Ich habe lediglich das an für sich korrekte Z (einmalig) vermieden, weil es von einem anderen User angeprangert wurde. Es muß nicht sein, daß du mit der Lupe nach anti-ukrainischen Ressentiments suchst.
Dann schreib den Namen doch -analog zu allen seriösen Medien- einfach korrekt und schwurbel nicht immer so herum.
Und mit der Lupe muss man bei dir nun beileibe nicht suchen.
Du hast deine Intention doch längst offenbart.
Gegen den Rat der Ukraine Unterstützer, und jetzt wil man Selenskiy noch Raketen geben? Ich würde spätestens jetzt Waffenlieferungen einstellen.
Du wirst erstaunt sein: Das ukrainische Militär hat bereits Raketen!
Sowohl ehemals sowjetische Boden-Luft-Raketen (z.B. S200/300), Luft-Luft Raketen (für SU-27, MIG-29 und nun F-16), Luft-Boden Raketen (für SU-24, SU-25, zzgl. Kampfhelikopter), Boden-Boden-Raketen (z.B. BM21 Grad-System mit 9Mxx Munition), aber auch westliche Raketen für die HIMARS und MLRS Systeme.
Man bittet nun und zurecht um Raketen mit noch höherer Reichweite, um -vollkommen legitim- militärische Ziele präzise und tief im russischen Hinterland angreifen zu können.
Einige Geberländer, wie z.B. die Niederlande oder Dänemark, haben bereits bestätigt, dass dies mit den von ihnen gelieferten Waffensystemen möglich ist.
Hier kannst du ein ganz aktuelles Beispiel sehen, was u.a. mit diesen Raketen passieren kann:
Wladimir Putin hat heute Geburtstag – schon um Mitternacht gab es Glückwünsche. Unterdessen kam ein bekannter Putin-Kritiker ums Leben. Alle Informationen im Newsblog.
www.t-online.de
Ein Einstellen der Waffenlieferungen liefert die Ukraine schlicht und unweigerlich ans russische Messer und würde die Ukraine in absehbarer Zeit um ihre Verteidigungsfähigkeiten bringen.
Da ich dir soviel Verstand zuspreche, dass du diese Konsequenzen berücksichtigst, gehe ich davon aus, dass du genau das auch befürwortest: Eine ukrainische Niederlage, gleichbedeutend mit einem Sieg der russischen Aggression.
Und da wunderst du dich, dass man dir hier so vehement widerspricht?
Auch für dich nochmal:
Man kann eine solche Meinung haben, aber Respekt und Applaus bekommt man halt nicht, wenn man sich auf die Seite des Bösen stellt.
Du warst bisher nicht an einer sachlichen Debatte interessiert, von daher kann ich darauf verzichten.
Das machst du woran fest? Am Widerspruch zu deinem Kapitulationsaufruf an die Ukraine?
Und ja Einheitsmeinung, das sehe ich so. Gegen jede sachliche Forderung auf Russland zuzugehen, gegen jede noch so kleine Justierung der Perspektive und Ursachenfindung des Konflikts bzw. Lösungen unter Berücksichtigung von Russlands Interessen.
Du hast eine sehr interessante, aber auch bedenkliche Wahrnehmung der Realität.
Hier kannst du übrigens sehen, wo der Unterschied zwischen Einheitsmeinung und einer pluralistischen Gesellschaft besteht:
Ein Russe äußerte in einer Straßenumfrage Kritik an Russlands Offensive und muss dafür fünf Jahre ins Straflager. Russlands Botschafter in Berlin äußert sich zurückhaltend zu Friedensverhandlungen. Der Liveblog zum Nachlesen.
www.tagesschau.de
Richtig dagegen ist:
Auch dieser Konflikt wird mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Verhandlungen, vielleicht sogar einem Friedensvertrag, beendet.
Nur sollte die Ukraine -wenn es soweit ist- dann in einer Position sein, die es ihr erlaubt mit so wenig Verlust an Territorium, Sicherheit, etc wie möglich vom Verhandlungstisch zu gehen.
Auch dir wurde schon mehrfach dezidiert dargelegt, was ein russischer Erfolg (= Gewinn von Territorium) mittel- und langfristig bedeutet:
Weitere (noch mehr!) globale Territorialkonflikte und niemand darf davon ausgehen, dass Russland dann ausreichend saturiert ist - der "Feind" im Westen, die NATO, bleibt ja übrigens.
Was glaubst Du warum nahezu jede/r ehemals sowjetische Teilrepublik / Ostblockstaat in Europa in der NATO ist?
Weil Russland so ein verlässlicher und friedlicher Nachbar ist?
Und was macht man mit kriegerischen Nachbarn? Sich verteidigen oder kapitulieren?
Und was macht Russland man wenn kapituliert? Hört es auf kriegerisch zu sein oder macht es weiter?
Und was macht man, wenn es weiter macht? Immer weiter kapitulieren oder wann ist genug?
Diesen Punkt übersiehst du gerne und gekonnt - denn es gibt schlicht keine Gegenargumente dafür.
Daher muss der Westen -im Gegensatz zu deiner leider zu kurz geratenen Sichtweise- noch mehr militärische Anstrengungen unternehmen, um einen russischen Sieg zu verhindern, oder mindestens so teuer zu machen, dass Russland sich davon nicht schnell erholt.
Es mag uns vorkommen, dass dies ein teurer und unangenehmer Weg ist, aber ich bin davon überzeugt, dass, langfristig gesehen, uns ein Einknicken deutlich teurer zu stehen kommen wird.