Da mein "Drei" heute angekommen ist, kann ich dir zeigen wie er innen aussieht:
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Das ist die Gleiche Konstruktionsweise wie beim Soleil, aber im Detail wesentlich ausgefeilter aufgebaut und mit einer deutlich effektiveren Kühlstruktur.
Der Trick an der Methode von André und Finn ist die Tatsache, dass das Wasser nicht nur von einer zentralen Schlitzdüse oder einem zentralen Düsenfeld in die Kühlstruktur gelenkt wird, sondern durch mehrere parallel. Im Fall des "Drei" - gibt es drei Schlitzdüsen durch die Wasser in die Struktur strömt und vier durch die es wieder abströmen kann. Das führt dazu, dass in verhältnismäßig großen Anteilen der Kühlstruktur eine hohe Strömungsgeschwindigkeit herrscht, was letztlich ausschlaggebend für die Performance ist, aber gleichzeitig trotz der Düsen wenig Strömungswiderstand zu bieten. Eine geniale Technik, die mit dem "Drei" im Detail noch mal ein gutes Stück verbessert wurde.
. Erreicht der Kühler dann primär über die Restbodenstärke von 0,5mm eine bessere Kühlleistung ?Das Kühlmittel fließt an drei Stellen in die Finnen und verlässt es jeweils an zwei Stellen (1-1-1, 2-2-2, 3-3-3). An der Schlitzdüse 1 tritt es in die Finnen ein und tritt an den zwei benachbarten Schlitzdüsen wieder aus, die ich auch mit einer 1 markiert habe. Dasselbe gilt für die markierte Stelle "2" und "3".
Auch richtig, aber ob das per se ein großer Vorteil ist sei mal dahingestellt - es erzeugt halt vom Prinzip her ein bisschen weniger Widerstand in der Struktur, aber dafür mehr Krümmerverluste durch die Umlenkungen. Man sollte nicht die Erwartung haben, dass der Kühler jetzt alles in den Schatten stellt und einen großen Sprung nach vorne in punkto Kühlleistung mit sich bringt. Ich denke er wird sich aber durchaus im Bereich des HK IV bewegen (das tun innerhalb der üblichen Messgenauigkeiten aber viele Kühler). Je nach Setup prophezeie ich mal , dass er vllt. ein wenig drunter oder drüber liegen wird, aber in jedem Fall ist es ein HighEnd-Kühler. Die "Unterschiede" die bei Tests auf Hardware festgestellt werden sind ja schon seit Jahren nur noch schwache Tendenzen - wenn überhaupt. Die Kühltechnik ist auch nichts grundlegend Neues, aber der "Drei" überzeugt imho vielmehr dadurch, dass hier eben konsequente Weiterentwicklung betrieben wurde (wie bei der HK-Reihe von Watercool) und das Konzept der Mikrostukturkühler mit Schlitzdüsen bleibt so um die exklusive AnFi-tec Methode bereichert. Zudem spielt der Kühler qualitativ in einer hohen Liga, da es eben keine Massenware ist, sondern recht professionell und mit viel Know-How von André und Finn hergestellt wird.Lios Nudin schrieb:Der Vorteil gegenüber dem WK HK4 besteht darin, dass der Durchfluss weniger beeinträchtigt wird (kurze Kontaktzeit mit den Finnen/Kühlstruktur - im Gegensatz dazu legt das Kühlmittel beim HK4 durch den einen zentralen Einlass einen längeren Weg in der durchflussbremsenden Kühlstruktur zurück) und die Kühlleistung trotzdem höher ausfallen sollte (das "kühlere" einfließende Kühlmittel tritt an drei Positionen über den gesamten Kühler verteilt in die Kühlstruktur ein).
Lios Nudin schrieb:Noch zwei Fragen:
- In der Praxis unterscheidet sich die Wassertemperatur im Kreislauf kaum (1-2°C???). Daher dürfte doch eigentlich die Kühlleistung durch die oben genannten Vorteile nicht besser sondern "lediglich" der Durchfluss im Vergleich zum HK4 höher ausfallen. Erreicht der Kühler dann primär über die Restbodenstärke von 0,5mm eine bessere Kühlleistung ?
. Die Temperaturdifferenz im Kreislauf hängt ausschließlich von der Heizleistung der gekühlten Komponenten und vom Durchfluss ab und ist ganz linear berechenbar. Die Effektivität der Kühler und Radiatoren hat darauf keinen Einfluss. Die Kühlleistung, also damit das erreichbare Temperaturniveau im Verhältnis zur Umgebung, ist jedoch genau von Letzteren Faktoren abhängig. Dabei spielen beim Kühler vor allem konstruktive Merkmale eine Rolle. Der Strömungswiderstand hat zwar einen im Normalfall geringen Einfluss, ist aber letztlich nur eine Ergebnisgröße und keine Stellgröße. Die Kühlleistung ist jedenfalls nicht so linear berechenbar wie die Temperaturdifferenz. Genau bei den für die Kühlleistung wichtigen Faktoren (z. B. Flächenverteilung der Einlässe, Restbodenstärke, Form und Elastizität der Auflagefläche, Feinheit und Geometrie der Mikrostruktur) macht sich das KnowHow und die Verarbeitungsqualität aber bemerkbar. Zum Beispiel zeichnet sich der "Drei" durch eine definierte Balligkeit der Bodenplatte im Bereich der aktiven Kühlstruktur aus, die bei anderen Kühlern eher zufällig oder durch rohe Gewalt eingestellt wird. Lios Nudin schrieb:- Würde es sich lohnen die Anzahl der Schlitzdüsen weiter zu erhöhen? Als Beispiel auf die doppelte Anzahl von 13 Stück (6 für den Einlass, 7 für den Auslass und damit auch eine Gitterstruktur mit 13 Durchgängen).
.... Die Kühltechnik ist auch nichts grundlegend Neues, aber der "Drei" überzeugt imho vielmehr dadurch, dass hier eben konsequete Weiterentwicklung betrieben wurde (wie bei der HK-Reihe von Watercool) und das Konzept der Mikrostukturkühler mit Schlitzdüsen bleibt so um die exklusive AnFi-tec Methode bereichert. Zudem spielt der Kühler qualitativ in einer hohen Liga, da es eben keine Massenware ist, sondern recht professionell und mit viel Know-How von André und Finn hergestellt wird. ...
... Zum Beispiel zeichnet sich der "Drei" durch eine definierte Konvexität der Bodenplatte im Bereich der aktiven Kühlstruktur aus, die bei anderen Kühlern eher zufällig oder durch rohe Gewalt eingestellt wird. ...
... Die Restbodenstärke ist ein ganz wichtiger Faktor für die Kühlleistung, und mit 0,5mm bewegt man sich da in einer Region die kaum noch viel weiter minimiert werden kann, ohne Risiken bei Fertigbarkeit und Zuverlässigkeit einzugehen. Je geringer sie ist desto geringer ist der direkte Wärmeleitweg und somit der absolute Wärmewiderstand über dem DIE. ...

)und und und?Kühler ist heute angekommen und da ich mein System eh reinigen und neu verschlauchen wollte, kommt der genau richtig.
Mal sehen was der so kann, ich geh auf jeden Fall von mehr Durchfluss aus, im Gegensatz zu meinem alten Kühler.
100% richtigDanke. Ich habe versucht den Weg des Kühlmittels anhand deiner Erklärung nachzuvollziehen:
Das Kühlmittel fließt an drei Stellen in die Finnen und verlässt es jeweils an zwei Stellen (1-1-1, 2-2-2, 3-3-3). An der Schlitzdüse 1 tritt es in die Finnen ein und tritt an den zwei benachbarten Schlitzdüsen wieder aus, die ich auch mit einer 1 markiert habe. Dasselbe gilt für die markierte Stelle "2" und "3".
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Der Vorteil gegenüber dem WK HK4 besteht darin, dass der Durchfluss weniger beeinträchtigt wird (kurze Kontaktzeit mit den Finnen/Kühlstruktur - im Gegensatz dazu legt das Kühlmittel beim HK4 durch den einen zentralen Einlass einen längeren Weg in der durchflussbremsenden Kühlstruktur zurück) und die Kühlleistung trotzdem höher ausfallen sollte (das "kühlere" einfließende Kühlmittel tritt an drei Positionen über den gesamten Kühler verteilt in die Kühlstruktur ein).
Soweit richtig?
evtl, ja dann wirds aber auch wieder teurer weil aufwändiger- Würde es sich lohnen die Anzahl der Schlitzdüsen weiter zu erhöhen? Als Beispiel auf die doppelte Anzahl von 13 Stück (6 für den Einlass, 7 für den Auslass und damit auch eine Gitterstruktur mit 13 Durchgängen).

Ja "leider" müssen wir alle wieder loswerden um die Kosten zu decken. Der Drei ist bei uns noch mit 100 Stück ganz schlecht kalkuliert da der so super aufwändig ist.Ich habe immer noch den EK Supreme LTX im Einsatz ...
... und ohnehin vor, den Kühler zu wechseln. Eigentlich hatte ich den WK HK4 auf dem Radar, da ich beim "AF drei" auch die Blende und Halterung aus Kupfer bestellen kann, werde ich mir den "drei" zulegen. Der erste Erfahrungsbericht bei MK zur Kühlleistung entspricht ja den Erwartungen und dem gesteckten HighEnd-Anspruch. Mit der Kupferhalterung und dem Kupfercover ist das Aussehen auch ein echter Mehrwert. Und nach den Angaben auf MK müssen sie 100 Kühler verkaufen um die Vorleistung wieder decken zu können, da gibt man solchen Produkten/Projekten gerne den Vorzug.![]()
(dazu im Falle der bestellung bitte im Kommentarfeld darauf hinweisen und per PM deine Adresse verifizieren, sonst kann ja jeder ankommen XD)
.
???
der Witzbold
. Wegen einen Sockel 2011 Narrow-ILM Halterung müsstest du mal nachfragen, vllt. fräsen dir die Jungs ja eine aus Messing oder Kupfer. Eine gelaserte aus Edelstahl wird sich mangels Nachfrage vermutlich nicht lohnen, nehme ich an.Kann ich diese Umrüstkits auch beim "drei" einsetzen?
Conversion Kit HEATKILLER® IV for INTEL LGA-2011 Narrow ILM
Conversion Kit HEATKILLER® IV for AMD processors
besser hätte ich es nicht schreiben können. Das trifft alles zu 100% so zu.Nein, die Halterungen des HK IV sind nicht mit dem "Drei" kompatibel. Form und Abmessungen der Einbau-Schlitze im Kühler wie auch die Schraublöcher (beim "Drei" mit Gewinde") sind völlig anders. Die Halterungen des "Drei" haben nur stilistische Ähnlichkeit mit denen des HK IV. Lediglich der Schraubensatz für die Befestigung des Kühlers auf dem Board stammt von Watercool. Alles andere ist von AnfiTec und passt nur zum "Drei".
Eine AMD-Halterung für den "Drei" die mit den AMD-Sockeln AM2, AM2+, AM3, FM2 und FM2+ kompatibel ist gibt´s aber von Anfi-tec. Wegen einen Sockel 2011 Narrow-ILM Halterung müsstest du mal nachfragen, vllt. fräsen dir die Jungs ja eine aus Messing oder Kupfer. Eine gelaserte aus Edelstahl wird sich mangels Nachfrage vermutlich nicht lohnen, nehme ich an.
sofern die Höhen (CPU IHS oben zu PCB, und M4 Gewinde in der CPU Halterung) und somit die CPU Montage-Schrauben die gleichen sein sollten wie bei 2011 (wovon ich ausgehe) brauchen wir ja nur eine andere Halterung fräsen. Das wäre dann aber nur in Messing oder Kupfer möglich. Kostet dann ein zwei € mehr als die normalen 2011er Halterungen. Wenn du einen bestellst, dann nimm im Shop die 771er Halterung. und unbedingt ins Kommentarfeld oder auch nochmal extra per mail bescheidgeben dass es nicht 771 sein soll sondern 2011-3 Narrow-ILM. Design ist dann so ähnlich wie beim AMD, wird dann aber erst ab Bestellung konstruiert.Danke, die AMD-Halterung habe ich glatt übersehen.
Die Lochabstände von Narrow-ILM und 771 sind nicht identisch:
771: Frage Sockelkompatibiltät (775/771 & 939/940) - Meisterkuehler
Narrow-ILM: http://horus.noctua.at/main.php?show=faqs&step=2&products_id=64&lng=de#11
Der "drei" kommt bei mir auf ein Sockel 1155 ITX-Board, von daher brauche ich aktuell keine Narrow-ILM Halterung. Ich möchte damit eigentlich nur den möglichen Einsatz auf dem Sockel 2011-3 abklären:
ASRock X99E-ITX/ac (90-MXGXS0-A0UAYZ)
Narrow-ILM Angaben von Intel:
Seite 91+92
http://www.intel.ie/content/dam/www...ides/xeon-e5-1600-2600-4600-thermal-guide.pdf
3. Hinweise zur Ausrichtung des „drei“ CPU03
Beim „drei“ gibt es keine vorgeschriebene Ausrichtung. Die vertikale Ausrichtung steht fast immer zur Verfügung. Ob eine horizontale Ausrichtung möglich ist, hängt vom Sockel bzw. vom Mainboard ab. Die Ausrichtung des Kühlers hat kaum Auswirkung auf die Leistung des Kühlers. Die Ausrichtung darf daher frei gewählt werden Bei den INTEL Sockeln 1150, 1155, 1156 Sockeln ist in der Regel nur die vertikale Ausrichtung möglich.
.Ein paar Eindrücke zu meinem drei mit Kupferhalterung und -blende:
Der Aufreißdeckel befindet sich nun oben und der Schriftzug steht nicht mehr auf dem Kopf, falls man die Dose als Ablage nutzen möchte.
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Bei der Montage lief zuerst nicht alles glatt, was aber nicht am Kühler und der Montageanleitung sondern an mir lag.
Diesen Hinweis gibt es in der Montageanleitung:
Ich hatte den Kühler zuerst in horizotaler Ausrichtung montiert und das Problem erst bemerkt, als das System wieder befüllt und die CPU-Temperatur im Desktopbetrieb deutlich zu hoch ausgefallen war. Die Ursache ist auf den Bildern zu sehen, ist mir aber bei der Ansicht von oben zunächst nicht aufgefallen:
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Da ich zwischen dem Die und dem HS Coollaboratory Liquid Ultra einsetze und den HS nicht am PCB verklebt habe, hatte ich ich zuerst einen fehlenden Kontakt im Verdacht. Da war aber alles in Ordnung. Die vertikale Ausrichtung des Kühlers löst das Problem.
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Der Kühler gefällt mir insgesamt sehr gut.![]()

aber das wäre zuviel des Guten.