Andreas1975
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Na Russland sieht sich derzeit gezwungen Reserven von anderen Abschnitten anzuziehen.
Du, das dürfte bei 400 bis maximal 2000 angreifenden Ukrainern wohl überschaubar bleiben, was da abgezogen wird und nicht nennenswert ins Gewicht fallen.Na Russland sieht sich derzeit gezwungen Reserven von anderen Abschnitten anzuziehen.
Ich bin nicht vor Ort und mag das nicht beurteilen. Aber ein Bataillon was da operiert kann da schon für einiges an Verwirrung sorgen.Du, das dürfte bei 400 bis maximal 2000 angreifenden Ukrainern wohl überschaubar bleiben, was da abgezogen wird und nicht nennenswert ins Gewicht fallen.
Das strategische Ziel das gerüchteweise sogar erreicht wurde, ist die Erdgasstation Sudscha einzunehmen und dadurch die verbliebenen Erdgaslieferungen nach Europa (ja, die gibts immer noch!) abdrehen zu können - oder auch nen netten Killswitch zu platzieren falls man wieder verdrängt wird.also wozu da in der aktuellen angespannten Siutation ukrainische Truppen binden, die gerade in der Ostukraine dringender gebraucht werden würden?
Als "blöd" habe ich die Ukrainer sicher nicht bezeichnet, nur die Aktion sehr fragwürdig genannt und wollte man die Erdgasstation einfach nur ausschalten ist die Frage ob das nicht auch mit Artillerie, oder einem Drohnenangriff genauso möglich gewesen wäre.So ganz blöd wie du es darstellst sind die Ukrainer also nicht, das war kein "sinnloser Ausflug" sondern eine gezielte Attacke auf die gegnerische Infrastruktur.
Andreas, abwarten inwiefern das bei Kursk ein Angriff wird, laut Bloggern wurde dort noch nichts unter Feuer genommen sondern lediglich einmarschiert, Stand gestern.
Du, das dürfte bei 400 bis maximal 2000 angreifenden Ukrainern wohl überschaubar bleiben, was da abgezogen wird und nicht nennenswert ins Gewicht fallen.
Das strategische Ziel das gerüchteweise sogar erreicht wurde, ist die Erdgasstation Sudscha einzunehmen und dadurch die verbliebenen Erdgaslieferungen nach Europa (ja, die gibts immer noch!) abdrehen zu können - oder auch nen netten Killswitch zu platzieren falls man wieder verdrängt wird.
Wir reden da von 42 Millionen Kubikmetern Gas täglich.
Ich habe keinerlei Ahnung darüber wie diese Messtation/Einleitestation/Verteilstation (?) da funktioniert oder was man wenn man die Kontrolle darüber hätte alles anrichten könnte, also auf russischer Seite.Gas, das DURCH DIE UKRAINE fließt. Wieso sollte man viel Aufwand die Pumpstation erobern, wenn man einfach die Leitung kappen könnte?

Und was soll das bringen, das hast du immer noch nicht gesagt?Ich unterstelle den Ukrainern einfach mal, dass wenn diese Station Ziel des Angriffes war und man so viele Kräfte einsetzt um die einzunehmen, die Optionen die sich daraus ergeben besser sind als ein reines kappen der Leitungen was man auch im eigenen Land könnte.![]()
Warum muss ich dass denn sagen können oder wissen? Politikthreads haben irgendwie ne kuriuose Diskussionskultur.Und was soll das bringen, das hast du immer noch nicht gesagt?

Warum muss ich dass denn sagen können oder wissen? Politikthreads haben irgendwie ne kuriuose Diskussionskultur.
Soll ich mir irgendwas ausdenken?
Verhandlungspositionen stärken? Militärische Präsenz aufrechterhalten weil man auf ner Bombe sitzt? Gazprom hacken am eigenen verbundenen Terminal der Station? Was weiß ich
Ich sagte nur sie werden das nicht aus Spaß gemacht haben.
Was ich auch nirgends behauptet habe (nur ein Vollidiot würde meinen man trifft im Krieg irgend eine Entscheidung rein aus "Spaß"), sondern nur das die möglichen Gründe, soweit ich sie sehen kann, nicht besonders sinnvoll sein könnten (Kosten / Nutzen in keinem guten Verhältnis stehen).Ich sagte nur sie werden das nicht aus Spaß gemacht haben.
Glaub was du willst, meinethalber auch das man auf ukrainischer Seite unfehlbar in seinen Entscheidungen ist, ist mir ehrlich gesagt ziemlich gleich. Auch die Ukrainer haben schon in der Vergangenheit schlechte Entscheidungen getroffen und werden solche auch weiterhin hin und wieder treffen.Sorry. Glaub ich nicht.
Es kommt m.A nach noch etwas anderes hinzu.Glaub was du willst, meinethalber auch das man auf ukrainischer Seite unfehlbar in seinen Entscheidungen ist, ist mir ehrlich gesagt ziemlich gleich. Auch die Ukrainer haben schon in der Vergangenheit schlechte Entscheidungen getroffen und werden solche auch weiterhin hin und wieder treffen.
Im Krieg ist niemand durchgängig gut.Bilder von heute zeigen Schäden an Häusern, die zumindest intensiveren Einsatz von automatischen Waffen und teilweise von Explosivstoffen zeigen. Ausmaß ist komplett unklar, aber dass es gar keine Widerwehr gab, stimmt wohl nicht und leider reichen schon sehr wenige Ausnahmen, damit Russland Nachrichtensendungen mit "ukrainischer Zerstörung" an eindeutig zivilen Wohnhäusern füllen kann. Das ist eine verdammt schlüpfrige Ebene, auf der man dann tanzt, denn man kann nicht "ein Bisschen böse" sein und die Unterstützung für die Ukraine beruht darauf, dass sie durchgängig "gut" ist.
YMMD!Nun sind diejenigen welche ja immer davon gesprochen haben, dass die Ukraine um weiteres Leid zu vermeiden die Waffen niederlegen sollen ja nicht mehr anwesend. Russland könnte auch aufhören zu verteidigen und somit in der Region unnötiges Leid vermeiden.

So viele Kräfte scheinen es ja gar nicht zu sein, die die Grenze überschritten haben.Ich habe keinerlei Ahnung darüber wie diese Messtation/Einleitestation/Verteilstation (?) da funktioniert oder was man wenn man die Kontrolle darüber hätte alles anrichten könnte, also auf russischer Seite.
Der Grund warum ich überhaupt auf das Thema kam war ein spontan steigernder EU Gaskontraktpreis dessen ungewöhnliche Zahl in meiner Börsenapp fett hervorgehoben war^^
Ich unterstelle den Ukrainern einfach mal, dass wenn diese Station Ziel des Angriffes war und man so viele Kräfte einsetzt um die einzunehmen, die Optionen die sich daraus ergeben besser sind als ein reines kappen der Leitungen was man auch im eigenen Land könnte.![]()
Die Bilder von vermeintlich zerstörter ziviler Infrastruktur zeigt Russland im Zweifel auch nach ukrainischen Drohnenangriffen, um zu behaupten, dass vorwiegend zivile Ziele angegriffen würden - siehe zuletzt das medienwirksame Ausschlachten der nur "halb abgefangenen" ATACMS über dem Badestrand auf der Krim.Bilder von heute zeigen Schäden an Häusern, die zumindest intensiveren Einsatz von automatischen Waffen und teilweise von Explosivstoffen zeigen. Ausmaß ist komplett unklar, aber dass es gar keine Widerwehr gab, stimmt wohl nicht und leider reichen schon sehr wenige Ausnahmen, damit Russland Nachrichtensendungen mit "ukrainischer Zerstörung" an eindeutig zivilen Wohnhäusern füllen kann. Das ist eine verdammt schlüpfrige Ebene, auf der man dann tanzt, denn man kann nicht "ein Bisschen böse" sein und die Unterstützung für die Ukraine beruht darauf, dass sie durchgängig "gut" ist.
Ich denke auch, dass diese Gründe wahrscheinlicher sind, als die Eroberung einer Pumpstation.Gerade wenn eine so vergleichsweise kleine und wohl überwiegend zu Fuß operierende, also leicht versteckbare Truppe binnen 36 Stunden 25 km und mehrere Gemeinden weit vorstoßen kann, macht das für Russland sogar einen sehr großen Unterschied. Die haben nämlich x-fach bewiesen, dass sie nicht in der Lage sind, schnell auf sowas zu reagieren. Das heißt sie sind jetzt umgekehrt gezwungen, entlang ihrer gesamten, recht langen Grenze genug Truppen bereitzuhalten, um solche Vorstöße zu stoppen. Da bedeutet locker Faktor 10 bis Faktor 20 mal so viel, wenn die Ukrainer ihren Vorstoß ohne große Verluste wieder abgebrochen bekommen. So werden 1000 Kämpfer zu einer Armee-in-being, auf die der Gegner genauso viel Ressourcen verwenden muss, wie gegen eine 20000 Mann starke Truppe, die tatsächlich angreift.
Und die sozial-psychologische Wirkung sollte man auch nicht unterschätzen. Putin kontrolliert die TV- und Printmedien, aber in sozialen Netzwerken patroulliern seine Schergen nur und isolieren nach außen. In dem Moment, in dem hunderte Russen Material von vor ihrer eigenen Haustür posten, kriegt er das nicht mehr zeitnah unter Kontrolle, dass spricht sich rum.
Bei all dem verständlichen Hohn und Spott, sollte man aber die Kirche auch im Dorf lassen.
Hab ich, sonst hätte ich das gepostet:Bei all dem verständlichen Hohn und Spott, sollte man aber die Kirche auch im Dorf lassen.
Es ist doch so dass dieser Krieg auch ein Testlabor für unsere Kriegsführung ist. Findest du nicht dass auch das erhöhen der Eskalation dazu gehört ? Wir beobachten die Russen wie sie seit Jahren die zuvor geraubte Krim jetzt verteidigen, wir sahen wie sie fliehen, wir sahen wie sie Prigoszins Söldner ( eine Schmach) bis vor Moskau passieren ließen, jetzt sehen wir die Reaktion Russlands auf Kursk. Ich bin dafür dass die Ukraine auch verstößt auf russ Gebiet, einfach um zu sehen wie Moskau darauf reagiert. Wir sollten genau hinschauen meine ich, um unter Umständen zu wissen wie weit wir gehen können in einem möglichen Folgekrieg.Bilder von heute zeigen Schäden an Häusern, die zumindest intensiveren Einsatz von automatischen Waffen und teilweise von Explosivstoffen zeigen. Ausmaß ist komplett unklar, aber dass es gar keine Widerwehr gab, stimmt wohl nicht und leider reichen schon sehr wenige Ausnahmen, damit Russland Nachrichtensendungen mit "ukrainischer Zerstörung" an eindeutig zivilen Wohnhäusern füllen kann. Das ist eine verdammt schlüpfrige Ebene, auf der man dann tanzt, denn man kann nicht "ein Bisschen böse" sein und die Unterstützung für die Ukraine beruht darauf, dass sie durchgängig "gut" ist