Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Eine Anmerkung zum gemeinsamen Verständnis der Begrifflichkeit "Kompromiss"

"Ein Kompromiss ist die Lösung eines Konfliktes durch gegenseitige freiwillige Übereinkunft, unter beiderseitigem Verzicht auf Teile der jeweils gestellten Forderungen. Die Verhandlungspartner gehen aufeinander zu. Sie verlassen die eigene Position und bewegen sich auf eine neue gemeinsame Position."

Und weiter: "Ziel ist ein gemeinsames Ergebnis, auf das sie sich einigen. Der Kompromiss ist eine vernünftige Art, widersprüchliche Interessen auszugleichen (Dissens-Management). Er lebt von der Achtung der gegnerischen Positionen und gehört zum Wesen der Demokratie. Kompromisse können viele Lebensbereiche der Menschen betreffen."


Hat jemand eine inhaltlich abweichende Definitionen zur Begrifflichkeit, dann bitte teilen. Das ist die Basis für den weiteren Austausch zu diesem Thema.
 
Hat jemand eine inhaltlich abweichende Definitionen zur Begrifflichkeit, dann bitte teilen. Das ist die Basis für den weiteren Austausch zu diesem Thema.
1. Bestimmst du nicht die Basis für einen weiteren Austausch.
Er lebt von der Achtung der gegnerischen Positionen und gehört zum Wesen der Demokratie
2. Geht es in dem Russland Ukraine "Konflikt" nicht um einen Kompromiss zwischen zwei Demokratien, dieses Privileg hat nur eine Seite in diesem Konflikt.
3. Bei einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zum Zwecke der Unterwerfung und Auslöschung einer Nation (Selbsprolklamation von Putin himself) plus Annektierung von fremden Staatsgebiet, gibt es keinen Kompromiss!
 
1. Bestimmst du nicht die Basis für einen weiteren Austausch.
Don, bitte locker bleiben. Es geht nur um die einvernehmliche Definition der Begrifflichkeit "Kompromiss".
3. Bei einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zum Zwecke der Unterwerfung und Auslöschung einer Nation (Selbsprolklamation von Putin himself) plus Annektierung von fremden Staatsgebiet, gibt es keinen Kompromiss!
... ihr fragt hier immer nach "unserem" Kompromiss. Damit wir hier nicht aneinander vorbeireden habe ich die Definition der Begrifflichkeit von Wiki gepostet. Gleichzeitig habe ich mich offen gezeigt über diese Definition zu diskutieren, sofern jemand eine inhaltlich andere Definition hat.
Jetzt schreibst du inhaltlich, dass es für die UKR und Russland keinen Kompromiss gibt! Warum fragt "Ihr" denn dann noch ständig nach "unserem" Kompromiss? Das verstehe ich nicht und würde mir diesbezüglich eine Aufklärung von dir wünschen. Danke!
 
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Jetzt schreibst du inhaltlich, dass es für die UKR und Russland keinen Kompromiss gibt! Warum fragt "Ihr" denn dann noch ständig nach "unserem" Kompromiss? Das verstehe ich nicht und würde mir diesbezüglich eine Aufklärung von dir wünschen. Danke!
Hast du mich jemals in diesem Thread oder überhaupt bei dem Krieg zwischen Russland und Ukraine nach einem Kompromiss im Sinne "deiner" Definition, fragen gesehen (Ein Post vom mir mit selbigen Inhalt)?
Für mich ist ein Kompromiss nach der allgemeinen Wiki Definition nach Anlage des Krieges und den Zielen Russlands (selbst proklamiert) vollkommen ausgeschlossen!
Ein "Kompromiss" kann höchstens sein, den Grenzzustand vor dem 24.02.2022 Bedingungslos wiederherzustellen, um dann über die Sicherheitsgarantien beider Seiten, die Krim, den Teil Donbass, die Sanktionen und Reperationen etc. nach der Kompromiss Wiki Definition zu verhandeln.
 
Hast du mich jemals in diesem Thread oder überhaupt bei dem Krieg zwischen Russland und Ukraine nach einem Kompromiss im Sinne "deiner" Definition, fragen gesehen (Ein Post vom mir mit selbigen Inhalt)?
Für mich ist ein Kompromiss nach der allgemeinen Wiki Definition nach Anlage des Krieges und den Zielen Russlands (selbst proklamiert) vollkommen ausgeschlossen!
Ein "Kompromiss" kann höchstens sein, den Grenzzustand vor dem 24.02.2022 Bedingungslos wiederherzustellen, um dann über die Sicherheitsgarantien beider Seiten, die Krim, den Teil Donbass, die Sanktionen und Reperationen etc. nach der Kompromiss Wiki Definition zu verhandeln.
... heute 19:40 hast du indirekt, mit deinem Like, danach gefragt.

Ansonsten wurde heute 00:14 danach gefragt und geliked und ruyven_macaran massiert das Thema auch.

Aber gut, dass du dich nun klar zu "deinem" Kompromiss geäußert hast. Auch wenn diese Aussage sich nicht mit denen der Vergangenheit deckt.

Wenn man deine jetztige Forderung hört könnte man fast denken, dass du mittlerweile meine Meinung teilst: es wurden nicht alle diplomatischen Möglichkeiten genutzt um diesen Krieg zu verhindern ;) Das wäre die Einsicht, dass es strategisch falsch war Anfang 2022 die Verhandlungen nicht fortzuführen und die Eskalation, bspw. durch Äußerungen auf der Münchener Sicherheitskonferenz durch Herrn Selenskyj, herbeizuführen.
 
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Russland ist scheinbar fest davon überzeugt, dass wir uns durch die Sanktionen selbst mehr schaden
Davon reden die, ja, aber gleichzeitig verschweigen sie alle wichtigen Wirtschaftsdaten, die das wahre Ausmaß der Sanktionen darstellen könnten. Wäre bei denen alles so dutti wie sie kommunizieren, sie würden mit diesen Indikatoren vor unser aller Nasen wedeln und uns aufziehen.

Jetzt schreibst du inhaltlich, dass es für die UKR und Russland keinen Kompromiss gibt! Warum fragt "Ihr" denn dann noch ständig nach "unserem" Kompromiss? Das verstehe ich nicht und würde mir diesbezüglich eine Aufklärung von dir wünschen. Danke!
Warum? Weil "ihr" immer von Kompromissen eingehen redet ohne zu benennen, wie diese aussehen könnten.

Dabei ist es so schön zum Schmunzeln, wenn du die Definition des Wortes Kompromiss verlinkst aber eigentlich meinst, dass es Stand jetzt kein zurück zu vor dem 24.02.2022 oder gar 2014 für die Ukraine geben wird. Dein Kompromiss ist die Anerkennung eines Sieges der Russen, dem Zuschlagen der eroberten Gebiet zu Russland und das Zurückstecken der Ukraine in all diesen Belangen, weil, ja weil warum eigentlich?

Das wäre die Einsicht, dass es strategisch falsch war Anfang 2022 die Verhandlungen nicht fortzuführen
Russland hatte halt keinen Bock auf Verhandlungen und war der Meinung, man müsse einen Angriffskrieg führen.
 
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Wenn man deine jetztige Forderung hört könnte man fast denken, dass du mittlerweile meine Meinung teilst: es wurden nicht alle diplomatischen Möglichkeiten genutzt um diesen Krieg zu verhindern ;) Das wäre die Einsicht, dass es strategisch falsch war Anfang 2022 die Verhandlungen nicht fortzuführen und die Eskalation, bspw. durch Äußerungen auf der Münchener Sicherheitskonferenz durch Herrn Selenskyj, herbeizuführen.
Hier interpretierst du etwas völlig falsch!
Wir beide liegen bei der Einschätzung und Enstehung/Ursachen des Krieges Lichtjahre auseinander.
Es gab m.A. nach auf westlicher Seite oder von Selensky jemals eine Eskalation, es gab an Weihnachten 2021/2022 eine Erpressung von Seiten Russlands, plus einen Militäraufmarsch.
Und nur das da keine falschen Interpretationen entstehen, mein Kompromissvorschlag ist alleine den gefährdeten Menschen in der Ukraine und den Soldaten beider Seiten geschuldet, deshalb bin ich überhaupt Kompromissbereit unter genau den genannten Voraussetzungen. Bei den Sicherheitsgarantien beider Seiten geht es für mich rein um die Neutralität der Ukraine, die Nato und die Nato Norderweiterung mit Schweden und Finnland, sind da völlig aussen vor.
Und um das ein für alle mal klar zustellen, ich bin der Meinung das Russland diesen Krieg völlig vorsätzlich und bewusst angefangen hat, mit dem dem Endziel der hegemonialen Dominierung über ganz Europa, weil man sich in Russland dem Irrglauben hingegeben hat, der Westen sei zerstritten, die EU ein Papiertiger ohne jegliche Macht (auch wirtschaftliche) und das man mit seinem Gas und Öl genügend Trümpfe in der Hand hat, die Europäer untereinander, durch ihre Rohstoffabhängigkeiten von Russland, auszuspielen.
Das alles ist durch den Kriegsverlauf und die harten Sanktionen völlig nach hinten losgegangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Russland hatte halt keinen Bock auf Verhandlungen und war der Meinung, man müsse einen Angriffskrieg führen.
Ist diese Aussage deine persönliche Meinung oder gibt es dazu auch eine Quelle?

Kennst du die die vollständige Ansprache von Putin mit Bezug auf die Gründe der "Sonderoperation"? Es kommt mir nicht so vor. Aber das lässt sich beheben.

Zum Thema Bereitschaft von Russland zu Verhandlungen beispielhaft folgender Link:


Man fragt sich, warum trotz bestehender, beidseitig kommunizierter Einigkeit und Euphorie sowie des bereits laufenden Abzugs von Russischen Truppe vor Kiew, die Verhandlungen mal wieder über Nacht abgeblasen wurden.
 
Ist diese Aussage deine persönliche Meinung oder gibt es dazu auch eine Quelle?
Es ist ja nicht so, dass viele westliche Staatenlenker Wochen vor dem Einmarsch bei Putin am langen Tisch saßen, um diesen vom Angriffskrieg abzubringen. Da gab es aber nichts zum abbringen. Der Plan für den Krieg war bereits in der Umsetzung.

Man fragt sich, warum trotz bestehender, beidseitig kommunizierter Einigkeit und Euphorie sowie des bereits laufenden Abzugs von Russischen Truppe vor Kiew, die Verhandlungen mal wieder über Nacht abgeblasen wurden.
Weil das mMn alles nur Hinhaltetaktik der Kremlinge war, und bei denen gar kein Interesse an einen "Frieden" bestand?

sowie des bereits laufenden Abzugs von Russischen Truppe vor Kiew
Sofern du das als wohlwollende Geste der Russen zu verkaufen versuchst: Der Abzug war eine rein militärische Notwendigkeit, um nicht aufgerieben zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anbei, damit wir die selbe Basis haben die original Ansprache von Putin zur "Militär Operation" in der Ukraine.

Hinweis an Leser und Moderation: ich teile diese Ansprache nicht, weil ich russische Propaganda betreiben möchte, sondern weil ich es als wichtig ansehe, dass die vollständige Erklärung bekannt ist. Mir ist keine westliche Quelle bekannt, deshalb musste ich auf das Original zurückgreifen.

In diesem Bericht des russischen Fernsehens wird erklärt, warum die russische Regierung der Meinung war, keinen anderen Ausweg mehr zu haben, als in der Ukraine militärisch aktiv zu werden. Wer die Situation verstehen will, muss beide Sichtweisen kennen.

Der verwundete Donbass hat acht Jahre lang auf diesen Tag gewartet: „Ich halte es für notwendig, eine längst überfällige Entscheidung zu treffen – die Unabhängigkeit und Souveränität der Volksrepublik Donezk und der Volksrepublik Lugansk unverzüglich anzuerkennen“, sagte Wladimir Putin. In Donezk wurde sofort -so gut wie es eben geht – gefeiert, obwohl die Straßen fast menschenleer sind. In der Stadt, die unter ständigem Bombardement der ukrainischen Armee steht, herrscht Ausgangssperre.

Der Entscheidung, sie anzuerkennen, gingen jahrelange diplomatische Bemühungen, Appelle und Überzeugungsarbeit Russlands voraus. Aber es war vergeblich. Seit acht Jahren hat Kiew keinen einzigen Schritt in Bezug auf das Minsker Abkommen unternommen. Und in letzter Zeit hat die ukrainische Regierung begonnen, das Abkommen als undurchführbar zu bezeichnen. Selensky hat verkündet, dass er mit keinem der Punkte einverstanden ist. Und diese demonstrative Sabotage des vom UN-Sicherheitsrat gebilligten Dokuments geschah mit voller Duldung der westlichen Länder – den Garanten der Vereinbarungen. Gleichzeitig hat Kiew mehrere tausend Soldaten in den Donbass entsandt, darunter Artillerie, Panzer und gekaufte türkische Drohnen, die bereits zum Einsatz kommen.

„Die Ermordung von Zivilisten, die Blockade, die Schikanierung von Menschen, einschließlich Kindern, Frauen und alter Menschen, geht unvermindert weiter. Und die so genannte zivilisierte Welt, zu deren einzige Vertreter sich unsere westlichen Kollegen selbst ernennt haben, zieht es vor, das nicht zu bemerken, als gäbe es diesen ganzen Horror, den Genozid, dem fast vier Millionen Menschen ausgesetzt sind, nicht. Und das nur, weil diese Menschen nicht mit dem vom Westen unterstützten Putsch in der Ukraine 2014 einverstanden waren, sich der staatlichen Bewegung hin zu einem höhlenartigen und aggressiven Nationalismus und Neonazismus widersetzten. Wie lange kann diese Tragödie noch weitergehen? Wie lange kann man das noch ertragen?“, sagte Wladimir Putin.

Der Entscheidung des Präsidenten gingen ein Aufruf der Staatsduma zur Anerkennung der DNR und der LNR sowie ein noch nie dagewesenes Ereignis voraus: eine vollständig öffentliche Sitzung des Sicherheitsrates, auf der der Premierminister, die Sprecher der Parlamentskammern, Minister, Leiter der Sicherheitsorgane und der Geheimdienste jeweils ihren Standpunkt zum weiteren Vorgehen darlegten.

„Ich unterstreiche das: Ich habe bewusst mit keinem von Ihnen etwas im Voraus besprochen, ich wollte Ihre Meinung ohne jede Vorbereitung erfahren“, sagte Putin. (Anm. d. Übers.: Dass das stimmt und dass dabei vorher nichts abgesprochen war, glaube ich tatsächlich, denn als ich mir die Sitzung angeschaut habe, habe ich gesehen, wie Putin einige Aussagen unterbrochen hat, wenn der eine oder andere etwas ansprechen wollte, was wohl nicht für die Öffentlichkeit gedacht war. Bei einer für die Medien vorbereiteten Showveranstaltung hätten die Teilnehmer gewusst, was sie sagen sollen und was nicht. Das war hier offensichtlich nicht der Fall)

Sergej Lawrow erklärte, dass es in jedem Konflikt, ob in Nordzypern, Mali oder im Kosovo, einen Verhandlungsprozess gibt. Nur in der Ukraine gibt es keine Perspektive: „Der einzige Konflikt, bei dem sich eine Seite weigert, mit der anderen zu reden, und dabei vom Westen voll unterstützt wird, ist der Konflikt in der Ostukraine“, sagte der russische Außenminister.

Gleichzeitig hat der Westen Kiew mit Waffen vollgepumpt, bis zu acht Transporte pro Tag kamen zum Schluss. Der ukrainische Verteidigungsminister Reznikov bezeichnete sie auf Twitter als „Vögelchen“. Infolgedessen wurden Tausende von Tonnen tödlicher Fracht geliefert: Sturmgewehre, Granatwerfer, Munition, tragbare Flugabwehrraketen vom Typ Stinger und Panzerabwehrraketen vom Typ Javelin.

„Dort gibt es bereits mehr davon, Wladimir Wladimirowitsch, als in einigen NATO-Mitgliedsstaaten. Das zeigt, dass sich niemand an das Minsker Abkommen halten wird und alle sich darauf vorbereiten, dieses Problem mit Gewalt zu lösen. Ich glaube, dass wir in dieser Situation keine andere Wahl haben, und deshalb sage ich unmissverständlich: Ja, wir müssen sie anerkennen“, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu.

FSB-Direktor Alexander Bortnikov ergreift das Wort. Viele zehntausend Menschen haben die DNR und LNR im Zuge der Massenevakuierung in Richtung Russland verlassen und russisches Gebiet wurde bereits von der ukrainischen Armee beschossen. „Infolge des verstärkten Beschusses des Territoriums der Republiken Donezk und Lugansk durch die ukrainischen Streitkräfte gibt es Fälle, in denen Granaten auf dem Territorium der Russischen Föderation, vor allem in der Region Rostow, einschlagen“, betonte Bortnikow.

Die Mitglieder des Sicherheitsrates sprachen sich für die Anerkennung der Unabhängigkeit der Volksrepubliken Donezk und Lugansk aus. Und dann kam der Wendepunkt. Am selben Tag und im selben Raum folgte die Unterzeichnung der Dokumente über die Anerkennung der Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Und am nächsten Tag billigte die Staatsduma einstimmig die Verträge mit der DNR und der LNR. Auch der Föderationsrat sprach sich einstimmig für die Ratifizierung aus, trotz aller Sanktionsdrohungen.

„Wir sehen, dass das bereits die systematische Politik gegen Russland ist. Ich versichere Ihnen, dass wir für die Sanktionen bereit sind“, sagte die Sprecherin des Föderationsrates Valentina Matviyenko. Der Föderationsrat genehmigte auf Ersuchen des Präsidenten auch den Einsatz von Streitkräften im Ausland. Die Chefs der DNR und der LNR baten um Truppenunterstützung, da Kiew offensichtlich eine Offensive vorbereitete. In der neuen Militärdoktrin der Ukraine wird die Konfrontation mit Russland als fast einziges Ziel genannt.

„Die Strategie sieht die Organisation eines im Wesentlichen terroristischen Untergrunds auf der russischen Krim und im Donbass vor. Darin werden auch die Konturen des zu erwartenden Krieges dargelegt, der – ich zitiere – „mit der militärischen Unterstützung der internationalen Gemeinschaft in einer geopolitischen Konfrontation mit der Russischen Föderation“ enden soll. Im Grunde genommen ist das nichts anderes als die Vorbereitung einer Militäraktion gegen unser Land – gegen Russland“, betonte Putin.

Im Dezember unterbreitete Moskau den USA und der NATO Vorschläge für rechtsverbindliche Sicherheitsgarantien. Zu den wichtigsten Punkten gehörte die Weigerung, die Ukraine und Georgien in die NATO aufzunehmen, keine Angriffswaffen in der Nähe der russischen Grenzen zu stationieren und die militärische Infrastruktur der NATO wieder auf den Stand von 1997 zu bringen, als die NATO-Russland-Grundakte unterzeichnet wurde. Doch alle diese Vorschläge wurden vom Westen rundweg abgelehnt, während er die NATO-Bestrebungen der Ukraine unterstützte.

Die ukrainischen Flugplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe der russischen Grenze. Wie Putin sagte, können die dort stationierten taktischen NATO-Flugzeuge, einschließlich derer Präzisionswaffen, unser Gebiet bis zu einer Tiefe der Linie Wolgograd-Kasan-Samara-Astrachan treffen. Und die landgestützten ballistischen Raketen, die das Pentagon bereits entwickelt, seit die USA aus dem INF-Vertrag ausgestiegen sind, könnten den gesamten europäischen Teil Russlands abdecken und sogar Gebiete jenseits des Urals erreichen.

„Die Flugzeit nach Moskau würde für Tomahawk-Marschflugkörper weniger als 35 Minuten betragen, für ballistische Raketen aus dem Raum Charkow 7 bis 8 Minuten und für Hyperschallraketen 4 bis 5 Minuten. Das nennt man das Messer an der Kehle haben“, sagte der Präsident.

Und das sind genau die Pläne, die der Westen nach Ansicht Moskaus schmiedet, indem er anti-russische Kräfte fördert.

„Die führenden NATO-Länder unterstützen extreme Nationalisten und Neonazis in der Ukraine, um ihre eigenen Ziele zu erreichen. Der gesamte Verlauf der Ereignisse und die Analyse der eingehenden Informationen zeigen, dass ein Zusammenstoß zwischen Russland und diesen Kräften unvermeidlich ist. Es ist nur eine Frage der Zeit: Sie bereiten sich vor, sie warten auf einen günstigen Moment. Jetzt wollen sie auch Atomwaffen. Das werden wir nicht zulassen“, versicherte Wladimir Putin.

Die nächste Ansprache Putins kam um 5.30 Uhr: „Ich habe beschlossen, eine Militäroperation durchzuführen. Ihr Ziel ist es, die Menschen zu schützen, die seit acht Jahren von dem Kiewer Regime misshandelt und ermordet werden. Und zu diesem Zweck werden wir uns bemühen, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren und diejenigen vor Gericht zu stellen, die zahlreiche blutige Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung, einschließlich Bürger der Russischen Föderation, begangen haben.“

Die Ultranationalisten, die 2014 auf dem Maidan die Macht ergriffen haben, rotten alles Russische aussie haben die Sprache verboten, russische Schulen geschlossen, alle Andersdenkenden eingeschüchtert und verfolgt und Denkmäler für russische Generäle abgerissen. Sie haben sogar Lenin vom Sockel gerissen, dem sie es zu verdanken haben, dass die Ukraine einen großen Teil ihres heutigen Territoriums erhalten hat.

„Die bolschewistische Politik führte zur Entstehung der sowjetischen Ukraine, die auch heute noch zu Recht als ‚Wladimir-Lenin-Ukraine‘ bezeichnet werden kann. Er ist ihr Autor und Architekt. Das wird durch Archivdokumente vollständig bestätigt, einschließlich Lenins strenger Direktiven für den Donbass, der buchstäblich in die Ukraine hineingequetscht wurde. Und jetzt haben die „dankbaren Nachkommen“ Lenin-Denkmäler in der Ukraine abgerissen. Sie nennen das Entkommunisierung. Ihr wollt entkommunisieren? Nun, uns soll’s recht sein. Aber Ihr solltet nicht, wie man so schön sagt, auf halbem Wege stehen bleiben. Wir sind bereit, Euch zu zeigen, was eine echte Entkommunisierung für die Ukraine bedeutet“, sagte der russische Staatschef.

Der Präsident erklärte, dass Russland sich mit der Bedrohung, die vom Gebiet der heutigen Ukraine ausgeht, nicht abfinden kann. Und diejenigen, die Zweifel an der Entschlossenheit Moskaus gehabt haben könnten, warnte Putin gesondert: „Ein paar wichtige, sehr wichtige Worte für diejenigen, die versucht sein könnten, sich von außen in die stattfindenden Ereignisse einzumischen. Wer auch immer versucht, sich bei uns einzumischen, geschweige denn unser Land, unser Volk zu bedrohen, muss wissen, dass die Antwort Russlands sofort erfolgen und zu Konsequenzen führen wird, die Sie in Ihrer Geschichte noch nie erlebt haben. Wir sind auf jede Entwicklung vorbereitet. Alle in dieser Hinsicht notwendigen Entscheidungen wurden getroffen. Ich hoffe, dass ich gehört werde.“

Diese halbstündige Ansprache des russischen Präsidenten richtete sich offensichtlich auch an die Bürger der Ukraine. Putin wandte sich direkt an die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte: „Liebe Kameraden! Ihre Väter, Großväter und Urgroßväter haben nicht gegen die Nazis gekämpft und unser gemeinsames Vaterland verteidigt, damit die heutigen Neonazis die Macht in der Ukraine übernehmen können. Sie haben einen Treueeid auf das ukrainische Volk geschworen und nicht auf die volksfeindliche Junta, die die Ukraine ausraubt und das eigene Volk schikaniert.“

Wozu die Radikalen sonst noch bereit sind, wurde im Verlauf der Operation bereits deutlich.

„Die Bandera-Leute und Neonazis stellen schwere Waffen, darunter mehrere Raketenwerfer, in die zentralen Viertel der großen Städte, darunter Kiew und Charkiw. Sie planen damit, Antwortbeschuss durch russische Angriffssysteme auf Wohngebiete zu provozieren. Im Grunde genommen handeln sie genauso wie Terroristen auf der ganzen Welt – sie benutzen Menschen als Schutzschilde, in der Hoffnung, dann Russland für die zivilen Opfer verantwortlich machen zu können. Wir wissen mit Sicherheit, dass all das auf Empfehlung ausländischer, vor allem amerikanischer, Berater geschieht“, betonte der russische Präsident.

Die westlichen Berater, die zu den ersten gehörten, die evakuiert wurden, üben nun weiterhin aus sicherer Entfernung ihre ausländische Kontrolle über die Ukraine aus. Die Opfer, die diejenigen zu beklagen haben, die ihre Waffen nicht niedergelegt haben, sind ihnen egal. Die Militäraktion geht weiter.

Übersetzung T.Röper
 
Anbei, damit wir die selbe Basis haben die original Ansprache von Putin zur "Militär Operation" in der Ukraine.

Hinweis an Leser und Moderation: ich teile diese Ansprache nicht, weil ich russische Propaganda betreiben möchte, sondern weil ich es als wichtig ansehe, dass die vollständige Erklärung bekannt ist. Mir ist keine westliche Quelle bekannt, deshalb musste ich auf das Original zurückgreifen.

In diesem Bericht des russischen Fernsehens wird erklärt, warum die russische Regierung der Meinung war, keinen anderen Ausweg mehr zu haben, als in der Ukraine militärisch aktiv zu werden. Wer die Situation verstehen will, muss beide Sichtweisen kennen.

Der verwundete Donbass hat acht Jahre lang auf diesen Tag gewartet: „Ich halte es für notwendig, eine längst überfällige Entscheidung zu treffen – die Unabhängigkeit und Souveränität der Volksrepublik Donezk und der Volksrepublik Lugansk unverzüglich anzuerkennen“, sagte Wladimir Putin. In Donezk wurde sofort -so gut wie es eben geht – gefeiert, obwohl die Straßen fast menschenleer sind. In der Stadt, die unter ständigem Bombardement der ukrainischen Armee steht, herrscht Ausgangssperre.

Der Entscheidung, sie anzuerkennen, gingen jahrelange diplomatische Bemühungen, Appelle und Überzeugungsarbeit Russlands voraus. Aber es war vergeblich. Seit acht Jahren hat Kiew keinen einzigen Schritt in Bezug auf das Minsker Abkommen unternommen. Und in letzter Zeit hat die ukrainische Regierung begonnen, das Abkommen als undurchführbar zu bezeichnen. Selensky hat verkündet, dass er mit keinem der Punkte einverstanden ist. Und diese demonstrative Sabotage des vom UN-Sicherheitsrat gebilligten Dokuments geschah mit voller Duldung der westlichen Länder – den Garanten der Vereinbarungen. Gleichzeitig hat Kiew mehrere tausend Soldaten in den Donbass entsandt, darunter Artillerie, Panzer und gekaufte türkische Drohnen, die bereits zum Einsatz kommen.

„Die Ermordung von Zivilisten, die Blockade, die Schikanierung von Menschen, einschließlich Kindern, Frauen und alter Menschen, geht unvermindert weiter. Und die so genannte zivilisierte Welt, zu deren einzige Vertreter sich unsere westlichen Kollegen selbst ernennt haben, zieht es vor, das nicht zu bemerken, als gäbe es diesen ganzen Horror, den Genozid, dem fast vier Millionen Menschen ausgesetzt sind, nicht. Und das nur, weil diese Menschen nicht mit dem vom Westen unterstützten Putsch in der Ukraine 2014 einverstanden waren, sich der staatlichen Bewegung hin zu einem höhlenartigen und aggressiven Nationalismus und Neonazismus widersetzten. Wie lange kann diese Tragödie noch weitergehen? Wie lange kann man das noch ertragen?“, sagte Wladimir Putin.

Der Entscheidung des Präsidenten gingen ein Aufruf der Staatsduma zur Anerkennung der DNR und der LNR sowie ein noch nie dagewesenes Ereignis voraus: eine vollständig öffentliche Sitzung des Sicherheitsrates, auf der der Premierminister, die Sprecher der Parlamentskammern, Minister, Leiter der Sicherheitsorgane und der Geheimdienste jeweils ihren Standpunkt zum weiteren Vorgehen darlegten.

„Ich unterstreiche das: Ich habe bewusst mit keinem von Ihnen etwas im Voraus besprochen, ich wollte Ihre Meinung ohne jede Vorbereitung erfahren“, sagte Putin. (Anm. d. Übers.: Dass das stimmt und dass dabei vorher nichts abgesprochen war, glaube ich tatsächlich, denn als ich mir die Sitzung angeschaut habe, habe ich gesehen, wie Putin einige Aussagen unterbrochen hat, wenn der eine oder andere etwas ansprechen wollte, was wohl nicht für die Öffentlichkeit gedacht war. Bei einer für die Medien vorbereiteten Showveranstaltung hätten die Teilnehmer gewusst, was sie sagen sollen und was nicht. Das war hier offensichtlich nicht der Fall)

Sergej Lawrow erklärte, dass es in jedem Konflikt, ob in Nordzypern, Mali oder im Kosovo, einen Verhandlungsprozess gibt. Nur in der Ukraine gibt es keine Perspektive: „Der einzige Konflikt, bei dem sich eine Seite weigert, mit der anderen zu reden, und dabei vom Westen voll unterstützt wird, ist der Konflikt in der Ostukraine“, sagte der russische Außenminister.

Gleichzeitig hat der Westen Kiew mit Waffen vollgepumpt, bis zu acht Transporte pro Tag kamen zum Schluss. Der ukrainische Verteidigungsminister Reznikov bezeichnete sie auf Twitter als „Vögelchen“. Infolgedessen wurden Tausende von Tonnen tödlicher Fracht geliefert: Sturmgewehre, Granatwerfer, Munition, tragbare Flugabwehrraketen vom Typ Stinger und Panzerabwehrraketen vom Typ Javelin.

„Dort gibt es bereits mehr davon, Wladimir Wladimirowitsch, als in einigen NATO-Mitgliedsstaaten. Das zeigt, dass sich niemand an das Minsker Abkommen halten wird und alle sich darauf vorbereiten, dieses Problem mit Gewalt zu lösen. Ich glaube, dass wir in dieser Situation keine andere Wahl haben, und deshalb sage ich unmissverständlich: Ja, wir müssen sie anerkennen“, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu.

FSB-Direktor Alexander Bortnikov ergreift das Wort. Viele zehntausend Menschen haben die DNR und LNR im Zuge der Massenevakuierung in Richtung Russland verlassen und russisches Gebiet wurde bereits von der ukrainischen Armee beschossen. „Infolge des verstärkten Beschusses des Territoriums der Republiken Donezk und Lugansk durch die ukrainischen Streitkräfte gibt es Fälle, in denen Granaten auf dem Territorium der Russischen Föderation, vor allem in der Region Rostow, einschlagen“, betonte Bortnikow.

Die Mitglieder des Sicherheitsrates sprachen sich für die Anerkennung der Unabhängigkeit der Volksrepubliken Donezk und Lugansk aus. Und dann kam der Wendepunkt. Am selben Tag und im selben Raum folgte die Unterzeichnung der Dokumente über die Anerkennung der Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Und am nächsten Tag billigte die Staatsduma einstimmig die Verträge mit der DNR und der LNR. Auch der Föderationsrat sprach sich einstimmig für die Ratifizierung aus, trotz aller Sanktionsdrohungen.

„Wir sehen, dass das bereits die systematische Politik gegen Russland ist. Ich versichere Ihnen, dass wir für die Sanktionen bereit sind“, sagte die Sprecherin des Föderationsrates Valentina Matviyenko. Der Föderationsrat genehmigte auf Ersuchen des Präsidenten auch den Einsatz von Streitkräften im Ausland. Die Chefs der DNR und der LNR baten um Truppenunterstützung, da Kiew offensichtlich eine Offensive vorbereitete. In der neuen Militärdoktrin der Ukraine wird die Konfrontation mit Russland als fast einziges Ziel genannt.

„Die Strategie sieht die Organisation eines im Wesentlichen terroristischen Untergrunds auf der russischen Krim und im Donbass vor. Darin werden auch die Konturen des zu erwartenden Krieges dargelegt, der – ich zitiere – „mit der militärischen Unterstützung der internationalen Gemeinschaft in einer geopolitischen Konfrontation mit der Russischen Föderation“ enden soll. Im Grunde genommen ist das nichts anderes als die Vorbereitung einer Militäraktion gegen unser Land – gegen Russland“, betonte Putin.

Im Dezember unterbreitete Moskau den USA und der NATO Vorschläge für rechtsverbindliche Sicherheitsgarantien. Zu den wichtigsten Punkten gehörte die Weigerung, die Ukraine und Georgien in die NATO aufzunehmen, keine Angriffswaffen in der Nähe der russischen Grenzen zu stationieren und die militärische Infrastruktur der NATO wieder auf den Stand von 1997 zu bringen, als die NATO-Russland-Grundakte unterzeichnet wurde. Doch alle diese Vorschläge wurden vom Westen rundweg abgelehnt, während er die NATO-Bestrebungen der Ukraine unterstützte.

Die ukrainischen Flugplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe der russischen Grenze. Wie Putin sagte, können die dort stationierten taktischen NATO-Flugzeuge, einschließlich derer Präzisionswaffen, unser Gebiet bis zu einer Tiefe der Linie Wolgograd-Kasan-Samara-Astrachan treffen. Und die landgestützten ballistischen Raketen, die das Pentagon bereits entwickelt, seit die USA aus dem INF-Vertrag ausgestiegen sind, könnten den gesamten europäischen Teil Russlands abdecken und sogar Gebiete jenseits des Urals erreichen.

„Die Flugzeit nach Moskau würde für Tomahawk-Marschflugkörper weniger als 35 Minuten betragen, für ballistische Raketen aus dem Raum Charkow 7 bis 8 Minuten und für Hyperschallraketen 4 bis 5 Minuten. Das nennt man das Messer an der Kehle haben“, sagte der Präsident.

Und das sind genau die Pläne, die der Westen nach Ansicht Moskaus schmiedet, indem er anti-russische Kräfte fördert.

„Die führenden NATO-Länder unterstützen extreme Nationalisten und Neonazis in der Ukraine, um ihre eigenen Ziele zu erreichen. Der gesamte Verlauf der Ereignisse und die Analyse der eingehenden Informationen zeigen, dass ein Zusammenstoß zwischen Russland und diesen Kräften unvermeidlich ist. Es ist nur eine Frage der Zeit: Sie bereiten sich vor, sie warten auf einen günstigen Moment. Jetzt wollen sie auch Atomwaffen. Das werden wir nicht zulassen“, versicherte Wladimir Putin.

Die nächste Ansprache Putins kam um 5.30 Uhr: „Ich habe beschlossen, eine Militäroperation durchzuführen. Ihr Ziel ist es, die Menschen zu schützen, die seit acht Jahren von dem Kiewer Regime misshandelt und ermordet werden. Und zu diesem Zweck werden wir uns bemühen, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren und diejenigen vor Gericht zu stellen, die zahlreiche blutige Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung, einschließlich Bürger der Russischen Föderation, begangen haben.“

Die Ultranationalisten, die 2014 auf dem Maidan die Macht ergriffen haben, rotten alles Russische aussie haben die Sprache verboten, russische Schulen geschlossen, alle Andersdenkenden eingeschüchtert und verfolgt und Denkmäler für russische Generäle abgerissen. Sie haben sogar Lenin vom Sockel gerissen, dem sie es zu verdanken haben, dass die Ukraine einen großen Teil ihres heutigen Territoriums erhalten hat.

„Die bolschewistische Politik führte zur Entstehung der sowjetischen Ukraine, die auch heute noch zu Recht als ‚Wladimir-Lenin-Ukraine‘ bezeichnet werden kann. Er ist ihr Autor und Architekt. Das wird durch Archivdokumente vollständig bestätigt, einschließlich Lenins strenger Direktiven für den Donbass, der buchstäblich in die Ukraine hineingequetscht wurde. Und jetzt haben die „dankbaren Nachkommen“ Lenin-Denkmäler in der Ukraine abgerissen. Sie nennen das Entkommunisierung. Ihr wollt entkommunisieren? Nun, uns soll’s recht sein. Aber Ihr solltet nicht, wie man so schön sagt, auf halbem Wege stehen bleiben. Wir sind bereit, Euch zu zeigen, was eine echte Entkommunisierung für die Ukraine bedeutet“, sagte der russische Staatschef.

Der Präsident erklärte, dass Russland sich mit der Bedrohung, die vom Gebiet der heutigen Ukraine ausgeht, nicht abfinden kann. Und diejenigen, die Zweifel an der Entschlossenheit Moskaus gehabt haben könnten, warnte Putin gesondert: „Ein paar wichtige, sehr wichtige Worte für diejenigen, die versucht sein könnten, sich von außen in die stattfindenden Ereignisse einzumischen. Wer auch immer versucht, sich bei uns einzumischen, geschweige denn unser Land, unser Volk zu bedrohen, muss wissen, dass die Antwort Russlands sofort erfolgen und zu Konsequenzen führen wird, die Sie in Ihrer Geschichte noch nie erlebt haben. Wir sind auf jede Entwicklung vorbereitet. Alle in dieser Hinsicht notwendigen Entscheidungen wurden getroffen. Ich hoffe, dass ich gehört werde.“

Diese halbstündige Ansprache des russischen Präsidenten richtete sich offensichtlich auch an die Bürger der Ukraine. Putin wandte sich direkt an die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte: „Liebe Kameraden! Ihre Väter, Großväter und Urgroßväter haben nicht gegen die Nazis gekämpft und unser gemeinsames Vaterland verteidigt, damit die heutigen Neonazis die Macht in der Ukraine übernehmen können. Sie haben einen Treueeid auf das ukrainische Volk geschworen und nicht auf die volksfeindliche Junta, die die Ukraine ausraubt und das eigene Volk schikaniert.“

Wozu die Radikalen sonst noch bereit sind, wurde im Verlauf der Operation bereits deutlich.

„Die Bandera-Leute und Neonazis stellen schwere Waffen, darunter mehrere Raketenwerfer, in die zentralen Viertel der großen Städte, darunter Kiew und Charkiw. Sie planen damit, Antwortbeschuss durch russische Angriffssysteme auf Wohngebiete zu provozieren. Im Grunde genommen handeln sie genauso wie Terroristen auf der ganzen Welt – sie benutzen Menschen als Schutzschilde, in der Hoffnung, dann Russland für die zivilen Opfer verantwortlich machen zu können. Wir wissen mit Sicherheit, dass all das auf Empfehlung ausländischer, vor allem amerikanischer, Berater geschieht“, betonte der russische Präsident.

Die westlichen Berater, die zu den ersten gehörten, die evakuiert wurden, üben nun weiterhin aus sicherer Entfernung ihre ausländische Kontrolle über die Ukraine aus. Die Opfer, die diejenigen zu beklagen haben, die ihre Waffen nicht niedergelegt haben, sind ihnen egal. Die Militäraktion geht weiter.

Übersetzung T.Röper
Was muss man da an dieser Rede nun wissen und an der russischen Sicht verstehen?
Da stehen die gleichen Lügenversatzstücke und Sch*eiß*hausrgumenteationen drin, die Putin schon seit Monaten von sich gibt.

Da kann man sich auch genauso gut eine der vielen Reden von Hitler anhören, da hätte man wenigstens noch was für seine geschichtliche Bildung getan, als sich dieses seit Monaten immer gleiche Gequake vom russischen Möchtgernzarenführer immer wieder aufs neue, von seinem Stiefelvolk wie dir dargebracht, anhören und durchlesen zu müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
... es gibt Neuigkeiten zu den AGM-88 HARM. Die USA habe die Lieferung offiziell bestätigt und mitgeteilt, dass ihr Einsatz mit ukrainischen Flugzeugen erfolgen kann.

 
Zuletzt bearbeitet:
In diesem Bericht des russischen Fernsehens wird erklärt, warum die russische Regierung der Meinung war, keinen anderen Ausweg mehr zu haben, als in der Ukraine militärisch aktiv zu werden. Wer die Situation verstehen will, muss beide Sichtweisen kennen.

Also ich kann ja schon verstehen, warum man 1941 den Vernichtungskrieg nach Russland getragen hat und finde es total blöd, dass man immer nur die eine Seite hört. Wer die Situation verstehen will, muss beide Seiten kennen. :ugly:

 
Was muss man da nun wissen und an russischer Sicht verstehen?
Da stehen die gleichen Lügenversatzstücke und Sch*eiß*haufenargumenteationen drin, die Putin schon seit Monaten von sich gibt.

Da kann man sich auch gleich eine der vielen Reden von Hitler anhören, da hätte man wenigstens noch was für seine geschichtliche Bildung getan, als sich dieses seit Monaten immer gleiche Gequake vom russischen Möchtgernzarenführer aufs neue durchzulesen.
M.A. nach ist sein historischer Aufsatz, den er im Sommer 2021 publiziert hat und der ja extra auch von Russland ins englische übersetzt wurde und ebenfalls auf englisch veröffentlicht wurde, deutlich aufschlussreicher, auch wenn der natürlich aus einem völlig eingebildeten historischen Zerrbild besteht.
Das macht ja Hitler mit "Sein Kmapf" und Putin mit seinen historischen Ergüssen und daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen auch gut vergleichbar.
Der Krieg war seit mindestens 2 Jahren beschlossene Sache, man taktierte nur mit dem richtigen Zeitpunkt und es geht dabei nicht nur um die Ukraine, es geht mindestens um die gesammte ehemalige UdSSR, eher um ganz Europa.
 
M.A. nach ist sein historischer Aufsatz, den er im Sommer 2021 publiziert hat und der ja extra auch von Russland ins englische übersetzt wurde und ebenfalls auf englisch veröffentlicht wurde, deutlich aufschlussreicher, auch wenn der natürlich aus einem völlig eingebildeten historischen Zerrbild besteht.
Das macht ja Hitler mit "Sein Kmapf" und Putin mit seinen historischen Ergüssen und daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen auch gut vergleichbar.
Der Krieg war seit mindestens 2 Jahren beschlossene Sache, man taktierte nur mit dem richtigen Zeitpunkt und es geht dabei nicht nur um die Ukraine, es geht mindestens um die gesammte ehemalige UdSSR, eher um ganz Europa.
Wer Putin verstehen will braucht nur Iljin lesen, welcher das Vorbild für seine Weltanschauungen ist und desen "Thesen" ihm auch als Begründung für die Existenzabsprechung einer ukrainischen Identität dienen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Falscher Thread? Und Vorsicht mit Abkürzungen, die wieder jemand missverstehen könnte: UAF != USAF :ugly:
(Schlimm genug, dass Springer wieder eine Seite zu US-Raketen schreibt, obwohl der einzige Satz, den es tatsächlich zu berichten gibt, recht deutlich macht, dass die Amerikaner irgendwelche Restbestände sowjetischer Technik geliefert haben müssen, die die Ukrainer selbst einsetzen können.)
 
Hinweis an Leser und Moderation: ich teile diese Ansprache nicht, weil ich russische Propaganda betreiben möchte, sondern weil ich es als wichtig ansehe, dass die vollständige Erklärung bekannt ist. Mir ist keine westliche Quelle bekannt, deshalb musste ich auf das Original zurückgreifen.

Schon seltsam. Du graebst mit ermuedender Regelmaessigkeit irgendwelchen Unfug aus abstrusen "Quellen" aus, konntest aber Putins Kriegserklaerung nirgendwo finden?

Ich helfe gern (Rechercheaufwand irgendwo im einstelligen Sekundenbereich). Unkommentierter Originaltext, ohne "Erklaerungen" durch die russische Systempresse und ohne Geschwafel von Herrn Roeper (der sich mit seinen vormaligen Vorstandsposten bruestet, aber kaum einen Satz unfallfrei formulieren kann).

Duerfen wir uns eigentlich irgendwann auf die Beantwortung gestellter Fragen freuen? Also etwa, wie der von der Ukraine ausgeschlagene "Kompromiss" haette aussehen koennen? Dann haetten wir tatsaechlich so etwas wie eine


fuer eine weitere Diskussion mit Dir.
 
Man fragt sich, warum trotz bestehender, beidseitig kommunizierter Einigkeit und Euphorie sowie des bereits laufenden Abzugs von Russischen Truppe vor Kiew, die Verhandlungen mal wieder über Nacht abgeblasen wurden.
Welche Euphorie und welcher Abzug?
Du meinst du Euphorie über Butscha?
Und mit Abzug meinst du die drinngend nötige Umgruppierung der Rusischen Armee zur Schwerpunktbildung im Donbass, weil man mit weiteren Fronten, vor allen dingen im Norden, logistisch komplett überfordert war?
 
Bei der Ukraine als sehr sehr junge Nation, wird von Außen, sehr viel mit dem bösen Nationalismus Begriff, der zum Nationalsozialismus Begrif völlig böswillig und absichtlich verschoben wird gearbeitet.
Hier sind ausdrücklich Russland aber auch Ungarn zu nennen, die es als wortwörtliche Frechheit und Nationalismus (teilweise) Nationalsozialismus sehen, das sich die Ukraine auch aus Indentitätsgründen erdreistet hat, ukrainisch sowohl als hauptsächliche Amtssprache als auch Schulsprache einzuführen, ohne auf "langjährige Minderheitenrechte" weiter rücksicht zu nehmen.
Dieses Verhalten ist für "ältere" Nationen ein völlig normales Verhalten gewesen und darüber wird auch überhaupt nicht diskutiert oder gibt es darüber Diskussionen in anderen europäischen Staaten?

Ich will die ungarische Hetzkampagne gegen die Ukraine nicht schönreden, aber nein: Das ist nicht normal. Es war vielleicht mal im Nationalismus anderer Nationen weit verbreitet, dass sie Minderheiten verdrängen wollten, aber davon distanziert man sich heute aus gutem Grund. Du kannst in Deutschland problemlos auf deine dänische, sorbische,... Schule gehen und Abschlüsse machen, du kannst deine Amtsgeschäfte darin führen, selbst Gerichtsverhandlungen sind in diesen Sprachen möglich. Ähnliches gilt in den Grenzregionen afaik auch für Luxemburgisch und Französisch. (Einige Teile Deutschland sollen sogar Bayrisch sprechen :kotz: )
Aber: Wenn ungarisches Kind einer seit Ewigkeiten in der Ukraine lebenden ungarischen Familie wirst du auf Gedeih und Verderb große Teile deines Lebens auf Ukrainisch bestreiten müssen, weil deine Sprache nicht mehr als alleinige oder auch nur gleichberechtigte möglich ist. Und Russisch als Muttersprache kannst du künftig sogar als reine Privatangelegenheit betrachten, mit der du Teils schon in der zivilen Öffentlichkeit aneeckst. Und das obwohl die Ukraine schon immer ein Vielvökerstaat war, zu der diese Sprachen dazu gehören.
Mit Romani fangen wir besser gar nicht erst an, ist besser für die Gesundheit...

Nimmt man noch die aus Distanzierung ukrainischer Nationalisten von deutschen Nationalsozialisten hinzu, die aus historischen Gründen erhebliche Mängel aufweist (wie in vielen Staaten, die Stalin zum Opfer fielen), ist die negative Darstellung des ukrainischen Nationalismus zu großen Teilen gerechtfertig.

Nur sind Putin und Orban diesseits von Myanmar wohl die absolut letzten, die sich darüber beschweren sollten.


Nationalismus ist immer (!) ein Problem. Das Gefühl Teil einer "besseren" Nation und somit Teil einer "besseren" Gruppe von Menschen zu sein, führt über kurz oder lang zu Politikern, die das für sich ausnutzen, ihre Macht festigen und ausbauen, um dann am Ende zum Nachteil sehr vieler Menschen eine Politik der Zerstörung zu betreiben. Das ist in Europa schon einige Male passiert und jedes Mal absolut in die Hose gegangen. Jüngstes Beispiel ist der Angriffskrieg der Kremlinge.

In meinen Augen ist Nationalismus, Patriotismus oder wie auch immer man das nennen will, ein Spaltpilz, wenn es um die Verständigung und das Miteinander der Menschen auf dieser winzigen Kugel aus Dreck mitten im gigantischen Nichts des Universums geht. Gleich dahinter kommt die Religion. Richtig pervers wird es, wenn man Nationalismus mit Religion paart und beide das Kind "leben nach traditionellen Werten" in die Welt setzt. Siehe die unheilige Allianz der Kremlinge mit der russisch orthodoxen Kirche.

Praxis: 100%ige Zustimmung
Theorie: Es ist auch ein inkludierender, nicht-expansiver Nationalismus denkbar. Nach dem Motto "wir sind besser, aber das heißt noch lange nicht, dass wir das anderen aufzwingen und natürlich heißen wir jeden willkommen, der auch so toll sein will, wie wir". Der würde nicht automatisch zu solchen Problemen führen. Aber abgesehen von einer Handvoll Schweizern und vielleicht 5 Minuten der amerikanischen Geschichte ist es schwer, dafür reale Beispiele zu finden.


Sorry ich verstehe diese emotionalen Antworten nicht oder du weißt anscheind tatsächlich nicht was ein Kompromiss ist. Bei einem Kompromiss treffen sich beide Seiten irgendwo in der Mitte. Der aktuelle Stand ist: Russland hat Teile der Ukraine besetzt, die Front ist quasi verhärtet. Russland wird sanktioniert, dafür hat Russland den Gashahn zugedreht.
Dein "Kompromis" wäre einer wenn Russland die Sanktionen so dermassen schaden würden, dass sie keine andere Wahl sehen als die anderen drei Bedingungen zu akzeptieren. Aber dem ist augenscheinlich nicht so. Russland ist scheinbar fest davon überzeugt, dass wir uns durch die Sanktionen selbst mehr schaden.

Die Sanktionen sind nicht Teil der Situation zwischen Russland un der Ukraine. Auch bei der verhärteten Front ist deine Sicht einseitig, Netto verlierst Russland verliert seit Monaten stetig Terriotrium. Nicht schnell, aber "einen Teil" der besetzten Gebiete zurück zu bekommen ist für die Ukraine schon ganz ohne ""Kompromiss"" absehbar. Mittlerweile flieht russische Bevölkerung von der Krim und von dem schon zuvor sehr langsamen Vormarsch der Russen im Donbass hört man seit dem Eintreffen von HIMARS gar nichts mehr, während die Ukraine im Süden mehrere Dörfchen pro Tag vermeldet. Selbst wenn man die Hoffnungen der Ukrainer von einem totalen Sieg in Putins totalem Krieg sowie die Kriegsverantwortung Russlands vom Tisch wischen würde, würde ein Treffen "in der Mitte" mindestens die Rückgabe der gesamten Ostukraine erfordern.
 
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