Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Russland pokert und spekuliert darauf, dass China, Indien weiter die russische Wirtschaft stützen und die die USA die Sanktionen lockert, oder gar fallen lässt.
Trump ist leider die größte Hoffnung der Russen.
Das nutzt ihm zwar etwas, aber nicht wirklich das was er braucht, schon geogrrafisch nicht.
1. Das meiste Geld ist bei den Europäern eingefroren
2. Er braucht die Europäer für Gas und Öl
3. Swift ist in Europa
4. Seine Flugzeugflotte besteht hauptsächlich aus Airbus
5. Überflugverbote die schmerzen finden über Europa statt.
6. Um seine Wirtschaft nachhaltig zu "stützen" braucht er europäische Firmen/Wirtschaft, da helfen ihm die USA nur bedingt.

Wenn es mit der EU und Ukraine zu keiner Einigung kommt, hat Putin zwar den Westen gespalten, und es gibt weniger sekundär Sanktionen, aber es gibt noch keine Pipelines nach China und Indien, die US versorgen sich größtenteils selbst mit Öl und Gas und auch sonst handelt man nicht viel mit Russland, ausser auf dem Gebiet Ölbohrungen und Ausbeutung.
Für den "normalen Alltag" wäre die EU essentiell, auch um seine Rüstungswirtschaft mit entsprechenden Komponenten zu bestücken.
Machen wir uns nichts vor, Trump/MAGA USA will mit Russland Geld verdienen, das klappt im Moment schon nicht mit China, weil die RU wesentlich mehr importiert als exportiert und es nicht wirklich zahlen kann, weil die Einnahmen aus Europa fehlen!
Wenn Europa auf absehbare Zeit (Jahrzehnte) keine Energie aus Russland kauft, hat die RU kein Geld um mit den USA oder China Geschäfte zu machen, das ist der Key Faktor.
 
Lol,

+++ 20:34 Trump "frustriert" über Ukraine und Russland +++

Weil seine Versuche, den Ukraine-Krieg zu beenden, bisher erfolglos bleiben ist US-Präsident Donald Trump ist nach Angaben des Weißen Hauses schwer enttäuscht von den Regierungen in Kiew und Moskau. "Der Präsident ist äußerst frustriert über beide Seiten dieses Krieges", sagte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt. "Er will keine weiteren Gespräche mehr." Trump wolle "Taten". "Er will, dass dieser Krieg endet."

Oh wow wer hätte das gedacht bei einem 5-6 jährigen narzisstischen Kind, ohne Wissen und keiner Aufmerksamkeitsspanne?!
Wollen doch die Ulrainer nicht einfach kapitulieren, damit Trump mit Russland Geld verdienen kann!
 
Zuletzt bearbeitet:
Am leichtesten und völkerrechtlich die einzig saubere Lösung wäre es, wenn Putin seine Soldaten nach Hause beordert. Dann endet dieser Krieg sofort. Denn nur er hat ihn angefangen, nur er wollte ihn, nur er zwingt die andere Partei, weiter dagegen anzukämpfen. Aus Gier nach Land und Ruhm und Zarentum. Zu Lasten der Ukraine, der EU aber auch zu Lasten der eigenen Bevölkerung. Das alles geht ihm, einem Mafiaboss, nämlich am Arsch vorbei. Da zählt nur der eigene Profit. Und solange er davon profitiert bzw. profitieren kann, macht er halt weiter.
So sieht es aus! Und nicht anders!
 
Servicepost,

1. Unter den gegebenen Voraussetzungen sind die Gespräche von Berlin fast ein epocheler Sieg für die Europäer und Ukrainer.
Es wurde fertig gebracht eine halbwegs abgestimmte Linie mit den USA aufzubauen, ohne einen diplomatischen Eklat.
2. Zum vollständigen "Sieg" der Europäer gehört am Donnerstag zwingend die Verweundung RU Gelder für die Ukraine mit einer Mehrheitsentscheidung zu ermöglichen, erst dann ist man wirklich wieder im Spiel und kann Druck aufbauen.
3. Das ist zwingend notwendig um die Ukraine soweit zu bestärken und materiell zu unterfütter, dass das eisenharte Nein der Ukraine zur Abtretung der unbesetzten Teile des Donbass durchgesetzt werden kann.

4. Putin wird das alles ablehnen, das ist für mich so sicher wie das Amen in der Kirche. Er hat seine Propagandatrolle und seine Schergen in Europa losgeschickt, um das sich andeutende Ergebnis unter allen Umständen zu verhindern (Orban, Fico, AfD, BSW etc.), erfolglos.

5. Europa hat es möglicherweise im letzten Augenblick geschafft durch Diplomatie und Druck (Vorraussetzung Donnerstag klappt), den USA klar zu machen, das ein wie immer gearteter Frieden in der Ukraine ohne die Europäer nahezu unmöglich ist.
Trump steht in den USA unter immer mehr zunehmenden politischen Druck, gerade in Bezug auf seine Zollpolitik und die gallopierende Inflation, die Bevölkerung ist immer unzufriedener.
Insoweit halte ich es praktisch für unmöglich, das sich Trump nach den Verhandlungen von Berlin gegen die EU und Ukraine auf die Seite der RU schlägt, weil das könnte er nur mit massiven Druck auf Europa und die Ukraine, auf den die Europäer reagieren würden, eventuell selber mit Zöllen und Wirtschaftssanktionen, wenn Trump zu solchen Mitteln greifen sollte.
Ich halte Trump, auf Grund der wirtschaftlichen Schwäche in den USA, den Polls, und anderen Indikatoren nicht mehr für stark genug, gegen die Ergebnisse von Berlin und dem Nein der Ukrainer zu Gebietsabtretungen wirklich zu intervenieren, dazu steht er innenpolitisch unter viel zu großem Druck, sich das leisten zu können.

Wenn die EU am Donnerstag im Sinne der Ukraine entscheidet mit den beschlagnahmten Gelder der RU, ist ein Diktatfrieden meiner Ansicht nach auf absehbare Zeit vom Tisch, Putin erhält weder sein Geld, noch erhät er den Donbass, noch andere Teile der Ukraine und die Europäer stehen mit ihren Sanktionen nach wie vor im Raum.
Putin wird das was in Berlin verhandelt wurde ablehnen, und ich glaube nicht mehr, das Trump die Ergebnisse vor seiner Öffentlichkeit ignorieren kann, weil ihm ganz einfach die innenpolitische Stärke dafür fehlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den sehr ausführlichen Service Post.
Hier im der derzeit aktuelle Artikel in der Zeit. Was ich vermisse ist die Initiative von Ines und Jan für einen Frieden. Da steht zumindest in der Zeit nicht drin. Bleibt abzuwarten ob man sich über die eingefrorenen Gelder einig wird.
 
@Don-71 Ich teile vor allem deine Statusbeschreibung, befürchte aber aufgrund von 5. und der Launenhaftigkeit von Trump sowie der häufig regelrecht zelebrierten Uneinigkeit der EU, dass das alles für die Tonne war und, außer Gesprächsstoff für Talkshows, nix weiter bringt.

Wenn es anders kommt, bin ich positiv überrascht.
Wer ist das denn?
 
Wenn es anders kommt, bin ich positiv überrascht.
Alles hängt an Donnerstag und den Europäern, weil erst das den Druck für Trump soweit erhöht, das es für ihn innenpolitisch gerfährlich ist.
Eigentlich können die Europäer gar nicht so blöd sein, das nicht zu erkennen.
Geht Donnerstag schief, geben sie alle Karten jetzt und zukünftig aus der Hand.
 
Wer ist das denn?
Das sind die beiden Parteivorsitzenden der "Friedenspartei", sprich die die Ukraine Russland zum Fraß vorwerfen wollen in dem man jegliche militärische Unterstützung einstellt.
Btw man muss Herrn Merz nicht mögen aber wie er derzeit außenpolitisch agiert, Klimagipfel einmal ausgenommen, ist so schlecht nicht. Das Format in Berlin war/ist meiner Meinung wirklich gut, insbesondere das er sich da persönlich raus genommen hat und nur den Rahmen geschaffen hat. Etwas was Politikern von Natur aus sicher schwer fällt daher mein großer Respekt dafür. Das hat er schon sehr gut gemacht.
 
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Kiesewetter spricht endlich das aus was dem Baltikum so viel Kopfzerbrechen macht. Ist ja nicht so, dass es eine neue Entwicklung wäre. Ich finde man hätte diesen Wein der Bevölkerung schon vorher reichen sollen. Egal wie bitter dieser Kelch auch immer ist. Ich hoffe, dass die Bundesregierung jetzt auch endlich die Wirtschaft in die Pflicht nimmt.

 
Ich hoffe, dass die Bundesregierung jetzt auch endlich die Wirtschaft in die Pflicht nimmt.
Ich bin schon längst dafür, den Spannungsfall festzustellen, darauf basierend mit entsprechender Prioritätund Umstellung im Maschinembau massiv Panzer, Flugzeuge, Munition, Drohnen usw. zu produzieren, so dass wir uns und unsere Alliierten ausrüsten können um auch ganz praktisch eine kriegerische Auseinandersetzung durchhalten zu können, mit dem Effekt, das am Ende genau nicht zu müssen, weil es sich für den Angreifer nicht lohnt.
 
Ich bin schon längst dafür, den Spannungsfall festzustellen, darauf basierend mit entsprechender Prioritätund Umstellung im Maschinembau massiv Panzer, Flugzeuge, Munition, Drohnen usw. zu produzieren, so dass wir uns und unsere Alliierten ausrüsten können um auch ganz praktisch eine kriegerische Auseinandersetzung durchhalten zu können, mit dem Effekt, das am Ende genau nicht zu müssen, weil es sich für den Angreifer nicht lohnt.
Ja das hatte ich auch schon vor einiger Zeit so ähnlich formuliert. Gründe dieses festzustellen gab es ja genug. Btw das täte ggf auch Artikel 5 nach sich ziehen was ich eh als starkes Signal Richtung R wünschenwert gehalten hätte nachdem es ja mehrfach eindeutig Nato Gebiet bedroht.
 
Vielleicht kommt doch noch eine internationale Schutztruppe zusammen:

Ansonsten wird wohl die Woche nochmal Nägel mit Köpfen bei der Ausrüstung gemacht.
Die Bedrohung durch das russische Regime macht es aus Sicht von Schwarz-Rot zwingend, weitere Milliardenbeträge in Rüstung zu stecken.
Aber bis das dann verfügbar ist, dauert es eigentlich viel zu lange. Immerhin besser als gar nicht.
 
Offene Verachtung für die Europäer, Ansprüche auf die Ukraine: Russlands Präsident zeigt, was er von den diplomatischen Bemühungen um einen Frieden hält.

Man musste nach den Ukrainegesprächen in Berlin nur zwei Tage warten, bis Wladimir Putin deutlich gemacht hat, wie grundlos der Optimismus war, den manche westliche Politiker danach verbreitet haben. Bei seinem Auftritt im russischen Verteidigungsministerium am Mittwoch hat er den Vormarsch seiner Truppen in der Ukraine als „Befreiung unserer historischen Länder“ bezeichnet, die Russland eben militärisch vorantreiben werde, wenn es seinen Willen nicht auf anderem Wege bekomme. Im nächsten Atemzug sprach er von „Schaffung und Ausweitung“ einer Pufferzone.

Die Worte des russischen Machthabers sind unmissverständlich: Er wird die Existenz einer unabhängigen Ukraine nicht akzeptieren.

Putins Einstellung zu den Europäern​

Ebenso eindeutig ist seine Einstellung zu den Europäern, die an der Seite der Ukraine stehen. Vor laufenden Kameras bezeichnet er sie als „europäische Ferkel“, die sich an Russlands Zerfall mästen wollten. Mit solchen Äußerungen markiert Putin den Raum für Bemühungen um eine diplomatische Lösung des Konflikts.
Quelle: Putin und die europäischen Ferkel

Man wird sich wohl darauf einstellen müssen das der Krieg mit unverminderter Härte weiter geht.
 
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