dir auf alle, tja, kann man auch, wenn auch absolut sinn befreit. das gleiche gilt für den dorfmetzger. und ja, das ist möglicherweise dorfromatik, was nun ganz gewiss nichts schlechtes ist-im gegenteil. so etwas macht das leben lebenswert. ebenso das einkaufen im hofladen, wie kommst du die absurde idee das mit einem supermarkt/discounter zu vergleichen? die hofladenverkäufer wissen, was sie verkaufen, wo die produkte herkommen. frage das mal bei aldi und co nach......masse ist nicht gleich klasse.
wenn du in einer millionenstadt wohnst und lebst ist das deine sache, und hat auch vorteile, aber lange noch kein grund, meine ansichten und lebensgewohnheiten so hinzudrehen, wie es dir ins konzept passt und madig zu machen.
während du z.b Rammstein oder AC-DC live erleben kannst, muss ich mich mit völkerball und barock zufrieden geben, das tue ich auch.
in den supermarkt muss ich sowieso, habe ich aber schon ausgeführt warum, hast wohl überlesen.
jeder wohnt und lebt da wo es für ihn am besten passt.
du in einer millionenmetropole und bist zufrieden, ich einem 2200 einwohnerdorf und bin auch zufrieden.
 
Keiner möchte dir wiedersprechen wenn du sagst dass die Milch besser schmeckt oder du es dem entsprechenden Bauern gönnst mehr zu verdienen.
Aber ökologisch ist es deswegen noch lange nicht. Es ist zusätzlicher Individualverkehr zu dem Weg in den Supermarkt (was kein Aldi sein muss, bei Edeka, Tegut oder gar vollkommen selbstständigen Märkten weiß man z.T. durchaus was man da von wo verkauft).
Wenn "dein" Kleinbauern seine Ware einmalig in/auf den Markt in der Stadt bringt und die Kunden dort dann mit kürzerem Weg kaufen ist der Energieaufwand geringer.
 
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