ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Mir wäre nicht bekannt, dass Wahlbeobachter der etablierten Grämien (UN, OSZE,...) angefordert worden wären. Nicht einmal Russland hatte welche entsand.
Und zu den "Sicherheit"skräften muss man nun wirklich nicht viel sagen:
"außerhalb" des Wahllokals? http://www.dw.de/image/0,,17627773_303,00.jpg
Selbst wenn: Was für einen Unterschied würde das machen, wenn das Personal im Wahllokal zum gleichen Verein gehört, wie die hier http://bilder.bild.de/fotos-skalier...mbqf-1399842129-35928570/2,w=985,c=0.bild.jpg
?
Aber so "subtil" war es in der Realität nicht einmal:
http://www.heute.at/storage/scl/bil...3_-_IBD0604_-_Vollbild.jpg?version=1399811803
http://i.huffpost.com/gadgets/slideshows/348985/slide_348985_3724307_free.jpg?1399880613278
http://i.huffpost.com/gadgets/slideshows/348985/slide_348985_3724309_free.jpg?1399880611655
http://i.huffpost.com/gadgets/slideshows/348985/slide_348985_3724314_free.jpg?1399880629872
Und dabei ist es vollkommen egal, ob diese Leute eine "erkennbare" Absicht hatten. Neben jemandem, der sich an keinerlei Gesetze hält, sich selbst anmaßt, über das Leben anderer Leute zu entscheiden und der ein Sturmgewehr durch die Gegend schwenkt, wird kaum jemand frei und unebeeinflusst eine Wahlentscheidung treffen - selbst wenn derjenige es tatsächlich gut meint.
Die einzige gesicherte Aussage dazu ist afaik die des Sprechers des russichen Präsidenten, demzufolge Moskau keinen Einfluss "mehr" hätte - also früher einen hatte. (Auch von der staatlichen russischen Nachrichtenstelle bestätigt)
Alles weitere musst du wohl diejenigen Fragen, die diese Behauptung vertreten. Ich persönlich sehe/lese ja scheinbar immer die falschen Medien (und bekomme auch auf Nachfrage keine Gegenbeispiele genannt) und kenne deswegen nur Spekulationen darüber, ob Putin Einfluss hat - aber niemanden, der sagt, dass er ihn hätte.
Bis heute habe ich kein Urteil des ukrainischen Verfassungsgerichtes dazu gesehen, ob Entscheidungen des ukrainischen Parlementes ihre Gültigkeit verlieren, wenn sich die Abgeordneten auf eigenem Wege eine Meinung gebildet haben und ob die Mehrheitsangaben abwesende Parlamentsmitglieder automatisch als Gegenstimme werten. Vorherrschende Meinung in russischen Medien und bei deren Konsumenten scheint zu sein, dass dass beides der Fall ist - aber es gibt zahlreiche juristische Argumente, die dagegen sprächen (wie hier bereits mehrfach dargelegt wurde). Janukowitsch selbst scheint ebenfalls der Ansicht zu sein, dass seine Enthebung berechtigt war - sonst hätte er dagegen klagen müssen. (Es sei denn, er hatte die Judikative zuvor mit Richtern besetzt, die sich selbst nicht an die Verfassung halten. Dann hätte eine Klage möglicherweise keinen Aussicht auf Erfolg gehabt - die ihm vorgeworfene Amtsverfehlung aber ihrerseits auch bestätigt gewesen.)
Unter diesen Umständen darauf zu beharren, man wisse alles besser, als der gesamte ukrainische Staatsapparat, ist ... ... vielleicht nicht unbedingt falsch, aber zumindest gewagt.
Andere Staaten müssen mit der unklaren Rechtssituation jedenfalls pragmatisch umgehen. Aus Sicht Deutschlands muss man sagen: Die alte ukrainische Regierung wäre mit den dokumentierten Mehrheiten zumindest nach deutschen Demokratiemaßstäben problemlos enthoben worden, die Übergangsregierung wurde mit nach deutschen Maßstäben angemessener Mehrheit von einem (so-)demokratisch(-wie-unter-der-abgesetzen-Regierung-üblich) gewählten Parlament eingesetzt. Eine alterantive Regierung, mit der man verhandeln könnte, gibt es ohnehin nicht.
=> Ziemlich eindeutige Situation.
Eher zu denken würde mir da die Zusammensetzung dieser Regierung geben.
Und zu den "Sicherheit"skräften muss man nun wirklich nicht viel sagen:
"außerhalb" des Wahllokals? http://www.dw.de/image/0,,17627773_303,00.jpg
Selbst wenn: Was für einen Unterschied würde das machen, wenn das Personal im Wahllokal zum gleichen Verein gehört, wie die hier http://bilder.bild.de/fotos-skalier...mbqf-1399842129-35928570/2,w=985,c=0.bild.jpg
?
Aber so "subtil" war es in der Realität nicht einmal:
http://www.heute.at/storage/scl/bil...3_-_IBD0604_-_Vollbild.jpg?version=1399811803
http://i.huffpost.com/gadgets/slideshows/348985/slide_348985_3724307_free.jpg?1399880613278
http://i.huffpost.com/gadgets/slideshows/348985/slide_348985_3724309_free.jpg?1399880611655
http://i.huffpost.com/gadgets/slideshows/348985/slide_348985_3724314_free.jpg?1399880629872
Und dabei ist es vollkommen egal, ob diese Leute eine "erkennbare" Absicht hatten. Neben jemandem, der sich an keinerlei Gesetze hält, sich selbst anmaßt, über das Leben anderer Leute zu entscheiden und der ein Sturmgewehr durch die Gegend schwenkt, wird kaum jemand frei und unebeeinflusst eine Wahlentscheidung treffen - selbst wenn derjenige es tatsächlich gut meint.
Das ist richtig, nur bin ich kein großes Medienunternehmen, dass Millionen von Bürgern beeinflussen kann. Wo sind denn bitte die Quellen, die mir beweisen, dass die Separatisten in der Ost-Ukraine unter Moskaus Befehl stehen?
Die einzige gesicherte Aussage dazu ist afaik die des Sprechers des russichen Präsidenten, demzufolge Moskau keinen Einfluss "mehr" hätte - also früher einen hatte. (Auch von der staatlichen russischen Nachrichtenstelle bestätigt)
Alles weitere musst du wohl diejenigen Fragen, die diese Behauptung vertreten. Ich persönlich sehe/lese ja scheinbar immer die falschen Medien (und bekomme auch auf Nachfrage keine Gegenbeispiele genannt) und kenne deswegen nur Spekulationen darüber, ob Putin Einfluss hat - aber niemanden, der sagt, dass er ihn hätte.
Dem Misstrauensvotum 1982 gingen aber keine bürgerkriegsähnlichen Zustände voraus (wie auf dem Maidan) und was viel wichtiger ist, bei uns wurde die Verfassung eingehalten. Man kann es nciht oft genug wiederholen. Janukotiwsch wurde NICHT wirksam abgesetzt. Damit verbiete sich für jeden Demokraten ein Zusammenarbeit mit dem Regime in Kiew. Und damit ist es ein Putsch, egal wie die es beschönigen willst.
Bis heute habe ich kein Urteil des ukrainischen Verfassungsgerichtes dazu gesehen, ob Entscheidungen des ukrainischen Parlementes ihre Gültigkeit verlieren, wenn sich die Abgeordneten auf eigenem Wege eine Meinung gebildet haben und ob die Mehrheitsangaben abwesende Parlamentsmitglieder automatisch als Gegenstimme werten. Vorherrschende Meinung in russischen Medien und bei deren Konsumenten scheint zu sein, dass dass beides der Fall ist - aber es gibt zahlreiche juristische Argumente, die dagegen sprächen (wie hier bereits mehrfach dargelegt wurde). Janukowitsch selbst scheint ebenfalls der Ansicht zu sein, dass seine Enthebung berechtigt war - sonst hätte er dagegen klagen müssen. (Es sei denn, er hatte die Judikative zuvor mit Richtern besetzt, die sich selbst nicht an die Verfassung halten. Dann hätte eine Klage möglicherweise keinen Aussicht auf Erfolg gehabt - die ihm vorgeworfene Amtsverfehlung aber ihrerseits auch bestätigt gewesen.)
Unter diesen Umständen darauf zu beharren, man wisse alles besser, als der gesamte ukrainische Staatsapparat, ist ... ... vielleicht nicht unbedingt falsch, aber zumindest gewagt.
Andere Staaten müssen mit der unklaren Rechtssituation jedenfalls pragmatisch umgehen. Aus Sicht Deutschlands muss man sagen: Die alte ukrainische Regierung wäre mit den dokumentierten Mehrheiten zumindest nach deutschen Demokratiemaßstäben problemlos enthoben worden, die Übergangsregierung wurde mit nach deutschen Maßstäben angemessener Mehrheit von einem (so-)demokratisch(-wie-unter-der-abgesetzen-Regierung-üblich) gewählten Parlament eingesetzt. Eine alterantive Regierung, mit der man verhandeln könnte, gibt es ohnehin nicht.
=> Ziemlich eindeutige Situation.
Eher zu denken würde mir da die Zusammensetzung dieser Regierung geben.
Zuletzt bearbeitet:
War ja auch ganz nett früher der kalte Krieg und so und mit dem bösem russischen Bär. Heute nicht mehr ganz so leicht, wer der Pöse und Gute ist 

