Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Das größte Problem für die Ukraine sind die sch**ss Minen und die gegnerischen Kampfhubschrauber.
Deswegen haben sie auch so hohe Verluste und kommen kaum voran.

Gestern Abend hatten sie einen ukrainischen Bauern in den Nachrichten gezeigt. Der hatte einen Sohn verloren wegen eine Mine am Rand seines Feldes.
Und es werden noch später viele andere Zivilisten deswegen sterben oder verstümmelt.
Weil man die gar nicht alle räumen kann.
Das sind schon echt fiese und hinterhältige Waffen.
Die Minen sind militärisch und wie du beschrieben hast auch zivil das weitaus größere Problem. Beim militärischen Aspekt hilft aber ein noch so guter Minengürtel mit der Zeit nichts mehr, wenn man weder die Soldaten noch Artillerie hat sie zu verteidigen und dieser Situation rückt die RU Armee jeden Tag näher.
Ihre Ari Verluste an allen Fronten sind immens, wenn man das mit vor einem Jahr vergleicht eher mehr als unglaublich/sensationell. Hier kann man eindeutig sehen, was die westlichen Ari Systeme und westliches aktives und passives Gefechtsfeldradar wirklich bringen. Trotz knapper Munition, hat man die RU Armee in die totale Defensive gedrängt.
 
KAngst du
Die Minen sind militärisch und wie du beschrieben hast auch zivil das weitaus größere Problem. Beim militärischen Aspekt hilft aber ein noch so guter Minengürtel mit der Zeit nichts mehr, wenn man weder die Soldaten noch Artillerie hat sie zu verteidigen und dieser Situation rückt die RU Armee jeden Tag näher.
Ihre Ari Verluste an allen Fronten sind immens, wenn man das mit vor einem Jahr vergleicht eher mehr als unglaublich/sensationell. Hier kann man eindeutig sehen, was die westlichen Ari Systeme und westliches aktives und passives Gefechtsfeldradar wirklich bringen. Trotz knapper Munition, hat man die RU Armee in die totale Defensive gedrängt.
Kannst du das vielleicht irgendwie belegen?
Bisher hattest du nur Rybar .
 
Zuletzt bearbeitet:
Russland wirbt auch in Kasachstan um neue Rekruten. Im Gegenzug für eine Vertragsunterzeichnung beim russischen Militär sollen Männer aus dem zentralasiatischen Land laut Werbeanzeigen eine Sofortprämie im Wert von 5.000 Euro sowie ein monatliches Gehalt von umgerechnet mindestens 1.850 Euro erhalten. Der durchschnittliche Bruttomonatslohn in Kasachstan liegt umgerechnet bei rund 534 Euro. Kasachstan, wo mehr als drei Millionen ethnische Russinnen und Russen leben, gilt als enger Verbündeter Russlands. Den russischen Krieg gegen die Ukraine unterstützt die Regierung in Astana jedoch nicht.
Gibt bestimmt wieder ein paar Idioten die sich dafür melden.

Die Bundesregierung lehnt die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine weiter ab. "Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass das jetzt gerade nicht unsere vorrangigste Priorität hat", sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei einem Besuch in Bad Reichenhall. Die Bedenken gegen die Lieferung lägen "auf der Hand", sagte Pistorius. "Auch unsere amerikanischen Verbündeten liefern diese Marschflugkörper nicht. Unsere haben eine besondere Reichweite." Zuletzt war aus der Union die Forderung gekommen, der Ukraine auch Marschflugkörper vom Typ Taurus zu liefern. Die Bundesregierung dagegen ist zurückhaltend, weil die Geschosse auch russisches Territorium erreichen könnten.
Quelle: Zeit Ukraine-Überblick

Eigentlich ist es ja egal ob sie russisches Gebiet erreichen können. Die ukrainische Armee kämpft ja damit und nicht Nato Truppen.
 
Offensichtlich ist es der Ukraine gelungen, mittels einer Seedrohne ein größeres Landungsschiff der Russen erheblich zu beschädigen.

Es gibt ein Video auf Twitter, dass den Angriff zeigt:


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Und bei nTV dann einen Bericht darüber und ebenso ein Video auf Twitter vom Abschleppvorgang.

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Bericht:
+++ 10:21 Ukraine trifft russisches Kriegsschiff vor Noworossijsk +++
Bei dem Angriff auf die russische Hafenstadt Noworossijsk am Morgen wird offensichtlich ein russisches Kriegsschiff beschädigt. Nach unbestätigten Angaben soll es sich um die "Olenegorsky Gornyak" handeln. Es sei ein Landungsschiff und gehöre zur Ropucha-Klasse. Videos in sozialen Medien zeigen die Aufnahme einer Seedrohne, die auf ein Schiff zurast. Dabei soll es sich um die "Olenegorsky Gornyak" handeln. Zudem sind Video zu sehen, in denen ein russisches Kriegsschiff eindeutig Schräglage hat und von einem Schlepper in Richtung eines Hafens gezogen wird. Laut Sky News soll ein Geheimdienstvertreter der Ukraine den Angriff auf den russischen Stützpunkt mittlerweile gegenüber Reuters bestätigt haben. Dieser Vorgang ist eher untypisch. Oft hüllt sich die ukrainische Administration nach solchen Angriffen lange in Schweigen.


Da Russland von einst 28 gebauten Einheiten nur noch 16 aktiv im Dienst hat und, soweit informiert, nur drei im Schwarzen Meer stationiert hat, dürfte der zumindest temporäre Ausfall von 1/3 der größten Landungsschiffkapazitäten die offensiven Möglichkeiten der russischen Schwarzmeerflotte spürbar einschränken.
 
Ich warte da weile seit Monaten auf das Video von Tschetan, wo Smerch das Gleiche leistet wie HIMARS und M270.
Sorry, ich bin zwar absolut bei dir dass ich finde dass jeder seine Aussagen mit zumindest halbwegs brauchbaren Quellen untermauern sollte (und/oder die bei Bedarf vielleicht nochmal nachreichen sollte) aber eigentlich geht es hier grade nicht um was Tschetan vor Monaten gesagt haben soll, sondern darum dass Don jetzt schon mehrfach die Behauptung in den Raum gestellt hat dass die Russen momentan massive Verluste einfahren würden.

Denn mein momentaner Kentnisstand ist dass die Ukrainer bei manchen Abschnitten zwar sehr wohl die einen oder anderen Geländegewinne gemacht haben aber unter teils massiven Verlusten insbesondere was Fahrzeuge anbelangt. Das war zwar abzusehen wenn man ohne Luftunterstützung gegen die Minenfelder, Artillerie und Helis der Russen anrennt aber umso mehr würde mich deswegen interessieren wo jetzt plötzlich die behaupteten massiven russischen Verluste durch ukrainische Artillerie herkommen sollen.
 
Plötzlich kam da gar nichts, die Ukrainer zerlegen seit Wochen systematisch die Nachschubwege und Munitionslager der Russen - was mittlerweile eben auch Wirkung zeigt. Es gibt bis auf an wenigen Frontabschnitten kaum mehr Konterbatteriefeuer von den Russen, die haben schlicht kaum noch was (bzw. bei weitem nicht ausreichend) verfügbar. Von den Hubschraubern der Russen liest man auch schon seit geraumer Zeit nicht mehr wirklich viel. Selbst Schuld, wenn man nur bei den Russen liesst und deren Gewäsch für bare Münze nimmt. Hier mal ne Grafik zu den Verlusten an Gerätschaften bei den Russen:

IMG_0307.jpeg


Quelle ist der aktuelle Tagesbericht von HC Strien:
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Denn mein momentaner Kentnisstand ist dass die Ukrainer bei manchen Abschnitten zwar sehr wohl die einen oder anderen Geländegewinne gemacht haben aber unter teils massiven Verlusten insbesondere was Fahrzeuge anbelangt. Das war zwar abzusehen wenn man ohne Luftunterstützung gegen die Minenfelder, Artillerie und Helis der Russen anrennt aber umso mehr würde mich deswegen interessieren wo jetzt plötzlich die behaupteten massiven russischen Verluste durch ukrainische Artillerie herkommen sollen.
Don spricht davon, dass die Russen haufenweise Haubitzen und Mehrfachraketenwerfer verlieren seit dem die Ukrainer in Offensive sind, weil sie wochenlang Munition für ihre Geschütze eingespart haben und dieses jetzt gezielt genutzt werden um solche Sachen anzugreifen und Streumuntion gegen Soldaten im Graben.

Das war der Witz an meiner Aussage, gerade die Raketen von HIMARS und M270 werden genutzt um gleichzeitig (zeitlich) mehrere Geschütze der Russen zu zerstören, während Tschetan seit Monaten immer wieder behauptet das HIMARS keinen Unterschied macht. Die westliche System sind genauer, schneller und haben die bessere Reichweite.


Das kann in Bereichen an der Front dazu führen, dass Russland eben keine Artillerie übermacht hat, dann greift man mit Cluster den Graben an und Versucht sich die Position zu holen.

Trotzdem gibt es noch genug Widerstand und andere Probleme wie Minen, Hubschrauber, Lancet, DIY Drohnen. Ebenfalls ist die Führungsstruktur teilweise grottenschlecht und die Truppen haben zu wenig Erfahrung, zahlreiche Verluste in den letzten Wochen hätten nicht sein müssen bzw. wurden Gewinne für einen zu hohen Preis erkauft.
 
Ich bin davon überzeugt, dass sie gar keine Brücken mit Marschflugkörpern treffen können und mit ihrer Luftwaffe kommen sie gar nicht dicht genug an die Brücken heran. Die dürften seit Anfang des Krieges mit die beste Flugabwehr im Umkreis haben.

Russland hat mehrere Dnjeprbrücken auf die ganz altmodische Art mit Sprengstoff oder Artillerie zerstört, als sie noch näher dran waren. Von daher war die Behauptung, Russland würde diese nicht als strategisches Ziel sehen, einfach ein der typischen Unwahrheiten. Und mit ihren besseren Waffen respektive schlicht mit genug Versuchen könnten sie vermutlich auch heute noch die restlichen Treffen. Brücken sind nur in einer Dimension klein und Russland hat in den ersten Kriegsmonaten genug wichtige Ziele von 10-20 m Größe im ersten oder zweiten Anlauf auf große Entfernung zerstört. Daher wusste man doch so früh, dass der massenhaften Ermorderung von Zivilisten und Zerstörung ziviler Infrastruktur kein militärisches "nicht können" im Umfeld semi-legitimer Ziele zugrunde liegt (sofern man das bei einem Angriffskrieg überhaupt sagen möchte), sondern anfangs im Best-Case ein ökonomisches "nicht wollen", weil man lieber den billigen alten Schrott verschossen hat, der eh weg muss, und mittlerweile schlicht eine bewusste Terrortaktik.

Aber: Eine Brücke tief im Hinterland zerstören können führt bei eingeschränktem strategischem Nutzen noch lange nicht zu einem zerstören tun. Es gibt viele davon, es gibt Fähren, es gibt Pioniere, etc.. Da die iranischen Drohnen gegen mit simpelster Luftverteidigung ausgestattete Ziele weitestgehend wertlos sind und die meisten westlichen Systeme auch mit den russischen Marschflugkörpern fertig werden, müsste Russland vermutlich weit mehr als sein aktuelles Pensum an balistischen Raketen nur gegen die Brücken einsetzen, um sie dauerhaft klein zu halten. Nur im Süden, wo es erstmal akut um einen Stop des ukrainischen Vormarschs geht und wo die wieder aufzubauenden Brücken bis heute in Artilleriereichweite liegen, hatten Sprengungen eine nachhaltige Wirkung - und genau da wurden sie auch systematisch durchgeführt. (Teils von den Russen, teils von den Ukrainern, denn das gesagte gilt in beide Richtungen.)


Wahrscheinlich deswegen weil der Krieg sich dann endgültig in einen festgefahrenen Stellungskrieg verwandeln würde und der Ukraine aus russischer Sicht möglicherweise mehr Nützen würde als Schaden, weil ihnen das Zeit geben würde ihre dringend benötigten Luftunterstützungkapazitäten auszubauen.

Die Ukraine kann nur aufrüsten, solange der Westen das will. Und wie viel Sorgen sich der Westen macht, wenn ein gut kontrollierter Stellungskrieg in der Landschaft rumsteht, hat man zwischen 2014 und 2022 gesehen. Das wäre ein Gau für die Ukraine. Zudem war die träge Reaktion der russischen Armee auf plötzliche Änderungen bislang bei jedem größeren Erfolg der ukrainischen Armee ein wichtiger Faktor, während sie sich an gut vorbereiteten Stellungen und Minenfeldern einige Zähne ausbeißt.


Zumindest nicht dahin wo Krieg herrscht und Menschen sterben.

Laut russischen Medien herrscht da kein Krieg und allzu viele sterben bei der Spezialmission doch auch nicht.
Und Russen konsumieren halt überwiegend russische Medien. Von daher ist die Überraschung genauso wenig gerechtfertigt wie wenn ein AFDler keine Rücksicht auf den Klimawandel nimmt. Unwissenheit führt halt zu dummen Entscheidungen. (Oft genug ist Unwissenheit die erste dummen Entscheidung.)



Na, dann fahren da nun dennoch einfach Frachter in Richtung Ukraine und Russland macht bisher nichts.
Glaube (und hoffe) Putin weiß, dass er es nicht bringen kann zivile Schiffe anderer Staaten zu attackieren.

Höchste Zeit wirds.
Kann man ein Schiff, dass ukranische Donauhäfen vom Meer her anfährt, überhaupt von einem Schiff unterscheiden, dass ins östlichste Rumänien will? Die Donau ist doch Grenzfluss. Ehe man sich da für ein Ufer festlegt, ist man meilenweit raus aus russisch kontrollierten Gewässern.


Meinst du die Fake News?

Er schreibt doch ausdrücklich was von "alternativen" (nicht-)Fakten, verbreitet also wohl bewusst Lügen.


Und die Kampftaktik der Ukraine musste geändert werden, da absolut Niemand auf der Welt einen Bewegungskrieg in einem Gebiet führen kann, bei dem auf jedem Quadratmeter mind. 2 Minen liegen.

Sollten sprengstoffbasierte Systeme wie Python oder M58 (von denen die Ukraine weiterhin viel zu wenige hat) gegen so dichte Minenfelder nicht fast noch effektiver als gegen normale sein? Ich hatte bislang die Tiefe der russischen Stellungen für das größere Problem gehalten, weil man mehrere Kilometer nicht nur nicht auf einmal räumen kann, sondern selbst in geräumten Zustand nicht schnell genug durchqueren könnte, ehe die Artillerie (solange vorhanden) reagiert.


Offensichtlich ist es der Ukraine gelungen, mittels einer Seedrohne ein größeres Landungsschiff der Russen erheblich zu beschädigen.

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Da Russland von einst 28 gebauten Einheiten nur noch 16 aktiv im Dienst hat und, soweit informiert, nur drei im Schwarzen Meer stationiert hat, dürfte der zumindest temporäre Ausfall von 1/3 der größten Landungsschiffkapazitäten die offensiven Möglichkeiten der russischen Schwarzmeerflotte spürbar einschränken.

Nice.

Weiß jemand, wie groß der Anteil dieser Großeinheiten an den gesamten Transportfähigkeiten der Flotte ist? Amphibische Landungen sind ja mittlerweile doch ziemlich unwahrscheinlich geworden. Aber wenn der Ukraine der Durchbruch zum Asowschen Meer und die Zerstörung der Krim-Brücke gelingt, dann werden für schnelles Entladen konzipierte Transporter ein wichtiger Faktor für die Versorgung der Krim auf dem Seeweg sein.
 
Das war der Witz an meiner Aussage, gerade die Raketen von HIMARS und M270 werden genutzt um gleichzeitig (zeitlich) mehrere Geschütze der Russen zu zerstören, während Tschetan seit Monaten immer wieder behauptet das HIMARS keinen Unterschied macht. Die westliche System sind genauer, schneller und haben die bessere Reichweite.
Das Problem ist nur dass diese Taktik nur solange funktioniert wie Munition für die ganzen westlichen Systeme vorhanden ist. Was machen die Ukrainer wenn der US Präsidentschaftswahlkampf in die heisse Phase geht und man das unbeliebte Thema Krieg tunlichst vermeiden muss ?

Trotzdem gibt es noch genug Widerstand und andere Probleme wie Minen, Hubschrauber, Lancet, DIY Drohnen. Ebenfalls ist die Führungsstruktur teilweise grottenschlecht und die Truppen haben zu wenig Erfahrung, zahlreiche Verluste in den letzten Wochen hätten nicht sein müssen bzw. wurden Gewinne für einen zu hohen Preis erkauft.
Ich persönlich denke auf lange Sicht ist es ja nicht nur eine Frage der vorhandenen Waffen sondern auch wie lange die Ukraine personell einen Abnutzungskrieg durchhalten kann.
 
Ich persönlich denke auf lange Sicht ist es ja nicht nur eine Frage der vorhandenen Waffen sondern auch wie lange die Ukraine personell einen Abnutzungskrieg durchhalten kann.
Die Ukraine ist auf jeden Fall stark von ihren Unterstützern abhängig und was die machen.
Und wenn die Republikaner wieder in den USA an der Macht sind sieht es schlecht aus für die Ukraine.
Aber vielleicht ist der Krieg aber auch bis dahin vorbei.
 
Nice.

Weiß jemand, wie groß der Anteil dieser Großeinheiten an den gesamten Transportfähigkeiten der Flotte ist? Amphibische Landungen sind ja mittlerweile doch ziemlich unwahrscheinlich geworden. Aber wenn der Ukraine der Durchbruch zum Asowschen Meer und die Zerstörung der Krim-Brücke gelingt, dann werden für schnelles Entladen konzipierte Transporter ein wichtiger Faktor für die Versorgung der Krim auf dem Seeweg sein.
Kann hierzu auch nur auf die Wicki Quelle verweisen.
in Summe ist die derzeit noch vorhandene Landungsschiffflotte Russlands eher überschaubar.

Sie stell(t)en quasi das Pendant zur US amphibischen Flotte im Kalten Krieg dar, sind aber im umfang, Größe und Bewaffnung ungleich kleiner ausgelegt.


"Damals" hatten wir z. B. Übungen, Landungsversuche des Ostblocks an der Dänemarkstraße zu verhindern.
die Trefferlage kurz vor der Brücke ist sozusagen NATO-standardlehrbuch, da dort die strukturelle Schwachstelle der Schiffe dieser Klasse ist.
Da diese Schiffe alle damals in Polen gebaut wurden, liegt es auf der Hand, dass die Ukraine mutmaßlich genau weis, wo genau diese Schiffe anzugreifen sind.
 
Höchste Zeit wirds.
Kann man ein Schiff, dass ukranische Donauhäfen vom Meer her anfährt, überhaupt von einem Schiff unterscheiden, dass ins östlichste Rumänien will? Die Donau ist doch Grenzfluss. Ehe man sich da für ein Ufer festlegt, ist man meilenweit raus aus russisch kontrollierten Gewässern.
Russland greift schon seit Tagen die Häfen an der rumänischen Grenze mit Shahed Drohnen aus eigener Produktion an, man konnte von der rumänischen Grenze sehen, wie dort alles in Flammen aufgeht, wenn das so weiter geht, wird es da bald kein Grund mehr geben, mit dem Schiff hinzufahren.

Russland will also wirklich den Transport von Getreide um jeden Preis verhindern, während in Niger Hohlbirnen die russische Flagge schwenken und schon zum Großteil keinen Strom mehr haben, weil der Stromexport ins Land gestoppt wurde.

Iskander haben die Russen zu Beginn des Krieges genutzt, um Haubitzen der Ukrainer zu beschießen. Das letzte bekannte Ziel einer Iskander war das Restaurant mit dutzenden Zivilisten im Kramatursk, während vermeintliche militärische Ziele mit Antischiffs Raketen beschossen wurden, wo unter anderem das Einkaufszentrum getroffen wurde.

Dann noch hunderte von S300 Raketen auf Kherson und Kharkiv, die nichts anderes als Terrobombing waren.

Schön das die Schiffsdrohne der Ukrainer endlich mal Erfolg hat, nachdem man es mittlerweile mehrere Male mit unterschiedlichen Modellen probiert hat, ich hatte schon Angst sie verschwenden viel zu viel Geld für die Drohnen ohne nennenswerte Erfolg.


Das Problem ist nur dass diese Taktik nur solange funktioniert wie Munition für die ganzen westlichen Systeme vorhanden ist. Was machen die Ukrainer wenn der US Präsidentschaftswahlkampf in die heisse Phase geht und man das unbeliebte Thema Krieg tunlichst vermeiden muss ?


Ich persönlich denke auf lange Sicht ist es ja nicht nur eine Frage der vorhandenen Waffen sondern auch wie lange die Ukraine personell einen Abnutzungskrieg durchhalten kann.
Und Wasser ist nass...

das wissen wir alle, aber deswegen gibt es aktuell trotzdem keinen Friedensplan, weiterhin hält die Ukraine Truppen zurück, Raketen mit hoher Reichweite könnten noch kommen, Fakter x wie aktuell die Erfolgt mit Navaldrohnen
 
während Tschetan seit Monaten immer wieder behauptet das HIMARS keinen Unterschied macht. Die westliche System sind genauer, schneller und haben die bessere Reichweite.
Ich behaupte nicht das irgendetwas besser ist, nur schreibe ich das auf der russischen Seite Geräte vorhanden sind, welche ähnliche Möglichkeiten eröffnen.
Es gibt zumindestens als Gegenstücke zu Himars die Urgan,Smertsch und Tornado- S.
Reichweite beim Tornado-S bis zu 120km. Streukreis liegt bei rund 10m.

Für größere Entfernungen steht das Iskandersystem zur Verfügung.

Russland hatte am Anfang massive Problene mit der Aufklärung von Zielen und der Kommunikation.
Seit Februar 22 wurden mindestens 10 Satelliten gestartet, die militärisch nutzbar sind.


Gleichzeitig werden EW Fähigkeiten weiter ausgebaut.

"Einer der am meisten vernachlässigten – aber wichtigsten – Aspekte des Krieges ist die elektronische Kriegsführung (EW). Nach Ansicht westlicher und ukrainischer Regierungsvertreter waren die russischen Entwicklungen und Verbesserungen in diesem Bereich besonders beeindruckend. Russland hat große EW-Systeme für jeden zehn Kilometer langen Frontabschnitt aufgestellt. Sie sind hauptsächlich auf Drohnen spezialisiert. Und sie funktionieren: Dem Bericht zufolge verliert die Ukraine jeden Monat 10.000 Drohnen, d. h. über 300 pro Tag."

"Auch die russischen Luftverteidigungssysteme, die im letzten Jahr oft belächelt wurden, werden immer besser. Sie sind zunehmend vernetzt, so dass sie Daten über ankommende Bedrohungen austauschen können, und wehren so einen erheblichen Teil der GMLRS-Angriffe ab – GPS-gesteuerte Geschosse, die von amerikanischen HIMARS-Raketen abgefeuert werden – die im vergangenen Jahr das russische Militärhauptquartier verwüsteten."


Dazu gibt es viele Berichte über Störung des GPS , was zu eine Reduzierung der Zielgenauigkeit von GPS geführten Waffen führt.

Ein weiterer Faktor ist die massive Luftabwehr der Russen. Wenn Don vom Geparden schwärmt, besitzt Russland Tunguska, Panzir, auch alte Schilkas und dann kommen Buks,Osas,Strela, S-300 V4, S-350,S-400.

Dazu sind diese Systeme vernetzt.

Eine weitere Waffe die in immer höherer Zahl eingesetzt wird.

Um Ihre Truppen zu schützen, werden Geräte wie IRIS-T dichter an die Front gebracht, was sie verletzlich macht.
Youtube suchen: IRIS T Lancet.



Ich sehe also keinen Vorteil auf ukrainischer Seite und nach fast 2 Monaten Offensive, wurde strategisch keines der Ziele erreicht.
Als Russland nicht mit Hurra vorwärts stürmte, waren sie unfähig und Dumm, bei den Ukrainern sind es die Minen.
Wusste man das nicht?
Monatelang wurde von der Offensive nach Mariupol erzählt und die Russen bauten ihre Stellungen aus.
Jetzt rennen die dagegen an.

Don erzählt von Strategie? Was ist das für ihn?
Da mal ne Zangenbewegung, oder eine Brücke zerstören?

Für mich ist Strategie was in Afrika passiert. Die Russen arbeiten seit Jahren daran und jetzt wird das Uran knapp.
Strategie ist das https://data.worldbank.org/indicator/NY.GDP.MKTP.PP.CD

Ich bleibe bei meiner Meinung.
Je länger es dauert, umso weniger bleibt zum verhandeln.
 
Dazu gibt es viele Berichte über Störung des GPS , was zu eine Reduzierung der Zielgenauigkeit von GPS geführten Waffen führt.
Das würde ich nicht unbedingt auf die positive Haben-Seite verbuchen, zeitweise hatte Moskau kein GPS Netz, was bedeutet, kein Navi hat mehr funktioniert. :D

Ich sehe also keinen Vorteil auf ukrainischer Seite und nach fast 2 Monaten Offensive, wurde strategisch keines der Ziele erreicht.
Als Russland nicht mit Hurra vorwärts stürmte, waren sie unfähig und Dumm, bei den Ukrainern sind es die Minen.
Wusste man das nicht?
1.) Doch, wusste man. War lange vor Beginn der Offensive bekannt.
2.) Russland hat im Februar 2022 an vielen Frontbereichen nicht mal im Ansatz so gut befestigte Stellungen überwinden müssen, bzw. entlang der Kontaktlinie gab es im Grunde keine Angriffe. Den russischen Angriff auf die Ukraine vom letzten Jahr taktisch mit der Gegenoffensive der Ukrainer vergleichen zu wollen ist wie der Vergleich von Äpfeln mit Milchkühen

Dass was Russland letztes Jahr offensiv abgeliefert hat war in vielen teilen unfähig und dumm. Hätte Russland im selben Maße Verteidigungsanlagen überwinden müssen wie aktuell die Ukraine, so wie sich die Russen letztes Jahr im Februar präsentiert haben wären Sie nicht weit gekommen. Bachmut hat ja deutlich gezeigt wie "kreativ" eine russische Offensive aussehen kann.

Und Du liegst falsch. Je länger es dauert, desto eher setzt Verhandlungsbereitschaft ein.
 
Das würde ich nicht unbedingt auf die positive Haben-Seite verbuchen, zeitweise hatte Moskau kein GPS Netz, was bedeutet, kein Navi hat mehr funktioniert. :D

1.) Doch, wusste man. War lange vor Beginn der Offensive bekannt.
Und hätte man im "Westen" nicht ewig lamentiert, sondern rechtzeitig mit Ausbildung und Auffrischung der einmgelagerten Ausrüstung begonnen und der Ukraine das Zeug dann auch zeitnah geliefert müsste die Urkaine sich jetzt nicht in Handarbeit durch riesige Minenfelder räumen (was halt massiv Zeit frisst), die dann gar nicht da gewesen wären (oder zumindest nicht in dem Umfang).

Deshalb aber zu meinen die aktuelle ukrainische Offensive sei schon gescheitert bleibt völliger Unsinn.
Es geht zwar momentan nur langsam vorran, aber die Ukrainer haben immer noch einen nicht ganz unerheblichen Teil ihrer aufgestellten Manöverbrigaden in der Reserve und eine Menge westliches Material gar nicht an die Front gebracht, oder hat schon wer die Marder und Challenger gesehen?

Sobald die Ukrainer irgendwo durch die ausgedehnten russischen Minenfelder kommen sollten werden wir sehen wie gut die russische Verteidigung dann noch sein wird. Weil eines steht fest, die Ukraine hat noch die notwendigen Reserven, um dann in ihrer Offensive nochmal einen neuen großen Angriff zu starten.

Nur im Moment macht der halt nochwenig Sinn und daher heißt es auch sich in Geduld zu üben und kleine Brötchen zu backen. ;)
 
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