Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Das Misstrauen gegenüber Russland hatte, insbesondere in Osteuropa (wer es da wodurch im Kalten Krieg aufgebaut hat, mag sich jeder denken), stark nachgelassen - bis Putin auf die Idee kamen, dass russische Interessen und deren militärische Umsetzung nicht mehr an der russischen Grenze enden.

Ah ja...es ist also normal wenn USA und Europa ihre Soldaten sonst wo hin schicken und überall rumfliegen und rumschippern.
Aber wenn es Russland durch Putins Führung plötzlich besser geht und er eine Defensive gegen jene aufbaut, die ihre Nase überall hineinstecken müssen, dann gilt das plötzlich als aggressive Ausweitung der russischen Grenzen.
Die Krim Situation war auch eben nicht aggressiv, da Russland eine kurzzeitige Defensive aufgebaut hat, damit die Menschen friedlich abstimmen konnten. Ohne Fackelmärsche, Molotovcocktails und Hackenkreuze...
 
Ich stelle nochmal die Frage.

Was wäre gewesen wenn es in der gleichen Situation um einen amerikanischen Stützpunkt gegangen wäre?
 
Ich würde mich freuen, wenn man hier nicht ständig die selben Märchen hören würde. Nun soll man hier anscheinend wieder der Behauptung widersprechen, die NATO/EU/USA hatte Russland "eingekreist" und Putin konnte nicht anders handeln. Langweilig, lasst euch doch mal was Neues einfallen.
 
Ich würde mich freuen, wenn man hier nicht ständig die selben Märchen hören würde. Nun soll man hier anscheinend wieder der Behauptung widersprechen, die NATO/EU/USA hatte Russland "eingekreist" und Putin konnte nicht anders handeln. Langweilig, lasst euch doch mal was Neues einfallen.

Wenn Washington seine Sicherheit in Bagdad verteidigen kann, warum darf Moskau das eigentlich nicht auf der Krim?

PS: Wieviele Stützpunkte unterhält Russland eigentlich so um die USA herum? Wie hoch sind die Mitlitärausgaben der Nato im Vergleich zu Russland? Aber ja Russland ist der böse Agressor :lol:
 
Wieviele Stützpunkte kann sich Russland bei ca 75 Mrd Dollar Budget denn übhaupt leisten ???

Wieso soll den Russland mehr ausgeben, wenn die Herstellung der eigenen Waffen und Kriegsgeräte günstiger als bei anderen ist und diese Waffen auch noch oftmals besser sind.
Erstens das und zweitens braucht Russland keine Stützpunkte direkt vor Amerika.
Es gibt Waffen, die auch mein Vater als ehemaliger Matrose kennt, die eine extrem große Reichweite haben und Systeme, die potenzielle Nuklearträgersysteme außer Gefecht setzen noch bevor sie überhaupt Europa überflogen haben.
Da keine äquivalente Gegenantwort existiert, werden auch so viele Stützpunkte nahe Russland gebaut.

Ich kann hier die ganzen Systeme erklären, aber dafür wäre ein eigener Thread geeigneter.
 
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Moderative Anmerkung:

Was hat eine Diskussion über Vergleiche diverser Sturmgewehre mit der Ukraine zu tun? Bitte unbedingt dieses ständige Abdriften in komplett am Thema vorbeigehende Bereiche (bloß weil das G36 aktuell durch die Presse hechelt) unterlassen!

Mit den besten Grüßen,
beren2707

Edit: Alle entsprechenden Beiträge wurden ausgeblendet und auch entsprechend geahndet. Bitte beim Thema bleiben. ;)
 
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Ich stelle nochmal die Frage.

Was wäre gewesen wenn es in der gleichen Situation um einen amerikanischen Stützpunkt gegangen wäre?

Gibt es keine übertragbaren Hinweise darauf. Die USA haben nur zwei Landgrenzen, unterhalten keine Stützpunkte auf der anderen Seite der Grenze. Meiner Erinnerung nach haben sie, seit Klärung der Grenzstreitigkeiten in konventionellen Kriegen vor sehr langer Zeit, auch nie beansprucht, amerikanische Interessen mit Waffengewalt in diesen Nachbarländern durchzusetzen zu müssen.

Der am wenigsten hinkende Vergleich wäre vielleicht noch Guantanamo Bay während der kubanischen Revolution. Allerdings brachte da ein landesweiter Bürger-/Guerillakrieg den Umschwung und keine Parlamentsabstimmung; und die neue Führung bekannte sich offen zu Idealen und zu einer Staatengemeinschaft, die an anderer Stelle bereits Stellverterkriege mit der USA führten. Statt von einem politischen Umschwung und möglicherweise in mehreren Jahrzehnten nicht verlängerten Verträgen sah sich der Stützpunkt also einer ganz konkreten militärischen Bedrohung ausgesetzt, was wohl kaum vergleichbar ist. Aber zumindest könnte man in beiden Fällen von einem isolierten Stützpunkt und politisch dynamischen Zeiten sprechen.
Die Reaktion der US-Armee auf die geänderte politische Lage bestand damals in einer Adressierung der Pachtchecks an die neuen Machthaber. Seitens des Stützpunktes selbst vermute ich mal, dass sie eine erhöhte Verteidigungsbereichtschaft hergestellt haben. Aber da es in Kuba genausowenig Angriffe gegen US-Einrichtungen gab, wie auf der Krim gegen russische Stützpunkte, entstand nie eine Verteidigungssituation gebraucht und jeder blieb auf dem ihm vertraglich zustehenden Territorium. (Ausgenommen natürlich der Zivilangestellten, die noch Jahrzehnte friedlich "beim Feind" arbeiteten)

(Anm.: Ehe jemand meckert - unabhängig vom Stützpunkt gab es später natürlich zahlreiche -erfolglose- Aktionen der US-Regierung gegen die kubanische Führung. Da handelt es sich aber genausowenig um Verteidigungsmaßnahmen der eigenen Einrichtungen, wie bei Putins Einmarsch auf der Krim.)


Ukraine: Regierung behindert Aufklärung der "Majdan-Morde"
Und anders als manch einer annimmt, nicht etwa bei Ermittlungen gegenüber den Demonstranten, sondern bei Ermittlungen gegenüber der Spezialeinheit, weil man ja Leute braucht, die eine militärische Ausbildung haben .

Interessant, auf welche Ebene die Behinderungen verankert wurden. Bislang hieß es immer nur, dass der Verwaltungsapparat, der nun einmal zahlreiche Altbeamte umfasst (vergleiche Putsch und Vertreibung eines Staatsaparates mit der Einsetzung neuer Minister durch ein Paralament), nicht sonderlich effizient/motiviert/kooperativ bei der Verfolgung ihrer alten Kumpel wäre.
 
Gibt es keine übertragbaren Hinweise darauf. Die USA haben nur zwei Landgrenzen, unterhalten keine Stützpunkte auf der anderen Seite der Grenze. Meiner Erinnerung nach haben sie, seit Klärung der Grenzstreitigkeiten in konventionellen Kriegen vor sehr langer Zeit, auch nie beansprucht, amerikanische Interessen mit Waffengewalt in diesen Nachbarländern durchzusetzen zu müssen.

Müssen sie auch nicht da Mexiko eben Eingekreist ist, einerseits von der Armee auf Amerikanischem Boden und dann direkt wieder ab dem Punkten unter Mexiko. Lässt sich auf der Karte hier gut erkennen, würde dabei auch auf die anderen Standorte achten - http://www.converge.org.nz/abc/pr37-1721_files/image002.jpg

Worüber ich mir auch mal gedanken machen würde, warum in den großen Medien garnichts über das Weltweite Militärnetz der USA Berichtet wird - das Thema wird quasi totgeschwiegen, was aus meiner Sicht eben auch dafür spricht das unsere Medien die Anweisung haben, dieses Thema auszuklammern. Kannst dir gerne die mühe machen und nach Artikeln zu schauen die, die Armeebasen weltweit thematisieren. Du wirst deutschsprachige Artikel bis auf 1-2 aus der FAZ nur von "Blogs & Unseriösen weil keine Leitmedien" Artikel dazu finden. Ausser, jemand passt mal nicht beim Öffentlich Rechtlichen im Fernsehrat auf und eine Dokumentation wie folgende : https://www.youtube.com/watch?v=XsrXMTzYr3g
findet ihren Weg ins Fernsehen und wird als der "Fehler" auffällt in den "Giftschrank (keine Aussendung mehr,quasi verbannung) gepackt.
In Internationalen Medien wird dieses Thema weitaus offener besprochen, teilweise sehr kontrovers.
Von Stars die Gefragt werden wie diese und jene Tierhoden schmecken ect. zu jedem scheiss wirst du in unseren Medien massig informationen finden - zu diesem Thema quasi nichts.


Es liegt halt an jedem selber was er aus dieser Information macht, ob dieses Netz zufall sein kann, ob dort wirklich auch in nur einem Fall humanitäre Gründe die USA zum Eingreifen bewegen würden usw.
KEINE Nation handelt altruistisch, erst recht nicht wenn es soviel Energie verschlingt wie in diesem Fall. Wir selber unterhalten ja auch mehr als genug US Basen, vielleicht sind wir doch nicht so "neutral und aufgeklärt" wie uns weisgemacht wird, bis wir Abends mal wieder daran erinnert werden, was für böse Menschen wir sind und welche Schuld wir tragen wenn mal wieder von Hitler, seiner Sekretärin oder seinem Schäferhund eine Doku läuft.
Wir wissen das seine Schäferhunde Muck & Blondi hießen, seine Sekretärin Traudl Junge - aber wir wissen nicht was in der Gegenwart abseits "unserer Welt" getrieben wird, die wir um unsere Freiheit zu verteidigen immerwieder in die Steinzeit zurückbomben müssen.

Gleichzeitig wird uns erklärt "wie die Pressefreiheit in der Ukraine und auf Russischer Seite eingeschnitten wird" und das, das erste Opfer eines Krieges die Wahrheit sei (was zwar natürlich wahr ist, aber wovon wir uns ja subjektiv einfach ausnehmen) Propaganda im Ukraine-Konflikt: Pressefreiheit unter Druck | tagesschau.de
Die Stimmung in der Ukraine ist eh vergiftet bis zum gehtnichtmehr und findet halt in sowas ausdruck: Ukraine verbietet Filme mit positivem Russlandbild - SPIEGEL ONLINE
Gerade gehts zum Glück für die Bewohner der Ukraine halbwegs ruhig zu im vergleich zu den gefechten vor Minsk 2, trotzdem dürfen wir nicht vergessen das dort immernoch Krieg herrscht und mMn. leider auch Minsk 2 scheitern wird und wir gerade sowas wie die Ruhe vor dem Sturm erleben.

Die Frage ist doch was wir als Europäer denn genau mit der Ukraine im jetzigen Zustand wollen, oder wo wir unterstützung liefern können ohne als Aggressor gegenüber Russland aufzutreten (an der Stelle großes Lob an Merkel, Hollande, Steinmeier usw. die Waffenlieferungen bisher klare absagen erteilt haben und auch mit Minsk 2 die Kohlen zwischenzeitlich rausgeholt haben, als es drohte völlig zu eskalieren)
Aber wir müssen uns doch mal klar machen, das die Ukraine auch zur Gefahr für uns alle werden kann ab dem Augenblick wenn verrückte wie Jazenijuk oder Poro auf den Trichter kommen sollten, wieder Offensiven zu starten.
 
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Ja, jetzt zeigt die Putsch Regierung ihr wahres Gesicht. Demnächst werden in Kiew russische Bücher verbrannt und Kunstwerke russischer Künstler als entartet bezeichnet. Woher kommt mir das nur so bekannt vor....
 
Dass Poroschenko demokratisch gewählt und das Parlament aufgelöst wurde, ist dir aber schon bekannt oder? Und da du ja scheinbar auf Vergleiche stehst: Wenn Russland letztes Jahr das Saarland annektiert und Bayern destabilisiert hätte, wäre es um die deutsche Pressefreiheit in bezug auf Russland auch nicht gut bestellt. Ist es nicht logisch, dass man der Propaganda des Feindes keine Plattform bieten will?
 
Dass Poroschenko demokratisch gewählt und das Parlament aufgelöst wurde, ist dir aber schon bekannt oder? Und da du ja scheinbar auf Vergleiche stehst: Wenn Russland letztes Jahr das Saarland annektiert und Bayern destabilisiert hätte, wäre es um die deutsche Pressefreiheit in bezug auf Russland auch nicht gut bestellt. Ist es nicht logisch, dass man der Propaganda des Feindes keine Plattform bieten will?
Dass sich die Krim durch ein demokratisches Referendum Russland angeschlossen hat ist dir auch bekannt oder?
 
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