Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Ja, dass "Recht" des Stärkeren gilt seit Jahrtausenden. Es gibt keine Weltordnung, und Papier ist immer geduldig

Ihr macht einen auf Pippi Langstrumpf, irgendwie süß, aber auch sehr naiv.....

Du hast die richtige Erkenntnis, kommst aber zum falschen Schluss. Gerade weil das Recht des Stärkeren gilt, darf man gegenüber Putin nicht nachgeben, sondern muss Stärke zeigen.

Warum sollte sich Putin in einer Welt mit dem Recht des Stärken von Schwäche beeindrucken lassen?

Ja Putin, ein perverser Oligarch, der einfach jeden tötet der ihm gefährlich wird.

Korrekt.

Und Eure Pippi Langstrumpf Mentalität wird Putin zum Einlenken zwingen. Na denn.....

Nein, nur das Zeigen von Stärke wird ihn zum Einlenken zwingen. Etwas, was du komischerweise ablehnst.
 
Nicht zwingend, militärische Zünder sind durchaus nur Stunden aktiv bis diese inaktiv werden. Als Panzerabwehrmine hat Deutschland so etwas auch.
Bei Personen Minen ist mir das bisher unbekannt. Wenn wird das Zeitfenster aber eher Stunden bis Tage als Jahre sein. Macht auch aus militärischer Sicht mehr Sinn.

Eigentlich werden solche Minen auch wieder aufgenommen wenn die Sperre aufgehoben wird.

Reden wir noch von der gleichen Sache? Minen, die zuverlässig wieder eingesammelt werden, gibt es in der Kriegspraxis leider nicht. Das hat die Erfahrung ein ums andere Mal gelehrt. Und bei der Batterie geht es nicht um die Zeit, die ein Zünder ggf. Zwecks Einsatz aktiviert wird. Es geht darum, wie lange eine Mine nach der mechanischen Entsicherung (/Batterieeinbaue/...), also nach dem Legen, noch genug Restspannung auf der Batterie hat, um überhaupt zündfähig sein können.

Aufgrund der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit von Batterien bei verschiedenen Temperaturen kann das leicht die vierfache Dauer dessen sein, die der Zünder aus militärischer Sicht brauchbar ist / zuverlässig auslöst. Und wenn hier von was komplexerem als einem Stolperdraht reden, beispielweise Sensoren oder gar Fern(de)aktivierungsmöglichkeiten mit einem, im Vergleich zum Zünder, hohen Stromverbrauch, dann kann die Zeitspanne, in der eine vergessene Mine für Zivilisten gefährlich ist, sogar leicht das 100- oder 1000-fache der Zeit betragen, die aus militärischer Sicht zuverlässig eingesetzt werden kann.

Davon abgesehen dürften Minen mit eine Einsatzdauer von nur wenigen Stunden aber auch wenig Sinn für die Situation in der Ukraine machen. Minenfelder werden da entweder als zusätzliche Schutzreihe vor befestigten Stellungen oder sogar als Back-Up dahinter angelegt. Wenn russische Truppen so nah sind, dass sie schon am nächsten Tag in eine Mine tappen könnten, dann sie in diesem (trotz allem immer noch) relativ trägen Krieg schon seit längerem so nah, dass sie neue Verlegearbeiten beobachten und beschießen könnten. Dann wäre es also zu spät, noch nennenswert Minen auszubringen. Das muss Wochen oder Monate vorher passieren und das bedeutete dann eben, dass mindestens für Monate respektive Quartale Gefahr für Zivilsten besteht, bei Typen mit besonders ungünstigem Verhältnis zwischen regulärer Betriebs- und Worst-Case-Zündenergie aber sogar Jahrzehnte bis Jahrhunderte.
 
Reden wir noch von der gleichen Sache? Minen, die zuverlässig wieder eingesammelt werden, gibt es in der Kriegspraxis leider nicht.
Da möchte ich Dir mit dreißig jähriger Berufspraxis widersprochen. Natürlich gibt es Minensperren welche zeitlich begrenzt gelegt werden und im Anschluss auch aufgenommen werden können. Das dieses für ganz viele insbesondere Schützenabwehrminen nicht gilt dem wiederspreche ich auch nicht. Aber es gibt auch moderne Modelle.
Eine Sperre ist kein Selbstzweck sondern hat seinen Grund und soll dauerhaft auch nicht die eigene Bewegung einschränken.
 
Da möchte ich Dir mit dreißig jähriger Berufspraxis widersprochen. Natürlich gibt es Minensperren welche zeitlich begrenzt gelegt werden und im Anschluss auch aufgenommen werden können. Das dieses für ganz viele insbesondere Schützenabwehrminen nicht gilt dem wiederspreche ich auch nicht. Aber es gibt auch moderne Modelle.
Eine Sperre ist kein Selbstzweck sondern hat seinen Grund und soll dauerhaft auch nicht die eigene Bewegung einschränken.
Dennoch werden noch Jahre danach immer wieder Menschen verstümmelt oder getötet.
Weil man nicht alle Minen beseitigt hat und "Blindgänger" dabei waren.
Meistens dann wenn sie überhaupt nicht damit rechnen.
Das ist ja heimtückische an den Mistdingern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dennoch werden noch Jahre danach immer wieder Menschen verstümmelt oder getötet.
Weil man nicht alle Minen beseitigt hat und "Blindgänger" dabei waren.
Ich denke, der @Andreas1975 wollte mit seinem Beitrag genau das differenzieren.
In unseren Köpfen sind eben die Minenfelder z. B. aus dem Vietnamkrieg drinnen.
Und zweifellos gibts überall auf der Welt noch ungeräumte Minenfelder, die eine große Gefahr für die Zivilbevölkerung darstellen.
Auch glaube ich kaum, dass die endlosen Minenfelder der Russen an der Ukrainefront
A) irgend einen Sicherungsmechanismus haben
B) definitiv nicht genau dokumentiert sind

Aber, schon in meiner Grundausbildung anno tobak (Luftwaffe, Sicherungsdienst) hantierten wir mit "Panzersperren" (Personenminen sind ja verboten) herum. Die waren damals (also vor über 20 Jahren) schon mit analogen Abschaltmechanismen versehen, z. T. sogar über Funk.

Ich gehe also davon aus, das diese "neuen" Antipersonenminen, so schrecklich die Viecher per se sind, alleine aus Eigenmotivation der US-Streitkräfte heraus (man will ja eigene Leute nicht ins eigene ungesicherte Minenfeld latschen lassen), den Umständen nach recht sicher sein dürften.

Komplette Sicherheit wirds nie geben.
Aber das hats auch im Haushalt. Mal irgendwo gelesen:
1 Nutzer pro 1 Mio. Toaster bekommt beim Einstecken so eine gescheuert, das er tot umfällt.
Ist halt so.
Also Augen auf beim Toasterkauf.
 
Ich denke, der @Andreas1975 wollte mit seinem Beitrag genau das differenzieren.
In unseren Köpfen sind eben die Minenfelder z. B. aus dem Vietnamkrieg drinnen.
Und zweifellos gibts überall auf der Welt noch ungeräumte Minenfelder, die eine große Gefahr für die Zivilbevölkerung darstellen.
Auch glaube ich kaum, dass die endlosen Minenfelder der Russen an der Ukrainefront
A) irgend einen Sicherungsmechanismus haben
B) definitiv nicht genau dokumentiert sind
Die meinte ich ja hauptsächlich. Und die welche die Ukraine noch aus alten Beständen hatte.
Komplette Sicherheit wirds nie geben.
Aber das hats auch im Haushalt. Mal irgendwo gelesen:
1 Nutzer pro 1 Mio. Toaster bekommt beim Einstecken so eine gescheuert, das er tot umfällt.
Ist halt so.
Also Augen auf beim Toasterkauf.
Ich bezweifle ob die Wahrscheinlichkeit so zu vergleichen ist.
 
Da möchte ich Dir mit dreißig jähriger Berufspraxis widersprochen.

Du erzählst einem hier was vom Pferd, ich könnte aus dem Stand Züchter werden.
Wo bitte schön willst du 30 JAHRE KRIEGSPRAXIS gesammelt haben? Zur Steigerung auch noch ausschließlich in Konflikten, in denen intensiv Minen und zu 100,0% wieder geräumt wurden?
:stupid:


Ich denke, der @Andreas1975 wollte mit seinem Beitrag genau das differenzieren.
In unseren Köpfen sind eben die Minenfelder z. B. aus dem Vietnamkrieg drinnen.

Seit wann ist Vietnam überhaupt für Minen bekannt und wieso sollte man sich auch noch eher daran erinnern, statt an Kosovo, Bosnien, Angola, Kongo, Eritrea, Sudan, Irak, Somalia,... ?

Komplette Sicherheit wirds nie geben.
Aber das hats auch im Haushalt. Mal irgendwo gelesen:
1 Nutzer pro 1 Mio. Toaster bekommt beim Einstecken so eine gescheuert, das er tot umfällt.
Ist halt so.
Also Augen auf beim Toasterkauf.

Bei Toastern die 20 Jahre im Boden gelegen haben, wäre es vermutlich eher 1 Nutzer pro 10 Toastern. Aber niemand verbuddelt 10 Millionen Toaster. 10 Millionen Minen dagegen durchaus. Und die muss man nicht erst ausgraben und in eine Steckdose stecken, damit sie gefährlich werden.
 
Seit wann ist Vietnam überhaupt für Minen bekannt und wieso sollte man sich auch noch eher daran erinnern, statt an Kosovo, Bosnien, Angola, Kongo, Eritrea, Sudan, Irak, Somalia,... ?
Bildungslücke ?

Vietnam ist eines der stärksten verminten Gebiete überhaupt auf der Welt.

oder auch

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Außerdem hoffe ich sehr, dass "z. B." als Abkürzung bekannt ist.
aber ich erkläre es noch mal gerne hier:
Es ist eine Abkürzung für "zum Beispiel", was meint, hier kann man exemplarisch diesen Punkt finden, ohne dann genau das Gleiche und in völlig überflüssiger Weise in einer endlosen Litanei aufzulisten.
 
Du erzählst einem hier was vom Pferd, ich könnte aus dem Stand Züchter werden.
Wo bitte schön willst du 30 JAHRE KRIEGSPRAXIS gesammelt haben? Zur Steigerung auch noch ausschließlich in Konflikten, in denen intensiv Minen und zu 100,0% wieder geräumt wurden?
Ich werte das mal so, dass Du mich der Lüge bezichtigt. Das verbiete ich mir.
Fast 30 Jahre Berufspraxis in denen ich nicht nur regelmäßig ausgebildet und das gelernte geübt habe sondern auch selber ausgebildet habe. Innerhalb der 30 Jahre war ich unter anderem in Bosnien und im Kosovo wo ich sehr nah dran war an diversen Minen jugoslawischer/russischer Bauart. Im Vorfeld dazu wurde ich ausführlich dazu ausgebildet. Ebenso über die IED in Afghanistan. Aber im Gegensatz zu Dir habe ich natürlich keinerlei Erfahrung. Insbesnicht wie Sperren, auch Minensperren, angelegt werden. Ebenso habe ich im Gegensatz zu Dir keinerlei Ahnung von irgendwelchen militärischen Handwaffen, schweren Waffen, Sprengmittel, Fahrzeugen, insbesondere nicht über deren Handhabung oder Wirkung.
Ich bin froh Dich mit Deiner überragenden Kenntnis hier zu wissen. So brauche ich hier natürlich niemanden irgendetwas von Pferden zu erzählen.
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Ich glaube nicht das die Russen dem zustimmen werden.
Wird man im Kreml auch nicht, zum einen weil die Ukraine (auf Grund der mangelnden westlichen Unterstützung) gerade militärisch im Osten schwächelt und zum anderen weil Putin sich dann den Rest der Ukraine nicht mehr zu einem späteren Zeitpunkt (nach einer Verschnaufpause, zum aufstocken) unter den Nagel reißen kann.

Solange Putin nicht aus einer nachhaltigen Position der Schwäche herraus dazu gezwungen ist wird er in solche Gedankengeänge, die über ein (temporäres) einfrieren der Front (Waffenstillstand), hinausgehen nicht freiwillig einwilligen.

Warum sollte er auch?
Eine Ukraine die jetzt in einen Waffenstillstand gezwungen wird ist in 2-3 Jahren eine deutlich schwächere Ukraine, als noch 2022, die nach einem Waffenstillstand auch weniger Unterstützung aus dem Westen erhalten wird, weil ist ja jetzt "Frieden", also kann man sich wieder anderen Dingen widmen.

Man braucht sich da keine Illusionen machen, alles andere als ein klar ausgehandelter Frieden (der nicht nur im Grunde ein einfrieren der Front ist) mit anschließenden Beitritt der Ukraine in die NATO wird für die diese aktuell nur ein Minsk 3 werden, inkl. Fortsetzung von 2014 und 2022 zu einem späteren Zeitpunkt.

Dafür muss aber auf dem Schlachtfeld die Vorraussetzung geschaffen sein, also Russland festtecken, nicht mehr vorrankommen, hohe Verluste haben und am besten auch drohen dass das was es erobert hat in Teilen wieder verlieren könnte, also ein Patt.

Anders geht es nicht und dadran wird auch das großspurige Gequatsche eines Trump nichts ändern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dafür muss aber auf dem Schlachtfeld die Vorraussetzung geschaffen sein, also Russland festtecken, nicht mehr vorrankommen, hohe Verluste haben und am besten auch drohen dass das was es erobert hat in Teilen wieder verlieren könnte, also ein Patt.

Anders geht es nicht und dadran wird auch das großspurige Gequatsche eines Trump nichts ändern.
Mit der bisherigen Unterstützung wird das aber nichts mehr werden. Und unter Trump wird die Unterstützung noch weniger. Der Ukraine rennt die Zeit davon! Deswegen zeigt Selensky jetzt auch die Bereitschaft zum verhandeln. Weil er merkt das nicht mehr viel möglich ist.
 
Die Russen machen weiter unter hohen Verluste Geländegewinne im Osten aber auch in der Region Kursk.
Sie versuchen bis zum Amtseintritt Trumps soviel einzunehmen wie es ihnen möglich ist.
Vermutlich damit sie eine bessere Verhandlungsposition haben.
Es wurde gestern Abend bei Caren Miosga auch spekuliert was Trump ihnen anbieten könnte.
Darunter waren auch die Lockerung von Sanktionen und der Nato Verzicht der Ukraine.
 

Der ukrainische Geheimdienst hat einen russischen General getötet.
Welcher für den Einsatz von Chemiewaffen in der Ukraine verantwortlich war.

Am frühen Morgen des 17. Dezembers 2024 ist Kirillow mit seinem Adjutanten bei einem Anschlag in Moskau infolge der Detonation eines im Griff eines E-Tretrollers versteckten Sprengkörpers getötet worden. Laut einer Mitteilung des ukrainischen Geheimdienstes auf Anfrage des Spiegels reklamiert der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) den Anschlag für sich: „Das heutige Bombenattentat auf General Igor Kirilow, den Chef der Strahlen-, chemischen und biologischen Abwehrtruppen der russischen Streitkräfte, ist eine Spezialoperation des SBU“.
Ein Verbrecher weniger.
 
Welcher für den Einsatz von Chemiewaffen in der Ukraine verantwortlich war.
Der hat auf fleißig Lügen verbreitet. Mal sehen, in welcher Form Russland antwortet.
Es muss schon recht riskant für Selenskyj sein, immer mal wieder durch Europa zu reisen und darauf zu achten, nicht von russischen Kommandos erwischt zu werden.
Wir stehen an der Seite unserer ukrainischen Freunde. :daumen:
 
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Da offiziell keine Nordkoreaner in Russland kämpfen, versuchen wohl die Russen, die Identitäten der gefallenen Nordkoreaner zu vertuschen. Indem sie ihre Gesichter entstellen bzw verbrennen.
 
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