Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Wenn du auf die Karte schaust, solltest du erkennen, wie schwer, oder sogar unmöglich dies unter dem Feuer russischer Artillerie ist. Dazu benötigt man kein Telegramm, sondern eine Karte wie Liveupmap, mit der Möglichkeit Entfernungen zu messen.
Diese Aussage ist so hohl, inhaltslos und falsch, mir fehlen die Worte hierfür eine adäquate Antwort zu finden.


Eine enge Passage und wenige Brücken sollten doch leicht zu verteidigen sein? Wären die Russen nicht von der Krim runtergekommen, wäre Mariopol nicht einfach zu erobern gewesen. Da war schon ein Überraschungsmoment.
Überraschungsmoment? Dein Ernst? Nachdem Russland Monate lang Truppen auf die Krim verlegt hat soll ein Angriff von der Krim aus eine Überraschung gewesen sein? Und wer soll denn einen russischen Angriff von der Krim bis zum Dnjepr 2022 bitte aufhalten? Nirgends hatte Russland bessere Karten als im Südosten der Ukraine, keine andere Stadt der Ukraine hatte eine so schlechte Ausgangslage wie Mariupol.

Wer hiervon überrascht wurde, der ist entweder militärischer Laie (woran per se nichts schlimmes dran ist, nicht jeder muss davon was verstehen) oder ein kompletter Vollidiot. Die einzige Überraschung am 24.02. war, dass Russland im 21. Jahrhundert tatsächlich noch Krieg gen Westen führt. Die Truppenkonzentrationen der Russen waren wochenlang bekannt, jeder der ne Karte lesen kann und ein absolutes Minimum von Taktik versteht wusste wo die Angriffsachsen verlaufen werden. Daraus ne Überraschung zu bauen, oder gar einen Sieg ist komplette Propaganda.

Ich habe nichts davon mitbekommen, dass Russland die NATO-Ostflanke bedroht hat. Ich lerne gern dazu.

Echt? Nix mitbekommen?
Also nichts von den Cyberattacken im Baltikum, den Drohungen, den Fake News Kampagnen?
Nicht mitgekriegt, dass Russland mit Atomwaffen in Kaliningrad droht bzw. ggf. bereits welche dort stationiert hat?
Auch nix von den russischen Flugzeugen die immer wieder im Luftraum der baltischen Staaten aufgetaucht sind?

Ich glaub Dir sogar, dass du davon nichts mitbekommen hast. Nur, das bedeutet halt nicht, dass es nicht passiert wäre. TLDR - wir haben nicht aus Spaß NATO Soldaten aus mehreren Ländern seit Jahren im Baltikum stationiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ hoffgang

Soweit ich informiert bin, war zumindestens in Bezug auf Kerson und den Übergang über den Dnepr, der FSB erfolreicher als bei allen anderen Angriffsachsen, was Vorbereitung und "Infiltration" anbelangt!

Zum Rest:
Jeder "Oberbefehlshaber" oder Generalstab muss aus seinen vorhandenen Kräften das "beste machen"/Schwerpunkte setzen um aus seiner Sicht "sein" Land zu verteidigen, das hatten wir Tschetan auch schon mal "versucht" zu erklären. Das ukrainische Oberkommando hat sich für den Norden (Kiew) und Osten (Charkiw) entschieden und so die südliche Achse zumindestens geschwächt oder frei gegeben. Das ist aber bei der "damaligen" Kräftelage normales militärisches Geschäft, alles auf einmal zu verteidigen ging rein taktisch gar nicht. Und der Erfolg gibt ihnen recht, die Achsen Kiew und Charkiw wurden abgeschlagen und liefen ins leere. Die Donbass Armee war einigermaßen gut eingegraben.
 
@ hoffgang

Soweit ich informiert bin, war zumindestens in Bezug auf Kerson und den Übergang über den Dnepr, der FSB erfolreicher als bei allen anderen Angriffsachsen, was Vorbereitung und "Infiltration" anbelangt!

Zum Rest:
Jeder "Oberbefehlshaber" oder Generalstab muss aus seinen vorhandenen Kräften das "beste machen"/Schwerpunkte setzen um aus seiner Sicht "sein" Land zu verteidigen, das hatten wir Tschetan auch schon mal "versucht" zu erklären. Das ukrainische Oberkommando hat sich für den Norden (Kiew) und Osten (Charkiw) entschieden und so die südliche Achse zumindestens geschwächt oder frei gegeben. Das ist aber bei der "damaligen" Kräftelage normales militärisches Geschäft, alles auf einmal zu verteidigen ging rein taktisch gar nicht. Und der Erfolg gibt ihnen recht, die Achsen Kiew und Charkiw wurden abgeschlagen und liefen ins leere. Die Donbass Armee war einigermaßen gut eingegraben.
Am Ende wird die umfassende militärische Analyse dieses Krieges, nach seiner Beendigung, zeigen müssen wieviel von der ukrainischen Militärführung wann und wie gut geplant war und wieviel auch sicherlich hier und da nicht.

Es hieß ja z.B. auch immer mal wieder im Süden seien um um denn 24 Februar rum wohl u.a. etwa 60% der Soldaten auf Urlaub gewesen und dann heißt es aber auch genau diese Soldaten seien mehrheitlich aus der Nord- und Westukraine gewesen, was maßgeblich dazu beigetragen habe das man nach dem russischen Angriff im Norden schnell Truppen zur Abwehr der russischen Angriffsachse auf Kiew mobilisieren konnte, was diesen ukrainischen Erfolg überhaupt so erst (mit) ermöglicht haben soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Nightslaver

Ich bin soweit mit dir d'accord, aber diese "Urlaubsthese" lese oder höre ich hier zum ersten mal.
Mag was drann sein, ich habe nur gehört, das eher Territoritalkräfte die "Ersten" in Hostomel waren und das reguläre Kräfte erst später eingegriffen haben.
 
Und dann hatte Russland ja auch noch behauptet sie hätten mit ihrer "militärischen Spezialoperation" einem Angriff der Ukraine

Warum schließen manche dieses Szenario nicht aus?
Ich empfehle dir nach der " Operation Oluja" zu googel, wo sehr ähnliche Bedingungen vorlagen.
Was wäre das Resultat gewesen, bei einer ähnlichen Vorgehensweise?
Das entsteht aus mangelndem Vertrauen und Hollande und Merkel bestärken mit ihren Aussagen diesen Verdacht.
Würdest du 100% deine Hand ins Feuer legen das dies nicht möglich war?

Egal auf welcher Seite man steht, in jedem Fall leiden die dort lebenden Menschen.
Ich habe mir einfach gewünscht das die Ukraine ihre Leute umwirbt, ihnen das Gefühl gibt im eigenen Land gewollt zu sein und auf den Einsatz von Waffen verzichtet.
Warum nicht Truppen zurückziehen und die Separatisten " ignorieren".
Wie lange hätten sie sich gehalten?

Selbst jetzt, wenn man die Bilder bei Welt TV aus Lemberg und Kiew sieht, sind die direkten Folgen im Westen scheinbar eher marginal., während im Osten der Krieg bei den " Moskals" tobt.
Weit weg scheinbar.

Du hast ausschließlich eine (kopierte) Beurteilung des Autors gepostet. Was für Reaktionen hast du denn sonst erwartet, wenn du nicht fähig bist, eigene Argumente zu posten, auf die man eingehen könnte?

Weil das hier sicherer ist?

Im Falle der Krim reicht es 1-2 Straßen vom Festland auszunocken

Welche Anzahl an Raketen wird dafür benötigt? Es wird bei den russischen AD und EW Fähigkeiten nicht mit 1-2 Raketen gelingen.

Die Diskussion um einen Rückzug aus Bachmut wird nicht von den Verlusten vor Ort dominiert.

Da haben die Soldaten scheinbar wenig Möglichkeiten zum Einspruch.

Diese Aussage ist so hohl, inhaltslos und falsch, mir fehlen die Worte hierfür eine adäquate Antwort zu finden.

Siehst du das anders und wie gelingt dies?
Für Artillerie sind 4-5 km Zwischenraum, bei Reichweiten bis zu 40km kein Problem und der Himmel ist gesättigt mit Drohnen.

Überraschungsmoment

Scheinbar, weil sie ja durchgebrochen sind? So eine Enge hätte dich mit relativ wenig Kräften und Artillerieeinheiten gut verteidigt werden können?
Bist du nicht Militär?

geschwächt oder frei gegeben

Kiew und Charkiw war da noch kein Thema . Man hat eine wichtige Gegend, gegen die Wälder und fast leeren Gebiete bei Charkiw getauscht.
Schaue auf die Karten.
So stünden sie wenige KM von der Krim und Sewastopol entfernt. Sie hätten die Landbrücke und ihr Atomkraftwerk.
Erzähle also nichts von Schwerpunkten und Prioritäten.
Übrigens könnten Sie dann auch den Hafen von Nikolaew nutzen.
Immer auf die Topographie achten!
 
Zuletzt bearbeitet:
Du bist einfach nur total lost!
Warum schließen manche dieses Szenario nicht aus?
Ich empfehle dir nach der " Operation Oluja" zu googel, wo sehr ähnliche Bedingungen vorlagen.
Was wäre das Resultat gewesen, bei einer ähnlichen Vorgehensweise?
Das entsteht aus mangelndem Vertrauen und Hollande und Merkel bestärken mit ihren Aussagen diesen Verdacht.
Würdest du 100% deine Hand ins Feuer legen das dies nicht möglich war?
Und das ist widerlich und ekelerregend!
 
Neues aus den Leaks:

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Quelle:
 
+++ 15:58 Ukraine erhält 19 Caesar-Haubitzen aus Dänemark in den kommenden Wochen +++
Die Ukraine wird in den kommenden Wochen von Dänemark 19 in Frankreich hergestellte Caesar-Haubitzen-Artilleriesysteme erhalten. Das sagte das dänische Verteidigungsministerium in einer Erklärung, wie die britische Zeitung "Guardian" meldet. Die dänische Regierung kündigte im Januar an, die Artilleriewaffen zur Verfügung zu stellen, nachdem Kiew Kopenhagen gebeten hatte, sie zu liefern.

Die kommen nun also auch endlich. :)
 
Die kommen nun also auch endlich. :)
die Ukrainer verschießen laut aktuellen Angaben 7500 Projektile am tag, teile das mal durch die Anzahl der Verfügbaren Haubitzen (West und Sowjet)

die Dinger sind ein guter Ersatz für die zahlreichen AHS Krab und M777 die der lancet zum opfer fallen, aber ein großes Problem bleibt einfach die Munition


196 m113 und 45 T72 Panzer aus den Niederlanden
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Wo haben denn die Niederländer die 45 T-72 her, ist das ein Ankaufsprojekt rund um die Welt?

sie haben das Geld dafür gegeben, jetzt sind so wohl auch an den 100 Leo 1 beteiligt

ich muss sagen, ich bin mehr über Anzahl der YPR erstaunt
 

wenn alleine die Niederlande fast 200 Stück davon geliefert hat, da sind es doch deutlich mehr m113 aus der EU als gedacht

schade das die Dinger nicht noch mehr Schutz bieten, verfügbar sind sie halt gut
Mann,

schreib doch M113, dann bin auch auch im Bilde. :D
Ja aber die kommen eigentlich erst jetzt richtig zum Zuge, weil sie ins zweite Glied rücken können, weil die Bradleys, Marder und CV90 die Hauptrolle übernehmen.
D.h. wesentlich mehr ukrainiesche Einheiten werden wohl die M113 bekommen und sind damit wesentlich besser ausgerüstet, auch beim Infantriekampf.
 
die Ukrainer verschießen laut aktuellen Angaben 7500 Projektile am tag, teile das mal durch die Anzahl der Verfügbaren Haubitzen (West und Sowjet)

die Dinger sind ein guter Ersatz für die zahlreichen AHS Krab und M777 die der lancet zum opfer fallen, aber ein großes Problem bleibt einfach die Munition

Das ist klar und es ist wohl auch die mit Abstand größte Herausforderung für uns Unterstützer kurz- wenigstens mittelfristig die Munitionsproduktion deutlich und ausreichend zu erhöhen.

Nichtsdestotrotz finde ich jede Lieferung militärischen Materials gut! Auch wenn die Ukraine schon rationieren muss, ergeben sich mit mehr militärischem Gerät auch mehr Möglichkeiten - auch langfristig betrachtet bezüglich Reparaturen usw..
Auch die sehr fixe Entscheidung unserer Regierung Polen die MiGs zu liefern zu lassen ist klasse.
 
Nichtsdestotrotz finde ich jede Lieferung militärischen Materials gut! Auch wenn die Ukraine schon rationieren muss, ergeben sich mit mehr militärischem Gerät auch mehr Möglichkeiten - auch langfristig betrachtet bezüglich Reparaturen usw..
Auch die sehr fixe Entscheidung unserer Regierung Polen die MiGs zu liefern zu lassen ist klasse.
Aus Kanada sind jetzt auch 8 Leopard 2 A4 in Polen eingetroffen, also gehen sie die nächsten Tage in die Ukraine.
So langsam sollten sie 2-2,5 Brigaden voll bekommen. Die ersten Leopard 1 A5 sollten auch irgendwann mal im Mai anfangen zu rollen.
Hat Jemand Informationen zu Iris-T, ist dort jetzt ein 2. System in die Ukraine geliefert worden?
 
Das ist klar und es ist wohl auch die mit Abstand größte Herausforderung für uns Unterstützer kurz- wenigstens mittelfristig die Munitionsproduktion deutlich und ausreichend zu erhöhen.
Eigentlich nicht.
Die Problematik ist nicht die Produktion deutlich zu steigern, das Problem ist man fährt eine Produktion nicht drastisch hoch, wenn niemand da ist der dann die Granaten auch garantiert bezahlt / abnimmt.
Schließlich kostet die Herstellung das Unternehmen auch Geld und leider ist das im westlichen Trantütenverein immer noch nicht so richtig angekommen (das man dann Aufträge erteilen muss, wenn man deutlich mehr produzierte Munition will).
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich nicht.
Die Problematik ist nicht die Produktion deutlich zu steigern, das Problem ist man fährt eine Produktion nicht drastisch hoch, wenn niemand da ist der dann auch die Granaten auch garantiert bezahlt / abnimmt.
Schließlich kostet die Herstellung das Unternehmen auch Geld und leider ist das im westlichen Trantütenverein immer noch nicht so richtig angekommen.
Da sehe ich für sehr lange Zeit kein Problem. Erstens hat nun natürlich die Ukraine Priorität, aber auch danach (ansich gleichzeitig) muss man die Lager vieler vieler NATO-Staaten wieder füllen und aufgefüllt halten.

Nicht umsonst wird die Produktion ja schon hochgefahren, nur geht das natürlich nicht von heute auf morgen. Die USA hat auch ständig einen Konflikt mit China vor Augen, werden neben ihrer Ukraineunterstützung also auch mehr als ohnehin schon machen müssen.

Wie gesagt, ich glaube nicht, dass niemand die Produktion hochfahren will und wird, nur der Faktor Zeit ist natürlich kritisch. Der Faktor Geld hingegen ist aktuell, glaube ich sehr sehr nachrangig.
 
... schade das die Dinger nicht noch mehr Schutz bieten, verfügbar sind sie halt gut
Es könnte der Eindruck entstehen, es besteht ein Zusammenhang ;)
Der Faktor Geld hingegen ist aktuell, glaube ich sehr sehr nachrangig.
... jedoch ist die monetäre Belastbarkeit der westlichen Volkswirtschaften nicht unendlich belastbar und wenn man sich die eine oder andere aktuelle Debatte im Bundestag anhört, scheint das Thema Geld bereits bereits gehörig gestresst zu sein. Aber gut, dass ist bei den bereits geleisten Beträgen normal. Insbesondere weil die dt. VW derzeit deutliche schlechtere Bedingungen vorfindet wie vor 2 Jahren. Am Zwiebelleder wird schon ordentlich gestrickt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Am Zwiebelleder wird schon ordentlich gestrickt.
Der Grund ist aber eher, dass man sich bis weit in die 2000er Jahre hinein den Luxus der Ignoranz leistete. Dass es so nicht weitergehen kann, wollte damals als erster der Gazprom-Schröder vermitteln. Im Prinzip hatte er ja nicht Unrecht, aber das Mittel war dann, sagen wir mal, sozial extrem fragwürdig. Damals war schon der Grund, dass man über Jahrzehnte viel zu viel Geld einfach durch sinnlose Steuergeschenke und Sozialleistungen verschwendete. Und was nicht an Geld da war, das wurde eben über Kredit bezahlt.

Mit der Übernahme der Brüder und Schwestern des Ostens wurde dann plötzlich klar, dass man nun das Geld nicht mehr für Wohltaten im Westen sondern zur Kollapsverhinderung in den Osten des Landes pumpen musste und eigentlich bis dato noch immer muss. Darauf kommen dann so Nettigkeiten wie sich verzockende Banker, 'ne Pandemie und zu guter Letzt ein brutaler Angriffskrieg der Russen in der Ukraine - und eben eine FDP, die meint, man müsse den Schuldenbremsedurchdrücker mimen.

Das Gejammer der Opposition (CDU + AfD) bezgl. der Ausgaben ist auch nur Geheuchel, ist es doch die CDU samt FDP gewesen, die über Jahrzehnte einfach auf Pump lebten und die AfD am Ende eh nur neoliberalen Mist verzapfen würde, der den Reichen die Schulden erlassem, den armen nicht heflen und am Ende für uns 08/15 nichts zum Besseren ändern würde.

Jedenfalls würde ich mich an deiner Stelle nicht so sehr darauf verlassen, dass Geld in der nächsten Zeit ein Grund wird der Ukraine nicht mehr zu helfen.
 
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