Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Sobald der Erwerb von Waffen für Privatleute so wie in den USA ist, laufen hier einige Leute Sturm, die das partout nicht wollen.
 
Irgendwann hat man halt alles zu klump geschossen und die Leute ausgehungert. Das ist nunmal der Zweck von Belagerungsringen. Bleibt nur zu hoffen, dass man die russischen Soldaten nach der Kapitulation die Stadt nicht weiter magdeburgisieren lässt.

Sieht leider so aus, als würden sie das. Schon vor rund einer Woche waren die ukrainischen Truppen aus den meisten Stadteilen vertrieben, seit einigen Tagen ist ihr Aktionsradius auf wenige oder gar nur auf einen Industriekomplex beschränkt und sie haben keine schweren Waffen, um deutlich über diesen hinaus zu feuern. Dass heißt wenigstens 90-95% der Stadt ist voll unter russischer Kontrolle, aber trotzdem gibt es keine Versorgung der Zivilbevölkerung, sondern weitere Bombardements.
 
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angesichts des befürchteten russischen Großangriffs im Osten des Landes harte Gegenwehr angekündigt. "Wir werden unser Territorium nicht aufgeben", sagte Selenskyj dem US-Nachrichtensender CNN. Die Schlacht in der Region Donbass könne den Verlauf des gesamten Krieges beeinflussen. Die Ukraine müsse sich daher behaupten.

Selensjyj sagte, es sei wichtig, wenn möglich einen Dialog mit Russland zu finden. Nach den Gräueltaten gegen Zivilisten im Kiewer Vorort Butscha und anderen Orten sei das aber schwierig. "Unsere Gesellschaft will nicht, dass wir die Gespräche fortsetzen. Das ist eine große Tragödie." Zugleich forderte er vom Westen so schnell wie möglich weitere militärische Ausrüstung.
Quelle: Selenskyj kündigt harte Gegenwehr im Osten an

Nur Mariupol hat man viel zu früh aufgegeben.
 
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Es sieht so aus, dass das authentisch ist und damit ist auch sehr klar, das der Zossen von Raketen getroffen wurde, wie man Mittschiffs unschwer sehen kann. Die Raketen sind direkt auf die "Hitze" der Abgase losgegangen. Schon wieder bringen die "Ukrainer" etwas fertig was ihnen so keiner zugetraut hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
The General Staff reports that it sees the signs of the beginning of a major #Russian offensive on the Eastern front. The skies are also busy with Russian aircraft, some of them strategic bombers. It's coming.

Es könnte sein, dass der große Push heute beginnt.


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die ukraine braucht dringend waffen.

hoffentlich können sie die vermutlich geplante Einkesselung abwehren.
 
hoffentlich können sie die vermutlich geplante Einkesselung abwehren.
Ich hoffe doch, sie haben mit der Nato ordentlich Strategien aufgestellt und das ein funktionierendes Kommunikationsnetz aufgebaut wurde.

Ansonsten sind sie wohl zumindest mit Launcher ganz gut aufgestellt, jedoch frage mich, was sie gegen Bomber machen sollen und die MiGs fliegen auch sehr tief und schnell, zumindest was man bis jetzt so gesehen hat, aber da weiß ich gar nicht ob die überhaupt so angreifen können.
 
Quelle FAZ

18:40 Uhr
Russland hat nach Angaben des ukrainischen Generalstabs mit der erwarteten Großoffensive im Osten des Nachbarlands begonnen. „Es werden Anzeichen des Beginns der Offensive in der Östlichen Operationszone festgestellt“, teilte der Generalstab am Montagabend in Kiew mit. Hervorgehoben wurden dabei die Gebiete Charkiw und Donezk. Von Isjum im Gebiet Charkiw aus werden demnach Vorstöße in Richtung Barwinkowe und Slowjansk im Donezker Gebiet erwartet.

Auch der Gouverneur des Gebiets Luhansk, Serhij Hajdaj, sprach von russischen Angriffen. „Gerade ist die Kontrolle über die Stadt Kreminna verloren gegangen. Es finden Straßenkämpfe statt.“ Es sei keine Evakuierung der Kleinstadt mehr möglich. „Jede Stunde verschlechtert sich die Situation.“ In Kreminna sollen von 18.000 Einwohnern vor dem Krieg noch etwa 4000 ausharren. Schwere Kämpfe gebe es auch um die Städte Rubischne und Popasna.

Der ukrainische Präsidentenberater Olexij Arestowytsch hatte zuvor schon über russische Vorstöße in Richtung Huljajpole im Gebiet Saporischschja im Südosten informiert. Rund 10.000 russische Soldaten sollen dabei im Einsatz sein. Der russische Angriffskrieg auf das Nachbarland dauert schon seit mehr als sieben Wochen.

19:23 Uhr
Die USA wollen das ukrainische Militär im Umgang mit Haubitzen ausbilden. Das Training solle in den kommenden Tagen beginnen und außerhalb der Ukraine stattfinden, sagte ein hoher Vertreter des US-Verteidigungsministeriums am Montag. Es handele sich dabei um ein „Train-the-Trainer-Programm“, bei dem ukrainische Ausbilder von den USA angelernt würden. Der Pentagon-Vertreter wollte keine weiteren Details nennen und machte keine Angaben dazu, wo das Training stattfinden werde.

Die USA hatten in der vergangenen Woche neue Waffenlieferungen für die Ukraine angekündigt – darunter 18 Feldhaubitzen vom Typ 155mm mit 40 000 Artilleriegeschossen. Man schaue außerdem, ob auch für andere Waffen ein Training notwendig sei, sagte der Pentagon-Vertreter weiter.
 
Stell dir das mit den einkesseln nicht so einfach vor, sieht man ja an Mariupol wie lange die Russen da brauchen und das ganze als großer Kessel? Naja
Das kann man aber so nicht wirklich vergleichen, da es jetzt eher um eine Einkesselung im "freien Raum" geht.
Nichts desto trotz müssen auch hier die Russen in Städte um die Straßen- und Schienenverbindungen abzuschneiden und der Schlamm wird ihnen zu schaffen machen. Aber das ist jetzt taktisch schon sehr anders zu der Einkesselung einer (Groß)Stadt, ich hoffe die Ukrainer haben ihre Flanken gut ausgebaut und stabilisiert, frontal wird es für die Russen sehr schwierig werden.
 
Das kann man aber so nicht wirklich vergleichen, da es jetzt eher um eine Einkesselung im "freien Raum" geht.
Da sind mehrere Großstädte u.a. Charkow steht auf der Liste der Russen.
Aber das ist jetzt taktisch schon sehr anders zu der Einkesselung einer (Groß)Stadt, ich hoffe die Ukrainer haben ihre Flanken gut ausgebaut und stabilisiert, frontal wird es für die Russen sehr schwierig werden
Don, diese Ebene nennt man Operativ.

Die Russen sind mMn. nicht in der Lage einen so großen Kessel zu bilden, also zumindest nicht besonders "dicht".
Ein wirklich starres verteidigen ist nicht unbedingt sinnvoll, also nicht generell weil das hält die LOC (Logistik) für die Russen kurz. Man kann auch die Angriffskeile eindringen lassen und sie dann abschneiden, wir kennen ja die Logistikprobleme der Russen.
Deswegen sollte uns ein tiefes eindringen auch nicht erschrecken.

Lustig, um Charkow sieht es aus wie Anfang 1943.
Denken wir mal an Manstein und die Rochade von Charkow.
 
Da sind mehrere Großstädte u.a. Charkow steht auf der Liste der Russen.

Don, diese Ebene nennt man Operativ.

Die Russen sind mMn. nicht in der Lage einen so großen Kessel zu bilden, also zumindest nicht besonders "dicht".
Ein wirklich starres verteidigen ist nicht unbedingt sinnvoll, also nicht generell weil das hält die LOC (Logistik) für die Russen kurz. Man kann auch die Angriffskeile eindringen lassen und sie dann abschneiden, wir kennen ja die Logistikprobleme der Russen.
Deswegen sollte uns ein tiefes eindringen auch nicht erschrecken.

Lustig, um Charkow sieht es aus wie Anfang 1943.
Denken wir mal an Manstein und die Rochade von Charkow.
Ja ich habe schon darüber nachgedacht, ob sie die gleiche Taktik anwenden sollten, "das Schlagen aus der Nachhand".
Meine vorherige Erklärung bezog sich eher darauf, das sie sich nicht einfach aus Südosten und Nordosten überennen lassen und dann bei Dnipro die Klappe zufällt. Die Keile frontal kommen zu lassen wird wohl durchaus richtig sein.
 
Nur Mariupol hat man viel zu früh aufgegeben.

Mariupol wurde zu einem Zeitpunkt eingekesselt, als die Vormarsch auf Kiev gerade eben so gestoppt und die auf Odessa und Charkiw noch am laufen waren. Damals hatte man nicht die nötigen Ressourcen, um irgendwas für Mariupol zu tun. Und seitdem müsste einen Frontalangriff auf das Zentrum der russischen Truppen starten und gewinnen, um irgendwas zu erreichen. Auch dafür hat man nicht die nötigen Möglichkeiten. (Danke Scholz!)

Aufgegeben hat dagegen erstaunlicherweise noch niemand, obwohl es den Truppen echt nicht zu verübeln gewesen wäre, wenn sie schon vor Wochen einen heimlichen Abzug versucht hätten. Entweder das sind alles wahre Helden oder die Angst vor dem, was Russland mit Kriegsgefangenen machen könnte, ist enorm.


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Was ist das denn für eine "Analyse?"
- "Wasser ist eingedrungen" weil das Schiff tief und schief im Wasser liegt? Hallo: Der Kahn steht lichterloh in Flammen. Wenn man auf einem Schiff zu löschen versucht, dann liegt das danach tiefer, auch ohne das Wasser durch ein Leck eindringt.
- "Löschen ohne geschulte Schiffsfeuerwehrleute ist Selbstmord"? Hat den tollen Zivilkapitän mal wer gefragt, was er über die Notfallausbildung bei der Marine weiß und was er denkt, wofür 4 Mann pro Meter Schiff dabei sind?
- Und dann das tolle Fazit, der Kahn wäre zu früh verlassen worden, obwohl es "Selbstmord" wäre, in dieser Situation etwas zu seiner Rettung zu tun :wall:


Ansonsten sind sie wohl zumindest mit Launcher ganz gut aufgestellt, jedoch frage mich, was sie gegen Bomber machen sollen und die MiGs fliegen auch sehr tief und schnell, zumindest was man bis jetzt so gesehen hat, aber da weiß ich gar nicht ob die überhaupt so angreifen können.

Im Tiefflug sind die nicht so schnell, dass sie den ukranischen Waffensystemen zuverlässig entkommen könnten. Nicht umsonst haben die Russen taktische Luftangriffe massiv zurückgefahren. Offen ist (s.o.) die Frage, was die Ukraine gegen hochfliegende Bomber in der Hand hat. Die allgemeinen Berichte zeigen gar nichts auf, denn vom bestehenden Großgerät wurde viel in den ersten Kriegstagen zerstört und mit Ausnahme der einen S300-Stellung gibt es keine Berichte über Neulieferungen.

Trotzdem verzichtet die in Sachen Bombern extrem stark aufgestellte russische Luftwaffe auf deren Einsatz...
 
Was ist das denn für eine "Analyse?"
- "Wasser ist eingedrungen" weil das Schiff tief und schief im Wasser liegt? Hallo: Der Kahn steht lichterloh in Flammen. Wenn man auf einem Schiff zu löschen versucht, dann liegt das danach tiefer, auch ohne das Wasser durch ein Leck eindringt.
- "Löschen ohne geschulte Schiffsfeuerwehrleute ist Selbstmord"? Hat den tollen Zivilkapitän mal wer gefragt, was er über die Notfallausbildung bei der Marine weiß und was er denkt, wofür 4 Mann pro Meter Schiff dabei sind?
- Und dann das tolle Fazit, der Kahn wäre zu früh verlassen worden, obwohl es "Selbstmord" wäre, in dieser Situation etwas zu seiner Rettung zu tun :wall:
Die Analyse ist wie du schreibst komplett für den Popo, mir ging es um das Foto, das ich für authentisch halte und das da offensichtlich Raketen direkt Mittschiffs eingschlagen sind, die anscheinend vom "wärmsten" Punkt des Schiffes "angezogen" wurden, direkt bei den Abgasanlagen.
 
Ja ich habe schon darüber nachgedacht, ob sie die gleiche Taktik anwenden sollten, "das Schlagen aus der Nachhand".
Über das "sollten" würde ich schweigen Don, wir haben nicht die Informationen um das zu beurteilen.

Außerdem: Damals hat man wirklich die Nazis vertrieben und nicht jemanden der die eigene Heimat verteidigt hat.
 
Präsident Wladimir Putin hat russische Soldaten geehrt, die in Butscha im Einsatz waren. Der Kremlchef würdigte die 64. Motorschützenbrigade am Montag in Moskau für besondere Verdienste, Heldentum und Tapferkeit, wie der Kreml mitteilte.

Die Bilder getöteter ukrainischer Zivilisten aus der Vorortgemeinde der Hauptstadt Kiew hatten Anfang des Monats rund um die Welt für Entsetzen gesorgt. Insgesamt wurden in Butscha mehr als 400 Leichen gefunden, teils mit auf den Rücken gebundenen Händen. Die Ukraine wirft den russischen Soldaten deshalb schwerste Kriegsverbrechen vor. Russland bestreitet, etwas mit den Gräueltaten zu tun zu haben. Inzwischen laufen internationale Ermittlungen.

Putin lobte nach Angaben des Kremls »versierte und entschlossene Handlungen« der Soldaten im Zuge der »militärischen Spezial-Operation«, wie der Krieg in Russland genannt wird. Sie hätten auf vorbildliche Weise Mut und hohe Professionalität gezeigt. Zudem wurde Putin mit den Worten zitiert: »Ich bin überzeugt, dass ihr Soldaten und Offiziere Gardisten seid, weiter dem Eid die Treue halten werdet, der Heimat mit Ehre dient und verlässlich die Sicherheit und das friedliche Leben unserer Bürger schützt.«
Quelle: Beginn der »Schlacht um den Donbass«, Todesopfer in Charkiw und Lwiw – das geschah in der Nacht

Das finde ich schon sehr perfide. Auch wenn es nicht unbedingt die selben Soldaten gewesen sein müssen, welche die Gräueltaten verübt haben.
 
Moin zusammen,
hoffe, alle hier hatten ein frohes Osterfest.

Zum Untergang des russischen Kreuzers:
Habe mir das wenige Bildmaterial auch angeschaut.
Es sieht wohl tatsächlich so aus, als hätte zumindest ein Flugkörper mittschiffs knapp unter der Wasserlinie eingeschlagen:
treffer.JPG

Was mir etwas schleierhaft vorkommt:
Jetzt hat das Schiff ja mehr oder weniger vollautomatische close-in Waffensysteme.
auf jeder Seite 2x 30 mm Gatlingkanonen, die genau gegen solche Raketen konzipiert worden sind und noch das Gecko-Kurzstreckenraketensystem.
moskva.JPG


Wieso in aller Welt funktionieren zwei gemäß den technischen Angaben vollautomatisierte Waffensysteme gegen einen darüber hinaus dem Abwehrsystem bekannten Flugkörper nicht??? :what::huh:

Und wieso sinkt so ein riesiges Schiff in einer lächerlich ruhigen Pfütze von Ozean mit sicherlich dutzenden Hilfsschiffen in der Nähe innerhalb sehr kurzer Zeit?

Die USS Cole vor ein paar Jahren hatte ein visuell deutlich größeres Loch in die Seite gesprengt bekommen.
Mit einem ganzen Boot voll Sprengmunition und schwamm weiter.
cole.JPG


Da muss auf russischer Seite ganz schön viel Sch.... gelaufen sein, damit es so weit kommen konnte.
 
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