Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine


"Wann und wohin die Marder geliefert werden, ist die Entscheidung der Bundesregierung." Auch 88 Panzer Leopard 1 und weitere Leopard 2 stehen zur Modernisierung im Depot. Nach Pappbergers Einschätzung ist der Marder immer noch ein leistungsfähiges Kampffahrzeug und wird auch von der Bundeswehr eingesetzt - zum Beispiel in Litauen. "Wir haben den Marder über Jahre hinweg auch immer wieder modernisiert."
 
09:13 Uhr

China will Russland nicht materiell unterstützen


China hat seine offiziell neutrale Position im Krieg gegen die Ukraine bekräftigt. Der chinesische Verteidigungsminister Wei Fenghe sagte auf einer Sicherheitskonferenz in Singapur, sein Land habe Russland im Zusammenhang mit der "Ukraine-Krise niemals irgendeine Art von materieller Unterstützung geliefert". Peking unterstütze "Friedensverhandlungen" zwischen den Kriegsparteien und hoffe, dass "die NATO Gespräche mit Russland führen wird", fügte Wei hinzu.

Peking hat die russische Invasion in der Ukraine bislang weder offen kritisiert noch seine Unterstützung für die Militäroffensive erklärt. Westliche Vertreter warnten China wiederholt davor, Russlands Angriff auf das Nachbarland in irgendeiner Form zu unterstützen. Wirtschaftlich sind Russland und China in den vergangenen Jahren immer näher aneinander gerückt.
 
Wir haben jetzt 3,5 Monate Krieg und 6 Marder sind fertig, da sieht man mal was wir angeblich sofort hätten liefern können...
 
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Ich bin ja sonst nicht so, aber den Kerl hätte ruhig das Schicksal eines langsamen Verblutens ereilen können. Der hat mindestens Hunderte, wenn nicht sogar Tausende Leben in Mariupol auf dem Gewissen.

Wir haben jetzt 3,5 Monate Krieg und 6 Marder sind fertig, da sieht man mal was wir angeblich sofort hätten liefern können...
Wo steht in dem Artikel die Anzahl, ich habe gerade die Anzahl 5 gefunden? Hmm das Erste schreibt 6, wiederum andere Medien schreiben 5 Stück mit einen Bild vor der Werkshalle.

Die Rüstungsindustrie scheint auf Manufaktur umgestellt zu haben und die Bundeswehr wird als Museum geführt, das was ausgestellt wird fährt und der Rest steht im Hintergrund, bis mal wieder Geld zum aufbereiten ist oder einer mit der CNC Fräse paar Teile schustert.
 
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Ich bin ja sonst nicht so, aber den Kerl hätte ruhig das Schicksal eines langsamen Verblutens ereilen können. Der hat mindestens Hunderte, wenn nicht sogar Tausende Leben in Mariupol auf dem Gewissen.

„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. „

Nietzsche

So schrecklich das auch alles ist darf nicht vergessen werden für was eingestanden wird.
 
Die Rüstungsindustrie scheint auf Manufaktur umgestellt zu haben und die Bundeswehr wird als Museum geführt, das was ausgestellt wird fährt und der Rest steht im Hintergrund, bis mal wieder Geld zum aufbereiten ist oder einer mit der CNC Fräse paar Teile schustert.
Was erwartest du Bitte?
Wenn man die letzten 30 Jahre anschaut ist es wenig verwunderlich das die deutsche Rüstungsindustrie nicht mehr kurzfristige Kapazität bereitstellen kann.

Es kostet halt auch nicht gerade wenig umfangreiche Fertigungsstraßen für Militärgerät vorzuhalten, wenn du damit dann gerade mal zwischen 60-300 effektiv absetzbare / exportierbare Einheiten produzieren kannst, plus längerfristig die paar Ersatzteile, für die stärksten Verschleißteile.
Natürlich stellst du dann auf eine weniger schnelle / automatisierte Produktion um und erledigst mehr in langsamerer Handarbeit.

Und es ist nun einmal so, viel mehr hat man in Deutschland die letzten 30 Jahre an einzelnen Einheiten für neues Gerät nicht bestellt, meist sogar noch mit deutlich nachträglicher Korrektur der Zahlen nach unten.

Das sind halt ganz andere (kleinere) Nummern, als wie in den 1980er Jahren beim Leopard 2, wo um die 2000 Fahrzeuge alleine für die Bundeswehr bestellt wurden und es entsprechend für die Rüstungsindustrie Sinn machte in entsprechende Produktionskapazitäten zu investieren.

Ist halt anders als z.B. in den USA, wo die Rüstungsindustrie wesentlich exessiver ihre Güter exportieren kann und noch größere / umfangreichere Beschaffungslose für das eigene Militär geordert werden.

Wie dem auch sei, diese Kapazitäten jetzt wieder hier bei uns zu schaffen ist halt nur begrenzt schnell realisierbar und macht halt auch nur dann für die Unternehmen Sinn, wenn im Anschluss die Abnahme dafür längerfristig erhalten bleibt.
 
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Was erwartest du Bitte?
Was soll ich erwarten, es war eine Feststellung, bei der Bundeswehr natürlich ein nicht ganz ernstgemeinter Vergleich, aber bei der Rüstungsindustrie ist es mehr als passend, wie du nochmal bestätigt hast.

Die Frage ist halt, wo kauf ich als Land zukünftig lieber ein, bei einem Unternehmen, welches in Serie produziert inklusive Ersatzteilversorgung oder bei einem Unternehmen, welches Einzelfertigung betreibt und Ersatzteile auch nur teuer liefern kann. Entsprechend sinken auch die Absatzmengen des Unternehmens, wodurch die Preise pro Stück nochmal steigen wird, was die die Produkte nochmal unattraktiver macht.

Ich habe es bereits schon mal geschrieben, die Probleme sind bekannt, aber damit wird nicht umgegangen. Die Ukraine wollte doch die Marder schon viel länger haben, ich dächte sogar schon vor dem Krieg. Dann beginnt der Krieg und wieder passiert ewig nichts, bis die Industrie die Liste einfach weitergibt. Natürlich hat die Rüstungsindustrie auch ein großen Interesse daran und möchte wahrscheinlich neue Kunden in Europa gewinnen, machen eventuell auch zu optimistische Versprechen. Das sie für die Instandsetzung ihre Zeit brauchen, wurde aber eigentlich auch regelmäßig gesagt. Die Frage bei den Marder ist ja noch, wer hat jetzt den Startschuss gegeben, dass das Unternehmen Geld in die Hand nimmt und die Dinger auffrischt, ohne Vertag kein Handschlag.
 
Wie dem auch sei, diese Kapazitäten jetzt wieder hier bei uns zu schaffen ist halt nur begrenzt schnell realisierbar und macht halt auch nur dann für die Unternehmen Sinn, wenn im Anschluss die Abnahme dafür längerfristig erhalten bleibt.
Die große Frage für den interessiert Begabten, was würde passieren, wenn es wirklich so etwas wie einen Ernstfall geben würde?
Haben wir überhaupt noch Pläne und Möglichkeiten dafür, oder würde einfach alles zusammenbrechen?

Man stelle sich nur mal vor, die russische Armee wäre konventionell stärker, würde die Ukraine jetzt besiegen und würde im September/Oktober den Litauen Gap (Engstelle) angeifen.
Klar würde die Nato Luftwaffe einiges verzögern, aber dann müsste hier alles Blitzschnell umgestellt werden und das mit unseren Lieferketten. Ich habe gelesen ab diesem Sommer/Herbst wird es mit höherer Wirtschaftsproduktion ähnliche Verhältnisse bei Lastwagenfahrern wie in England geben, es sind keine mehr vorhanden.
Ich frage mich ernsthaft wie man eine solche Herausforderung meistern würde, Umstellung des Landes auf Kriegswirtschaft, was Waffenproduktion, Nahrungsmittel, Lieferketten, Logistik und einen ganzen Rattenschwanz an Konsequenzen für das "Wirtschaftsleben" hätte. Wie bekommt man schnell Fachkräfte heran, ohne ein Register?
Ich persönlich glaube das es überhaupt keine Pläne mehr gibt und vom Zivilschutz reden wir noch überhaupt nicht.
Klar kann man viel improvisieren aber wenn der Ukraine Krieg in 1-2 Monaten 5 Marder hevorbringt darf man skeptisch sein.
 
Warum sollte es auch Pläne geben, wenn danach eh alles verseucht ist?
Es wird keinen größeren Krieg geben, es sei denn es gibt einen sehr unschönen Zwischenfall.
 
Warum sollte es auch Pläne geben, wenn danach eh alles verseucht ist?
Es wird keinen größeren Krieg geben, es sei denn es gibt einen sehr unschönen Zwischenfall.
Über solche Aussagen kann man sich nur wundern, denn es findet im Moment ein größerer Krieg statt, so ganz ohne Atomwaffen, aber ist wohl an dir vorbeigegangen!
Dann können wir uns ja einfach überrennen lassen!
 
Wir haben jetzt 3,5 Monate Krieg und 6 Marder sind fertig, da sieht man mal was wir angeblich sofort hätten liefern können...
also sorry, aber bezüglich der marder hieß es nie, dass die sofort lieferbar wären. rheinmetall hat die damals angeboten und eben auch erwähnt, dass die erst wieder aufbereitet werden müssen.

worüber man da meinetwegen diskutieren könnte wäre, dass auch die wiederaufbereitung vielleicht schneller gelaufen wäre, wenn von der regierung direkt das go gekommen wäre.

ansonsten wollte ich mit meinem beitrag eher darauf hinaus, dass es nun wirklich nur noch an der regierung liegt. jetzt stehen da schon ein paar fertige marder. bin gespannt.
 
Klar würde die Nato Luftwaffe einiges verzögern, aber dann müsste hier alles Blitzschnell umgestellt werden und das mit unseren Lieferketten.
Unser Schutzschild vor eindringenden Landstreitkräften heißt mE. Polen (mit NATO Truppen)
also sorry, aber bezüglich der marder hieß es nie, dass die sofort lieferbar wären. rheinmetall hat die damals angeboten und eben auch erwähnt, dass die erst wieder aufbereitet werden müssen.
Die Details sind das eine, der Ton der in der Öffentlichkeit bewusst ankam ein anderer.

Trennung

Wir haben ja schon darüber geredet, dass das mit der Entnazifizierung seltsam ist wenn Putins Freund,
der Chef von Wagner Tattoos mit Hakenkreuzen hat. Aber das hier ist wirklich ein "Haltet euch Fest WTF"

Unbedingt auch die Bilder ansehen.
 
Wir haben ja schon darüber geredet, dass das mit der Entnazifizierung seltsam ist wenn Putins Freund,
der Chef von Wagner Tattoos mit Hakenkreuzen hat. Aber das hier ist wirklich ein "Haltet euch Fest WTF"

Unbedingt auch die Bilder ansehen.
Sind das faschistische bzw nationalistische Allmachtsfantasien?
 
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Unser Schutzschild vor eindringenden Landstreitkräften heißt mE. Polen (mit NATO Truppen)
Dann stehen doch deutsche Truppen ebenfalls an der Front und zwar nur ein paar hundert Kilometer vor dem eigenen Land und es werden Waffen und Munition in ganz anderen Mengen gebraucht und die müssen dann sehr sehr schnell produziert werden. Und hier fragt sich einfach, ob es dafür noch Pläne gibt und ob man das auf die Schnelle können würde!

Ich meine neben der BW waren ja auch zur Zeiten des Kalten Krieges die Niederlande, Belgien, Frankreich etc. gerüstet, obwohl sie die alte Bundesrepublik als "Schutzschild" dazwischen hatten, wir wären/sind in der gleichen Position übertragen auf Polen. Die hatten genauso Pläne auf Kriegswirtschaft umzusteigen, um die benötigten Waffen, Munition, Logistik etc. beizusteuern.
 

11.14 Uhr: Nach wochenlangen heftigen Kämpfen ist die ukrainische Armee nach eigenen Angaben aus dem Zentrum der strategisch wichtigen Stadt Sjewjerodonezk in der Donbass-Region zurückgedrängt worden. Der russischen Armee sei es es mit Unterstützung ihrer Artillerie „teilweise“ gelungen, die ukrainischen Soldaten im Stadtzentrum zurückzudrängen, teilte der ukrainische Generalstab am Montag im Onlinedienst Facebook mit.

Auch der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Hajdaj, berichtete von einem „teilweisen“ Erfolg der russischen Truppen in der Nacht zum Montag. Die russischen Streitkräfte setzten die „Zerstörung“ Sjewjerodonezks fort, erklärte Hajdaj auf Facebook.

Moskau versorge seine Truppen in der Region Luhansk mit „immer mehr Ausrüstung“, um Sjewjerodonezk und das benachbarte Lyssytschansk „zu umzingeln“, erklärte der ukrainische Regionalgouverneur. In Lyssytschansk wurden nach seinen Angaben in den vergangenen 24 Stunden drei Zivilisten durch russische Bombardements getötet, darunter ein sechsjähriger Junge.
 
Die große Frage für den interessiert Begabten, was würde passieren, wenn es wirklich so etwas wie einen Ernstfall geben würde?
Haben wir überhaupt noch Pläne und Möglichkeiten dafür, oder würde einfach alles zusammenbrechen?
Meiner Einschätzung nach sind wir ähnlich gut oder schlecht wie die Russen davor. Die hatten Jahre Zeit sich vorzubereiten und kriegen in drei Monaten nichts anderes auf die Ketten als mit brute force und hohen Verlusten einen Landstrich teils zu erobern, den man schon vorher mit Separatisten zur Hälfte im Sack hatte. Dazu kommen dann die logistischen Fehlleistungen und der Mangel an Komponenten als auch Fachkräften, um den Verschleiß und den Verbrauch von Mensch und Material zu kompensieren.

Mal vorausgesetzt, dass die russischen Fehlleistungen systemisch und nicht nur vorgespielt sind, brauchen wir hier keine Pläne aus der Schublade. Es reicht Pläne jetzt zu machen und diese dann mit Nachdruck zu verfolgen.
 
Wir haben ja schon darüber geredet, dass das mit der Entnazifizierung seltsam ist wenn Putins Freund,
der Chef von Wagner Tattoos mit Hakenkreuzen hat. Aber das hier ist wirklich ein "Haltet euch Fest WTF"
Eigentlich ist gar nichts mehr überraschend, die Frage sollte in Zukunft nur noch lauten, kann der negative Trend in Russland überhaupt gestoppt werden, bevor es endgültig ausartet.

Hmm vor 2 Wochen war die Stadt quasi verloren, dann ist die Ukraine wieder rein, mit einige ausländischen Soldaten und hat den den Russen die halbe Stadt im Straßenkampf abgeronnen und seit 3-4 Tagen heißt es eigentlich, dass die Ukrainer nur das Industriegebiet halten. Die Ukraine möchte die Stadt gerne halten und spricht von einer kriegsentscheidenden Stadt.

Die Ukraine lässt sich da auch nicht wirklich in die Karten schauen, sie wollen jetzt wieder Counter Offensiven starten, die letzten Versuche liefen aber auch schon nur schleppend. Es fehlen einfach die Waffen und die guten Soldaten dafür. Da können die Leute auch noch so oft vor rechnen, dass die Ukraine in der Theorie 600000 Soldaten hat, aber die Realität ist, das die Leute teilweise 10 Tage im Training sind und dann geht es mit veralteter Ausrüstung in Richtung der Front.
 
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