Die Aufstände in Kasachstan wurden scheinbar auch schon niedergeschlagen mit russischer Hilfe.
Und Russland hat klargemacht, dass sie keine Revolutionen in ehemaligen Sowjetrepubliken dulden werden.
Ich wäre noch ehr vorsichtig damit das da in Kasachstan eine versuchte "Revolution" nennen zu wollen, so wie beim Maidan in der Ukraine, ect.
Inzwischen kommt man in Expertenkreisen scheinbar vermehrt zu der Ansicht das die zumeist friedlichen Demonstrationen gegen die Unzufriedenheit über die jüngsten Preissteigerungen wohl evt. ehr dazu genutzt worden sein könnten um hinter den Kulisen einen blutigen Machtkampf zwischen Tokajew und Nasarbajew auszufechten:
"Schon vor längerer Zeit habe sich - von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt - ein Machtkampf zwischen Präsident Tokajew und seinem einstigen Ziehvater, dem 2019 zurückgetretenen Langzeit-Machthaber Nursultan Nasarbajew, entfacht, schreiben die Carnegie-Experten.
Offenbar habe es Leute im Land gegeben, denen nicht gefiel, dass Tokajew mächtiger geworden sei, meint der Politologe Marat Schibutow. "Was auch immer es ist, es ist ein interner Kampf", schreibt die Politologin Nargis Kassenowa während der Unruhen auf Twitter.
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Kasachische Experten sind sich zunehmend einig, dass es neben vielen friedlichen Demonstranten offenbar auch organisierte gewalttätige Randalierer gab - insbesondere in Almaty, Kasachstans größter Stadt und ihrem wirtschaftlichen Zentrum.
Diese beiden Gruppen gelte es streng zu trennen, betont die Soziologin Diana Kudajbergenowa, die an der Universität Cambridge lehrt, auf
Twitter.
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Anwohner berichteten von Schussgeräuschen und von randalierenden Mobs, die durch die Straßen zogen. Mehrere Waffengeschäfte wurden geplündert. Im Internet kursiert ein Video von Männern, die sich Gewehre aus dem Kofferraum eines Autos schnappen.
"Ab dem 4. Januar spielten (...) im Vorfeld vorbereitete Sturmtruppen die Hauptrolle, die ohne irgendwelche Losungen auf gewaltvolle Konfrontation aus waren", schreibt der kasachische Politologe Danijar Aschimbajew.
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Einen Protegé Nasarbajews, Ex-Geheimdienstchef Karim Massimow, ließ Tokajew festnehmen. Entlassen hat Tokajew zudem zahlreiche weitere Nasarbajew-Vertraute, die gesamte Regierung und Nasarbajew selbst - vom Posten als Chef des einflussreichen Sicherheitsrates. Den übernahm Tokajew.
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Es ist noch zu früh, um zu beurteilen, ob es sich wirklich - wie Tokajew sagt - um einen Putschversuch handelte. Und wenn ja, wer ihn angezettelt hat. Klarer hingegen ist, dass der frühere Diplomat die Krise ganz offensichtlich für den Ausbau des eigenen Einflusses nutzt. "Das Wichtigste ist offensichtlich: Die Ära Nasarbajews ist in Kasachstan zu Ende", heißt es im Carnegie-Bericht."
Nach dem Chaos einer blutigen Protestwoche geht es in Kasachstan um die Aufarbeitung der Geschehnisse. Immer klarer wird, dass die Sicherheitskräfte wohl nicht nur gegen gewöhnliche Bürger vorgingen. Der Präsident spricht von einem Putschversuch - doch stimmt das?
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