Hatten die Russen bei Hitler nicht die selbe Strategie angewendet wie einst schon bei Napoleon?
Quelle:
Verbrannte Erde
Dazu wurden den Deutschen die Versorgungswege abgeschnitten und der Winter hat ihnen noch den Rest gegeben.
Gegen Napoleon wurden noch keine Eisenbahngleise abgerissen (wobei die Sowjets in der Hinsicht auch nicht annähernd so gründlich waren, wie die Nazis ein 1-2 Jahre später). Umgekehrt spielte die Versorgung der Truppen aus örtlichen Ressourcen im zweiten Weltkrieg eine geringere Rolle als zu napoleonischen Zeiten und als echte Rassisten haben sich die Deutschen sowieo genommen, was sie wollten. Wegen der teilweise abgebrannten Ernte sind Russen und Polen verhungert, aber keine Deutschen.
Aber gescheitert sind Hitler und Napoleon trotzdem am gleichen Feind: Der Geographie. Beide haben nicht ansatzweise kapiert, wie verdammt groß Russland wirklich ist und was für enorme Truppenstärken und noch viel enormere Transportkapazitäten man bräuchte, um die resultierenden Frontlängen zuverlässig zu versorgen und das eingenommene Hinterland flächig zu sichern. Auf dem Höhepunkt des Krieges konnte die Wehrmacht rund 4 Millionen Soldaten für die Ostfront aufbringen. Selbst wenn die ohne Toten das gesamte westliche Viertel der Sowjetunion erobert hätten, hätte danach weniger als ein Soldat pro km² zur Verfügung gestanden, um das eroberte Land gegen Guerillaaktivitäten zu sichern. Und da ist noch kein einziger Nazi für die Sicherung der verbleibenden Front eingerechnet.
Leider hängt man den Grünen, im Gegensatz zur SPD, nicht den Zusatz "Verräterpartei" an und straft sie bis heute dafür ab. Dabei wäre der Zusatz mehr als gerechtfertigt.
Was für eine soziale Agenda sollen die Grünen denn deiner Meinung nach in den 90ern gehabt haben, die sie unter Schröder hätten verraten können? Die sind praktisch nur mit Umwelt zur Wahl angetreten und haben EEG, geordneten Atomausstieg und Bio-Landwirtschaftsreform durchgesetzt. Ein paar Frauenthemen gab es noch, die gingen aber in der Realpolitik auch nicht komplett unter, und sonst war es das. Ich kann verstehen, dass einige Leute den Einsatz in Jugoslawien mit den pazifistischen Grundsätzen für unvereinbar hielten, aber soziale Umverteilung stand erst viel später bei den Grünen hoch im Kurs; damals was das noch ein (vermeintliches) Thema der SPD.
Mal ne blöde Frage, aber wenn ne Firma mehrere Generationen in der Hand einer Familie liegt, wie würdest du das denn sonst bezeichnen?
Großkonzerne seit mehreren Generationen in Deutschland?
"Nazi Kollaborateure"
Denn nicht-Nazi-Kollaborateure hatten nur rund 3 Generationen Zeit und das reicht in aller Regel nicht, um ausgehend von Null ein Imperium aufzubauen. (Ausnahmen gibt es im Bereich IT, aber SAP ist nicht in Familienbesitz)
Selbst wenn Russland Sewastopol aufgeben und nach Tartus verlegen wöllte würde es locker 10 Jahre dauern, bis Tartus soweit wäre.
10 Jahre wären aber sehr ambitioniert für die Eroberung gesamten des Kaukasus und Teile des Nordiraks oder der Osttürkei respektive Alternativ der gesamten Westtürkei, um eine kriegssichere Land- respektive Seeverbindung nach Tartus zu schaffen

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Die einzige Möglichkeit Möglichkeit Russlands, Sewastopol strategisch überflüssig zu machen, wäre ein Ausbau Noworossijsks (notfalls Tuapses). Und das wiederum ist so lächerlich einfach (es ist schließlich schon der größte russische Hafen überhaupt und zusätzlich auch schon Marinestützpunkt), dass man Putins Krimpolitik rein auf Nationalismus und Machtdemonstration reduzieren kann.
Kann man aber verstehen... weil die Russen weiter fleissig die Milizen in der Ostukraine beliefern.
Mit solchen Waffen wurde übrigens, auch die Passagiermaschine "Flug 17" abgeschossen, wobei fast 300 Menschen starben.
Als Waffenlieferung würde ich das nicht bezeichnen. Das war ein glasklarer Einsatz der russischen Armee. Hätten die die Buk nur geliefert und den Separatisten zur Verwendung überlassen, wäre sie ja nach dem Schuss nicht zurück nach Russland geschaffen worden.
(Für nahezu alle anderen Opfer der Separatisten kann man aber russische Waffenlieferungen verantwortlich machen. Gibt ja sonst nur die Möglichkeit über die Ukraine und die verkaufen wohl eher nicht in diese Richtung.)
Warum hat die Türkei denn z.B. den Rauswurf aus dem F35 Programm in Kauf genommen, um die S-400 zu behalten?
Hast du dir mal das Preis-Leistungsverhältnis der F-35 angeguckt und in Relation zur türkischen Wirtschaft gesetzt?
