Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

"Vor zwei Tagen kündigte Meta die Zerschlagung der "größten und komplexesten russischen Operation" seit Kriegsbeginn an"

"Die neue Untersuchung des
ISDglobal deckt das ganze Ausmaß der Kreml-freundlichen Einflussoperation auf, die sich über Social-Media-Platformen, geklonte Websiten und gefälschte Videos erstreckt. Die vollständigen Analyse:"


Wahlweise direkt auch hier das Original - dann allerdings auf englisch:
 
... wer sagt das? Ich habe es als eine Chance für die Leute und ihren gemeinsamen Glauben gesehen. Aber nach der unmissverständlichen Antwort aus Kiew wird es vermutlich auf ewig unbeantwortet bleiben.

Ich weiß nicht, ob du es verpasst hast, aber ettliche Ukrainer haben, mit offiziellem Segen und Messen der ukrainischen Kirche, dieses Jahr sogar Weihnachten nach gregorianischem Kalender gefeiert, um sich vom Moskauer Patriachat abzugrenzen.
Russland hat sie währenddessen mit Raketen beschossen.


Das würde die Munitionsversorgung wesentlich verbessern und vereinfachen, da die Munition der britischen Zugrohrkanone natürlich wieder nicht mit NATO-Standard kompatibel ist und Munition, wie schon beim französischen AMX-10 RC, dadurch dann nur von GB selbst geliefert werden kann.

Hat die Ukraine denn bislang irgendwas mit 120-mm-NATO-Munition im Einsatz? Wenn nicht ist der Unterschied erst einmal Banane. Solange niemand anderes aktuelle Panzer liefert, muss die Ukraine irgend einen zusätzlichen Munitionstyp einführen und die Briten dürften mehr als genug Reserven haben, um 10 Exemplare zu versorgen. Und ich glaube ein reines 120-mm-Upgrade für den Challenger 2 wurde auch nie zur Serien-/Kampfreife entwickelt. Die "3" Ausbaustufe erhält auch einen überarbeiteten Turm, der lässt sich nicht mal eben schnell aus dem Hut zaubern.

Die Kosten dafür respektive die einhergehende Aussortierung von Exemplaren, die nicht umgerüstet werden sollen, dürfte auch der Hauptgrund sein, warum die Briten aktuelle MBTs abzugeben haben. Rein technisch ist der Challenger 2 jedenfalls ein Sahnestück für die Anforderungen der Ukraine. Bis zur x-ten Ausbaustufe des M1A2 war afaik kein westlicher Panzer besser geschützt und die etwas geringere Mobilität bzw. der höhere Verbrauch stören bei den geringen Frontverschiebungen in der Ukraine nicht, die etwas schwächere Bewaffnung vermutlich auch nicht - der Challenger 2 wurde explizit gegen die Modelle konstruiert, die Russland jetzt hervorkramt.

Ich hätte eher erwartet, dass wenn-sicher-Westen-in-einer-fernen-Zukunft-mal-dazu-durchringt etwas Schlagkräftiges zuliefern, dass es dann entweder aus griechischer Ausmusterung oder aber afaik immer noch bestehenden deutschen Halden einen Schwung Leo 1 gäbe. Aber der wäre als hochmobiles Design halt das genaue Gegenteil vom Challenger 2 und wesentlich schlechter geeignet. (Wenn auch sicherlich willkommen.)
 
Hat die Ukraine denn bislang irgendwas mit 120-mm-NATO-Munition im Einsatz? Wenn nicht ist der Unterschied erst einmal Banane. Solange niemand anderes aktuelle Panzer liefert, muss die Ukraine irgend einen zusätzlichen Munitionstyp einführen und die Briten dürften mehr als genug Reserven haben, um 10 Exemplare zu versorgen.
Nur ist dann eigentlich, im Moment, davon auszugehen, das andere Panzer folgen werden. ;)

Und ich glaube ein reines 120-mm-Upgrade für den Challenger 2 wurde auch nie zur Serien-/Kampfreife entwickelt. Die "3" Ausbaustufe erhält auch einen überarbeiteten Turm, der lässt sich nicht mal eben schnell aus dem Hut zaubern.
Sie haben in jedenfall die Kanonen in den Turm gebaut und Beschusstests damit durchgeführt, inwieweit die 120mm L/55 Glattrohrkanone da nun, beim aktuellen Turm ergonomisch ungünstig ist kann ich nicht sagen, aber sicherlich müsste zumindest der Munitionsbunker dann entsprechend angepasst werden, wenn man die Munition nicht im Kampfraum lagenr will, was evt. auch Umbauarbeiten erfordern wird.

Die etwas schwächere Bewaffnung vermutlich auch nicht - der Challenger 2 wurde explizit gegen die Modelle konstruiert, die Russland jetzt hervorkramt.
Gegen den relativ aktuellen T-90M könnte sie, je nach Einschlagsstelle an die Grenzen kommen, natürlich davon abhängig welche Munition die Briten auch den Ukrainern, für den Challenger 2, geben werden.
Wenn sie ihre aktuellste APFSDS Munition, mit abgereicherten Uran, mitschicken, wird wohl auch der der T-90M ziemlich leicht zu knacken sein, da die 120mm Zugrohrkanone der Briten zwar bzgl. Penetrationsleistung schwächer als die aktuelle 120mm Glattrohrkanone L/55 ist ist, aber mit der aktuellsten APFSDS auch nicht soviel schwächer, das sie keine Panzerung T-90M relativ sicher geknackt bekommt.

Warum die Briten beim Upgrade auf Challenger 3 nun doch ihre Zugrohrkanone wechseln, dürfte ehr darin begründet sein das man nach 2030, bei modernsten Panzern dann doch einen schon sehr wesentlichen Nachteil haben wird, auch bei der Penetrationsleistung gegenüber von 125mm und 130mm Glattrohrkanonen und die Munition für die Zugrohrkanone, wie auch die Kanone selbst, einfach auch technisch an ihren Limits angekommen ist.

Ich hätte eher erwartet, dass wenn-sicher-Westen-in-einer-fernen-Zukunft-mal-dazu-durchringt etwas Schlagkräftiges zuliefern, dass es dann entweder aus griechischer Ausmusterung oder aber afaik immer noch bestehenden deutschen Halden einen Schwung Leo 1 gäbe.
Ich denke die Briten erkennen einfach das man mit 100 Leopard 1 alleine 2023 nicht mehr weiterkommen wird, das wäre 2022 noch ok gewesen, wenn man nach Februar den Entschluss schnell gefasst hätte.

Die Ukraine braucht daher definitiv technisch mehr moderneres und vor allen mit mehr Schlagkraft, wenn man schon keine großen Zahlen liefern kann und das kann man nicht und wird man auch auf absehbare Zeit nicht können, da die Rüstungsindustrie nicht die Kapazität hat und nicht so schnell aufgebaut bekommt (hielt ja niemand die letzten 10 Monate scheinbar für wichtig genug).

Also muss Qualität die Quanität ersetzen, der Challenger 2 wäre und ist dahingehend definitiv die richtige Wahl, auch wenn es schon noch mehr als 10 sein sollten, aber bei irgend einer Zahl muss man ja mal anfangen und kann immer noch nachliefern, auch vor dem Hintergrund das Leopard 2 immer noch die bessere Wahl wären, da mehr Länder die ihn nutzen, mehr Länder die ihn warten und rearieren können, mehr Länder die Munition für ihn haben.
 
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Das würde die Munitionsversorgung wesentlich verbessern und vereinfachen, da die Munition der britischen Zugrohrkanone natürlich wieder nicht mit NATO-Standard kompatibel ist und Munition
Das ist nicht ganz so einfach, ich hatte mich letztens mit einem Panzerkameraden darüber unterhalten, dass man nichtmal so einfach zwischen Leo 2 und M1 die Munition auswechseln kann, wenn man sich beste Ergebnisse erhofft auch wenn beides Rheinmetall Kanonen sind. Vielleicht ist es aber auch gar nicht so schwerwiegend @hoffgang ?
Gibt es dazu eine Quelle ?
Ja, die Berichte selbst. Warum stellte Polen jetzt im nachhinein nochmal explizit klar, dass man keine dutzenden abgeben wird (und ohne Partner gar keine)?
 
Warum die Briten beim Upgrade auf Challenger 3 nun doch ihre Zugrohrkanone wechseln, dürfte ehr darin begründet sein das man nach 2030, bei modernsten Panzern dann doch einen schon sehr wesentlichen Nachteil haben wird, auch bei der Penetrationsleistung gegenüber von 125mm und 130mm Glattrohrkanonen und die Munition für die Zugrohrkanone, wie auch die Kanone selbst, einfach auch technisch an ihren Limits angekommen ist.

Die APFSDS waren doch ohnehin immer nur eine Notlösung. Konstruiert ist das Ding für HESH, aber irgendwann hat das gegen neue Panzer halt gar nicht mehr geholfen und man kam mit Kugellagern an. Gegen alte Panzer, gegen Artillerie und vor allem gegen Infanteriebfestigungen bringt der Challenger 2 aber mit seiner Stammunition laut Wiki 4,2 kg Sprengstoff ins Ziel, während die HE Leopard 2 nur 2,2 kg hat, zudem in einer gegen gehärtete Ziele weniger wirkungsvollen Konfiguration und das ganze wohl auch noch mit geringerer Zielgenauigkeit auf große Entfernung.

Ich denke die Briten erkennen einfach das man mit 100 Leopard 1 alleine 2023 nicht mehr weiterkommen wird, das wäre 2022 noch ok gewesen, wenn man nach Februar den Entschluss schnell gefasst hätte.

Ich glaube mit 100 Leo 1 käme man trotz allem weiter als mit 10 Challenger 2 :ugly: .

Also muss Qualität die Quanität ersetzen, der Challenger 2 wäre und ist dahingehend definitiv die richtige Wahl, auch wenn es schon noch mehr als 10 sein sollten, aber bei irgend einer Zahl muss man ja mal anfangen und kann immer noch nachliefern, auch vor dem Hintergrund das Leopard 2 immer noch die bessere Wahl wären, da mehr Länder die ihn nutzen, mehr Länder die ihn warten und rearieren können, mehr Länder die Munition für ihn haben.

Bei Leopard 2 besteht halt auch Eigenbedarf. Den mustert noch niemand aus und mit Ausnahme der USA (die in den letzten Jahren ihr Heer aber allgemein geschrumpft und deswegen vieles abgestellt haben) hat die Ukraine bislang afaik nur die PzH2000 und Iris-T an aktuellen Systemen bekommen. Alles andere wird aus Überschuss bestritten und bei den mittelalten Systemen oft genug auch erst dann abgegeben, wenn der Abgebende seinerseits die Lieferung eines Nachfolgers absehen kann. Und wie du selbst sagst: So wirklich geliefert wird da noch nicht, die meisten haben nicht einmal bestellt.

Was in Anbetracht der großen Versprechungen aber wenig finalen Angeboten der Industrie auch nachvollziehbar ist. Bis der Puma voll einsatzbereit ist, wird seine Bestellung wohl 20ten Geburstag feiern, die ursprüngliche Ausschreibung 25ten. Man stelle sich vor, wir hätten die Marder schon bei Vertragsunterzeichnung verschrottet oder verschenkt.)

Aber wie schon gesagt: Man sollte es nicht abwerten, der Westen "alten Schrott" aus dem kalten Krieg in der Ukraine entsorgt. Außer bei der Raketenabwehr ist das nicht selten genau das, was die Ukraine braucht. Weil sie überwiegend eben nicht mit T-90M, sondern mit Technik aus dem kalten Krieg angegriffen wird. Das große Problem ist, dass sie auch Stückzahlen wie im kalten Krieg bräuchte.
 
Warum muss sich der Mann nur jedes einzelne mal, wenn es um Waffen für die Ukraine geht, zum Affen machen?

Bundeskanzler Scholz verteidigte seinen Kurs bei den Waffenlieferungen in die Ukraine. Bei einer Wahlkampfveranstaltung der Berliner SPD trat er Vorwürfen entgegen, er gehe dabei zu zögerlich vor. "Deutschland ist ganz weit vorne bei der Unterstützung der Ukraine", sagte Scholz.
Wenn du eigentlich einen Sprint laufen müsstest, während alle nur in der Geschwindigkeit eines Spaziergängers, oder Joggers, unterwegs sind und du permanent zögerst dein Tempo zu erhöhen, kannst du ganz vorne dabei sein, viel zu langsam bist und bleibst du trotzdem.

 
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Das ist nicht ganz so einfach, ich hatte mich letztens mit einem Panzerkameraden darüber unterhalten, dass man nichtmal so einfach zwischen Leo 2 und M1 die Munition auswechseln kann, wenn man sich beste Ergebnisse erhofft auch wenn beides Rheinmetall Kanonen sind. Vielleicht ist es aber auch gar nicht so schwerwiegend @hoffgang ?

Das ist nicht ganz so einfach, dafür gibts Gründe.

Zunächst muss man feststellen, die US Panzer mit 120mm Kanone nutzen die RH120 als Bezeichung M256, das ist dieselbe Kanone wie auf dem Leo 2 A4/A5, dort als L/44 bezeichnet.
Aber: Die Amis nutzen z.b. Wuchteschosse mit abgereichtertem Uran, wir mit Wolfram. Daraus ergeben sich andere Flugeigenschaften, anderer notwendiger Druck, damit unterschiedliche Treibladung etc. Die Kanone kann das ab (sollte), aber der Feuerleitrechner in einem Leo2 A4 wird ggf. mit der Muni mit Uran nicht treffen, einfach weil seine Werte auf die Munition mit Wolframgeschoss ausgelegt sind, ergo wird die notwendige Erhöhung auf die Zielentfernung bzw. der Vorhalt falsch berechnet und die Erstschusstrefferwahrscheinlichkeit sinkt - was ja einer der wesentlichen Vorteile dieses Waffensystemes sind. Sollte auf kurze Entfernungen kein Problem darstellen, da fliegt KE eh fast gerade, aber auf größere Entfernung (>2000m) macht sich das bemerkbar.

Ggf. sorgen Unterschiede bei der Treibladung zu einer stärkeren Abnutzung der Rohrrücklaufbremse, das sollte aber im Rahmen bleiben, imho könnte man, sofern man die Werte dem Feuerleitrechner zuführt, die Muni recht einfach austauschen. Bedingung dafür ist, dass die Waffenanlage als solches identisch ist, also Sensorik, Feuerleitrechner etc. und nicht nur die Kanone - aber auch hier sollte das möglich sein, es müssen einfach nur die ballistischen Werte der Munition entsprechend in den Feuerleitrechner gebracht werden und die Möglichkeit, beim laden der Muni dem Rechner anzuzeigen, welche Munition man ins Rohr gestopft hat. Denn wenn der Ladeschütze MZ lädt und KE tastet, nunja, dann geht das weit daneben :D
 
Danke, also nicht ganz so kritisch wie teilweise bei der 7,62er
Doch schon, weil man nicht mal eben den Feuerleitrechner ständig hin und herswitchen kann.
Es sollte schon EINE Munitionsart dauerhaft verfügbar sein sonst kommt man über kurz oder lang in Probleme - oder, je nach Kapazität des Feuerleitrechners, erweitert man die Selektionsmöglichkeiten für die Munition und baut nen neuen Taster ein (ka wieviele Selektionsmöglichkeiten der aktuelle hat, ich saß schon ne ganze Weile nicht mehr aufm Bock).

Ich würde sagen, das sind überwindbare Hindernisse.
Zumal: Sollte! Leo2A6/A7 geliefert werden, also L/55 dann sind unterschiede in der Treibladung zu vernachlässigen, da die Kanone ja für die letzte Version der LKEII ausgelegt wurde - aber da glaub ich nicht dran :D
 
Doch schon, weil man nicht mal eben den Feuerleitrechner ständig hin und herswitchen kann.
Warte, das Ding hat echt nur ne geringe Zahl an Munitionsarten die man im Rechner speichern kann?
Oh man, vlt bei Technik aus den 80ern verständlich (Speicher knapp), aber wenn das heute noch so ist, dann ist das peinlich.
 
12:39 Uhr

Kreml-Sprecher wirf westlichen Staaten Zynismus vor


Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wirft Kiew und "einigen westlichen Anführern" vor, zynisch auf die von Russlands Präsident Wladimir Putin vorgeschlagene Feuerpause anlässlich des orthodoxen Weihnachtsfest am vergangenen Wochenende reagiert zu haben.

Putin hatte die auf 36 Stunden angesetzte Feuerpause kurzfristig und einseitig angeordnet. Nach russischen Angaben galt sie am vergangenen Freitag und Samstag, also an den Tagen, auf die das orthodoxe Weihnachtfest fiel. Der Vorstoß wurde jedoch unter anderem von der ukrainischen Regierung abgelehnt, weil sie darin einen Vorwand Moskaus sah, um die russischen Stellungen zu verstärken.

Als die Feuerpause dann formell in Kraft war, nahmen russische Truppen nach ukrainischen Angaben dennoch Dutzende Stellungen und Siedlungen entlang der Front unter Beschuss.
Ich frage mich wer hier zynischer ist?
 
Warte, das Ding hat echt nur ne geringe Zahl an Munitionsarten die man im Rechner speichern kann?
Oh man, vlt bei Technik aus den 80ern verständlich (Speicher knapp), aber wenn das heute noch so ist, dann ist das peinlich.
In den neusten Ausführungen des Leopard 2 sollte es eigentlich problemlos möglich sein die Daten für andere Munition schnell "aufzuspielen", da sollte weder Speicher, noch "ein Knopf", eine Limitierung darstellen.
 
Richtig sollte, aber grade wenn es um Hardware geht die was aushalten muss wird gerne noch quasi antikes Zeug verwendet, man denke mal an die Raumfahrt als Extrembeispiel.
 
Richtig sollte, aber grade wenn es um Hardware geht die was aushalten muss wird gerne noch quasi antikes Zeug verwendet, man denke mal an die Raumfahrt als Extrembeispiel.
Nur das der Vergleich hinkt.
In der Raumfahrt ist ein Upgrade (gerade bei Satelliten) schwierig (muss üblicherweise im Weltraum durchgeführt werden, im Außeneinsatz, da runterbringen, upgraden, hochschießen, unpraktikabel) und meist weit kostenaufwendiger (gerade das hochfliegen, weniger zwingend immer das technische und Software Upgrade selbst).

Gerade dadrum vermeidet man in der Raumfahrt auch Upgrades, die nicht wirklich unbedingt sein müssen und nach spätestens ein bis drei Jahrzehnten kommt dann auch noch dazu das ein "Upgrade" immer unmöglicher wird, da zunehmend Inkompatiblität zu Technik Ist, was den tausch gegen komplett Neu meistens direkt auch schon wieder praktikabler macht.

Wenn in einer Armee "steinalte" Technik benutzt wird hat das ehr zwei Gründe, entweder man kann es sich als Staat schlicht nicht leisten, oder man spart die Armee, bewusst, kaputt und auch wenn letzteres in der Bundeswehr, Stellenweise, durch alle Waffengattungen, die letzten Jahrzehnte durchaus stattfand betraff es ehr nicht so sehr den Leopard 2 als Waffensystem selbst, auch wenn auch dort nicht alle Fahrzeuge Stand 2a7 sein mögen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warte, das Ding hat echt nur ne geringe Zahl an Munitionsarten die man im Rechner speichern kann?
Oh man, vlt bei Technik aus den 80ern verständlich (Speicher knapp), aber wenn das heute noch so ist, dann ist das peinlich.

Die Kanone wurde in den 70ern entwickelt, die ursprüngliche Feuerleitanlage hat da ebenfalls gestartet.
Ka, wieviel Speicher da drauf ist, ich kann nur sagen, auf den 2A4-2A6 waren die Daten der DEU Mun drauf, was anderes konnte der LS auch nicht tasten.
Und DEU KE zu US KE wird anders fliegen, weil schon alleine unterschiedlich schnell.

In den neusten Ausführungen des Leopard 2 sollte es eigentlich problemlos möglich sein die Daten für andere Munition schnell "aufzuspielen", da sollte weder Speicher, noch "ein Knopf", eine Limitierung darstellen.
Naja, wenn du sagen wir 6 Munsorten hast, aber nur 4 Knöpfe, dann musst du den Taster nachrüsten, sonst fehlen 2.
Bitte bedenken, das Ding ist nicht darauf ausgelegt eine andere Mun zu verschießen als jene die im Bestand der BW ist.

Wenn ich mich richtig entsinne (und ich find keine Bilder davon) gibts 4 Taster, aber frag mich nicht ob die mit ÜbMun belegt sind, das ist jetzt echt 15 Jahre her.

Und man darf nicht vergessen, so ne Feuerleitanlage ist ja nicht ein einfaches System :D Das hab ich im Schießlehrer 120mm lernen dürfen. Aber, Sie tut genau das was sie tun muss und das sehr sehr zuverlässig. Es ist ja auch nicht kompliziert, da werden Werte eingegeben und daraus errechnet der Computer stumpf einen Haltepunkt. Mehr macht das System am Ende ja nicht. Aber dazu muss es halt wissen, was hab ich geladen und wie sind die ballistischen Eigenschaften davon. Und diese Eingabe erfolgt manuell durch den Ladeschützen und hier sind die Eingabemöglichkeiten begrenzt.

Neuere Varianten des Leo2 werden hier moderner aufgestellt sein, alleine durch die Optik & Optronikupdates der A5 / A6 Reihen. Aber WENN wir Leo2 an die Ukraine liefern, dann höchstwahrscheinlich Leo2 A4 und wenngleich ich diesen Panzer wirklich mag, weil er noch so richtig Power hat, er wird halt langsam antik.
 
n der Raumfahrt ist ein Upgrade (gerade bei Satelliten) schwierig (muss üblicherweise im Weltraum durchgeführt werden
Du verstehst mich falsch, ich rede von denen die man aktuell noch startet.

Und auch Waffensysteme die ansich hochmodern sind laufen mit aus ziviler Sicht uralter Technik.

Die aktualisierte Panzerhaubitze 2000 nutzt einen Pentium 3 und das System gehört zu den modernsten der Welt, nur so als Beispiel.
 
Wagner scheint es geschafft zu haben, zumindest schon erste Teile der Stadt Soledar einzunehmen

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man beachte die Tarnung und die nicht vorhandenen Markierungen


Wenn man jetzt den Ukrainern die Panzer gibt, trainiert man jetzt die Einheiten im Ausland und nimmt man dafür Anfänger oder nimmt wichtige Einheiten von der Front.

die 46 Brigade der Ukrainer wirkt in dem Video nicht gerade professionell, aber nach den nächsten Tagen wird die wahrscheinlich sowieso nicht mehr kampfähig sein

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19:15 Uhr

Ukraine wappnet sich für möglichen Angriff auf Kiew


Das ukrainische Militär bereitet sich auf einen möglichen neuen Angriff russischer Bodentruppen aus Belarus in Richtung der Hauptstadt Kiew vor. Dazu seien bereits Abwehrstellungen im Norden des Landes vorbereitet oder verstärkt worden, teilte der für die Verteidigung Kiews zuständige Generalleutnant Olexij Pawljuk mit. Um schnelle Panzervorstöße russischer Einheiten zu verhindern, seien an allen für Panzer zugänglichen Stellen größere Minenfelder angelegt worden. Wenn die Angreifer diese Sperren nicht überwinden könnten, sei es für die ukrainische Artillerie einfacher, die Truppenansammlungen zu zerschlagen.

Gleich zu Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar des Vorjahres haben die ukrainischen Streitkräfte einen Vorstoß russischer Truppen aus Belarus heraus auf Kiew abgeschlagen. Eine viele Kilometer lange russische Panzer- und Fahrzeugkolonne wurde in den dichten Wäldern nördlich von Kiew dezimiert und zum Rückzug gezwungen.

Die ukrainische Führung befürchtet einen weiteren Angriff der russischen Armee, die seit einigen Wochen in Belarus stärkere Verbände entlang der Grenze zur Ukraine stationiert. Militärexperten halten die russischen Einheiten in Belarus noch nicht für stark genug, um einen derartigen Angriff zu starten. Dennoch binden sie ukrainische Truppen, die dadurch an anderen Frontabschnitten fehlen.
Damit muß man rechnen. Doof ist nur das die Truppen dann woanders fehlen.
Aber Kiew muß mit allen Mitteln gehalten werden. Wenn diese Stadt fällt dann vermutlich die gesamte Ukraine.
 
Damit muß man rechnen. Doof ist nur das die Truppen dann woanders fehlen.
Aber Kiew muß mit allen Mitteln gehalten werden. Wenn diese Stadt fällt dann vermutlich die gesamte Ukraine.
Ich will und man soll niemals nie sagen, aber ich denke nach wie vor nicht das wir auf absehbare Zeit eine neue russische Offensive aus Bellarus sehen werden.
Für mich sieht es im Moment noch danach aus, als würde Russland Bellarus vor allen dazu benutzen wollen bei weiteren eigenen Mobilisierungen, diese größer ausfallen lassen zu können, indem man bellarussische Infrastruktur und militärische Ausbilder mitnutzt und dafür braucht man natürlich auch einen gewissen "Fuhrpark".
 
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