Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Schade das du wenig mit Quellen belegen kannst. Gerade deine Kenntnis über die russische Armee und ihren Hintergrund könntest du mal näher beleuchten.

Sollte mich jemand nach meinen Quellen zum Zustand der russischen Armee um die Jahrtausend fragen, müsste ich in der Tat passen. Denn diese Quellen habe ich damals gelesen, zur großen Teilen offline, und mir die Inhalte gemerkt - aber nicht die Ausgabe der Zeitung oder auch nur den Titel der Bücher.

Aber solange nicht einmal jemand auf konkrete Sachverhalte eingeht, komme ich nicht einmal in die Verlegenheit, vergeblich zu recherchieren. Oder wolltest du einen Beleg dafür haben, dass Russen, die vor 40 Jahren Wehrdienst gleistet haben, heute um die 60 Jahre alt sind? Das ist relativ einfach:
 
Oder wolltest du einen Beleg dafür haben, dass Russen, die vor 40 Jahren Wehrdienst gleistet haben, heute um die 60 Jahre alt sind? Das ist relativ einfach:

Wenn, habe ich von 40 jährigen Reservisten geschrieben, welche in Tschetschenien zB, oder auch in Syrien gedient haben.

"Jeder Mann in Russland ist zwischen 18 und 28 Jahren wehrpflichtig in Russland. Jährlich werden mehr als 300.000 junge Russen zu einem zweijährigen Militärdienst einberufen.

Die Wehrpflicht dauert in Russland zwei Jahre. Nach einem halben Jahr können die jungen Soldaten bereits in Kriegsgebiete geschickt werden. Wenn sie als Invaliden zurückkehren, ist das Militär für sie nicht mehr zuständig - sie haben kaum eine Zukunft."


Glaube 2008 wurde die Wehrpflicht dann auf 12 Monate verkürzt.
Bedeutet also das Reservisten bis Mitte 30, zum großen Teil eine eine solide 2 jährige Ausbildung erhalten haben.

Seit 2008 werden jedes halbe Jahr 135000 Wehrpflichtige, was immerhin 270000 Soldaten im Jahr sind, ausgebildet.

Man kann sich jetzt ausrechnen, welche Reserven an ausgebildeten Soldaten, bis zum Alter von 30 Jahren vorhanden sind.

Sicher kannst du über T-62 die Nase Rampen und unterstellen das den Russen die Panzer ausgehen, aber vielleicht gibt es noch andere Gründe?


"Für lokale Konflikte war diese Maschine jedoch viel besser geeignet als der T-62M. Angesichts der Tatsache, dass im Rahmen einer Art Anti-Partisanen-Operation, bei der die Wahrscheinlichkeit, auf einen feindlichen Panzer zu treffen, minimal ist, gerade die kumulativen Zerstörungsmittel - Raketen und Granaten - in den Vordergrund treten. Unter diesen Bedingungen sieht dynamischer Schutz viel rentabler aus."


Das trifft für viele Aktionen in diesem Krieg zu. Man nehme die Versuche der Ukraine mit Hilfe von DRGs in das Hinterland der Russen einzudringen , wo diese Fahrzeuge die 2.Linie bilden können, genauso ist er rin guter Schutz für vorrückende Infantrie im Stadtkampf sein.

"beschlossen das Zentralkomitee der KPdSU und der Ministerrat der UdSSR am 25. Juli 1981, die Feuerkraft und den Schutz der Panzer T-62 und T-55 auf das Niveau des frühen T zu bringen -64 und T-72. Im Zuge der Modernisierungsarbeiten erhielt der T-62 ein Lenkwaffensystem, einen Laser-Entfernungsmesser, einen ballistischen Computer, einen Napalm-Schutz, einen verbesserten Motor, ein verbessertes Fahrwerk und mehr."

Wenn man Gegner wie T-72M, oder slowenische T-55 Derivate auf Seiten der Ukraine sieht, sollte dieser Panzer ausreichend sein.

Ich gehe darauf nur ein, weil ich der Meinung bin, das du sehr häufig " deine" Meinung postuliert, die wenig von der Wirklichkeit abbildet. Wäre es anders, wäre auch der Kriegsverlauf anders.

Erinnere dich das ich schon vor Monaten von der Eskalationsdominanz der Russen sprach und es gibt immer noch
" Luft" nach oben, weshalb ich die Meinung vertreten habe und auch weiterhin vertrete, sofort Verhandlungen zu beginnen.

Während die USA Artilleriemunition in Süd Korea kaufen wollen, sind die Präzisionswaffen, trotz ständiger Ankündigungen seit Monaten, immer noch nicht ausgegangen und das Gerede von Chips aus geklauten Waschmaschinen in Panzern, sind doch nicht wirklich ernst zu nehmen.

Inreressant auch dieser Artikel.
Daraus zitiert.

"Nur Russlands Armee scheint die Munition nicht auszugehen. Im Gegenteil. Es kursieren Zahlen, dass Russland täglich Artilleriegranaten in fünfstelliger Zahl verschiesst. Zehnmal mehr, als die Ukrainer aus ihren schwindenden Beständen an sowjetischen Kalibern zurückschiessen können. Dabei hatte die Ukraine aus Sowjetzeiten Munitionsbestände geerbt, von der westeuropäische Armeen nur noch träumen konnten. Gemäss dem US-Militärexperten Dr. Philip Karber (Video Minute 7) verschossen die Ukrainer in den ersten 30 Kriegsmonaten seit Kriegsausbruch 2014 mehr Artilleriemunition, als damals in allen europäischen Nato-Ländern eingelagert war"


Und das in einem wesentlich kleineren Konfliktgebiet , als wir es jetzt sehen.

Ich denke, statt über Schwächen der Russen zu spekulieren, sollte man sein eigenes Potential richtig einschätzen.
 
An und für sich nichts wirklich richtig neues, die Rüstungsindustrie, in Europa und USA, brummt durch den Krieg in der Ukraine, arbeitet an ihren (Friedenszeiten) Limits und ist eifrig bemüht Möglichkeiten zu finden ihre Produktionskapazitäten so schnell wie möglich weiter zu steigern, um den Bedarf der Aufträge decken zu können (man will Geld das "auf der Straße liegt" natürlich nicht liegen lassen).

Das Wall Street Journal hat dem ganzen Thema einen etwas längeren Artikel gewidmet, in welchen man noch mal etwas "ausführlicher" beleuchtet, welche Hersteller gerade (mit am meisten) von profitieren (u.a. Rheinmetall und Saab), wo es gerade einige Engpässe gibt (u.a. bei den Stinger) und welche "Lösungen" dafür ins Auge gefasst werden (u.a. der kauf des spanischen Munitionsproduzenten, durch Rheinmetall).
 
@Tschetan:
Tut mir ja leid, dich schwer enttäuschen zu müssen, aber: Du bist nicht der Nabel der Welt. Die "-40" stammen aus einer Unterhaltung zwischen mir und Nightslaver, in du dich scheinbar ohne zu lesen eingemischt hast und sie bezogen sich nicht auf das Alter, sondern auf die vergangenen Jahre seit dem Wehrdienst. Der Rest deines Post scheint sogar ein reines Selbstgespräch zu sein und hat gar nichts mit dem hier zuletzt geäußerten zu tun, zumindest nicht so weit ich mich erinnern kann / von mir geschrieben wurde. Und mangels innerer Logik ("täglich verschossene Munition repräsentiert noch verbleibende Lagerbestände". Klar. Wenn ich mehr Geld ausgebe, steigt auch mein Kontostand.) sehe ich in diesem zusammenkopierten Wirrwarr auch nichts, worauf es sich einzugehen lohnt.


An dieser Stelle aber die Erinnerung, dass in diesem Thread aber sehr wohl Unterhaltungen gibt, die du mal fortführen könntest. Nämlich kritische Nachfragen zu deinen Behauptungen, auf die du immer noch nicht eingegangen bist.
@Tschetan:

Du hast vergessen, zu antworten, obwohl du doch sicherlich im Sinne der Forenregeln ein guter Diskussionsteilnehmer sein möchtest, oder?
da ich auch russische Seiten lese, militärische Analysen verfolge die sich als korrekt erwiesen, komme ich zu anderen Schlußfolgerungen.

Schlussfolgerungen wie
Prognosen?
Ich tippe auf Georgienszenario.
Ukraine greift Donezk und Lugansk an
Wenn die Ukraine nicht angreift, wie damals Georgien, wird auch nichts passieren.
Die gesamte Kampflinie geht wohl über 3000km. Man schreibt das die Russen rund 30 Tage veranschlagt haben, was ich für realistisch halte.
Wie geschrieben ukrainischen Truppen verschanzen sich in Städten und im der Ostukraine sind sie blockiert.
Sie haben keine realistische Chance.
?

Ich bin sicher, wenn das, was du geschrieben hast, die Wahrheit ist, dann kannst du mir Links zeigen, die belegen, dass deine Prognosen eingetroffen sind.
 
18:45 Uhr

Vier ukrainische Atomkraftwerke wieder am Netz​


Die vier ukrainischen Atomkraftwerke (AKW) sind nach Angaben der Internationalen Atomenergieagentur IAEA wieder am Netz. Die Kraftwerke in Riwne, Piwdennoukrainsk und Chmelnyzkyj seien an die externe Stromversorgung angeschlossen, teilt die Agentur mit. Nach den heftigen Raketenangriffen durch Russland waren die Anlagen in dieser Woche vom Netz genommen worden.
Das AKW Saporischschja wurde bereits am Donnerstag wieder angeschlossen. Das AKW liegt in der Ukraine, wird aber von Russland kontrolliert. Es wurde mehrfach beschossen. Für die Angriffe machen sich Russland und die Ukraine gegenseitig verantwortlich. Die IAEA bemüht sich um die Einrichtung einer Sicherheitszone um das größte AKW Europas, um eine atomare Katastrophe zu vermeiden.

18:24 Uhr

Generatoren für die Ukraine​


Frankreich und Großbritannien haben der Ukraine nach russischen Angriffen auf die Infrastruktur Hilfen für die Energieversorgung zugesagt. Frankreich werde 100 Hochleistungsgeneratoren liefern, um den Menschen in der Ukraine durch die kommenden Wintermonate zu helfen, sagte Außenministerin Catherine Colonna. Sie warf Russland vor, die Zivilbevölkerung in Kälte und Elend stürzen zu wollen.
Gestern hatte die EU ein Programm namens Generatoren der Hoffnung aufgelegt, in dem mehr als 200 Städte in ganz Europa aufgerufen sind. Stromgeneratoren und Transformatoren an die Ukraine zu spenden. Diese sollen unter anderem Krankenhäuser und Wasserwerke mit Strom versorgen.
Der britische Außenminister James Cleverly versprach bei einem Besuch in Kiew 24 Krankenwagen und 11 Notfallfahrzeuge - einige von ihnen gepanzert. "Während der Winter beginnt, versucht Russland weiter, die Entschlossenheit der Ukrainer durch brutale Angriffe auf Zivilisten, Krankenhäuser und Energie-Infrastruktur zu brechen", sagte er und versprach Hilfen im Wert von 50 Millionen Pfund (rund 58 Millionen Euro) zur Unterstützung der ukrainischen Luftabwehr.

18:09 Uhr

EU: Hilfe bei der Wiederherstellung von Strom- und Heizungsversorgung


Die Europäische Union wird ihre Bemühungen verstärken, die Ukraine bei der Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der Strom- und Heizungsversorgung zu unterstützen, sagte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, nach einer neuen Welle russischer Raketenangriffe auf wichtige ukrainische Infrastrukturen.

Von der Leyen erklärte nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenskij, die EU-Exekutive bereite die Lieferung umfangreicher Spenden aus den EU-Ländern und aus den Reserven der Kommission an die Ukraine vor. Millionen von Ukrainern waren nach den bisher verheerendsten russischen Luftangriffen auf das ukrainische Stromnetz immer noch ohne Heizung oder Strom.
Solche Hilfen braucht die Ukraine jetzt dringend.
 
In der ukrainischen Hauptstadt werden heute heftige Schneefälle erwartet, die Temperaturen sinken unter den Gefrierpunkt und Millionen Menschen in und um Kiew sind weiterhin ohne Elektrizität. Die Stromerzeuger könnten nur drei Viertel des Bedarfs zu decken, weswegen es im ganzen Land zu Einschränkungen und Stromausfällen komme, teilte der Netzbetreiber Ukrenergo auf Telegram mit. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagt, dass wegen des russischen Bombardements sechs Millionen Menschen am Freitag ohne Strom gewesen seien.

Der russische Machthaber Wladimir Putin versuche, den Winter als Waffe nutzen, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Aber er werde damit keinen Erfolg haben. SPD-Chef Lars Klingbeil sieht das ähnlich: Die russische Armee zerstöre Infrastruktur und wolle, dass die Menschen im Dunkeln sitzen und erfrieren, sagte Klingbeil der Bild am Sonntag. Er forderte Deutschland auf, schnell Generatoren und beheizte Zelte ins Land zu liefern.
Quelle: Millionen im verschneiten Kiew ohne Strom, Winter als Waffe

Den Winter als Waffe zu nutzen hatten die Russen ja schon erfolgreich bei Napoleon und den Nazis angewendet.
Allerdings waren sie da die Verteidiger.
 
Den Winter als Waffe zu nutzen hatten die Russen ja schon erfolgreich bei Napoleon und den Nazis angewendet.
Bei Napoleon? Okay. Kann man so sehen. Der russische Rückfall war aber eher eine Strategie denn eine "Waffe". Man hat die Franzosen sich einfach totlaufen lassen.

Bei Nazideutschland war das wohl eher Luck plus die massive Unterstützung von außen als Teil der Alliierten.

Als Waffe verwenden diese Barbaren erst jetzt so richtig. Und dafür gehören sie zur Rechenschaft gezogen.
 
Ich glaube nicht an einen Stellungskrieg im Winter. Das würde in den Augen der Russen nur den Ukrainern helfen.
Es könnte zu einer richtig klassischen Offensive mit massiver Artillerievorbereitung und massierten Panzerangriffen kommen, Richtung Zaporosche, Pawlograd.

Das würde Sinn ergeben, nur hat Russland das schon nicht in 2022 gemacht und ist stattdessen rechtzeitig zu Beginn der Schlammsaison entlang der Straßen einmarschiert. Zu glauben, dass Russland hierzu in der Lage wäre nach den verheerenden Verlusten an Material zu Beginn des Konflikts fühlt sich an wie der erwartete Gegenangriff der Gruppe Wenk von '45. Aktuell deutet auch nichts darauf hin, dass Russland gepanzerte Verbände verlegen würde - die es ja für einen solchen Angriff brauchen würde und ob man die notwendige Logistik mittlerweile verbessert hat ist mehr als fragwürdig.

Zudem hatte man im Februar 2022 einen Gegner der nur begrenzt gegen dedizierte Panzeroffensiven gerüstet war, mittlerweile sieht das anders aus, zumal die russische Luftwaffe - die für ein solches Szenario von enormer Bedeutung wäre - in diesem Konflikt im Grunde nicht mehr stattfindet. CAS ist ein komplettes Fremdwort, dabei ist gerade das Zusammenspiel zwischen Panzerverbänden, Steilfeuer & Luftwaffe entscheidend bei einer solchen Offensive.

Ergo: Netter Wunsch, wird sich nur leider nicht erfüllen. Bei dem Ausbildungsstand den die russischen Panzertruppen bislang offenbart haben ist das zudem ein Vorteil für Russland, verliert man wenigstens nicht nochmal hunderte Panzer.

Die einzige Konstante in diesem Krieg ist der Umstand, dass Russland immer das Gegenteil von dem tut, was strategisch/taktisch sinnvoll wäre
 
Der belarussische Aussenminister Makej ist unerwartet gestorben. Russisches Attentat, Umsturzversuch? Schwer vorstellbar, dass Russland bei klarem Verstand noch ein Referendum durchfuehren oder zumindest eine kremltreue Sockenpuppe installieren will.
 
Nun lasst uns aus einem Fall, für den man nicht mal eine kreative Begründung gesucht hat, so ein Fass aufmachen. Die Häufung ist wichtig.

Grad Corona hat das Risiko für solche Fälle erhöht und Luka hat auf Schutzmaßnahmen geschissen.
 
Nun lasst uns aus einem Fall, für den man nicht mal eine kreative Begründung gesucht hat, so ein Fass aufmachen. Die Häufung ist wichtig.

Grad Corona hat das Risiko für solche Fälle erhöht und Luka hat auf Schutzmaßnahmen geschissen.
Man muss noch nicht einmal nach speziellen Gründen suchen.
Der Mann wurde 64 Jahre alt in einem Land mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung für Männer von 67 Jahren.
 
00:44 Uhr

Selenskyj stimmt Bevölkerung auf neue Angriffe ein


Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Bevölkerung auf neue Raketenangriffe eingestimmt. "Solange die Raketen haben, werden die unglücklicherweise keine Ruhe geben", sagt er in seiner nächtlichen Video-Ansprache mit Blick auf die russische Armee. Selenskyj warnt, die bevorstehende Woche könne so schwer wie die vergangene werden, als durch gezielte Angriffe mit Raketen und Marschflugkörpern auf Teile des Stromnetzes in großen Teilen des Landes zeitweise die Stromversorgung unterbrochen wurde.
Wer flüchten kann sollte flüchten.
 
Übersetzung aus einer polnischen Quelle zu polnischen Verlusten in der Ukraine.
Scheint keine russische Propaganda gewesen zu sein.



"Während 10 Monaten blutiger Kämpfe starben nach Informationen aus öffentlich zugänglichen Quellen über 1,2 Tausend polnische Bürger in der Ukraine, darunter Soldaten und Veteranen der 16. PDZ. Auch die Zahl der Verletzten und Verstümmelten liegt bei mehreren tausend Menschen.

Die Behörden bereiteten „besondere Ehrungen“ für sie vor. In Olsztyn entsteht ein einheitliches Quartier: Es soll zwei Plattengrößen geben. Die größeren (Meter für Meter) sind Offiziersgräber, die kleineren (60 cm mal 60 cm) sind Soldatenquartiere. Es ist nicht möglich, den Grabstein mit Würfeln zu bedecken oder ihn mit Kieselsteinen und Pflanzenblumen zu bedecken. Nur Torf soll sich um die Gräber erstrecken."
 
Übersetzung aus einer polnischen Quelle zu polnischen Verlusten in der Ukraine.
Scheint keine russische Propaganda gewesen zu sein.



"Während 10 Monaten blutiger Kämpfe starben nach Informationen aus öffentlich zugänglichen Quellen über 1,2 Tausend polnische Bürger in der Ukraine, darunter Soldaten und Veteranen der 16. PDZ. Auch die Zahl der Verletzten und Verstümmelten liegt bei mehreren tausend Menschen.

Die Behörden bereiteten „besondere Ehrungen“ für sie vor. In Olsztyn entsteht ein einheitliches Quartier: Es soll zwei Plattengrößen geben. Die größeren (Meter für Meter) sind Offiziersgräber, die kleineren (60 cm mal 60 cm) sind Soldatenquartiere. Es ist nicht möglich, den Grabstein mit Würfeln zu bedecken oder ihn mit Kieselsteinen und Pflanzenblumen zu bedecken. Nur Torf soll sich um die Gräber erstrecken."
Prüfst du auch manchmal eine deiner Quellen oder schluckst du förmlich alles wo dir der Titel einfach passt ? :D

Das ist keine polnische Quelle sondern ein russischer Propaganda Ableger. Dort schreiben nichteinmal Polen geschweigedenn übhaupt Journalisten, sondern vermutlich ein bunter Haufen russ Nationaler und angeblich Agenten, eher weniger angeblich sondern ist so und bemessen an den Rechtschreibfehlern ist das für mich persönlich die bisher aller billigste Propaganda von Russen die mir jemals vor die Augen kam. Dort wird so gekonnt russische Märchenstunde einfach mal per Google in polnisch übersetzt so dass sogar die potentiellen Leser nur wenig damit anfangen können, aus dem Grund weil man fast die Hälfte nicht versteht. Das ist keine Quelle, sondern ein schlechter Witz :DDie angegebenen Redakteure exystieren auch nicht sondern sind frei erfundene Namen/Personen.

Und zur poln Verlusten in der Ukraine ... wieviele Polen sind denn übhaupt dort als dass ihre Verluste irgendeinen Einfluss hätten bzw übhaupt erwähnenswert wären ?

Nicht alles einfach so schlucken Tschetan ´;)
 
Wer flüchten kann sollte flüchten.

Setzen die Russen eigentlich mittlerweile andere Raketen ein? Im Frühjahr sahen Einschläge im Umkreis offensichtlicher Zielobjekte danach aus, als Läge die Präzision bei 1-2-3 Dutzend Metern, von den ganzen "versehentlich" getroffenen Wohngebäuden mal ganz zu schweigen. Im Sommer, als vermehrt altes Zeug in der Luft gesichtet wurde (was zum narrativ der komplett fehlenden high-end-Elektronik für den Neubau komplexer Waffen passte), ging es eher noch weiter bergab und die Einschläge waren teils nicht mal mehr im richtigen Block. Dann folgte ein deutlicher Rückgang von Raketenangriffen im Spätsommer und Frühherbst, was zu Spekulationen über insgesamt knapp werdende Munitionsreserven passte und schließlich die umfunktionierten Boden-Luft-Raketen zur Terrorverbreitung in größeren Städten.

Und jetzt? Jetzt werden auf einmal täglich selbst kleine Umspannstationen und Stromleitungen im ganzen Land getroffen, was nun wirklich nicht die leichtesten Ziele sind. Und dabei berichtet die Ukraine teils von sehr hohen Abfangquoten und die höchsten Zahlen zur Zahl der eingesetzten Raketen waren etwas über hundert. Das ist einerseits schon verdammt viel gemessen an der erwarteten Munitionsknappheit und andererseits so wenig, dass der täglich weit verbreitet angerichtete Schaden eine Trefferquote von gefühlt wenigstens 25% braucht. Also locker eine Größenordnung höher als bislang. Ist das alles nur besserer Aufklärung dank iranischer Drohnen geschuldet, verschießt Putin gerade das letzte Tafelsilber oder was machen die Russen auf einmal anders?


Und zur poln Verlusten in der Ukraine ... wieviele Polen sind denn übhaupt dort als dass ihre Verluste irgendeinen Einfluss hätten bzw übhaupt erwähnenswert wären ?

Tschetan kritisch zu seinen Aussagen zu fragen, macht ja keinen Sinn, da fehlen noch so viele Antworten auf offene Punkte. Er ist halt nicht zum Diskutieren hier, sondern verbreitet lieber Propaganda. Aber wenn die in dem Fall stimmt....

Es passt wenigstens das Verhältnis aus Toten und verletzen. Da laufen viele Berichte auf 1:3 hinaus, was "tausende" Kampfunfähige bei 1200 Toten ergäbe. Allerdings entsprechen 1200 Toten gemäß russischer Quellen auf 20% der Toten, die die russische Armee laut russischen Quellen zu verzeichnen hatte. Und wir können beim aktuellen Kriegsverlauf wohl davon ausgehen, dass sich die Russen nicht vor immer höher werdenden Bergen toter Feinde aus 60% der ursprünglich besetzen Gebiete zurückgezogen haben, sondern im Moment die gleiche, eher eine schlechtere Überlebensrate als auf ukrainischer Seite haben. Das heißt wenn da wirklich ein toter Pole auf fünf tote Russen kommt, dann muss mindestens ein Kämpfer auf fünf russische kommen. Nun hat Polen aber insgesamt nur ein Viertel der Einwohner Russlands und davon sind die militaristischen in der polnischen Armee verpflichtet, die sich offiziell raushält. Schlussfolgerung:
Laut Putinssprachrohr Tschetan kann Russland trotz Einsatz seiner Berufsarmee, trotz anheuern von Söldnern, trotz falschen Versprechen über Rekruten und trotz Zwangsrekrutierung von 100000 Menschen pro Einwohner gerade einmal so viel Menschen an die ukrainische Front schicken, wie sich in Polen allein Freiwillige finden, die die Freiheit Europas, die Sicherheit der Ukrainer und Menschen- und Völkerrecht ganz allgemein aus Überzeugung verteidigen!

Das ist doch mal eine Botschaft, oder? "Putins Massenschlachten ist so verdammt dreckig, die Russen trotz aller Abschottung von freier Information so kriegsmüde, dass die Kampfbereitschaft nicht einmal an die unbeteiligter Drittstaaten heranreicht. Der Krieg ist praktisch verloren." <= Sagt russische Propaganda und der wird man ja wohl noch glauben können!
 
Was ist deine Einschätzung zu Bakmuth?
Was soll damit sein, außer das es es ein sinnloser Grund ist, tausende von Leben zu verheizen. Beide Seiten werden dort sehr hohe Verluste haben und die Zivilbevölkerung wird dort wohl irgendwann komplett ausgelöscht sein. Aktuell sehe ich das als Laie keine Seite gewinnen, nur hunderte von russischen Leichen, welche im ganzen Gelände verteilt liegen oder in ihren 1x1 Löchern Teile ihres Körpers durch Granaten verlieren oder sie teilweise über Nacht an Unterkühlung sterben.
 
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