Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

@ compisucher

Ich kann mit deiner Arrgumentation durchaus leben, ich fand ihre Argumentation auch sehr dünn, vor allen dingen das so gar keine Einsicht vorhanden war.
Allerdings halte ich die SPD und ihre Verstrickungen und Mauscheleien für noch heftiger, gerade in Bezug auf den Gasmarkt, Liberalisierung und Verkauf der deutschen Infarstruktur an russische Konzerne.
Komisch das während Gabriels Amtszeit, richtigerweise sehr schnell ein Vorbehalt gegen chinesische Übernahmen kam (Kuka), aber bei Russland so überhaupt gar nichts.

OK, aber bei vielen anderen Themen hat sie ohne größere Rücksicht auf Koalitionspartnern ihr Ding durchgezogen, ausgerechnet hier nicht.
Ähm, gegenüber ihrer eigenen Partei, wo gegenüber dem Koalitionspartner SPD?

Aber du hast schon recht, ihre Handlungen auch vor dem Hintegrund ihrer Aussagen werfen mehr Fragen auf als sie beantworten, aber wie gesagt man sollte nie vergessen, das da Gesamtdeutschland schön mitgezogen ist.
Der Bundestag schieb doch aktuell die Entscheidung über Lieferungen schon wieder vor sich her.
Äh, absolutes nein! Der Bundestag hat die Lieferungen von schweren Waffen allgemein beschlossen.
Wer hier schiebt ist einzig und alleine die Regierung, federführend das Kanzleramt und das Verteidigungsministerium beides SPD.
Der Bundestag muss nach der Verabschiedung des Gesetzes zur schweren Waffenlieferungen eben nicht jedesmal neue Lieferungen abwinken!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht, welchen Aussagen man da trauen soll.
Ich traue erstmal der Außenministerin als quellenlosen Twitteraussagen ;)
Mit einem militärischen Hintergrund, wie du ihn hast sieht man es so, aber die normale Bevölkerung im Westen sieht das Handeln von Deutschland definitiv kritisch.
Ja die Kommunikation von Scholz ist ja schlimmer als die Realität.
Es ist schön, dass das System der PHZ2000 nochmal übersetzt wird und an das Zielsystem der Ukrainer angepasst wird, aber das hätte alles schon viel eher passieren können, genau wie die Ausbildung an den Geparden, da hätte viel früher das go kommen müssen.
Wir haben 108 PzH2000 in der Truppe, 40 sind einsatzbereit.
7 Stück abgeben ist eigentlich eine Katastrophe für die Ausbildung und Übung der deutschen Soldaten.

Da hängt sehr viel in der Inst und der Logistik für das Großgerät, sonst hätten wir mehr Klarstand.
 
Ich kann mit deiner Arrgumentation durchaus leben, ich fand ihre Argumentation auch sehr dünn, vor allen dingen das so gar keine Einsicht vorhnden wr.
Alles gut, sie heisst nicht umsonst Mutti, alle wurden eingelullt einschließlich meiner Wenigkeit und D. war 16 Jahre lang in einer selbstgewählten Stasis gefangen.
Mir hat sinngemäß ein einziger Satz gefehlt:
"Hätte ich 2014 schon geahnt, was im Februar 2022 passiert, hätte ich manche Dinge anders angegangen. Ich konnte es aber nicht erkennen."
Hätte mir gereicht...
Allerdings halte ich die SPD und ihre Verstrickungen und Mauscheleien für noch heftiger, gerde in Bezug auf den Gasmarkt, Liberlisierung und Verkauf der deutschen Infarstruktur an russische Konzerne.
Komisch das während Gabriels Amtszeit, richtigerweise sehr schnell ein Vorbehalt gegen chinesische Übernahmen kam (Kuka), aber bei Russland so überhaupt gar nichts.
Ja, und ich verstehe es nicht wirklich, was der SPD an Russland so liegt.
Die Wiege des Kommunismus?
Das ist nunmehr 100 Jahre her und ein seit Jahrzehnten durch und durch korrupter Oligarchenstaat hat relativ wenig mit den heren Idealen von damals zu tun.

Ähm, gegenüber ihrer eigenen Partei, wo gegenüber dem Koalitionspartner SPD?
Nun ja, ich denke noch....
Aber du hast schon recht, ihre Handlungen auch vor dem Hintegrund ihrer Aussagen werfen mehr Fragen auf als sie beantworten, aber wie gesagt man sollte nie vergessen, das das Gesamtdeutschland schön mitgezogen ist.
Ihre (Nicht-)Handlungen stehen im krassen Widerspruch zu ihrem vorgeblichen Wissen - und das irritiert mich so.
 
wie ist das eigentlich heute mit dem ganzen gerät? als ich damals™ meinen Gwd abgeleistet hatte hieß es immer, dass im grunde nur ein paar unserer panzer (die gibts mittlerweile sogar gar nicht mehr--->PzFlaRak) einsatzbereit wären und der (große?) rest mehr oder weniger demontiert und konserviert irgendwo rumstünden. wenn das heute noch so sein sollte könnte man dann nicht liefern, was aktuell einsatzbereit ist und das eingelagerte zeug reaktivieren?
 
oder weniger demontiert und konserviert irgendwo rumstünden. wenn das heute noch so sein sollte könnte man dann nicht liefern, was aktuell einsatzbereit ist und das eingelagerte zeug reaktivieren?
Kann man, aber wie oben geschrieben:
Dann ist das Heer auf 2 oder 3 Jahre blanker als ohnehin schon und man kann kaum noch üben oder ausbilden.
 
dauert das echt so lange? derbe. naja... unsere ausbilder haben schon damals auch immer gesagt, dass "wenn der Russe käme", wir eh am arsch gewesen wären - vermutlich eben weil. ^^
 
Äh, absolutes nein! Der Bundestag hat die Lieferungen von schweren Waffen allgemein beschlossen.
Wer hier schiebt ist einzig und alleine die Regierung, federführend das Kanzleramt und das Verteidigungsministerium beides SPD.
Der Bundestag muss nach der Verabschiedung des Gesetzes zur schweren Waffenlieferungen eben nicht jedesmal neue Lieferungen abwinken!
Stimmt, du hast recht, es ist die Bundesregierung. :kaffee:

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Ich traue erstmal der Außenministerin als quellenlosen Twitteraussagen ;)
Ich weiß was du meinst, aber in dem Fall ist es die Seite Business Insider gewesen, trotzdem sollte man natürlich erstmal davon ausgehen das unsere Außenministerin die Wahrheit sagt, obwohl sie ja schon die Aussage von Scholz berichtigen bzw. die Erwartungen daraus dämpfen musste, was wiederum die Politik in ihrer Glaubwürdigkeit belastet.
Ja die Kommunikation von Scholz ist ja schlimmer als die Realität.

Wir haben 108 PzH2000 in der Truppe, 40 sind einsatzbereit.
7 Stück abgeben ist eigentlich eine Katastrophe für die Ausbildung und Übung der deutschen Soldaten.

Da hängt sehr viel in der Inst und der Logistik für das Großgerät, sonst hätten wir mehr Klarstand.

Ich verstehe euren aktuellen Stand bzw. eher die Ursachen schon, die Situation ist so wie sie ist, nur anscheinend kann die Politik damit überhaupt nicht umgehen bzw. mit den Gegebenheiten arbeiten.

Kann man, aber wie oben geschrieben:
Dann ist das Heer auf 2 oder 3 Jahre blanker als ohnehin schon und man kaum noch üben oder ausbilden.
Wenn du mal Zeit hast, könntest du vlt mal anhand der Panzerhaubitzen beschreiben, wie das Ganze funktioniert bei der Bundeswehr, von mir aus auch im Militärthema.

Wie kann man 108 Stück haben, wovon nur 40 Stück einsatzbereit sind und dann 2-3 Jahre ohne Gerät dastehen.
Anscheinend sind ja die Lieferzeit von der Industrie so hoch, aber was ist mit den übrigen 68 Stück, wurden die alle genutzt bis zum Defekt oder haben die Standschäden oder fehlen einfach Ersatzteile dafür? Wie viele sind den für einen richtigen Einsatz geplant, die 40 Stück oder sogar 54? Dann gibt es ja bestimmt noch Welche, die nur für Übungen genutzt werden und dann gibt es vlt Welche, die wirklich defekt sind und dann vlt noch Welche, die eine große Wartung brauchen?
 
Zuletzt bearbeitet:
dauert das echt so lange? derbe. naja... unsere ausbilder haben schon damals auch immer gesagt, dass "wenn der Russe käme", wir eh am arsch gewesen wären - vermutlich eben weil. ^^
Nun, wir in D. haben ja das Problem, dass nicht nur Material sondern auch ausreichend geeignetes Personal zu Verfügung steht. Wir würden uns so oder so extrem mit einer direkten Bedrohung schwer tun.

Die USA haben in WK II auch gut ein Jahr gebraucht, um von mehr oder weniger reiner Marktwirtschaft auf Kriegswirtschaft umzustellen.
Die hatten aber den "kleinen" Vorteil ganzer Ozeane zw. ihnen und den Hauptgegnern.
 
Ja, und ich verstehe es nicht wirklich, was der SPD an Russland so liegt.
Die Wiege des Kommunismus?
Das ist nunmehr 100 Jahre her und ein seit Jahrzehnten durch und durch korrupter Oligarchenstaat hat relativ wenig mit den heren Idealen von damals zu tun.
Ich kann dir das sagen an was das liegt, auch nicht nur ausschließlich bei der SPD, sondern auch bei vielen anderen Eliten und auch dem Normalo in Deutschland. Eine Politisierung des Historischen, die eben aus politischen Gründen (Nazi Deutschland, Gräultaten, Vernichtungskrieg, Holocaust etc.) einige wichtige Fakten ignoriert oder aus Schuldgründen absichtlich etwas anders darstellt.
Die UdSSR wird auch politisch als Opfer des Nazi Regimes gesehen, was m.A. nach komplett falsch ist und auch zu falschen Schlussfolgerungen führt!
Stalin hat sich mit dem Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffspakt und dem sehr umfangreichen Paket, was Aufteilung der Kriegsbeute Polens, Absteckung der Einflussphären Deutschland sund UdSSR in Osteuropa und besonders wichtig, massive Rohstofflieferungen UdSSR an Deutschland beinhaltete, ins Bett gelegt und gevögelt!
Und das obwohl Hitler wohl in jeder Rede seit 1928 Bolschewismus = Judentum geschrieen hat und es wohl auch genügend Übersetzer gab, die "Mein Kampf" ins Russische übersetzt haben. Er wusste sehr genau mit wem er sich da ins Bett gelegt hat und er hat mit seinen Rohstofflieferungen überhaupt erst ermöglicht, dass Deutschland und die Wehrmacht in der Lage waren Frankreich, Norwegen, Balkan und Griechenland Feldzüge zu führen, das sich das auch mal gegen die UdSSR wenden könnte, bei Hitlers Persönlichkeit und Kriegszielen im Osten lag offen auf der Hand.
In jedem seriösen militärischen Buch über den Fall Barbarossa wird geschildert, dass die UdSSR spätestens seit Anfang 1941 über den Überfall grob im Bilde war, seit März 1941 gab es eine verdeckte Mobilisierung, Stalin passte der Zeitpunkt nur so überhaupt nicht in den Kram (Köpfung seiner Armee und tiefe Unstrukturierung nach finnischen Winterkrieg), deshalb unterließ er alles offizielle um Hitler nicht noch mehr zu provozieren.
Aber die UdSSR war politisch kein (unschuldiges) Opfer eines deutschen Angriffskrieges.

Was richtig ist, das es einen Vernichtungskrieg mit unglaublichen und ziemlich einmaligen Gräultaten gegen die Menschen und Armee der UdSSR gab, dafür trägt Deutschland Verantwortung und Schuld, das beinhaltet aber eben auch die Menschen und Soldaten aus dem Baltikum, Belarus, Ukraine und anderen ehemaligen Sowjetrepubliken, was bis heute von vielen Menschen in Deutschland nicht nachvollzogen worden ist, politisch schulden wir der Russischen Föderation als Nachfolger der UdSSR in Bezug auf den WWII sehr wenig bis gar nichts.
Die UdSSR hat den Ausbruch des WWII begünstigt oder mit herbeigeführt und Deutschland massiv unterstützt, bis es selber "Opfer" von Nazi Deutschland wurde, obwohl man sehr genau wusste mit wem man es zu tun hatte.

Diese Fakten kommen m.A. nach in der Schule und im öffentlichen Diskurs aus "Schuldgefühlen" wesentlich zu kurz!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß was du meinst, aber in dem Fall ist es die Seite Business Insider gewesen
Springer Medium, auch nicht besser :D
nur anscheinend kann die Politik damit überhaupt nicht umgehen bzw. mit den Gegebenheiten arbeiten.
Oder gar kommunizieren.
Die Bundeswehr war für die Politiker nicht beliebt, aber über alle Parteien hinweg.
Was hat Kiesewetter (CDU) letztens gesagt? "Man hat auf uns Verteidigungspolitiker nicht gehört"
Man beachte auch die Reaktionen zu Habecks Reise in die Ukraine letztes Jahr.
Anscheinend sind ja die Lieferzeit von der Industrie so hoch, aber was ist mit den übrigen 68 Stück, wurden die alle genutzt bis defekt oder haben die Standschäden oder fehlen einfach Ersatzteil dafür?
Ersatzteile
Panzerhaubitzen sind ja echt keine Massenprodukte,
Also wenn du weder die Ersatzteile auf Lager hältst noch bereit bist für Einzelstücke zu bezahlen sondern
wartest bis du ein paar mehr Teile brauchst stehen die Kisten erstmal in der Inst bis man die Teile bestellt.
@hoffgang hatte irgendwo was dazu geschrieben.
Ach ja die Inst ist inzwischen zentral und nicht mehr in den einzelnen Btl.

Es ist alleine rechtlich viel zu tun um das ganze aufzuarbeiten, eine Behörde ist halt kein Unternehmen
und wenn man eine Behörde leiten will wie ein Unternehmen macht man was falsch.

Und ja Lambrecht ist die falsche Person im Amt, aber sie hat durch einen kleinen Handstreich den Beschaffungsamt
der Bundeswehr 20% Arbeit abgenommen.
 
Ich kann dir das sagen an was das liegt, auch nicht nur ausschließlich bei der SPD, sondern auch bei vielen anderen Eliten und auch dem Normalo in Deutschland. Eine Politisierung des Historischen, die eben aus politischen Gründen (Nazi Deutschland, Gräultaten, Vernichtungskrieg, Holocaust etc.) einige wichtige Fakten ignoriert oder aus Schuldgründen absichtlich etwas anders darstellt.
Die UdSSR wird auch politisch als Opfer des Nazi Regimes gesehen, was m.A. nach komplett falsch ist und auch zu falschen Schlussfolgerungen führt!
Zustimmung
Stalin hat sich mit dem Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffspakt und dem sehr umfangreichen Paket, was Aufteilung der Kriegsbeute Polens, Absteckung der Einflussphären Deutschland sund UdSSR in Osteuropa und besonders wichtig, massive Rohstofflieferungen UdSSR an Deutschland beinhaltete, ins Bett gelegt und gevögelt!
Und das obwohl Hitler wohl in jeder Rede seit 1928 Bolschewismus = Judentum geschrieen hat und es wohl auch genügend Übersetzer gab, die "Mein Kampf" ins Russische übersetzt haben. Er wusste sehr genau mit wem er sich da ins Bett gelegt hat und er hat mit seinen Rohstofflieferungen überhaupt erst ermöglicht, dass Deutschland und die Wehrmacht in der Lage waren Frankreich, Norwegen, Balkan und Griechenland Feldzüge zu führen, das sich das auch mal gegen die UdSSR wenden könnte, bei Hitlers Persönlichkeit und Kriegszielen im Osten lag offen auf der Hand.
In jedem seriösen militärischen Buch über den Fall Barbarossa wird geschildert, dass die UdSSR spätestens seit Anfang 1941 über den Überfall grob im Bilde war, seit März 1941 gab es eine verdeckte Mobilisierung, Stalin passte der Zeitpunkt nur so überhaupt nicht in den Kram (Köpfung seiner Armee und tiefe Unstrukturierung nach finnischen Winterkrieg), deshalb unterließ er allesoffizielle um Hitler nicht noch mehr zu provozieren.
Aber die UdSSR war politisch (kein) unschuldiges Opfer eines deutschen Angriffskrieges.
Zustimmung
Was richtig ist, das es einen Vernichtungskrieg mit unglaublichen und ziemlich einmaligen Gräultaten gegen die Menschen und Armee der UdSSR gab, dafür trägt Deutschland Verantwortung und Schuld, das beinhaltet aber eben auch die Menschen und Soldaten aus dem Baltikum, Belarus, Ukraine und anderen ehemaligen Sowjetrepubliken, was bis heute von vielen Menschen in Deutschland nicht nachvollzogen worden ist, politisch schulden wir der Russischen Föderation als Nachfolger der UdSSR in Bezug auf den WWII sehr wenig bis gar nichts.
Sehe ich sogar differenzierter.
Die geplante und zum Teil vollzogene Auslöschung einer ganzen Religionsgruppe ist unentschuldbar.
Tatsache ist aber auch, dass die jüdische Bevölkerung in Polen oder der UdSSR fast gleich verhasst war, wie bei den Nazis.
Der älteste Bruder meines Vaters (also mein Onkel) der ununterbrochen von 1939 bis 1944 an der Ostfront war, erzählte uns immer, dass es sehr viele Polen, (Weiss-) russen und Ukrainer gab, die von sich aus in die Kommandostäbe der Wehrmacht kamen, um versteckte Juden zu petzen.
Das änderte sich erst dann, als mit dem Partisanenkrieg ganze Dörfer und Städte von der Wehrmacht abgefackelt wurden.
Ob das nun nur seine Sicht der Dinge oder allgemeiner Fakt war, weiss ich natürlich nicht.
Die UdSSR hat den Ausbruch des WWII begünstigt oder mit herbeigeführt und Deutschland massiv unterstützt, bis es selber "Opfer" von Nazi Deutschland wurde, obwohl man sehr genau wusste mit wem man es zu tun hatte.
Das "mit herbeigeführt" möchte ich jetzt nicht wirklich unterstreichen.
Woran ziehst du das fest?
 
Das "mit herbeigeführt" möchte ich jetzt nicht wirklich unterstreichen.
Woran ziehst du das fest?
Öhm Lieferungen an das deutsche Reich, einen freien Rücken beim Westfeldzug garantieren und sowas halt.
Die geplante und zum Teil vollzogene Auslöschung einer ganzen Religionsgruppe ist unentschuldbar.
Nenn es nicht Religionsgruppe, eher (konturierte Ethnie)
Der älteste Bruder meines Vaters (also mein Onkel) der ununterbrochen von 1939 bis 1944 an der Ostfront war, erzählte uns immer, dass es sehr viele Polen, (Weiss-) russen und Ukrainer gab, die von sich aus in die Kommandostäbe der Wehrmacht kamen, um versteckte Juden zu petzen.
Ja, im Osten war der Judenhass tendenziell größer als im Westen Europas.
 
Das "mit herbeigeführt" möchte ich jetzt nicht wirklich unterstreichen.
Woran ziehst du das fest?
Was hätte Hitler machen können, wenn Stalin ihm gesagt hätte, er sieht einen Angriff auf Polen als unfreundlichen oder kriegerischen Akt gegen die Sicherheit der UdSSR, ansonsten hat Sparanus den richtigen Pfad beschrieben, das wurde ja bei den Gesprächen abgeklärt.
 
Öhm Lieferungen an das deutsche Reich, einen freien Rücken beim Westfeldzug garantieren und sowas halt.
Na ja, das Deutsche Reich handelte bis Ende 1941 via Marokko, Portugal und Spanien mit den USA, sehr vielen südamerikanischen Ländern und ironischer Weise sogar mit den Briten (obwohl längst im Kriegszustand).
Der Film Casablanca hat ja einen gewissen Hintergrund, den viele verdrängen...
Rücken frei halten: Yo, dafür war ja der Pakt gedacht und das Papier bedurfte zwei Unterschriften.
Nenn es nicht Religionsgruppe, eher (konturierte Ethnie)
Na ja, ich weiss es nicht genau. Aber ich glaube kaum, dass all die 6 Mio. (osteuropäischen) Juden tatsächlich direkt vom alten Abraham abstammen. Denke, das war schlichtweg ein Konglomerat aus verschiedensten Ethnien, die einen gemeinsamen Glauben hatten.
Ja, im Osten war der Judenhass tendenziell größer als im Westen Europas.
Zweifellos, es gab ja auch vor Gröfaz sehr viele Pogrome gegen Juden, gerade in der UdSSR.
 
Na ja, ich weiss es nicht genau. Aber ich glaube kaum, dass all die 6 Mio. (osteuropäischen) Juden tatsächlich direkt vom alten Abraham abstammen. Denke, das war schlichtweg ein Konglomerat aus verschiedensten Ethnien, die einen gemeinsamen Glauben hatten.
Das ist doch das komplett Schitzophräne, nach 2000 Jahren Diaspora ist man doch längst ethnisch zehnmal durchmischt und zum aller größten Teil Assimiliert. Ich bin da mit der Religion zumindestens als oberflächliches Erkennungsmerkmal d'accord. Man brauchte einfach einen Blitzableiter für den WWI und Minderheiten auch gerade die jüdische Minderheit bot sich an.
Als wenn Trotzki als jüdischer Russe, die gleiche Ethnie wie ein Rothschild hatte, zum lachen.
 
Na ja, ich weiss es nicht genau. Aber ich glaube kaum, dass all die 6 Mio. (osteuropäischen) Juden tatsächlich direkt vom alten Abraham abstammen. Denke, das war schlichtweg ein Konglomerat aus verschiedensten Ethnien, die einen gemeinsamen Glauben hatten.
Warum hab ich wohl von einer konstruierten Ethnie geschrieben? :)
Aber Religionsgruppe ist falsch, es reichte ja nicht wenn man sich hat taufen lassen oder so wie
damals im Mittelalter wo man als man Christ wurde plötzlich mehr oder weniger akzeptiert war.
Rücken frei halten: Yo, dafür war ja der Pakt gedacht und das Papier bedurfte zwei Unterschriften
Und es hat funktioniert, denn so dumm nicht aus dem ersten Weltkrieg zu lernen war Hitler ja auch nicht.
Er wollte keinen 2 Frontenkrieg und das hat zwar nicht vollkommen geklappt, aber in die Richtung ging das ganze.
 
Was hätte Hitler machen können, wenn Stalin ihm gesagt hätte, er sieht einen Angriff auf Polen als unfreundlichen oder kriegerischen Akt gegen die Sicherheit der UdSSR, ansonsten hat Sparanus den richtigen Pfad beschrieben, das wurde ja bei den Gesprächen abgeklärt.
Nun ja, Fernziel von Gröfaz war ja schon immer "Lebensraum", insofern wäre das zeitlich aber nicht inhaltlich anders verlaufen.
Das Angebot war ja aber auch überaus schmackhaft:
Polen war den Russen damals wie heute ein Dorn im Auge, die Beute Ostpolen nur zu verlockend.
Und das "Stillhalten" der Deutschen beim inhalieren der Baltischen Staaten und Teilen Rumäniens (das heutige Moldau) war ja auch für Russland was.

Gegenseitig deckende Interessenslage, würde ich das mal formulieren.
Da muss man sich nicht mögen, nur regeln...
 
Nun ja, Fernziel von Gröfaz war ja schon immer "Lebensraum", insofern wäre das zeitlich aber nicht inhaltlich anders verlaufen.
Das Angebot war ja aber auch überaus schmackhaft:
Polen war den Russen damals wie heute ein Dorn im Auge, die Beute Ostpolen nur zu verlockend.
Und das "Stillhalten" der Deutschen beim inhalieren der Baltischen Staaten und Teilen Rumäniens (das heutige Moldau) war ja auch für Russland was.

Gegenseitig deckende Interessenslage, würde ich das mal formulieren.
Da muss man sich nicht mögen, nur regeln...
Völlig richtig!
Aber das hat doch Hitler erst befähigt und dazu ermuntert loszuschlagen, ohne den Pakt mit der UdSSR, kein Krieg gegen Polen und die Alliierten, weil einmal nicht genügend militärische Stärke und zum zweiten keine Rohstoffe für die Rüstungsproduktion, bis man den westlichen und südlichen Teil Europas plus Norwegen unterworfen hat.
Stalin wusste das Polen garantiert war von GB und Frankreich und fand das gut, das sich sein Nazi Feind erstmal daran abarbeiten sollte, ging nur sehr viel schneller als erwartet. Die UdSSR hat den Krieg mit herbeigeführt, denn im Sommer 1939 war Hitler darauf angewiesen, einen Plan B sehe ich nicht.
 
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