Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Die erste amerikanische Reaktion auf 3elenskys ....
Wenn hier der ukrainische Präsident, das ist der dessen Land durch seinen östlichen Nachbarn mit einem Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg überzogen wird, gemeint ist so wird dieser Selensky geschrieben. Also mit einem "S". Das mischen von kyrillischer Schreibweise mit dem lateinischen mag ja professionell wirken im seine Meinung und Unterstützung auszudrücken, dient allerdings lediglich der Provokation. Es dient auch nicht der Lesbarkeit wenn Wörter mit Zahlen zersetzt werden.

Andere Schreibweisen als der üblichen für den Aggressor, seiner Soldaten oder seiner Nation wurden hier schon vom Team zu Recht gerügt. Die hier Anwesend haben es verstanden und halten sich daran.

Trennung

Die Russen, genauer gesagt Tschetschenen, haben sich wieder von ihrer barbarischsten Seite gezeigt.
Unfassbar!
 
Hier mal wieder die tägliche Berichterstattung. Es ist immer wieder erstaunlich, wie die kleine Ukraine es schafft, die Russen an nahezu allen Fronten in Schach zuhalten, auch wenn es im Ost ein paar sehr kritische Gebiete gibt. Im Gebiet Kursk werden vermutlich in Kürze ca. 3000 russische Soldaten eingekesselt. Und die russische Führung opfert weiterhin ohne Hemmungen Soldaten in absurden Angriffen. Wir müssen die Ukraine besser ausrüsten.

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Warum bin ich nur überhaupt nicht überrascht das sie ausgerechnet dem Kanal folgt. :schief:
Vielleicht weil der Typ normalerweise alleine schon begründen sollte wie ein einfaches Zusatzkit, für zwei Flügel an einer Bombe, ukrainsche Bomben genau "deutlich präziser und genauer" macht, als ihre russischen Gegenstücke, statt einfach nur (regelmäßig auf seinem Kanal) so wilde Behauptungen vom Stapel zu lassen.

Oder weil er sich was von Mobilisierung zusammenschwurbelt, um die Lücke für die jüngste Vergrößerung der russischen Armee, auf 1,6 Mio. Soldaten zu füllen, ohne die Konsequenzen einzubeziehen, die alleine schon die letzte Mobilisierung ausgelöst hat (ca. 600.000 aus Russland geflohene Männer).

Der Kanal passt halt einfach wie Arsch auf Eimer, zu unserer "Schwurbeltante". :P
 
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Wenn hier der ukrainische Präsident, das ist der dessen Land durch seinen östlichen Nachbarn mit einem Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg überzogen wird, gemeint ist so wird dieser Selensky geschrieben. Also mit einem "S". Das mischen von kyrillischer Schreibweise mit dem lateinischen mag ja professionell wirken im seine Meinung und Unterstützung auszudrücken, dient allerdings lediglich der Provokation. Es dient auch nicht der Lesbarkeit wenn Wörter mit Zahlen zersetzt werden.

Andere Schreibweisen als der üblichen für den Aggressor, seiner Soldaten oder seiner Nation wurden hier schon vom Team zu Recht gerügt. Die hier Anwesend haben es verstanden und halten sich daran.
Es fehlt noch j hinter dem y. Überträgt man Kyrillisch ins Latein, so ist es wie folgt: Zelenskiy.
Sonst noch irgendwas zum Thema vielleicht: Der Siegesplan. Möchtest du dazu vielleicht etwas sagen oder sollen wir einen Rechtschreibthread öffnen? Bei Baerbock hast du die Nummer ja auch schon gebracht und lagst falsch.
 
Es fehlt noch j hinter dem y. Überträgt man Kyrillisch ins Latein, so ist es wie folgt: Zelenskiy.
Sonst noch irgendwas zum Thema vielleicht: Der Siegesplan. Möchtest du dazu vielleicht etwas sagen oder sollen wir einen Rechtschreibthread öffnen? Bei Baerbock hast du die Nummer ja auch schon gebracht und lagst falsch.
Nö beim Bearbock habe ich aus Interesse nachgefragt. Nutzernamen bewerte ich nicht.
Im übrigen geht es weniger um die Rechtschreibung sondern um das gewollte, provozierende, falsch schreiben von Personen und Ländern.
 
Nö beim Bearbock habe ich aus Interesse nachgefragt. Nutzernamen bewerte ich nicht.
Im übrigen geht es weniger um die Rechtschreibung sondern um das gewollte, provozierende, falsch schreiben von Personen und Ländern.
Ich habe lediglich das an für sich korrekte Z (einmalig) vermieden, weil es von einem anderen User angeprangert wurde. Es muß nicht sein, daß du mit der Lupe nach anti-ukrainischen Ressentiments suchst.
 
Ich habe lediglich das an für sich korrekte Z (einmalig) vermieden, weil es von einem anderen User angeprangert wurde. Es muß nicht sein, daß du mit der Lupe nach anti-ukrainischen Ressentiments suchst.
Dann schreib den Namen doch -analog zu allen seriösen Medien- einfach korrekt und schwurbel nicht immer so herum.

Und mit der Lupe muss man bei dir nun beileibe nicht suchen.
Du hast deine Intention doch längst offenbart.

Gegen den Rat der Ukraine Unterstützer, und jetzt wil man Selenskiy noch Raketen geben? Ich würde spätestens jetzt Waffenlieferungen einstellen.
Du wirst erstaunt sein: Das ukrainische Militär hat bereits Raketen!
Sowohl ehemals sowjetische Boden-Luft-Raketen (z.B. S200/300), Luft-Luft Raketen (für SU-27, MIG-29 und nun F-16), Luft-Boden Raketen (für SU-24, SU-25, zzgl. Kampfhelikopter), Boden-Boden-Raketen (z.B. BM21 Grad-System mit 9Mxx Munition), aber auch westliche Raketen für die HIMARS und MLRS Systeme.

Man bittet nun und zurecht um Raketen mit noch höherer Reichweite, um -vollkommen legitim- militärische Ziele präzise und tief im russischen Hinterland angreifen zu können.
Einige Geberländer, wie z.B. die Niederlande oder Dänemark, haben bereits bestätigt, dass dies mit den von ihnen gelieferten Waffensystemen möglich ist.

Hier kannst du ein ganz aktuelles Beispiel sehen, was u.a. mit diesen Raketen passieren kann:

Ein Einstellen der Waffenlieferungen liefert die Ukraine schlicht und unweigerlich ans russische Messer und würde die Ukraine in absehbarer Zeit um ihre Verteidigungsfähigkeiten bringen.
Da ich dir soviel Verstand zuspreche, dass du diese Konsequenzen berücksichtigst, gehe ich davon aus, dass du genau das auch befürwortest: Eine ukrainische Niederlage, gleichbedeutend mit einem Sieg der russischen Aggression.

Und da wunderst du dich, dass man dir hier so vehement widerspricht?

Auch für dich nochmal:
Man kann eine solche Meinung haben, aber Respekt und Applaus bekommt man halt nicht, wenn man sich auf die Seite des Bösen stellt.

Du warst bisher nicht an einer sachlichen Debatte interessiert, von daher kann ich darauf verzichten.
Das machst du woran fest? Am Widerspruch zu deinem Kapitulationsaufruf an die Ukraine?

Und ja Einheitsmeinung, das sehe ich so. Gegen jede sachliche Forderung auf Russland zuzugehen, gegen jede noch so kleine Justierung der Perspektive und Ursachenfindung des Konflikts bzw. Lösungen unter Berücksichtigung von Russlands Interessen.
Du hast eine sehr interessante, aber auch bedenkliche Wahrnehmung der Realität.

Hier kannst du übrigens sehen, wo der Unterschied zwischen Einheitsmeinung und einer pluralistischen Gesellschaft besteht:

Richtig dagegen ist:
Auch dieser Konflikt wird mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Verhandlungen, vielleicht sogar einem Friedensvertrag, beendet.
Nur sollte die Ukraine -wenn es soweit ist- dann in einer Position sein, die es ihr erlaubt mit so wenig Verlust an Territorium, Sicherheit, etc wie möglich vom Verhandlungstisch zu gehen.

Auch dir wurde schon mehrfach dezidiert dargelegt, was ein russischer Erfolg (= Gewinn von Territorium) mittel- und langfristig bedeutet:
Weitere (noch mehr!) globale Territorialkonflikte und niemand darf davon ausgehen, dass Russland dann ausreichend saturiert ist - der "Feind" im Westen, die NATO, bleibt ja übrigens.

Was glaubst Du warum nahezu jede/r ehemals sowjetische Teilrepublik / Ostblockstaat in Europa in der NATO ist?
Weil Russland so ein verlässlicher und friedlicher Nachbar ist?
Und was macht man mit kriegerischen Nachbarn? Sich verteidigen oder kapitulieren?
Und was macht Russland man wenn kapituliert? Hört es auf kriegerisch zu sein oder macht es weiter?
Und was macht man, wenn es weiter macht? Immer weiter kapitulieren oder wann ist genug?

Diesen Punkt übersiehst du gerne und gekonnt - denn es gibt schlicht keine Gegenargumente dafür.

Daher muss der Westen -im Gegensatz zu deiner leider zu kurz geratenen Sichtweise- noch mehr militärische Anstrengungen unternehmen, um einen russischen Sieg zu verhindern, oder mindestens so teuer zu machen, dass Russland sich davon nicht schnell erholt.

Es mag uns vorkommen, dass dies ein teurer und unangenehmer Weg ist, aber ich bin davon überzeugt, dass, langfristig gesehen, uns ein Einknicken deutlich teurer zu stehen kommen wird.
 
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Ernsthaft Leute...
Oben hat ein Kollege schon drum gebeten sich an gängige Schreibweisen zu halten, jetzt wird hier auch noch darüber diskutiert und sich lustig gemacht? :kaffee:

Namen ab sofort bitte in der deutschen Schreibweise.
Und keinerlei Diskussionen über so einen Scheiss darüber bitte :stick:

Die Krabbengruppe in der Kita meiner Tochter ist einfacher hand zu haben, als dieser Kindergarten hier...

Man muss wohl bei Gelegenheit noch einmal die Regeln erklären/verschärfen; nur ganz schnell noch dazu:

Kein Mensch interessiert sich für eine "Diskussion über andere user" oder eine "Diskussion über das Diskutieren selbst" also lasst es endlich bleiben! :stupid:
 
Könnte, könnte. Sicher das. Man könnte viele Waffen bestellen. Aber das würde dauern. Man hat über Jahrzehnte die Friedenstaube gegeben und Rüstung als extraordinäres Exportgeschäft behandelt. Gegenwärtig fehlen die Mittel. Selbst bei den Amerikanern gibts Probleme. Die US-Produktionskapazität für M1 Panzer beispielsweise ist 12 - 13 pro Jahr. Sie ist auf Jahre ausgebucht.

Der erwartete Bedarf der USA für M1 in den nächsten Jahren liegt bei 0. Der einzige potentielle Angreifer, der bei europäischen Nationen einen Bedarf von Panzern verursachen könnte, ist Russland - wenn man Putin seine Eroberungspläne bis an die Elbe durchziehen lässt. Wenn man das nicht lässt, kann man sich auch eine Abgabe von deutlich mehr Material leisten. Der große Fehler war uns ist nur, dass tröpfchenweise zu machen. Sowie die idiotischen Bösewichte in nahezu jedem einzelnen Actionfilm, die dem eigentlich nur geringfügig überlegenen Hauptcharakter brav einer nach dem anderen einzeln gegenübertreten, um sich zu brei schlagen zu lassen, anstatt ihn zügig zu überwältigen.

Davon abgesehen haben wir bald drei Jahre nach 2022 und 11 Jahre nach 2014. Als man das letzte Mal im Westen zu dem Schluss kam, dass größenwahnsinniger Diktator gestoppt werden musste, hat man die dafür nötigen Produktionsanlagen teilweise in weniger als einem Jahr hochgezogen.

Bis unmittelbar vor Kriegsausbruch 2022 war das noch Allgemeinwissen. Selbst der Spiegel erwähnte die "pro-russischen Separatisten".

Du erzählst nicht von irgendwelchen pro-russischen Splittergruppen in der Vergangenheit, du erzählst von pro-russischen Mehrheiten in der Gegenwart. Die hat aber noch keine demokratische Wahl oder Umfrage irgendwo in der Ukraine gefunden, im Gegenteil die Quote von pro-Russen ist spätestens seit Butscha nahe null angelangt. Und die paar militanter Pro-Russen, die 2014 einheimische Ukrainer und keine grünen Männlein von jenseits der Grenze waren, wurden von der russischen Armee sogar systmatisch als Kanonenfutter verheizt.

Also, ich fordere dich noch einmal auf: Belege deine Behauptung, es gebe gebe Teile der Ukraine mit Einwohnern (= ukrainische Staatsbürger, nicht russische Besatzer), die mehrheitlich zu Russland gehören wollen.


Mich will keiner aus dem Fenster werfen.

Übergewicht?


Jede zukünftige andere deutsche Regierung, die wieder Gas aus der RU beziehen möchte, müsste das völlig neu aushandeln, dazu kommt das inderekt/direkt dem deutschen Staat ("Volk"/Steuerzahler) 13 Milliarden Euro Schadensersatz zugesprochen wurden, die müsste vorher erstmal Jemand unter den Tisch fallen lassen.
Darüber hinaus wird es wohl auf absehbare Zeit kein privates Unternehmen geben, das sich daran versuchen wird, also müsste der Staat selber als Gashändler auftreten.

Gilt nur für Gas über Pipelines. Russisches Flüssiggas wird wohl weiterhin fleißig in Westeuropa angelandet. Zahlen zu einzelnen Transaktionen, also z.B. deutschen Terminals, sind schwer zu bekommen. Aber wenn man sich die Verteilung im Netz anguckt ist es sehr unwahrscheinlich, dass nicht auch durch unsere Leitungen Gas zieht, für das Putin dick Devisen kassiert. Dieser Bereich wurde ganz gezielt von sämtlichen Sanktionen ausgenommen und ist mitverantwortlich dafür, dass der Rubel immer noch rollt - Russland kann darüber zwar nur wesentlich kleinere Mengen absetzen, aber das wird teilweise durch die gestiegenen Preise kompensiert.

Das ist, genauso wie die Ausrüstung der Ukraine, ein Komplettversagen der europäischen Politik, dass ich seit Jahren geißle: Auch die Sanktionen sind größtenteils wirkungsarmer Symbolismus, der den Krieg nicht beendet, sondern Russland viel Zeit für Anpassungen lässt und so außer einer andauernden Belastung für uns und die Ukraine wenig bringt. Obwohl Europa das Potential hatte, Russland binnen Wochen in die Knie zu schicken, wenn man konsequent gehandelt hätte. (Mittlerweile dürfte das wegen der etablierten Netzwerke außerhalb der EU nicht mehr ganz klappen, aber viel Ärger könnte man Putin immer noch machen. Wenn man denn wollte.)
 

Die Ukraine hat mit Drohnenangriffen ein größeres Waffenlager in Russland in Brand gesetzt.
 
Das ist, genauso wie die Ausrüstung der Ukraine, ein Komplettversagen der europäischen Politik, dass ich seit Jahren geißle: Auch die Sanktionen sind größtenteils wirkungsarmer Symbolismus, der den Krieg nicht beendet, sondern Russland viel Zeit für Anpassungen lässt und so außer einer andauernden Belastung für uns und die Ukraine wenig bringt. Obwohl Europa das Potential hatte, Russland binnen Wochen in die Knie zu schicken, wenn man konsequent gehandelt hätte.
Magst Dun uns auch verraten, wie eine "konsequente Handlung" Europas (!) ausgesehen hätte, die Russland binnen Wochen in die Knie hätte zwingen können?

Da fehlt mir ein wenig die Fantasie - bedenke bitte auch, dass man heute schlauer reden kann als damals und dass man i.d.R. stufenweise eskaliert, um a) nicht sein volles Blatt früh aus der Hand zu geben und b) der Gegenseite Gelegenheit zu geben einlenken zu können.

Natürlich tun uns die Sanktionen auch etwas weh und entfalten nicht die erhoffte Wirkung, aber sind nicht diese Sanktionen besser als gar keine, also alternativlos?

(Mittlerweile dürfte das wegen der etablierten Netzwerke außerhalb der EU nicht mehr ganz klappen, aber viel Ärger könnte man Putin immer noch machen. Wenn man denn wollte.)
Konkrete Beispiele / Vorschläge ?
 
Finanztransaktionen des kompletten internationalen Handels, quasi die komplette Versorgung mit Elektronikbauteilen (auch sehr einfachen als Grundlage für weitere Fertigung), ein nicht unerheblicher Teil der Feinmechanik sowie zahlreichen Schlüsselelemente der Baustoff- und Nahrungsversorgung Russlands liefen bis Anfang 2021 über EU & Partner & -Firmen. Ganz zu schweigen von den Devisenflüssen. Das über Nacht zu kappen hätte >>50% der russischen Wirtschaft direkt und in diesem Zuge 100% indirekt kollabieren lassen. Produktion wäre gar nicht mehr möglichen gewesen, die öffentliche Versorgung auf das notwendigste beschränkt und selbst so etwas wie Transport nur noch sehr eingeschränkt möglich gewesen. Russland hat vor dem Krieg nur sehr wenig direkten Handel mit China betrieben und die anderen asiatischen Nachbarn haben billig in Russland eingekauft statt umgekehrt. Anstatt dieses Potential zu ergreifen und einem Staat, der quasi sämtliche internationalen Regeln gebrochen hat, jegliche Unterstützung zu verweigern, hat man es peu a peu mit Nadelstichen versucht und weite Bereich ganz ausgeklammert, was Putin die nötige Zeit und die nötigen Mittel ließ, um alternative Lösungen zu finden. In vielen Fällen hat das Monate, in nicht wenigen Quartale gedauert. Zeit, die Putin bei konsequentem Handeln schlicht nicht gehabt hätte.

"Binnen Wochen" ist in diesem Fall keine Beschreibung unglaublicher Macht, sondern des Mechanismus selbst: Die moderne Konsumgesellschaft und globalisierte Wirtschaft (und auch die in Russland ist modern genug dafür) arbeitet mit so winzigen lokalen Reserven, dass ein plötzliches Ausbleiben des gewohnten Nachschubs zu extremen Problemen führt. Ich erinnere in dem Fall an die ersten Corona-Monate, der Blockierung des Suezkanals und ähnliches, die nur einen winzigen Bruchteil des täglichen Warenaustauschs betrafen und gar keine Behinderung der Kommunikation oder des Finanzflusses umfassten, aber trotzdem zu Krisenstimmung führten. 2022 EU & Co es in der Hand, so eine 1000-fach größere Störung Russlands auszulösen, aber der eigene Profit wurde und wird als wichtiger eingestuft. Wahrscheinlich erhält Putin für Öl und Gas selbst heute noch mehr Geld aus EU-Staaten als die Ukraine an Unterstützung bekommt.
 
Mit anderen Worten will niemand für die Ukraine bluten, die Ukraine muss alleine gewinnen mit lediglich gesonderten Waffenlieferungen und sehr wenig Monition.
 
Es gibt kein neues Geld mehr, nur was schon bewilligt wurde, kommt noch. Die Zahlungen gehen zurück.
Habe gestern sowie heute im Radio gehört, dass weitere 400Millionen noch dieses Jahr an die Ukraine gehen.
Also geht doch noch über das was schon bewilligt wurde weiteres Geld an die Ukraine. Muss natürlich noch beschlossen werden aber der Initiator ist das Finanzministerium.
 
Habe gestern sowie heute im Radio gehört, dass weitere 400Millionen noch dieses Jahr an die Ukraine gehen.
Also geht doch noch über das was schon bewilligt wurde weiteres Geld an die Ukraine. Muss natürlich noch beschlossen werden aber der Initiator ist das Finanzministerium.
Ich habe 1,4 Milliarden gelesen, hat Pistorius angekündigt.
Je nachdem wie man es auslegen will, sind es 400 Millionen mehr von DE oder 1,4 Milliarden mehr mit den Partnerschaftshilfen.
 
Ich habe 1,4 Milliarden gelesen, hat Pistorius angekündigt.
Je nachdem wie man es auslegen will, sind es 400 Millionen mehr von DE oder 1,4 Milliarden mehr mit den Partnerschaftshilfen.
Das "neue" weiter Geld sind 400 Millionen. Also ganz anders als der Blick in die Glaskugel prophezeit hatte.
 
Finanztransaktionen des kompletten internationalen Handels, quasi die komplette Versorgung mit Elektronikbauteilen (auch sehr einfachen als Grundlage für weitere Fertigung), ein nicht unerheblicher Teil der Feinmechanik sowie zahlreichen Schlüsselelemente der Baustoff- und Nahrungsversorgung Russlands liefen bis Anfang 2021 über EU & Partner & -Firmen. Ganz zu schweigen von den Devisenflüssen. Das über Nacht zu kappen hätte >>50% der russischen Wirtschaft direkt und in diesem Zuge 100% indirekt kollabieren lassen. Produktion wäre gar nicht mehr möglichen gewesen, die öffentliche Versorgung auf das notwendigste beschränkt und selbst so etwas wie Transport nur noch sehr eingeschränkt möglich gewesen. Russland hat vor dem Krieg nur sehr wenig direkten Handel mit China betrieben und die anderen asiatischen Nachbarn haben billig in Russland eingekauft statt umgekehrt. Anstatt dieses Potential zu ergreifen und einem Staat, der quasi sämtliche internationalen Regeln gebrochen hat, jegliche Unterstützung zu verweigern, hat man es peu a peu mit Nadelstichen versucht und weite Bereich ganz ausgeklammert, was Putin die nötige Zeit und die nötigen Mittel ließ, um alternative Lösungen zu finden. In vielen Fällen hat das Monate, in nicht wenigen Quartale gedauert. Zeit, die Putin bei konsequentem Handeln schlicht nicht gehabt hätte.

"Binnen Wochen" ist in diesem Fall keine Beschreibung unglaublicher Macht, sondern des Mechanismus selbst: Die moderne Konsumgesellschaft und globalisierte Wirtschaft (und auch die in Russland ist modern genug dafür) arbeitet mit so winzigen lokalen Reserven, dass ein plötzliches Ausbleiben des gewohnten Nachschubs zu extremen Problemen führt. Ich erinnere in dem Fall an die ersten Corona-Monate, der Blockierung des Suezkanals und ähnliches, die nur einen winzigen Bruchteil des täglichen Warenaustauschs betrafen und gar keine Behinderung der Kommunikation oder des Finanzflusses umfassten, aber trotzdem zu Krisenstimmung führten. 2022 EU & Co es in der Hand, so eine 1000-fach größere Störung Russlands auszulösen, aber der eigene Profit wurde und wird als wichtiger eingestuft. Wahrscheinlich erhält Putin für Öl und Gas selbst heute noch mehr Geld aus EU-Staaten als die Ukraine an Unterstützung bekommt.
Nicht falsch verstehen bitte:
Ich bin bei Dir, dass ein konsequenter Handelsstopp auf sämtlichen Ebenen sicherlich deutlich mehr Effekt gehabt hätte, anstatt der Salami-Taktik.

Ob dies nun binnen Wochen zu einem Quasi-Zusammenbruch der russischen Wirtschaft geführt hätte, oder nur zu erheblichen Störungen, die aber ansonsten kaum operativen Einfluss gehabt hätten, da bin ich mir eher nicht sicher.
Ganz so einfach ist das in der Realität ja nun nicht und ich hatte ja auch geschrieben, dass wir zum Einen retrospektiv sowieso immer schlauer sind und man zum Anderen selten alle Trümpfe sofort ausspielt.

Es ist ja nun auch so, dass aufgrund der wirtschaftlichen (insb. Energiewirtschaft) Verknüpfungen auch versucht wurde, den Schaden für Europa zu dämpfen.
Schließlich ist russisches Gas ja zunächst weitergeflossen und die Substituierung musste erst aufgebaut werden.

Ich will das gar nicht schön reden und hätte mir persönlich auch härtere Bandagen gewünscht.

Allerdings hat der Handel Russlands mit China schon vorher wieder Fahrt aufgenommen, spätestens 2021:
Man kann durchaus sagen, dass China Russland ein Stück weit den A*** gerettet hat.

Zudem weiß ich nicht, ob Europas Sanktionsregime alleine (ohne USA) so einen Impact auf Russland gehabt hätte.
Aktuell wird gemeldet, dass die sog. Sekundärsanktionen der USA wohl einen großen EInfluss haben:

Hier dürfen wir also nicht nur auf Euopa schauen, sondern müssen feststellen, dass ein großes Land wie Russland nur mit geballter und vor allem geeinter Stärke sämtlicher Playser in überschaubarer Zeit zu Fall gebracht werden kann.
Das allerdings ist aufgrund der bekannt vielfältigen Interessen und Handelsbeziehungen eher schwer umsetzbar.
Das "neue" weiter Geld sind 400 Millionen. Also ganz anders als der Blick in die Glaskugel prophezeit hatte.
Habe ich mir gestern auch gedacht, als ich das gelesen habe.
Natürlich wird man die Ukraine weiter supporten und nicht fallen lassen - auch wenn wir noch mehr tun könnten
 
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Es ist ja nun auch so, dass aufgrund der wirtschaftlichen (insb. Energiewirtschaft) Verknüpfungen auch versucht wurde, den Schaden für Europa zu dämpfen.
Ja, weil sich niemand getraut hat öffentlich zu sagen, dass es auch hier weh tun wird wenn man harte Maßnahmen ergreift die tatsächlich einen Effekt haben. Über die stattdessen gewählte Variante lieber stückchenweise nur grade so viel zu machen dass hier ja keiner aufmuckt lacht sich ein Putin eben zurecht schlapp.

Christian Freuding (Generalmajor BW) sagte dazu kürzlich noch:
"Wir beurteilen die Situation schon so, dass es schwieriger geworden ist für die Russen, auch die Rüstungsindustrie mit ihren komplexen Komponentenzulieferungen weiter am Laufen zu halten, aber es gelingt eben immer noch. Es gelingt ihnen, indem sie Umwege gehen, und es gelingt ihnen dadurch, dass sie auf die Unterstützung von Partnern wie China, Nordkorea und Iran zählen können. Es ist zu erkennen, dass Sanktionen greifen, doch es gibt Möglichkeiten, Schlupflöcher oder auch ganz legale Umgehungsmöglichkeiten zu finden."

Selbst bei Sanktionen die direkt mit Waffenproduktion zu tun haben und unsere Energieversorgung im ersten Schritt gar nicht beeinträchtigt hätten haben wir Jahre (!) gebraucht um einigermaßen wirksame Sanktionen aufzubauen, Zyniker würden sagen weil der Umsatz einzelner Firmen in Deutschland höher gewichtet wurde als das Leben Hunderttausender Ukrainer.
Ein sofortiges Handelsembargo für alle Industrie- und Konsumgüter ab Tag 1 bis Ende des Krieges wäre der Weg gewesen. Alle dadurch immanent entstandenen Schäden hiesiger Firmen (laufende Aufträge die dadurch gekillt werden beispielsweise) mit EU-Geldern zuschütten (das dürfte weit weniger Aufwand gewesen sein als manch andere Banken opder Coronarettungsaktionen) und schauen wie lange Moskau das mitmacht.
 
Ja, weil sich niemand getraut hat öffentlich zu sagen, dass es auch hier weh tun wird wenn man harte Maßnahmen ergreift die tatsächlich einen Effekt haben. Über die stattdessen gewählte Variante lieber stückchenweise nur grade so viel zu machen dass hier ja keiner aufmuckt lacht sich ein Putin eben zurecht schlapp.
Darauf hat Putin sicherlich spekuliert und das nicht zu Unrecht.
Europa ist nunmal kein einzelner Staat -und erst recht kein diktatorisch regierter Staat- der sowas "mal eben" beschließen und umsetzen kann. Es konnte also fast gar nicht anders kommen.

Christian Freuding (Generalmajor BW) sagte dazu kürzlich noch:
"Wir beurteilen die Situation schon so, dass es schwieriger geworden ist für die Russen, auch die Rüstungsindustrie mit ihren komplexen Komponentenzulieferungen weiter am Laufen zu halten, aber es gelingt eben immer noch. Es gelingt ihnen, indem sie Umwege gehen, und es gelingt ihnen dadurch, dass sie auf die Unterstützung von Partnern wie China, Nordkorea und Iran zählen können. Es ist zu erkennen, dass Sanktionen greifen, doch es gibt Möglichkeiten, Schlupflöcher oder auch ganz legale Umgehungsmöglichkeiten zu finden."
Richtig. Aber hätten härtere Sanktionen verhindert, das gewisse Staaten dies unterlaufen?
Um wiederum dies zu unterbinden, hätten diese Staaten (z.B. Türkei) dann Sanktionen erhalten müssen usw.
--> In der politschen / wirtschaftlichen Realität schlicht illusorisch.

Selbst bei Sanktionen die direkt mit Waffenproduktion zu tun haben und unsere Energieversorgung im ersten Schritt gar nicht beeinträchtigt hätten haben wir Jahre (!) gebraucht um einigermaßen wirksame Sanktionen aufzubauen, Zyniker würden sagen weil der Umsatz einzelner Firmen in Deutschland höher gewichtet wurde als das Leben Hunderttausender Ukrainer.
Ein sofortiges Handelsembargo für alle Industrie- und Konsumgüter ab Tag 1 bis Ende des Krieges wäre der Weg gewesen.
Bin da auch Hardliner, bei mir rennst Du da offene Türen ein.
Haben wir aber mittlerweile besser im Griff. Soviel Handelsvolumen mit Russland hatten wir ja letztlich nicht. Einzelne Firmen bestimmt, aber gesamtwirtschaftlich ist der deutsche Handel mit Russland nahezu irrelevant.

Alle dadurch immanent entstandenen Schäden hiesiger Firmen (laufende Aufträge die dadurch gekillt werden beispielsweise) mit EU-Geldern zuschütten (das dürfte weit weniger Aufwand gewesen sein als manch andere Banken opder Coronarettungsaktionen) und schauen wie lange Moskau das mitmacht.
Wäre ne Idee.
 
Richtig. Aber hätten härtere Sanktionen verhindert, das gewisse Staaten dies unterlaufen?
Sicher nicht - aber es wäre schwerer gewesen und vor allem hätte man viel viel weniger Zeit dafür gehabt Dinge entsprechend umzustellen.

Haben wir aber mittlerweile besser im Griff. Soviel Handelsvolumen mit Russland hatten wir ja letztlich nicht. Einzelne Firmen bestimmt, aber gesamtwirtschaftlich ist der deutsche Handel mit Russland nahezu irrelevant.
So ein Embargo wäre für uns gesamtwirtschaftlich wohl recht überschaubar gewesen.
Natürlich wäre die Reaktion dann "sofort Gashahn zu" usw. schmerzhaft(er) geworden aber (auch wenn ich da jetzt sehr hart rüberkomme), da musste dann auch als Bevölkerung mal durch. Vielleicht hätte es auch einen lange überfälligen Wachrüttler gebraucht um unsere übersatte alles-ist-immer-überall-verfügbar-Gesellschaft die seit 80 Jahren keinen Krieg mehr erlebt hat mal wieder ein bisschen zu erden wenns in den ersten Krisenwochen dann eben mal kalt ist in der Butze und zeitweise mal kein Strom da ist und gegessen werden muss was verfügbar ist und nicht was gewünscht ist. Eine solche Erfahrung hätte mutmaßlich auch den Putinversteher-Politikruck etwas mildern können den wir leider grade erleben.
 
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