Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

@Tekkla ... Wiki schreibt u.a. folgended zu den Bedingungen politischer Art:

"Alles Weitere hänge von den politischen Entwicklungen in der Ukraine ab, so die EU-Kommission. Es sei noch ein weiter Weg bis zur Unterzeichnung des Abkommens.[9]

Die deutsche Bundesregierung verlautbarte auf eine Anfrage von Abgeordneten hin, die Bundesregierung erwarte von der ukrainischen Regierung nachweisbare Fortschritte in Richtung Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Andernfalls sei eine Unterzeichnung des EU-Ukraine-Assoziierungsabkommens nur schwer vorstellbar".[9] Nach der Meinung des Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im Europaparlament, Elmar Brok (EVP), sei die Parlamentswahl in der Ukraine 2012 entscheidend.[9]

Michael Emerson vom Brüsseler Centre for European Policy Studies rechnete mit einer möglichen Unterzeichnung im November 2012 nach den Wahlen, falls sie als demokratisch eingestuft würden."

 
Ich verstehe deine Bitte, jedoch muss ich darauf hinweisen, dass es diesbezüglich absolut neue und bedeutende Infos gab, welche das Bild und die Bedeutung von Minsk II schärfen. Danke für dein Verständnis.

Wenn es dir um neue Infos geht, solltest du neue Infos mit passender Quelle posten.
Stattdessen kommen immer die gleichen steilen Thesen, zu denen dir ein paar nimmermüde Leute schon dutzende Male die gleichen Antworten gegeben haben, die man in diesem Thread seit bald 10 Jahren nachlesen kann, ohne dass jemals weiter darauf eingegangen worden wäre.


Auch wenn es von einem kompletten Idioten kommt, es läuft auf dem russischen Staatssender Nr.1 und wird auch auf Twitter von den gleichen Sender verbreitet und zeigt welch Geistes Kind das heutige faschistische Russland ist:

Also doch ""Entmilitarisierung"" bis an die Elbe, nicht nur bis an Oder & Neiße. Nachdem Putin in der Ukraine nicht als großer Befreier willkommen geheißen wird folgt Dresden als zweiter Versuch?
 
Ich verstehe deine Bitte, jedoch muss ich darauf hinweisen, dass es diesbezüglich absolut neue und bedeutende Infos gab, welche das Bild und die Bedeutung von Minsk II schärfen.
Die hinter einer paywall liegen?

Ganz großes Kino :motz:

Wie sollen wir mods quellen prüfen, wenn wir diese nicht einsehen können?

Nach dem Motto "pics or it didn't happen" zähle ich deine "neue" Quelle zu Minks 2 jetzt hier mal an und gebe dir 12h "Bedenkzeit".

Die Konsequenzen kannst du dir evtl. selbst ausmalen?
 
Nein, nein, nein... :nene:
Derjenige, der eine Quelle postet, ist dafür verantwortlich, dass sie den Forenregeln entspricht.

Es bleiben dir noch 11,5h Stunden, diesen Umstand zu beheben.
Warum haben wir eigentlich keine Popcorn essenden Smiles auf PCGH?
Spaß zur Seite.

Ein interessantes Video, was Truppen beim Training um Kharkiv zeigt.
"Interessant" daran sind einige der vorgenommenen, nicht serienmäßigen Upgrades an einigen der t-72 Panzer, durch angebrachte Käfigpanzerung, die in einigen Szenen zu sehen sind.

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Außerdem gibt es inzwischen auch ein Video, welches ukrainische Soldaten in Polen zeigt, wo diese an u.a. auch am Leopard 2a4 und 2a5 ausgebildet werden.

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Inkl. das so ein Leopard 2 auch gute 20km/h schneller rückwärts fährt, als ein russischer Panzer, was für einen ukrainischen Panzerfahrer wohl ungwohnt sein dürfte, das man nicht erst seinen kompletten Panzer um 180° drehen muss, um schneller als maximal 8-14 km/h zu fahren.^^
 
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Inkl. das so ein Leopard 2 auch gute 20km/h schneller rückwärts fährt, als ein russischer Panzer, was für einen ukrainischen Panzerfahrer wohl ungwohnt sein dürfte, das man nicht erst seinen kompletten Panzer um 180° drehen muss, um schneller als maximal 8-14 km/h zu fahren.^^
Das wird auch für die ukrainischen Marder Fahrer "spannend" der fährt fast so schnell rückwärts wie vorwärts, ich glaube 40-45 km/h Rückwärtsgeschwindigkeit, können auch mehr sein, aber so viel auf alle Fälle.
 
Das wird auch für die ukrainischen Marder Fahrer "spannend" der fährt fast so schnell rückwärts wie vorwärts, ich glaube 40-45 km/h Rückwärtsgeschwindigkeit, können auch mehr sein, aber so viel auf alle Fälle.
Da warte ich eigentlich auch schon auf ein paar Aufnahmen aus der Ausbildung, aber da war, zumindest habe ich es nicht mitbekommen, bis jetzt noch nichts von zu sehen.
 
Und warum? Ich vermute, weil es Putlers Großeurasischer Fantasie im Weg stand. Aber das ist nur Spekulation.
Nüchtern gesehen ist das Werben um Europa und ggseitige Verdrängen zwischen dem Hegemon USA und Regionalmacht Russland die Nachwehe des kalten Krieges. Beide Staaten änderten nie ihre Politik, die USA beharren immernoch auf der Idee der Kontrolle Eursasiens und nach dem Zerfall der UDSSR versammelt man neue Länder unterm Schirm, Russland wiederum ist beschäftigt mit der Verteidigung seiner letzten Einflusszonen um nicht noch einmal auseinander zu fallen. Zur Großeurasischen Fantasien vlt so viel... beide Seiten sind nicht ganz frei davon, im Gegenteil.
 
@Tekkla ... Wiki schreibt u.a. folgended zu den Bedingungen politischer Art:
Genau! Eine Unterschrift hätte es erst gegeben, wenn man sich politisch weiterentwickelt hätte. Was für eine erpresserische Forderung! Dagegen ist die Einführung von Strafsteuern, die man in eine Belohung umwandelte, nachdem man damit erfolgreich die ukrainische Meinung "geändert hat", ja geradezu eine Streicheleinheit... Es ist so mühselig. -.-
 
Russische Militärflugzeuge laut Niederlanden über Polen abgefangen

Eine Formation von drei russischen Militärflugzeugen ist nach Angaben des niederländischen Verteidigungsministeriums von zwei niederländischen F-35-Kampfflugzeugen über Polen abgefangen und aus dem Gebiet eskortiert worden.

"Die zu dem Zeitpunkt unbekannten Flugzeuge näherten sich dem polnischen Nato-Gebiet von Kaliningrad aus", heißt es in der Erklärung des Ministeriums laut Nachrichtenagentur Reuters. "Nach der Identifizierung stellte sich heraus, dass es sich um drei Flugzeuge handelte: eine russische IL-20M Coot-A, die von zwei Su-27-Flankern begleitet wurde. Die niederländischen F-35 übergaben den Geleitschutz an die Nato-Partner."

Das russische Verteidigungsministerium hat dazu bisher nicht Stellung bezogen. Kaliningrad ist eine russische Enklave an der Ostseeküste, die zwischen den Nato- und EU-Mitgliedern Polen und Litauen liegt.
Quelle: Niederlande: Russische Militärjets über Polen abgefangen

So etwas kann auch mal schief gehen.
 
prich, Minsk II war medial für die Welt ein Friedensabkommen aber in Wirklichkeit nur ein Bluff. Man hat den Russen veraxxxht.

Irgendwie lese ich das anders. Wer noch?
Selenskyj: Wir alle haben Angst vor Krieg, das ist ein Instinkt. Ich mache hier niemandem einen Vorwurf. Den Leuten tun wir Ukrainer zwar leid. Aber das Schlimmste wäre, wenn der Krieg zu ihnen selbst käme. Die Bürger und ihre Staatsführer sehen eine potenzielle Bedrohung für die Stabilität ihrer Länder, auch für ihre politische Macht. Also wollen sie den Krieg aufhalten – und das geht am besten auf Kosten anderer. Auf keinen Fall auf Kosten von Opfern im eigenen Land. Ich versuche hier gar nicht, objektiv zu sein, denn ich bin der Präsident eines Staates im Krieg, also werde ich subjektiv sein. Ziehen Sie Ihre eigenen Schlussfolgerungen aus dem, was ich sage. Der einfachste Weg, den Krieg zu beenden, ist es, Russland Gebiete zu überlassen. Ihnen den Einfluss auf die Ukraine und innerhalb der Ukraine zurückzugeben, den sie über Jahre hatten. Aus diesem Grund gab es die Minsker Abkommen. Unsere befreundeten Staaten sollen uns das nicht übel nehmen, aber ich denke, die Minsker Abkommen waren so ein Zugeständnis.
Deutschland und Frankreich hatten bei der Vermittlung der Minsker Abkommen 2014 und 2015 geholfen. Sie sollten den Krieg im Osten des Landes beilegen, den Russland mehr oder weniger verdeckt führte, indem es bewaffnete Gruppen im Donbass stützte, aber auch selbst Truppen schickte. In der Ukraine empfand man die Abkommen als aufgezwungen.

SPIEGEL: Sie haben aber doch selbst versucht, das Minsker Abkommen umzusetzen?

Selenskyj: Ich bin auf diesen Zug aufgesprungen, der ehrlich gesagt bereits Richtung Abgrund fuhr. Mit »Zug« meine ich diese Vereinbarungen als Ganzes. Jeder Punkt steht für einen Waggon, und wenn du anfängst, das auseinanderzunehmen, kapierst du: Das Ganze ist so konstruiert, dass eine Seite etwas nicht erfüllen kann und die andere den Konflikt einfriert. Ich erkannte in den Vereinbarungen gar nicht den Wunsch, der Ukraine ihre Unabhängigkeit zu lassen! Ich verstehe ihren Sinn so, dass man den Appetit Russlands auf Kosten der Ukraine erst mal ein wenig stillen wollte. Aufschieben ist völlig in Ordnung in der Diplomatie. Man weiß ja nie, ob nicht ein Entscheidungsträger stirbt und alles plötzlich einfacher wird. Ich habe in diesen Vereinbarungen nur einen einzigen Sinn gesehen: Es gab dank ihnen eine offizielle Gesprächsplattform, um überhaupt irgendetwas zu lösen. Und habe mich dann auf die Frage des Gefangenenaustauschs konzentriert und dem Chef des Präsidialbüros gesagt: Andrij, lass uns das ausbauen, da geht es um Menschen. Und wenn wir einen Austausch »alle gegen alle« schaffen, schauen wir weiter. Aber was Minsk insgesamt angeht, habe ich Emmanuel Macron und Angela Merkel gesagt: So können wir das nicht umsetzen.

SPIEGEL: 2019 erreichten Sie Ihr erstes und einziges Treffen mit Putin: Sie trafen ihn in Paris, im Rahmen eines Vierergipfels im sogenannten Normandie-Format.

Selenskyj: Ich habe ihm dasselbe gesagt wie den anderen beiden. Die wunderten sich und sagten: Wenn wir vorher gewusst hätten, dass Sie den Sinn unseres Treffens verändern, dann hätte es schon vor dem Gipfel Probleme gegeben. Ich habe geantwortet: Ich bin ein junger Präsident, neu im Amt. Es geht hier um technische Fragen. Ich war an der Kontaktlinie und habe das selbst untersucht: Was im Abkommen steht, ist nicht umsetzbar.

SPIEGEL: Es ging um die »Entflechtung«, also den Abzug der Truppen beider Seiten von der unmittelbaren Frontlinie.

Selenskyj: Putin drängte auf einen schnellen Abzug. Ich habe ihm erklärt, wie das derzeit geschieht, und habe ihm vorgerechnet, dass wir im gegenwärtigen Tempo noch 20 Jahre brauchen. Ich sagte ihm: Mein Vater ist Mathematikprofessor, ich bin gut im Rechnen.

SPIEGEL: Wie standen die Chancen auf einen Waffenstillstand in der Anfangszeit des Krieges, im März 2022?

Selenskyj: Damals wollten viele den Krieg sehr schnell beenden. Innerhalb weniger Wochen änderte sich diese Sicht. Dank unserer Energie einerseits, und dank dem, was Putin und seine Armee angerichtet haben: Butscha, Mariupol …
Seine Sicht auf die Dinge deckt sich mit meinen Gedanken zu Appeasement-Politik gegenüber kriegstreiberischen Diktatoren. Zumindest ich habe aus der Geschichte gelernt. Krass zu lesen, dass es die Franzosen und Deutschen wieder versuchen wollten, obwohl sie mit Hitler damals ein krasses Beispiel für "Sehr-Dumme-Idee" hatten.

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@behemoth85 Funny, not! Ich hoffe du verstehst jetzt, was ich mit meinte, als ich mich über das Gehabe der PiS Deppen ausgelassen habe?
Bei Panzern vom Typ "Leopard 2A4" aus Polen gebe es möglicherweise Probleme, was den Zustand und die Einsatzfähigkeit angehe. Zur Frage, ob er Verständnis für Länder habe, die erst wahnsinnig Druck gemacht hätten, Panzer zu liefern und jetzt Lieferprobleme hätten, sagte Pistorius: "Da ich mich hier auf diplomatischem Parkett bewege, würde ich sagen: wenig."
 
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Wie ich finde eine sachliche Einschätzung. Allerdings meint er auch zum Schluß, dass die russischen Flugzeuge, welche über Polen abgefangen wurden, Aufklärung gemacht hätten. U.a. um die Versorgungswege von Polen in die Ukraine auszuspähen. Das können sie aber doch auch von russischer Seite machen? Ohne zusätzliche Risiken einzugehen. :ka:
 
Das wird auch für die ukrainischen Marder Fahrer "spannend" der fährt fast so schnell rückwärts wie vorwärts, ich glaube 40-45 km/h Rückwärtsgeschwindigkeit, können auch mehr sein, aber so viel auf alle Fälle.
Das konnte auch "mein" Luchs. Der Funker, der hinten saß konnte, nachdem ein Hebel umgelegt wurde, mit voller Geschwindigkeit rückwärts fahren. Da sich hinten ein vollwertiger 2. Fahrerplatz befand. Goldwert bei einem Panzeraufklärer.
 
Also doch ""Entmilitarisierung"" bis an die Elbe, nicht nur bis an Oder & Neiße. Nachdem Putin in der Ukraine nicht als großer Befreier willkommen geheißen wird folgt Dresden als zweiter Versuch?
Mir beschleicht das ungute Gefühl, dass Putin in bestimmten Regionen Deutschlands tatsächlich mit winkenden Fahnen als "Befreier" bejubelt wird. :-$

Nun ja, das kann man ja ausrechnen.
Bei Bachmut kommen die Russen im Tageschnitt ungefähr 100 m voran.
Nehmen wir die beschauliche Stadt Magdeburg exemplarisch als Elbestadt, dann haben wir von Bachmut bis Ebenda Luftline 1.474,46 km.
Das sind dann 14.764,6 Tage oder 40,45 Jahre.
Tja, das ist dann nicht mehr mein Problem,.
Da wäre ich dann 97,8 Jahre alt, bis der Russe vor der Haustür steht.
 
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