AMD ist für schlechtes Marketing bekannt und auch dafür, dass man selbst zu Zeiten absoluter Produktüberlegenheit kaum Geld schäffeln konnte (A 64 vs P4)
Zu A64 Zeiten, insbesondere zu X2 Zeiten (vorher hatten sie ja auch keine absolute Produktüberlegenheit) haben sie Gewinn gemacht.
Und bei unserem Mediamarkt/Saturn usw gibts sehr wohl auch AMD Prozessoren
Aber nicht von der Zentrale. Die Filialen dürfen eigenmächtig das Programm erweitern, aber Intelrechner gehören zum Deutschlandweit koordinierten Angebot.
Darin aber immer gleich das Ergebniss krimineller Praktiken zu sehen...
Dell hat zu A64 Zeiten diverse Privilegien (z.B. "maßgeschneideter CPUs mit Funktionen, die so noch kein anderer zu kaufen kriegt"...) aufgegeben und angefangen, auch AMD-Rechner anzubieten.
Bis heute sind die Dinger ein kleiner Nebenaspekt, weil sie einfach kaum jemand kauft.
Zum Teil werden die besseren Preise bei AMD auch daher kommen das man praktisch kaum Ausschuss hat !
Amd kann einen Halb defekten Quad immer noch als Dual an denn Kunden bringen so was gibts bei Intel ja nicht , weil Intel macht nur Super Technologie die haben es nicht Noetig was ?
Allein schon wegen der Umwelt und ich bin wirklich kein Fanatiker was das angeht , aber allein deshalb finde ich sind die AMD CPU da wesentlich Gruener auch wenn sie dann spaeter mehr verbrauchen sollten !
Drei Punkte, die es zu beachten gilt:
- Den größten Anteil an der Chipfläche hat Cache. Fehler, die da auftreten, kann Intel in kleineren Modellen nutzen
- Produktionsaufwand=Umweltbelastung fallen pro Fläche an und die Fehlerwahrscheinlichkeit steigt exponentiell mit der Chipgröße. Ein Clarkdale ist in etwas so groß, wie ein Deneb - integriert aber schon die Northbridge. Ein Thuban ist 40% größer, als ein Gulftown...
- Wenn die Ausbeute sehr gut ist, kann es effizienter sein, für viele kleinere CPUs extra Chips herszustellen und ein paar große, defekte wegzuwerfen, als viele große downlabeln zu müssen. Zu Core2 Zeiten hat Intel den Wolfdale extra in zwei verschiedenen Cachegrößen entwickelt&gefertigt, anstatt die kleinen Modelle bequem durch teildeaktivierte große zu realisieren. Das weist auf sehr gute Ausbeuten hin und aufgrund des ständigen Hinterherhinkens AMDs kann Intel sich mitlerweile sehr viel Zeit zur Optimierung neuer Fertigungsverfahren lassen. (Stichwort Ivy Bridge: Testwafer laufen bereits jetzt vom Band, bevor Sandy Bridge überhaupt erhältlich ist. Bis sie das Ding in 18 Monaten auf den Markt bringen, sollte so ziemlich jede Schwachstelle in der Produktion gefunden und ausgemerzt sein.)
Was ihnen auch nicht wirklich Hilft , in der Zeit des Athlon XP/64 war AMD immer billiger auch mit dem FX wenn es auch nur wenige Dollar waren ... und an Marktanteilen hat es ihnen kaum was gebracht ...
Dumpingpreise helfen halt nur dann, wenn man dem potentiellen Kunden auch klar macht, dass das Produkt trotzdem hochwertig ist...
Intel hat nie behauptet, günstig zu sein und ist bis heute in den Köpfen der Leute als "hochwertig" verankert. So hoch ist der Anteil einer CPU am Durchschnittsrechner ist, dass der Durchschnittskäufer nicht 20-30€ drauflegen würde, um "hochwertige" "Markenware" zu erhalten, an Stelle des Billigproduktes von einer Firma, von der er noch nie etwas gehört hat.
Zumal man klar sagen muss: Zu K6-II und III und KT133(A) Zeiten haben sich AMD Systeme nicht ganz zu unrecht einen schlechten Ruf beim Laien erarbeitet. Die Schuld lag zwar bei den Chipsätzen und wer wusste, wie es geht (und ein hochwertiges Board gekauft hat), konnte sehr viel aus der Plattform rausholen - aber wer keine Ahnung hatte (und die meisten haben keine Ahnung), der bekam Probleme ohne Ende.
Auch wenn man das meinen Sollte wenn man fast 5 Jahre Die besten CPUs am Start hatte ...
Das mag aus der Sicht von Gamern der Fall gewesen sein - aber nicht aus der Sicht des großen Restes. Durch die entsprechende Optimierung vieler Anwendungen war bereits der Northwood A den Athlon XP in vielen Bereichen überlegen, der Northwood B konnte dann sogar in Spielen meistens gleich ziehen. Northwood C brachte dank HT einen extremen Vorteil, wenn es um flüssiges Arbeiten mit mehreren Programmen ging - und diesen Vorteil konnte AMD erst mit dem Athlon64 X2 kontern - 6 Monate bevor der Pentium D 9xx den Effizienz- und Leistungsvorsprung der A64 einholte und 12 Monate, bevor Core2 den Markt übernahm.
Unterm Strich hatte AMD 0,5 Jahre lang die besten und 1 Jahr lang gleichwertige CPUs am Start. Wärend der 1,5 Jahre Athlon64 vs. Pentium 4 hatten sie das bessere P/L-Verhältniss - aber siehe oben: Nicht alle kaufen nur nach P/L. Und zur AthlonXP Zeiten hatten sie sogar nur das bessere P/L-Verhältniss für Spieler. Da hatte AMD dann -wenn man PCGH umfragen trauen darf- auch 80-90% Marktanteil.
Leider war dieses Marktsegment insgesamt eher klein. (um es konkreter zu sagen: Intel war sich in dieser Zeit vollkommen darüber im klaren, dass sie keine für Spieler attraktiven CPUs verkaufen. Es war ihnen aber vollkommen egal - das große Geld hat man mit Büro- und Multimedia-Rechnern verdient)
Ich nehme mal an das glaubst du wirklich oder ?
Denke kaum das die sich ausgeruht haben , aber ein Konzern wie Intel der mehr fuer Werbung ausgeben kann als AMD fuer Forschung , kann eben mehr Entwickeln als ein kleinerer Konkurent , ich denke einfach das AMD laenger auf einer Generation bleiben muss bis die naechste neu Entwickelt werden kann, als bei einem Konzern wie es Intel einer ist ...
Ein Konzern, der den zweitgrößten GPU-Entwickler aufkaufen kann, sollte sich nicht darüber beklagen, wenn er zuwenig Geld für die CPU Entwicklung oder -bewerbung übrig hat. Zuvor hatte AMD schon versucht, sich in den Flash- oder in den Embedded-Markt einzukaufen, ebenfalls erfolglos.
Wenn man einer besseren Vermarktung der eigenen CPUs keinerlei Priorität einräumt, dann ist das ein eigener Fehler, kein Zwangszustand.
PS: Ich denke denn Kauf von ATI darf man nicht nur rein nach zahlen sehen , man hat nicht nur denn Namen und Produkte gekauft sondern auch ne Menge Know How die jetzt erst zum Tragen kommt und ob das selbst Entwickeln nicht Teuerer gekommen waere ist ne andere Frage !
Auf jedenfall hat man sich so einen Konkurenten ins Boot gehollt und die Entwicklungszeit auf wenige Jahre verkuerzt , denke das war schon 5 Mrd wert
Abwarten. Bislang hatte es einen enormen Verlust an Firmenbereichen und eine Steigerung der effektiven Fertigungskosten zur Folge. Imho auch eine starke Verzögerung in der CPU-Entwicklung. Die Gewinne durch die neue Sparte konnten dagegen nicht einmal die Tilgung der Kaufsumme aufwiegen.
Es bleibt abzuwarten, ob Fusion das erhoffte Wunderkind wird - aber imho hat AMD da verdammt hoch gepokert, als sie sich für eine Übernahme ATIs und gegen eine Partnerschaft mit Nvidia entschied (die zu dem Zeitpunkt die bessere Chipsätze, die besseren IGPs und eine AMD-orientierteres Angebot hatten).
Was ist an Fermi (wenn man schon drüber schimpft, sollte mans wohl wenigstens richtíg schreiben können) so schlecht? Deutlich höhere Leistung im Profisektor,

interessiert diese Nische?
es ist auch die schnellste Karte
Die schnellste Single-GPU-Karte, ein wichtiger Unterschied. Denn wer die meisten Schwanzmarks will, landet bei der HD5970. Wer sinnvoll in ein schönes Spielerlebniss investieren will, kauft keine schnellste=teuerste Karte. Dazwischen bleiben nicht viele.
und das Preis/Leistungsverhältnis stimmt auch bei den kleineren Karten.
Die kleineren gibts jetzt seit wenigen Wochen, die schlagen sich in den Quartalsergebnissen noch lange nicht nieder. Und abgesehen von der GTX460, die gut in die (bald gefüllte) Lücke zwischen HD5770 und HD5850 passt, seh ich da auch keine überragenden Angebote, sondern nur gleichwertige - zu 6-9 Monate alten, im Auslaufen befindlichen Konkurrenzprodukten.
Zumal man nicht vergessen darf, dass man schöne Zusatzfeatures wie CUDA,PhysX, gute OpenGL Treiber,2D Treiber, 3D Vision, usw bekommt.
3D Vision bekommt man nicht als nettes Zusatzfeature, da muss man fleißig zusätzlich zahlen. Mängel in 2D Treibern wären kaum welche bekannt, OpenGL nutzt (leider) kaum jemand, PhysX nicht sinnvoll und CUDA ist bis auf weiteres nur für PhysX (siehe eben) und der professionellen Sektor (s.o.) interessant.
Das einzige, was Nvidia imho im Moment ins Feld führen kann, sind die problemlos deaktivierbaren Bildverschlechterer und -von vielen unbemerkt- oft das bessere Verhältniss zwischen avg. und min. fps.
(was einiges Wert ist, bei mir aber z.B. nicht den Mehrverbrauch einer GTX470 aufwiegen würde)