Tja, die Russen können aktuell wohl nur blindlings um sich ballern und gleichzeitig den Rückzug antreten. Interessant dabei für mich ist, dass man mittlerweile die Bevölkerung nicht mehr nur mit Lügengeschichten über die glorreich verlaufende Operation abspeist.
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Die Parallelen zum dritten Reich setzen sich fort:
Nachdem man den Gegner nicht militärisch besiegen konnte und sich auf dem Rückzug befindet, fängt man an ihn zu demonisieren, um den totalen Vernichtungskrieg zu rechtfertigen.
Ja, eine Rheinmetall Tochter in Norwegen produziert seit Mai/Juni kontinuierlich.
Es gab am Anfang wohl kleinere Probleme und Kinderkrankheiten die aussortiert wurden, seit dem gibt es eine fortlaufende Produktion von 35mm Munition für den Gepard. Wieviel im Monat weiss ich aber nicht und habe auch nichts gefunden, aber wenn sie schlussendlich 50 Panzer versorgen wollen, muss da schon einiges über die Bänder im Monat laufen.
Kann der Gepard eigentlich Einzelschüsse oder extrem kurze Salven auf so lahme Ziele abgeben und erstmal einen Treffer abwarten? Im eigentlich angedachten Einsatz gegen ernst zu nehmende Gegner hatte man diesen Luxus nicht (nötig), musste aber auch nicht damit rechnen zwei dutzend Ziele pro Waffensystem vor dem nächsten Aufmunitionieren zu bekämpfen, nur um dann festzustellen, dass der Nachbar das Nachschublager bereits geleert hat.
Die ursprüngliche Munitionslieferung wurde ja meiner Erinnerung auf 5-10 Einsätze pro Gepard geschätzt, aber gegen schwerer zu treffende Jets.
Leute die auf dem Gepard gesessen sind, behaupten auf Twitter anderes, das die zu letzt eingerüstete Munition des Gepard der BW, sich automatiosch nach einer gewissen Zeit/Flugbahn selbst zerstört hat.
Die BW hat zum Schluss doch nur noch FAPDS genommen, oder? Die zerlegt sich nicht einmal bei einem Treffer selsbt, sondern nur durch Zielkontakt und enthält demnach nichts, was sie nach einer gewissen Zeit sprengen könnte.
20mm Zwillingsflak, sollte kein Problem für die Ukraine sein, nur weiß man wo eine Drohne anfliegt ?
Welche Truppenzahl soll dafür vorgehalten werden, für 20-30 Drohnen pro Stadt, Infrastruktur, eventuell?
Das ist relativ überschaubar. 2 km Reichweite je Geschütz (effektiv. technisch/gegen die lahme Shaed möglicherweise auch deutlich mehr) = 4 km Anflugbreit pro Standort verteidigt => 3-4 Stellungen reichen aus, um eine kleinere Stadt in alle naheliegenden Richtungen zu sichern. Bei Metropolen wie Kiew braucht man vielleicht ein, maximal zwei Dutzend. Das ist absolut machbar, denn schließlich besteht so eine einfache Flakstellung nur aus dem Geschütze, 2-4 Soldaten (2 + 2 Helfer reicht auch) und vielleicht noch zwei Munitionskisten - die man aber auch nur braucht, wenn tatsächlich ein Angriff geschieht. Das ist Technik für den flexiblen Einsatz im Feld in großer Zahl konstruiert und passt somit genau auf die Anforderungen.
Aber siehe oben: Wer hat sowas noch in großer Zahl und funktionsfähig auf Lager? Nach 3-4-5 Jahrzehnten, in denen die Verteidigung nur noch darauf ausgelegt wurde, wichtige Militärstellungen vor wenigen 100 High-End-Kampfjets zu schützen?
Was Russland hier riskiert ist allerdings, dass die Zurückhaltung aufgegeben wird, Vergeltungsschläge gegen weiche Ziele auf russischem Boden durchzuführen. In der Ukraine gestartete Drohnen kommen genauso weit wie Geran-2 / Shahed-136 und die russische Luftabwehr hätte diesen gegenüber die selben Schwächen.
Die Ukraine hat keine Einwegdrohnen. Wenn die mit sowas jenseits der Landesgrenzen operieren wollten, müssten sie extrem viel mehr Rücksicht auf die russische Luftverteidigung nehmen.
Allerdings hat die Ukraine Zugriff auf wesentlich präzisere Langstreckenraketen und herkömmliche Marschflugkörper. Die braucht keine Baumarktdrohnen und hat, nachdem Russland Zivilisten nicht mehr nur als Kollateralschäden in Kauf genommen, sondern systematisch angegriffen hat, auch schon ein paar Verkehrsknotenpunkte jenseits der Grenze attackiert.
Ich wundere mich, dass diese Offiziere überhaupt schlafen können (hier meine ich nicht das Gewissen), sondern die Sorglosigkeit, nicht bei nächster Gelegenheit, von der eignen Truppe umgelegt zu werden.
In Anbetracht dessen, was sonst so aus der russichen Armee hört, bestand diese Gefahr sowieso schon immer. Diese korrupten Persönlichkeiten können sich wenigstens eine Leibwache leisten

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Wieso ist das eigentlich so schlimm, wenn die Russen iranische Drohnen einsetzen?
Ist es nicht. "So schlimm" ist, dass Russland überhaupt Langstreckenwaffen in großer Zahl gezielt Zivilisten einsetzt. Bei den meisten Zerstörungen der ersten Kriegsmonate hat man ja wenigstens versucht, in Richtung ukrainisches Militär zu schießen und "nur" einen Dreck drum gekümmert, ob man auch trifft, wieviel Unschuldige drum herum stehen und ob die Aufklärung des "militärischen" Ziels überhaupt korrekt war. Aber jetzt mordet man einfach frei heraus, dass ist "so schlimm".
"Iranisch" spielt dagegen in der Ukraine gar keine Rolle. Tot ist tot. Aber es stellt sich jetzt die Frage, ob man den Iran wegen dem Ukrainekonflikt besonders sanktionieren sollte - und da muss vorher sichergestellt werden, dass er tatsächlich Waffen liefert.
Aber wenn es Minderheiten sind, warum protestieren in Russland nicht mehr Menschen? Aus Angst vor Strafen?
Aus Angst vor "Unfällen".