Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

18:22 Uhr

Serbien verteidigt Ablehnung von Sanktionen gegen Russland


Serbien hat sein Vorgehen verteidigt, sich trotz seiner Bewerbung um einen EU-Beitritt nicht den europäischen Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Krieges anzuschließen. "Da haben wir eine andere Position aus ganz vielen Gründen“, sagte der serbische Präsident Aleksandar Vucic nach einem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Belgrad. Er verwies dabei darauf, dass die Serben "andere Beziehungen mit der russischen Seite seit Jahrhunderten pflegen".
Dann gehören die Serben auch nicht in die EU.
17:23 Uhr

Frankreich wäre bereit für Mission im Schwarzen Meer


Frankreich wäre bereit, sich an einem möglichen Einsatz im Schwarzen Meer zu beteiligen, um ukrainische Getreideexporte abzusichern und die Blockade des Hafens von Odessa zu beenden. Ziel wäre es, Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen, um das in der Ukraine gelagerte Getreide zu exportieren, teilte der Elysée-Palast mit.

Zuvor hatte Präsident Emmanuel Macron angekündigt, in der nächsten Woche die Nachbarstaaten der Ukraine, Rumänien und Moldau, zu besuchen. Einen Termin für einen Besuch in Kiew gebe es aber bislang nicht.
Ich frage mich wie die Franzosen das machen wollen ohne direkt einzugreifen?

15:18 Uhr

Ukrainischer Regierungsberater: jeden Tag bis zu 200 Tote


Nach Angaben des ukrainischen Regierungsberaters Mykhailo Podolyak sterben im Krieg in der Ukraine jeden Tag bis zu 200 ukrainische Soldaten. Nur schwere Waffen aus dem Westen könnten an dieser Situation etwas ändern und "Moskau an den Verhandlungstisch zwingen", so Podolyak. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt von etwa 100 Toten auf der ukrainischen Seite pro Tag gesprochen. Podolyak betonte, die Zahl sei mittlerweile überholt.
Das sind echt hohe Verluste. Vor allem wenn man es hochrechnet.
 
Ich frage mich wie die Franzosen das machen wollen ohne direkt einzugreifen?

naja, das wäre ja keine kunst. dabei geht es ja nicht direkt um den krieg.

im endeffekt ist es das, was die türkei vermeintlich auch anbietet. natürlich hängt das alles an den zusagen russlands.

wenn die russen dem zustimmen würden, dann hätte die ukraine (odessa) wenigstens eine kleine sicherheit, dass sie nach entfernung der minen nicht direkt vom meer aus attackiert werden.

könnte man sich wohl ähnlich wie eine flugverbotszone (oder hier transportschifferlaubniszone ^^) vorstellen, nur eben mit russischer zustimmung. sie müssten ja vorher zusagen, dass diese korridore konfliktfrei bleiben (sie die entfernung der minen nicht für angriffe auf odessa nutzen) und das sie akzeptieren, dass im zweifelsfall z.b. die türkei und frankreich intervenieren werden.

lange rede, kurzer sinn - auf so einen deal wird sich russland wohl eh nicht einlassen. denen geht es nunmal nicht um die lebensmittelversorgung sondern um ihre möglichkeiten im krieg.
 
Vor allem hätten sie dann ja dieses Druckmittel nicht mehr.
das kommt noch dazu. die russen (putin) spielen halt, loten aus usw..

wenn sie das mitmachen würden, würden sie wohl für längere zeit als ohnehin schon odessa und eine direkte landverbindung zu transnistrien aufgeben müssen. realistisch wäre so ein vormarsch derzeit aber eh nicht.
dementsprechend fordern sie für die freie durchfahrt im endeffekt ja eine wenigstens teilweise aufhebung der sanktionen - das wäre vor allem innenpolitisch ein großer erfolg und puffer.
da man dem nicht nachkommen wird, wird die propaganda am ende behaupten, dass der böse westen ja an der lebensmittelkrise die schuld trägt.

im endeffekt sollte man russlands forderungen niemals nachgeben, egal in welcher hinsicht. sie werden ohnehin immer alles (egal ob positiv oder negativ für sie selbst) propagandistisch so hindrehen als seien sie die gewinner. daher muss man auch mit den sanktionen immer weitermachen. entgegenkommen würde immer zwei nachteile bedeuten, hart bleiben "nur" den einen propagandistischen.
 
08:17 Uhr

Biden: Selenskyj wollte Warnungen nicht hören


US-Präsident Joe Biden hat die Reaktion seines ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj auf Warnungen der USA vor der russischen Invasion kritisiert. Selenskyj habe nicht hören wollen, als US-Geheimdienste Informationen über die Angriffsvorbereitungen Russlands zusammentrugen, sagte Biden. Die Daten hätten jedoch gezeigt, dass Russland die Grenze überschreiten wolle. "Es gab keinen Zweifel", sagte Biden. "Und Selenskyj wollte es nicht hören."

Allerdings hätten damals auch viele andere geglaubt, dass er, Biden, übertreibe. Selenskyj hat zwar nach Kriegsbeginn an Ansehen gewonnen, doch wird ihm vorgeworfen, die Ukraine nicht ausreichend auf einen russischen Überfall vorbereitet zu haben. Er hatte in den Wochen vor Beginn der russischen Invasion am 24. Februar gereizt auf die wiederholten Warnungen der USA vor einem Militärangriff reagiert, unter anderem weil er fürchtete, dass das Szenario eines drohenden Krieges der ukrainischen Wirtschaft schaden könnte.

05:57 Uhr

Ukrainisches Militär spricht von Artilleriekrieg


Die schweren Kämpfe um die Industriestadt Sjewjerodonezk halten an. "Dies ist jetzt ein Artilleriekrieg", sagte Wadym Skibitskyj, der stellvertretende Leiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes, der britischen Zeitung "Guardian". Alles hänge nun davon ab, welche und wie viele Waffen der Westen der Ukraine liefere. Die Ukraine verfüge über ein Artilleriegeschütz gegen zehn bis 15 russische Artilleriegeschütze.

03:13 Uhr

Mariupol: Fluchtkorridor nach Cholera-Ausbruch gefordert


Der Bürgermeister der von russischen Truppen kontrollierten südukrainischen Stadt Mariupol hat die Vereinten Nationen und das Internationale Rote Kreuz aufgefordert, sich für die Einrichtung eines Fluchtkorridors einzusetzen, damit die verbliebenen Einwohnerinnen und Einwohner die Stadt verlassen können. Es sei die Cholera ausgebrochen. "Es gibt einen Ausbruch von Dysenterie und Cholera", sagte er im ukrainischen Fernsehen. "Der Krieg, der mehr als 20.000 Menschen das Leben gekostet hat, wird mit diesen Infektionsausbrüchen leider die Leben weiterer Tausender von Menschen in Mariupol fordern." Die sanitären Anlagen seien zerstört worden. Leichen verwesten in den Straßen.
 

wollen wir es hoffen, die sollen sich komplett aufreiben!

negativ dabei ist natürlich, dass unpräzisere waffen auch mehr zivile opfer bedeuten. allerdings muss man sich fragen, ob das bei der russischen art krieg zu führen überhaupt ins gewicht fällt.

edit:

:daumen:

und laut der bild (jaja :D ) sollen unsere haubitzen auch endlich innerhalb der kommenden zwei wochen geliefert werden.

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@russische Schiffsraketen an Flugzeugen:
Ich denke persönlich nicht das der Grund dafür ist, dass man nicht mehr genug präzisere Raketen hat, die man nutzen könnte.
Allerdings weiß man, zugegebenermaßen, auch nicht 100%ig sicher wie es um die Liefersituation, bzgl. dafür benötigter Komponenten in Russland im einzelnen momentan bestellt ist, so das es eben auch nicht völlig ausschließbar ist, das doch Mangel Auslöser für die Verwendung ist...

Persönlich denke ich aber aktuell ehr das man einfach mal die momentane Gelegenheit dafür nutzt jetzt die ganzen sehr umfangreichen Uralt-Lagerbestände aus Sowjetzeiten leer zu schießen, weil es schlicht auch aus finanzieller Sicht deutlich günstiger ausfällt, als neuere und präzisere Raketen in größerer Stückzahl von der Industrie zu ordern.

Russland ist ja zudem auch schon lange weg davon in diesem Krieg Ziele noch halbwegs präzise beschießen / treffen zu wollen, auch am Boden (Artillerie), da spielt es entsprechend auch aus der Luft keine besondere Rolle mehr, ob man eine Rakete schießt die auf 5-10 Meter genau eine Stellung trifft, oder eine die auf 25-50 Meter genau trifft und mit ihrer Sprengleistung ein Schiff in Größe eines Flugzeugträgers versenken / schwer beschädigen soll, die dabei umfangreich die zivile Infrastruktur mit zerstört, aber am Ende genauso die Stellung die man eigentlich treffen möchte, ausschaltet.

Eine Rolle spielt aber durchaus das die modernere Rakete, die auf 5-10 Meter genau trifft, halt eine Ecke mehr Rubel kostet, als die uralte Anti-Schiffrakete aus den 1960er Jahren, die man vermutlich sowieso noch tausendfach irgendwo eingelagert in den Depots rumliegen hat.

Ist doch letztlich nichts anderes wie jüngst auch bei den russischen Panzern, wo man inzwischen ebenso schon reihenweise eingelagerte T-62 an die Front karrt.
Nicht weil man nicht mehr genug alte T-72 zum verheitzen besitzen würde, sondern schlicht weil ein T-72 halt teurer ist und noch im Kampfwert steigerbar / upgradebar ist, während ein antiquiertes Model wie der T-62 die aktuell an der Front geforderten Aufgaben aber mindestens genauso erfüllen kann (es gibt ja keine klassischen Panzerschlachten, Panzer unterstützen hauptsächlich die Infanterie) wie ein T-72 und dabei halt deutlich preiswerter zu ersetzen ist, als irgendwann die ganzen zerstörten T-72 Bestände wieder auffüllen zu müssen, während die T-62 dann immer noch im Lagerbestand vor sich hin rosten.

Deshalb halte ich aktuell bzgl. der Berichterstattung dazu auch mehr "Wunschdenken" für die Mutter des Gedanken, das den Russen grundsätzlich die präziseren Raketen ausgegangen sind, als das ehr "pragmatische Handhabung", bzgl. des sparens, von russischer Seite, der Grund dafür ist.
Es ist, wie schon gesagt, schließlich bei der aktuellen russischen Kriegsführung eh völlig egal, wieviel Infrastruktur man da mit der Schiffsrakete noch nebenbei mit liquidiert.

Frei auch dem Moto, ist der Ruf erst vollständig ruiniert, bombt es sich mit der Schiffsrakete völlig ungeniert... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke persönlich nicht das der Grund dafür ist, dass man nicht mehr genug präzisere Raketen hat, die man nutzen könnte.
Man hat bestimmt noch welche, sowas nennt man Sperrbestand und wenn man im Angriff ist wird man sich den auch behalten.
Ist doch letztlich nichts anderes wie jüngst auch bei den russischen Panzern, wo man inzwischen ebenso schon reihenweise eingelagerte T-62 an die Front karrt.
Nicht an die Front, in die Etappe.

Und nein man verschießt diese alten Dinger wirklich weil es eine Knappheit gibt, aber Knappheit heißt halt nicht unbedingt leeres Lager.
 
Nicht an die Front, in die Etappe.
Nein eben nicht nur im rückwärtigen Bereich, auch schon an der Front.
Es gab wohl bereits die letzten 2 Wochen vereinzelte Berichte, das sie auch schon im Fronteinsatz genutzt werden, allerdings wohl auch noch nicht im größeren Umfang.

Und nein man verschießt diese alten Dinger wirklich weil es eine Knappheit gibt, aber Knappheit heißt halt nicht unbedingt leeres Lager.

Naja, bei insgesammt etwa 5000 T-72 in allen Ausführungen kann man nicht von einer wirklichen Knappheit sprechen, im Sinne das man sie der russischen Armee wirklich schon physisch ausgehen würden, aber zumindest die T-72 die sofort einsatzfähig waren und nicht erst umfassender instand gesetzt werden müssten, werden halt langsam knapper.

Ändert aber halt auch am Ende nichts daran das man aktuell auch die T-62 nimmt, weil sie die geforderten Aufgaben in etwa vergleichbarer Effizienz erfüllen können (mehr aushalten tun die T-72 i.d.R. aktuell auf dem Gefechtsfeld auch nicht und das mehr an Feuerkraft durch die 120mm Kanone ist auch ehr vernachlässigbar) und auch aktuell vermutlich schneller in größeren einsatzfähigen Mengen rankarrbar sind, sofern man die T-72 Bestände im fernen Osten und Norden Russlands nicht noch weiter ausdünnen möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube bei den T62 geht es auch darum, dass Reservisten (Separatisten) damit besser geschult sind und das Russland einige T62 hat die erst nach vor ein paar Jahren ausgemustert wurden und so halt besser sind als ewig gelagerte T72.

Ich glaube gelesen zu haben, der nächste Panzer für den Fronteinsatz wäre laut Einschätzungen vermutlich der T80.
 
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edit: der falsche link. der sollte es sein:
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wäre auf jeden fall n spaß sondergleichen. :-D
Ich glaube aber, dass man mit den Marken nichtmal in der Ukraine selbst was verschicken kann - ich hab auf noch keiner eine Wertangabe gesehen. Ich wollte die so oder so tatsächlich nur wegen so ein paar Strullis in meiner Peergroup. Der eine ist schon fast aus allen Wolken gefallen, als ich mal kurz und ganz beiläufig meine ANTIFAmily-Card hab aufblitzen lassen. :haha:

Ich glaube, die Ukraine druckt nicht den zu zahlenden Preis, sondern die Verwendungsmöglichkeit drauf und "F" ist dann die Klasse für Briefe.


Ich frage mich wie die Franzosen das machen wollen ohne direkt einzugreifen?

Vielleicht Eskorte fahren mit ausreichend Nahverteidigungssystemen. Die decken z.T. zwangsläufig auch einen Umkreis von einigen Dutzend bis ein paar 100 m um das Schiff ab, weil man anfliegende Raketen möglichst nicht erst auf dem letzten Meter erwischen will, aber ettliche Kilometer im voraus gar nicht so genau sagen kann, welches Ziel sie anvisieren. Man würde somit selbst bei einem erfolgreichen Abfangmanöver nicht zwingend "direkt eingreifen, sondern hätte sich nur versehentlich "selbst" geschützt, weil man nicht erkannt hat, dass die Russen auf ukrainisches Militär ein paar Meter weiter geschossen haben.

Das ist aber ein verdammt heißes Spiel. Zum einen weil man mit der Ausrede nicht einmal mehr meckern kann, wenn die Russen doch direkt auf einen schießen oder sogar "versehentlich" treffen. Zum anderen weil die reine Anwesenheit schon ein Verstoß gegen die von Russland ausgerufene Sperrzone ist. Und da Russland aus Sicht der Franzosen einen Krieg führt, darf Russland eine Seeblockade verhängen und ein Durchbrechen derselben als gemeinsame Sache mit dem Feind werten.
(Deswegen hatte ich ja weiter vorne mal vorgeschlagen, dass neutrale Staaten das Korn holen fahren sollen. Wer die russische Formulierung "Spezialaktion" offiziell akzeptiert hat, kann sich nämlich darauf berufen, dass vor Odessa gar kein Krieg ist und wenn da kein Krieg ist, dann sind das zivile Gewässer unter ukrainischer Kontrolle, in denen Russen gar nichts befehlen können.)

Davon abgesehen sehe ich aber keinen Nutzen in den französischen Überlegungen: Niemand Angst, dass Russland Getreidetransporter versenken würde. Das Problem ist, dass man für die die ukrainischen Minen räumen müsste, obwohl sich weiterhin russische Landungsschiffe in Reichweite befinden.


könnte man sich wohl ähnlich wie eine flugverbotszone (oder hier transportschifferlaubniszone ^^) vorstellen, nur eben mit russischer zustimmung.

Wenn Russland zustimmen würde, dann bräuchte es doch gar keine Eskorte.


@russische Schiffsraketen an Flugzeugen:
Ich denke persönlich nicht das der Grund dafür ist, dass man nicht mehr genug präzisere Raketen hat, die man nutzen könnte.
Allerdings weiß man, zugegebenermaßen, auch nicht 100%ig sicher wie es um die Liefersituation, bzgl. dafür benötigter Komponenten in Russland im einzelnen momentan bestellt ist, so das es eben auch nicht völlig ausschließbar ist, das doch Mangel Auslöser für die Verwendung ist...

Zumindest die ursprüngliche Iskander (720) wurde noch in der Sowjetunion konzipiert und vor Aufbau engerer Handelsbeziehungen mit dem Westen getestet. Als die Serienproduktion mit der 723 anlief, war Russland vermutlich auch noch zu arm, um Technik in größeren Stückzahlen zu importieren. Also müsste alles für die Iskander M im Land vorhanden sein.

Dass die Produktion auf hohe Stückzahlen ausgelegt ist, darf ich aber auch bezweifeln. Die Einführung lief schon eher langsam und es gab keinen Grund, in den letzten Jahren die Kapazitäten auszubauen. Wenn dann hätte man vermutlich eher in die Iskander K und andere, neuere Techniken investiert und bei denen ist dann schon wieder fraglich, ob sie importunabhängig sind.


Persönlich denke ich aber aktuell ehr das man einfach mal die momentane Gelegenheit dafür nutzt jetzt die ganzen sehr umfangreichen Uralt-Lagerbestände aus Sowjetzeiten leer zu schießen, weil es schlicht auch aus finanzieller Sicht deutlich günstiger ausfällt, als neuere und präzisere Raketen in größerer Stückzahl von der Industrie zu ordern.

Das glaube ich ehrlich gesagt auch. Warum sollte nur die NATO den Ukraine-Krieg nutzen, um ihren alten Schrott zu verbrauchen (/verbrauchen zu lassen)?
Für die Verbreitung von Terror in Zivilgebieten braucht man kein High-Tech. Da kann man auch nehmen, was wegen Überalterung sowieso mittelfristig verschrottet worden wäre.

Russland ist ja zudem auch schon lange weg davon in diesem Krieg Ziele noch halbwegs präzise beschießen / treffen zu wollen, auch am Boden (Artillerie), da spielt es entsprechend auch aus der Luft keine besondere Rolle mehr, ob man eine Rakete schießt die auf 5-10 Meter genau eine Stellung trifft, oder eine die auf 25-50 Meter genau trifft und mit ihrer Sprengleistung ein Schiff in Größe eines Flugzeugträgers versenken / schwer beschädigen soll, die dabei umfangreich die zivile Infrastruktur mit zerstört, aber am Ende genauso die Stellung die man eigentlich treffen möchte, ausschaltet.

25-50 m mit so alter Technik? Glaube ich nicht. Den Zielendanflug übernimmt normalerweise ein Radarsucher. Vom Ende der 50er Jahre, gedacht >150 m lange Metallhaufen vor den relativ schwachen, gleichmäßigen Reflektionen einer Meeresoberfläche zu finden und vielleicht noch den größten Blib davon auszuwählen. Mit viel Glück kann das Ding ein Hochaus von kleineren Gebäuden oder einen Panzer auf freiem Feld vom komplexen Radarecho strukturierten Grunds unterscheiden. Aber darauf wetten würde ich nicht und die Erkennung einer eingegrabenen Artilleriestellung ist komplett ausgeschlossen. Das heißt beim jetzigen Einsatz gegen Landziele kann nur die Trägheitsnavigation verwendet werden, die ebenfalls 60 Jahre alt ist und schon damals nur dafür gedacht war, den Flugkörper bis auf Radar-Reichweite ins Zielgebiet zu führen. Ich wäre nicht überrascht, wenn Präzision jenseits der 200 m liegt.
 
Ich glaube, die Ukraine druckt nicht den zu zahlenden Preis, sondern die Verwendungsmöglichkeit drauf und "F" ist dann die Klasse für Briefe.
Ja, hab ich mittlerweile auch ermittelt. ;)
... Die Einführung lief schon eher langsam und es gab keinen Grund, in den letzten Jahren die Kapazitäten auszubauen.
Bist Du dir da sicher? Putins Überfall war doch kein Anfall von überbordender Spontanität. Ich traue dem eigentlich nicht zu so blöd zu sein... im Gegenteil, selbst sowas halte ich bei dem für absout möglich:

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Bevor wieder jemand nach "verlässlichen Quellen ruft: Das ist genau jener Prof., auf den sich die Berichterstatter beziehen. Ob das so stimmt wissen bestimmt auch nur eine Handvoll Menschen - aber Putin ist halt ne [insert Schimpfwort deiner Wahl], ein lupenreiner Faschist und wer weiss mit was der noch alles um die Ecke kommt, mit dem niemand so wirklich gerechnet hat. ^^
 
Bist Du dir da sicher? Putins Überfall war doch kein Anfall von überbordender Spontanität. Ich traue dem eigentlich nicht zu so blöd zu sein...

Nach allem, was man weiß, hatte Putin reichlich blöde Erwartungen an den Ablauf seines Westfeldzuges. Hinweise auf eine deutliche Steigerung der Waffenproduktion im Vorfeld wären mir nicht bekannt. Im Gegenteil, viele Elemente des Z-Plans äh der Modernisierung der russischen Armee stecken seit langem in der Prototypen-/Vorserienphase, während die Einführung immer weiter verschoben wird. Es wäre merkwürdig, wenn man große Unsummen in die Massenproduktion von bereits ausreichend verfügbaren Raketen investiert hätte, während die Neuproduktion von benötigtem Ersatz für alte Panzer und vor allem alte U-Boote sowie der Aktualisierung und Erweiterung der Luftwaffe aus Geldmangel scheitern.
 
okay, das mag schon sein - ich hab davon so oder so keine große Ahnung und bin definitiv auch nicht gewillt, mich da tiefer reinzuarbeiten. ^^

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... ich such mir jetzt mal was erfreuliches vorm schlafen. N8.

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:D
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