brooker
F@H Team #70335 Event Manager
Wie war das noch? Bis das Gegenteil bewiesen ist im Zweifel für den Angeklagten.Mir stellt sich eher die Frage, warum du davon ausgehst, dass dem so wäre? Gibt es dafür irgendeinen Hinweis außer die Behauptung eines moskauer Märchenerzählers, der in der gleichen Story schon mindestens zwei weitere Male gelogen hat?
Sicherlich gab es schon die eine oder andere Aussage bei den Russen, die nicht ganz rund war. Selbiges ist aber auch schon bei der UKR vorgekommen - siehe Selenski mit "mehr als 1.000 Zivilisten im EKZ ...". Ich glaube man sollte nicht den Fehler machen und anfangen zu pauschalisieren. Mir kommt es so vor, dass es jedoch viele Medien und Leute machen. Ich halte dies für einen Fehler und sehe die Gefahr, dass daraus ein absolutes Feindbild geschaffen und gleichzeitige die Chance für eine friedliche Lösung genommen wird. Auch wenn es mühsam und mit Aufwand verbunden ist, lohnt es sich jeden Vorgang sachlich und unvoreingenommen zu prüfen. Denn nur so kann man sich auf einer respektvollen Ebene treffen und ist Kommunikation möglich. Beispiel: wenn ich dich bei jedem Treffen einen Lügner nenne, dann hast du irgendwann keine Lust mehr mit mir zusammen zu kommen. Wenn ich dir aber sachlich aufzeige, dass deine Darstellung aus folgenden Gründen nicht plausibel erscheint, ist es eine ganz andere Nummer. Der Respekt vor einander wird gewahrt. Kommunikation kann stattfinden. Und wenn im Rahmen einer UN-Sitzung beim Vortrag von Russland die anderen Teilnehmer den Raum verlassen ... oder wenn die OSZE-Delegation auf Grund nicht erteilter Visa nicht nach London reisen und nicht teilnehmen kann ist das ein zugeschlagenes Buch. Keine Kommunikation, kein Kompromiss und ein Zeichen das ich möchte, dass das Sterben, das Leid und auch die globalen Konsequenzen des Krieges weiter fortschreiten und sich potenzieren.
... siehe obenAlles was von erwiesenen Lügnern kommt ist erst einmal genausowertlos wie Propaganda, bis es auch irgendwer anders bestätigt.
Ich habe einen Vorschlag:Wenn du einen dritten, besseren, praktikablen Vorschlag hast, wären nicht wenige Leute daran interessiert.
1. wöchentliche UN und OSZE Meetings mit allen Mitgliedern zu Vorkommnissen auf beiden Seiten - diese beiden Instrumente müssen ihre eigentliche Funktion wieder wahrnehmen und beweise, denn das ist der Schlüssel für Vertrauen und Veränderung. Ich ziele dabei auf die Vorwürfe aus den Separatistengebieten, dass seit 2014 permanent und seit ca. 3 Wochen besonders massiv rein zivile Örtlichkeiten von der UA beschossen werden. Diese Meldungen und Dokumentationen muss man die selbe Aufmerksamkeit in der UN und OSZE schenken, wie wir es bei reklamierten Kriegsverbrechen durch Russen erleben. Insbesondere deshalb, weil behauptet wird, das die vom Westen bereitgestellten Artillerie und Raketentechnologie dabei zur Anwendubg kommt. Eine sachliche, öffentliche Untersuchung könne falsche Behauptungen schnell aufdecken und Propaganda verhindern. Gleichzeitig würden beide Instrumente wieder von beiden Seiten als das wahrgenommen werden, was sie sein sollen: unabhängige Schiedsstellen um Kriegsverbrechen anzuzeigen und bzw. in Konflikten Neutralzonen zu überwachen
2. Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zwischen UKR und Russland, der Gefangenenaustausch ist ein erster guter Schritt
3. Ausarbeitung von möglichen Kompromissen zwischen Russland und der UKR


