blublbu gab es seit 2007 immer weniger Hurrikans. Tja, was für ein Pech für die Nostradamen unserer Zeit.
blublbu
also seit 1979. Für die Zeit vorher fehlen schlichtweg die Daten. Also seit etwas mehr als dreißig Jahre
blublbu
Zu den Inhalten deines Beitrages sage ich mal nichts (weil sie selbst in den Populärmedien zum Erbrechen thematisiert und erklärt/wiederlegt wurden - von diversen Threads hier ganz zu schweigen), aber kommst du dir nicht schon bei deiner Argumentation ein bißchen merkwürdig vor, wenn du an einer Stelle eine Aussagen über die letzten Jahrzehnte für unzutreffend erklärst, weil sie die letzten 5 Jahre nicht zutreffen soll (soll - dem ersten
googletreffer zu Folge gehts gerade seit 2007 eher bergauf), während du an anderer Stelle Aussagen über die letzten Jahrzehnte für unbedeutend erklärst, weil sie die nicht die letzten Jahrhunderte erfassen?
Man ist es zwar gewöhnt, dass selbsternannte Skeptiker nicht in der Lage sind, relevante Zeitskalen einzuschätzen, aber für gewöhnlich fallen sie entweder in die "alles <500 Jahre ist eine erstmal zu vernachlässigende Schwankung"-
oder in die "die letzten Sommer waren (bei mir zu Hause) kalt, deswegen kann das Klima gar nicht wärmer werden"-Kategorie. Die haben zwar beide nichts mit Wissenschaft zu tun, sind aber wenigstens innerhalb ihres beschränkten Argumentationsmusters schlüssig.
Du bist der erste, der beides zeitgleich versucht, und ganz ehrlich: Das würde imho sogar unschlüssig und willkürlich wirken, wenn Fakten zu Grunde liegen würden.
AUßerdem spielt der Nordpol nicht die größte Rolle im Weltklima. Eher so wie nay sagte, die Antarktis, rein größentechnisch
Die Antarktis spielt für die Entwicklung des Weltklimas eine vorerst untergeordnete Rolle, da sie sowohl Strömungs- als auch Windtechnisch sehr gut entkoppelt ist - im Gegensatz zum Nordpol. Der spielt für das Klima zwar auch keine große Rolle, weil er nunmal ein Punkt ist (die Albedo -oder eben nicht- der gesamten Arktis ist dagegen sehr wohl von großer Bedeutung), aber er steht umgekehrt unter recht starkem Einfluss des Weltklimas, so dass sich Auswirkungen der Klimaänderung am Nordpol in Populärmedien-freundlicher Weise zeigen. (Bei "es wird im globalen Schnitt 2 °C wärmer" muss man halt immer erst erklären, was das überhaupt bedeutet - sonst gibts nur

. Ein plakatives "Die Arktis ist eisfrei und die Eisbären ertrinken" ist dagegen ein überaus eindeutiges Bild, auch wenn es eine ganze Reihe von Lebensräumen und Arten gäbe, die für ökologisch wichtiger und ökonomisch einfacher zu retten wären, als
Ursus maritimus.)
Die einen sagen so, die anderen so. Lass uns einfach warten. Wenn sich die Wissenschaft nicht einig ist,
Die Wissenschaft ist sich über die Themen, die hier angebracht werden, hochgradig einig. Oder glaubst du, es ist purer Zufall, dass Klimaskeptiker jedes mal durch Abwesenheit/Schweigen glänzen, sobald sie nach Links zu seriösen wissenschaftlichen Arbeiten gefragt werden?
An dem Punkt "wird es wärmer?" waren Wissenschaftler anfang der 90er, der Punkt "sind wir maßgeblich daran beteiligt?" war spätestens zur Jahrtausendwende abgeschlossen und mittlerweile kümmern sich auch immer weniger um "könnten wir etwas daran ändern?", weil die Menschheit (bzw. deren reicheren ~10%) offensichtlich mehrheitlich unfähig oder unwillens ist, auf einen derart massiven Eingriff in das Gleichgewicht des Planeten zu verzichten. Streiten tut man sich heute allenfalls noch darum, WIE warm es dann wirklich werden wird (+2? +4? +8?), WO weitere tipping points liegen und vor allem darum, welche konkreten Auswirkungen dies in einzelnen Teil der Welt haben wird.
Ich sage ja nicht das Art und Weise wie wir unsre Umwelt verschmutzen und mit CO2 vollgasen gut ist, sicher sollte was dagegen unternommen werden, aber bitte nicht diese Klimahysterie. Wir haben ernsthaftere Probleme hier.
Zum Beispiel, dass an einem Ort, an dem noch nie ein Mensch war, irgendwo am Grund des Pazifiks mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Müll von Menschen liegt (Plastikflachen etc.).
Praktischerweise beinhaltet die Lösung von Problem a) (nämlich deutliche Reduzierung des Ressourcenverbrauches) auch automatisch eine Lösung für Problem b) (wer recycled schmeißt weniger weg). Davon abgesehen sind die Müllmengen in den Weltmeeren zwar extrem unansehnlich und potentiell (ggf. zunehmend) gesundheitsschädlich - aber in geringem Maße, in sehr leicht kontrollierbarer Weise (wir könnten sehr kurzfristig Gegenmaßnahmen ergreifen, wenn sich unerwartet große Probleme ergeben) und vor allem ohne Folgeketten. Die bereits jetzt erfolgten (! d.h. wenn wir morgen auf 0 reduzieren würden, wäre noch lange, lange kein Ende in Sicht) anthropogenen CO2-Emissionen werden dagegen auch noch in 300-500 Jahren deutliche Auswirkungen haben.
ad: Hier noch eine Grafik, die besagt, dass die Temperatur seit Beginn des Holozän(also bei 10 000 Jahren v.Chr.) stagniert.
http://www.welt.de/img/wissenschaft...ci3x2l-w580-aoriginal-h386-l0/DWO-klima-1.jpg
Guck dir deine Grafik mal genau an. Die zeigt, dass die Temperatur seit Beginn des Holozaens bis ~1800 ziemlich stabil war - dann endet der Plot. Den bekannten Hockeystick wiederlegst du damit garantiert nicht, der beinhaltet genau diese Aussge. (dagegen wiederlegt sie auf vorzügliche Weise deine weiter oben getätigte Behauptung, wir würden uns in einer Eiszeit befinden und es wäre ganz normal/begrüßenswert, wenn die Temperaturen "wieder" hoch gängen...)