Appellieren an den Endverbraucher der falsche Weg ?

Man hat sich an Fleisch gewöhnt. Aber jeder kann seinen Teil zum allgemeinen Tierwohl beitragen indem er weniger Fleisch isst.

Der Mensch hat in der Geschichte der Menschheit schon immer Fleisch gegessen und als er die Tiere domestiziert hat, hat er auch Milch, Eier und entsprechende Produkte verzehrt.
Daran ist meiner Meinung nach auch nichts verwerflich.
Es gab schließlich in der Geschichte der Menschheit keine Phase, in der sich die Menschen ausschließlich vegetarisch oder vegan ernährt haben.
Das große Problem heute ist halt die Massentierhaltung und die daraus resultierenden Probleme.
Davon muss man wieder wegkommen und Fleisch wieder zu dem machen, was es ist -- ein besonderes Produkt, das selten und damit auch teuer ist.
Meine Großeltern konnten früher nicht jeden Tag Fleisch essen. Da gab es sonntags den berühmten Braten und in der Woche hat man Kartoffeln und Gemüse gegessen.
Die Gesellschaft muss "erzogen" werden. Sie muss umdenken und das geht nur, indem wir unseren Kindern erklären, dass unsere Lebensweise für den Arsch ist und sie nicht die gleichen Fehler begehen sollen.
 
Wozu? Ernsthaft. Die natürlichen Lebensräume werden zunehmend vernichtet und ob Raubtier oder Pflanzenfresser, die Tiere in Gefangenschaft können ihre Rolle im Ökosystem doch gar nicht erfüllen. Es dient nur unserer Unterhaltung wenn Tiere dort ihr Leben vor sich hin vegetieren.

Es wird mal Zeit das einige aus Ihrer Traumwelt erwachen und die Umwelt wahrnehmen, die Echte, nicht irgend eine nachgebaute Tropenwelt mit bunten Insekten und Streichelzoo.
Und was ist wenn die Lebensräume nicht vor der Zerstörung gerettet werden können?

Das Eis, besonders am Nordpol schmilzt immer mehr und schneller. Ich glaube nicht das wir das aufhalten können.
Und dann gibt es z.B. für den Eisbären nur noch eine Chance zur Rettung seiner Art: Zoos!

Der Mensch hat in der Geschichte der Menschheit schon immer Fleisch gegessen und als er die Tiere domestiziert hat, hat er auch Milch, Eier und entsprechende Produkte verzehrt.
Daran ist meiner Meinung nach auch nichts verwerflich.
Es gab schließlich in der Geschichte der Menschheit keine Phase, in der sich die Menschen ausschließlich vegetarisch oder vegan ernährt haben.
Das große Problem heute ist halt die Massentierhaltung und die daraus resultierenden Probleme.
Davon muss man wieder wegkommen und Fleisch wieder zu dem machen, was es ist -- ein besonderes Produkt, das selten und damit auch teuer ist.
Meine Großeltern konnten früher nicht jeden Tag Fleisch essen. Da gab es sonntags den berühmten Braten und in der Woche hat man Kartoffeln und Gemüse gegessen.
Die Gesellschaft muss "erzogen" werden. Sie muss umdenken und das geht nur, indem wir unseren Kindern erklären, dass unsere Lebensweise für den Arsch ist und sie nicht die gleichen Fehler begehen sollen.
Was anderes sage ich ja nicht. Ist auch meine Meinung.;)
 
Ich rede nicht davon was das Kilo bei Rewe und Co kostet.
Aktueller Schweine Preis vom 16.07.2020 | Markt agrarheute.com
Ich hab kein Problem damit für ordentliches Schweinefleisch 50€/kg zu bezahlen, gibt es eh höchstens einmal die Woche.

Hatten wir schonmal. Musste man ne Mauer, Wachtürme, Schützen, Mienen, Stacheldraht, Niemandsland ... drum bauen das die Leute bleiben.

Dazu kommt die Globalisierung! Kein Fan davon.
In diesem Fall setzt sie deiner Idee die Pistole ins Genick.
Fleisch aus DE zu teuer?
Importware richtet es.

Außer du fängst mit Strafzöllen an, was auch schwierig bis nicht durchzusetzen ist.


Und 50€ das Kilo generisches Fleisch? Damit tötest du alle Industrie dahinter, wie Wurst und Co.
Von der Gastronomie ganz zu schweigen. NUr noch die Reichen können dann Fleisch essen.
Dann kommt bei solchen Preissteigerungen hinzu das die Grenzbewohner anfangen die Grenzläden zu plündern. Was umwelttechnisch super wäre...
Quasi einmarschieren.... Hat Polen nicht günstiges Fleisch............................

Wir haben techn. viel erreicht. Die Folgen ignoriert oder verkannt.
Antibiotika im Boden durch Tierhaltung stellt sich jetzt als Katastrophe dar, weil im Boden, zwar sehr langsam, aber beständig, Bakterien Resistenzen austauschen.
 
Und was ist wenn die Lebensräume nicht vor der Zerstörung gerettet werden können?
Dasselbe was Uns mit unserem Planeten blüht, oder glaubt jemand Pandas und Eisbären zu erhalten würde daran etwas ändern?
Das Eis, besonders am Nordpol schmilzt immer mehr und schneller. Ich glaube nicht das wir das aufhalten können.
Und dann gibt es z.B. für den Eisbären nur noch eine Chance zur Rettung seiner Art: Zoos!

Was hat das mit Rettung zu tun? Das ist eine Traumwelt und erfüllt keinen Zweck außer der zur Schaustellung. Man kann Tiere mit Revieren von mehreren Km² nicht in Gehege mit Zäunen und Glasscheiben stecken und von Erhaltung einer Art sprechen. Macht man sowas mit Menschen wird sowas allgemein als Bestrafung empfunden, geht einher mit dem Verlust sozialer Kontakte und kann Menschen zermürben und kaputtmachen. Umgangssprachlich würde man das bei Menschen als Gefängnis bezeichnen.
Klingt aber blöd, wenn man Sonntagmittag mit seinen Kindern eine Runde durchs Tiergefängnis dreht.

Mit dieser Scheinwelt von Zoo vermittelt man mMn. ein falsches Bild, denn dort wird gezeigt, dass alles ja irgendwie erhalten werden könnte, gleichzeitig werden am anderen Ende der Welt gerade wieder Regenwälder brandgerodet und die Tiere dort verbrennen bei lebendigem Leibe, damit wir nachher nicht zu viel fürs Palmfett zahlen. Sonst kostet die Kugel Eis nachher im Zoo 10 Cent mehr.

Es wäre schon ein erster Schritt in die richtige Richtung die Zerstörung unserer Umwelt "wahrzunehmen" wenn in unseren Zoos immer mehr Gehege leer blieben und man schlussendlich davon ablässt.
 
Also wäre Deine Nachricht dann, lasst es passieren, kann man sowieso nicht ändern. Im Gegensatz dazu zeigt der Bartgeier z.B., dass sich Bedingungen ändern können und dann eine Auswilderung wieder möglich ist.
 
Also wäre Deine Nachricht dann, lasst es passieren, kann man sowieso nicht ändern.

Diese Tiere leben nicht in Zoo's, die vegetieren. Der Wert für die Natur, Umwelt oder das Ökosystem geht gegen 0 und erzeugt letztlich noch mehr Energieverbrauch, was letztlich zu einer noch schnelleren Zerstörung der Lebensräume beitragen wird.

Ob man etwas ändern könnte oder nicht, spielt hier nicht mit rein, das Vorgehen an sich erfüllt keinen Zweck, da die Zerstörung überall voranschreitet und die Tiere weder ihre Instinkte noch Sozialverhalten ausleben können. Man versucht Räume zu bieten um das ein oder andere zu simulieren. Aber eine VR-Brille ist auch keine "echte" Freundin. :)

In kurz, genau so wie wir, wird nahezu jedes andere Lebenwesen auf unserem Planeten aussterben, weil sich die Bedingungen für Leben verändert haben. Einige Organismen schaffen das vielleicht, die meisten wohl nicht. Wäre überrascht, wenn Zootiere daran etwas ändern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Eis, besonders am Nordpol schmilzt immer mehr und schneller. Ich glaube nicht das wir das aufhalten können.
Und dann gibt es z.B. für den Eisbären nur noch eine Chance zur Rettung seiner Art: Zoos!

Der Eisbär ist ziemlich unwichtig. Wenn er ausstirbt, hat das keinerlei Folgen für irgendwas.
Will der Eisbär nicht aussterben, wird er sich anpassen müssen. Das macht er heute schon, indem er nach Süden wandert und sich mit dem Braunbären paart.
 
Der Eisbär ist ziemlich unwichtig. Wenn er ausstirbt, hat das keinerlei Folgen für irgendwas.
Wir sind eigentlich auch ziemlich unwichtig... würden wir aussterben hätte das auch keine Folgen für die Natur, wahrscheinlich sogar das Gegenteil und es würde ihr besser gehen.
Merkst du was? Wenn man so argumentiert?
Es geht nicht um wichtig oder unwichtig. Oberstes Ziel sollt es immer sein soviele Arten wie möglich zu erhalten.

Will der Eisbär nicht aussterben, wird er sich anpassen müssen. Das macht er heute schon, indem er nach Süden wandert und sich mit dem Braunbären paart.
Falls das ausreicht. Da habe ich meine Zweifel.
 
Diese Tiere leben nicht in Zoo's, die vegetieren. Der Wert für die Natur, Umwelt oder das Ökosystem geht gegen 0 und erzeugt letztlich noch mehr Energieverbrauch, was letztlich zu einer noch schnelleren Zerstörung der Lebensräume beitragen wird.

Ob man etwas ändern könnte oder nicht, spielt hier nicht mit rein, das Vorgehen an sich erfüllt keinen Zweck, da die Zerstörung überall voranschreitet und die Tiere weder ihre Instinkte noch Sozialverhalten ausleben können. Man versucht Räume zu bieten um das ein oder andere zu simulieren. Aber eine VR-Brille ist auch keine "echte" Freundin. :)

In kurz, genau so wie wir, wird nahezu jedes andere Lebenwesen auf unserem Planeten aussterben, weil sich die Bedingungen für Leben verändert haben. Einige Organismen schaffen das vielleicht, die meisten wohl nicht. Wäre überrascht, wenn Zootiere daran etwas ändern.

Also bist Du auch für die Todesstrafe bei Menschen? Weil ja Sterben besser als in Gefangenschaft leben ist? Und ich vermute mal Haustiere gehen für Dich auch gar nicht.
 
Wir sind eigentlich auch ziemlich unwichtig... würden wir aussterben hätte das auch keine Folgen für die Natur, wahrscheinlich sogar das Gegenteil und es würde ihr besser gehen.
Merkst du was? Wenn man so argumentiert?
Es geht nicht um wichtig oder unwichtig. Oberstes Ziel sollt es immer sein soviele Arten wie möglich zu erhalten.

Es gibt viele tiere, die durch den Menschen vom Aussterben bedroht sind. Über die redet nur niemand, weil sie nicht so niedlich sind wie ein Eisbär.
Für unser Überleben ist der Eisbär aber eben unwichtig. Du kannst auch ein paar Bienenarten ausrotten, aber irgendwann kommst du zu dem Punkt, wo eine Kette auseinander bricht.
Der Elefant ist so ein Beispiel. Er formt den Lebensraum und davon profitieren viele Tier und Pflanzenarten.
Stirbt der Elefant aus, hat das weitreichende Folgen.
Ich fände es auch schön, wenn der Eisbär erhalten bliebe, aber er hat eben keinerlei Einfluss auf seine Umgebung -- im gegensatz zum Elefanten.
Auch früher sind Arten ausgestorben, als es den Menschen noch gar nicht gab. Das ist nun mal Evolution.
Schlimm ist es aktuell nur deswegen, weil der Mensch durch sein Eingreifen in die Natur das Artensterben so beschleunigt, wie es in der Geschichte der Erde noch nie aufgetreten ist.
Letztendlich schadet sich der Mensch damit selbst aber derzeit überwiegt immer noch der Profit.
 
Also bist Du auch für die Todesstrafe bei Menschen? Weil ja Sterben besser als in Gefangenschaft leben ist? Und ich vermute mal Haustiere gehen für Dich auch gar nicht.

Was hat denn jetzt wieder die Todesstrafe mit aussterbenden Tieren und zerstörten Lebensräumen zu tun?

Wenn du schon Vergleiche mit Menschen möchtest, dann aber unter dem richtigen Gesichtspunkt.

Das, was da in der Umwelt passiert, würde man aus menschlicher Perspektive wohl so beschreiben. Da brechen Nachts bei dir Leute in den Garten ein, zünden dir das Haus an weil der Boden darunter so fruchtbar ist. Die Bewohner, welche es noch aus dem Haus schaffen, werden gefangen genommen und getrennt untergebracht. Familien werden zerissen und die Kinder in andere Zoo's am Ende der Welt verkauft um fleißig Nachfahren zu zeugen und die Eltern vegetieren bis zum Tod vor sich hin.

Und was hast du jetzt wieder mit Todesstrafe? :schief: Peinlich. Hauptsache die Diskussion mit schwachsinnigen Aussagen an die Wand fahren, weil einem selbst der Horizont fehlt sich zu beteiligen. Spacko. Geh deine Pfleger triggern.

Die Karte nehm ich gern.
 
Genau, weil heute in Zoos ja keine Nachzüchtungen leben, sondern ausschließlich Wildfänge. :daumen:
 
Wenns das nur wäre.
Orang Utans werden rasiert und in Bordelle gesteckt.
Unfassbar, zu was der Mensch fähig ist, wenns um Profit geht. :daumen2:
 
Gut, dass ihr mich üner Zoos aufgeklärt habt. Und ich dachte immer die kümmern sich um die Nachzucht und den Erhalt bedrohter Arten und wollen das Bewusstsein für die Erhaltung von Arten und Lebensräumen wecken, dabei sind das ja Zustände wie im Mittelalter. Brandschatzzungen, Versklavung, Vergewaltigung. Wieder was im Internet gelernt. :daumen:
 
Gut, dass ihr mich üner Zoos aufgeklärt habt. Und ich dachte immer die kümmern sich um die Nachzucht und den Erhalt bedrohter Arten und wollen das Bewusstsein für die Erhaltung von Arten und Lebensräumen wecken, dabei sind das ja Zustände wie im Mittelalter. Brandschatzzungen, Versklavung, Vergewaltigung. Wieder was im Internet gelernt. :daumen:


Realität schmeckt eben sehr bitter, also mach die Augen schnell wieder zu.

Wenn Zoo's irgendeine Wirkung aufs Bewusstsein haben sollten, hat das die letzten 40 Jahre aber irgendwie nicht so recht geklappt. Vielleicht doch kein funktionierendes Konzept, fremde Tiere in künstlichen Welten mitten in der Stadt zu präsentieren um für mehr Umweltbewusstsein zu sorgen. Bislang würde ich von 0 Erfolg sprechen.

Genau, weil heute in Zoos ja keine Nachzüchtungen leben, sondern ausschließlich Wildfänge. :daumen:
Der Knut war ja auch so eine erfolgreiche Nachzucht. War ja auch toll anzusehen, wer hatte auch vorher jemals einen sterbenden Eisbär auf Film gehabt? Daraufhin macht man einfach mit neuen Bären weiter. Wegen Bewusstsein schaffen und so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sowas finde ich cool. Meine Betreuer sagen, aber dass ich dafür nicht schlau genug bin. Ich verstehe dann nie was die meinen.
 
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