Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Gerade der letzte Absatz von dir, das wird sowieso ein ewiges Streitthema bleiben.
Auf der einen Seite sollen/müssen wir helfen, weil solidarisch.
Auf der anderen Seite haben wir permanent selbst genug Baustellen, zwecks eigener Bürger.
Das alles auf einen aktzeptablen Nenner zu bringen, wird einfach nie passieren.
Man wird der einen oder der anderen Seite auf den Schlips treten. Wobei ich mich da vermutlich auch eher in der Richtung sehen würde die sagt ... erst mal vor der eigenen Türe kehren.
Danke für das Verständnis.

Mir ist natürlich auch klar, dass die Welt niemals perfekt sein kann.
aber Sorry: z. B. Kinderarmut geht für mich schon mal gar nicht

Fakt ist, der deutsche Staat (letztlich wir alle) haben nur endliche finanzielle wie platztechnische Ressourcen.

Ich habe kein Problem damit, zus. Menschen nur ins Sozialsystem zu bringen.
Es müssen aber eben dann gleichermaßen Menschen zu uns kommen, die an der Wertschöpfungskette mitwirken.
= Fachkräftemigranten

Der Staat, die Länder + Kommunen können immer nur so viel Geld einnehmen, wie die Steuern einbringen.

Im Prinzip werkeln wir dahingehend, dass die Steuerlast auf die eine oder andere Weise noch größer wird - das kann ja kaum der gemeinsame Plan sein.

Edit:

Ansätze:

Themen wie höherer Spitzensteuersatz, Vermögenssteuer in einer solchen Ausgewogenheit, dass das Spitzengehalt nicht plötzlich im Ausland verdient wird, darf kein Tabu mehr sein.

Träume von Grundeinkommen für alle sind schlichtweg ausgeträumt.

Beamtenstatus mit allen Privilegien muss fallen.

Alle in eine gemeinsame Krankenkasse und nur noch Grundversorgung muss her.

Arbeit bis 70-72 muss auf den Tisch.

Und staatlich Förderung von Habeckstrom für Unternehmen, also direkte Subventionen, aber auch alle Indirekten müssen weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aktuell leben wir in Deutschland/Europa halt in einer sehr komfortablen Situation. Das wird sich im Zuge des Klimawandels, ganz egal ob Menschengemacht oder nicht, in den nächsten Jahren/Jahrzehnten massiv ändern.

Da sind die paar Flüchtlinge ein Witz dagegen. Umso wichtiger ist es Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Einfach nur Geld dahin zu pumpen wird das Problem nicht langfristig lösen.
 
Aktuell leben wir in Deutschland/Europa halt in einer sehr komfortablen Situation. Das wird sich im Zuge des Klimawandels, ganz egal ob Menschengemacht oder nicht, in den nächsten Jahren/Jahrzehnten massiv ändern.
Ist so.
Da sind die paar Flüchtlinge ein Witz dagegen.
Du must das aber so geschickt angehen, dass die "eigene" Bevölkerung nicht das Gefühl bekommt, benachteiligt zu werden - was aktuell nicht der Fall ist, sonst gäbe es nicht 15-25% AFD Wähler.


Umso wichtiger ist es Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Einfach nur Geld dahin zu pumpen wird das Problem nicht langfristig lösen.
Dafür brauchts in den Empfängerländern stabile Demokratien ohne Korruption - was ja schon bei uns schwierig ist...
 
Jewgeni Prigoschin hat sich offen in einen Interview geäußert:

Der Chef der Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat in einem Interview einmal mehr die russische Militärführung scharf kritisiert und gleichzeitig die ukrainische Armee gelobt. Dabei sparte der 61-Jährige nicht mit harten Worten auch in Richtung russischer Regierung und stellte den Sinn der "Spezialoperation", wie der Krieg in Russland genannt wird – infrage.

Die russische Armee sei "rüpelhaft" auf der Suche nach den Nazis in die Ukraine einmarschiert, sagte Prigoschin im Interview mit dem kremlnahen Politologen Konstantin Dolgow, das auf der Plattform "Rutube", dem russischem Youtube-Pendant, veröffentlicht wurde. "Während wir nach den Nazis suchten, töteten wir jeden, den wir finden konnten", so der Wagner-Chef. Der Kreml weist die Tötungen von Zivilisten zurück und behauptet, man kämpfe "nur" gegen die ukrainische Armee.

"Als wir uns Kiew genähert hatten, schissen wir uns in die Hose und hauten ab", erklärte er mit Blick auf die verlorene Schlacht um die ukrainische Hauptstadt in den ersten Kriegsmonaten. Dasselbe sei auch in Cherson passiert – im November vergangenen Jahres zogen sich russische Truppen aus der Großstadt im Süden der Ukraine zurück, nachdem sie diese in den ersten Tagen des Krieges erobert hatten.


"Kriegszustand ausrufen, neue Mobilmachungen einleiten"


Damit Russland nicht verliere, müsse es den Kriegszustand ausrufen, neue Mobilmachungen einleiten und die Wirtschaft auf die Produktion von Munition umstellen, sagte Prigoschin. "Wir sollten aufhören, neue Straßen und Infrastrukturobjekte zu bauen, und stattdessen nur für den Krieg arbeiten", forderte Prigoschin.

Um den Krieg zu gewinnen, müsse Russland mehrere Jahre "wie Nordkorea leben, alle Grenzen schließen, aufhören, sich zu zieren, junge Leute aus dem Ausland zurückholen und hart arbeiten". "Dann werden wir zu einem Ergebnis kommen", so Prigoschin.


"Wir haben die Ukraine militarisiert"


Russland habe die Ziele der Invasion verfehlt, kritisierte Prigoschin weiter. Die "spezielle militärische Operation" sei mit dem Ziel der "Entnazifizierung" begonnen worden, stattdessen "haben wir die Ukraine zu einer Nation gemacht, die in der ganzen Welt bekannt ist", so der 61-Jährige. "Was die 'Entmilitarisierung' anbelangt: Angenommen, sie (die Ukrainer) haben zu Beginn der 'Spezialoperation' 500 Panzer gehabt - jetzt sind es 5000. Hatten sie damals 20.000 Kämpfer, so haben sie jetzt 400.000. Was ist das für eine 'Entmilitarisierung'?", fragte der Wagner-Chef. "Jetzt stellt sich heraus, dass wir, weiß der Teufel wie, die Ukraine ganz im Gegenteil militarisiert haben."

Nach Prigoschins Worten ist die ukrainische Armee heute "eine der stärksten" der Welt. Sie sei sehr gut organisiert und ausgebildet, sagte der Wagner-Chef. Ebenfalls lobte er die ukrainischen Geheimdienste und eine gute Ausstattung der Streitkräfte. "Jedes System – ob sowjetisch oder von der NATO – setzten sie erfolgreich ein." In den höchsten Tönen sprach Prigoschin auch über die hohe Moral der ukrainischen Soldatinnen und Soldaten: "Sie tun alles, um das oberste Ziel zu erreichen, so wie wir es im Großen Vaterländischen Krieg getan haben", sagte er mit Blick auf den erbitterten Kampf der sowjetischen Bürger gegen Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg.


"Das Hauptproblem sind Schoigu und Gerassimow"


Die russische Armeeführung kritisierte Prigoschin dagegen scharf. "Wenn das System so aufgebaut ist, dass man scharwenzeln muss, dann wird die Söldnergruppe es nicht tun", sagte er und erklärte: "Das Hauptproblem sind Schoigu und Gerassimow." Der Verteidigungsminister und der Oberbefehlshaber der russischen Truppen in der Ukraine seien diejenigen, die die Munitionslieferungen an seine Kämpfer in Bachmut blockiert hätten, "trotz der Erklärung des Präsidenten, dass die Geschosse da sind."

Ähnliche Vorwürfe gegen die beiden Funktionäre erhob der Wagner-Chef bereits Anfang Mai in einem Video, das in Russland für viel Aufregung sorgte. In dem Clip stand Prigoschin vor den Leichen zahlreicher getöteter Söldner und warf der Armeeführung vor, die Verantwortung für den Tod der vielen Kämpfer zu tragen.


20.000 Wagner-Kämpfer in Bachmut getötet?


Im aktuellen Interview bezifferte Prigoschin erstmals die eigenen Verluste bei der Schlacht um Bachmut auf rund 20.000 getötete Kämpfer, die Hälfte davon sind demnach Rekrutierte aus Gefängnissen. Experten gehen von noch höheren Todeszahlen aus.

Prigoschin warnte auch davor, dass in Russland eine Revolution ausbrechen könnte. Wenn die Kinder gewöhnlicher Russen weiterhin in Särgen zurückkämen, während die Kinder der Elite sich im Ausland sonnten, drohe in Russland ähnlicher Aufruhr wie bei der Revolution von 1917, die in einen Bürgerkrieg gemündet war. Nach Prigoschins Worten sind die Russen jetzt in einer solchen Situation, "in der wir das Land sehr einfach verkacken können".
Quelle: Wagner-Chef stellt Krieg infrage

Auch wenn er ein Schwerverbrecher ist scheint er nicht dumm zu sein und zu reflektieren.
Und hat in vielen Dingen Recht die er sagt.
Das dürfte der Führung im Kreml aber noch weniger gefallen.
Ich frage mich wie lange sie ihn noch gewähren lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bald 1,5 Jahre Krieg und die Parteien reiben sich Gegenseitig auf.
Hoffentlich findet bald eine Friedensinitiative aus Deutschland bei Selenski Gehör, damit auch er ein Einsehen hat.
 
Gleich mal Twitter gucken was sich die Russen schon wieder haben einfallen lassen, um sich vor aller Welt zu blamieren sagtest Du? :rollen:

edit:
könnts daran liegen?
Screenshot 2023-05-25 at 18-48-09 ASorin gesperrt auf Twitter.png
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Genau auf solche Menschen wie DICH baut der Verbrecher und Aggressor Putin/Russland!
Täter-Opfer-Umkehr Vorwurf und Schuldzuweisung. Lustig.:P
Von welcher Strategie man sich dauerhaft mehr für die Ukraine verspricht, wird man sehen.
Irgendwann wird es einen wie auch immer gerarteten Frieden geben, mit Putin oder ohne Putin.
 
Jetzt wird es wohl richtig heiß.

Wann startet denn nun die Frühjahrsoffensive der Ukraine? Oder ist sie das schon? Lange blieb das im Vagen - nun stellt Selenskyjs Berater klar: Sie läuft schon seit Tagen.

edit:
kaum ist es quasi offiziell, kommen auch wieder vermehrt Bilder.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
03:49 Uhr

Russland bringt Aufteilung der Ukraine mit der EU ins Gespräch​


Russland wäre zu einem dauerhaftem Frieden in der Ukraine nach eigenen Angaben erst dann bereit, wenn es sich den Großteil des angegriffenen Nachbarlands einverleibt hat. Der Vize-Chef des russischen Sicherheitsrates, Ex-Präsident Dmitri Medwedew, skizzierte am Donnerstag drei nach seiner Darstellung wahrscheinliche Szenarien für den Ausgang des Krieges.

In der von ihm bevorzugten Variante würden westliche Regionen der Ukraine mehreren EU-Staaten zugeschlagen und die östlichen Russland, während die Einwohner der zentralen Gebiete für den Beitritt zu Russland stimmen. Bei diesem Ausgang "endet der Konflikt mit ausreichenden Garantien, dass er auf lange Sicht nicht wieder aufgenommen wird", schrieb Medwedew im Online-Dienst Telegram.

Wenn hingegen ein Teil der Ukraine der EU oder der NATO beitreten sollte, sei mit einem Wiederaufflammen der Kampfhandlungen zu rechnen, "mit der Gefahr, dass es schnell in einen vollwertigen dritten Weltkrieg übergehen kann", behauptete der Vertraute von Kremlchef Wladimir Putin.

Die Ukraine hat bislang jegliche Abtretungen der von Moskau gewaltsam besetzten Gebiete abgelehnt und plant stattdessen eine Gegenoffensive.
Die Ukraine soll also die Gebiete einfach abtreten und der Rest der dann noch von ihr übrig ist, darf niemals der Nato beitreten?

Ich glaube auf solche Bedingen lässt sich die Ukraine niemals ein.
 
Die Ukraine soll also die Gebiete einfach abtreten und der Rest der dann noch von ihr übrig ist, darf niemals der Nato beitreten?

Ich glaube auf solche Bedingen lässt sich die Ukraine niemals ein.
´Vor allem -- 5 Jahre später greift Russland erneut an und holt sich den Rest.
Frieden kann es nur mit Russland geben, wenn Putin weg ist.
 
US Geeimdienste warnen vor Risiken der F16 Kampfjets!
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Unabhängige News kompakt:
Selenskyj wollte russische Dörfer angreifen und Ölpipiline in die Luft jagen

-Offenbar hat der ukrainische Präsident seinen Militärs mehrere Vorschläge gemacht, um den russischen Aggressor auf dessen eigenen Territorium anzugreifen. Dies legen Geheimdiensterkenntnisse nahe, über die eine US-Zeitung nun berichtet.

Europa hat Verantwortung für F16 Kampfjets

-Die USA schieben die Verantwortung Europa zu, nach dem Motto: Wenn ihr Kampfjets schicken wollt, stehen wir nicht im Weg,

Russland warnt vor >>kolloassalen Risiken<<

Die Lieferung von F-16-Kampfjets an die Ukraine wird immer wahrscheinlicher. Die Atommacht Russland reagiert mit den üblichen Drohungen Richtung Westen.

Nato Präsenz in Ukraine seit 2021 - wer wusste es?;-)

Kiew - Vor dem Hintergrund massiver Spannungen wegen Berichten über einen russischen Truppenaufmarsch nahe ihrer Grenze hat die Ukraine erneut eine höhere Nato-Präsenz im Lande zugelassen. Einem am Dienstag verabschiedeten Gesetz zufolge dürfen sich 2022 wie bereits 2021 ganzjährig in der Ukraine bis zu 4000 Nato-Soldaten, darunter 2000 US-Amerikaner, aufhalten. Bei Militärgerät wurde die Erlaubnis jedoch von 10 Flugzeugen und Hubschraubern auf 40 aufgestockt.

Vergleich der Eisenhower Stiftung

Seeing the War Through Russia’s Eyes

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Unser Versuch, die russische Perspektive auf ihren Krieg zu verstehen, befürwortet weder die Invasion und Besatzung, noch impliziert er, dass die Russen keine andere Wahl hatten als diesen Krieg.

Die Zentrale These der Eisenhower Stiftung ist, dass es sich primär um einen Stellvertreterkrieg handelt.

US Generalleutnant a.D. Keith Kellogg 28.02.2023
Die Beseitigung eines strategischen Gegners ohne Einsatz von US Truppen ist der Gipfel der Professionalität....so können wir uns auf das konzentrieren, was wir gegen unseren Hauptgegner tun sollten, der im Moment China ist.
Diese Aussagen von Medwedew zeigen, dass Russland sich nicht in der Lage sieht die Ukraine einzuverleiben, auch nicht die Mitte der Ukraine. Das ist ein gutes Zeichen und Eingeständnis.
Ist ganz davon abhängig wie viel Russland bereit ist, in diesen Krieg zum Schutze deren Einflussspähren zu inestieren.
 
Dann hat Russland also seit Jahren schon einfach nur zu wenig investiert und scheitert etwa nicht kläglich an der Ukraine? :-D
Die haben noch lange nicht alle Geschütze aufgefahren. Russland muss auch die anderen Flanken vor der NATO schützen. Mich persönlich hat überrascht, dass Putin nicht schon viel früher in die Ukraine einmarschiert ist, denn geostrategisch war der Krieg für ihn unvermeidlich, es sei denn die NATO wäre auf so manche Forderung von ihm eingegangen.
 
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