Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Es ist doch so dass dieser Krieg auch ein Testlabor für unsere Kriegsführung ist. Findest du nicht dass auch das erhöhen der Eskalation dazu gehört ? Wir beobachten die Russen wie sie seit Jahren die zuvor geraubte Krim jetzt verteidigen, wir sahen wie sie fliehen, wir sahen wie sie Prigoszins Söldner ( eine Schmach) bis vor Moskau passieren ließen, jetzt sehen wir die Reaktion Russlands auf Kursk. Ich bin dafür dass die Ukraine auch verstößt auf russ Gebiet, einfach um zu sehen wie Moskau darauf reagiert. Wir sollten genau hinschauen meine ich, um unter Umständen zu wissen wie weit wir gehen können in einem möglichen Folgekrieg.
Das riesen Problem der Russen bei "diesen Sachen" ist, das "Polizeikräfte"/Truppen des Innenministeriums keine Chance gegen Soldaten oder ausgebildete militärische Einheiten haben, gar keine.
Diese Truppen sind ausgebildet, um im Ernstfall gegen Aufständige oder Terrorgruppen mit Sturmgewehren und vielleicht einer Handgranate vorzugehen, gegen Soldaten ist feierabend. Insoweit muss man militärische Einheiten dort hin schicken, um das ganze zu stoppen, nur die muss man irgendwo abziehen, denn im Hinterland stehen keine mehr zur Verfügung, um mal eben einzugreifen.
 
Das riesen Problem der Russen bei "diesen Sachen" ist, das "Polizeikräfte"/Truppen des Innenministeriums keine Chance gegen Soldaten oder ausgebildete militärische Einheiten haben, gar keine.
Diese Truppen sind ausgebildet, um im Ernstfall gegen Aufständige oder Terrorgruppen mit Sturmgewehren und vielleicht einer Handgranate vorzugehen, gegen Soldaten ist feierabend. Insoweit muss man militärische Einheiten dort hin schicken, um das ganze zu stoppen, nur die muss man irgendwo abziehen, denn im Hinterland stehen keine mehr zur Verfügung, um mal eben einzugreifen.
Russland wird mMn nicht sämtliche personelle/materielle Ressourcen an der Front haben und dort gibt es, laut ukrainischen Militärs, auch noch einige operative Reserven.
Man erwartet, so wie ich das verstanden habe, den Kulminationspunkt der derzeitigen russischen Offensive, bei anhaltender aktueller Intensität, erst in frühestens 6-8 Wochen.

Russland kann demnach wohl leider noch einiges nach- und auch verschieben (bzw. umgruppieren).
Viele "kampfkräftige" Großverbände sind sicherlich nicht mehr im russischen Hinterland bzw. werden wohl zu Ausbildungszwecken der Wehrpflichtigen verwendet, aber "blank" stehen die Russen bestimmt noch nicht da.
Ich traue den Russen ja viele Bluffs zu, aber das kann ich mir nun echt nicht vorstellen.

Ich würde es mir wünschen, dass die aktuelle Operation Erfolg hat und die Ukraine sich (ohne schwere Verluste) in russisches Territorium festbeißen kann bzw. die Operationsziele erreicht, allerdings befürchte ich hier über kurz über lang ein Krinky 2.0.
Sicherlich nicht 1 zu 1 vergleichbar, aber dort hat man sich letztlich auch nur halbherzig vorgetastet, ohne die eigentlich dafür erforderlichen Mittel konsequent einzusetzen, und wurde mit der Zeit restlos aufgerieben.

Normalerweise müsste man jetzt einen heftigen Einsatz der russischen Luftwaffe erwarten, mit dem Ziel die ukrainischen Angriffsspitzen und das Großgerät kurzfristig zu zerschlagen...

...ich bin aber wirklich äußerst gespannt, was die Ukraine damit bezweckt und ob das alles Hand und Fuß hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Don-71 möge mir verzeihen, aber was da einige Teile der Ost CDU offensichtlich denken erinnert doch stark an die Blockflöte aus vergangenen Zeiten. Zumindest wenn dort auch von einer Zusammenarbeit mit der BSW nachgedacht wird. So bringt man sich auf Linie oder wie?
Die Konsequenzen solcher Gedanken scheinen in meinen Augen nicht durchgedacht.

Zitat:
Kretschmer für Kürzung der Waffenhilfe an die Ukraine
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer fordert auch mit Blick auf den Bundeshaushalt eine Kürzung der Waffenhilfe an die Ukraine. "Wir können nicht länger Mittel für Waffen an die Ukraine in die Hand nehmen, damit diese Waffen aufgebraucht werden und nichts bringen. Es muss alles im Verhältnis stehen", sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Unterstützung ja, aber wir merken doch, dass wir an unsere Grenzen stoßen."
Tagesschau

Der Kampf für Recht und Freiheit darf nie an irgendwelche Grenzen stoßen.
 
@Don-71 möge mir verzeihen, aber was da einige Teile der Ost CDU offensichtlich denken erinnert doch stark an die Blockflöte aus vergangenen Zeiten. Zumindest wenn dort auch von einer Zusammenarbeit mit der BSW nachgedacht wird. So bringt man sich auf Linie oder wie?
Die Konsequenzen solcher Gedanken scheinen in meinen Augen nicht durchgedacht.

Zitat:
Kretschmer für Kürzung der Waffenhilfe an die Ukraine
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer fordert auch mit Blick auf den Bundeshaushalt eine Kürzung der Waffenhilfe an die Ukraine. "Wir können nicht länger Mittel für Waffen an die Ukraine in die Hand nehmen, damit diese Waffen aufgebraucht werden und nichts bringen. Es muss alles im Verhältnis stehen", sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Unterstützung ja, aber wir merken doch, dass wir an unsere Grenzen stoßen."
Tagesschau

Der Kampf für Recht und Freiheit darf nie an irgendwelche Grenzen stoßen.
Hätte man die Ukraine von Anfang an stärker unterstützt wäre sie ein gutes Stück weiter.
Vielleicht hätte Russland dann nicht mal die besetzten Gebiete alle erobern können.
Jetzt die Hilfen zu reduzieren ist das selbe wie die Hilfen ganz einzustellen.
Dann würde die Ukraine verlieren. Nur würde es länger dauern.
Quasi ein ausbluten lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kretschmer für Kürzung der Waffenhilfe an die Ukraine
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer fordert auch mit Blick auf den Bundeshaushalt eine Kürzung der Waffenhilfe an die Ukraine. "
In einem Punkt gebe ich dem Sachsen tatsächlich Recht - die Unterstützung für die Ukraine, egal ob militärisch, humanitär oder in Form von Unterstützung für Flüchtlinge sollte nicht aus dem laufenden Haushalt und zu Lasten des "Normalbetriebs" gestemmt werden. Würde allerdings ganz andere Konsequenzen ziehen, Notlage erklären und das ganze dann mit einem vernünftigen Konzept durchfinanzieren. Krieg ist niemals eine normale Situation
 
Scheint offensichtlich doch ein wenig mehr zu sein als das was Russland verlauten lässt.
Ich hätte eigentlich schon sehr früh mit einer Reaktion der russischen Streitkräfte gerechnet. So richtig passiert da aber offensichtlich nicht viel.

 
Das riesen Problem der Russen bei "diesen Sachen" ist, das "Polizeikräfte"/Truppen des Innenministeriums keine Chance gegen Soldaten oder ausgebildete militärische Einheiten haben, gar keine.
Diese Truppen sind ausgebildet, um im Ernstfall gegen Aufständige oder Terrorgruppen mit Sturmgewehren und vielleicht einer Handgranate vorzugehen, gegen Soldaten ist feierabend. Insoweit muss man militärische Einheiten dort hin schicken, um das ganze zu stoppen, nur die muss man irgendwo abziehen, denn im Hinterland stehen keine mehr zur Verfügung, um mal eben einzugreifen.
Warum gehen die da ubhaupt rein ? Ca 1000 Mann wa ? Können sie das Gebiet mit so einer Stärke bis zu möglichen Verhandlungen halten ? Oder wollen sie so lange einfach bissl rummischen bis der Russe Kräfte aus der Front verlegt ? Iwas werden die sich doch erhoffen daraus.
 
Scheint offensichtlich doch ein wenig mehr zu sein als das was Russland verlauten lässt.
Ich hätte eigentlich schon sehr früh mit einer Reaktion der russischen Streitkräfte gerechnet. So richtig passiert da aber offensichtlich nicht viel.

Sie haben enorme Probleme.
Es sind wohl drei mechanisierte Brigaden der Ukraine, spezialisiert auf mobile Kriegsführung, die angreifen.
Es wurde schweres Pioniergerät gesichtet, als auch das die Ukrainer ausreichend/viel Flugabwehr ganz vorne mit dabei haben. In der Gegend gibt es weder (Abwehr) Stellungen noch Minenfelder, deshalb ist der Gebietsgewinn auch so groß.

Trotzdem darf über den Sinn und Zweck der Aktion spekuliert werden, die natürlich erstmal für Putin ein innnenpolitisches Problem darstellt.
Für mich am einleuchtesten ist wirklich, das die Ukraine die RU Armee zu Umgruppierungen zwingen will, wahrscheinlich im Donbass, um dort Druck aus der Front zu nehmen.
Die Russen wurden in Kursk völlig überrascht und das ist nun eine mobile Kriegsführung, weil es erstmal keine festen Stellungen oder Minenhindernisse gibt, was den Russen gerade ziemlich Kopfzerbrechen bereitet, den ohne gute reguläre Einheiten kann man das nicht so schnell stoppen.
Allerdings sollte auch klar sein, das man mit 3 Brigaden nur begrenzt Territorium erobern kann, wenn man da wieder heil rauskommen will, also mit geschützten Flanken und einer Option zum geordneten und erfolgreichen Rückzug!

Warum gehen die da ubhaupt rein ? Ca 1000 Mann wa ? Können sie das Gebiet mit so einer Stärke bis zu möglichen Verhandlungen halten ? Oder wollen sie so lange einfach bissl rummischen bis der Russe Kräfte aus der Front verlegt ? Iwas werden die sich doch erhoffen daraus.
Es sind wohl weit mehr als 1000 Mann, unabhängige Beobachter, haben Einheiten von 3 verschiedenen mechanisierten Brigaden der Ukraine vor Ort festgestellt, plus schwere Pioniere, Ari, Flugabwehr etc.
Scheint mehr als ein Ausflug zu sein!
 
Warum gehen die da ubhaupt rein ? Ca 1000 Mann wa ? Können sie das Gebiet mit so einer Stärke bis zu möglichen Verhandlungen halten ? Oder wollen sie so lange einfach bissl rummischen bis der Russe Kräfte aus der Front verlegt ? Iwas werden die sich doch erhoffen daraus.
Na ob es nur 1000 sind?
Heute früh habe ich in den Nachrichten gelesen, dass die russischen Verteidiger schon für 1000 ukrainische Verluste gesorgt hätten. Also nur die letzten Tage und nur in der Region Kursk.
Irgendwie haben die aber derzeit auch mit einem nationalen Notstand zu tun. Eventuell hat man für ein paar ukrainische Soldaten auf dem eigenen Staatsgebiet ja gerade einfach keinen Kopf.
Prioritäten und so.
 
Scheint mehr als ein Ausflug zu sein!
Mehr als ein "Ausflug" ist es erst wenn die Ukrainer sich dort längerfristig erfolgreich festsetzen können und es wirklich zu russischen Umgruppierungen mit sichtbaren Auswirkungen auf andere Frontabschnitte kommt.
Wenn man in maximal 3-4 Wochen wieder zum Rückzug bläst hat man zwar vielleicht kurzzeitig etwas Druck rausgenommen, aber sicherlich noch keinen wirklich nachhaltigen Effekt erreicht.

Na ob es nur 1000 sind?
Nein es sind, einschließlich der Reserven, deutlich mehr als 1000 Ukrainer, aber das wurde hier schon vor 2 Tagen geschrieben.
Heute früh habe ich in den Nachrichten gelesen, dass die russischen Verteidiger schon für 1000 ukrainische Verluste gesorgt hätten. Also nur die letzten Tage und nur in der Region Kursk.
Jaja und nachdem HIMARS in der Ukraine angekommen ist haben die Russen innerhalb von 3 Wochen schon mehr von zerstört als überhaupt geliefert wurden.

Auf die Zahlen aus dem russischen Verteidigungsministerium braucht man nun wirklich genau nichts geben. ;)

Dort fantasiert man sich sowieso nur zusammen was einen augenscheinlich in einem bestmöglichen Licht dastehen lässt und den Eindruck erweckt als würde man immer und überall auf ganzer Linie gegen die Ukrainer erfolgreich sein.
 
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Mehr als ein "Ausflug" ist es erst wenn die Ukrainer sich dort längerfristig erfolgreich festsetzen können und es wirklich zu russischen Umgruppierungen mit sichtbaren Auswirkungen auf andere Frontabschnitte kommt.
Wenn man in maximal 3-4 Wochen wieder zum Rückzug bläst hat man zwar vielleicht kurzzeitig etwas Druck rausgenommen, aber sicherlich noch keinen wirklich nachhaltigen Effekt erreicht.
Na zumindest wird Russland durchaus gezwungen sich Gedanken zum Schutz des eigenen Staatsgebietes zu machen. Ne Handvoll Grenzschützer reichen da nicht. Denke das wird auch nicht die einzige Stelle sein wo so was noch möglich ist.
 
Heute früh habe ich in den Nachrichten gelesen, dass die russischen Verteidiger schon für 1000 ukrainische Verluste gesorgt hätten. Also nur die letzten Tage und nur in der Region Kursk.
Na klar, würde ich am Russlands Stelle auch behaupten.
Das ist genauso glaubwürdig, wie die Meldung kurz nach der Offensive, dass selbige gestoppt und zurückgeschlagen wurde.

Selbst der gemeine Russe glaubt die offiziellen russischen Meldungen doch schon längst nicht mehr und schäumt vor Wut.
Interessant bis belustigend, was derzeit in den russischen Foren so abgeht.
Da gibt es sogar Vögel, die das als Kriegserklärung der Ukraine an Russland verstehen, wo doch Russland nur eine spezielle und begrenzte Militäroperation durchführt.

Wenn die Ukrainer ausreichend schwarzen Humor haben und die Gebietsgewinne konsolidieren können, halten sie dort spontan ein Referendum zum Beitritt in das ukrainische Staatsgebiet ab :ugly:
 
Mehr als ein "Ausflug" ist es erst wenn die Ukrainer sich dort längerfristig erfolgreich festsetzen können und es wirklich zu russischen Umgruppierungen mit sichtbaren Auswirkungen auf andere Frontabschnitte kommt.
Wenn man in maximal 3-4 Wochen wieder zum Rückzug bläst hat man zwar vielleicht kurzzeitig etwas Druck rausgenommen, aber sicherlich noch keinen wirklich nachhaltigen Effekt erreicht.


Nein es sind, einschließlich der Reserven, deutlich mehr als 1000 Ukrainer, aber das wurde hier schon vor 2 Tagen geschrieben.

Jaja und nachdem Himars in der Ukraine angekommen ist haben die Russsen innerhalb von 3 Wochen schon mehr von zerstört als überhaupt geliefert wurden.

Auf die Zahlen aus dem russischen Verteidigungsministerium braucht man nun wirklich genau nichts geben, die fantasieren sich dort sowieso nur zusammen was sie augenscheinlich in einem bestmöglichen Licht dastehen lässt und den Eindruck erweckt als würde man immer und überall auf ganzer Linie gegen die Ukrainer erfolgreich sein.
Die Umgruppierungen wären in der Tat wichtig, das sich die Ukrainer dort langfristig häuslich einrichten wollen, halte ich eher für unwahrscheinlich!
Bedenke wie groß der Druck im Donbass ist, und das sie auf alle Fälle dort Einheiten rotieren bzw. verstärken und oder rausziehen wollen. Sie "müssen" sich im Donbass neu organisieren/aufstellen, das geht aber mit dem momentanen russischen Druck sehr schlecht und ihren vor Ort befindlich abgekämpften Einheiten.
Vielleicht gelingt das ja besser, wenn wirklich Truppen der RU nach Kursk verlegt werden. Ich glaube die RU unterschätzt immer noch die Stärke der Ukrainer in Kursk.
Die RU Luftwaffe hat schon rumgeheult, wegen der starken Flugabwehr der 3 offensiven Brigaden.
 
Na zumindest wird Russland durchaus gezwungen sich Gedanken zum Schutz des eigenen Staatsgebietes zu machen. Ne Handvoll Grenzschützer reichen da nicht. Denke das wird auch nicht die einzige Stelle sein wo so was noch möglich ist.
Sehe ich nicht so.
Hat er bisher auch nicht gemacht, obwohl es jedesmal eine Schmach war, wenn die Ukrainer über die Grenze gekommen sind.
Nachhaltige Gedanken wird er sich erst dann machen müssen, wenn die Ukrainer nicht nur ein paar Tage und Wochen über die Grenze kommen, sondern sich dort anhaltend festsetzen können, bis man sie ggf. unter erheblichen militärischen Aufwand und einer Menge kaputter russischer Häuser, wieder über die Grenze geworfen bekommt (so überhaupt).

Dann muss sich Putin Gedanken machen, weil dann wir ihm die Bevölkerung in der Grenzregion zu Ukraine nachhaltig sauer werden, wenn die Ukrainer das "ungestraft" immer wieder machen können.
 
Sehe ich nicht so.
Hat er bisher auch nicht gemacht, obwohl es jedesmal eine Schmach war, wenn die Ukrainer über die Grenze gekommen sind.
Nachhaltige Gedanken wird er sich erst dann machen müssen, wenn die Ukrainer nicht nur ein paar Tage und Wochen über die Grenze kommen, sondern sich dort anhaltend festsetzen können, bis man sie ggf. unter erheblichen militärischen Aufwand und einer Menge kaputter russischer Häuser, wieder über die Grenze geworfen bekommt (so überhaupt).

Dann muss sich Putin Gedanken machen, weil dann wir ihm die Bevölkerung in der Grenzregion zu Ukraine nachhaltig sauer werden, wenn die Ukrainer das "ungestraft" immer wieder machen können.
Ne ne,

dort in der Gegend gibt es eine wichtige Eisenbahnlinie (Nachschub) nach Belgorod und ein russisches Atomkraftwerk, auf beides halten die Ukrainer zu, das kann er nicht einfach sich selbst überlassen, ohne das der Schaden immens wird.
 
Ne ne,

dort in der Gegend gibt es eine wichtige Eisenbahnlinie (Nachschub) nach Belgorod und ein russisches Atomkraftwerk, auf beides halten die Ukrainer zu, das kann er nicht einfach sich selbst überlassen, ohne das der Schaden immens wird.
Ich weiß nicht wie wichtig die Linie im Endeffekt wirklich ist, weil ich nicht weiß wie groß der Güterdurchsatz über die Strecke ist (der damit wegbricht), aber es gibt noch eine zweite Linie nach Belgorod, ist also nicht so als wäre damit grundsätzlich der Nachschub komplett gestört, weil man nichts mehr über die Schiene transportieren kann und nur noch per LKW (und wir wissen ja wie gut Russlands Logistik ist, wenn man nur auf LKW zurückgreifen kann).
 
Ne ne,

dort in der Gegend gibt es eine wichtige Eisenbahnlinie (Nachschub) nach Belgorod und ein russisches Atomkraftwerk, auf beides halten die Ukrainer zu, das kann er nicht einfach sich selbst überlassen, ohne das der Schaden immens wird.
Das Atomkraftwerk wird nicht das Ziel sein, das ist in Kursk und in einer Entfernung, die unrealistisch für den mutmßlichen Kräfteeinsatz ist. Zudem: Was will die Ukraine mit der "Geiselnahme" eines AKWs? Weiterhin sollen russische Spezialkräfte das AKW angeblich sichern. Wäre auch keine gute Publicity für die Ukraine, ein vermeintliches Sicherheitsrisiko heraufzubeschwören, dass die Ukraine selber in Saporischja beklagt haben.
Nein, das ist unrealistisch.

Die Eisenbahnlinie führt weiter östlich nach Belgorod und dient u.a. wohl dem Nachschub der russischen Kräfte im Raum Charkow. Allerdings ist dies nicht die einzige Bahnlinie dorthin, es gibt mind. eine weitere aus dem Norden kommend.
Nun spekulativ, welche Bedeutung diese Bahnlinie hat - leichter wird es für die Russen im Raum Charkow aber bestimmt nicht.

Ich gehe eher davon aus, dass es nicht ein einzelnes Objekt gibt, das erreicht und gesichert werden soll, sondern dass es Teil einer übergeordneten Strategie ist, den Krieg nach Russland zu tragen.
Mmn soll Russland eindringlich vor Augen geführt werden, dass es sehr verwundbar ist, weiterhin schwere Verluste erleiden wird und die Ukraine somit durchaus auch Verhandlungsmasse in etwaige Gespräche mitbringen würde.
Das ist auch im Kontext der intensivierten Drohnenangriffe auf russische Öl-Infrastruktur und Flugplätze zu sehen - alles Teil derselben Strategie.

Ich schätze, die Ukraine hatte zuvor nach Schwachstellen gesucht (günstiges Gelände, schwache russische Militärpräsenz, keine Befestigungsanlagen, keine Minenfelder etc) und auf das Überraschungsmomentum gesetzt.
Scheint bis jetzt gelungen.

Auch der Angriff selber scheint handwerklich gut vorgetragen worden zu sein:
Ansätze des Gefechtes der verbundenen Waffen (Luftunterstützung, Artillerie und gepanzerte Kräfte), bewegliche Truppen, gute Nahbereichsluftverteidigung und Aufklärung.

Die Russen wurden auf dem falschen Fuss erwischt und und müssen sich jetzt etwas einfallen lassen, um die Lage dort in den Griff zu bekommen.

Nur zu schade und leider auch bezeichnend, dass die "Antworten" Russlands immer wieder auf diesem unterirdischen Niveau sind:
 
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Dimi ist wieder in seiner eigenen großrussischen und von haufenweise Vodka beeinflussten Welt!

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