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AMD übernimmt Xilinx für 35 Milliarden US-Dollar

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
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AMD übernimmt Xilinx für 35 Milliarden US-Dollar und stellt sich so branchennah breiter auf. Man hofft auf den Markt mit FPGAs, der gerade in Datacentern und Industrieanwendungen auch ansprechende Margen verspricht.

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ZanDatsuFTW

Freizeitschrauber(in)
Hoffe, dass war eine gute Investition für AMD.
Schließlich muss auch ein großes Unternehmen wie AMD weiter wachsen und sich in neue Sparten auszudehnen,
die mit dem eignen Markt zu tun haben könnte sich als wirtschaftlich herausstellen.
Vorallem kann man damit wie im Artikel erwähnt auch die Aktionäre bei der Stange halten und in Form von Aktien weiter in das Unternehmen investieren.
 

Zatoichi1

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AMD will es wissen, ich hoffe das mit dem generierten Geld aus diesem Sektor etwas mehr für R&D bei CPU's und GPU's übrig bleibt, damit man Nvidia so hart in den Arsch treten kann, das die auf 50-60% Marktanteil fallen und die Lederjacke mal wieder richtig arbeiten muss.
 

-ElCritico-

Freizeitschrauber(in)
Damit sind die zwei größten FPGA-Anbieter vom Markt (Altera von Intel aufgekauft, Xilinx von AMD). Nvidia hat mit ARM(noch nicht besiegelt, China stellt sich im Wege) und Mellanox ihrerseits Übernahmen betätigt, um ihr Datacentergeschäft zu stärken. Mal schauen, welche Strategie aufgehen wird. Ich werd nicht so tun, als hätte ich eine Glaskugel :D
Die Verlierer sind auf jeden Fall die Chinesen und die Europäer. Fast das gesamte Chipgeschäft wäre dann in den Armen der US-Firmen und somit wären wir gut erpressbar.
 

Kaby-Lame

PC-Selbstbauer(in)
Kommt jetzt ja nicht unerwartet aber trotzdem überraschend. Für ein Unternehmen mit ca. 7 Milliarden Jahresumsatz ist eine 35 Milliarden Übernahme schon ein gewaltiges Wort, der grandiosen Nullzinspolitik sei dank kann man aber immerhin Nutzen aus den eigentlich extrem überbewerteten Aktien ziehen.
 

Basileukum

Software-Overclocker(in)
Kommt jetzt ja nicht unerwartet aber trotzdem überraschend. Für ein Unternehmen mit ca. 7 Milliarden Jahresumsatz ist eine 35 Milliarden Übernahme schon ein gewaltiges Wort, der grandiosen Nullzinspolitik sei dank kann man aber immerhin Nutzen aus den eigentlich extrem überbewerteten Aktien ziehen.

Was für eine coole Sau bist denn eigentlich Du? :D

Das hätte ich fast 1zu1 so selber schreiben können.

Push!
 

Nebulus07

Freizeitschrauber(in)
Da wollen wir mal hoffen, das AMD was damit anfangen kann. Ich sehe keine Synergieeffekte.
Früher wäre es mal cool gewesen in einer CPU auch einen kleinen FPGA für Sonderaufgaben zu haben. Der ist programmierbar und immer updatebar und immer schneller als CPU Code. Aber die Kosten sind viel zu hoch (für die Hardware) und es ist billiger Code auf der CPU in Software ausführen zu lassen.
Für SOCs könnte es genial sein, einfach einen SOC für Handys rausbringen mit Hardwareupdates per Software. Aber auch das wird nicht kommen...

Was bleibt noch?
 

takan

Software-Overclocker(in)
Da wollen wir mal hoffen, das AMD was damit anfangen kann. Ich sehe keine Synergieeffekte.
Früher wäre es mal cool gewesen in einer CPU auch einen kleinen FPGA für Sonderaufgaben zu haben. Der ist programmierbar und immer updatebar und immer schneller als CPU Code. Aber die Kosten sind viel zu hoch (für die Hardware) und es ist billiger Code auf der CPU in Software ausführen zu lassen.
Für SOCs könnte es genial sein, einfach einen SOC für Handys rausbringen mit Hardwareupdates per Software. Aber auch das wird nicht kommen...

Was bleibt noch?
amd hatte schon industrie tablets rausgebracht für though/ruffbook zeug. amd geonode? geo irgendwas. was robustes für ne baustelle/outdoor halt.
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Das Management von AMD wird sich dabei etwas denken und Lisa Su ist bis jetzt weder als unüberlegt, dämlich oder übereilt aufgefallen. Also überlasse ich es dem sehr erfolgreichen AMD Management der letzten 4 Jahre, ihre Argumente für den Kauf vorzutragen, was sie wohl heute nacht im Analysten Call machen werden.
Vorweg wurden schon Synergieeffekte von 300 Millionen $ benannt, für beide Unternehmen.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Da wollen wir mal hoffen, das AMD was damit anfangen kann. Ich sehe keine Synergieeffekte.
Früher wäre es mal cool gewesen in einer CPU auch einen kleinen FPGA für Sonderaufgaben zu haben. Der ist programmierbar und immer updatebar und immer schneller als CPU Code. Aber die Kosten sind viel zu hoch (für die Hardware) und es ist billiger Code auf der CPU in Software ausführen zu lassen.
Für SOCs könnte es genial sein, einfach einen SOC für Handys rausbringen mit Hardwareupdates per Software. Aber auch das wird nicht kommen...

Was bleibt noch?

Eine Thoerie: Engere Verknüpfung von CPUs und FPGAs. Intel hat bereits seit einigen Jahren Hybride aus Xeon und Altera-FPGAs im Portfolio. Allerdings ist deren nicht-Bekanntheitsgrad und der Mangel an Neuvorstellungen dieser Art ein ziemlich deutlicher Hinweis auf die Nachfrage... .
Eine andere: Bei der Ice-Lake-SP-Vorstellung war auch von FPGA-Technik im Low-Level-Sicherheitsbereich die Rede. Aber dass das eine Killer-Anwendung ist, kann ich mir auch schlecht vorstellen – gerade an dieser Stelle kann man die Technik nicht erst beim Kunden reifen zu lassen und sollte ab Tag 1 Technik abliefern, die nicht mehr geändert werden muss und vor allem nicht von Dritten manipuliert werden kann.
Mein Best Guess: Seitdem Google, Amazon und Microsoft FPGAs für sich entdeckt haben, dürften Xilinix und AMDs Epyc-Sparte stark überlappende Kundenkreise haben. Vielleicht möchte man einfach alles aus eigener Hand anbieten und mit der jetzt durchgeführten Fusion hat man im Prinzip keine Nachteile. (Den ursprünglich erwarteten Aufkauf, der nur mit saftigen Krediten möglich gewesen wäre, fand ich dagegen äußerst bedenklich.)
 

CD LABS: Radon Project

Volt-Modder(in)
Eine Thoerie: Engere Verknüpfung von CPUs und FPGAs. Intel hat bereits seit einigen Jahren Hybride aus Xeon und Altera-FPGAs im Portfolio. Allerdings ist deren nicht-Bekanntheitsgrad und der Mangel an Neuvorstellungen dieser Art ein ziemlich deutlicher Hinweis auf die Nachfrage... .
Eine andere: Bei der Ice-Lake-SP-Vorstellung war auch von FPGA-Technik im Low-Level-Sicherheitsbereich die Rede. Aber dass das eine Killer-Anwendung ist, kann ich mir auch schlecht vorstellen – gerade an dieser Stelle kann man die Technik nicht erst beim Kunden reifen zu lassen und sollte ab Tag 1 Technik abliefern, die nicht mehr geändert werden muss und vor allem nicht von Dritten manipuliert werden kann.
Mein Best Guess: Seitdem Google, Amazon und Microsoft FPGAs für sich entdeckt haben, dürften Xilinix und AMDs Epyc-Sparte stark überlappende Kundenkreise haben. Vielleicht möchte man einfach alles aus eigener Hand anbieten und mit der jetzt durchgeführten Fusion hat man im Prinzip keine Nachteile. (Den ursprünglich erwarteten Aufkauf, der nur mit saftigen Krediten möglich gewesen wäre, fand ich dagegen äußerst bedenklich.)
Wie schätzt du die Bedeutung von FPGA-Blöcken (im Sinne von Multi-Chip-CPUs) für künftige Videocodecbeschleunigung o.ä. ein?
 

BoMbY

Software-Overclocker(in)
Ob sich AMD da nicht übernommen hat?Gerade in jetzigen Krisenzeiten,wo viele Branchen vor dem kollaps stehen?

Wieso? AMD kostet die Übernahme praktisch keinen Cent ...

Die Aktien welche man den Xilinx-Aktionären gibt werden neu ausgegeben, und im Prinzip verlieren nicht mal die Aktionäre von AMD etwas dabei, weil ja der Wert von AMD um den Wert von Xilinx ansteigt.
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Ob sich AMD da nicht übernommen hat?Gerade in jetzigen Krisenzeiten,wo viele Branchen vor dem kollaps stehen?
Ganz schön viel Kohle! Ich hoffe das haut hin, nicht dass in ein paar Jahren wieder das Geld ausgeht.

Ich verweise hier auf die Übernahme von Mannesmann D2 durch Vodafone, hier findet genauso ein Aktientausch statt, mit dem Unterschied, dass diese Übernahme (eher Fusion von AMD und Xilinx) einvernehmmlich ist (beide Unternehmensführungen sind dafür), bei Mannesmann D2 war es eher eine feindliche Übernahme, aber auch nur mit einem Aktientausch und keinem Pfennig Bargeld.
 

Nebulus07

Freizeitschrauber(in)
Wieso? AMD kostet die Übernahme praktisch keinen Cent ...

Die Aktien welche man den Xilinx-Aktionären gibt werden neu ausgegeben, und im Prinzip verlieren nicht mal die Aktionäre von AMD etwas dabei, weil ja der Wert von AMD um den Wert von Xilinx ansteigt.

Die Börse habe ich ja noch nie verstanden, wenn AMD 30 Milliarden an neuen Aktien ausgibt, dann müßte ja zumindest der Aktienkurs sinken, da die bereits ausgegebenen Aktien im Wert sinken. Da die Firma ja nun pro Aktie weniger wert ist. Ist sowas überhaupt Rechtens? Man könnte mit dieser Logik ja, unendlich viele Aktien ausgeben, bis der Kurs auf 0 geht. Die Firma sackt das Geld ein und muss es nie zurückzahlen, da die Aktien wertlos geworden sind...
Also irgendwas stimmt hier nicht...
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Die Börse habe ich ja noch nie verstanden, wenn AMD 30 Milliarden an neuen Aktien ausgibt, dann müßte ja zumindest der Aktienkurs sinken, da die bereits ausgegebenen Aktien im Wert sinken. Da die Firma ja nun pro Aktie weniger wert ist. Ist sowas überhaupt Rechtens? Man könnte mit dieser Logik ja, unendlich viele Aktien ausgeben, bis der Kurs auf 0 geht. Die Firma sackt das Geld ein und muss es nie zurückzahlen, da die Aktien wertlos geworden sind...
Also irgendwas stimmt hier nicht...

Wieso das denn?
Die AMD Aktie bekommt doch mit Xilinx einen 30-35 Milliarden Asset hinzu, die Firma ist doch dann fusioniert und alle Werte von Xilinx fließen in die (neue) AMD Aktie mit ein.
 

Nebulus07

Freizeitschrauber(in)
Wieso das denn?
Die AMD Aktie bekommt doch mit Xilinx einen 30-35 Milliarden Asset hinzu, die Firma ist doch dann fusioniert und alle Werte von Xilinx fließen in die (neue) AMD Aktie mit ein.

Gut verstehe ich, aber die VERKÄUFER wollen sicherlichs Bares sehen und werden dann die Aktien verkaufen. Vielleicht nicht alles, also Aktien im Wert von 30Milliarden aber vielleicht im Wert von 20 Milliarden. Wie würde sich das auf den Aktienkurs auswirken, wenn plötzlich für 20 Milliarden, AMD Aktien verkauft werden, genau, der Kurs sinkt dramatisch. Dadurch verliert AMD an Wert.

Und was passiert mit den Aktieninhabern von Xilinx? Die behalten ja sicherlich ihre Xilinx Aktien, oder wie funktioniert das?
 

Brexzidian7794

BIOS-Overclocker(in)
Ich verweise hier auf die Übernahme von Mannesmann D2 durch Vodafone, hier findet genauso ein Aktientausch statt, mit dem Unterschied, dass diese Übernahme (eher Fusion von AMD und Xilinx) einvernehmmlich ist (beide Unternehmensführungen sind dafür), bei Mannesmann D2 war es eher eine feindliche Übernahme, aber auch nur mit einem Aktientausch und keinem Pfennig Bargeld.
Ich meine sowas hier als beispiel,sowas kann jederzeit passieren vorallem der Börsenwert einer Firma kann auch dadurch extrem leiden von einem Tag auf dem anderem,


Und solange noch Corana Weltweit rumwütet sind solche Zusammenkünfte auch wenn es beidseitig zugestimmt wurde ein Risiko.Und bei den meistens der Fusionen in der Geschichte,waren auch Stellenstreichungen nicht die seltenheit.Mit anderen Worten es könnten viele Menschen ihre jetzige Arbeitsplätze verlieren.
Es ist nicht alles immer im positiven sinne bei einer Fusion und eine Aktiensicherheit in dem sinne gibts nicht.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Bei der Ice-Lake-SP-Vorstellung war auch von FPGA-Technik im Low-Level-Sicherheitsbereich die Rede. Aber dass das eine Killer-Anwendung ist, kann ich mir auch schlecht vorstellen – gerade an dieser Stelle kann man die Technik nicht erst beim Kunden reifen zu lassen und sollte ab Tag 1 Technik abliefern, die nicht mehr geändert werden muss und vor allem nicht von Dritten manipuliert werden kann.
Ich kenne aus dem Automotive Bereich (ja nachdem man das Thema lange vernachlässigt hat dreht man da gerade auf) dass gerade der Security Teil aktualisierbar sein soll um nachträglich Lücken schließen zu können.
Da gibt es zu Zeit die Wahl zwischen Chips mit reiner Beschleuniger Peripherie und welchen mit zusätzlichen "sicheren" CPU-Kernen die nur für Security abgestellt werden.
Eine FPGA Einheit würde sich quasi dazwischen platzieren, was mir tatsächlich sehr sinnvoll erscheint.
Davon abgesehen spricht wohl selbst AMD von "Complementary Products". Ergo geht es nicht in erster Linie um Synergien sondern um Ergänzung um jede Art von Recheneinheit in einem Server anbieten zu können, auch wenn die unabhängig voneinander bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Gut verstehe ich, aber die VERKÄUFER wollen sicherlichs Bares sehen und werden dann die Aktien verkaufen. Vielleicht nicht alles, also Aktien im Wert von 30Milliarden aber vielleicht im Wert von 20 Milliarden. Wie würde sich das auf den Aktienkurs auswirken, wenn plötzlich für 20 Milliarden, AMD Aktien verkauft werden, genau, der Kurs sinkt dramatisch. Dadurch verliert AMD an Wert.

Und was passiert mit den Aktieninhabern von Xilinx? Die behalten ja sicherlich ihre Xilinx Aktien, oder wie funktioniert das?
Nein, es bekommen nur Aktieninhabern von Xilinx, für ihre Xilinx Aktien, (neue) AMD Aktien (des gemeinsammen Konzerns). für AMD Aktieninhaber bleibt alles so wie es ist.
Ziel dieser Fusion durch beide Konzernteile (AMD und Xilinx) ist es gerade, das AMD Aktieninhaber so wenig wie möglich im Vorfeld verkaufen (also von einem Mehrwert überzeugt werden) und ehemalige Aktieninhabern von Xilinx die neue Aktie halten, weil sie von den Vorteilen überzeugt sind.
Wie gesagt bei Vodafone und Mannesmann D2 hat das seinerzeit geklappt, obwohl das Mannesmann Management gegen die Übernahme/Fusion war.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nebulus07

Freizeitschrauber(in)
Nein, es bekommen nur Aktieninhabern von Xilinx, für ihre Xilinx Aktien, (neue) AMD Aktien (des gemeinsammen Konzerns). für AMD Aktieninhaber bleibt alles so wie es ist.
Ziel dieser Fusion durch beide Konzernteile (AMD und Xilinx) ist es gerade, das AMD Aktieninhaber so wenig wie möglich im Vorfeld verkaufen (also von einem Mehrwert überzeugt werden) und ehemalige Aktieninhabern von Xilinx die neue Aktie halten, weil sie von den Vorteilen überzeugt sind.
Wie gesagt bei Vodafone und Mannesmann D2 hat das seinerzeit geklappt, obwohl das Mannesmann Management gegen die Übernahme/Fusion war.

Ganz kapieren kann ich das immer noch nicht, das würde ja bedeuten, AMD hat kein Geld ausgegeben und ist nun 30 Milliarden reicher...

Xilinx: Wert 30 Milliarden im Besitz der Aktionäre von Xilinx

AMD: Aktienwert 40 Milliarden im Besitz der AMD Aktionäre

AMD gibt Aktien im Wert von 30 Milliarden neu aus und die Xilinx Aktionäre tauschen diese im gleichen Wert gegen die AMD Aktien. Xilinx bliebt weiterhin 30 Milliarden Wert und Fusioniert mit AMD. AMD hat nun einen Wert an der Börse von 70 Milliarden.
Sollte der AMD-Aktienkurs fallen, macht das auch nichts, da die Xilinix Aktioäre mit AMD Aktien bezahlt wurden.

Jetzt die Frage, wieso sollte Xilinx sich verkaufen, wenn niemand Gewinn macht? Man gibt schließlich die Unabhängigkeit auf.
 

Nebulus07

Freizeitschrauber(in)
Ich meine sowas hier als beispiel,sowas kann jederzeit passieren vorallem der Börsenwert einer Firma kann auch dadurch extrem leiden von einem Tag auf dem anderem,


Und solange noch Corana Weltweit rumwütet sind solche Zusammenkünfte auch wenn es beidseitig zugestimmt wurde ein Risiko.Und bei den meistens der Fusionen in der Geschichte,waren auch Stellenstreichungen nicht die seltenheit.Mit anderen Worten es könnten viele Menschen ihre jetzige Arbeitsplätze verlieren.
Es ist nicht alles immer im positiven sinne bei einer Fusion und eine Aktiensicherheit in dem sinne gibts nicht.

Nach meinem Verständnis ist es vollkommen egal wie der Aktienkurs einer Firma ist, das ist der Firma doch vollkommen egal. Die Aktie wird am Tag 1 zum Betrag X ausgegeben. Die Firma bekommt den Betrag X. Es gibt also eine Aktie, wo der Wert X drauf steht. Jetzt wird diese Aktie zum Wert X-10 weiterverkauft. Den Verlust -10 macht ja nicht die Firma, sondern der letzte Aktieninhaber.
So gesehen macht die Firma nie Verlust bei sinkenden Aktienkursen.
Xillinx verkauft sich nicht, sondern die Xillinx Aktionäre bekommen AMD Aktien für ihre ehemaligen Xillinx Aktien. Sollten sie dem Tausch zustimmen, ist der Deal in trockenen Tüchern.
Niemand verkauft etwas, wenn er keinen Gewinn macht. Warum sollte man 1:1 tauschen?
 

getier

Schraubenverwechsler(in)
Nach meinem Verständnis ist es vollkommen egal wie der Aktienkurs einer Firma ist, das ist der Firma doch vollkommen egal. Die Aktie wird am Tag 1 zum Betrag X ausgegeben. Die Firma bekommt den Betrag X. Es gibt also eine Aktie, wo der Wert X drauf steht. Jetzt wird diese Aktie zum Wert X-10 weiterverkauft. Den Verlust -10 macht ja nicht die Firma, sondern der letzte Aktieninhaber.
So gesehen macht die Firma nie Verlust bei sinkenden Aktienkursen.

Niemand verkauft etwas, wenn er keinen Gewinn macht. Warum sollte man 1:1 tauschen?
Wäre auch so wenn der Aufsichtsrat (und oder Konzernleitung - je nach System) nicht direkt den Aktionären unterstellt wäre. Sprich die Konzernleitung kann auch kein Interesse am Kurs haben, bleibt allerdings dann nicht allzu lange Konzernleitung.

Niemand verkauft etwas, wenn er keinen Gewinn macht. Warum sollte man 1:1 tauschen?

Aufgrund von Erwartungshaltungen von zukünftigen Erträgen in Form von Dividenden oder steigender AMD-Kurse. Deswegen. Die Erwartung ist das man mit einer AMD Aktie besser fährt als mit einer Xillinx
 
Zuletzt bearbeitet:

4thVariety

Software-Overclocker(in)
Schon bei Nvidia und ARM war der Aktientausch die Methode der Fusion. So hoch wie viele Aktienunternehmen an der Börse notiert sind im Vergleich zu ihren Umsätzen ist das Aufkaufen von ähnlich großen Firmen ja gar keine Option mehr.

Xilink hat ja das KnowHow das AMD gut stehen würde und man hat schon vorher gemunkelt, dass die Reise in die Richtung geht. Heterogene Chips die StromsparCores und PowerCores mischen helfen AMD gegen Intel und Xilink AI Beschleunigung wird sich sehr gut in Grafikkarten verwerten lassen. Auf dem Papier ist das die Vernunftehe mit der Vernunftfinanzierung.
 

Brexzidian7794

BIOS-Overclocker(in)
Nach meinem Verständnis ist es vollkommen egal wie der Aktienkurs einer Firma ist, das ist der Firma doch vollkommen egal. Die Aktie wird am Tag 1 zum Betrag X ausgegeben. Die Firma bekommt den Betrag X. Es gibt also eine Aktie, wo der Wert X drauf steht. Jetzt wird diese Aktie zum Wert X-10 weiterverkauft. Den Verlust -10 macht ja nicht die Firma, sondern der letzte Aktieninhaber.
So gesehen macht die Firma nie Verlust bei sinkenden Aktienkursen.

Niemand verkauft etwas, wenn er keinen Gewinn macht. Warum sollte man 1:1 tauschen?
Leute kennt ihr den unterschied zwischen einem Aktienwert einer Firma und den Börsen Wert einer Firma?
Das sind 2 unterschiedliche dinge.
 

Semnone

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Niemand verkauft etwas, wenn er keinen Gewinn macht. Warum sollte man 1:1 tauschen?
Es war ja kein wirklicher 1:1 Tausch. Es wurden zwar Aktien gegen Aktien getauscht, aber für 1 Xilinx Aktie haben sie ca 1,7 AMD Aktien bekommen.
Steht ja auch so in der News:

Die Werte ergeben sich aus dem Übernahmeangebot von 1,7234 AMD-Aktien pro Xilinx-Aktie.
AMD lässt sich die Übernahme durchaus etwas kosten, denn das Angebot ist deutlich über der Bewertung an der Börse.
Wert der beider Aktien Anfang Oktober als die ersten Meldungen gekommen sind:
AMD Akte: ca. 70€
Xilinx Aktie: ca. 90€

Für eine ihrer Xilinx Aktien haben sie mit der Übernahme Aktien im Gegenwert von ca. 120€ bekommen.
Daher ca 30€ plus gemacht.
 

RtZk

Lötkolbengott/-göttin
26% der Aktien abzugeben ist heftig, da bin ich mal gespannt ob sich das in irgendeiner Weise für AMD in den nächsten Jahren lohnt.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Wie schätzt du die Bedeutung von FPGA-Blöcken (im Sinne von Multi-Chip-CPUs) für künftige Videocodecbeschleunigung o.ä. ein?

Gering. Natürlich wäre es für Anwender toll, wenn sie Jahre später dank FPGA Beschleunigungsstrukturen für neue Codecs patchen könnten. Aber Multimedia-Beschleuniger leben gerade davon, dass sie hochspezialisiert, winzig und deswegen günstig integrierbar sind. Das Gleiche mit einem FPGA zu erreichen würde deutliche Mehrkosten bedeuten und ich glaube nicht, dass Endkunden bereit sind Aufpreise für "in 5 Jahren kannst du damit effizienter Youtube gucken. Versprochen." bezahlen.


Ich kenne aus dem Automotive Bereich (ja nachdem man das Thema lange vernachlässigt hat dreht man da gerade auf) dass gerade der Security Teil aktualisierbar sein soll um nachträglich Lücken schließen zu können.
Da gibt es zu Zeit die Wahl zwischen Chips mit reiner Beschleuniger Peripherie und welchen mit zusätzlichen "sicheren" CPU-Kernen die nur für Security abgestellt werden.
Eine FPGA Einheit würde sich quasi dazwischen platzieren, was mir tatsächlich sehr sinnvoll erscheint.

Low-Level-Security. So Fragen wie "kann ich verifizieren, dass das UEFI nicht manipuliert wurde?" "Wie sichere ich eine Cloud-Enklave so ab, dass nicht einmal der Admin mit physischem Zugang Daten auslesen kann?" "Wenn ich den RAM verschlüssele, damit selbst ein einfrieren der Module mit Flüssigstickstoff und anschließendes externes auslesen keinen Datendiebstahl ermöglicht, wo und wie generiere und lagere ich dann die Schlüssel, dass die nicht geklaut werden können?" "Wie schütze ich eine Kopierschutzkette vom Medium bis zum Bildschirm, wenn der User selbst der Angreifer ist?"
Automotive-Hardware ist nicht mein Fachgebiet, aber gibt es da vergleichbare Sicherheitsbedenken? Lücken zum Beispiel in der Netzwerkkommunikation oder gar im Anwendungscode sind meilenweit höher angesiedelt. Das sind Fehler in Software, die in Software gepatched werden müssen. Ein FPGA würde hier nichts ändern, der richtet sich z.B. gegen Angriffe wie die auf Intels Management Engine.


Die Börse habe ich ja noch nie verstanden, wenn AMD 30 Milliarden an neuen Aktien ausgibt, dann müßte ja zumindest der Aktienkurs sinken, da die bereits ausgegebenen Aktien im Wert sinken. Da die Firma ja nun pro Aktie weniger wert ist. Ist sowas überhaupt Rechtens? Man könnte mit dieser Logik ja, unendlich viele Aktien ausgeben, bis der Kurs auf 0 geht. Die Firma sackt das Geld ein und muss es nie zurückzahlen, da die Aktien wertlos geworden sind...
Also irgendwas stimmt hier nicht...

Typischerweise müssen Handlungen dieser Dimension lange im Voraus angegeben und/oder von den Aktionären genehmigt werden, sodass jeder entscheiden kann, ob er weiterhin Aktionär dieser veränderten Firma sein möchte oder aber seine Anteile verkauft. Eine weitere Möglichkeit wäre es, dass keine neuen sondern bereits ausgegebene, aber an sich selbst verkaufte/rückgekaufte Aktien verwendet werden. (Glaube ich bei diesem Umfang aber nicht.)


Nach meinem Verständnis ist es vollkommen egal wie der Aktienkurs einer Firma ist, das ist der Firma doch vollkommen egal. Die Aktie wird am Tag 1 zum Betrag X ausgegeben. Die Firma bekommt den Betrag X. Es gibt also eine Aktie, wo der Wert X drauf steht. Jetzt wird diese Aktie zum Wert X-10 weiterverkauft. Den Verlust -10 macht ja nicht die Firma, sondern der letzte Aktieninhaber.
So gesehen macht die Firma nie Verlust bei sinkenden Aktienkursen.

Niemand verkauft etwas, wenn er keinen Gewinn macht. Warum sollte man 1:1 tauschen?

Auf der Aktie steht auch drauf, wie groß der von ihr repräsentierte Teil am Unternehmen ist und Änderungen sind nur mit Zustimmung der Aktionäre möglich. Sonst wäre es in der Tat einfach, an Tag 1 "10 von 10" Aktien zu je 1/10 des Unternehmenswertes zu verkaufen und am nächsten Tag 90 weitere zu "1/100" und an Tag 3 900 zu "1/1000", sodass man den gesamten Laden 2,8 mal verkauft hat. Was diejenigen, die an Tag 1 für 1 von letztlich 1000 Aktien letztlich 1/10 des Unternehmenswert bezahlt haben, jetzt aber nur 1/1000 des Unternehmenswertes besitzen, stören könnte. Aber genau das geht eben nicht, weil die Käufer der ersten 10 Aktien an Tag 2 bereits Eigentümer des Unternehmens sind.
 
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