Hier ein Bericht über die Situation bei der Munitionsbeschaffung der Ukraine.
Washington is "learning lessons" from the conflict about ammunition needs in a great power war, which are "far greater" than expected, a US military official says.
www.abc.net.au
Selbst nach mehrfacher Aufforderung bist du immer noch außerstande, deine eigenen Quellen zu lesen und zu verstehen.
"If the United States sent one-third of that inventory to Ukraine [as has been the case with Javelin and Stinger], Ukraine would receive 8,000 to 10,000 rockets," Mr Cancian said.
[...]
"That inventory would likely last several months, but, when the inventory is exhausted, there are no alternatives," he said.
Sprich, erst von einigen Systeme wurde bisher ein Drittel der Reserven geschickt und die Vorräte reichen noch Monate, die Russland womöglich gar nicht mehr hat - während, wie der Artikel ebenfalls klar hergibt, den Herstellern eine intensivierte Produktion schmackhaft gemacht wird.
Gerade als jemand, der in der Vergangenheit wie ein Rohrspatz auf den militärisch-industriellen Komplex geschimpft hat, sollte dir doch klar sein, dass die Hersteller bei der Aussicht auf erweiterte Staatsaufträge Dollarzeichen in den Augen haben und sich nach Kräften bemühen werden, dem Ansinnen nachzukommen - nicht, dass der Konflikt vorbei ist, bevor man Reibach gemacht hat.
Hinzu kommt, dass die Ukraine derzeit einen geringeren Bedarf hat als in den Wochen zuvor. Die Front wurde aufgebrochen und bevor Russland keine neuen, verstärkten Linien hinbekommt, wonach es derzeit ganz und gar nicht aussieht, braucht es auch keine verstärkten Artillerieeinsatz.
Über die Wintermonate wird der Konflikt, wenn er denn nicht endet, ohnehin mit verringerter Intensität weitergehen. Das ist die Zeit, in der die Unterstützter der Ukraine die Reserven auffüllen können.
Kann Russland das auch?
Wie immer, wenn es um Russland geht, ist interessant, was
nicht gesagt wird. Der Kreml macht derzeit viel Getöse um die Aushebung von Truppen und wir wissen, dass selbst das mehr Schein als Sein ist. Mit einer erweiterten Kriegsmittelproduktion und beeindruckenden Zahlen wird hingegen nicht gepoltert - weswegen man davon ausgehen darf, das es da nicht einmal etwas gibt, was stark beschönigt der Erwähnung zwecks Einschüchterung wert wäre.
Stattdessen wir mit weiterhin mantraartig mit Kernwaffen gedroht , was nach wie vor ein Eingeständnis ist, dass es beim konventionellen Arsenal nichts gibt, mit dem sich drohen ließe.
Und tun wir mal ganz kurz so, als hätte Russland tatsächlich noch ungeheure Vorräte an Munition - sie haben irrsinnig viel von dem Gerät verloren, mit dem sich das Ganze abschießen ließe. Sollen die frisch eingezogenen und, ähem, sichtlich hochmotivierten Wehrpflichtigen die Artilleriegranaten demnächst händisch werfen, oder wie muss man sich das vorstellen?
Und kommen sie damit weiter als mit den Waffensystemen, deren Reichweite und Präzision sich gegenüber den westlichen Systemen bereits als unzureichend erwiesen hat?