AW: AMD Zen: Interne Tests erfüllen offenbar Erwartungen - Server-Partner angeblich begeistert
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Selbst wenn ZEN wenige Prozent zu Intel fehlen, so wäre das von den heutigen Vishera FX schon ein immenser Erfolg. Stimmt dann auch noch die TDP und die IPC, so wäre man wieder gut dabei und könnte die Architektur weiter optimieren. Insbesondere 6 und 8 Kerner zu vernünftigen Preisen ( und eben nicht zu Intels Mondpreisen) könnten dann sehr interessant werden.
Ob ein erfolgreicher ZEN AMD dann aber den Allerwertesten retten kann, ist eine andere Geschichte. Intel hat genauso wie Nvidia so eine immense Marktmacht und wahre Heerscharen von Fanboys, die selbst bei einer absolut gleichwertigen und aus Preis/Leistungssicht besseren AMD CPU trotzdem blind Intel verbauen. Sehr gutes Beispiel ist der GPU Markt. AMD GPUs sind so gut wie gleichwertig. Aber trotzdem rennen fast alle zu Nvidia. Auch wird AMD nicht umhin kommen, endlich einmal einen Fuß in den Fertig PC Markt zu bekommen. Denn hier sind in 80-90% der Fälle immer Intel CPUs verbaut.
Intel verlangt besonders für ihre 6-Kerner keine Mondpreise (gibt es ähnlich schnelle 6-Kerner von AMD?). Der 5820K liegt bei nur 380€ und kostet damit sogar fast nur so viel wie der 6700K... Klar, die Boards kosten mehr, aber die Ausstattung und die Plattform ist halt extremer. Und den Preis sollte man nicht nach der Kernanzahl sondern nach der Leistung bewerten. AMD liegt mit ihren Pseudo-Octacores unter den Quadcores von Intel... Wieso sollte Intel die Hexa- und Octacores nun günstiger verscherbeln?
Für normale Anwender tuts auch der 4-Kerner mit starker Pro-Kern-Leistung, die Leute die mehr (Multithread-)Leistung brauchen müssen halt beim Board mehr bezahlen. Sollte AMD z.B. an den 5960X rankommen sollten sie sich die Leistung auch entsprechend bezahlen lassen. Von 8-Kernern mit der Performance eines 5960X für 200€ hat AMD nämlich nix, da können die CPUs noch so gut sein.
Was deinen Fanboy-Absatz angeht: Es ist nunmal so dass AMD derzeit nahezu keine interessanten Angebote hat - einzig der 860K für günstige Spiele-PCs und im Falle von Anwendungen der FX8320E sind interessant. Ansonsten fährt man halt fast generell mit Intel besser. Die APUs sind auch nichts Halbes und nichts Ganzes... Das was man da mehr investiert resultiert auch in überproportionaler Mehrleistung - eine Kombi aus einem 860K und einer R7 250E/X kostet zwar wesentlich mehr als ein A8-7600 oder A10-7850K, ist aber auch um Welten schneller. Und für Office ist die CPU-Leistung langfristig relevanter und die GPU-Performance relativ egal, also fährt man da mit den Intel-CPUs wieder besser...
Skylake schafft übertaktet um die 4,7GHz.
Skylake soll mit welchen Spannungen 4.7GHz schaffen? 1.5V? Viel Spaß mit 14nm. Für mich sind die Skylake-CPUs kaum besser als Broadwell-CPUs und damit besch....... übertaktbar. Die benötigten Spannungen sind bei gleichen Taktraten im Vergleich zu Haswell gestiegen, und das trotz verringerter Strukturbreite. Wenn für Skylake auf einmal 1.35V ok sind sollte Haswell ja mit 1.4V und mehr auch keine Probleme haben - trotzdem wird zu maximal 1.25V für 24/7 geraten.
Naja auf dem Notebook Markt gibt es das mit Carrizo sogar.
Äh naja... Entweder die Notebooks sind mies ausgestattet, zu gut ausgestattet (iGP+dGPU) oder zu teuer. Die TDP ist bei den Geräten ohne iGP oft viel zu niedrig eingestellt wodurch die Performance bei gleichzeitiger Belastung unter der Performance gleich teurer Notebooks mit entsprechenden Intel-CPUs liegt.
Ein Gerät mit einer FX-8800P-APU sowie maximaler TDP und schnellem RAM (2.133MHz) dürfte allerdings schon eine recht hohe Performance abliefern, vermutlich so auf dem Level einer 5200U + 940M-Kombi. Mal sehen wann es ein entsprechendes Notebook und Tests dazu gibt. Allerdings ist dann bei den 700€-Notebooks wieder Ende mit der Konkurrenzfähigkeit, denn ab da gehen die ersten Angebote mit 850M/950M-GPU und einer i5-M- oder i5-H-CPU los.
@Topic: Es würde mich sehr freuen wenn AMD wieder konkurrenzfähig wird. Dann kann man endlich auf günstigere oder schnellere CPUs hoffen... AMD sollte aber keinesfalls den Notebookmarkt aus den Augen verlieren. Irgendwie war AMD noch nie so wirklich flächendeckend im Notebookmarkt vertreten. Weder mit den Athlon XP-Ms, mit den Turions oder den mobilen Phenom II-CPUs... Aktuell bedienen die ja auch nur mit mäßigem Erfolg den Markt der Einsteiger-Notebooks. Bei den Grafiklösungen haben die ja auch schon lange den Anschluss an NVidia verloren (selber Schuld, es wird ja fast nur gerebrandet...). Und der Markt für Desktop-Rechner wird im Vergleich zum Notebookmarkt auch immer kleiner, daher wäre es von AMD unklug sich wieder nur auf den Desktop-Markt zu konzentrieren.