Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Das einzige, für das sich die USa derzeit interessieren ist China.
Russland ärgern haben die Amerikaner schon immer gemacht, siehe Afghanistan. Da haben sie sich einen Dreck um die Afghanen gekümmert, sie konnten aber die Russen ärgern und das haben sie gemacht.
Die Ukraine ist da nicht anders. Man braucht keine Soldaten um die Russen zu ärgern und etwas Aufklärung macht die CIA sowieso immer.
In den letzten Jahren hat eher Putin die USA geärgert als umgekehrt, und dass man keine eigenen Soldaten braucht um die russ Armee zu besiegen, wissen wir erst seit dem Ukrainekrieg, ist aber auch nur Stand jetzt und in zehn Jahren kann das wieder anders sein. Der Zustand davor war eine wankende USA die sich vor einem Zweifrontenkrieg im Pacifik und Europa in die Hose machte, und ein Westeuropa das am liebsten einen schnellen und unblutigen russischen Sieg sehen würde, in der Hoffnung auf Verhandlungen und einem Ende der Eskalationskette, um zum Alltag überzugehen. Keiner glaubte ja zu dem Zeitpunkt dass es so gut kommt. Jetzt haben wir etwas komplett anderes, eine recht überraschend-dominante USA und das Ende russ Einflüsse, zumindest der größten, in Europa. Ich glaube aber dass die USA trotzt Furcht vor einem Zweifrontenkrieg, Europa dennoch nciht einfach so aufgeben würde, bzw es zulassen würde sich verdrängen zu lassen. Hier würde sich schon die Frage danach stellen ob die USA ihre Vormachtsstellung in der Welt aufgeben, oder in einen großen Krieg ziehen.
Was jetzt passiert ist, ist ein riesiger Glücksfall für die Staaten und ihre Stellung in Europa. Man will sich nicht ausmalen was für eine Verschiebung des Kräfteverhältnisses, ein Sieg Putins in der Ukraine, in Europa und der Welt auslösen würde. Die NATO könnte zerbrechen/ihre Glaubwürdigkeit verlieren, China hätte weniger Scheu Taiwan zu erobern, die Pacifik Verbündetten wären eingeschüchtert, genau wie die Europäer. Putin würde vermutlich weiter zündeln.

Naja - weil es klein kompletter Austausch der Machtspitze ist, wenn zwar Putin verschwindet, aber seiner bisherigen Nutznießer den Platz einnimmt?
Das kommt drauf an. Putin hat ja bereits versagt und Russland global in eine sehr schwierige Lage gebracht, und der der nach ihm aufräumen wird, der wird viel zu tuen haben. Ich gehe davon aus dass der Nachfolger schon bemüht darum sein wird auch mit dem Westen die Wogen etwas zu glätten. Sprich da könnte ein eher freundl Gesicht und kein Putin 2.0 den Kreml Tron besteigen. Denn kämpfen oder konkurieren ist für die Russen erstmal nicht drin daher ist ein Kurswechsel naheliegend oder zumindest denkbar, vorallem mit Westeuropa. Frage wie sich dann die USA verhält, die wollen dann auch ein Stück vom Kuchen, und vlt etwas ferner ein Deal gg China oder so ? Finde ich nicht ganz abwägig, weil gänzlich fallen lassen können die USA Russland auch nicht.

Aber: Bei einer hinreichend großen Menge Unzufriedenheit ist es nur eine Frage der Zeit, bis zehn wichtigen Personen in einem Raum klar wird, dass acht andere genauso Denken wie sie selbst und der zehnte keine Chance hat, wenn man sich zusammentut. Wie lange das dauert, dafür habe ich aber zuwenig Einblick in das System Putin. Der Verlust der Kontroller über Krim wäre sicherlich ein ganz starker Hammer, denn ich denke nicht dass Putin eine Niederlage eingestehen wird - aber ich bin mir auch ziemlich sicher, dass das Militär ab einer gewissen Verlustgrenze das Gefolgsam verweigern wird. Und das ist zwar die statischste, aber kurzfristig auch die am wenigsten durch die anderen Gruppierungen beeinflussbare Gruppe. Wenn die Offiziersränge in breiter Front streiken, dann muss Putin abdanken. Was deutlich früher reichen würde? Abwarten, irgendwann werden wir es sehen.
Bemessen an der Geschichte spielte in Russland bei Machtwechseln immer die Unzufriedenheit des Volkes eine große Rolle. Zuletzt beim Zusammenbruch des Komunismus stellte sich die Armee ja auch auf Seite des Volkes, hatte aber bekanntlich andere Befehle. Jetzt fehlt es, und ich hab das Gefühl dass da paar Olligarchen nicht ausreichen werden. Putin wird mit ihnen wie anderen einzelnen Gruppierungen und Personen schon fertig. Es müsste wirklich breite Streiks der Befehlshaber im Militär geben die dann den Rest mitziehen.

Die anektierten Gebiete sind den USA fast noch egaler als der EU, sonst hätte man Putin nicht acht Jahre gewähren lassen. Den USA geht es allein darum, die militärische Bedrohung durch Russland zu minimieren. Putin hat leider Bewiesen, dass mit einem hinreichend großen Psychopathen an der Spitze auch eine Regionalmacht ein ernstes globales Problem werden kann und gerade die oberste amerikanische Militärführung dürfte ohnehin noch im Kalten Krieg groß geworden sein, hat Russland also fest als Feind einsortiert. Die jetzige Möglichkeit, das gesamte russische Militärpotential nach und nach in einem Abnutzungskrieg aufzureiben ist einfach traumhaft aus deren Perspektive. Zumal sie nach den Rüstungskürzungen der letzten Jahren gigantische Mengen Ausschussmaterial haben, dass für diesen Krieg noch gut genug ist und sowieso weg muss, er ihnen den perfekten Anlass liefert um eine neue, modernste Aufrüstung zu rechtfertigen und so ganz nebenbei auch noch eine Gelegenheit, die seit 70 Jahren im Nähkästchen schlummernden Überlegungen mal praktisch zu testen.
Ich meine dass die Trennung Moskaus langen Arms nach Europa, auch primär war für die Amis. Mit größter Argwohn vefolgte man doch die deutsche Politik ggüber Putin, und man war not amused. Die zusätzliche Schwächung des russ Militärs ist die Kirsche oben drauf. By the way es hätte wirklich anders kommen können, wie nah Sieg und Niederlage doch bei einander liegen können..

Putin hat sich innenpolitisch in eine Lage gebracht, in dem er den Krieg faktisch nur noch gewinnen oder abdanken kann. Zu letzterem ist er nicht bereit. Damit befindet er zwar in einer schwachen Position, aber auch in einer alternativlosen, in dem es für ihn nichts zu verhandeln gibt. Was für Folgen das für sein Land hat, ist ihm dabei egal. Abgesehen davon, dass er seinen eigenen Reden zu Folge sowieso eher in Jahrhunderten denkt und kurzzeitige Übel wie ein paar hunderttausend russische Kriegsopfer und jahrzehntelangen wirtschaftlichen Rückschritt für seine Vision eines Großrusslands dankend in Kauf nimmt, ist er selbst sich einfach noch wichtiger.
War ja auch ne Frage der Zeit bis der Despot ausrutscht. Er spielte ganz schön lange mit dem Feuer und die Welt ließ ihn relativ in Ruhe. Aber er ist eben nicht der Weitsichtige für den ihn viele hielten sondern einfach nur ein Zocker. Über 20 Jahre Macht und König von Russland zu sein bekommen ihn wohl nicht gut. Ein Hoch auf den Hochmut lol

Arme Russen, kommen in ihrem Staat nicht klar dabei ist dort so viel Potential..
 
Kann ich nicht beurteilen, ob es im klar war.
Zwei Monate vor Kriegsbeginn so einen diplomatischen Knaller raushauen?
Ich meine, das ist ja kein Forumgeplänkelniveau, wenn Russland über offizielle diplomatische Kanäle solch eine Forderung aufstellt.
Der Angriff war unkoordiniert und eine Blamage für RU .
Es war eine groteske Fehleinschätzung und wie ja viele im nachhinein vermuten, darauf zurückzuführen, dass jeder Depp, der bei Putin vorsprechen durfte, ihm erzählte, die russischen Truppen würden mit weissen Tauben in Kiew freundlich empfangen werden.
Aber ich würde seine absurden Maximalforderungen nur als banausenhafte Verhandlungsstrategie sehen, nicht als erklärtes Ziel.
Na ja, ein hochoffizielles Verhandlungspapier mit den besagten neun Punkten überreicht man mal nicht eben in einer Bierlaune. Das ist todernst.
Das ist noch keine 100 Jahre her, da wäre so ein Forderungskatalog einer offiziellen Kriegserklärung gleich gekommen.
 
Putin muss klar gewesen sein, dass niemand darauf eingehen wird.
Hmmm... und dann ist die richtige Reaktion darauf - ein Angriffskrieg?

Wieso werde ich gerade an das Märchen Rumpelstilzchen erinnert?
Wars der Zwerg?
Oder war es das trotzige Aufstampfen mit seinem Füßchen?
Oder dass er dann sich selbst zeriss?



Ich habe es nicht gerafft. Kannst es mir erklären?
Sie haben viel mehr Kohle für die Ukraine bereitgestellt, als gedacht...
Genau kapiert habe ich es aber auch nicht.
Irgendwas mit Haushalt und Abakus und so.
 
Es war eine groteske Fehleinschätzung und wie ja viele im nachhinein vermuten, darauf zurückzuführen, dass jeder Depp, der bei Putin vorsprechen durfte, ihm erzählte, die russischen Truppen würden mit weissen Tauben in Kiew freundlich empfangen werden.
Oder anders formuliert: Sie ist darauf zurück zu führen dass nur noch die Leute bei Putin vorsprechen durften, die schlau genug waren ihm das zu erzählen was er hören wollte, nämlich dass die russischen Truppen mit weissen Tauben in Kiew freundlich empfangen werden.
 
Hmmm... und dann ist die richtige Reaktion darauf - ein Angriffskrieg?

Wieso werde ich gerade an das Märchen Rumpelstilzchen erinnert?
Wars der Zwerg?
Oder war es das trotzige Aufstampfen mit seinem Füßchen?
Oder dass er dann sich selbst zeriss?
Putins Wunschliste ist wohl als reine Provukation aus der Position des Stärkeren zu verstehen, ala sieht was ich will, sieht was ich mir jetzt hole. Hochmut eben..
 
Na, das frage ich ja dich.
Das ? ist nicht per Zufall ein Fragezeichen.

Also, Putins Forderungen an einen NATO Rückzug bis zur allseits bekannten Oder-Neisse-Linie wird 2 Monate vor Kiegsgbeginn nicht erfüllt.
2 Monate später wird die Ukraine angegriffen, deren Existenzrecht in ein und dem selben Zettel an die Nato bestritten wird.
Und dich frage dich, der ja eine - vorsichtig ausgedrückt - verständnisvolle Position bzgl. Russland einnimmt, ob ein Angriffskrieg dann die richtige Entscheidung war.
Da reicht ein ganz banales und einfaches: ja oder nein
Denn deine Gegenfrage impliziert gerade, das du weder die Diplomatische Note der Russen, noch den Artikel selber gelesen hast oder gar inhaltlich gar nicht verstanden hast, was ich schreibe - schade eigentlich.

Jetzt wirds mir zu dumm.

Dass Putin aus lauter Ego auf Stöckelschuhen bei Empfängen rumläuft, ist ja jetzt kein Staatsgeheimnis.

Ich hab auch nur 1,76m, aber so viel Selbstbewußtsein habe ich, dass ich über sowas drüber stehen kann (Ach Gott, was für ein Wortwitz)
 
Ich habe weder eine Behauptung aufgestellt, noch habe ich gegen den Westen argumentiert, denn Putins Vorlage dieses "Vertrages oder Vertragsentwurfes" kann einfach nur aus dem Motiv gezeigt werden, weitere Friedensbemühungen abzulehnen, indem er behauptet er habe es schon versucht.
westliche Medien berichten nicht oder wie war das? die stupide Wiedergabe von Putins Aussagen..
Habe ich irgendwo gesagt, dass es nicht fragwürdig sei? Unterschrieben? Wo steht das?
du stellst es so hin, als hätte die Aussagen von Putin noch einen Wert..

wo das steht? in dem Link von dir?

Putin hielt auch einen „Anhang“ zu dem angeblichen Vertragsentwurf hoch, der die ukrainischen Streitkräfte betreffe und von Kiews Vertretern unterzeichnet worden sei. Doch auf dem Dokument steht deutlich oben geschrieben, dass es lediglich die unterschiedlichen Positionen der Ukraine und Russlands zur künftigen Stärke der ukrainischen Armee nach einem möglichen Vertrag mit Russland auflistet.

Welche Aussage ist da genau gemeint?
diese:
Wäre die Ukraine mal lieber ein wie auch immer gearteter Satellit Russlands geblieben, zumindest bis Putin das zeitliche gesegnet hätte.
Den Menschen in der Ukraine wäre es besser gegangen als heute.

Also sagst du, weil Oppositionelle in Diktaturen ohne ordentliches Gerichtsverfahren in den Knast gesteckt werden, ist es legitim einen Krieg auszuhalten, der die Bevölkerung in unermessliches Leid stürzt?
wen gibt du jetzt die Schuld und wer hätte das Ausmaß des Krieges abschätzen sollen? Die armen Leute die damals einfach nur ein besseres Leben haben wollten und sich weiterentwickeln wollten. Die hätten wissen müssen, dass Putin 200k Soldaten schickt und 2500 Panzer verliert, tonnen von Munition und den Großteil seiner Elitetruppen opfert und sich dabei gegen den gesamten Westen stellt?

Möchtest du sagen, dass Konflikte, egal von wem sie angestoßen wurden, sich für die Menschen die dort leben, gelohnt haben?
Warum sollte ich das sagen? Die Frage ist doch, wie stellst du dir es zukünftig mit Putins Russland vor und glaubst du die USA versucht nicht weiter Putin zu stürzen?
Habe ich auch nie gesagt. Ich bitte dich diese Unterstellungen zu unterlassen.
"wäre sie mal lieber ein Satellitenstadt geblieben", sagt genau dies aus..
Die USA haben sicher eine Teilschuld an den Entwicklungen. Primär verantwortlich ist Russland. Natürlich weckt die stetige Ausdehnung der NATO Putins Großmachtsphantasien, er hat ja schließlich auch davon gesprochen die Auflösung der Sowjetunion sei die größte Geopolitische Katastrophe.
ich bezweifle stark, dass seine Großmachtfantasien durch die NATO Ausdehnung entstanden sind

davon das Putin keine Ahnung von Front hat, können wir uns auch verabschieden, er saß kürzlich mit allen Bloggern zusammen am Tisch, er weiß genau was an der Front passiert
 
Na, das frage ich ja dich.
Wieso was erwartest du dir für eine Antwort?
Und dich frage dich, der ja eine - vorsichtig ausgedrückt - verständnisvolle Position bzgl. Russland einnimmt, ob ein Angriffskrieg dann die richtige Entscheidung war.
Ich habe bezüglich des Angriffskrieges noch nie eine verständnisvolle Position eingenommen. Das sind leider unwahre Behauptungen von dir.
Da reicht ein ganz banales und einfaches: ja oder nein
Auf rhetorische Fragen bekommst du keine Antwort von mir.
Die Antwort ist schon vorher klar, es sei denn man heißt Putin.
Der wird die Frage mit Nein beantworten.
westliche Medien berichten nicht oder wie war das? die stupide Wiedergabe von Putins Aussagen..
Musst du wissen, wie es gewesen ist, ich habe die Quelle verlinkt und die deutsche Qualitätspresse ist nicht dafür bekannt in eine stupide Wiedergabe von Putins Aussagen zu verfallen.
du stellst es so hin, als hätte die Aussagen von Putin noch einen Wert..
Ich denke ich stelle das nicht so hin .Er ist Präsident von Russland, Verhandlungen laufen, sollten sie stattfinden über ihn, es sei denn er wird gestürzt. Das ist momentan die Realität. Ob es einen Wert hat oder nicht, wird man sehen, sollte verhandelt werden.
Die hätten wissen müssen, dass Putin 200k Soldaten schickt und 2500 Panzer verliert, tonnen von Munition und den Großteil seiner Elitetruppen opfert und sich dabei gegen den gesamten Westen stellt?
Selbstverständlich nicht. Wieso sollte man dieser Meinung sein?
Das Ukrainische Volk befindet sich in einem Krieg, den die Ukrainer vorher in diesen Ausmaßen unmöglich abschätzen konnten. Ich habe ich nie etwas gegenteiliges behauptet. Ich habe lediglich verdeutlicht, dass Krieg schlimmer sein kann als eine autoritäre Regierung. Krieg darf niemals das Mittel der Wahl sein.
Warum sollte ich das sagen?
Warum solltest du es nicht sagen? Du wirbst doch auch dafür die besetzten Gebiete militärisch zurückzuerobern, koste es was es wolle.
...und glaubst du die USA versucht nicht weiter Putin zu stürzen?
Also versuchen die USA Putin zu stürzen? Ist das nicht eine pro russische Propaganda?
"wäre sie mal lieber ein Satellitenstadt geblieben", sagt genau dies aus..
Aus dem Kontext gerissen ja. Im Original? Nein.
ich bezweifle stark, dass seine Großmachtfantasien durch die NATO Ausdehnung entstanden sind
Dann hast du in der jüngeren Geschichte nicht aufgepasst.
Spätestens 2008 kam die Wende in den NATO-Russland Beziehungen.
 
Dann hast du in der jüngeren Geschichte nicht aufgepasst.
Spätestens 2008 kam die Wende in den NATO-Russland Beziehungen.
Um die selbe Zeit ungefähr steckten russische U Boote russische Fähnchen am Grund des Nordpols, einfach mal so beansprucht. Ihre Militärausgaben erhöhten sich, der Bär erwachte, die Muskelspiele in Form vom Suchen nach Lücken in der europ Luftverteidigung nahmen zu. Putin machte nie ein Geheimnis draus was er anstrebt.

Wie sollten die USA bei dem Anblick bitte ruhig bleiben ? Auf Aktion erfolgt Reaktion. Im Grunde ist doch jedem mit Verstand auch klar, dass der Ami nicht einfach dabei zusehen wird wie eine Sowjetunion 2.0 sich wieder ausbreitet. Also einkreisen, ist doch logisch, oder dachtet ihr man macht einem russ Presidenten iwelche Geschenke ?
 
Auf rhetorische Fragen bekommst du keine Antwort von mir.
De einzige der hier mit rhetorischen Gegenfragen auf konkrete Fragen reagiert, bist leider du. :ka:

Die Antwort ist schon vorher klar, es sei denn man heißt Putin.
Der wird die Frage mit Nein beantworten.

Also die Antwort auf die Frage, ob ein Angriffskrieg auf die Ukraine gerechtfertigt ist, wenn politische Forderungen and die Nato nicht erfüllt werden, wird Putin mit nein beantworten?
Interessant...
 
Selbstverständlich nicht. Wieso sollte man dieser Meinung sein?
Das Ukrainische Volk befindet sich in einem Krieg, den die Ukrainer vorher in diesen Ausmaßen unmöglich abschätzen konnten. Ich habe ich nie etwas gegenteiliges behauptet. Ich habe lediglich verdeutlicht, dass Krieg schlimmer sein kann als eine autoritäre Regierung. Krieg darf niemals das Mittel der Wahl sein.
Man kann durchaus eine solche Meinung haben.
Jedoch darf man sich dann nicht wundern, dass man als opportunistischer, rückgratloser Wurm Mensch betrachtet wird, der wie beispielweise Sahra Wagenknecht nach Verhandlungen mit den Aggressoren krakeelt und sich tatsächlich einen Scheiß um die Menschen in der Ukraine schert. Sonst würde er ebendiese nicht der Willkür von Faschisten aussetzen wollen. Und nichts anderes wäre ein Verhandlungsfrieden, so wie er von den Russen-Trolls gefordert wird.

Der Krieg wurde der Ukraine brutal aufgezwungen (von wegen NATO rückt an Russland ran, bla bla) und es stellt sich hier nicht -erst Recht nicht für uns- die Frage, inwiefern die Ukraine diesen Krieg nun beenden sollte.
Es sei denn, wir reden über ein miltärisches Herausdrängen der Russen aus der Ukraine, am Besten in Richtung Kaukasus oder ins Schwarze Meer.

Würdest Du mit einem Kriminellen, der in deine Wohnung einbricht, deine Frau vergewaltigt und dir die Nase bricht, darüber verhandeln, dass er die Küche und das Bad behalten darf, wenn er Euch dann in Ruhe lässt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Würdest Du mit einem Kriminellen, der in deine Wohnung einrbricht, deine Frau vergewaltigt und dir die Nase bricht, darüber verhandeln, dass er die Küche und das Bad behalten darf, wenn er Euch dann in Ruhe lässt?
Das sind leider dieselben Genies die einer Frau vorwerfen sich falsch gekleidet zu haben wenn sie vergewaltigt wird. Das ist so dermaßen daneben...
 
Also die Antwort auf die Frage, ob ein Angriffskrieg auf die Ukraine gerechtfertigt ist, wenn politische Forderungen and die Nato nicht erfüllt werden, wird Putin mit nein beantworten?
Die Frage wird er mit Ja beantworten, die Frage nach der richtigen Entscheidung mit Nein. Sein Angriffskrieg ist größenteils gescheitert.
Man kann durchaus eine solche Meinung haben.
Also haben die Ukrainern aus Sicht einer solche Meinung eine Kristallkugel und können in die Zukunft schauen? Da müsste man ja total verblendet sein.
Jedoch darf man sich dann nicht wundern, dass man als opportunistischer, rückgratloser Wurm Mensch betrachtet wird, der wie beispielweise Sahra Wagenknecht nach Verhandlungen mit den Aggressoren krakeelt und sich tatsächlich einen Scheiß um die Menschen in der Ukraine schert.
Rein logisch gesehen kann ich Unterstützern von Waffenlieferungen, sowie auch Gegnern von Waffenlieferungen gleichermaßen vorwerfen man würde sich nicht um die Menschen in der Ukraine scheren.

Die eine Seite begründet es mit einer Verlängerung des Krieges (Stellungskrieg), die andere argumentiert der Krieg würde sich ausweiten, wenn sich die Ukraine nicht verteidigen könne.
Sonst würde er ebendiese nicht der Willkür von Faschisten aussetzen wollen. Und nichts anderes wäre ein Verhandlungsfrieden.
Ein Verhandlungsfrieden würde für die Krim Bewohner nichts ändern, da die seit 2014 unter russischer Herrschaft leben.
Wie ein Verhandlungsfrieden für den Donbass aussähe, wäre Teil des Verhandlungsfriedens und da kann ich meine Glaskugel auch nicht polieren.

Es sei denn, wir reden über ein miltärisches Herausdrängen der Russen aus der Ukraine, am Besten in Richtung Kaukasus oder ins Schwarze Meer.
Das müsstest du wenn dann auch der Ukraine überlassen, schließlich wird das weitere 100 000de an Menschenleben kosten.
Allerdings liefert der Westen die Waffen und beteiligt sich mit finanziellen Mitteln. Ohne diese Unterstützung kann sich die Ukraine nicht verteidigen und auch keinen Angriff starten.

Die Offensive funktioniert derzeit auf alle Fälle nicht.

Würdest Du mit einem Kriminellen, der in deine Wohnung einbricht, deine Frau vergewaltigt und dir die Nase bricht, darüber verhandeln, dass er die Küche und das Bad behalten darf, wenn er Euch dann in Ruhe lässt?
Ich würde in dem Falle die Polizei rufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Musst du wissen, wie es gewesen ist, ich habe die Quelle verlinkt und die deutsche Qualitätspresse ist nicht dafür bekannt in eine stupide Wiedergabe von Putins Aussagen zu verfallen.
deswegen habe ich auch die wichtige Aussage zitiert und nicht du.. fragwürdig

Ich denke ich stelle das nicht so hin .Er ist Präsident von Russland, Verhandlungen laufen, sollten sie stattfinden über ihn, es sei denn er wird gestürzt. Das ist momentan die Realität. Ob es einen Wert hat oder nicht, wird man sehen, sollte verhandelt werden.
Verhandlungen müssen nicht über ihn laufen, er muss dem am Ende zustimmen

Putin redet zur Zeit sehr viel, deswegen ist nicht alles für eine Friedensverhandlung verwertbar, wie gesagt er weiß genau was er sagt und wen er damit anspricht

Das Ukrainische Volk befindet sich in einem Krieg, den die Ukrainer vorher in diesen Ausmaßen unmöglich abschätzen konnten. Ich habe ich nie etwas gegenteiliges behauptet. Ich habe lediglich verdeutlicht, dass Krieg schlimmer sein kann als eine autoritäre Regierung. Krieg darf niemals das Mittel der Wahl sein.
Putin alleine hat dieses Mittel gewählt, der Rest hat es mit Gemeinschaft und Abschreckung probiert und Deutschland hat sogar in eine massive Rohstoffabhängigkeit begeben.

Warum solltest du es nicht sagen? Du wirbst doch auch dafür die besetzten Gebiete militärisch zurückzuerobern, koste es was es wolle.
im russischen Fernsehen wird darüber geredet, was mit ukrainischen Kinder gemacht werden soll, das die Ukrainer nicht existieren sollten usw.

russische Blogger berichten darüber, wie die Menschen in den besetzten Gebieten sie hassen und sie kein Essen mehr von ihnen nehmen, erst diese Woche tauchten Aufnahmen aus Mariupol auf, wo jugendliche einen Russen beleidigen

jede Woche gibt es Aktivitäten von Partisanen, die Bahnlinien sprengen und Scheinpolitiker der Russen sprengen

die Ukrainer haben Truppen aufgestellt und der Westen hat ihnen Werkzeuge gegeben, warum sollte ich mich jetzt dagegen aussprechen das jetzt sie Angreifen

Ich kann nicht sagen wie viel Erfolg sie haben werden und wie lange es dauern wird und ob die aktuellen Richtung wirklich das Hauptziel sein soll.

Die Frage an dich, wie auch an Tschetan damals, ein russisch diktierter Frieden und dann?

Dann hast du in der jüngeren Geschichte nicht aufgepasst.
Spätestens 2008 kam die Wende in den NATO-Russland Beziehungen.
genau, nicht schon als Putin nach der Wahl direkt den Zeiten der Sowjet Union nachlief, weil es ja so vertraut für seine Bevölkerung war
 
Die Frage wird er mit Ja beantworten, die Frage nach der richtigen Entscheidung mit Nein. Sein Angriffskrieg ist größenteils gescheitert.

Also haben die Ukrainern aus Sicht einer solche Meinung eine Kristallkugel und können in die Zukunft schauen? Da müsste man ja total verblendet sein.

Rein logisch gesehen kann ich Unterstützern von Waffenlieferungen, sowie auch Gegnern von Waffenlieferungen gleichermaßen vorwerfen man würde sich nicht um die Menschen in der Ukraine scheren.

Die eine Seite begründet es mit einer Verlängerung des Krieges (Stellungskrieg), die andere argumentiert der Krieg würde sich ausweiten, wenn sich die Ukraine nicht verteidigen könne.

Ein Verhandlungsfrieden würde für die Krim Bewohner nichts ändern, da die seit 2014 unter russischer Herrschaft leben.
Wie ein Verhandlungsfrieden für den Donbass aussähe, wäre Teil des Verhandlungsfriedens und da kann ich meine Glaskugel auch nicht polieren.


Das müsstest du wenn dann auch der Ukraine überlassen, schließlich wird das weitere 100 000de an Menschenleben kosten.
Allerdings liefert der Westen die Waffen und beteiligt sich mit finanziellen Mitteln. Ohne diese Unterstützung kann sich die Ukraine nicht verteidigen und auch keinen Angriff starten.

Die Offensive funktioniert derzeit auf alle Fälle nicht.

  1. Das ukrainische Staatsgebiet, einschließlich der Krim und dem Donbass, gehört der Ukraine und auch nur die Ukraine bzw. deren Bevölkerung hat das Recht darüber zu entscheiden / verfügen.
  2. Waffenlieferungen an einen angegriffenen Staat sind durch das Völkerrecht gedeckt und entsprechen -erst recht in diesem Fall- auch unseren moralischen Werten (das dieses Thema in der Vergangenheit selektiv bzw. extrem zurückhaltend gehandhabt wurde, hat realpolitische und geschichtliche Hintergründe, die landläufig bekannt sein dürften.)
    Deshalb tun wir das auch zusammen mit anderen demokratischen, westlichen Ländern.
  3. Ohne westliche Waffenlieferungen wäre die Ukraine mit hoher Wahrscheinlichkeit militärisch entweder bereits kollabiert oder aber zumindest in einer überaus schlechteren Position.
    Das in einem solchen kontrafaktischen Szenario weniger Menschen gestorben wären, ist reine Spekulation - siehe Butscha - und hier noch einmal klar der Verweis auf Punkt 1.
  4. Die Offensive lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt von außen überhaupt nicht bewerten.
    Das wirst Du aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich von jedem (auch nur im Ansatz seriösen) "Militärexperten" bereits gehört haben.
    Ich gebe Dir den gut gemeinten Rat: Schuster, bleib bei deinen Leisten.
  5. Im Gegensatz zur Ukraine, kann Russland von jetzt auf gleich den Krieg beenden: Soldaten abziehen!
  6. Nochmal und gerne immer wieder:
    Der brutale Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ist durch nichts zu legitimieren: Russland (inkl. seiner zum größten Teil kriegsbefürwortenden Bevölkerung) muss ganz klar in seine Schranken bzw. Grenzen verwiesen werden und diesen Krieg auch möglichst klar militärisch verlieren - eine unabwendbare Blamage für die selbsternannte Supermacht ist es ja jetzt schon, aber das wird nicht reichen. Eine andere Sprache sehe ich für diesen Staat leider nicht - die Großmachtsfantasien dieser Regionalmacht müssen nachhaltig zerstört werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Waffenlieferungen an einen angegriffenen Staat sind durch das Völkerrecht gedeckt und entsprechen im Übrigen auch unseren moralischen Werten (das dieses Thema in der Vergangenheit selektiv bzw. extrem zurückhaltend behandthabt wurde, hat realpolitische und geschichtliche Hintergründe, die landläufig bekannt sein dürften.)
Deshalb tun wir das auch nur zusammen, mit anderen demokratischen Ländern.

Zu allen Punkten Zustimmung.
Diesen Punkt kann man aus meiner Perspektive sogar noch einfacher abhandeln.
Die Ukraine ist ein souveräner Staat und es steht ihnen völlig frei, global Güter einzukaufen oder Geschenke anderer Nationen anzunehmen.
Ob das eine Kaffeemaschine oder ein Panzer ist, geht genau niemanden was an.
 
Zurück