Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Letztendlich ist es von beiden Seiten ein Schmierentheater. War es aber schon immer - auch zu KK Zeiten. Da waren wir gegenseitige Klassenfeinde, aber bei Energie aber auch bei Technik, da hat man munter Geschäfte gemacht. Der Unterschied heute ist aber, dass es bei z.B. Gas um Verträge mit sehr langen und noch aktiven Laufzeiten geht. Wenn Russland - oder andersherum der Westen - sagt, dass man bei Waren oder Rohstoffen ohne Lieferverträge den Hahn bzw. die Lieferung verweigert, dann ist das für beide Seite legitim und in meinen Augen auch kein wirtschaftlicher Vertrauensverlust.

Jedes Land der Welt, was aktuell von russischen Rohstoffen abhängt, schaut sich ganz genau an, was das im Zweifel bedeuten kann. Liest man z.B., dass Russland jetzt Chinas größter Lieferant für Rohöl ist, dann wird sich Xi schon so seine Gedanken machen, was das für ihn, sein Regime und auch sein Land bedeutet, wenn man von einem faschistischen Diktator abhängig ist. Gleiches gilt sicherlich auch für den demokratisch gewählten Modi in Indien. Deswegen kann und wird Russland in guter alter Sowjetmanier immer irgendeine Geschichte erfinden und nicht die Wahrheit sagen. In dem Falle: Technische Probleme und nicht Sanktionen.
 
09:31 Uhr

Gesamte ukrainische Region Cherson auf russisches Fernsehen umgestellt


In der Region um die besetzte südukrainische Stadt Cherson werden nun überall russische statt ukrainische Fernsehsender ausgestrahlt. Spezialisten der russischen Armee hätten "den letzten der sieben Fernsehsendemasten in der Region Cherson neu konfiguriert für die Ausstrahlung russischer Sender", teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Dienstag mit. Rund eine Million Einwohner in dem Gebiet könnten nun "kostenlos" die wichtigsten russischen Sender nutzen, darunter insbesondere diejenigen der staatlichen Sendergruppe VGTRK.

Die russische Armee hatte das an die annektierte Krim-Halbinsel grenzende Gebiet um Cherson bereits kurz nach Beginn ihrer Ukraine-Offensive Ende Februar eingenommen. Seitdem wird das Gebiet immer näher an Russland herangeführt. Vor anderthalb Wochen begann Russland mit der Ausgabe russischer Pässe, außerdem wurde der russische Rubel als Zahlungsmittel eingeführt.

08:26 Uhr

"Extrem schwierige Lage" an der Front


Die Ukraine hat Schwierigkeiten bei den Kämpfen im Osten des Landes eingeräumt. Der Gouverneur der Region Luhansk, Serhiy Gaidai, sagte, die Lage entlang der Front sei "extrem schwierig". Die russische Armee habe einige Gebiete eingenommen und genügend Reserven für eine neue Großoffensive gesammelt.

Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, es gebe schwierige Kämpfe in Luhansk um die Städte Sjewjerodonezk und Lyssytschansk. Selenskyj hatte eine Verstärkung der russischen Angriffe im Vorfeld des EU-Gipfels am Donnerstag und Freitag vorausgesagt. Bei dem Treffen soll die Ukraine den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhalten. Die Nacht auf Dienstag sei allerdings relativ ruhig gewesen, sagte Gouverneur Gaidai. "Es ist eine Ruhe vor dem Sturm", fügte er hinzu.

Am Montagabend hatten die ukrainischen Behörden den Tod von drei Zivilisten durch russischen Beschuss in der Region Donezk und weitere drei Tote bei Beschuss in der Region Charkiw gemeldet. In Odessa, dem größten ukrainischen Schwarzmeerhafen, der von der russischen Marine blockiert wird, zerstörte eine russische Rakete nach Angaben des ukrainischen Militärs ein Lebensmittellager.

08:13 Uhr

Ukraine soll westliche Anti-Schiffs-Rakete eingesetzt haben


In der vergangenen Woche soll die ukrainische Armee erstmals erfolgreich eine Harpoon Anti-Schiffs-Rakete gegen die russischen Streitkräfte eingesetzt haben. Das schreibt das britische Verteidigungsministerium auf Twitter. Das Ziel des Angriffs sei mit großer Sicherheit der russische Schlepper Spasatel Vasily Bekh vor vier Tagen gewesen. Dieser habe Waffen und Personal auf die als Snake Island bekannte Insel im Schwarzen Meer bringen wollen.

Die Zerstörung des russischen Schiffs auf einer Nachschub-Mission zeige die Schwierigkeiten, denen Russland ausgesetzt sei, wenn es seine Truppen auf Snake Island versorgen wolle. Die ukrainische Küstenverteidigung habe es geschafft, Russlands Kontrolle über den Nordwesten des Schwarzen Meeres zu neutralisieren.


06:33 Uhr

Kreml will US-Kriegsgefangene bestrafen


Nach ihrer Gefangennahme durch russische Truppen in der Ukraine könnten zwei US-Veteranen Konsequenzen drohen. Dies deutete Kremlsprecher Dmitri Peskow in einem Interview des US-Senders NBC News an. Die Amerikaner, die an der Seite ukrainischer Truppen gekämpft hatten, sollten "für die Verbrechen, die sie begangen haben, zur Rechenschaft gezogen werden", erklärte Peskow. Die beiden seien aus russischer Sicht zudem nicht durch die Genfer Konventionen als Kriegsgefangene geschützt. Kürzlich hatten US-Volksvertreter erklärt, dass zwei Veteranen aus Alabama in der Ukraine vermisst würden. Sie seien ins Land gereist, um die dortige Armee im Kampf gegen die russischen Angriffstruppen zu unterstützen.


04:33 Uhr

52-jähriger US-Bürger in Ukraine gefallen


Ein US-Bürger ist nach Angaben des US-Außenministeriums in der Ukraine ums Leben gekommen. Der 52-Jährige aus New York sei am 15. Mai bei Kämpfen getötet worden, heißt es in einem Nachruf, der Anfang des Monats in der Zeitung "The Recorder" veröffentlicht wurde. Ein Sprecher des Außenministeriums bestätigte den Tod und erklärte, dass US-Bürger wegen des Krieges nicht in die Ukraine reisen sollten. Freiwillige aus den USA und anderen Ländern haben sich seit Beginn des russischen Einmarschs freiwillig gemeldet, um an der Seite der Ukraine zu kämpfen.

04:21 Uhr

Medienbericht: Ringtausch verzögert sich


Ein seit zwei Monaten geplanter deutsch-slowakischer Ringtausch für Waffenlieferungen an die Ukraine verzögert sich laut einem Bericht des Portals "Business Insider", weil Berlin zu wenige Panzer anbietet. Der Tausch sollte demnach vorsehen, dass die Slowakei der Ukraine 30 7-72 Kampfpanzer aus sowjetischer Produktion an die Ukraine liefert - und im Gegenzug modernere deutsche Panzer als Ersatz erhält.

Laut "Business Insider" lehnte Bratislava den Tausch aber in der vergangenen Woche ab, da Deutschland 15 Panzer des Typs Leopard-2A4 anbot. Dies sei aus Sicht der Slowakei ein zu geringer Ersatz für die 30 an die Ukraine zu liefernden T-72-Panzer. Dem Bericht zufolge erklärte eine Sprecherin des slowakischen Verteidigungsministeriums, 15 Leopard-Kampfpanzer könnten "keine Lösung für uns sein, da wir 30 Kampfpanzer für ein Panzerbataillon benötigen".

02:34 Uhr

Russischer Journalist Muratow versteigert Friedensnobelpreismedaille


Der russische Journalist und Friedensnobelpreisträger Dmitri Muratow hat seine Nobelpreis-Medaille für 103,5 Millionen Dollar (98,4 Millionen Euro) versteigert. Der bei der Auktion in New York erzielte Erlös soll geflüchteten ukrainischen Kindern zugutekommen. Der Erlös der Versteigerung geht nach Angaben des Auktionshauses Heritage Auctions an das Hilfsprogramm für geflüchtete ukrainische Kinder des UN-Kinderhilfswerks UNICEF.

Muratow ist der Chefredakteur der unabhängigen russischen Zeitung "Nowaja Gaseta". Ende März musste sie ihr Erscheinen einstellen, nachdem sie von den Behörden wegen ihrer Berichterstattung über die russische Invasion in der Ukraine mehrfach verwarnt worden war. Muratow war wegen seiner Verdienste um die Meinungsfreiheit im vergangenen Jahr gemeinsam mit der philippinischen Journalistin Maria Ressa mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.
 
Welche Blockade?
Nehmen ist Russen halt das Schiff.
Nun ja, die meisten Waren werden klassisch über LKW dorthin gebracht.
Ob es da einen Bahntransitstrecke durch Litauen und Lettland gibt, weiss ich gar nicht.

Ich wiederhole mich:
Es ist zunächst strategisch unklug, dem Putin die Möglichkeit zu offerieren, dass der "böse" Westen ca. 1 Mio. Russen quasi in Geiselhaft nimmt, genau so kann er es nämlich darstellen.

Genau so strategisch unklug ist es, den Kreml zusätzlich genau auf den schwächsten Punkt der NATO-Territorialverteidigung zu lenken, unbedarft davon, dass es hier bestimmt schon theoretische Planspielchen auf beiden Seiten gibt.

Wenn der Westen die Eskalation will, wurde der "richtige" Hebel gezogen.
Will man dies verhindern, sollte man so was einfach nur lassen.
 
Hmmm...
Ich halte die Blockade der Enklave Kaliningrad durch Litauen für einen unnötigen Brandbeschleuniger.
So was kann ganz schnell und böse eskalieren.
1. Litauen ist dafür nicht verantwortlich, sie führen nur EU Sanktionen aus
2. es nicht alle Güter davon betroffen, Lebensmittel und Medizin sind weiterhin kein Problem
3. ein Versand via Schiff oder Hubschrauber (internationale Gewässer) sollte weiterhin möglich sein

Es ist zunächst strategisch unklug, dem Putin die Möglichkeit zu offerieren, dass der "böse" Westen ca. 1 Mio. Russen quasi in Geiselhaft nimmt, genau so kann er es nämlich darstellen.
Die Frage ist, was will der Westen noch machen um Russland zu stoppen, anscheinend kann er nicht genug Waffen liefern, aber die aktuellen Sanktionen sind zu langsam und treffen die Russen nicht hart genug. Die Russen selber haben mehrere tausend Ukrainer verschleppt, wo schreit die Welt da auf.

Sollen die Amerikaner halt paar Rosinenschiffe da hin schicken und bisschen Essen an dieses strategische Atomsilo mit 1 Mio Einwohnern liefern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ist, was will der Westen noch machen um Russland zu stoppen, anscheinend kann er nicht genug Waffen liefern, aber die aktuellen Sanktionen sind zu langsam und treffen die Russen nicht hart genug. Die Russen selber haben mehrere tausend Ukrainer verschleppt, wo schreit die Welt da auf.
Ob das mit dem Verschleppen stimmt oder nicht weiß ich nicht. Die Sanktionen zeigt halt nicht die gewünschte Wirkung, Russland ist nicht abhängig genug, damit diese stärker wirken. Da kann man exakt gar nichts dagegen machen. Der einzige Weg, den Mist zu stoppen ist, wenn auf beiden Seiten mal wieder die Gehirne genutzt werden und Einsicht da ist, dass jede weitere Eskalation nur alles schlimmer macht.
 
1. Litauen ist dafür nicht verantwortlich, sie führen nur EU Sanktionen aus
Das habe ich anderswo schon differenzierter gelesen...
2. es nicht alle Güter davon betroffen, Lebensmittel und Medizin sind weiterhin kein Problem
3. ein Versand via Schiff oder Hubschrauber (internationale Gewässer) sollte weiterhin möglich sein
Alles gut, Realität trifft auf Gegendarstellung Moskaus.
Wem glaubt der unbedarfte russische Bürger mehr?
Die Frage ist, was will der Westen noch machen um Russland zu stoppen, anscheinend kann er nicht genug Waffen liefern, aber die aktuellen Sanktionen sind zu langsam und treffen die Russen nicht hart genug. Die Russen selber haben mehrere tausend Ukrainer verschleppt,
Für die leeren Waffenarsenale Europas und die phlegmatische Reaktion mancher Politiker sind wir wohl selbst Schuld.
Wir bekommen es ja nicht mal mehr geregelt, den Slowaken lächerlich wenige 30 Leos als Ringtauschersatz auf den Hof zu stellen.
wo schreit die Welt da auf.
Na komm, die ganze Welt weiss davon.
Ist es aber deswegen richtig "gleiches mit Gleichen" zu vergelten?
Was genau unterscheidet "uns" von "denen", wenn wir alttestamentarisch "Auge um Auge" spielen?

Sollen die Amerikaner halt paar Rosinenschiffe da hin schicken und bisschen Essen an dieses strategische Atomsilo mit 1 Mio Einwohnern liefern.
Wiso sollten die USA das tun?
Gemäß deiner Aussage von oben ist es eine EU-Sanktion, also ein europäisches Thema.
An der Stelle würde ich mich als Ami komplett bedeckt halten und zuschauen.
Und überhaupt, warum sollten die Amis wieder mal die Sch..... für die Europäer erledigen und hinterher dafür beschimpft werden?
 
Die Russen selber haben mehrere tausend Ukrainer verschleppt, wo schreit die Welt da auf.
Mein letzter Wissensstand sind 2 Millionen verschleppte Ukrainer laut Presse, dazu kommen geklaute Nahrungsmittel (Weizen) in Milliarden Werten usw. Darüber hinaus wird völlig bewust eine Hungerkrise in Teilen der Welt angezettelt .
Ich weiß nicht warum sich alle immer in die Hosen machen, wenn man gegen die Russen mal konsequent vorgeht, man muss nicht immer nur einstecken sondern sollte auch koordiniert austeilen, sie haben es mehr als verdient!
Ich bin mittlerweile soweit das ich es für richtig halte, die Nato dafür einzusetzen die Russen aus der Ukraine herauszuschmeißen jedenfalls bis zu den Linien vom 24.02.2022.
Ich schei sse mir vor den Russen nicht in die Hose, ich will das dieses Menschheitsverbrechen an der Ukraine und den Ukrainern aufhört und wenn das nur mit massiver Gewalt möglich ist, weil man es mit einer Bande gewissenloser Menschenschlächter zu tun hat, dann ist das halt so.
Die Probleme die wir bekommen werden, wenn die Kreml Mischspoke für ihren Gräuel Krieg gegen die Ukraine belohnt wird, in dem sie ihre Ziele oder Teile ihrer Ziele verwirklcht werden ist völlig unabsehbar, m.A. nach ist dann aber die momentane Situation, das reinste Zuckeschlecken!
Ich sage nur Zar Peter und 17 Jahre Krieg!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das habe ich anderswo schon differenzierter gelesen...
Dann verlinke das doch bitte, mein Stand ist, dass sie aufgrund der EU Sanktionen der Bahntransit von bestimmten Gütern verhindern.
Alles gut, Realität trifft auf Gegendarstellung Moskaus.
Wem glaubt der unbedarfte russische Bürger mehr?
Spielst das noch ein Rolle, glaubst du sie bekommen mehr Soldaten zusammen, die gegen die Nato in den Krieg ziehen wollen oder die denken dann, es wäre eine gute Idee eine Atombombe nach Litauen zu werfen, nur damit die armen Leute in Kaliningrad mehr Essen haben, was ja nicht einmal stimmt.
Na komm, die ganze Welt weiss davon.
Ist es aber deswegen richtig "gleiches mit Gleichen" zu vergelten?
Was genau unterscheidet "uns" von "denen", wenn wir alttestamentarisch "Auge um Auge" spielen?
Wo ist das bitte das Gleiche, es wird nur der Transit von bestimmten Sachen gestoppt, stellen wir uns jetzt so blöd wie die Russen und übertreiben alles. Sicherlich wird das ein Säbelrasseln, die Russen haben doch schon Forderungen bzw. Ultimatum gestellt, das Problem der Russen ist halt, sie haben aktuell kaum noch Verfügbare Einheiten.
Wiso sollten die USA das tun?
Gemäß deiner Aussage von oben ist es eine EU-Sanktion, also ein europäisches Thema.
An der Stelle würde ich mich als Ami komplett bedeckt halten und zuschauen.
Und überhaupt, warum sollten die Amis wieder mal die Sch..... für die Europäer erledigen und hinterher dafür beschimpft werden?
Schaut dir die Argumente der Russen an, die Russen schieben ständig die Amerikaner vors Loch. Als Europäer wird uns die ganze Zeit die Glaubwürdigkeit abgesprochen, weil der Westen ja so schlimm ist, mit seinen zahlreichen Kriegen und Verbrechen. Sollen sich halt die EU und die USA hinstellen und sagen, wenn es dort Hunger gibt und Russland trotz seiner "Rekordernten" nicht versorgen kann, helfen wir natürlich gerne aus.

 
Mein letzter Wissensstand sind 2 Millionen verschleppte Ukrainer laut Presse, dazu kommen geklaute Nahrungsmittel (Weizen) in Milliarden Werten usw. Darüber hinaus wird völlig bewust eine Hunderkrise in Teilen der Welt angezettelt .
Ich weiß nicht warum sich alle immer in die Hosen machen, wenn man gegen die Russen mal konsequent vorgeht, man muss nicht immer nur einstecken sondern sollte auch koordiniert austeilen, sie haben es mehr als verdient!
Ich bin mittlerweile soweit das ich es für richtig halte, die Nato dafür einzusetzen die Russen aus der Ukraine herauszuschmeißen jedenfalls bis zu den Linien vom 24.02.2022.
Ich schei sse mir vor den Russen nicht in die Hose, ich will das dieses Menschheitsverbrechen an der Ukraine und den Ukrainern aufhört und wenn das nur mit massiver Gewalt möglich ist, weil man es mit einer Bande gewissenloser Menschenschlächter zu tun hat, dann ist das halt so.
Die Probleme die wir bekommen werden, wenn die Kreml Mischspoke für ihren Gräuel Krieg gegen die Ukraine belohnt wird, in dem sie ihre Ziele oder Teile ihrer Ziele verwirklcht werden ist völlig unabsehbar, m.A. nach ist dana aber die momentane Situation, das reinste Zuckeschlecken!

Es geht doch gar nicht darum, ob sich einer in die Hose vor den Russen scheisst.
Es geht darum, ob in diesen Konflikt tatsächlich 450 Mio. EU Bürger aktiv mit hineingezogen werden sollen.
Passiv ist ja eh schon jeder mit drinnen.

Ich halte eine Eskalation und Einbezug der Nato als aktive Kriegspartei für keine gute Idee.
Kannst du gerne anders sehen.


Dann verlinke das doch bitte, mein Stand ist, dass sie aufgrund der EU Sanktionen der Bahntransit von bestimmten Gütern verhindern.
Ich beziehe meinen Standpunkt hierauf (Video):
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte eine Eskalation und Einbezug der Nato als aktive Kriegspartei für keine gute Idee.
Kannst du gerne anders sehen.
Ja, viele geben sich der Hoffnung hin, das Putin nach der Ukraine aufhört, ich sehe das halt anders, ich glaube die Ukraine ist nur der Anfang.

Ich beziehe meinen Standpunkt hierauf (Video):
Hier verstehe ich deinen Standpunkt nun überhaupt nicht, in dem Video wird gesagt das ~50% der Waren nicht mehr über Landweg transportiert werden dürfen, da EU Sanktionsliste, die Russen behaupten Völkerrechtswidrig, ansonsten dient das Video nur der Analyse, was sich daraus für ein Konflikt entwickeln kann, mit keinem Wort wird darüber geredet, ob es nach EU Sanktionsliste gerechtfertigt ist oder nicht.

Klar kann man der Meinung sein, man kann das eher lassen, du kannst aber nicht behaupten Litauen macht hier etwas, was nicht vorgesehen war, denn es wird eben der Transport der Waren über Land verboten, die auf der Sanktionsliste stehen, unabhäbgig davon wie man das findet oder welche Auswirkungen das hat.
 
Wir haben nicht angefangen...das unterscheidet uns von dem Psychos...ähhh Putin und seine Liebhabhasimausis...
Unbestritten.
Man mag es kaum glauben, auch für mich ist Putin ein revisionistischer und verbrecherischer Kriegstreiber.
Auch ich stehe hinter Waffen- und Geldlieferungen an die Ukraine und beklage das Zögern der BR.
Auch ich sehe ein Kriegsende erst dann, wenn die Souveränität der Ukraine mit den Grenzen vor 2014 wieder hergestellt ist.
Ich bin sogar für einen sofortigen Gas-Boykott und weiss um die wirtschaftlichen wie gesellschaftlichen Konsequenzen bei uns.

Ich bin aber gegen einen aktiven Kriegseintritt der Nato.
Und ich halte auch nicht viel davon, der Ukraine mit der EU-Mitgliedschaft zu winken,
weil das Land noch Jahrzehnte davon entfernt ist, die allgemeingültigen Aufnahmekriterien auch nur halbwegs zu erfüllen. Da wird eine falsche Hoffnung geschürt.
Hier verstehe ich deinen Standpunkt nun überhaupt nicht, in dem Video wird gesagt das ~50% der Waren nicht mehr über Landweg transportiert werden dürfen, da EU Sanktionsliste, die Russen behaupten Völkerrechtswidrig, ansonsten dient das Video nur der Analyse, was sich daraus für ein Konflikt entwickeln kann, mit keinem Wort wird darüber geredet, ob es nach EU Sanktionsliste gerechtfertigt ist oder nicht.
Mein Fokus lag auf den möglichen Konfliktkonsequenzen, die ich ähnlich sehe.
Klar kann man der Meinung sein, man kann das eher lassen, du kannst aber nicht behaupten Litauen macht hier etwas, was nicht vorgesehen war, denn es wird eben der Transport der Waren über Land verboten, die auf der Sanktionsliste stehen, unabhäbgig davon wie man das findet oder welche Auswirkungen das hat.
Die meinige Kernfrage ist, warum macht es Litauen jetzt und nicht schon vor 2 oder 3 Monaten, das gehört theoretisch in die Schublade Sanktionspaket 2 oder 3.
Jedem dürfte doch klar sein, dass dies zur rhetorisch/verbalen oder gar tätlichen Gegenantwort ermuntert.
Nur weil es rechtens ist, muss es noch lange nicht richtig sein.

Ich akzeptiere ja, dass die meisten hier es für richtig halten, im Gegenzug darf ich dennoch meine Meinung insofern äußern, dass ich es langfristig gesehen für einen strategischen Fehler in Richtung Eskalation halte.

Gerade du weisst, dass ich schon vor Wochen unangenehme Nachrichten bekam und sich Informationen diesbezüglich erneut und verstärkt in anderer Form verdichten, die sich mit Obigem in Übereinstimmung bringen lassen.
Ich selbst habe aber für solche Scherze einfach keine Lust.
Dabei mag ich es belassen...
 
Zuletzt bearbeitet:
@ compisucher

Ich kann mit deiner Meinung leben, und du kannst hier selbstverständlich jederzeit deine Meinung kund tun, da sie immer argumentativ unterfüttert ist, aber du hast ja hier auf die Befürworter dieses Transport Embargos eher so reagiert, das man nicht weiss, ob das was Litauen da macht rechtmäßig ist oder nicht, eher darum drehte sich die Kritik.

Ich akzeptiere ja, dass die meisten hier es für richtig halten, im Gegenzug darf ich dennoch meine Meinung insofern äußern, dass ich es langfristig gesehen für einen strategischen Fehler in Richtung Eskalation halte.
Aktion und Reaktion!
Letzte Woche ging über den Ticker, das sich die Duma damit beschäftigt hat, das Litauen gar kein eigenständiger Staat ist, sondern russische Enklave, insoweit wurde wohl diese Woche den Russen klar gemacht, was man von solchen Behauptungen und eben auch Drohungen in Litauen hält.
Du hälst es für einen strategischen Fehler, kann man durchaus so sehen, viele denken, man kann den Russen eben nicht ihre ständigen Provokationen und den damit verbundenen Drohungen, was alles angeblich ihnen gehört und wer kein Recht auf eigene Staatlichkeit hat, nicht ständig durchgehen lassen.
Man beschäftigt sich ja auch schon im russischen Fernsehen mit einem konventionellen Angriff auf Deutschland, zur Erinnerung das sind Staatsmedien, also etwas völlig anderes als bei uns.
 
@ compisucher

Ich kann mit deiner Meinung leben, und du kannst hier selbstverständlich jederzeit deine Meinung kund tun, da sie immer argumentativ unterfüttert ist, aber du hast ja hier auf die Befürworter dieses Transport Embargos eher so reagiert, das man nicht weiss, ob das was Litauen da macht rechtmäßig ist oder nicht, eher darum drehte sich die Kritik.
Dann habe ich mich mißverständlich ausgedrückt und entschuldige dies.
Aktion und Reaktion!
Letzte Woche ging über den Ticker, das sich die Duma damit beschäftigt hat, das Litauen gar kein eigenständiger Staat ist, sondern russische Enklave, insoweit wurde wohl diese Woche den Russen klar gemacht, was man von solchen Behauptungen und eben auch Drohungen in Litauen hält.
Du hälst es für einen strategischen Fehler, kann man durchaus so sehen, viele denken, man kann den Russen eben nicht ihre ständigen Provokationen und den damit verbundenen Drohungen, was alles angeblich ihnen gehört und wer kein Recht auf eigene Staatlichkeit hat, nicht ständig durchgehen lassen.
Man beschäftigt sich ja auch schon im russischen Fernsehen mit einem konventionellen Angriff auf Deutschland, zur Erinnerung das sind Staatsmedien, also etwas völlig anderes als bei uns.
Ebenso der fiktive Atomschlag gegen GB mit einer nicht vorhandenen Zar-Atombombe...
Rhetorisches Säbelgerassel aus der Putin-Echokammer um zartfühlende Wesen im Westen einzuschüchtern.
Derzeit verursacht so was bei mir nur abfälliges Schulterzucken, da die "glorreiche" russische Armee von einem eher unbedeutenden Gegner massiv in die Schranken gewiesen wird.

Natürlich sehe ich es wohl genau so wie die Meisten, dass wenn Putin in der Ukraine substanziellen Erfolg hätte, er nächste "Ziele" ins Visier nehmen würde.
Georgien und Moldau wären da aus meiner Perspektive naheliegend.

Aber:
Man könnte ja auf die Idee kommen, dass bestimmte, nennen wir es mal, Sanktionen diesen Putin so sehr in Rage bringen und er Angst hat, das Gesicht zu verlieren und sich zu einem Angriff, sagen wir mal, auf Litauen genötigt fühlt.

Ganz klar würde es eine massive Gegenreaktion der Nato geben.
So weit ich das einschätzen kann und darf, würde dies binnen weniger Wochen zur völligen Luftüberlegenheit der Nato über der Ukraine führen.

Gibt es hierzu gar einen strategischen Plan?
Wie lange bleibt das Ganze dann konventionell?
 
Zuletzt bearbeitet:
Man beschäftigt sich ja auch schon im russischen Fernsehen mit einem konventionellen Angriff auf Deutschland, zur Erinnerung das sind Staatsmedien, also etwas völlig anderes als bei uns.
In Berlin wehte ja auch schonmal die sowietische Flagge...vielleicht will uns Putin auch vom Westen erlösen und uns in die Russische Heimat zurückholen.^^
 
Genau so strategisch unklug ist es, den Kreml zusätzlich genau auf den schwächsten Punkt der NATO-Territorialverteidigung zu lenken, unbedarft davon, dass es hier bestimmt schon theoretische Planspielchen auf beiden Seiten gibt.
Womit sollen die Russen denn einen Angriff auf die NATO starten?
Polen alleine hat die selbe Motivation wie die Ukraine, aber bessere Waffen und die NATO im Rücken, die Russen hätten keine Chance.
Über die russische Grenze hinaus muss kein Soldat marschieren, wir wollen Russland ja nicht erobern.

Aber gegen ein Eingreifen der NATO in der Ukraine bin ich auch, es ist besser Russlands Militär dort langsam ausbluten zu lassen, das ist nicht gut für die Ukrainer, aber das Potenzial für eine Eskalation bleibt so geringer.
 
Zurück