Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Ahso, dir geht es also nur um eine nicht-Verschlechterung, nicht um einen etwaigen klimatischen Vorteil gegenüber den letzten Monaten. Das kann ich von den Bedingungen her nachvollziehen, aber nicht so ganz von der militärischen Seite - was sollte Russland in einem kalten Februar erreichen können, was ihnen nicht auch im kalten Dezember möglich war?
Ähm... nur mal so nebenbei...
Soweit ich das im kopf habe war es im dezember in der ukraine garnicht "kalt". Wenn ich mich recht entsinne ist die kalte luft, die bei uns für -11 grad sorgte, oberhalb der ukraine entlang gezogen und kiew hatte plus-grade.
Von daher sollte für russland im februar, wenn es denn kalt wird, doch etwas mehr möglich sein als im dezember.
Im norden gibt`s wohl aber ein "biber-problem"...
 
Nach der Ankündigung Großbritanniens, schon kommende Woche Kampfpanzer an die Ukraine liefern zu wollen, streitet auch die Politik in Deutschland über weitere Militärhilfe. In der Debatte um eine mögliche schnelle Lieferung von Panzern des Typs Leopard 2 hat der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall den Forderungen nun eine Absage erteilt. Wie das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf bekanntgab, können die ersten Einheiten frühestens 2024 ausgehändigt werden.

Instandsetzung ausgemusterter Modelle dauert ein knappes Jahr

"Selbst wenn morgen die Entscheidung fällt, dass wir unsere Leopard-Panzer nach Kiew schicken dürfen, dauert die Lieferung bis Anfang nächsten Jahres", sagte Rheinmetall-Vorstandsvorsitzender Armin Papperger der "Bild am Sonntag". Der Rüstungskonzern verfügt laut Papperger noch über 22 ausgemusterte Fahrzeuge vom Typ Leopard 2 und über 88 Fahrzeuge vom Vorgängermodell Leopard 1. "Doch diese Panzer können wir nicht ohne Auftrag instand setzen", so Papperger.

Die Kosten dafür würden bei mehreren Hundert Millionen Euro liegen. Rheinmetall könne das nicht vorfinanzieren. Die Reparatur der eingelagerten Kampfpanzer dauere "ein knappes Jahr", erklärte der Firmenchef. "Die Fahrzeuge werden nicht nur neu lackiert, sondern müssen für einen Kriegseinsatz umgebaut werden." Die Panzer würden "komplett auseinandergenommen und dann wieder neu aufgebaut."
Quelle: Rheinmetall: Können Leopard-Panzer erst 2024 an Ukraine liefern

Das dauert dann natürlich viel zu lange. Bis dahin könnte die Ukraine den Krieg schon verloren haben.
Hoffentlich geht das in anderen Ländern schneller.
 
Ahso, dir geht es also nur um eine nicht-Verschlechterung, nicht um einen etwaigen klimatischen Vorteil gegenüber den letzten Monaten. Das kann ich von den Bedingungen her nachvollziehen, aber nicht so ganz von der militärischen Seite - was sollte Russland in einem kalten Februar erreichen können, was ihnen nicht auch im kalten Dezember möglich war?

In Winter Krieg zu führen macht wenig Spaß, man kann sich nur mies eingraben, alles ist gefroren, voll uncool. Aber, die gepanzerten Kampftruppen findens geil. Die Böden sind super, die Bedingungen für WBGs (wenn kein Schnee fällt) perfekt. Nur braucht man dafür halt anhaltenden Frost der die Böden wirklich durchfriert und nicht nur an der Oberfläche. Wenn das mal 2-3 Nächte wenige Minusgrade hat, dann reicht das nicht.

Für Russland muss zusammenkommen: Wetter + Bereitschaft der Truppe. Wenn eines von beiden fehlt, dann bekommt man keinen Vorteil. Sollten die Russen nochmal Kiew angreifen, dann sollten sie dies tunlichst außerhalb der Schlammsaison tun, das geht entweder im tiefen kalten Winter, oder in einem trockenen Frühling / Sommer.


Ich sage nicht, dass es toll wäre. Ich sage nur, dass Verlegungen für die Ukraine weitaus praktikabler sind, als für die Russen und das Putin somit durch einen Wechsel der Front nur verlieren kann.
Du machst einen Fehler: Du glaubst, dass Russland Truppen verlegen muss. Mit dem Einzug von weiteren Soldaten, so mies die auch sein mögen, kann Russland Truppen in Belarus aufstellen OHNE Fronteinheiten abzuziehen. Diejenigen die darauf reagieren müssen sind die Ukrainer und ich habs schonmal gesagt, geographisch ist die Ukraine aufgrund ihrer riesigen Grenze im Nachteil.

Zudem würde eine solche Verlegung innerhalb der Ukraine auch Gegenangriffe der Ukrainer behindern. Hierzu müsste die Ukraine Reserven bilden, aus hochmobilen Einheiten, aber das sind genau jene, die sie für Ihre Gegenangriffe benötigt.

Die Frage hierfür ist eher, wie realistisch ist es, dass Russland eine zweite Front eröffnen und unterstützen kann, das Debakel vom Februar hat ja nicht grade bewiesen, dass Russland das mal eben aus dem Ärmel schüttelt.


Von den bislang eingezogenen 300000 war 1/3 reines Kanonenfutter, 1/3 hat es bestenfalls geschafft die Truppenrotation aufrecht zu erhalten und ob das verbleibende Drittel, dass wohl tatsächlich sowas wie 3-6 Monate Ausbildung erhalten hat/erhält, in diesem Quartal einen großen Unterschied macht, werden wir abwarten müssen.
Es macht bereits einen Unterschied, einfach weil man mehr Soldaten zur Verfügung hat die man irgendwo hinstellen kann. Klingt banal, aber es ist grade für ukrainische Offensiven sehr nachteilhaft. Man darf nicht vergessen, dass die Versorgung der Ukraine keinesfalls dauerhaft gewährleistet ist.
Munition für Artillerie wird verschossen wie Konfetti an Karneval, weit mehr als der Westen produziert oder bereit wäre zu teilen. Was die USA zukünftig machen, mit einer GOP Mehrheit im Kongress darf ebenfalls mit Spannung erwartet werden. Die russische Offensive zur Einnahme der Ukraine ist gescheitert, aber die ukrainische Offensive zur Rückeroberung der verlorenen Gebiete ist keinesfalls gewiss. Und je mehr Soldaten (oder Menschen mit Waffen und einem Überlebenswillen) in diesen Gebieten stehen, desto schwieriger wird es für die Ukraine diese einzunehmen.

Kommt dann noch eine realistische Bedrohung aus Belarus dazu, dann bekommt die Ukraine über kurz oder lang ein Problem. Die These, man müsse nur genug Russen töten damit Putin aufgibt geht bislang nicht auf, Russland schmeißt einfach immer mehr Menschen in diesen Konflikt und hat bislang minimalste interne Konsequenzen daraus zu ziehen.

@RyzA
Wäre recht einfach, wenn die BW Leos abgibt und diese ab 2024 von Rheinmetall ersetzt bekommt. Und bevor jemand sagt, das gehe nicht wegen Einsatzbereitschaft: Setzen wir einfach die ILÜ aus, dann haben wir genug Panzer übrig die wir der Ukraine zur Verfügung stellen können.
 
Die These, man müsse nur genug Russen töten damit Putin aufgibt geht bislang nicht auf, Russland schmeißt einfach immer mehr Menschen in diesen Konflikt und hat bislang minimalste interne Konsequenzen daraus zu ziehen.
Sowas kann ja auch durchaus ein bisschen dauern und passiert nicht in einem Jahr.
Aber im Zarenreich hat es geklappt und in der UdSSR auch.
 
Sowas kann ja auch durchaus ein bisschen dauern und passiert nicht in einem Jahr.
Aber im Zarenreich hat es geklappt und in der UdSSR auch.
Hat es nicht, das Zarenreich ist nicht an der Anzahl der toten Soldaten zerbrochen, sondern an Versorgungsproblemen und sozialen Spannungen.

Wenn der Soldat (und auch die Bevölkerung) am Ende nicht mal mehr genug zum beißen bekommt, sich aber trotzdem weiter freudig verheizen lassen sollen, erscheint eine Niederlage, die nicht den Untergang der kompletten Heimat bedeutet, plötzlich weit weniger schlimm als an Hunger zu sterben, oder zu hungern und eine Kugel einzufangen, vor allen wenn man es für Ziele macht, von denen man selbst gar nichts hat.
Aber bis zu diesem Punkt hat es auch rund 3 Jahre gedauert.

Vor dem selben Problem stand aber ebenso das Deutsche Reich ab 1918 zunehmend, bei den eigenen Truppen.
Die sahen das auf Seiten der Entente die Versorgung, sowohl bei Kiregsmaterial, aber noch mehr Lebensmitteln, gut war, während die kaiserliche Armee zunehemend Probleme hatte (nicht mehr nur in der Heimat) die Soldaten ausreichend zu versorgen und verköstigen.

Wäre der Krieg 1918 weiter gegangen, hätte es wohl vermutlich spätestens 1919/20 auf Seite der deutschen Front nicht viel anders ausgechaut als an der russischen Front 1917, als der Waffenstillstand in Kraft trat.

Und ich nehme mal an bei der UDSSR redest du von Afghanistan, auch da ist nicht die Zahl der toten Soldaten ausschlaggebend gewesen, sondern wieder einmal mehr die damit einhergehende Lage in Russland selbst.
Die Sowjetunion musste enorme Summen in den Krieg in Afghanistan pumpen, neben den 40% der Wirtschaftsleistung, welchen das Militär sowieso bereits verschlang, hieß drastische Kürzungen / Einsparrungen, was zu drastischer Verschlechterung der sowieso schon angespannten Grundversorgung führte.

Anders als Putin heute, mit der Ukraine, konnte der Kreml seine Ziele in Afghanistan damals aber auch nicht als "wir holen russischen Boden heim ins Reich" verkaufen und gab es auch kein NATO-Feindbild / Expansion in Afghanistan, mit welchen man eine Intervention ausschmücken konnte, was die Bereitschaft, (weitere) Entbehrungen in kauf zu nehmen und Zustimmung zum Krieg von vorne herrein zusätzlich deutlich reduzierte.

Ohne eine revolutionäre Stimmung die u.a. durch den Krieg kam hätte Lenin keinen Erfolg gehabt.
Ohne Lenin hätte es aber vermutlich auch nicht den Separatfrieden gegeben, da die "demokratische Regierung", die nach der Absetzung des Zaren zuerst kurze Zeit an der Macht war, denn Krieg weiterführen wollte.
Am Ende hat vermutlich Lenin diesen Krieg genauso gebraucht, wie der Krieg Lenin, das es schließlich zur russischen Kapitulation gekommen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat es nicht, das Zarenreich ist nicht an der Anzahl der toten Soldaten zerbrochen, sondern an Versorgungsproblemen und sozialen Spannungen.
Weil das ja gar nicht zusammen hängt ?
Was hört man da für Storys aus Russland?
Da werden die einzigen Kinderärzte die für 50.000 Einwohner zuständig sind mobilisiert?
Könnten das auch Versorgungsprobleme sein, in dem Fall medizinische?
 
Die Frage ist, wann geht es einem Russen wirklich so schlecht? Wie schlecht muss das Leben sein, damit sie denken, ne es lohnt sich nicht seine Kinder oder Männer in ein fremdes Land zum sterben zu schicken, weil dort angeblich das Böse wohnt und die Nato nur wartet.

Ich glaube wir sind uns recht einig, dass die Ausgaben der Russen deutlich steigen müssen, damit die sie Sanktionen in verschiedenen Industriezweigen ausgleichen können und damit sie ihre Rüstungsindustrie hochfahren/aufrecht erhalten können. Gleichzeitig scheinen aktuell, die zu erzielenden Preise für Öl und Gas zu fallen, aber reicht das um der russischen Bevölkerung ein so schlechtes Leben zu bereiten. Die meisten Menschen die für diesen Krieg sind, werden ihre schlechteste Phase vor Putin gehabt haben und so schnell kann nichts mehr erschüttern.

Die drucken doch sogar die Bilder von gefallenen Soldaten auf Schulbänke oder hängen Bilder auf Schulhöfe. Ehemalige Straftäter und Wagnersoldaten, die nicht nur der sinnfreien Drogenpolitik zu Opfer gefallen sind, also Mörder und Vergewaltiger bekommen plötzlich Auszeichnungen und Ehrenbegräbnisse. Gleichzeitig die Aussagen im russischen Fernsehen und von Leitern einiger Sender, was man alles mit den Ukrainer machen muss.

Selbst wenn die USA den Schritt gehen, würde sämtliche eigene Betriebssysteme zu nutzen um Propaganda gegen den Krieg zu verbreiten, würde es wahrscheinlich keinen Unterschied machen, zu dem sie dieses Schritt wahrscheinlich nur machen würden, um einen WW zu vermeiden.
 
Die Frage ist, wann geht es einem Russen wirklich so schlecht? Wie schlecht muss das Leben sein, damit sie denken, ne es lohnt sich nicht seine Kinder oder Männer in ein fremdes Land zum sterben zu schicken, weil dort angeblich das Böse wohnt und die Nato nur wartet.
Das ist richtig, aber es geht ja nicht nur um die ethischen Russen, die werden durch die Propaganda und durch Zuwendungen deutlich länger getragen.
Aber es gibt in Russland viele Minderheiten die unter anderen Voraussetzungen leben und dadurch könnte es anfangen an allen Ecken und Enden an den Rändern zu brennen.
Es kann dauern, aber ich sehe wenige Gründe warum die Ukraine das nicht durchhalten sollte.
 
Ohne eine revolutionäre Stimmung die u.a. durch den Krieg kam hätte Lenin keinen Erfolg gehabt.
Revolution von 1905 die auch weiterhin im Untergrund vor sich hin schwellte, allgemein in Osteuropa, Finnland und anderen Gebieten schwellende Konflikte und Unabhängigkeitsbewegungen (um nicht sogar zu sagen antikoloniale Bewegungen), was nicht nur Russland, sondern teils auch dem Deutschen Reich und Kakanien auf die Füße fiel, ...
Der erste Weltkrieg hat bestimmte Entwicklungen teils nur drastisch beschleunigt, aber er war nicht ursächlich dafür.
 
Revolution von 1905
Auch hier war der Trigger ein Krieg der gar nicht mal so gut lief.
Denk doch nicht, dass ich das hier monokausal meine, aber es ist ja nicht so, dass Russland jetzt halt Soldaten verliert aber alles andere gut ist.
Nein in der Vergangenheit hat genau sowas als Auslöser gedient.
 
Doch. Da gibts sowohl recht konkrete militärische Pläne als auch klare vertragliche Verpflichtungen. Die NATO ist ein vollwertiges Verteidigungsbündnis und einen Krieg gegen ein Mitglied zu führen bedeutet im wesentlichen eine Kriegserklärung durch alle anderen Mitglieder. Allenfalls bei kleineren/unklaren Angriffen, wo erstmal diskutiert werden muss, ob überhaupt ein Bündnisfall vorliegt (z.B. Zerstörung eines Innenstadtblocks nebst 5-6 Bürogebäuden mit ein paar tausend Opfern statt eines Angriffskriegs)
Daher ist z.B. die Stärke von Ostseemarinen relativ egal (und vollkommen egal, sobald Schweden und Finnland Mitglied sind), weil man die Badewanne komplett von Land aus kontrollieren kann und es da schlichtweg nicht einmal Häfen außer NATO-Reichweite gäbe, von denen aus jemand angreifen könnte.
Militärische Pläne gibt es, die für Polen sind nach Meinung von Militärs höchstens als besser als nichts einzustufen wenn das alles sein sollte was Polen im Kriegsfall zu Verfügung steht, weil das meiste des im Verhältnis wenigen westlichen Kriegsgerätes weit westlich der Weichsel stehen würde. Vertragliche Verpflichtungen darüber wie und mit wieviel geholfen werden muss beinhaltet Artikel 5 wie gesagt nicht. Ergo auch bei einer Kriegserklärung Verbündetter an den Agressor, darf es sich um reine Waffenlieferungen handeln zb wenn man entscheidet dass es eine der Situation ausreichende Hilfe ist. Ergo ist da viel Ermessungsspielraum, was bedeutet dass Osteuropa ein ähnliches Szenario der Ukraine drohen könnte/nicht auszuschließen ist.
Jein. In der Regel werden informelle Absprachen vorausgehen, genau das ist Scholz sein "Austausch mit den Partnern". Die Zusage zum Antrag ist dann nur noch eine Formalität im Sinne von "das hinter verschlossenen Türen geplante formell umsetzen". Aber genau nach so einer förmlichen Erklärung fragst du doch.?! Demnach ist das nicht "nur" eine Formalität, sondern es ist DIE Formalität, die du vermisst. Und die kann es aber eben erst geben, nachdem die vorangehende Formalität "Antrag stellen" erfolgt ist. Solange das nicht geschieht, gibt es nur informelles und somit auch keine klaren Aussagen der Bundesregierung.
(Das wäre übrigens auch nicht im Interesse gewisser Partner. Wenn sich Scholz heute hinstellt und sagt: "Ja, wir würden wirklich gern und sofort Polen genehmigen, 250 Leopard in die Ukraine zu exportieren", hat Duda nämlich ein Problem. Der will schließlich vorerst nur einen Teil der 2A4 loswerden. Die anderen und vor allem die 2A5 braucht Polen ja selbst noch solange, bis im Laufe der Jahre genug Abrams oder K2 eintreffen. Eine diffuse Situation, in der Deutschland zögerlich ist und Polen dann erstmal irgendwann nur den Export von 20-40 Stück beantragt und genehmigt bekommt, ist sicherlich auch der PiS lieber. Denn dann kann sie, ohne klare Anschuldigung zu erheben, beim "wir würden ja gerne mehr machen, aber die Partner machen nicht mit"-Narrativ bleiben.)
Jetzt mal ehrlich, das ist doch Unsinn. Dudas Mobilisierung Länder zu einem Verbund zu bewegen die Leos liefern ist als Druck zu verstehen, auf Berlins durchgelutschtes Argument man wolle keine Alleingänge. Sollen sie alle zusammen liefern dann ist es kein Alleingang mehr. Polen will dass Deutschland auch liefert, logisch dass sie dann ein deutsches Nein verhöhnen. Dass man Dudas Haltung allein als Wahlkampf ansieht nachdem er gefühlt wöchentlich Kiew besucht ist doch totaler Nosense, als Beweisen in einer Führungsrolle in Osteuropa dafür schon eher. Der hier eingeworfene Vorwand von Formularen ist doch genau so Nosense sry. Um so später Scholz schwere Waffen frei gibt desto mehr Menschen sterben in diesem Krieg und das ist Fakt. Darum geht es auch der poln Regierung, zugegeben sicher nicht aus Liebe sondern schlicht höchster geostrategischer Notwendigkeit und Sicherheit, so wie es den Deutschen in erster Linie um die Zukunft ihres Gechäfts geht und hier schlicht ein Interessenskonflikt vorherrscht. Ich finde man darf die Dinge schon ruhig beim Namen nennen, vorallem jetzt nachdem die Masken gefallen sind..
Und da ist es nun einmal so, dass das russische Gas respektive der Preisnachlass darauf gegenüber z.B. saudischem Erdöl, australischer Kohle oder selbst europäischen Gasfeldern und, wenn man weiter zurückliegende Jahre betrachtet, Atomenergie, lächerlich klein ist im Vergleich zur deutschen Wirtschaftsleistung. Natürlich hat man diesen kleinen Extraprofit gern mitgenommen, aber es würde an der deutschen Wirtschaftsdominanz nicht sonderlich viel ändern, wenn man sich damals anders entschieden hätte.
Vor dem Krieg warens um die 200 Dollar für tausend Kubikm. ? Ich müsste jetzt zugegeben vergleichen. Aber seis drum weil mit deutscher Dominanz meine ich die politische, den wirtschaftl Aspekt erwähnte ich nur wegen der Abhängigkeit Polens. Ich will das Offtropic hier aber nicht weiter ausführen wie über Bismark und Co, bei der Menge droht doch schon ne Jahressperre lol Aber, falls es dich oder jemand interessieren sollte mache ich mir gerne mal die Mühe über eine Darstellung deutscher Initiaven von Spionagen bis hin zu Unterwanderung welche es auf poln Interessen abzielen, mit dem Ziel Polen als verlängerte Werkbank unter deutscher Kontrolle zu sichern. Europa Kategorie B ist ein deutsches Protektoriat, und wer das anders sieht weil unbelesen lebt in einer Blase, so viel sei gesagt.
Der Rest ist, wie gesagt, banaler Kapitalismus: Sei der Beste, halte deine Konkurrenten klein.
Das ist völlig klar dass es so ist. Ich hab da nur ein Problem damit dass man es nicht offen zugibt in der deutschen Debatte. Bei den deutschen Regierungen der letzten Jahre beobachtette man vorallem eine Sache, international politische Neutralität nach außen, aber ein Balanceakt zwischen Mächten im Schatten. Natürlich auch dem Image des 2 .WK geschuldet allerdings nutzt Berlin dieses Motiv auch gern zu Tarnung seiner Politik, nur dass in dieser beim näheren Blick eindeutig zu erkennen ist dass man in Berlin versucht durch reine Wirtschaft, Kapitalismus und ganz ohne Armee, eine Weltmacht zu sein welche sich auch geopolitisch mit China und USA als EU messen will. Das ist sehr weit aus dem Fenster gelehnt, als ob man meint einem wachen Wolfsrudel die Mahlzeit zu klauen darauf spekulierend sie merkens schon nicht lol. Aber wehe jemand erwähnt das, dann hat er nen Sprung in der Schüssel.. Die Wahrheit über Deutschland ist die dass es wegen seiner puren Wirtschaftskraft unglaublich großen Einfluss haben wird aufs Weltgeschehen und vor folgereichen geopolitischen Entscheidungen stehen wird mit welcher Macht es künftig tanzen will, die Zeit des Balancierens ist nämlich vorbei, weil ein Herr Putin etwas zu ungeduldig war was seine Mitspieler dazu gedrängt hat bald übers Los zu gehen lol Im ernst vielen ist einfach nicht die Tragweite der Relevanz deutscher Politik bewust, und ich bin mir ziemlich sicher dass die wenigsten Menschen Scholzs Wortwahl beim Verkünden des Zeitenwandels verstanden haben.

Ich spreche nicht von der Wahrnehmung respektiven Darstellung in der PiS-zentrierten polnischen Medienlandschaft, ich spreche von Fakten.
Ich auch, und meine Inhalte sind Debatten vom größten poln Thinthank welcher 100% unabhängig aggiert, und keinen Medien. Eher Liveschalten zwischen Experten, darunter brittische oder amerikanische Unis ect, fachlicher Diskus über die Globalpolitik eben, und kein Republika TV.
 
Mal zurück in die Ukraine...
Interessantes Video von Freiwilligenverbänden im Gefecht
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Depp des Tages, warum gibt es 2 Tage nach Gerüchten über den Rücktritt keinen Nachfolger??
 
05:05 Uhr

In Dnipro schwinden die Hoffnungen der Retter


In Dnipro schwinden die Hoffnungen, noch Überlebende aus einem durch russische Raketen zerstörten Wohnhaus zu bergen. "Die Chance, dass wir noch weitere Überlebende finden, sind minimal", sagte der Bürgermeister von Dnipro, Boris Filatow, der Nachrichtenagentur Reuters. Nach Angaben der Beraterin des Regionalgouverneurs, Natalia Babatschenko, sind bei dem Angriff mindestens 30 Menschen getötet worden. Mehr als 30 Verletzte lägen im Krankenhaus, zwölf von ihnen sind schwer verletzt.
Die russischen Angriffe auf die zivile Bevölkerung gehen mit voller Härte weiter.


Edit:

16:00 Uhr

Wagner-Söldner beantragt offenbar in Norwegen Asyl


Ein ehemaliger Soldat der russischen Söldnerarmee Wagner hat offenbar in Norwegen Asyl beantragt. Andrej Medwedjew stellte einen entsprechenden Antrag, bestätigte die norwegische Einwanderungsbehörde (UDI) gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Weitere Einzelheiten nannte die Behörde nicht.

In der vergangenen Woche soll das offenbar hochrangige Ex-Mitglied der Truppe nach Informationen der Nachrichtenangentur illegal aus Russland eingereist sein. Sein norwegischer Anwalt Brynjulf Risnes bestätigte, dass Medwedjew Asyl beantragt habe.

Medwedjew ist laut norwegischen Medienberichten seit Juli auf der Flucht. Er soll der russischen Menschenrechtsorganisation gulagu.net gegenüber gesagt haben, dass er bereit sei, sein Wissen über die Wagner-Gruppe, ihre Aktivitäten und ihren Besitzer Ewgenij Prigoschin zu teilen. Er habe sich bereits im Dezember an die Organisation gewandt und um Hilfe gebeten.
Mal gucken was der so auspackt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schade das man den Artikel nicht ganz lesen kann:

Wenn Mörder ihre Chance wittern

Da will ein russischer inhaftierter Serienmörder wohl bei Wagner "mitmischen" und "aus Spaß" Menschen in der Ukraine töten.

Michail Wiktorowitsch Popkow (russisch Михаи́л Ви́кторович Попко́в; * 7. März 1964 in Angarsk, UdSSR) ist ein russischer Serienmörder und Vergewaltiger. Er tötete zwischen 1992 und 2010 nachweislich 78 Menschen in Angarsk, Irkutsk und Wladiwostok. Nach seiner Verhaftung 2012 gestand er 24 Morde an Frauen und wurde 2015 für 22 Morde und zwei Mordversuche zu lebenslanger Haft verurteilt. Im Gefängnis gestand er 59 weitere Morde und wurde 2018 für 56 davon verurteilt. Seine Opfer waren außer einem anderen Polizeibeamten ausschließlich Frauen. In Russland wurde Popkow unter dem Namen „Angarski manjak“ (Der Wahnsinnige von Angarsk) oder „Der Werwolf“ in den Medien bekannt.
Quelle: Michail Wiktorowitsch Popkow
 
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